🌸 ALISSA LUNA 🌸

29. Januar 2020

Zauberhafte und süsse 🌸 ALISSA LUNA 🌸 , mit den grossen, so wachen Augen ! Unkompliziert , selbstbestimmt, schnell und im Wasser – das war der Wunsch deiner Mama, wie du geboren werden solltest, wie deine Mama eure Geburt erleben wollte. Als deine Mama bei unserem ersten Treffen zum gegenseitigen Kennenlernen in meiner Praxis diese Wünsche äusserte, waren diese Wünsche ihre Idealvorstellung einer Geburt, ihre Traumgeburt. Das Geburten von dieser Idealvorstellung sehr leicht abweichen können, wusste deine Mama auch. Sie hatte diese Erfahrung bei der Geburt deines grossen Bruders gemacht. Zu früh und für sie zu unvorbereitet wollte damals der kleine Mann kommen, zu wenig passte die Kommunikation in ihren Augen  zwischen dem damaligen Geburtshilfeteam und ihr, zu viele Fragen blieben damals nach der Geburt für sie unbeantwortet. Wenn ich mir von meinen Paaren ihre bereits erlebten Geburtsgeschichten erzählen lasse, bitte ich sie immer darum, die technischen Details ihrer erlebten Geburt zwar zu erwähnen, wichtiger für mich ist es aber, zu erfahren, welche Empfindungen meine Paare damals hatten, welche Erlebnisse sie als schön und richtig erlebt hatten und welche für sie unstimmig waren und  unter Umständen aus diesem Grund Ängste  für die kommende Geburt gewachsen sind. Bei den Erzählungen deiner Mama waren einige Momente ihrer Geburt, die sie sich nicht erklären konnte und so bat ich deine Mama, mir den Geburtsbericht deines Bruders für ein nächstes Treffen zu organisieren. So konnten deine Mama und ich bei einem weiteren Treffen noch einmal  die Geburt deines Bruders gemeinsam durchgehen, gemeinsam erleben und ich konnte deiner Mama Handlungen erklären und verständlich machen, die damals im Gebärsaal gemacht wurden. Und auch wenn nach diesen Aufklärungen deine Mama gewisse Situationen von damals nun verständlicher waren, ihren Wunsch dieses mal selbstbestimmt zu gebären, blieb . Sie wollte, dass sie umsorgt wird, dass man für sie da ist, sie über alles aufklärt, was mit ihr jeweils passiert, dass man ihr die Zeit gibt, in ihrem gewählten Tempo durch eure Geburt zu gehen, dass man ihr die Ruhe und Zuversicht gibt, sie in ihrem Vertrauen unterstützt, dass sie, dass ihr Körper es schaffen wird, dich alleine in diese Welt zu lassen. Das sich deine Mama zudem noch einen passenden Geburtshelfer wählte, der all diese Wünsche auch in seiner Geburtsphilosophie vertritt – deine Mama hätte nicht besser vorbereitet an eure Geburt herangehen können. In der Nacht vor deiner Geburt waren Schneefälle für den Kanton Aargau vorgesehen und weil ich mit deiner Geburt jederzeit rechnete und nicht unbedingt nachts über schneebedeckte Autobahnen rasen wollte, schlief ich sicherheitshalber in meiner Praxis, allerdings war es mein Wecker und nicht mein Pager, der mich am Morgen weckte. Und so fuhr ich statt zu deiner Geburt, ausgeschlafen zu einer meiner Wöchnerinnen und von dort aus zurück nach Hause, Richtung Luzern. Ich hatte noch nicht einmal meine Tasche ausgepackt, als deine Mama mich anrief. Deine Mama verlor euer Fruchtwasser und weil sie diese Art des Geburtsbeginns von deinem Bruder bereits kannte und es damals noch viele, viele Stunden dauerte, bis er dann endlich geboren wurde, war deine Mama noch sehr ruhig und gelassen. Sie wollte mich auch fürs erste nur informieren, auch dein Papa wurde nun nach Hause geholt, der Babysitter für deinen Bruder organisiert. Nun sollte nach einem Blasensprung kontrolliert werden, ob es wirklich ein Blasensprung ist und ob es der Mama und dem Baby gut geht. In der Regel mache ich diese Kontrolle bei mir in der Praxis, aber deine Mama wollte mich noch schonen und sie fragte mich, ob sie die Kontrolle nicht im Gebärsaal bei den Hebammen machen könne und danach wieder nach Hause fahren könnte, damit wir alle noch bis zum wehenden Beginn der Geburt uns daheim ausruhen konnten. Da meine letzen beiden vorausgegangenen Geburten ebenso mit so einem Blasensprung begannen und es damals wirklich noch längere Zeit ging, bis ich aktiv werden konnte, rief ich im Gebärsaal an und meine Kollegin Regina ( 1001 Dank für alles ❤️❤️❤️) versprach mir, die erste Kontrolle deiner Mama zu übernehmen. Deine Mama schrieb mir, dass dein Papa nun daheim angekommen und  sich mit deiner Mama aufmacht,  Richtung Klinik zu fahren und das bereits ein erstes, unregelmässiges Ziehen im Bauch  von deiner Mama gespürt wurde. Ein positives Zeichen, wenn nach dem  Blasensprung die Wehen zügig einsetzen und das schrieb ich deiner Mama auch, auch das ich Abfahrt-bereit in Meggen warten würde. Die nächste SMS kam postwendend von deiner Mama und der Inhalt veranlasste mich, sofort ins Auto zu steigen und Richtung Gebärsaal loszufahren, denn deine Mama schrieb mir, dass sie gespannt auf den Befund und die Wehenkurve sein, denn inzwischen „ziehe es schon ab und an ordentlich“. Und während ich nun in dem Tempo, das gerade noch so erlaubt ist, über die Autobahn Richtung Aarau düste, empfing Regina deine Eltern und es war klar, dass du mit deiner Mama um dich herum nun richtig unter der Geburt warst und an ein nochmaliges nach Hause fahren nicht zu denken war. Regina rief mich an, um mich über  den aktuellen Stand der Dinge zu informieren und ich konnte sie mit allen wichtigen Details für eure Geburt, mit den Wünschen deiner Mama briefen, für den Fall, dass ich es nicht mehr rechtzeitig für eurer Geburt in den Gebärsaal schaffen würde. Als ich dort ankam, war deine Mama gerade in die Badewanne gestiegen, das Wasser lief immer noch in die Wanne ein. Ich umarmte Regina und bedankte mich für ihre wundervolle und so wichtige Hilfe und umarmte danach deine Eltern. Deine Mama, süsse  ALISSA, sah so wunderschön aus, eigentlich unvorstellbar, dass sie gerade im Begriff war, ihren und euren Geburtsmarathon zu laufen, aber ich denke, sie spürte, dass alles was mit ihr passierte richtig war, die Wehen dich ihr immer wie näher brachten. Auch spürte sie, dass du bereits mit deinem Köpfchen einen Druck nach unten aufbautest und so dein Bestes an Hilfe mitgabst, was von dir her möglich war. Ich untersuchte deine Mama das erste und einzige mal während eurer Geburt. Es war eine Abmachung zwischen deiner Mama und mir, diese vaginalen Untersuchungen auf ein Minimum zu beschränken und weil ich ertasten konnte, dass euer Geburtsweg bereits komplett geöffnet war, war kein weiteres Untersuchen mehr notwendig. Ich konnte  auf Grund des Untersuchungsergebnisses euren Geburtshelfer anrufen und ihn bitten, zu uns zu kommen, denn es war offensichtlich, dass wir nicht mehr lange auf dich warten mussten. Während ich mit deiner Mama gemeinsam ihre Wehen veratmete, hielt dein Papa deiner Mama den schmerzenden Rücken, übte eine Gegendruck am Kreuz aus und half so deiner Mama, wie er nur konnte. Dein Geburtshelfer war nun auch im Gebärsaal und gemeinsam sassen wir alle ruhig am Badewannenrand bei deiner Mama, die so konzentriert  durch  eure letzten Wehen ging, und wir konnten ihr die Zuversicht geben, sie mit ihr teilen, dass alles seine Richtigkeit hatte, dass es dir gut ging und das deine Mama die Zeit, die sie bräuchte, sich einfach nehmen kann. Und so wurdest du  nur mit dem Druck ins Wasser geboren, den deine Mama ausüben wollte und einzig bei deiner Schulter half euer Geburtshelfer vorsichtig, damit du kurze Zeit später ins Wasser gleiten konntest. Deine Mama nahm dich an die Wasseroberfläche und in ihre Arme  und wir deckten dich mit einem warmen Tuch zu. Und während  dein Papa die ersten Fotos von seinen beiden Frauen machte, war deine Mama einfach nur erleichtert, sie hatte es so bewundernswert und so wunderschön geschafft, dir deine Geburt zu ermöglichen. Hatten wir uns bisher alle Zeit und Ruhe der Welt genommen, gab es auch jetzt keinen Grund, weitere Handlungen zu forcieren . Deine Nachgeburt liess sich ( im Gegensatz zu dir 😉 ) Zeit und die gaben wir ihr auch, deiner Mama war es auch hier wichtig, nicht in einen natürlichen Prozess einzugreifen, wenn es nicht notwendig wäre .Erst 45 Minuten nach deinem Ankommen wurde sie problemlos geboren und  wir konnten sie deinen Eltern zeigen, solange und natürlich auch gerade danach wieder standest aber du im Mittelpunkt und bekamst alle Aufmerksamkeit die du verdient hast. Und während deine Mama neben dir warm zugedeckt in ihrem Bett sich erholte,  dir dein Händchen hielt, konnte dein Papa nun für dich da sein und er wickelte dich in deine erste Windel, zog dir ganz bezaubernde Kleidchen an und fädelte deine Namenskette auf. Musste ich während deiner Geburt eigentlich nur bestärkend deiner Mama beistehen, wurde ich jetzt aktiv, denn du süsse kleine Maus lagst da so zufrieden mit deiner Mama im Hintergrund und mit gross geöffneten Augen, dass ich gar nicht aufhören konnte, Erinnerungsfotos für deine Eltern zu machen, eines wohlgemerkt schöner als das andere !

Zaubermaus 🌸 ALISSA LUNA 🌸 Unkompliziert, selbstbestimmt, schnell und im Wasser – das war der Wunsch deiner Mama, wie du geboren werden solltest, wie deine Mama eure Geburt erleben wollte. Sie hat dich so gebären dürfen, hat ihre Traumgeburt erleben können und ich bedanke mich aus tiefstem Herzen bei deiner Mama, dass ich bei deinem wunderschönen Ankommen mit dabei sein durfte, süsse Maus, SEI VON HERZEN WILLKOMMEN ! 💝💝💝


🌸 ELIJAH NOAH 🌸

8. Januar 2020

Süsser, bei deiner Geburt so winzig, zerbrechlich, kleiner Mann ! Als du deine ersten Anzeichen für  deine bevorstehende Geburt machtest, war ich gerade dabei, Baby Runa im OP bei ihren ersten Lebensmomenten auf dieser Welt zu begleiten. Deine Mama schrieb mir kurz vor Mitternacht  eine SMS, dass sie eurer Fruchtwasser verlieren würde, viel zu früh, denn eigentlich hättest du noch fast 5 Wochen Zeit gehabt, dich von deiner Mama um dich herum tragen und verwöhnen zu lassen. Mir blieb in diesem Moment nichts anderes übrig ,als deiner Mama zurück zu  schreiben , dass sie meine Hebammen-Kolleginnen im Gebärsaal informieren und in die Klinik kommen solle und ich war mir in diesem Augenblick ziemlich sicher, dass ich deine Geburt wohl nicht mit begleiten werden würde. Hatte ich für  Runas Geburt schon  meine Ferien unterbrochen, wusste ich, dass ich nach diesem länger als geplanten Einsatz zum einen erst einmal etwas Schlaf benötige und zum anderen einen Termin an meinem letzten Ferientag nicht verschieben konnte und erst am nächsten, meinem offiziell ersten Arbeitstag, wieder im Einsatz sein könnte . Aber ich ging noch in dieser Nacht bei deiner Mama im Gebärsaal vorbei um sie zu umarmen und deinen Papa das erste Mal kennen zu lernen . Ich konnte deinen Eltern verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie eure nächsten Stunden ablaufen könnten, ganz abhängig davon, wie schnell deine Mama und du mit Wehen in Berührung kommen würdet. Und ich konnte Heidi, meine Kollegin (❤️!), was die Wünsche deiner Mama für eure Geburt anbelangten, etwas briefen, obwohl deine Eltern eigentlich erst in 2 Tagen  in meiner Praxis einen Termin hatten und wir dort erst richtig deine Geburt und die Wünsche deiner Eltern dafür besprechen  wollten. Nun, und obwohl ich es nicht für möglich gehalten hätte – letztendlich -und dafür bin ich sehr sehr dankbar – haben ich  dennoch zusammen mit deinen Eltern deine Geburt erleben dürfen. Möglich gemacht hat das zum einen euer Geburtshelfer, der sehr sehr geduldig  dir und deiner Mama die 24 Stunden zugestand, die die Frauen unter Umständen nach einem Blasensprung Zeit haben, bevor wir mit Wehen anregenden Medikamenten versuchen, die Geburt in Gang zu bringen. Und zum anderen warst du und deine Eltern in meinen Augen glaube ich auch einfach froh, noch etwas wehenfrei zu bleiben, noch ein wenig Zeit zu haben, um sich auf das Kommende ( und damit meine ich nicht nur die Geburt, sondern auch der Beginn eurer Zeit als Familie ) vorzubereiten, denn deine Eltern dachten , sie hätten doch noch ein paar Wochen Zeit dafür … Und zum dritten haben meine Hebammenkolleginnen zu dir und deiner Mama geschaut und sie betreut, als es nach einem Tag Abwarten, ob da von dir und deiner Mama alleine Wehen kommen würden, es nun dennoch notwendig wurde, sanft und langsam eure Geburt in Gang zu bringen. Und so habe ich den ersten Arbeitstag von mir noch abwartend zu Hause verbracht, war aber immer in Kontakt mit deiner Mama und auf dem neusten Stand, was mit euch gemacht und wie ihr reagiert habt . Als auch dieser Tag ohne wirklich grosse Wehen vorbei ging und weil es dir und deiner Mama sehr gut ging , entschied dein Geburtshelfer, euch die Nacht ohne weitere Medikamentengabe schlafen zu lassen, denn sehr häufig gehen in genau so einer medikamentenfreien Phase die Wehen wie von alleine los . Und richtig ! Mein Pager weckte mich in den frühen Morgenstunden deines Geburtstages, deine Mama hatte zwar noch ein wenig schlafen können, aber sie wurde sehr sehr früh am Morgen durch die ersten richtig gut spürbaren Kontraktionen geweckt. Meine Kollegin Michelle (1001 Dank !!❤️❤️❤️) schaute zu deiner Mama und kümmerte sich liebevoll um sie, so dass ich in aller Ruhe mich parat machen und ohne Stress nach Aarau fahren konnte. Denn auch wenn die Wehen nun endlich da waren, euer Geburtsweg war noch nicht sehr vorbereitet (kein Wunder, ihr hättet ja auch eigentlich noch mindestens 4 Wochen Zeit dafür gehabt !) und es war absehbar, dass wir dennoch viel Geduld brauchen würden, bis wir uns über deine Ankunft freuen könnten. 

Als ich im Gebärsaal ankam, war bereits die Badewanne mit Wasser gefüllt, parat, um deiner Mama etwas Entspannung zu bringen . Aber es war noch nicht der richtige Moment für die Wanne , deine Mama sass auf dem Ball, hielt sich am Seil fest und dein Papa stütze ihren schmerzenden Rücken. Eure Wehen waren zwischendurch intensiv und dann aber auch wieder viel zu wenig stark, damit es auf eurem Geburtsweg weitergehen konnte und es brauchte in irgendeiner Form eine Energieschub für deine Mama und den organisierte sie für sich selbst, in dem sie deinen Papa ihre mitgebrachte Musik von ihrer Playliste abspielen liess und so spielte  „ MUSE“  für deine Mama und das half, die beginnende Müdigkeit zu vertreiben, deine Eltern machten sich nämlich etwas später auf, eure Wehen durchs Spazieren gehen und Treppensteigen zu verstärken. Vielleicht hätte MUSE lauter spielen oder die Klinik beim Neubau mehr Treppen einplanen sollen – eure Kontraktionen wurden nicht wirklich intensiver und so beschlossen wir, deiner Mama erneut etwas vom Wehen fördernden Medikament zu geben . Und glücklicherweise bekam deine Mama gerade in diesem Moment, wo Frau vielleicht auch etwas entmutigt ist , eine Blumenstrauss geschenkt … du warst zwar noch nicht auf der Welt, aber eure Gratulanten waren offensichtlich parat ☺️… Ob es die wohltuende Aufmerksamkeit der Blumen war oder du jetzt einfach entschieden hattest, doch dein warmes, weiches Heim verlassen zu wollen, mit einem Mal kamen die Wehen wieder und sie fühlten sich runder an, waren besser zu verarbeiten für deine Mama und deine Mama fühlte wieder mehr Energie und ging erneut mit deinem Papa spazieren . Inzwischen war es Mittagszeit und für deine Mama war der Moment gekommen, die Badewanne auszuprobieren . Bis dahin hatte ihr das Tuch zum Festhalten am Besten geholfen durch eure Wehen zu gehen, gemeinsam mit der Stütze, die euch dein Papa gab. Das warme Wasser gab deiner Mama einen Moment der Entspannung, aber auch die Klarheit, dass die Energiereserven nach der langen Zeit, die deine Mama nun in der Klinik und unter der Geburt war, nicht unerschöpflich waren. Wir hatten uns bereits im Vorfeld über die Möglichkeit und Vorteile  einer  Periduralanästhesie unterhalten und es war der Moment gekommen, wo sie absolut vernünftig war einzusetzten . Und es war die absolut richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt .Kaum wirkte die Anästhesie, konnte sich deine Mama und konnten sich deine Eltern entspannen, ausruhen, die angestrengten Muskeln loslassen. Und auch du merktest, dass deine Mama sich erholen und dir Platz geben konnte, eure Geburt ging nun doch um einiges zügiger voran, der Muttermund weitete sich mehr und auch du begabst dich endlich in die Position in  deinem Geburtsweg, die es dir ermöglichte, mitzuhelfen, deine Mama zu unterstützen . Als wir den Sonnenuntergang durch die Fenster eures Geburtsraumes sahen, war der Muttermund deiner Mama nun fast ganz offen. Nun war es ersichtlich, dass du bald auf die Welt kommen würdest, deine Eltern hatten da aber noch ein winzig kleines Problem . Es war dein Name, der noch nicht wirklich fest stand und weil du ja nicht so ganz ohne Namen geboren werden solltest und  wir wussten, dass du ein kleiner Junge werden würdest, benannten wir dich fürs erste spassenshalber nach deinem Geburtshelfer ( so will es die Gebärsaal-Tradition der namenlosen Kinder 😉 ) Deine Mama war nun wieder in der aktiven Rolle, sie konnte und wollte nun wieder eure Geburt unterstützen und das tat sie, in dem sie ständig die Position auf ihrem Bett wechselte, dadurch ihr Becken immer in verschiedene Richtungen bewegte und so dich langsam und mit der Kraft der Wehen tiefer schaukelte. In den letzten Wehen vor deiner Geburt war dir anzumerken, dass auch du eine langen Weg hinter dir hattest und du  zeigtest uns mit deinen Herztönen, dass du nun endlich zur Welt kommen möchtest. Und so half euer Geburtshelfer dir und er half  deiner Mama in eurer letzten Wehe . Es war 19:53 Uhr, knapp 3 Tage nach eurem Geburtsbeginn,als du endlich, endlich in die Arme deiner Mama von eurem Geburtshelfer gelegt wurdest . Und du wurdest mit deinem Geburtstuch, welches ich noch schnell organisiert hatte,  zugedeckt und wir liessen dir und deinen Eltern diesen Moment des Ankommens, nichts musste gemacht werden, ausser euch die Zeit zu geben, euch zu begreifen, den Moment bewusst zu erleben. Du warst zwar zierlich klein, aber deine Haut war sehr schnell rosarot, dein Herzschlag kräftig und schon sehr schnell öffnetest du deine Augen. Deine Mama war erschöpft, aber sie war soooo glücklich . Dein Papa erleichtert und ungemein stolz. Du tatest uns den Gefallen,  bereits am Busen deiner Mama zu trinken, ein so wunderbares Zeichen, dass du zwar zu früh geboren, aber genügend Kraft und Energie hast . Nachdem dein Papa dich gemeinsam  mit deiner Mama angezogen hatte, legte er dich deiner Mama wieder in die Arme und ich nutze die Chance, die ersten Fotos von euch zu dritt, von eurer kleinen Familie  zu machen und ihr alle drei saht so wunderschön und so glücklich aus ! Kleiner Mann, auf deinem  Babypass und deinem Kärtchen für dein Bettchen kamen natürlich alle Barbara-Blumen, die ich malen konnte, deinen Namen aber trug ich erst bei meinem ersten Besuch bei euch daheim ein, denn nun hattest du einen Namen und was für einen schönen durfte ich da schreiben – Sei von Herzen Willkommen 🌸 ELIJAH NOAH 🌸


🌸 Runa Hilde❤️ 🌸

5. Januar 2020


Zauberhafte 🌸 RUNA HILDE ❤️🌸Um deine Geburtsgeschichte aufzuschreiben, habe ich eben noch einmal die Geburtsgeschichte deiner grossen Schwester Ronja nachgelesen, obwohl ich ihre Geburt immer noch sehr präsent in Erinnerung habe . Damals durfte deine Schwester nach einer sehr langen Geburt dennoch auf natürlichem Weg im Gebärsaal zur Welt kommen und die schier unmenschliche Kraft und Geduld, die deine Mama dafür damals aufbringen musste, hatte mich als Hebamme zutiefst beeindruckt und ich habe auch heute noch die teilweise Hilflosigkeit, die ich gefühlt hatte, spürbar in Erinnerung, weil ich genau wie deine Mama und dein Papa damals abwarten und nicht mehr helfen konnte, als ich eigentlich wollte. Nun ist die Allgemeinheit häufig geneigt, nach der Geburt eines gesunden Babys zu sagen, egal wie die Geburt verlief, Hauptsache, Mutter und Kind sind wohlauf. Aber dennoch ist es eben auch wichtig, die Spuren, die Geburten sowohl seelisch als auch körperlich hinterlassen, ernst zunehmen und bereits nach der Geburt von Ronja  waren  da im Wochenbett  Zweifel bei deiner Mama, ob sie je wieder sich auf eine normale Geburt einlassen würde können. Als nun du dich, kleine Maus, angekündigt hast, deine Schwester zur grossen Schwester werden zu lassen, saßen deine Mama und dein Papa mehrmals bei mir in meiner Praxis, um sich auf deine Geburt vorzubereiten. Jedesmal war das Thema Kaiserschnitt ein Thema, aber jedes mal und  jedes mal wie eindeutiger, war dieser Kaiserschnitt  für deine Mama eine mögliche Option, aber ihr Vertrauen in ihren Körper, der bereits schon einmal zu einer so aussergewöhnlichen Leistung fähig gewesen war, wuchs von mal zu mal und letztendlich einigten wir uns, uns auch bei dir mit ganz viel Optimismus auf das Erlebnis Geburt im Gebärsaal einzulassen und insgeheim, so wünschten wir alle es deiner Mama, hofften wir auf ein schnelles Ankommen von dir, wo möglich auch noch in der Badewanne. Dein offizieller Entbindungstermin war der 28.Januar 2020. Deine grosse Schwester gehörte bei ihrer Geburt zu den 5% der Babys, die pünktlich an  ihrem Termin auf die Welt kommen und so traute ich meinen Augen nicht, als ich noch in meinen Ferien in der ersten Woche des neuen Jahres morgens ausgeschlafen auf mein Handy schaute und sah, dass deine Eltern mich mehrmals in der Nacht versucht hatten zu erreichen und deine Mama mir eine Nachricht geschrieben hatte, dass sie euer Fruchtwasser knapp 4 Wochen vor dem Entbindungstermin verlieren würde. Da in meinen Ferien auch mein Pager pausieren darf, konnten sie mich also nicht wecken und so rief ich deinen Papa morgens an und dein Papa berichtete mir, dass deine Mama in diesem Moment auf ihr Wochenbettzimmer verlegt würde. Das hörte sich zunächst für mich so an, als ob du kleine Dame es wirklich mit deiner Geburt genauso  eilig hattest, wie wir es uns gewünscht hatten. Und obwohl ich natürlich traurig war, nicht mit bei deiner Geburt dabei gewesen zu sein, so machte sich doch eine Freude breit, das deine Mama offensichtlich schnell geboren hatte. Als ich schon gratulieren wollte, korrigierte dein Papa seine Aussage. Du warst noch immer mit deiner Mama um dich herum  und ihr wurdet einzig nach den ersten Untersuchungen im Gebärsaal auf die Wochenstation verlegt, weil es zwar definitiv wegen des Blasensprungs mit eurer Geburt  losging, sie aber wohl noch nicht so schnell in Gang kommen würde. Ich nahm kurz Rücksprache mit meiner Familie, denn ich war ja immer noch ein Ferienkind, aber es gab eigentlich nichts zu überlegen, ich wollte deine Geburt einfach nicht verpassen. Und so fuhr ich viel früher als geplant für meine erste Geburt im Jahr 2020 in den Gebärsaal und ich freute mich sehr, dass es für dich und deine Eltern war, für die ich mich auf den Weg machte. In der Klinik angekommen, gab mir meine Kollegin Christina ( ❤️-lichen Dank!) einen Überblick, was bei euch in den letzten Stunden passiert war und der erste Eindruck war, dass du passend zu deiner Schwangerschaftswoche  eigentlich noch so gar nicht in Startposition für deine Geburt zu diesem Zeitpunkt gewesen warst . So hieß es für uns erst einmal abzuwarten, ob deine Mama in der Zeit, die die Frauen nach dem Blasensprung abwarten dürfen, vielleicht bereits selbst mit Wehen beginnt, was für die Geburtsprognose immer positiv ist. Deine Eltern genossen noch in Ruhe ihr Mittagessen und machten sich dann auf, spazierend Aarau zu erkunden, in der Hoffnung, dadurch die eigenen Wehen schneller anregen zu können. Sie gingen im Laufe des Tages noch viele Male los, denn jedes Mal, wenn deine Mama motiviert war, spazieren zu gehen, hatte sie auch das Gefühl, das sich eure Kontraktionen, die nun leicht zu spüren waren, intensiver wurden und nützlich waren. Wir gingen nun auch in den Gebärsaal, dort konnten deine Eltern im geschützten, nur für sie vorhandenen Raum, die Zeit verbringen. Inzwischen hatten wir gemeinsam mit deinem Geburtshelfer entschieden, die Wehen mit Medikamenten zu intensivieren, denn je länger die schützende Fruchtblase nicht mehr intakt für euch Mäuse ist, umso eher besteht die Möglichkeit, dass es zu Infektionen kommen könnte, die auf euch und die Gesundheit der Mamas Auswirkungen haben könnte. Deine Eltern spazierten  weiter, sie wollten aktiv bleiben und der Nachmittag verging, deine Mama war nun  verständlicherweise bereits etwas müde und so legte sie sich für einen Moment in das Gebärsaalbett um sich etwas auszuruhen, auch dein Papa legte sich für einen Powernap auf die Gebärstuhlmatte am Boden und während deine Eltern doch wirklich einen kurzen Moment ruhten, konnte ich dich durch die Herztonkontrolle deutlich hicksen hören, du kleine Maus hattest wohl einen Schluck Fruchtwasser zu viel genossen und einen ordentlichen Schluckauf!

Nach dem Powernap gingen deine Eltern erneut auf Wanderschaft und als wir uns alle kurz vor dem Nachtessen wieder im Gebärsaal trafen, diskutierten wir, ob es Sinn machen würde, weiter deine Geburt zu unterstützen oder ob es besser wäre, über Nacht allen und besonders dir und deiner Mama eine Pause zu gönnen. Die Entscheidung war schwer, denn richtig ruhig war die Gebärmutter deiner Mama nicht, auch deine Herztonkurve war nicht ganz so optimal und wir alle waren uns nicht sicher, ob die Nacht wirklich Zeit zum Ausruhen bringen würde. Deine Mama entschied mit uns, vorwärts machen zu wollen und erneut unterstützen wir sie mit Medikamenten, die die Gebärmuttertätigkeit weiter anregen sollte . Und wieder gingen deine Eltern spazieren, wieder motiviert, wieder mit einem Lächeln im Gesicht und mit solcher Vorfreude auf dich. Die vielen Spaziergänge blieben natürlich auch für die Mitarbeitern  der Wochenstation nicht unbemerkt. Sie wussten dort gut genug, wie frustrierend so ein langes Warten für die werdenden Eltern sein kann und es war wirklich eine so liebevolle Geste, als Christine von der Wochenstation mit einem Neugeborenen zu uns in den Gebärsaal kam, um deiner Mama, deinen Eltern Mut zu machen, ihnen mit dem kleinen Schatz im Arm noch einmal zu zeigen, wofür sich all die Mühe lohnt. Inzwischen waren die Kontraktionen deiner Mama um einiges intensiver, regelrecht giftig und für deine Mama kaum auszuhalten. Offensichtlich, so schien es jedenfalls, zwangen wir deine Mama mit den Wehen unterstützenden Medikamenten zu etwas, was der Körper deiner Mama einfach nicht tun wollte, denn auch der Muttermund veränderte sich kaum. Weil ich auch beim Untersuchen das Gefühl hatte, dass deine Köpfchen in all der langen Zeit keinerlei Tendenz zum tiefer ins Becken treten hatte, rief ich deinen Geburtshelfer an um ihn zu bitten, mittels Ultraschall die genaue Lage von dir zu bestimmen. Inzwischen fehlten nur noch 2 Stunden bis zum Anbruch des neuen Tages, deine Mama hatte wie du einen langen, intensiven Tag hinter sich und beim Ultraschall sahen wir, dass du so gar nicht optimal im Becken deiner Mama lagst, dass die Gebärmutter nur mit diesen intensiven Kontraktionen versuchte, irgendwie dich in den Geburtsweg zu schieben ohne Aussicht auf Erfolg. Was deine Schwester mit der richtigen Position ihres Köpfchens damals mühsam, aber erfolgreich schaffte, schien bei dir mit dieser ungünstigen Position kaum machbar .Es gab noch andere, zusätzliche Gründe, die uns allen bei der Entscheidung halfen, dich sofort mittels Kaiserschnitt auf die Welt kommen zu lassen . Auch wenn Tränen bei deiner Mama und deinem Papa flossen und es mir so unendlich leid für die beiden tat, letztendlich wussten wir alle, es war die beste Entscheidung für euch. Im OP ging es   schnell, bis ich aus den Händen eures Geburtshelfers dich  in deinem Geburtstuch deiner Mama auf die Brust legen konnte. Und es ging dir gut und genauso wie schon deine grosse Schwester Ronja hattest du nebst vielen, langen, dunklen Haaren, grosse, dunkle Augen, mit denen du sehr schnell deine Mama und deinen Papa interessiert anschautest. Deine Mama fing für dich an leise zu singen, bei der Geburt deiner Schwester damals sangen deine Eltern auch … Dein Papa hielt dich und hielt deine Mama umarmt und ihr 3 ward wirklich glücklich, erleichtert und so wunderschön anzusehen ! Weil der Aufwachraum nachts geschlossen war, wurdet ihr auf die Intensivstation zur ersten Überwachung gefahren . Dort wickelte dein Papa dich aus deinem Geburtstuch und legte dich sanft und ganz vorsichtig deiner Mama auf ihre Brust und ihr drei hieltet euch gegenseitig ganz fest und in diesem Moment gingen die Gedanken deiner Eltern zu deinem Großvater, dem Papa deiner Mama und deiner Grossmutter, der Mama deines Papas, die vor nicht all zu langer Zeit genau hier, am gleichen Ort an dem du frisch geboren warst, ihre letzten Lebensmomente gelebt hatten . Und es war merklich spirituell und  für deine Eltern ein riesiger Trost, dass du kleines, so wunderschönes Mädchen  nun hier, an diesem Ort dein Leben begonnen hast  und das Leben deiner Grosseltern in gewisser Weise fortführen wirst.  Als  ich später deine Geburtenanzeige ausfüllte und den Namenszettel, auf dem deine Eltern deinen Namen eingetragen hatten, hervor holte, hatte deine Mama neben deinem Namen ein rotes Herz gemalt. Ich denke , dieses rote Herz war besonders in Gedenken an deine Grossmutter Hilde gemalt, deren Namen du ihr zu Ehren nun bekommen hast  und auch wenn ich dieses rote Herz  nicht mit auf die offizielle Geburtsanzeige übertragen durfte, hier und heute darf es neben deinem Namen stehen und dieses rote Herz steht auch für all die herzlichen und so liebevollen Menschen, die dich nun behüten werden und ich denke da vor allem an deine Mama -die immer und jederzeit so fürsorglich und liebevoll um jeden Menschen und jedes Tier bedacht ist und für dich die beste Mama der Welt sein wird, deine grosse Schwester Ronja Räubertochter ( ihr Name ist Programm ☺️) , deine liebenswürdige anderer Grossmutter, die ich bei meinen Wochenbettbesuchen bei euch daheim kennen und lieben lernen durfte, eure vielen Haustiere, mit denen du gross werden darfst und natürlich  deinem  Papa, der so warmherzig und so liebevoll nun zu seinen 3 wundervollen Frauen seiner Familie schauen darf ! ( und dein Papa schaute übrigens auch zu mir ! Als ich am Morgen nach deiner Geburt  aus der Klinik kam und nach Hause fahren wollte, waren alle Scheiben der Autos auf dem Parkplatz der Klinik dick vereist, alle -bis auf meines ! Dein Papa hatte mir die Scheiben frei gekratzt, noch bevor er nach Hause fuhr, damit ich mir nicht die Arbeit machen musste ….) 

Liebe  wundervolle 🌸 RUNA HILDE ❤️🌸 , du hast dir eine so tolle Familie ausgesucht und sie haben verdienterweise mit dir ein so zauberhaftes kleines, perfektes  Mädchen bekommen, sei mit ganz vielen roten ❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️ Willkommen !


2020

2. Januar 2020

🎊2020 🎊 Tag 2 des neuen Jahres! Und während ich noch die letzten Momente meiner Jahreswechsel – Ferien genieße, PagerFrei, mit dem absoluten Genuss, abends ins Bett zu gehen, ohne sich zu fragen, ob Frau nicht jeden Moment wieder hinaus und zu einer Geburt fahren muss, Konzerte und Besuche im Opernhaus garantiert bis zum Ende der Vorstellung erlebt und den einen und auch anderen Cocktail trinkt, ohne daran zu denken, fahrtüchtig bleiben zu müssen ( und vergessen wir all die leckeren Knoblauch- Gerichte nicht, auf die ich sonst nur sehr beschränkt zugreife 🙈🙈🙈😉) nun, auch wenn ich diese Zeit extrem und sehr bewusst genieße – dennoch freue ich mich schon sehr auf die 17 Babys mit ihren Mamas um sie herum und deren Partnern oder Partnerinnen, mit denen ich bis zu meinen nächsten Ferien im Sommer einen so speziellen, aussergewöhnlichen und hoffentlich wunderschönen Moment in ihrem Leben gemeinsam erleben und teilen darf! Und ich wünsche allen diesen 17 Babys, dass sie so zur Welt kommen dürfen, wie es sich ihre Mamas wünschen und vorstellen, egal, ob wie hier auf diesem Foto der kleine Mann, bei einer absoluten Traumgeburt im vergangenen Jahr so schnell im Wasser geboren wurde, dass ich offensichtlich noch nicht einmal Zeit hatte, mir Handschuhe anzuziehen, oder ob ihr Mäuse an Land das Licht der Welt erblickt oder im Scheinwerferlicht der OP – Lampe, jede Geburt ist so einzigartig und jedes Mal gibt eine tolle Frau, Persönlichkeit und Mama ihr Allerbestes und
Menschenmöglichstes , damit ihr Babys den Start ins Leben bekommt, den ihr verdient! Ich freue mich von Herzen jedes kleine Wesen von euch begrüßen zu dürfen 💝 💝💝


Zu Weihnachten 2019

24. Dezember 2019

So klein, so neu(-geboren) und bereits schon so perfekt! Dieser Moment, wo Unmengen an reiner, vorbehaltloser Liebe für diese kleinen Zauberwesen den Raum des Geburtsortes füllen …. Ich darf an diesem so besonderen Moment teilhaben, ihn mit den Eltern gemeinsam erleben… und nur schon deswegen habe ich den schönsten Beruf der Welt! Dieses Jahr durfte ich das Ankommen in diese Welt von 🎄SOPHIE🎄EMMA 🎄JONAH🎄LEVIO🎄ANNA🎄LEAN🎄MARIEL🎄LADINA🎄LEEVI🎄JONA🎄AALEYAH🎄BENJAMIN 🎄ZOE🎄OLIVIA🎄RUNA🎄ELIJAH🎄NAYA🎄JARA 🎄ELEYA🎄EMMA🎄HENRY🎄MALOU🎄und CAMIL🎄begleiten, jede Geburt so einzigartig und so wertvoll für mich! Ich wünsche den kleinen süssen Mäusen, dass sie gemeinsam mit ihren wundervollen Eltern ihr allererstes Weihnachten in Liebe, mit strahlenden, freudigen Augen und wer schon kann, natürlich mit den leckersten Weihnachtsguetzlis in den Händen und im Mund erleben ( und alle Weihnachtsbaumkugeln heil am Baum bleiben dürfen 🙈) Ein fried- und liebevolles Weihnachtsfest allen 💝💝💝


🦋 CAMIL KALEO 🦋

18. November 2019

Lieber zuckersüßer  🦋 CAMIL KALEO 🦋 , eigentlich bin ich geneigt, dich hier als 🌸 HARIBO🌸 zu begrüssen, denn ab dem Augenblick, als dein Geburtshelfer in einer der ersten Schwangerschaftskontrollen dich beim Ultraschall als Haribo bezeichnet hatte ( wohl einfach von der gewissen Ähnlichkeit zu den süßen Bärchen, die ihr Mäuse noch in einem bestimmten Stadium der Schwangerschaft habt ) , nun, ab dem Augenblick warst du für deine Eltern und für alle, die es neugierig wissen wollten, wer da wohl demnächst eure zauberhafte Familie vervollständigt,  der bzw das HARIBO ( und by the way, ja, du hast dir wirklich eine soooo zauberhafte Familie ausgesucht ☺️) . Und so bist du unter diesem Namen mit deiner Mama um dich herum und deiner nun grossen Schwester mit deinem Papa an der Hand mehrmals bei mir in der Praxis gesessen und gemeinsam haben wir jedes mal miteinander beratschlagt, diskutiert, uns Gedanken darüber gemacht, wie du wohl auf diese Welt geboren werden sollst . Auch deine grosse, so süße Schwester Lina durfte ich vor 2 Jahren auf dieser Seite als ihre Hebamme begrüssen und bei ihrer Geburt hatte deine Mama gemeinsam mit der Hilfe deines Papas alles nur menschenmögliche versucht, damit wir im Gebärsaal ihre Geburt erleben durften, mussten aber damals irgendwann enttäuscht eingestehen, dass nur ein Kaiserschnitt die kleine Lina gesund zur Welt bringen würde. Aufgrund dieser Ausgangslage war es nur mehr als verständlich, dass deine Eltern verunsichert waren, welches nun die richtige Wahl für deine Geburt wäre. Von Linas Geburtsgeschichte her war es absolut legitim, dieses mal deine Geburt mit einem erneuten Kaiserschnitt zu planen . Und dein Papa sagte es offen heraus, zu viel Angst hatte er, zu grosse Sorgen machte er sich, dass dir oder deiner Mama etwas unter der Geburt passieren könnte, sollten wir es versuchen, dich auf natürliche Weise zur Welt kommen zu lassen . Und natürlich ist es auch absolut verständlich, dass, wenn Männer miterleben müssen, wie es bei manchen Notfallkaiserschnitten sehr schnell mit der Fahrt in den OP gehen muss, dass solche Erlebnisse für die Papas  nicht unbedingt erneut provoziert werden müssen . Deine Mama war sich aber nicht ganz so sicher, da war immer die Frage im Raum, was wäre wenn… was wäre, wenn du es mit deinem Köpfchen dieses mal schaffst, durch das Becken deiner Mama zu kommen, was wäre, wenn deine Mama dieses mal bis zum Schluss in der Badewanne bleiben, dort dich zur Welt bringen könnte . Und obwohl genau diese Szenario der größte Wunsch für deine Mama gewesen war, letztendlich, mit fortschreitender Schwangerschaft, als du dich gemütlich und immer wie grösser werdend, bei deiner Mama hoch oben in ihrem Becken es dir bequem machtest, war es doch der Vernunftentscheid, dich dieses mal geplant, in Ruhe und ohne Notfallstress im OP mit einem Kaiserschnitt zur Welt kommen zu lassen . Einzig der Wunsch deiner Mama war es, so nah wie möglich diesen OP -Termin, deinen Geburtstag, an deinen errechneten Entbindungstermin zu planen . Und mit deinem Geburtshelfer konnten wir einen Termin finden, der fast genau an deinem errechneten Entbindungstermin, an einem Dienstag stattfinden sollte . Nun macht ihr Mäuse ja prinzipiell eh was ihr möchtet und spätestens ab der Geburt ihres Kindes wissen alle Eltern, das gut durchorganisierte Tagesabläufe für sehr lange Zeit der Vergangenheit angehören . Und auch du schienst unsere aller Terminkalender einfach mal spassenshalber durcheinander rütteln zu wollen, denn statt am Dienstag meldetest du dich bereits am Samstag bei deiner Mama mit den ersten Kontraktionen und deine Mama rief mich aufgeregt an um mir den Stand der Dinge mitzuteilen, der Baysitter für deine Schwester war bereits unterwegs zu euch nach Hause und auch ich überlegte mir, mich nach Aarau zu bewegen, aber in der Stimme deiner Mama hörte ich zwar eine enorme Aufgeregtheit, allerdings schienen die Kontraktionen noch nicht so extrem intensiv zu sein . Und da deine Mama an diesem Samstag sowieso noch eine Kontrolle in der Praxis bei eurem Geburtshelfer hatte, beschloss ich, bei mir daheim noch abzuwarten und es war der richtige Entscheid, denn bereits auf dem Weg in die Praxis wurden eure Kontraktionen immer wie weniger, so dass deine Eltern dich wieder mit deiner Mama um dich herum nach Hause nahmen und den Babysitter ebenfalls nach Hause schickten, solche Fehlalarme gehören einfach mit zur Geburtshilfe dazu und dürfen absolut sein – und ausserdem wussten wir nun, im Notfall würde alles mit der Organisation klappen. Wer hätte gedacht, dass wir, dass deine Eltern  tatsächlich erneut notfallmässig alle Beteiligten nur 2 Tage später und damit einen Tag vor deiner geplanten Geburt, aus dem Bett rufen würden ? Montag, morgens um 3, weckte mich mein Pager und dieses mal hörte sich deine Mama so gar nicht mehr entspannt am Telefon an, eure Wehen kamen nun sehr intensiv und in extrem kurzen Abständen und es war absolut klar, ihr müsst in die Klinik . Als ich dort anrief, war dein Geburtshelfer bereits dort und konnte dich mit meiner Kollegin Heidi in Empfang nehmen , während ich ( statt wie ja eigentlich geplant entspannt ) so schnell als nur möglich in der Nacht von Meggen nach Aarau fuhr . Heidi untersuchte deine Mama und spätestens jetzt war klar, dass die so intensiv und schnell aufeinander folgenden Kontraktionen, die deine Mama so gut es für sie ging veratmete, nur ein verzweifelter Versuch der Natur war, dich kleinen Mann irgendwie in das Becken zu bekommen, das Ganze aber eher mit dem „ Kopf durch die Wand “- Manöver und das ist das Wenigste, was wir in der Geburtshilfe  erleben möchten . Und so bereitet Heidi ( MERCI ❤️!!!) deine Mama auf euren Kaiserschnitt gemeinsam mit eurem Geburtshelfer vor und als ich dann auch endlich bei euch im Gebärsaal  ankam, konnten wir sogleich in den OP fahren . Auch wenn es genau dieses Stress-Szenario war, was wir ja eigentlich mit einem geplanten Kaiserschnitt vermeiden wollten, halfen in diesem Moment  deiner Mama und deinem Papa die Erfahrungen von Linas Geburt, denn obwohl beide natürlich nervös waren, frau merkte dennoch, die zwei wussten, was auf sie zu kommt und wie damit umgehen . Wie schon bei der Geburt deiner Schwester, so hatte dein Papa auch dieses mal einen kleinen Glücksbringer nur für dich mitgebracht, ein blauer kleiner Wal .Mit dem und eurem Geburtstuch  ausgestattet half er, deine Mama mit in den OP zu fahren . Die Momente, die die Männer schon in OP-Kleidung , mit Mundschutz und Mütze bekleidet, noch vor dem OP-Saal warten müssen,während die letzten Vorbereitungen bei den Mamas gemacht werden, sind sicher die unangenehmsten und auch deine Mama war nun sichtbar nervös und fühlte sich so hilflos . In diesem Augenblick atmetet ich mit ihr gemeinsam laut und hörbar,  genau gleich, wie ich es mit meinen Frauen unter der Geburt im Gebärsaal mache, deine Mama machte das wunderbar und so gab es kurz vor deiner Geburt noch eine Extraportion Sauerstoff nur für dich von deiner Mama als Geschenk, wohl auch deswegen kamst du nur wenige Momente später, dein Papa saß da natürlich neben deiner Mama, sie und deinen kleinen Walfisch festhaltend, quasi schon rosarot auf die Welt, du konntest sofort zu deiner Mama auf die Brust und nach den ersten Willkommes-Schreien von dir, die immer für alle Anwesenden im OP so beruhigend sind, wurdest du sehr schnell ruhig, lagst mit offenen Augen, eingewickelt in dein Tuch auf deiner Mama und dein Papa hielt dich und deine Mama fest ( und natürlich auch deinen kleinen

Wal☺️ ) . Deine Mama aber fing an, für dich ganz leise zu singen, zum Beruhigen für dich, zum Beruhigen für sie selbst und zur Begrüssung eurer kleinen Familie . Und so konntet ihr 3 trotz der sterilen OP-Räumlichkeiten eine kleine, so intime Atmosphäre für deine Geburt schaffen und mir blieb nur die Aufgabe, sehr berührt über diese Situation neben euch zu stehen und den Augenblick geniessen zu können . 

Was dann folgte, nun daran erkannte man die Erfahrungen, die deine Eltern bereits bei Lina machen konnten, auch dieses mal, weil noch sehr früh am Morgen und der Aufwachraum noch nicht geöffnet, konnten deine Eltern auf der Intensivstation die ersten Stunden sehr geschützt und nur für euch alleine verbringen . Dein Papa übernahm, so wie ich es in der Regel immer bei Kaiserschnitten mache, meine Aufgabe bei natürlichen Geburten im Gebärsaal . Dein Papa legte dich, der du immer noch in deinem  Geburtstuch eingewickelt warst, zwischen die Beine deiner Mama, wickelte dich aus deinem Tuch und legte dich so wie du warst, nackt, mit deiner noch vorhandenen Käseschmiere-Schutzschicht auf der Haut, in die Arme deiner Mama . Nichts anderes sehen auch die Frauen, mit denen ich Gebärsaal entbinde, wenn ich ihnen gleich nach der Geburt ihre Babys in die Arme gebe  und mit dieser für mich so wichtigen symbolischen Handlung überlasse ich es dem Papa, diese Handlung  zu tun und  gebe so auch meinen Frauen nach einem Kaiserschnitt die Möglichkeit, ihr Kind genau gleich  zu empfangen. 

 Die ersten Stunden nach deiner Geburt verbrachtet ihr zu dritt, dein stolzer Papa, erleichtert und froh, dass alles letztendlich gut gegangen ist, übernahm alle Wickel-und Anziehaufgaben von dir ( ich muss gar nicht erwähnen, in was für zauberhafte Kleidchen du gewickelt wurdest)  und auch für deine Mama  schaute er, denn als ich am Abend eine Nachricht von ihm  mit einem Foto deiner Mama erhielt, sah ich deine Mama, die bereits schon so toll und glücklich aussah , glücklich wohl nicht nur deswegen, weil dein Papa ihr  ein grosses Schokoladenmousse organisiert hatte.

Zauberhafter 🦋 CAMIL KALEO 🦋 statt rosa Blümchen neben deinem Namen, so wie ich es sonst hier  mache,  für dich blaue Schmetterlinge, genau gleich wie damals für deine Schwester Lina . Diese blauen Schmetterlinge gehören einfach zu deiner Mama dazu, wie zu eurer so bezaubernden Familie. Gemeinsam mit dieser deiner  Familie, deinen Eltern, deiner Schwester, deinen Grosseltern,  deinem kleinen blauen Wal,  werdet ihr alle hoffentlich noch viele blaue , wunderschöne Schmetterlinge in eurer Welt entdecken. Finde viele, wunderschöne, wundervolle, einzigartige von ihnen und sei VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 MALOU LANAYA 🌸

13. November 2019


Süsse kleine 🌸MALOU LANAYA 🌸, auf deine Geburt habe ich mich wirklich sehr gefreut! Schon bei der Geburt  deiner Schwester Luisa vor 2 Jahren durfte ich die Hebamme deiner Mama sein und bereits damals schwärmte ich nach ihrem Ankommen  davon, wie wunderschön deine Schwester geboren werden durfte. Hebammenerfahrungsgemäß ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass nach einer unkomplizierten, kurzen ersten Geburt, es wohl auch beim zweiten mal problemlos und tendenziell sogar noch schneller gehen wird, bis ihr Zweitgeborenen von euren Mamas in die Arme genommen werden dürft. Und so war das bestimmende Thema beim Vorgespräch für deine Geburt in meiner Praxis mit deinen Eltern auch eher das Zeitmanagment deiner Geburt, denn die Herausforderung, so dachte ich, würde es sein, dass ICH es überhaupt rechtzeitig schaffen würde in den Gebärsaal zu kommen und zwar BEVOR du geboren wirst.  Deine Mama wünschte sich, dass sie dieses mal nicht wie bei deiner Schwester 9 lange  Tage nach dem Entbindungstermin Geduld haben muss, bis eure Geburt losgehen würde . Auch ich war bereits schon 2 Wochen  vor eurem Entbindungstermin hibbelig, das Auto immer aufgetankt und in Fahrtrichtung Aarau positioniert 😉, denn auf gar keinen Fall wollte ich eure Geburt verpassen!!! Aber auch du hattest es, wie alle meine anderen “ NachSommerferienBabys “ so überhaupt nicht eilig, deine kuschelig warm-weiche Gebärmutterhöhle verlassen zu wollen und deiner Mama und mir blieb nichts anderes übrig, als unseren reichhaltigen Nachrichtenchat auch nach deinem Entbindungstermin mit der einen und auch andere SMS weiter zu füllen, damit, dass es dir gut gehe, alle Kontrollen unauffällig sind und von Kontraktionen noch weit und breit nichts zu sehen bzw zu spüren war . Deiner Mama war es wichtig , dir die Zeit zu geben , die du von ihr umgeben, dich schützend, noch brauchst . Und so erfüllte sich meine Prognose nicht , dass du eher vor dem Entbindungstermin zur Welt kommen würdest und auch dir gaben wir , wie deiner Schwester, die 9 Tage länger Zeit, aber an Tag 10 nach  deinem  Entbindungstermin war es Zeit , dir ein wenig Starthilfe zu geben auf dem Weg, geboren zu werden . Und so fuhr ich an deinem Geburtstag nicht wie gedacht übereilt in Richtung Gebärsaal , sondern traf mich entspannt am Morgen mit deiner Mama und deinem Papa dort , mit Vorfreude auf dein Ankommen , aber mit der Ungewissheit , wann und wie es passieren wird. Da wir keinen Zeitdruck hatten , waren wir uns einig , die “Starthilfe “ euch so schonend wie möglich zu geben und nach einer ersten Untersuchung von deiner Mama , war ich bereits schon sehr optimistisch , dass wirklich heute dein Geburtstag kommen würde. Nachdem wir uns davon überzeugt hatten , dass es dir, deiner Mama und selbstverständlich auch deinem Papa gut ging ,deine Eltern ihre Menüwünsche zusammenstellten und dein Namenskärtchen für dein zukünftiges Babybettchen aussuchten,  gab ich deiner Mama die kleinstmögliche Dosierung eines Wehen anregenden Medikamentes . Damit versorgt, machten sich deine Eltern auf, durch Aarau zu spazieren, das Abwarten auf Wehen durch Ablenkung zu verkürzen. Als deine Eltern für das Mittagessen zurück kamen , merkte deine Mama bereits , dass die Gebärmutter auf das Medikament reagiert , nicht fest , aber dennoch spürbar und deshalb verzichteten wir auf weitere Wehen fördernde Medikamente , deine Mama wollte lieber die zunehmende Gebärmutteraktivität erwandern und ging deshalb erneut mit deinem Papa auf “ Sightseeing “ durch Aarau . Es war nachmittags um 3 , als deine Mama langsam von regelmässigen Wehen berichten konnte , noch nicht wirklich intensiv , aber dennoch so, dass die Zeit gekommen war, es sich im Gebärsaal gemütlich zu machen und deine Mama spürte instinktiv, dass eure Geburt nun in Gang kam , ich konnte es anhand des sich langsam öffnenden Muttermundes nur bestätigen . Die Wehen, die deine Mama nun verarbeitete, waren immer noch gut aushaltbar , dennoch taten wir deiner Mama etwas Gutes, indem wir ihr den schmerzenden Rücken mit einem Wärmekissen linderten. Auch telefonierte deine Mama noch mit deiner nun grossen Schwester, um zu fragen, wie ihr Tag denn bisher so verlaufen war und nichts war deiner Mama dabei anzumerken, dass sie im Begriff war, dich demnächst zur Welt zu bringen. Es wurde langsam dunkler draussen vor dem Fenster und das Nachtessen war für deine Eltern parat, aber nun war der Moment gekommen, wo deine Mama ihre Energie nicht für das Essen verbrauchen wollte, statt dessen äußerte sie den Wunsch , dass dein Papa ihr die Badewanne mit Wasser füllen sollte . Schon  bei deiner Schwester hatte sie das warme, weiche, tragende  Element als wohltuend empfunden, ging aber damals für die allerletzte Wehe ihrer Geburt aus der Wanne  an “Land“… 

Während ich dem Wasser nun noch etwas Rosengeranie beifügte , hielt dein Papa deine Mama stützend und liebevoll in seinen Armen , gab ihr so Halt und Kraft und deine Mama lächelte dabei und es ist dieses Lächeln, das nur wir, die bei Geburten Zeuge sein dürfen , erleben und beobachten dürfen, ein weises, sicheres, so zuversichtliches Lächeln, bestärkt und vertauensvoll das alles seine Richtigkeit hat, der eigene Körper geschaffen dafür ist, diese enorme, eigentlich unvorstellbare Leistung zu vollbringen. Deine Mama war kaum in der Badewanne , als sie bereits die ersten Zeichen für deine bevorstehende Geburt spürte. Es bestätigte sich also meine Vermutung , das wenn eure Geburt  einmal in Gang gekommen ist, sie dann auch ein rasantes Tempo aufnehmen wird. Ich informierte euren Geburtshelfer bereits, obwohl noch 3 cm fehlten, damit der Muttermund deiner Mama komplett und für die Geburt offen wäre .  Und dennoch schaffte es eurer Geburtshelfer nicht mehr rechtzeitig um dich mit bei deinem Ankommen auf diese Welt zu begrüssen , denn unmittelbar nach dem Telefonat , knappe 40 Minuten nach dem deine Mama in die Badewanne ging, konnte deine Mama gar nicht anderes , als dem Druck , den sie verspürte , sanft nachzugeben und das es sanft war, wie du geboren wurdest, sah ich daran, dass auch du, wie schon das eine und auch andere meiner Babys vor dir, in deiner intakten Fruchtblase ins Wasser hinein geboren wurdest. Sozusagen doppelt sanft, da sowohl dein Fruchtwasser, als auch das Wasser in der Badewanne dir den Geburtsdruck verminderten.  Da die Nabelschnur um deinen Hals war und ich dich von dieser erst einmal befreien musste , öffnete also ich erst nach deiner Geburt die Fruchtblase und  wickelte dich unter Wasser aus deiner Nabelschnur . Weil diese Nabelschnur dir immer noch Sauerstoff durch das Blut deiner Mama gab, konnten wir dich noch einen kurzen Moment unter Wasser lassen und dein Papa hatte in diesem Moment eine so ruhige Hand , dass er ein Foto von diesem Augenblick machen konnte , den wohl nicht viele Menschen in ihrem Erinnerungsfotoalbum haben  . Dann aber war der Moment gekommen , dich “an Land “ – dich an die Wasseroberfläche zu holen und damit deine Lungenatmung zu aktivieren . Deine Eltern waren überwältig und regelrecht euphorisch, wie letztendlich schnell und einfach deine Geburt gegangen ist und vor allem  waren die beiden einfach nur noch überglücklich, dich in ihren Armen halten zu können. Nachdem nun auch dein Geburtshelfer im Gebärsaal war und dich begrüßte, konnte er mit deinem Papa zusammen beim ersten Routinecheck-up feststellen , dass du die gesündeste , hübscheste , süßeste neugeborene  Tochter der Welt für deine Eltern bist, nichts anderes hatten deine Eltern auch verdient . 

Kleine wundervolle 🌸 MALOU LANAYA 🌸, als nach deiner Geburt deine Mama mich für einen  Moment ganz alleine brauchte ( und ich mich wie schon so häufig fragte , warum Nachwehen manchmal schmerzhafter sein müssen als Geburtswehen ) wiegte dein Papa dich in dieser Zeit  in deinem Geburtstuch ganz sanft in seinen Armen, küsste dich und sagte dir ganz zärtlich , wer dich da gerade so liebevoll hielt . Und diese so liebevollen Momente durfte ich immer wieder in deiner so wundervollen Familie bei meinen Wochenbettbesuchen in den letzten Wochen bei euch daheim erleben . Dein stolzer Papa, deine wunderschöne , so tolle Mama , deine grosse Schwester , die nach deiner Geburt nun ganz ganz stolz in einem grossen gelben Bett alleine schlafen darf und das auch jedem , der euch besucht voller Glück zeigt , sie alle werden dir beim Aufwachsen alle Liebe und Aufmerksamkeit  dieser Welt geben , geniess diese deine Familie und sei auch von mir VON HERZEN WILKOMMEN 💝💝💝


🌸 HENRY LOUIS 🌸

5. November 2019

Bezaubernder, süßer, kleiner 🌸 HENRY LOUIS 🌸 , bevor ich deine Mama zum ersten mal persönlich traf, durfte ich schon eines ihrer floralen Kunstwerke bei einem Wochenbettbesuch bei einer meiner anderen Patientinnen von mir bestaunen und ich wusste, wer in der Lage ist , so etwas Schönes aus Blumen zu kreieren ,muss auch ein ganz besonderer, toller Mensch sein und ein Kennenlerngespräch zwischen uns, um zu schauen , ob die Chemie zwischen uns stimmt, wäre garnicht von Nöten gewesen. Als deine Eltern dann bei mir zum ersten mal in meiner Praxis waren , saß nicht nur ein besonderer Mensch bei mir , sondern ZWEI mir sofort so sympathische junge Menschen und zukünftige Eltern und es war von Anfang an für uns 3 klar, dass wir gemeinsam durch diese so spezielle „ Zur-Familie-werden-Zeit“ gehen werden.
Bei jedem Besuch bei mir war die grosse Vorfreude deiner Eltern auf dich zu spüren, deine Mama ging ganz offen, neugierig und ohne grosse Wünsche an eure Geburt heran, der Wunsch deines Papas aber war, deiner Mama so viel als möglich helfen zu können, damit du mit deiner Mama gut durch eure Geburt kommen würdest. Da dein Papa beruflich immer mal wieder mit Schwangeren und Babys zu tun hat, konnten wir deswegen bereits im Vorfeld die eine und auch andere „gute Tat“ für deinen Papa besprechen. Als auch du, wie alle meine anderen Babys, die seit dem Ende meiner Sommerferien zur Welt gekommen sind, dir mit dem geboren werden wollen Zeit ließest, blieb deine Mama sehr ruhig und gelassen ( eine so seltene Eigenschaft von Schwangeren um den Entbindungstermin ☺️ ), sie wollte dir einfach die Zeit geben, die du offensichtlich noch mit deiner Mama um dich herum brauchtest, dein Papa war da schon deutlich nervöser und aufgeregter und er betonte mehrmals, wie sehr er sich nach deinem Ankommen sehnte . 6 Tage nach deinem offiziellen Entbindungstermin schrieb mir deine Mama am Morgen, dass sie alle 10 Minuten ein leichtes Ziehen verspüre, welches sie aber bereits schon seit 24 Stunden wahrnehme und dessen Intensität in dieser Zeit nie zugenommen hatte.Deine Mama wusste, dass ich an diesem Tag zu einer Hebammen- Weiterbildung nach Bern wollte und weil deine Mama noch sehr entspannt war, wagte ich es, Richtung Bern zu fahren . Dort bekam ich glücklicherweise in der ersten Hälfe der Weiterbildung genau die Fragen, die mich wirklich interessierten, beantwortet, denn in der Mittagspause erhielt ich von deiner Mama erneut eine SMS, dass nun ihr “Ziehen“ doch an Intensität zugenommen hatte und ich sie vielleicht nach meiner Weiterbildung anrufen möchte. Ich habe natürlich deine Mama sofort angerufen und obwohl deine Mama immer noch sehr gelassen am Telefon war, ich selbst spürte, dass es gut wäre, sofort wieder Richtung Aargau zurück zu fahren und ja, kaum war ich auf der Autobahn, schrieb mir deine Mama, dass nun wohl die Fruchtblase offen wäre, denn deine Mama verlor dein und eurer Fruchtwasser . Um das zu kontrollieren, kamen deine Eltern in meine Praxis -mein Hebammenmobil brachte mich in Turbogeschwindigkeit dorthin . Die Wehen, die deine Mama verspürte, waren noch nicht wirklich intensiv, dennoch begann sich der Muttermund schon zu öffnen und weil ich immer das Gefühl hatte, dass deine Mama, wenn sie denn gute Wehen hatte zügig „vorwärts“ machen würde und wir zeitlich kurz vor der abendlichen Aarauer Rushhour waren, empfahl ich deinen Eltern, lieber in Ruhe bereits in die Klinik zu fahren . Dort angekommen war die erste Aufgabe deines Papas, deine Kleidchen und dein Geburtstuch in den Wärmeschrank zu legen, dass deine Kleidchen in einem ganz bezaubernden kleinen Rucksack nur für dich bereit lagen -nun ich erwähnte ja bereits -deine Mama hat diesen besonderen Sinn für schöne Sachen ! Inzwischen wurden nun auch eure Wehen um einiges intensiver, euer Geburtshelfer kam auf einen kurzen Besuch vorbei und dein Papa durfte ( Achtung ! Das ist eine grosse Ausnahme und ist sonst nicht Väter-Aufgabe 😉!) als Experte für so etwas, deiner Mama Blut entnehmen und einen Venenzugang legen . Weil eure Geburt da bereits gut voranschritt, wollte deine Mama die Badewanne ausprobieren und für deine Mama als Floristin fand ich Rosengeranie als Geburtsduft im Wasser am passendsten. Dazu kam noch die von deiner Mama speziell ausgesuchte Musik, die dein Papa nun abspielte und in dieser Atmosphäre ging deine Mama nun durch jede ihrer Wehen und sie machte das so unglaublich, fast mit einer unvorstellbaren Leichtigkeit . In den Wehenpausen lächelten sich deine Eltern an, gaben sich so gegenseitig Mut und Vertrauen, Sicherheit. Auch nutzen sie eine der Ruhemomente zwischen 2 Kontraktionen, um bewusst von eurem Babybauch Abschied zu nehmen, so viele Wochen war er wachsender Teil eures Alltags und jetzt im Begriff für dich ausgetauscht zu werden . Deine Mama hatte nach 2 Stunden in der Badewanne ihren Muttermund bis auf einen kleinen Saum eröffnet und das ist für eine Erstgebärende ein unglaubliches Tempo. Du selbst probiertest mit deinem Köpfchen immer wieder verschiedene Wege aus, um deinen Weg durch das Becken zu finden, nicht immer waren diese Wege ganz so optimal, zeitweise hatten wir dich in der „Sternengucker “-Position, du schienst so neugierig auf diese Welt zu sein, dass du lieber nach oben als geburtsfördernd nach unten schauen wolltest . Deine Mama versuchte in der Badewanne durch verschiedene Gebärpositionen deine Köpfchen, deine Haltung zu unterstützen , dich richtig zu positionieren, das kostete Kraft und Energie und irgendwann war dann auch das Wasser nicht mehr das richtige Element für deine Mama, denn eure Wehen gingen so kurz vor deiner Geburt deutlich zurück, ein Zeichen, dass die Natur nicht unbegrenzt Energie selbst für solche Powerfrauen wie deine Mama hatte. So nutzen wir für die letzte Etappe eurer Geburt die Schwerkraft an Land, setzten deine Mama auf ihr Bett und gaben der Gebärmutter Energie mit Hilfe eines Wehenhormons. Deine Mama aber entwickelte noch einmal ungeahnte Kräfte um durch eure letzten Wehen zu gehen und glaube mir, kleiner Mann, sie hat das bewundernswert gemeistert und wir alle, die deine Mama in diesem Moment begleiteten, waren tief beeindruckt ! So wurdest du geboren, nur durch die Hilfe deiner Mama, gut 5 Stunden nachdem wir den Gebärsaal betreten hatten und ich durfte dich deiner Mama in ihre Arme legen und deine Mama sah in diesem Augenblick so berührt und so wunderschön aus ! Deine Eltern hielten dich gemeinsam fest, streichelten dich und dein Papa war fasziniert von deiner so zarten Babyhaut und deinem perfekten Aussehen . Du selbst schienst sehr schnell einfach nur zufrieden, schautest mit interessierten Augen aus deinem Geburtstuch hervor, bereits die Finger suchend im Mund. Wir liessen uns Zeit für dein Ankommen, deine Mama füllte, während dein Papa dich mit ganz zauberhaften ( wen wundert‘s😉) so perfekt abgestimmten Kleidchen ankleidete, ihre Energiereserven mit Schokolade wieder auf und auch wenn uns Frauen ja im Normalfall Schokolade glücklich macht, für das Glück im Gesicht deiner Mama warst nur du alleine in diesem Moment verantwortlich. Dein Papa hatte nebst dem, dass er dich wog und ankleidete, damit zu tun, jedem der es an diesem Abend wissen musste zu verkünden, dass sein kleiner Sohn das Licht der Welt erblickt hat . Und nebst dem, dass er telefonierte und per SMS Fotos von dir in die grosse weite Welt schickte, organisierte er heimlich und zeitgleich für deine Mama ein prachtvolles, traumhaft schönes Blumenbouquet, welches am nächsten Tag das Wöchnerinnenzimmer deiner Mama verschönerte . Er zeigte damit all seine Liebe, die er für deine Mama empfand, dafür, dass sie ihm dich schenkte . Möge diese Liebe, die deine Eltern für sich und nun auch für dich 🌸HENRY LOUIS🌸 empfinden, weiter wachsen, gedeihen und Freude bringen, wie dieses Blumenbouquet ! SEI VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 EMMA LENIA 🌸

6. Oktober 2019

Kleine so zuckersüsse 🌸 EMMA LENIA 🌸 , als ich aus meinen Sommerferien zurück kam und ihr alle meine Nach-Ferien-Babys noch mehr oder weniger entspannt in den Bäuchen eurer Mamas gekuschelt habt, hatte ich immer das Gefühl, dass du, obwohl dein Entbindungstermin erst Anfang Oktober war, wahrscheinlich das erste Mäuschen von allen zu erwartenden sein wirst, welches ich hier auf dieser Seite begrüssen werde . Nun, die Göttin der Gebärenden scheint zum einen die Geduld als ihr oberstes Credo zu feiern und zum anderen scheint sie einen strukturell -terminlichen Gerechtigkeitssinn zu haben, denn deine Mama war letztendlich die, die am meisten von allen meinen Frauen die SMS von mir bekam, nicht im Moment ans Gebären zu denken, wenn ich unterwegs zu einer anderen Geburt war. Als ich mit der Geburt von Baby Naya beschäftig war, hatte deine Mama bereits das Gefühl, dass du dich langsam auf eure Geburt vorbereitest . Aber du und deine Mama habt mir sowohl die Zeit gegeben, mich um Nayas Geburt in Ruhe kümmern zu könne, als auch im Anschluss noch ein Konzert in Zürich zu geniessen…Und nicht zu vergessen – den energiebringenden Schlaf in der Nacht bekam ich auch noch dazu . Am nächste Morgen aber rief mich deine Mama an, sie hatte das Gefühl, dass nun euer Geburtstag gekommen ist und ich machte mich erneut in Richtung Aargau auf. In meiner Praxis angekommen, waren eurer Wehen zwar nach wie vor da, aber für deine Mama noch nicht intensiv genug, um bereits in den Gebärsaal zu fahren. Im Laufe des Tages wurden die Kontraktionen sogar eher weniger und als nach dem Entspannungsbad am Abend es immer wie ruhiger mit eurer Gebärmutteraktivität wurde, fuhr ich wieder nach Hause- du fühltest dich offensichtlich mit deiner Mama um dich herum noch viel zu wohl, als die grosse weite Welt bereits erkunden zu wollen. Aber wir telefonierten und schrieben uns Nachrichten ab jetzt fast täglich, nie war die Gebärmutter richtig ruhig und die Nervosität deiner Mama war auch verständlich, denn bereits dein grosser Bruder hatte es relativ eilig auf die Welt zu kommen und für deine Geburt erwartete ich ebenfalls eher einen “100-Meter-Lauf “ als einen Marathon ( und ich empfand es als meine Challange , es überhaupt rechtzeitig zu eurer Geburt aus Luzern kommend, in den Gebärsaal zu schaffen !) Auch Baby JARA und Baby Eleya kamen auf die Welt und deine Mama wartete in dieser Zeit geduldig . Dann war der Moment für Cappuccino und Kinderschokolade in meiner Praxis gekommen, mein Weg, die Mamas, die offenbar noch etwas Geduld und Zeit benötigen, zu stärken, zu beruhigen und ihnen zu raten, die allerletzten Tage ihrer Schwangerschaft einfach noch einmal ganz bewusst zu erleben und vor allem zu geniessen ! Beim Verabschieden an meiner Praxistür erwähnte ich beiläufig, dass ich nichts lieber als Geburten am Sonntag begleite, an diesen Tagen läuft alles ruhiger, entspannter, sowohl in der Klinik, als auch auf den Autobahnen und selten müssen Praxistermine verschoben und umorganisiert werden . Und was macht deine Mama 5 Tage später in den ersten Minuten vom Sonntags des 6.Oktobers ? Lässt mich mit meinem Pager wecken und es war ganz und gar klar, heute nun endlich würden wir erfahren, ob dein Bruder noch einen weiteren kleinen Bruder oder eine kleine Schwester bekommen würde, denn bis zu deiner Geburt hatten deine Eltern es nicht gewusst, wer da in eure Familie hineingeboren wird . Wir trafen uns direkt im Gebärsaal, zu eindeutig hörte sich deine Mama am Telefon an, dass sie dieses mal wirklich Geburtswehen spürt und als ich dann deine Mama in der Klinik zuerst untersuchte , hatte deine Mama bereits die erste Hälfte eurer Geburt geschafft, der Muttermund war da schon knapp 5cm weit geöffnet. Da deine Mama es sich gut vorstellen konnte, eure Geburt in der Badewanne zu erleben, liess dein Papa sofort Wasser in die Badewanne ein, wir erwarteten ja immer noch eine schnelle Geburt und sobald die Wanne gefüllt war, nutze deine Mama die Wärme und das sich fallen lassen können im Wasser und entspannte sich sofort . Weil deine Mama wusste, dass alle aufrechten Positionen die Geburt positiv unterstützen, ging deine Mama bei jeder Wehe in die Hocke und spürte dabei, wie du diese Position nutztest, um mit deinem Köpfchen tiefer durch das Becken zu kommen. Aber das warme Wasser führte mit der Zeit zu einer Entspannung, die auch die Gebärmutter deiner Mama mit beruhigte, eure Wehen wurden zunehmend weniger und sanfter. Sobald deine Mama aber stand, kamen die Wehen wieder ( wohl auch, weil du mit deinem Köpfchen so mithalfst ) und deine Mama beschloss, aus der Badewanne zu kommen und mit einem Wärmekissen im schmerzenden Rücken mit deinem Papa lieber stärkere Wehen zu “erwandern“ . Und deine Mama und dein Papa genossen noch einmal die frische Luft, erkundeten die Wochenstation, lernten das Treppenhaus kennen und beide waren dabei in so einer gelassenen Erwartung, es brauchte keine Eile, nur die Gewissheit, dass deine Geburt vorwärts gehen würde . Und das tat sie ! Als deine Mama beim spazieren merkte, dass du nun deutlich mehr den Druck nach unten verstärken würdest, kam sie mit deinem Papa wieder in die schützende Umgebung des Gebärsaals zurück . Nach wie vor waren die Wehen noch nicht extrem intensiv, die Pausen, die deine Mama hatte, gaben ihr genügend Zeit sich zu erholen, wieder neue Energie für den nächsten Berg zu holen, den sie mit der nächsten Wehe erklimmen musste . Wie anders verlief doch euer Geburtsweg, als wir ihn erwartet hatten …Obwohl die Badewanne immer noch mit dem warmen Wasser lockte, deine Mama merkte, dass das doch nicht ihr Ort für eure Geburt war und richtet sich auf dem Bett im Vierfüsslerstand ein, eine Position, die euch Mäusen den Geburtskanal so weit wie möglich eröffnet. Euer Geburtshelfer kam inzwischen auch, setzte sich zu uns und gemeinsam gingen wir mit deiner Mama geduldig durch ihre letzten Wehen. Dein Papa war ganz nah bei deiner Mama, hielt und unterstützte sie so gut es ging und so, wie es deine Mama in diesem Augenblick brauchte . Als der Muttermund deiner Mama komplett geöffnet war, spürte deine Mama, wie sie dich langsam durch ihr Becken schieben wollte . Es brauchte kein intensives Pressen, deine Mama gab dir genau den Druck, den es brauchte, damit du geboren werden konntest . Und weil bis dahin deine Fruchtblase immer noch intakt war und deine Fruchtblase offensichtlich auch nicht vor hatte kaputt zu gehen, konntest du mit dieser schützenden Hülle und mit dem Druck dämpfenden Fruchtwasser geboren werden und zwar noch vor der Sonntagsfrühstückszeit ☺️! Dein Papa hatte ein blaues Geburtstuch in den Wärmeschrank für dich platziert, dieses Tuch hatten deine Eltern für die Geburt deines grossen Bruders damals schon mitgenommen und weil es dort nicht zum Einsatz kam, durftest du es nun als Wärmeschutz geniessen ( und bis damit das erste meiner Beleghebammen-Babys, welches statt in rosarotem in blauem Licht die Augen öffnete ☺️ Es ging farbig für dich weiter, nachdem du äusserst hungrig bei deiner Mama die Brust genossen hast, durfte nun endlich auch dein Papa dich in seine Arme legen, dich wiegen, messen, die blaue Farbe des Stempelkissens an deinen Füßchen entfernen, deine erste Windel dir anziehen . Die wunderschönen Kleidchen, die deine Mama für dich ausgesucht hatte, kamen aus Berlin ( und ich als Berlinerin sage dir jetzt schon damit einen grandiosen Kleiderstil in deinem Leben voraus 😊 ) Die Perlen für deine Namenskette waren sowohl rosarot und auch blau, dein Papa war da nicht klassisch, sondern zukunftsweisend sehr modern ….
Kinder, die in ihrer Fruchtblase geboren werden, gelten bei uns Hebammen als Glückskinder, denn das die Fruchtblase bis und mit der Geburt intakt bleibt, ist wirklich selten … Du bist also ein Glückskind -und auch noch ein Sonntagskind dazu – kann es für deinen Lebensweg einen besseren Start geben? Inzwischen habe ich auch deinen grossen Bruder kennenlernen dürfen, er liebt dich von ganzem Herzen ( auch wenn du bereits seine Eisenbahn mit Muttermilch geflutet hast 😉 )
Du hast dir so eine wunderschöne Familie ausgesucht , Glückskind 🌸 EMMA LENIA 🌸 , SEI VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 ELEYA LOU 🌸

30. September 2019

Süsse kleine 🌸 ELEYA LOU 🌸 , deine Geburtsgeschichte wäre eigentlich sehr kurz und knapp zu erzählen. 61 Minuten bevor du geboren wurdest, schrieb mir deine Mama noch eine SMS vor der Gebärsaaltür, in der ein lachendes Smiley und ein Daumen nach oben -Smiley  enthalten war, um mir mitzuteilen , dass ihr in der Klinik angekommen seid  – viele Frauen sind normalerweise so kurz vor der Geburt gar nicht mehr in der Lage, ihr Handy zu bedienen, bzw müssten sie es, sie würden wohl tendenziell , andere Emoticons verwenden 🥵🙀😬 😉 …. Diese kurze Geburtsdauer haben deine Mama und dein Papa aber mehr als verdient, denn sie sind belohnt worden, dafür, Geduld zu haben, sich nicht verunsichern zu lassen, sich nicht beeinflussen zu lassen und bis zum Schluss dir und deiner Mama zu vertrauen, dass ihr beide, dass der Körper deiner Mama am besten spürt , wann der optimale Zeitpunkt gekommen ist, deine Geburt zu beginnen. Auch wenn der offizielle Geburtstermin , der grosse Tag X , mit einem einzigen Datum besetzt ist, errechnet oder nach dem Ultraschallbefund korrigiert, für uns Hebammen und Geburtshelfer umfasst dieser Geburtstermin, an dem ihr kleinen Mäuse geboren werden dürft, 5 Wochen, nämlich 3 Wochen vor und 14 Tage nach dem offiziellen Datum. Und während viele Frauen eher überrascht sind, wenn ihr schon innerhalb der 3 Wochen vor dem errechneten Termin auf die Welt kommen möchtet, braucht es häufig viel Geduld ( und bei mir in der Praxis dann Kinderschokolade und Cappuccino 😁 ) wenn ihr euch einfach noch ein wenig Zeit lassen möchtet mit dem geboren werden . Aber ihr habt diesen Zeitraum zu Gute und mit einer guten Betreuung und Überwachung ( natürlich engmaschiger nach dem Tag X ), sollte man euch auch diese Zeit geben, die ihr und eure Mamas offensichtlich noch braucht . Dein grosser Bruder Even, bei dem ich auch schon die Hebamme sein durfte, war 14 Tage früher als erwartet  neugierig auf diese Welt, du kleine süsse Dame hast deine Mama um dich herum  einfach noch etwas länger geniessen wollen . Aber eine Woche nach deinem offiziellen Geburtstermin schrieb mir deine Mama in den frühen Morgenstunden eine Nachricht, dass sie vermehrt intensivere Kontraktionen verspüre . Normalerweise lese ich solche Nachrichten morgens nach dem Aufwachen, sofern nicht in der Zwischenzeit meine Frauen meinen Notfallpager aktiviert und mich damit geweckt haben. Die Nachricht deiner Mama erhielt ich aber, als ich gerade mit der Geburt von Baby JARA fertig, Mama und Baby auf der Wochenstation, alle Dokumentationen geschrieben und der Gebärsaal wieder benutzbar gerichtet war. Zu diesem Zeitpunkt war ich seit 22 Stunden auf den Beinen. Deine Mama und ich telefonierten natürlich sofort ( deine Mama etwas leiser, damit sie deinen Bruder nicht weckt ) und was mir deine Mama beschrieb an Kontraktionen, tönte für mich zwar nach Geburtswehen, allerdings nach Wehen, die noch keine unmittelbare Betreuung von mir brauchten. Ich riet deiner Mama, deinen Papa und deine Bruder noch schlafen zu lassen, sich eine Wärmflasche zu organisieren und mit der hoffentlich wohltuenden Wärme sich noch etwas auszuruhen. Ich selbst verabschiedete mich bei den Hebammen ( und kündigte ihnen deine zu erwartende Geburt schon mal an ), fuhr durch die noch fast leere morgendliche Aarauer Altstadt  in meine Praxis und versuchte, den Schlaf der vergangenen Nacht in komprimierter und intensiver  Form nachzuholen. Die Müdigkeit nach der “durchgemachten“  Nacht liess mich zwar sofort einschlafen, aber der Coffeingehalt in meinem Blut weckte mich bereits 3 Stunden später und da ich schon mal wach war, rief ich bei deiner Mama an, um mich zu erkundigen, wie es ihr ging. Eure Wehen waren nach wie vor da, mal stärker werdend, dann wieder mit längeren Pausen, aber sicher nicht ruhiger werdend. Ich machte deinen Eltern den Vorschlag, bei mir in der Praxis vorbei zu kommen, einfach um zu schauen, wie es dir und deiner Mama ging und an welchem Punkt eurer Geburt ihr steht. Deine Eltern brachten deinen grossen Bruder zu euren Grosseltern und kamen dann zu mir. Deine Mama sah ABSOLUT TOLL aus, als ich ihr meine Praxistür öffnete und das sagte ich ihr auch! Wer so strahlend schön aussah, konnte offensichtlich noch gar nicht kräftige Wehen haben 🙈… Nun, deine Herztonkurve war wunderbar, auch Wehen waren regelmässig zu sehen und dein Geburtsweg war daran, sich langsam zu öffnen, aber es war immer noch nicht notwendig, in den  Gebärsaal zu gehen. Da Mittagszeit war und dein Bruder von deinen Grosseltern wunderbar umsorgt und sicher auch verwöhnt wurde, schlug ich deinen Eltern vor, so entspannt als möglich Mittagessen zu gehen und danach entweder einen Mittagsschlaf zu machen oder einen Spaziergang zu unternehmen. Deine Eltern sollten einfach noch einmal die Zeit zu zweit ( okay .. zu zweit mit dir  ☺️ ) geniessen. Ich legte mich auch noch einmal ins Bett, froh, noch etwas Energie gewinnen zu können. Knapp 3 Stunden später rief deine Mama wieder an um mir zu sagen, dass sie a) sehr gut Mittag gegessen hatten ( mit vielen Kontraktionen ) b) die Wehen nun sehr intensiv und häufig zu spüren waren und c) sie das Gefühl hatte, nun wirklich nicht mehr ganz so gut und strahlend auszusehen 😌.Da war es also nun, das richtige Zeichen und der richtige Moment, um in den Gebärsaal zu fahren . Als wir wenige Zeit später deine Mama im Gebärsaal untersuchten ( by the way – deine Mama sah immer noch toll aus !) war der Muttermund bereits 7 cm offen. Bei deinem grossen Bruder liess sich deine Mama mit einer Periduaralanästhesie helfen und ich hatte deiner Mama für deine Geburt versprochen, auch dieses mal alles für diese Anästhesie vorzubereiten. Auch wenn ich spürte, dass deine Mama  ohne PDA auskommen würde ,nahm ich ihr, weil nun mal versprochen, das Blut als Vorbereitung für diese PDA ab . Dein Papa aber liess in der Zwischenzeit für deine Mama Wasser in die Badewanne ein und legte deine Kleidchen in den Wärmeschrank und bis die Badewanne mit ihren 700 Liter Fassungsvermögen mit Wasser gefüllt war, ging deine Mama so wundervoll durch eure Wehen, die da nun eine nach der anderen kamen. 42 Minuten nach unserer Ankunft im Gebärsaal begab sich deine Mama in die Badewanne. Wer unsere Geburtsbadewannen in der Klinik kennt, weiss, dass die Frauen, um in die Wanne einzusteigen, eine grossen Schritt über den Badewannenrand machen müssen . Geburtstechnisch kann dieser Schritt zum richtigen Zeitpunkt die perfekte Bewegung sein, denn mit dieser Bewegung öffnen die Frauen ihren Beckenraum und geben den Kindern so optimal Platz, um mit dem Köpfchen leichter durch das Becken zu gelangen . Deine Mama war zu diesem Zeitpunkt offensichtlichen an diesem perfekten Zeitpunkt angekommen, denn nachdem sie sich im Wasser hingesetzt hatte, öffnete sich deine Fruchtblase und deine Mama konnte gar nicht anders als wenige Sekunden später dich mit sanftem Druck aus sich heraus zuschieben. Und so wurdest du nur 7 Minuten nach dem deine Mama sich in die Badewanne begeben hatte, so gefühlt leicht und wunderschön ins warme Wasser geboren . Wie immer liess ich dich noch eine Moment unter der Wasseroberfläche ( deine Sauerstoffversorgung war durch die noch intakte Verbindung zur Nachgeburt gewährleistet ), damit deine Eltern diesen Anblick geniessen konnten . Deine Mama nahm dich dann an die Wasseroberfläche und in ihre Arme und deine Eltern konnten es noch nicht begreifen, wie schnell du letztendlich auf die Welt gekommen bist . 

Zauberhafte 🌸 ELEYA LOU 🌸, nach dieser so wohl verdienten wunderschönen Geburt  war natürlich auch der Rest der Zeit, die wir im Gebärsaal verbracht haben, ohne Zeitdruck und ohne Anspannung. Dein Papa wickelte dich, kleidete dich in deine warmen, zart rosaroten  Kleidchen,  fädelte dein Namensbändchen auf . Du schautest dabei mit grossen offenen Augen in diese, deine neue Welt und entdecktest  schon deine Finger zum Saugen  in deinem Mund. Als deine Mama sich noch einmal unter der Dusche erfrischte, nahm dein Papa dich zu sich auf die Brust und genoss einfach diesen Augenblick, wieviel Anspannung, wieviel Druck fiel jetzt auch von ihm. Wenige Momente später machte ich ein Foto von euch dreien, welches soviel über deine Eltern  aussagt : Dein Papa  sass mit dir auf seiner Brust liegend, deine Mama stand neben euch , streichelte dein Köpfchen und dein Papa streichelte zeitgleich verliebt und so stolz auf deine Mama dasGesicht deiner Mama . Diesen wunderschönen Moment der Liebe, ich bin unendlich dankbar, durfte ich ihn miterleben… Erlebt diesen Moment nun zu viert so oft wie möglich und SEI VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 JARA MIA 🌸

29. September 2019

Kleines Wunder 🌸 JARA MIA 🌸 , du bist tatsächlich ein Wunder für deine Eltern , ein wunderschönes, wundervolles , wundersames und für deine Mama und deinen Papa ist dieses Wunder und dein Ankommen in diese Welt so absolut gar keine Selbstverständlichkeit . Dein Papa war es, der mit mir zuerst Kontakt aufnahm um nachzufragen , ob ich deine Eltern bei eurer Geburt begleiten könnte . Viel zu spät eigentlich, denn der Septembermonat war seit langem bereits mit ausreichend vielen Geburten bei mir ausgebucht, aber dein Papa erzählte ein wenig von sich und deiner Mama und da war bereits nur schon in diesen wenigen Minuten am Telefon
ganz viel Sympathie, die ich an Hand der Erzählung deines Papas für deine Eltern empfand ( und es spielte auch ein winzig kleines bisschen die Tatsache eine Rolle, dass dein Papa und ich sowohl in Berlin, wie auch jetzt auch in Aarau im gleichen Klinikum arbeiten bzw gearbeitet haben – und ja, wir “Berliner“ schauen und sorgen weltweit zu und für uns 😉) Und dann sassen da wenig später deine Eltern bei mir auf dem Praxissofa und ich war in diesem Moment glücklich, noch ein weiteres Septemberbaby angenommen zu haben, nämlich dich, denn was für ein tolles Paar, nämlich deine Eltern, hätte ich sonst verpasst begleiten zu können ! Deine Eltern erzählten mir die Geschichte deiner Mama, wieviel hatte sie in ihrem Leben bereits erlebt, erleben müssen und wie eben nicht selbstverständlich warst du jetzt im Begriff, ihrem Leben eine neue Geschichte zu schenken . Auf Grund all dieser Begebenheiten war es für deine Eltern primär nur wichtig, dass du gesund und ohne Risiko zur Welt kommen darfst und sie wussten, die Chance, dass du mit einem Kaiserschnitt auf die Welt kommen wirst, war hoch, nicht desto trotz war da aber dennoch besonders bei deiner Mama ein wenig Hoffnung, dich im Gebärsaal, statt im OP das ersten mal in die Arme nehmen zu dürfen. In den letztenTagen vor deiner Geburt telefonierten deine Mama und ich viel, deine Mama wollte die Bestätigung, dass es absolut in Ordnung wäre, dir einfach die Zeit zu geben, die du brauchst, bist du selbst den Beginn deiner Geburt auslöst und sie wollte dir auch noch die Zeit geben, wenn dein offizieller Entbindungstermin bereits überschritten war . Dein Geburtshelfer war anfangs nicht ganz so glücklich damit, aber auch er merkte, wie wichtig es für deine Mama war noch abzuwarten, dir und ihr die Zeit zu geben und auf einen spontanen Geburtsbeginn so lang als möglich zu warten .Er kontrollierte mehrfach deine Herztöne, machte Ultraschall mit normalen Ergebnissen und gab dir und deinen Eltern so noch einmal die Zeit zum Abwarten, Zeit, die ihr offensichtlich noch brauchtet . 2 Tage nach deinem errechneten Entbindungstermin war es dann aber soweit, deine Mama und du erlebten eure ersten richtigen Wehen und vor allem eure ganz allein eigenen . Und das machtet ihr an einem Sonntag Nachmittag, die ersten Stunden zu dritt alleine zu Hause . Als dann deine Mama mich abends kurz vor Tatortzeit anrief, merkte man deiner Mama an, wie intensiv bereits eure Wehen am arbeiten waren. Und deshalb war es auch klar, dass wir uns direkt im Gebärsaal treffen würden, eine Kontrolle in meiner Praxis war, gut hörbar, nicht mehr nötig .Weil deine Eltern um einiges schneller in der Klinik als ich waren, nahmen meine Hebammenkolleginnen euch anfangs in Empfang ( Merci ❤️) und auch euer Geburtshelfer war bereits im Gebärsaal und untersuchte deine Mama . Als ich dann wenig später deine Eltern zur Begrüssung umarmen konnte, war der Muttermund noch nicht wirklich sich am öffnen, deine Mama hatte aber bereits Wehen, die intensiv und mit sehr kurzen Abständen deine Mama ordentlich forderten. Wir veratmeten die Wehen gemeinsam, damit deine Mama in einen guten Rhythmus kam, verlegten den warmen Lavendelwickel meiner Kollegin vom Bauch in die schmerzende Rückenregion und holten deine Mama aus dem Bett heraus, in dem sie für die Herztonkontrolle lag, denn ich hatte das Gefühl, dass deine Mama beim Umhergehen die Wehen besser verarbeiten konnte . Auch wechselten wir vom Untersuchungszimmer in den richtigen Gebärsaal, ein Ziel, das deine Mama nun schon erstmal geschafft hatte ! Dennoch waren die Wehen so intensiv, dass der einzig richtige Entscheid für deine Mama in diesem Moment eine Peridualanästhesie war, so konnte sie, obwohl die Kontraktionen immer noch spürend, aber dennoch um einiges entspannter durch eure Wehen gehen . Dein Papa saß die ganze Zeit ruhig und aufmerksam neben deiner Mama, hielt ihre Hand, beobachtete, kommentierte, sowohl als werdender Papa, als auch als Mediziner und er gab deiner Mama damit soviel Sicherheit ! Deine Herztöne kontrollierten wir nun kontinuierlich und es waren mit einem mal Verlangsamungen deiner Herzfrequenz, die mich
dazu veranlassten, deine Mama erneut am Muttermund zu untersuchen . Zunächst tastete ich eine Eröffnung von 7 cm, das wäre in der doch relativ kurzen Zeit eine sehr schnelle Eröffnung gewesen, nicht unmöglich und vor allem auch passend zu den Wehen, die deine Mama hatte und natürlich wäre es ein wunderbarer Fortschritt gewesen. Was mir aber nicht gefiel war, dass du mit deinem Köpfchen zwar versuchtest, tiefer in das Becken zu kommen, dabei aber etwas fühlbar vor dem Köpfchen war, was dort nicht hingehörte . Da ich deine Nabelschnur vermutete, gab ich deiner Mama ein Medikament, was die Wehen sofort hemmte und auch dein Geburtshelfer untersuchte deine Mama, auch er tastete diesen Befund und auch wenn der Muttermund erst 3 statt 7cm offen war ( da war wohl definitiv zu viel Euphorie bei mir beim Untersuchen gewesen 🙈), diese fragliche Nabelschnur gehörte dort einfach nicht hin . Ab dann ging alles sehr schnell, ganz klar mussten wir in den OP und im OP war nur noch die Frage, wirst du noch ein Sonntagskind oder ist deine Geburtszeit in den ersten Minuten des neuen Tages . Als dein Geburtshelfer die Fruchtblase öffnete, war dein Fruchtwasser bereits grün, ein zusätzliches Zeichen, dass der Entscheid für den Kaiserschnitt richtig war . Geboren wurdest du letztendlich in der letzten Minute des Sonntages, deine Nabelschnur hattest du zusätzlich um deinen Hals gewickelt und weil das Fruchtwasser die grüne Färbung hatte, konnte ich dich nicht sofort zu deiner Mama bringen, sondern befreite deine Atemwege so gut es ging von diesem Fruchtwasser und gab dir als kleine Unterstützung etwas Sauerstoff . Das brauchte nicht viel Zeit und sehr schnell konnte ich dich deiner Mama auf ihre Brust legen und dort warst du dann, zerbrechlich, zierlich klein, mit gross geöffneten, fast staunenden Augen, schautest in die Gesichter deiner Eltern und schienst absolut zufrieden, von Stress oder Strapazen war dir nichts anzumerken . Später nahm dein Papa dich zu sich, gab dir Wärme und Schutz, deine Mama musste in den letzten Minuten der OP und der ersten Zeit danach sich ganz auf sich und ihren Körper konzentrieren und dein Papa war da, sowohl für dich, als auch für deine Mama . Als deine Mama sich etwas erholt hatte, konnte sie dich endlich endlich richtig in ihre Arme nehmen, dich an die Brust legen, ihr Glück nun endlich mit Händen greifen . Und deine Mama war in diesem Moment einfach nur glücklich und erleichtert ! Wenig später fuhr ich mit deinen Eltern und dir zurück in euren Gebärsaal, das war mir wichtig, dass deine Eltern das Wiegen, Messen, das Anziehen deiner ersten Kleidchen ( dein Papa hat das sehr entspannt gemacht und deine Mama hat tatkräftig mitgeholfen ) zusammen an dem Ort erleben dürfen, an dem deine Mama es sich gewünscht hatte . Die Fotos, die ich dabei von euch Dreien machte, sie sahen gleich aus ( von der Infusion am Arm mal abgesehen ) wie die Aufnahmen von meinen Paaren, die ich im Gebärsaal bei ihrer Geburt begleite, ein glückliches, wunderschönes Elternpaar mit einem so bezaubernden und zufriedenen und in ganz süße Kleidchen gewickelten Neugeborenen !
Süsse 🌸 JARA MIA 🌸 ich durfte dich inzwischen schon einige male in deinem Daheim besuchen, du machst grosse Fortschritte, aus dem so zerbrechlich wirkenden kleinen Wesen am Tag deiner Geburt ist nun schon eine kleine charmante Persönlichkeit geworden, dein wacher, intensiver Blick ist aber immer noch gleich, inzwischen wirst du aber die Gesichter deiner Mama und deinem Papa noch besser erkennen, auch das Glück in diesen Gesichtern ist gleich geblieben, es sind einfach noch Unmengen an Liebe dazu gekommen, genieße die zwei soviel du kannst und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 NAYA 🌸

25. September 2019

Süsse 🌸 NAYA 🌸 , deinen Geburtsbericht zu schreiben , heisst auch , die Geburt deiner grossen Schwester NEELE noch einmal in Erinnerung zu rufen . Vor etwas mehr als 3 Jahren durfte ich bereits bei ihr deine Eltern als Hebamme begleiten , ( damals , als meine Geburtsgeschichten noch nicht so ausführlich von mir hier nieder geschrieben wurden 😉). Bei der Geburt deiner Schwester haben wir alles versucht und deine Mama hat ihre letzte Energie gegeben , damit Neele auf natürlichem Wege in diese Welt geboren werden kann und nach vielen, vielen Stunden Anstrengung und Mühe , das Köpfchen von Neele war bereits schon etwas zu sehen , mussten wir uns dennoch für einen Kaiserschnitt entscheiden . Nach solchen Geburtsverläufen gehe auch ich enttäuscht nach Hause , wohl wissend , dass sich die Frau nun nicht nur von den Strapazen der langen Geburt im Wochenbett erholen muss , sondern auch noch eine Operation und deren verlängerte Heilung für den Körper und zusätzlich auch noch die Enttäuschung über den Geburtsverlauf verarbeiten muss. Als deine Eltern nun dieses mal mit dir mit deiner Mama um dich herum bei mir auf meinem Praxissofa saßen, stand da natürlich die Frage offen im Raum , ob deine Eltern und vor allem ob deine Mama noch einmal diesen Weg gehen möchte , dich auf natürlichem Wege in die Welt zu lassen oder die ebenfalls berechtigte Option zu wählen , dich von Anfang an mittels Kaiserschnitt zu gebären . Lange Zeit schienst du deinen Eltern die Entscheidung abnehmen zu wollen , denn deine für dich sicher bequeme Position mit deinem Po (statt dem Köpfchen) voran in deiner Mama das Embryo-Leben in Fruchtwasser-SausundBraus zu genießen hieß für deine Eltern , den Kaiserschnitt als Geburtsart zu wählen. Aber wenige Wochen vor deinem Geburtstermin drehtest auch du dein Köpfchen in die “Poleposition “ , für deine Mama schien der Kaiserschnitt aber zunächst gesetzt . Der häufig übliche Termin für einen geplanten Kaiserschnitt liegt 2 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin , etwas , womit sich deine Mama nicht wirklich wohl gefühlt hatte , sie wollte dir wenigstens die Zeit in ihr bis zu deinem offiziellen Entbindungstermin geben , solltest du nicht schon vorher Anzeichen machen , auf die Welt kommen zu wollen . Nachdem deine Mama daraufhin noch zu einem Geburtshelfer mit wundervoller Geduld wechselte , konnten wir uns nun alle dein geplantes Ankommen an deinem Entbindungstermin in unsere Agenden notieren . Du aber schienst bei all dem Organisieren , Planen und Umplanen andere Optionen auszuprobieren , denn deine Mama spürte immer und immer häufiger Kontraktionen, je länger je mehr und je mehr sie davon mit dir erlebte , um so mehr zweifelte sie daran , ob es der richtige Weg war , nicht wenigstens euch eine Versuch zu ermöglichen , auf natürlichem Wege zu gebären . Deine Mama und ich telefonierten häufig in dieser Zeit , wägten Pro und Contra für oder gegen einen Geburtsversuch ab und deiner Mama wurde es immer wie klarer , dass sie es zumindestens versuchen möchte , im Gebärsaal statt im OP zu entbinden . So wurde der OP-Termin wieder abgesagt und deine Mama war erleichtert und strahlte eine spürbare Gelassenheit aus, dich noch ganze 6 weitere Tage über deinem Entbindungstermin in sich zu spüren und dich und die Schwangerschaft geniessen zu können. Am Tag 6 “danach ” aber spürte deine Mama die Kontraktionen so , wie sie sie noch von Neeles Geburt in Erinnerung hatte und so trafen wir uns in der ersten Stunde deines Geburtstages im Gebärsaal , alle noch ohne Schlaf genossen zu haben , aber alle glücklich , dass du dich nun offensichtlich auf den Weg machtest , geboren werden zu wollen . Die erste Untersuchung zeigte, dass der Muttermund bereits einen vielversprechenden Anfangsbefund hatte und die Wehen , die deine Mama spürte, waren gut . Um diese Wehen zu unterstützen , gingen deine Eltern zu Fuß die vielen Treppen vom Gebärsaal zum Parkplatz, um die Tasche mit deinem Geburtstuch und deinen Kleidchen zu holen und sie gingen diese Treppen auch wieder wehenwirkungsvoll hinauf . Dein Papa holte ein zauberhaftes Kleidchen in zartrosa Tönen für dich aus eurer Tasche und legte es mit eurem Tuch in den Wärmeschrank und liess danach deiner Mama Wasser in die Badewanne ein . Deine Mama wollte die wohltuende , entspannende Wärme des warmen Wassers ausnutzen , denn inzwischen waren sowohl die Wehen intensiver , die Fruchtblase gesprungen und auch der Muttermund öffnete sich weiter ohne das wir etwas dazu tun mussten. Keine Frage , die Natur, du und deine Mama wolltet gebären ! Die Badewanne tat deiner Mama genau eine Stunde lang gut , dein Papa unterstützte deine Mama mit kühlenden Tüchern für die Stirn, auch in der Badewanne sind Wehen schweisstreibende Schwerstarbeit ! Nach dieser Stunde aber entschied sich deine Mama , sich mit Hilfe einer Periduralanästhesie helfen zu lassen , der Muttermund ging weiter auf , aber deiner Mama tat es gut , sich mit Hilfe der PDA zu erholen , Energie zu sammeln . Die Wehen spürte deine Mama weiterhin , allerdings nicht mehr in der gleichen Intensität wie ohne PDA und so liess deine Mama deinen Papa ihre YOGA-Musik-Playliste abspielen, um mit Hilfe derer noch besser entspannen zu können und so lag in diesem Moment ein Hauch von Indien in unserem Gebärsaal .( Solltest du also irgendwann einmal diesen , deinen Geburtsbericht lesen und dich schon immer gefragt haben, woher deine eventuelle Affinität für Curry und indische Elefanten kommt – es könnte unter Umständen an deiner Geburtsmusik liegen 🙃☺️) . Inzwischen war auch dein Geburtshelfer bei uns, auch er noch schlaffrei in dieser Nacht, weil noch eine andere Patientin von ihm unter der Geburt stand. Deine Mama probierte durch verschiedene Geburtspositionen den Geburtfortschritt weiterhin zu unterstützen . 4Füsslerstand , seitliche Lagerungen , Sitzen , alles was möglich an Bewegungen für sie war , probierte deine Mama aus . Der Muttermund war inzwischen ganz auf und du versuchtest , durch das Becken deiner Mama zu rutschen, kamst aber nicht wirklich tiefer . Leider konnten wir etwas später auch bestätigen , dass du dich in die ”Sternengucker” Position gedreht hattest , dein Gesichtchen zeigte also statt geburtsfördernd nach unten ungünstig nach oben . Und so standen wir wieder an dem selben Punkt wie bei Neeles Geburt : die Geburt war fast geschafft , aber es fehlten wenige, aber entscheidenen Zentimeter . Wir liessen deine Mama probieren , ob mit Hilfe ihrer Presskraft dein Köpfchen mehr zu bewegen war , tiefer zu kommen und diskutierten , ob ein Vakuum zur Unterstützung helfen könnte , als du mit einmal mit deinen Herztönen , die sich verlangsamten , ein gewichtiges und vorallem das entscheidende Wort mitredetest . Ab dann ging alles sehr schnell , in windeseile wurde deine Mama mit Hilfe meiner Hebammenkolleginnen für den Kaiserschnitt vorbereitet und auch wie bei Neele blieb nicht viel Zeit , deiner Mama und deinem Papa ausführlich zu erklären, was jetzt alles und warum passieren würde . Auch wenn deine Herztöne sich wieder normalisierten , ging es sofort in den OP , wo bereits alle auf uns warteten und so ging es unglaublich schnell , bis mir dein Geburtshelfer dich , kleine süße 🌸NAYA🌸 in die Arme legte ( so schnell , dass die OP Schwester gar keine Zeit hatte , mir das Tuch, welches wir Hebammen im OP für euch Babys bekommen, zu überreichen .) Und so konnte ich dich von den Händen deines Geburtshelfers in meine Arme gelegtes kleines , bereits protestierend schreiende rosig werdendes Wesen deinen Eltern zeigen und sie konnten sehen , dass es dir gut ging .Wir mussten dich kurz noch von Fruchtwasser in deinen Atemwegen befreien aber danach konnte dich deine Mama endlich in ihre Arme nehmen und du gucktest sie mit grossen , wachen Augen an und du schienst zufrieden mit dir und deiner neuen Welt . So schnell , wie deine Geburt zum Schluss gehen musste , umso mehr Zeit liessen wir uns im Anschluss nach der OP .Deine Mama brauchte einen Moment um sich zu erholen ,soviel war passiert und unendlich viel Energie war verbraucht , dein Papa übernahm im Aufwachraum die ersten Minuten des Bonden , er zog sein TShirt aus, legte dich auf seinen nackten Oberkörper und gab dir somit Hautkontakt und Körperwärme .Wenige Minuten später aber war es deine Mama , die dir Hautkontakt, Körperwärme UND die erste Muttermilch gab , denn du warst offensichtlich hungrig nach so einer langen Nacht . Später konnte dein Papa dich in deine wunderschönen Kleidchen kleiden und deiner Mama dann stolz in ihre Arme legen , du , kleine 🌸NAYA🌸 warst nun endgültig angekommen !
Als ich mich am Nachmittag von deiner Mama verabschiedete ( dein Papa war da schon bei deiner nun grossen Schwester) , lagst du bei ihr im Arm und deine Mama sass bereits schon wieder in ihrem Bett , keine Spur von den Anstrengungen der letzten Nacht , sie sah einfach nur sehr sehr glücklich aus . Und auch wenn wir deine Geburt im OP beenden mussten , enttäuscht bin ich und hoffentlich auch deine Eltern nicht , denn deine Mama hat dir die Chance gegeben , selbst zu bestimmen ,wann du geboren werden möchtest , und sie hat dir die Möglichkeit gegeben , dich mit Hilfe eurer Wehen auf dein Ankommen in diese Welt optimal vorzubereiten und sie hat die Hilfe eines Geburtsteams genutzt , dass du gesund auf die Welt kommen konntest -und das ist insgesamt das Beste und Wertvollste , was eine Mama für ihr Baby tun kann! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸ELIJAH BENEDICT🌸

28. Juli 2019

Wundervoller, zauberhafter 🌸 ELIJAH BENEDICT 🌸, als ich deine Eltern nach deiner Geburt wie üblich noch im Gebärsaal gefragt habe, ob ich dich hier auf meiner Seite begrüßen darf, meinte deine Mama nur, da hätte ich wohl nicht so viel zu schreiben, so schnell, wie du geboren worden bist…Nun, in der Tat, du hattest es so eilig geboren zu werden, dass vieles, was wir für deine Mama unter Eurer Geburt uns vorgestellt hatten zu tun, gar nicht mehr möglich war. ABER – und das ist eben AUCH eure Geburtsgeschichte : deine Mama war schon 3 für sie unendlich lange und bei hochsommerlichen Temperaturen für sie kaum aushaltbaren Wochen in Hoch-und Anspannung und tagtäglich bzw jede Nacht bereit für deine Geburt gewesen , denn bereits 3 Wochen vor deinem nun Geburtstag machte ich mich schon einmal an einem Samstag auf den Weg in meine Praxis, es sah danach aus, dass du geboren werden wolltest . Nichts anderes als eine Geburt 3 Wochen vor dem erwarteten Termin hatte deine Mama immer im Gefühl und all die vielen Wehen, die deine Mama bereits in euer Schwangerschaft gespürt hatte und sie sich deswegen auch immer schonen musste, als auch die Erfahrung bei der Geburt deines großen Bruders vor 2 Jahren, der auch 3 Wochen vor dem erwarteten Termin zur Welt kam, liessen den Gedanken gar nicht zu, dass du eventuell es etwas gemütlicher nehmen würdest und die Zeit mit deiner Mama um dich herum noch länger genießen möchtest. Nach dem dieser Samstag aber vorbei ging, ohne dass du geboren wurdest, vertröstete ich deine Mama auf den Sonntag – denn ich persönlich liebe ja Geburten an Sonntagen und Sonntagskinder mag ich sowieso 😊. Nun, es wurden noch 2 weitere Sonntage und die dazu gehörenden Wochentage, die deine Mama mit kugelrundem Bauch ausharren musste.Deine Mama versuchte ich immer wieder zu vertrösten und ihre Geduld auf einen natürlichen Geburtsbeginn zu bewahren (auch mit dem Angebot aller Kinderschokoladen der Welt in meiner Praxis), sie schickte mir als Gegenargument ein Foto ihres stattlichen Babybauches und ja, ich gebe es zu, jede Frau, die schon einmal in so einer hochschwangeren Situation gewesen war, weiß, wie schwer es ist, dann geduldig gut gemeinte Ratschläge anzunehmen… Erschwerend kam noch hinzu, dass meine Sommerferien anstanden und auch ich es sehr schade gefunden hätte, wenn ich bei eurer Geburt nicht dabei hätte sein können. Um deiner Mama den zusätzlichen Zeitdruck zu nehmen, bot ich ihr an, für sie und dich meinen Pager so lange anzulassen, bis du geboren werden wolltest.Den Pager aber konnte ich wie geplant ausstellen, denn 3 Tage vor meinem Ferienbeginn und wohlgemerkt an einem SONNTAG (!!!😊) bekam ich von deiner Mama eine SMS mit dem Inhalt : „Kontraktionen alle 10 Minuten!“. Und natürlich habe ich mich riesig über diese SMS gefreut, mindestens so wie deine Mama, dass sie nun endlich das Startsignal geben konnte. Das es diesmal keinen Fehlalarm geben würde, war am Telefon bei deiner Mama gut herauszuhören, auch deine Mama merkte die deutlich anderer Qualität ihrer und deiner Kontraktionen und so verabredeten wir uns ohne Umweg über die Praxis direkt im Gebärsaal. Dort hatte meine Kollegin Chantal schon alles für uns vorbereitet ( 1001 Dank ❤️), so dass ich mich mit deinem Papa zusammen nur noch um dich und deine Mama kümmern konnte. Dein Papa legte zuerst deine Kleidchen in den Wärmeschrank und ich war hocherfreut, als ich zu deinen Kleidchen auch die wunderbaren, zuckersüssen grünen Babyschuhe, die auch schon dein Bruder nach seiner Geburt angezogen bekommen hatte, entdeckte. ( Wer möchte, scrolle alle bisherigen Babys hier zurück, bis er die gleichen Schuhe bei Alexander auf dem Foto wiederfindet 🙃). Und als ich dann deine Mama untersuchte, konnte ich ihr mitteilen, dass sie bereits die Hälfte eurer Geburt geschafft hatte. Nur schon das war ihr absolut verdienter Lohn für ihre wochenlange Geduld!! Bei deinem Bruder mussten wir damals die Geburt einleiten und bis ich ihn deiner Mama in die Arme legen konnte, vergingen knapp 2 Tage. Deine Mama liess sich damals mit einer Periduralanästhesie helfen und auch bei deiner Geburt war diese PDA eine Option, so jedenfalls hatten wir es in der Schwangerschaft besprochen. Und obwohl deine Mama so wunderbar von Wehenpause zu Wehenpause atmete, diese PDA wurde offensichtlich für deine Mama immer wie mehr zum gewünschten Hilfsmittel ihrer Wahl und ich verspach, alles dafür vorzubereiten. Allerdings merkte ich, wie deine Mama eine erneut andere Wehenqualität verarbeiten musste. Wir waren eine knappe Stunde im Gebärsaal und ich bat deine Mama, sie noch einmal untersuchen zu dürfen und ja, mein Eindruck hatte sich nicht getäuscht, deine Mama hatte es geschafft in der kurzen Zeit ihren gesamten Muttermund zu eröffnen. Für eine PDA war es definitiv zu spät, denn du wolltest geboren werden. Deine Mama und dein Papa waren überrascht, wie schnell eure Geburtsreise verlief und deine Mama akzeptierte sofort, dass sie auch die letzte Etappe dieser Reise mit dir aus eigener Kraft bewältigen wird und sie hat dies so so so wundervoll gemeistert. Auch die Fruchtblase öffnete sich nun von alleine und deine Mama konnte beginnen mit ihrer selbst dosierten Kraft dich Zentimeter um Zentimeter aus sich herauszuschieben. Die wichtigste Aufgabe, die dein Geburtshelfer und ich während deiner Geburt hatten, war dich nun, da du geboren warst, aus deiner Nabelschnur zu entwirren, in die du dich buchstäblich verwickelt hattest… So hatten wir beide kurzzeitig doch noch etwas zu tun bei deiner sonst so absolut natürlichen Geburt ( und weil wir dich wirklich mehrmals drehen und wenden mussten, bis wir dich deiner Mama in die Arme legen konnten, kann das durchaus der Grund für deine zu erwartende zukünftigen Liebe für Karussells und Achterbahnen sein 😉). Auch wenn ich häufig direkt nach den Geburten die ersten Erinnerungsfotos mit meiner Handykamera für meine Paare mache, bei deinem Papa wusste ich, dass er als Kameraprofi die wohl besseren Aufnahmen zaubern würde und so fragte ich ihn, ob er schon genügend ruhige Hände habe, um mit eurer Kamera Erinnerungen einzufangen. Und so mache dein Papa deine ersten Fotos, während deine Mama erst einmal realisieren musste, dass sie eure Geburt so schnell und vor allem so toll geschafft hatte. Du warst absolut zufrieden und aufmerksam, liessest dich von deinem Papa wickeln und ankleiden, die grünen Finken passten perfekt! Deine Mama lief kurze Zeit später, nachdem wir noch die ersten gemeinsamen Fotos von dir und deinen Eltern im Gebärsaal gemacht hatten, dich im Babybettchen vor sich herschiebend, in ihr Zimmer. Deine Geburt ging zur Mittagszeit los und pünktlich zur Abendzeit konnte ich deinen Eltern nun ihr Nachtessen servieren, du hattest da bereits deine erste Mahlzeit vom Busen deiner Mama genossen!
Lieber zuckersüsser 🌸 ELIJAH BENDICT🌸, nun habe ich doch die eine und auch andere Zeile deiner Geburtsgeschichte in die Tastatur getippt, hätte ich wirklich nichts über deine wunderschöne Geburt schreiben können, ich hätte dir hier einfach deine Mama vorgestellt, die ich schon lange kenne, weil deine Mama auch in deiner / unserer Geburtsklinik arbeitet. Du hast sie dir sehr gut ausgewählt, denn deine Mama kenne ich als so liebevollen, herzensguten Menschen, der immer um das Wohl anderer besorgt ist. Ob sie, wenn sie mich entdeckt, mich einfach mit einem Latte Macciato überrascht oder besorgt darüber ist, ob dein Fruchtwasser beim Blasensprung die Schuhe deines Geburtshelfers ruiniert hat oder ob sie bei ihrer Arbeit eine Gebärende mit Wehen auf dem Patientenzimmer antrifft und einfach deren Hand nimmt und sich die Zeit nimmt und mit dieser Frau durch deren Wehe zu gehen – ich bin mir sicher, sie wird für dich und deinen Bruder die allerbeste Mama dieser Welt sein ( – die natürlich auch auf alle Achterbahnen und Karussellen mit dir mitfährt☺️….) genieße sie, wie du kannst und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 RUNA HAILEY 🌸

5. Juli 2019

Wunderschöne 🌸 RUNA HAILEY 🌸 es gibt jedes Jahr wiederkehrende Tage, an denen ich hoffe, als Hebamme nicht rasant in die Klinik fahren zu müssen, weil Staus auf den Straßen von Aarau und Umgebung vorprogrammiert oder die Zufahrtswege zur Klinik gesperrt sind und nur über Umwege der Gebärsaal erreicht werden kann. Unvergessen die Geburt, bei der ich an einem Nachmittag vor Karfreitag im Gebärsaal mit gefüllter Badewanne auf meine Patientin gewartet habe, die aber, weil auf sämtlichen Strassen von Aarau der Verkehr kollabiert war, ihr Baby alleine mit Hilfe ihres Mannes im Kreisel des Aarauer Tellis gebar und mir nur noch das Abnabeln im Auto auf dem Klinikparkplatz übrig blieb….Auch der Maienzug und der dazu gehörende Vorabend ist so ein Anlass, weil an diesem ganz Aarau zu Fuss auf den Beinen und am Festen und Feiern ist und die ganze Aarauer Innenstadt für den Autoverkehr gesperrt, Frau also nur über Umwege zur Klinik kommt. Dieses Jahr warteten zum Maienzug 2 meiner Babys auf ihre Geburt und während die eine Mama kategorisch eine Geburt zu diesem Zeitpunkt ablehnte ( und das auch umsetzte – denn ich warte immer noch auf die kleine Maus ☺️) hörte ich am Nachmittag des Vorabend-Festes von deinem Geburtshelfer, dass du mit deiner Mama drum herum gerade bei ihm gewesen warst und alles gut und entspannt aussah. Und so fuhr ich, nachdem ich meine letzte Wöchnerin ausgerechnet in der Aarauer Altstadt besucht hatte und all die schön mit Blumen dekorierten Brunnen noch bestaunt und bewundert hatte, ebenfalls entspannt nach Hause an den See, in der Hoffnung, die nächsten 2 Sommertage eher dort und vor allem darauf zu verbringen. Nun, ich war knapp eine Stunde daheim, als deine Mama mich anrief und weil ich ja schon wusste, dass ihr an diesem Tag bei eurem Geburtshelfer gewesen ward, dachte ich primär nur, dass deine Mama mir ein Update dieses Besuches geben wollte, aber die erste Frage deiner Mama an mich war, ob sie mich hoffentlich nicht aus einem Konzert im KKL heraus geholt hat, du hättest nachdem so ruhigen Nachmittag dich wohl doch für mehr Action entschieden, denn deine Mama verlor ihr und euer Fruchtwasser. Ein Blasensprung als Geburtsbeginn zieht (sofern nicht schon Kontraktionen mit im Spiel sind) noch keine großen Aktivitäten aus geburtshilflicher Sicht hinter her. In der Regel gibt man den Frauen 12-24 Stunden Zeit, damit die Gebärmutter beginnt, mit Wehen ihre Geburtsarbeit aufzunehmen . Dennoch gehört eine erste Kontrolle von Mutter und Kind nach einem Blasensprung zur Routine und so fuhr ich bei Sonnenuntergang wieder zurück in die Praxis und bei dir zu Hause wurde deine Grossmutter informiert, die noch in Deutschland weilte, damit sie sich in Richtung Schweiz aufmachte, denn bei euch daheim wartete nebst deinen Eltern auch deine nun große Schwester sehnsüchtig auf deine Geburt und deine Grossmutter sollte solange ihr Babysitter sein. Auch bei deiner Schwester durfte ich die Hebamme deiner Mama sein und weil wir damals doch einiges an Stunden gemeinsam im Gebärsaal verbrachten, ging ich davon aus, dass wir auch dieses Mal genügend Zeit hätten, uns auf dein Ankommen vorzubereiten. Als deine Eltern in der letzten Stunde des Tages in meiner Praxis ankamen, waren wir uns alle einig, dass wir eigentlich alle lieber jetzt zu Bett gehen würden statt gemeinsam mit dir und deiner Mama einen Geburtsmarathon zu laufen. Dir ging es laut deiner Herztonkurve richtig gut, Wehen hatte deine Mama noch nicht wirklich und euer Geburtsweg war sich erst ganz langsam am öffnen. Allerdings sagte mir mein Hebammentastsinn, dass wenn denn einmal gute Wehen kommen würden, es wahrscheinlich nicht all zu lange mit deiner Geburt gehen würde. Und so schicke ich deine Eltern noch einmal nach Hause, in der Hoffnung, dass wir alle noch etwas an energiebringenden Schlaf bekommen würden. Nun, an Schlaf war offensichtlich nicht zu denken, ich lag jedenfalls gefühlte 10 Minuten im Bett, als dein Papa mich bereits anrief, dass die Kontraktionen bei deiner Mama schon beim Einsteigen ins Auto vor meiner Praxistür eingesetzt hatten und seit dem deine Eltern wieder zu Hause waren fast keine Wehenpausen für deine Mama mehr fühlbar waren. Du wolltest offensichtlich geboren werden und darum rief ich umgehend im Gebärsaal an und bat meine Kollegin Chantal ( VIELEN LIEBEN DANK FÜR ALLES ❤️!) doch schon Wasser in die Badewanne einzulassen, damit deine Mama so schnell als möglich in die Badewanne gehen kann. Ich zog mich in Windeseile an und fuhr vorbei an müden und auf dem Heimweg gehenden oder noch feiernden Besuchern des Vorabendfestes und dachte beim Fahren der Umfahrung zur Klinik an deine Eltern, die hoffentlich noch genügend Zeit für diesen Umweg hätten. Nun, deine Eltern kamen wenige Minuten nach mir im Gebärsaal an, während ich noch mein Auto ordentlich parkieren konnnte, fuhr dein Papa direkt zum Eingang der Notaufnahme, schnappte sich einen Rollstuhl und setzte deine Mama dort hinein, denn Laufen schien schier unmöglich geworden zu sein für deine Mama. Deine Mama sagte mir bei eurem Ankommen im Gebärsaal, dass sie das Gefühl hätte, dass du demnächst bereits kommen würdest und so verlockend die Badewanne auch war, wir hätten es unmöglich geschafft, deine Mama da noch hinein zu bekommen. So legten wir deine Mama mit vereinten Kräften in das Gebärbett, denn deine Mama war froh, aus dem Stuhl heraus liegen zu können. Deinem Papa riet ich davon ab, noch einmal zum Klinikseingang zurück zu gehen um euer Auto umzuparkieren und eure Tasche zu holen, er wurde jetzt von deiner Mama gebraucht, die ganz wunderbar von Wehe zu Wehe atmete. Und weil ich auch schon bei deiner großen Schwester damals das rosarote Tuch für die Geburt organisiert hatte, war es diesmal eigentlich eher eine schöne Wiederholung für mich, auch dein Geburtstuch zur Verfügung zu stellen und in den Wärmeschrank zu legen , während deines im Kofferraum eures Autos wartete. Und weil Chantal nicht nur die Badewanne bereits gefüllt hatte, sondern auch schon alles für deine Geburt im Gebärsaal für uns vorbereitet hatte, konnte ich mich ausschließlich nur noch um deine Mama kümmern und ihr die Zuversicht geben, dass du in wenigen Augenblicken bereits geboren werden würdest. Auch dein Geburtshelfer war inzwischen bei uns und deine Mama fing auf der Seite liegend intuitiv und ganz nach ihren Bedürfnissen an, dich heraus zu schieben, beeindruckend und letztendlich mit der sanften „Power“ die nur unbedingt notwendig war, damit du geboren werden konntest. Und das tatest du, genau 52 Minuten, nach dem deine Eltern im Gebärsaal ankamen, machtest du deinen ersten Schrei, laut und kräftig und wohlgemerkt bereits, als der Rest deines Körpers noch gar nicht geboren war, es war, als hättest du uns mit einem „Warum hat das so lange gedauert?“ begrüßt 😌… Wenn Geburten so rasant gehen, sind die Eltern häufig im Nachhinein überfordert und fast schon geschockt über die Schnelligkeit und auch deine Mama sagte mir später, dass es ihr viel zu schnell ging. Deshalb ist es auch so wichtig, den Eltern bewusst die Zeit und vor allem die Ruhe nach der Geburt zu geben, ihnen und dem Baby das Ankommen begreifbar zu machen. Bei eurer Geburt holte die Natur ausgleichend etwas Geburtszeit nach, indem es für die Geburt des Mutterkuchens mehr Zeit brauchte, als für deine eigentliche Geburt . Und es ist so wohltuend, wenn alle Beteiligten sich diese Zeit, die es dafür brauchte, auch nehmen können, so wie es bei euch der Fall war. Das du bei dieser letzten Phase der Geburt ordentlich mithelfen wolltest, zeigtest du, indem du quasi alleine an die Brust deiner Mama krabbeltest und mit dem ersten Trinken am Busen die notwendigen Nachwehen für die Geburt der Placenta bei deiner Mama mit ausgelöst hast.
Und während um die Klinik herum immer noch Aarau sein Fest feierte, konnten deine Eltern ihr eigenes und so spezielles Fest feiern, indem sie gemeinsam das erste mal dich wickelten , ankleideten , dich geniessend in ihren Armen wiegen und halten konnten. Dein Geburtshelfer und ich durften mit deinen Eltern diese, deine so wunderschöne Geburt erleben, speziell für mich war, dass ich die Geburt deiner Schwester damals mit einem mir sehr nahestehenden Geburtshelfer und Freund ein letztes mal gemeinsam begleitet habe, der leider kurze Zeit später diese Welt verlassen musste. Sein Standartsatz nach jeder Geburt war „Dem Kind geht es am besten von uns allen “ und es fühlte sich nur richtig an, dass ich stellvertretend für ihn auch nach deiner Geburt diesen Satz gesagt habe :
Wundervolle 🌸 RUNA HAILEY 🌸, uns allen ging es nach deiner Geburt gut, aber dir ging es am besten von uns allen! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 OLIVIA MIRA 🌸

9. Juni 2019

Kleine Zaubermaus 🌸 OLIVIA MIRA 🌸, du hast dich vor 11 Tagen zum perfekten Zeitpunkt entschieden, auf diese Welt zu kommen. Als ich deine Eltern bei mir in der Praxis kennenlernte, musste ich ihnen damals mitteilen, dass ich ausgerechnet kurz nach eurem offiziellen Entbindungstermin für einige Tage ins Ausland fliegen werde und deshalb nur eine Geburt bis kurz vor diesem Zeitpunkt mit mir möglich ist. Deine Mama war da eigentlich ganz entspannt, den sie war sich ziemlich sicher , dass du am 6.Juni auf die Welt kommen würdest und obwohl ich an diesem Tag in Aarau war um meine Wöchnerinnen zu besuchen , von dir bzw deiner Mama hörte ich nichts . Einen Tag vor deinem Entbindungstermin telefonierten deine Mama und ich zusammen . Dir und deiner Mama ging es gut , auch merkte deine Mama , dass du dich schon etwas auf deine Geburtsreise vorbereitest , allerdings war es noch nichts , was für einen richtigen Geburtsbeginn ausreichen würde und ich wünschte deiner Mama und mir an diesem Freitag nachmittag , dass du doch bitte ein wunderschönes Sonntagskind werden würdest , weil a ) Sonntagskinder prinzipiell toll sind und b) ich dann am nächsten Tag entspannt meine Reise antreten könnte . Am nächsten Tag , deinem offiziellen Entbindungstermin, ging ich abends mit einer meiner Freundinnen in ein Konzert ins KKL Luzern . Und eigentlich ging ich da ganz entspannt hin , denn ihr Babys kommt statistisch bewiesen nur zu ca 5% an eurem errechneten Termin auf die Welt und gefühlt hatte ich diese 5% bereits dieses Jahr schon mit anderen Babys von mir erreicht . Aber, ihr Mäuse haltet euch eben wirklich an nichts , weder an die Terminwünsche eurer Mamas noch an irgendwelche Statistiken . In der Konzertpause erhielt ich doch tatsächlich von deiner Mama eine SMS, in der sie mir schrieb , dass sie eure ersten Wehen spürte, noch nicht intensiv , aber bereits regelmässig und das deine Mama mal die Badewanne nutzen würde um zu sehen , was diese Wehen mit ihr vorhaben würden . Ich wiederum wägte ab , ob es bereits notwendig war , in Richtung Aarau zu fahren oder ich es noch riskieren sollte , auch den 2.Teil des Konzertes zu geniessen . Und ja, ich ging noch einmal in den Konzertsaal , schaffte es aber nur noch für 2 Lieder einigermassen ruhig auf dem Stuhl zu sitzen, wohlgemerkt mehr auf mein Hanydisplay starrend , als dem Geschehen auf der Bühne zu folgen und da deine Mama mir schrieb , dass die Wehen tendenziell intensiver wurden , wurde ich zur Störenfrieda , die sich durch das Konzertpublikum ihren Weg nach draussen bahnte , damit ich Richtung Aarau fahren konnte. Deine Eltern (und nun auch du) wohnen nur einen kurzen Fussweg von der Klinik entfernt und als ich mein obligates Telefon mit deiner Mama auf der Autobahn kurz vor der Klinik machte, war sie sich doch noch nicht sicher , ob bereits der richtige Moment gekommen sei, um in die Klinik zu gehen . Das ich nun bereits in der Nähe war , beruhigte deine Mama fürs erste und so fuhr ich noch einmal in die Praxis , das Auto von mir aber schon in Abfahrposition geparkt ( und in der Praxis hatte ich so noch die Zeit, die restlichen Lieder des Konzertes anzuschauen , die meine Freundin für mich aufgenommen und mir unterdessen geschickt hatte ☺️ ) Dann aber war der Moment da, deine Mama wollte in die Klinik. Und da es wenige Minuten nach Mitternacht war, als wir im Gebärsaal ankamen , war nun auch klar , dass du eben doch nicht an deinem Entbindungstermin auf die Welt kommen würdest , sondern und das garantiert, mit einem Tag Verspätung . Meine erste Untersuchung von deiner Mama ergab nämlich, dass sie eigentlich schon 3/4 eurer ganzen Geburt geschafft hatte. Auch wenn es deine Eltern erst gar nicht glauben wollten und ehrlicherweise deine Mama auch noch überhaupt nicht danach aussah , dass sie bereits soviel eures Geburtsweges geschafft hatte . Ganz ganz ruhig atmete sie für dich durch eure Wehen und dein Papa sass nah bei ihr und hielt Zuversicht gebend deiner Mama ihre Hand . Das es 3 Personen brauchte , die deiner Mama den obligaten Venenzugang probierten zu legen ( den wir letztendlich gar nicht benötigten ,but safety first !!) würde ICH jetzt im Nachhinein als die einzig wahre Herausforderung deiner Geburt ansehen .Deine Mama hat das in diesem Moment vielleicht anders gesehen , denn sie konzentrierte sich auf ihre Wehen , die keinen Zweifel liessen , dass eure Geburt auch weiterhin zügig voran ging und du bereits mit deinem Köpfchen helfen wolltest. Und sie hatte noch die Erfahrung der Geburt deiner grossen Schwester in Erinnerung , bei der die letzte Phase der Geburt viel länger als erwartet dauerte und war deswegen weniger optimistisch als ich , was die Zeit bis zu deinem Ankommen anbelangt. Aber das ist Geburtshilfe , jede Geburt verläuft anders und macht es für uns , die das Privileg haben, täglich dem Ankommen eines neuen Erdenbürgers beizuwohnen , so besonders. Um eure Geburt noch besser zu unterstützen , begab sich deine Mama in die Vierfüsslerposition , so konnte sie dir mehr Platz und mehr Möglichkeiten geben , tiefer durch ihr Becken zu kommen. Und auch wenn ich einen Moment daran dachte , mein Rebozoo-Tuch aus der Hebammentaschen zu holen um damit das Becken deiner Mama in Bewegung zu bringen ,ein kurzer Tipp von mir und deine Mama machte das Tuch durch ihre eigenen, beckenkreisenden Bewegungen überflüssig. Gefühlt waren es drei Wehen , die sie so im wahrsten Sinne des Wortes „kreiste “ ,dann aber schon spürte deine Mama die Wehen , die dich hinausschieben wollten . Und ich schreibe bewusst schieben , denn deine Mama gab intuitiv nur den Druck , den sie für nötig hielt und weil nach wie vor deine Fruchtblase intakt war , diente diese noch zusätzlich als weiches ,sanftes Hilfsmittel , dir und deiner Mama den letzten Weg im Geburtskanal so sanft wie möglich zu gestalten. Es ist selten , dass diese schützende Hülle bis zum Schluss intakt bleibt ,aber in deinem Falle war es so und letztendlich wurdest du in deiner Fruchtblase geboren. Und weil eine Geburt in der Fruchtblase eben so selten ist , sprechen wir Hebammen von einer „Glückshaube „, in der diese Kinder geboren werden . Aber glücklich waren auch deine Mama und dein Papa dich in ihre Arme nehmen zu können ! Wir waren noch nicht mal 2 Stunden im Gebärsaal und du durftest sie bereits mit einem kräftigen Schrei begrüssen. Nachdem wir dich in dein rosarotes Tuch gewickelt hatten , zeigtest du uns den vermutlichen Grund , warum du so schnell auf die Welt kommen wolltest , denn du wolltest unbedingt sofort an den Busen deiner Mama und hast den die nächste Zeit auch nicht mehr losgelassen , dein Papa musste sich gedulden , bevor er dich in den Arm nehmen konnte und dich wickeln und in wunderschöne Kleidchen kleiden konnte und er hat das so liebevoll und beschützend getan . Kleine , zauberhafte 🌸 OLIVIA MIRA 🌸, Sonntagskind , Glückshaubenkind ! Überlicherweise durchtrennen die Papas die Nabelschnur nach der Geburt , in eurem Fall aber wollte das deine Mama machen , symbolisch wirst du und werden deine Eltern immer und immer wieder eure Nabelschnur durchtrennen : wenn du das erste mal nicht vom Busen ernährt wirst , wenn du alleine in deinem Zimmer schläfst , wenn du zum ersten mal alleine in den Kindergarten gehst, deine erste eigene Wohnung beziehst , selbst zum ersten mal Mutter wirst … Ich wünsche dir , dass bei all diesen Begebenheiten genau so viel Liebe anwesend sein wird , wie es beim Durchtrennen deiner realen Nabelschnur im Gebärsaal der Fall gewesen ist , Sei von Herzen Willkommen 💝💝💝


🌸 ZOE ARUNI 🌸

22. April 2019

Kleine 🌸 ZOE ARUNI 🌸, du bist mein diesjähriges Osterhäschen und ein ganz bezauberndes dazu! Als ich dich und deine Mama gestern in eurem Wochenbett bei euch daheim besucht habe, bot mir deine Mama an, dich statt über deinem Wickeltisch lieber über ihrem Bett in meiner Waagetasche in die Höhe zu heben um dein Gewicht zu ermitteln, denn du kleine Maus hast, seit dem ich dich im Gebärsaal das erste mal gewogen habe, ordentlich an Gewicht zugenommen ( by the way – ich habe es aber noch geschafft, dich auch auf deinem Wickeltisch in die Höhe zu stemmen 💪🏻☺️). Und als du dann vollkommen zufrieden und bewußt schon deine Mama angelächelt hast (was für ein knapp 4 Wochen altes Baby noch sehr früh ist) wurde mir klar, dass ich nun aber ganz schnell hier deine Geburtsgeschichte aufschreiben sollte, denn ein Neugeborenes bist du bereits schon nicht mehr.
Das du ein Osterhäschen werden würdest hatte ich ehrlicherweise nicht gedacht, aber am Abend des Ostersonntags rief deine Mama mich an, dass du kleine Maus dich bereits aufmachst, in diese Welt geboren werden zu wollen. Deine Mama hatte bei euch daheim die wohltuende Wirkung des warmen Wassers schon schätzen gelernt, eure Wehen aber wurden trotz der entspannenden Wärme intensiver und deshalb bat mich deine Mama, dass wir uns direkt im Gebärsaal treffen. Und so begann dein Geburtsweg, den du mit deiner Mama und deinem Papa laufen solltest, abends zu einer Zeit, wenn andere Menschen normalerweise nach einem langen Tag in ihr Bett gehen würden. Auch ihr hattet einen ostersonntäglichen Familientag hinter euch und ich vermute, bei all den Erlebnissen, die du da ihm Bauch deiner Mama bisher nur gedämpft mitbekommen hast, war die Neugier auf die Welt da draußen nun geweckt. Meine erste Untersuchung deiner Mama im Gebärsaal ergab, dass es definitiv keinen Schlaf für uns alle geben würde, denn die ersten Zentimeter deines Geburtskanals waren bereits offen und weil deiner Mama das warme Wasser zu Hause schon so gut getan hatte, füllte dein Papa auch im Gebärsaal die Badewanne. Und während das Wasser lief, holte dein Papa dein Geburtstuch aus eurer Tasche, um es in den Wärmeschrank zu legen und weil deine Eltern bereits deinen Namen in dein Tuch eingestickt hatten, wusste auch ich schon vor deiner Geburt, mit welcher kleinen Dame wir in den nächsten Stunden rechnen können. Auch zauberte dein Papa ein zuckersüsses winzig kleines rosarotes Köfferchen hervor, darin deine ersten Kleidchen und es war deinem Papa anzusehen, wie er sich darauf freute, dir diese Kleider bald anziehen zu dürfen. Deine Mama fragte ich, ob sie den Duft von Rosen mag. Ich selbst finde, es gibt keinen passenderen Duft als den Geruch von Rosen, dem Duft der Liebe, um einen Menschen zu begleiten, wenn er in die Welt kommen darf , als auch wenn er diese wieder verlassen muss. Und so genoss deine Mama viele Stunden und eure Wehenpausen in der Badewanne, zusammen mit der von ihr ausgesuchten Entspannungsmusik und dem Duft von Rosenöl, lächelte deinen Papa, der ganz nah bei ihr sass, an und sah dabei so voller Vorfreude und wunderschön aus. Nichtsdestotrotz, du wolltest ja geboren werden und das hieß, die Wehen wurden immer wie intensiver, die Pausen zum Musik und Wasser genießen immer wie kürzer. Der Muttermund deiner Mama ging wunderbar auf, aber auch wenn deine Mama so unglaublich stark durch jede eurer Wehen ging, morgens um 3 Uhr merkten wir alle, wie nur schon unsere, die wir keine Wehen verarbeiten mußten, Energie am schwinden war, deine Mama hatte bis dahin ja noch so viel mehr geleistet. Und da ersichtlich war, dass du wohl erst bei Tageslicht auf die Welt kommen würdest, entschieden deine Eltern , dass sich deine Mama mit Hilfe einer Periduralanästhesie helfen lässt. Durch diese PDA konnte deine Mama sich für die nächsten Stunden etwas erholen und auch wenn sie weiterhin jede Wehe sanft spürte, deine Mama konnte die Augen zu machen, sich entspannen und sichtbar wieder Energie tanken. Und auch dein Papa konnte nun für einige Augenblicke seine Verantwortung abgeben, er wusste, dir und deiner Mama ging es gut, es brauchte für deine Geburt einfach noch ein wenig Geduld und so fiel auch er für einen Moment in seinem Papasessel in tiefen Schlaf. Warum wir diese Geduld noch brauchten konnte ich zum einen geburtstechnisch erklären : dein Köpfchen hatte noch nicht die richtig perfekte Position im Becken deiner Mama gefunden und bei jeder Untersuchung spürte ich, wie du immer wieder versuchtest, rotierend den optimalsten Weg in die Tiefe zu finden, aber diese Milimeterarbeit ist nicht ganz so einfach und deswegen half dir deine Mama dabei, indem sie sich in den Wehenpausen jeweils in eine andere Position begab, einfach um dich und ihr Becken in Bewegung zu behalten. Eine andere, nicht wissenschaftlich fundierte Begründung für deine verzögerte Ankunft konnten wir augenzwinkernd deinem zukünftigen zweiten Namen zuteilen. Den hat dir deine eine Grossmutter ausgesucht und ARUNI ist thailändisch und bedeutet Sonnenaufgang – da ist es ja wohl wirklich undenkbar, schon vor diesem geboren zu werden ☺️! Nun, alle Geduld, alles Schaukeln und Positionswechseln,alles Abwarten hatte sich gelohnt, den Sonnenaufgang erlebten deine Eltern noch mit dir im Bauch deiner Mama , aber kurze Zeit später, wir waren genau seit 12 Stunden im Gebärsaal, schenke deine Mama dir dein Leben und sie hat das mit so viel und solch unglaublicher Kraft, Energie und Liebe getan, es war nur mehr als hochverdient konnte sie dich kleines Wunder gesund und wunderschön in ihre Arme schließen. Dein Papa süße 🌸 ZOE ARUNI 🌸 war schon vor deiner Geburt verliebt in dich, jetzt aber, wo er dich sehen und berühren konnte, er seine beiden wertvollsten Frauen im Arm halten konnte, war es definitiv um ihn geschehen, du kleine süße Dame wirst von deinem Papa nicht nur geliebt sondern auch unvorstellbar verwöhnt werden, dein Papa hat das bereits noch im Gebärsaal angekündigt und ich zweifel nicht daran, dass er das tun wird ( und sonst Zoe, frag mich, ich war Zeugin der Aussage 🙃! ) Mit deiner Mama wird dich für immer eine unsichtbare Nabelschnur verbinden, schon während deiner Geburt gab es immer mal wieder Momente, wo euer beider ❤️-schlag auf dem CTG Monitor vollkommen identisch war, harmonisch. Ich hoffe und wünsche dir, deiner Mama und deinem Papa Unmengen an diesen harmonischen Momenten in eurem nun gemeinsamen Leben, liebevoll und verzaubernd! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸BENJAMIN OLIVER 🌸

4. April 2019

Lieber zauberhafter 🌸BENJAMIN OLIVER 🌸, mit deiner Geburt ging für deine Eltern eine sehr lange, viele Jahre dauernde Reise des Warten, Hoffen, Bangen, Aufopfern, der gefühlten Niederlagen und des Nichtentmutigenlassen zu Ende. Das ich am Ende dieser Reise die letzten Meter mit deinen Eltern zusammen gehen durfte , habe ich deiner Mama zu verdanken. Deine Eltern hatten bereits relativ früh in eurer Schwangerschaft mit mir Kontakt aufgenommen, um mich als ihre Hebamme zu engagieren. Aber dein Geburtsmonat schien ein storchenfreudiger Monat zu werden und beim Anruf deiner Eltern hatte ich bereits der doppelten Menge an Geburtsbegleitungen zugesagt, als ich eigentlich einplane und so musste ich schweren Herzens deinen Eltern absagen. Deine Mama aber rief mich noch einmal wenige Tage vor deiner Geburt an und hinterließ auf meiner Mailbox eine Nachricht, die, nachdem ich sie abgehört hatte noch einmal und auch noch ein weiteres Mal anhörte, denn das, was mir deine Mama da aufs Band sprach, machte mich sprachlos und berührte mich zutiefst , denn es war die Geschichte deiner Eltern und dir in 10 Minuten zusammengefasst, eure Geschichte, welche deine Eltern in den letzten Jahren erlebt hatten, damit du jetzt endlich als ihr so sehnlichst gewünschtes Kind geboren werden konntest. Und deine Mama sprach einfach nur ihre Hoffnung aus, dass inzwischen eines meiner Aprilbabys vielleicht schon frühzeitig auf die Welt gekommen wäre und ich so doch noch Zeit finden würde, euch bei eurer Geburt zu begleiten. Nun, die Aprilbabys hielten sich zwar alle mehr oder weniger an ihren Entbindungstermin , aber ich spürte, wie wichtig es in eurem Fall war, dass deine Eltern ein gut eingespieltes Geburtshelferteam für eure Geburt brauchten und so sagte ich zu, auch dein Ankommen auf diese Welt mit deinem Geburtshelfer zu begleiten. Und so gab es sehr kurzfristig eine Geburtsvorbereitung in meiner Praxis und deine Eltern und ich besprachen ihre Vorstellungen und Wünsche für deine Geburt mit mir und auch wenn ihnen natürlich am wichtigsten dein gesundes Ankommen war, so war es ihr Wunsch, dass du so natürlich wie möglich auf diese Welt kommen darfst. Nachdem deine Eltern nun schon sehr lange auf dich und deine Schwangerschaft warten mussten, liessest du dir nun auch mit dem geboren werden Zeit und obwohl im Verhältnis zu den vergangenen wartenden Jahren es nur wenige Tage waren, so wurden dennoch diese letzten Tage des Abwartens auch für deine Eltern ein Geduldsspiel. Eine Woche nach deinem errechneten Entbindungstermin trafen wir uns in der Klinik um gemeinsam mit deinem Geburtshelfer zu besprechen, wie wir weiter in deinem Geburtsplan fahren. Die erste Untersuchung deiner Mama zeigte, dass dein Geburtsweg noch sehr unreif war und du es dir mit deinem Köpfchen sehr weit oben im Becken deiner Mama gemütlich gemacht hast. Um zu sehen, wie fit du bist, entschlossen wir uns, mittels eines Wehenmittels bei deiner Mama Kontraktionen zu erzeugen und während dieser Zeit dich mit deinen Herztönen kontinuierlich zu überwachen.Ziemlich rasch konnten wir Wehen auf dem Papier der Herzton- Wehenkurve sehen und du kleiner Mann nahmst jede Wehe mit Bravour und wir wussten, du hast genügend Reserven für deine Geburt.Und weil nun klar war, dass du und deine Mama die Energie für eure Geburt hatten, entschlossen wir uns, die nun schon vorhandenen leichten Kontraktionen mit einem weiteren Wehenmittel zu unterstützen, damit deine Geburt richtig in Gang kommen kann. Da solche “ Einleitungen“ unter Umständen über viele Stunden Zeit brauchen bis richtige Geburtswehen vorhanden sind und deine Mama noch sehr entspannt auf das Kommmende wartete, übernahm meine Hebammenkollegin ( MERCI GERLINDE ❤️) solange die Betreuung von deinen Eltern, bis deine Mama meine Unterstützung bräuchte und ich ging in meine Hebammenpraxis, um noch so viel wie möglich Schlaf zu bekommen. Kurz nach Mitternacht rief mich meine Hebammenkollegin an, deine Mama hatte inzwischen viele regelmäßige, etwas stärkere Kontraktionen, aber du zeigtest mit deinen Herztönen uns an, dass diese Wehen dir im Moment überhaupt nicht passten. Und während meine Kollegin deiner Mama mit einem Medikament die Wehen nahm und sie notfallmässig auf einen Kaiserschnitt vorbereitete, fuhr ich so schnell es ging zu euch in die Klinik. Eigentlich hatte ich erwartet, dich bereits schon geboren im OP zu sehen, aber deine Herztöne hatten sich sehr schnell wieder erholt und ich traf deine Eltern im Gebärsaal an, natürlich besorgt und nervös , aber deine Herztonkurve war wieder normal und wir beschlossen abzuwarten, deine Herztöne kontinuierlich zu überwachen und euch die Zeit zu geben, die ihr braucht. Wehenmittel wurde nicht mehr benötigt , denn deine Mama hatte inzwischen ihre eigenen, richtig guten Kontraktionen. Und auch ihr Muttermund fing langsam an sich zu öffnen und vor allem DU hattest jetzt die richtige Position im Becken deiner Mama gefunden, sicher für dich nicht komfortabel wie Stunden davor, aber du hattest dich entschieden, mit deinem Köpfchen nun mithelfen zu wollen, damit du geboren werden kannst. Auch deine Fruchtblase öffnete sich und damit kam noch mehr Dynamik in euren Geburtsverlauf. Deine Mama war hochkonzentriert, sie atmete durch eure Wehen so intensiv wie möglich, damit du genügend Sauerstoff bekommst, hörte dabei auf deinen Herzschlag und war so unglaublich tapfer – nur du warst in diesem Augenblick wichtig! Dein Papa hielt deiner Mama die Hand, redete beruhigend mit deiner Mama, schaute dabei immer wieder auf den Herztonmonitor und gab deiner Mama deine Herzfrequenz an und immer war dein Herzschlag im richtigen Tempo , deine Mama, dein Papa und du, ihr seit ein wunderbares Team gewesen! Mit welch kraftvollen Wehen deine Mama hat umgehen müssen, kann man sich schwer vorstellen, aber sie müssen enorm gewesen sein, denn nur 2,5 Stunden später, deine Mama kam an den Punkt an dem sie merkte, dass ihre Kräfte nicht mehr lange ausreichen und wir uns bereits über die Hilfe einer Periduralanästhesie Gedanken machten, untersuchte ich deine Mama erneut und mit großem Erstaunen konnte ich deinen ebenso überraschten Eltern sagen, dass wir bereits kurz vor dem Augenblick deiner Geburt standen . Deine Mama hatte also eure Geburt im Turbogang mit dir durchlebt und dieses hatte man deiner Mama nun wirklich nicht angesehen. Auch die letzte Phase deiner Geburt ging so schnell und so unkompliziert, deine Mama schob dich intuitiv langsam aus sich heraus, wir beide, dein Geburtshelfer und ich staunten einfach nur, wie wirklich wunderschön du von deiner Mama in diese Welt gelassen wurdest … Und da war er nun, der Moment, auf den deine Eltern so sehnlichst gewartet hatten! Dich deiner Mama in die Arme legen zu können, ihre Tränen des Glückes und die deines Papas zu sehen, es sind so magische Momente! Wir deckten dich mit deinem warmen roten Geburtstuch zu, du warst unmittelbar nach deiner Geburt bereits wunderbar rosarot, atmetest gut, hattest Unmengen an dunklen Haaren und öffnetest sehr schnell deine großen dunklen Augen! Dein Geburtshelfer untersuchte dich noch auf dem Bauch deiner Mama, alles war unauffällig und nachdem die letzten Stunden so rasant vorbei gegangen waren, war es jetzt an der Zeit, euch die ruhigen Momente zu ermöglichen, um das Ankommen von dir zu genießen, das Erlebte fassbar zu machen. Und während draußen in den noch dunklen Morgenstunden dicke Schneeflocken vor dem Fenster tanzten ( du bist ein Aprilwetter- Baby ☺️) telefonierte dein Papa, um jedem, der es wissen durfte, deine Geburt zu verkünden. Und er durfte so stolz sein, auf dich 🌸 BENJAMIN OLIVER 🌸 und auf deine Mama, auf seine nun vollständige wunderschöne Familie…. Kleiner bezaubernder Mann, die Kleidchen die dir dein Papa nach der Geburt angezogen hat, deine wunderschöne Decke in die wir dich für dieses Foto hier gewickelt haben, so sorgfältig und liebevoll von deiner Mama für dich ausgesucht! Du wirst dein Leben lang von deinen Eltern so liebevoll behütet sein , sei auch von mir Herzlich Willkommen 💝 💝 💝


🌸 Aaleyah 🌸

27. März 2019

Zuckersüsse Zaubermaus 🌸 Aaleyah 🌸, auf deine Geburt habe ich mich besonders gefreut, denn deine Eltern hatten schon vor deinem Ankommen einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen. Deine Mama kenne ich bereits, seit sie ein kleines Mädchen ist, denn die Mama deiner Mama ist eine meiner besten Freundinnen und da ist es natürlich auch für mich eine ganz besondere Ehre, bei der Geburt des ersten Enkelkindes die „Familien“- Hebamme sein zu dürfen und deine Mama dabei zu begleiten, selber Mama zu werden. Und da deine Mama das gleiche Alter wie meine älteste Tochter hat, bist du auch für mich ein ganz klein wenig (m-)ein Enkelkind ( ohne das ich mir schon den Namen Oma aufdrücken muss 😉). An deinem Geburtstag kam ich morgens um 3 Uhr von der Geburt von Baby Jonah aus dem Gebärsaal und weil ich viel zu müde war, um noch nach Hause nach Meggen zu fahren, ging ich in meine Praxis um dort auszuschlafen. Bereits im Bett schrieb ich noch die ersten Willkommenszeilen für Baby Jonah auf meinem Social Media Account und kaum veröffentlicht, „likte“ deine Mama diesen Beitrag. Nun, ich wusste also, dass deine Mama im gleichen Augenblick wie ich so früh morgens wach war und das konnten nur bedeuten, dass deine Mama entweder Wehen hatte und deswegen nicht schlafen konnte oder sie durch dich geweckt wurde, weil du auf ihre Blase drücktest und sie deswegen, so wie viele andere Frauen in den letzten Tagen der Schwangerschaft, auch Nachts mehrmals für den Gang auf das WC geweckt wurde – eine prima gratis Trainingseinheit der Natur übrigens zur Vorbereitung der Mamas auf die kommenden Monate des mehrmals Nachts Aufstehen müssen, um euch Mäusen euren Hunger stillen zu können ….Nun, da deine Mama sich nicht bei mir meldete, ging ich hoffnungsvoll vom letzteren aus, denn ich war müde genug von meinem vergangenen überlangen “ Arbeitstag“ . In Wirklichkeit hatte deine Mama allerdings ihre ersten Kontraktionen, aber weil sie sich denken konnte, wie müde ich nach einer Geburt morgens um 3 Uhr war, wollte sie mich noch nicht stören und rief stattdessen meine Hebammenkollegin im Gebärsaal an, um sich dort die ersten Tipps zu holen. 3 Stunden später telefonierten wir aber dennoch, inzwischen war die Nacht vorbei und die Wehen deiner Mama hatten sie nicht schlafen lassen und auch wenn 3 Stunden Schlaf im Schlafzeituniversum eine Hebamme fast „ausschlafen“ bedeutet, waren deine Mama und ich tendenziell beide im gleichen Müdigkeitszustand. Auch hörte sich deine Mama noch nicht danach an, dass wir bereits den Gebärsaal aufsuchen oder mit Hebammenhilfe unterstützen müssten und so gab ich deiner Mama noch verschiedene Hebammentipps, was deine Mama in den kommenden Stunden hilfreich zur Vorbereitung eurer Geburt machen konnte, ich selbst aber schlief nach dem Telefonat wieder ein . Mittags, als ich mit deiner Mama erneut telefonierte, hörte ich am Telefon inzwischen gut, wie deine Mama nun mit euren Wehen doch intensiver beschäftigt war und wir vereinbarten, dass deine Eltern zu mir in die Praxis kommen, damit wir schauen konnten wie es dir geht und ob bei deiner Mama die Wehen bereits erfolgreich arbeiteten. Und weil ich fest daran glaubte, dass deine Mama bereits wirklich unter eurer Geburt stand, zog ich mir bereits in der Praxis mein
„GeburtenOutfit“ an ( dh die High Heels stellte ich in die Ecke 😉), etwas, was ich normalerweise erst mache, wenn ich zu 100 % weiß, dass es definitiv zur Geburt kommen wird. Als ich dann deine Mama untersuchte, war ihr Muttermund bereits wunderbare 5 cm weit geöffnet, mehr als die Hälfte eurer Geburt hatte deine Mama ganz alleine daheim und so unglaublich toll geschafft und auch jetzt war es deiner Mama nicht wirklich anzusehen, wie fest sie bereits am arbeiten war. Während wir noch deine Herztöne kontrollierten, zeigte ich deiner Mama, wie sie die nun immer stärker werdenden Kontraktionen besser veratmen und dir somit auch genügend Sauerstoff geben konnte und deine Mama setzt das sofort perfekt um. Meine Hebammenkolleginnen hatten inzwischen für uns den Gebärsaal vorbereitet und so konnte ich mit deinen Eltern in Ruhe nach Aarau fahren. Dort angekommen, atmete deine Mama durch eine Wehe zur nächsten, von einer Wehenpause zur anderen und sie mache das so wunderbar und ruhig, wir konnten gelassen alle notwendigen Vorbereitungen treffen, alle Voruntersuchungen machen, dein Papa bereits deine Kleidchen und dein Geburtstuch in den Wärmeschrank legen, dein Namensschild aussuchen, das Essen für deine Mama bestellen. Und weil deine Mama unbedingt in die Badewanne wollte und sich eine Geburt im Wasser sehr gut vorstellen konnte, wurde es langsam Zeit, dass dein Papa die Badewanne mit Wasser füllte und ich noch ein paar Tropfen Rosenduft dazu gab. Und deine Mama genoss die wohltuende Wirkung des warmen Wassers, dein Papa mache in der Zeit ein Foto von deiner Mama und mir, deine Mama strahlend schön und lächelnd in der Badewanne sitzend – unvorstellbar, dass deine Mama da bereits mitten unter eurer Geburt war! Und dennoch, wenn eine Wehe heranrollte, war auch deiner Mama anzusehen, mit welcher unvorstellbaren Naturkraft sie sich auseinandersetzen musste, aber die Wehen brachten eure Geburt voran und du halfst mit deinem Köpfchen mit und drücktest in jeder Wehe ordentlich mit nach unten. Inzwischen waren nun aber schon mehr als 17 Stunden vergangen, seit deine Mama eure ersten Wehen gespürt hatte und es war mehr als legitim, dass nach so einer langen Zeit auch die Gebärmutter deiner Mama eine gewisse Müdigkeit anzeigte. Ich wusste, deine Mama wollte so gerne dich im Wasser gebären und wir versuchten noch, mit verschiedenen Tricks die Gebärmutter zu animieren, stärkere Kontraktionen zu produzieren, aber in dem Moment, als du hättest geboren werden können, fehlte die entscheidende Energie und so blieb uns nichts anderes übrig, als deine Mama aus der Wanne an Land zu holen, damit dort die Schwerkraft besser wirken kann und wir mit Unterstützung von etwas Wehenmittel die letzte Phase eure Geburt angehen konnten. Und deine Mama steckte die Enttäuschung über die nicht stattfindende Wassergeburt weg, nahm noch einmal all ihren Mut zusammen und holte sich ihre allerletzte Energie aus ihrem Energiespeicher und vor allem : sie hörte uns, ihrem Geburtshelferteam zu, wie sie ihre Kraft am Besten für deine Geburt einsetzen konnte. Und deine Mama hat das so unglaublich beeindruckend gemacht, es war nur der schönste und für sie absolut verdienteste Moment, dass ich dich ihr wenige Augenblicke später in ihre Arme legen konnte und du nur mit ihrer Kraft und ohne eine Verletzung der Geburtswege geboren werden konntest. Und in diesem Moment liefen die Tränen bei deiner Mama, die ersten Tränen, die sie als Mutter weinte, vor Erleichterung, vor Freude und vor allem aus Liebe! Und dein Papa, der die ganzen vielen Stunden deine Mama unterstützt, sie gehalten, umarmt, sie getröstet und ihr Mut zugesprochen hat, er hielt in dem Moment deine Mama und dich, berührt und küsste dich und ihm war in diesen so innig und berührenden Momenten anzusehen, wie unglaublich stolz er auf deine Mama war und wie bereits unvorstellbar verliebt er in dich war. Nach den ersten Minuten des Ankommens, des Realisieren, dass ihr eure Geburt so gut geschafft habt, des in Augenschein nehmens von dir süssen Maus, war der Moment gekommen, an dem deine Eltern natürlich stolz verkünden wollten, dass du geboren worden bist. Und so telefonierte dein Papa all deinen zukünftigen Verwandten und Freunden und weil ich wusste, dass deine Großeltern zum Teil bereits schon den ganzen Nachmittag in der Klinik gewartet oder zu Hause natürlich wie auf Nadeln auf diesen Anruf gewartet hatten, bot ich deinen Eltern an, mit deinem Wägen zu warten, bis deine Großeltern in der Klinik waren. Und natürlich wollten deine Großeltern mit dabei sein und deine Eltern wollten sie gerne bei diesem Augenblick mit dabei haben. Und so konnte ich kurze Zeit später miterleben, wie deine Großeltern zu dritt ganz andächtig einer nach dem anderen an dich und deine Mama herantraten, dich vorsichtig berührten, begrüßten und deine Eltern umarmten. Und sie konnten mit zusehen, wie dein Papa dich auf die Waage legte, dir deine erste Windel anzog, dich in deine wunderschönen Kleidchen kleidete. Und natürlich war es auch für mich ein sehr spezieller und berührender Moment, meiner Freundin ihr erstes Enkelkind in den Arm legen zu dürfen! Süsse 🌸Aaleyah 🌸, nachdem deine Eltern wieder mit dir alleine waren, deine Mama frisch geduscht und bereits toll zurecht gemacht, machten wir noch ein paar Erinnerungsfotos, darauf zu sehen ein wunderschönes, junges, stolzes Elternpaar, das dich bereits schon mit soviel Liebe in den Armen hielt! Ich bin mir sicher, ich werde noch viele solche Bilder von euch dreien sehen, möge genau dieser liebevolle Augenblick auf all diesen Fotos jedesmal darauf abgebildet sein!Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 JONA 🌸

26. März 2019

Wundervoller 🌸 JONA 🌸, dass ich innerhalb einer Woche mit 2 Schwestern ( die sich auch noch sehr ähnlich sehen) jeweils ihre Geburt begleiten und erleben darf, das hatte ich in meiner Beleghebammenkarriere bis zu deiner Geburt noch nicht geschafft. Leevi, den ich vor dir hier auf meiner Seite begrüßen konnte, ist dein Cousin und es waren für mich immer ganz besondere Momente, wenn ich deine Eltern während eurer Schwangerschaft bei mir in der Praxis getroffen habe und deine Tante und dein Onkel zeitnah auch einen Termin bei mir auf dem weisse Sofa hatten. Deine Eltern konnten mir im Gegensatz zu deiner Tante und deinem Onkel bereits schon von ihren Geburtserfahrungen deines großen Bruders berichten. Der große Vorteil meiner Arbeit als Beleghebamme ist, dass ich in der Schwangerschaft meine Paare in der Regel mehrmals treffe, dabei mit ihnen ihre Wünsche und Vorstellungen für ihre Geburt besprechen kann und mir die Geburtserlebnisse, die Paare bereits schon erfahren haben, in Ruhe anhören kann. Manchmal bringen mir die Paare ihre Geburtsberichte mit und anhand dieser kann ich mit den Eltern noch einmal ihre erlebte Geburt besprechen. Dabei probiere ich Geschehnisse und Handlungen die damals passiert und für die Eltern nicht verständlich waren, aus der Sicht des Geburtshelferteams zu erklären, Unklarheiten zu bereinigen und auf diese Art manche Geburt noch einmal mit den Paaren „durch- und zu erleben “ und im optimalsten Fall zu verarbeiten. Vor nicht ganz 2 Jahren kam dein grosser Bruder ziemlich rasant auf die Welt. Und auch wenn sich eine „schnelle Geburt“ primär immer erst einmal toll anhört, manchmal sind die Umstände bei solchen Turbogeburten dann doch nicht so wünschenswert. Der größte Wunsch deiner Eltern war es für deine Geburt, die ersten Momente nach deinem Geborenwerden, das sogenannte Bonding, so intensiv wie möglich zu erleben, der direkte Hautkontakt vom Baby zur Mutter , die innigen, ruhigen ersten Momente zu dritt, das Auspulsieren lassen der Nabelschnur…. das war nach der Geburt deines Bruders damals nicht möglich und fehlten deiner Mama und deinem Papa. Und eine weitere Herausforderung für deine Geburt war es ( nach der schnellen Geburt deines Bruders), dass wir alle, die bei deinem Ankommen mit dabei sein sollen, es überhaupt rechtzeitig in den Gebärsaal schaffen, denn dieses mal hatte nicht nur ich meinen üblichen Anfahrtsweg, auch deine Eltern brauchten je nach „Straßenzustand“ eine knappe Stunde, bis sie in der Klinik waren. Als dann an deinem Geburtstag deine Mama in den frühen Morgenstunden mit ihren ersten Wehen deinen Papa, euren Babysitter und mich weckte, war das Timing eigentlich perfekt, konnten wir doch alle auf leeren Autobahnen, noch vor der morgendlichen Rushhour ungestört in den Aargau fahren. Wie immer telefoniere ich dann noch einmal von unterwegs mit meinen Paaren, um mit ihnen zu entscheiden, ob wir uns direkt in der Klinik oder erst in meiner Praxis treffen. Deine Eltern standen bei diesem Telefonat bereits vor meiner Praxis, die Wehen, die deine Mama spürte, zwar noch vorhanden, aber bei weitem nicht mehr so intensiv, wie wenige Stunden zuvor. Und so konnten wir in aller Ruhe deine Mama und dich kontrollieren. Alles war bestens, dir und deiner Mama ging es gut und ihr zwei hattet definitiv vor, heute euren Geburtsweg zu gehen, allerdings wart ihr zwei bildlich gesprochen noch am diskutieren, mit welchen Wanderschuhen ihr eure gemeinsame Reise gehen möchtet, sprich – es war noch nicht der perfekte Zeitpunkt für den Gebärsaal gekommen. Und deine Mama beschloss, dir und ihr noch einen Moment Ruhe daheim zu gönnen und deinem Papa und mir noch die Zeit zu geben, alle Termine in unseren Praxen erledigen zu können. Und deine Mama wusste, wann dein Papa seinen letzten Patienten hatte, genau dann liess deine Mama nämlich für eure Geburt los und eure Wehen richtig zu ( wie äußerst Hebammenpraktikabel wäre das, wenn es immer so funktionieren würde ☺️) und dieses Mal ging es direkt und zügiger in den Gebärsaal, die abendliche Aarauer Strassenrushhour war zum Glück gerade vorbei. Im Gebärsaal angekommen, hatte deine Mama bereits mehr als die Hälfte euer Geburt geschafft und es war deutlich zu spüren, wie du mithelfen wolltest bei eurer Geburt. Es wurde also Zeit, die Badewanne mit Wasser zu füllen, deine Kleidchen und dein Geburtstuch in den Wärmeschrank zu platzieren und den Gebärsaal mit etwas Rosenduft zu bereichern. Und die Minuten, bis die Wanne gefüllt war, stand und lief deine Mama durch eure Wehen und dein Papa hielt deine Mama im Arm, gab ihr Halt und Zuversicht und auf dem letzten Foto, dass ich so von deiner Mama mit Bauch “ an Land“ noch machte, lächelte sie, deine Mama wusste, dass alles seine Richtigkeit hatte und gut werden würde. Als sie wenige Momente später das warme, sie tragende Wasser geniessen konnte, bat sie deinen Papa ihre vorbereitete Musikplayliste abzuspielen, die aus den Filmmusikkompositionen von Hans Zimmer zusammengestellt war und ich, als grosser Hans Zimmer-Fan war natürlich begeistert, dass du zu der monumentalen und wunderschönen Musik von ihm geboren werden solltest. Auch euer Geburtshelfer war nun im Gebärsaal ( und somit hatten wir es tatsächlich alle geschafft, bei deiner Geburt IM Gebärsaal zu sein ✅☺️) und es lief gerade eine sehr düstere Streicherpassage aus „A Dark Knight“ und euer Geburtshelfer wunderte sich im Moment seines Ankommens, denn für ihn klang die Musik zunächst eher wie eine schleudernde Waschmaschine ( und ich werde ab jetzt wohl für immer und ewig nur noch schleudernde Waschmaschinen an dieser Stelle der Filmmusik hören ☺️☺️☺️….) Dein Papa übersprang „A Dark Knight“ und wählte den nächsten Titel der Liste an und ab dann konzentrierten wir uns weniger auf die Musik, sondern ganz auf deine Mama, denn ihre Wehen hatten jetzt eine Intensität angenommen, in der man Musik kaum noch wahr nimmt. Deine Eltern baten mich, noch einmal deine Mama zu untersuchen und während ich tasten konnte, dass nur noch ein kleiner Rand vom Muttermund spürbar war, öffnete sich deine Fruchtblase und du drücktest mit deinem Köpfchen den restlich vorhandenen Muttermund einfach zur Seite. Und deine Mama musste nicht zum Pressen angeleitet werden, ganz intuitiv und durch die dämpfende Wirkung des Wassers unterstützt, atmete und schob sie dich mit der Kraft, die sie für richtig empfand aus sich heraus. Nur 5 Minuten nach eurem Blasensprung wurdest du unter Wasser geboren und weil deine Mama dich in der 4 Füssler – Position geboren hatte, liess ich dich immer noch unter Wasser ( die pulsierende Nabelschnur versorgt euch Mäuse ja weiterhin mit Sauerstoff und den ersten Lungenatemzug macht ihr erst, wenn eure Haut Luftkontakt bekommt) und deine Mama konnte sich in die sitzende Position umdrehen, dich unter Wasser ansehen, in ihre Hände nehmen und dich selbst an die Wasseroberfläche holen, damit du deinen ersten Atemzug machen konntest . Und alle wunderbaren Emotionen, die Frau in so einem Augenblick erleben kann, durchlebte deine Mama, Erleichterung, Freude, Erstaunen, Fassungslosigkeit, Glück, Liebe! Und als ob du gewusst hast, wie wichtig dein erster Schrei für deine Eltern war, tatest du ihnen den Gefallen und liessest deine Stimme hören und auch jetzt endlich war für deinen Papa die Gewissheit da , dass alles in Ordnung war und er konnte dich und deine Mama umarmen und beschützend in den Arm nehmen. Kleiner und so zauberhafter Jona, wir konnten dir und deinen Eltern auch weiterhin die Ruhe und die Zeit zum Ankommen geben, die ihr brauchtet und um diese so wertvollen Momente auskosten zu können, denn euch dreien ging es gut und es war nicht notwendig, euch zu stören. Irgendwann durchtrennte dein Papa noch in der Badewanne deine Nabelschnur und wir konnten dich, in warme Tücher gewickelt, auch ihm in den Arm geben und er beobachtete dich und sah dich ganz genau an und deine Eltern stellten zusammen fest, dass du mit ziemlicher Sicherheit die Nase ( eine wunderschöne wohlgemerkt!) von deinem Papa vererbt bekommen hast und dein Papa mache da deiner Mama eines der liebevollsten Komplimente, die ich je im Gebärsaal nach einer Geburt zu Gehör bekommen habe, denn er sagte zu dir kleinem Mann, dass du 🌸 JONA 🌸 mit dieser Nase nur die allertollsten Frauen in deinem Leben kennenlernen wirst, den er hätte mit dieser Nase die beste aller Frauen kennenlernen dürfen : deine Mama ! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LEEVI MIKA 🌸

21. März 2019

Süsser, wirklich kleiner 🌸 LEEVI MIKA 🌸, deine Mama hätte dir gerne am Frühlingsanfang deinen Geburtstag geschenkt – einen Tag später wolltest du und musstest  du sehr schnell geboren werden.Das Startzeichen für dein Ankommen hast du aber dennoch am gewünschten Frühlingsanfangstag gegeben – wenige Minuten vor Mitternacht rief deine Mama mich nämlich an, dass sie die ersten Wehen spüre und sich deshalb eine WehenApp heruntergeladen hätte. Deine Mama hörte sich am Telefon aber noch sehr entspannt an, auch traten eure Wehen noch in relativ großen Abständen auf und so empfahl ich deiner Mama erst einmal abzuwarten, die WehenApp lieber links liegen zu lassen und von Vorteil sich noch etwas Ruhe zu gönnen. Auch ich ging schnell ins Bett, mit der Erwartung, dass deine Mama mich unter Umständen schon bald wieder wecken würde. Das hat sie dann aber erst in den frühen Morgenstunden gemacht, inzwischen kamen eure Wehen häufiger und deine Mama hatte ( im Gegenteil zu mir) in der Nacht wohl keine Minute Schlaf gefunden. Um zu sehen, ob diese unruhige Nacht bei deiner Mama schon zu eurem Geburtsbeginn geführt hatte, verabredeten wir uns in meiner Praxis, damit ich deine Mama untersuchen und deine Herztöne kontrollieren konnte. Und meine erste Untersuchung zeigte, dass die Wehen der letzten Nacht den Muttermund deiner Mama schon etwas eröffnet hatten und vor allem, dass du kleiner Mann ( und wir wussten da bereits schon, dass du ein kleiner Mann werden würdest ☺️) dich schon wunderbar mit deinem Köpfchen in das Becken deiner Mama begeben hast. Dieser Untersuchungsbefund fühlte sich so an, dass wir zwar noch am Anfang euer Geburt standen, ich aber das Gefühl hatte, dass eure Geburt nicht überdurchschnittlich lange gehen würde und wir mit deinem Ankommen sicher noch am Tag, und zwar am gleichen Tag, rechnen können. Als ich dann deine Herztöne kontrollierte, hörten die sich die ersten Momente ganz wunderbar an, als dann aber deine Mama eine Wehe spürte, verlangsamte sich dein Herzschlag deutlich. Da deine Mama zunächst noch von der Muttermundsuntersuchung auf dem Rücken lag und diese Position unter Umständen für euch Mäuse nicht so optimal ist, legen wir deine Mama erst auf die Seite und als auch dort deine Herztöne  mit der nächsten Wehe wieder viel zu langsam wurden, probierten wir noch eine aufrechtere Position und ich zeigte deiner Mama, wie sie besonders intensiv dir mit ihrer Atmung Sauerstoff geben konnte. Deine Mama hat diese intensive Atmung so gut umgesetzt, dass es dir wirklich besser zu gehen schien. Dennoch war es wichtig, dass wir nun zügig in die Klinik fuhren und ich informierte deinen Geburtshelfer und die Hebammen in der Klinik, die in der Zeit, bis wir bei ihnen waren, bereits alle erforderlichen Vorbereitungen für deine Geburt trafen, sei es im Gebärsaal oder im OP. Im Gebärsaal angekommen beobachteten wir sofort wieder deine Herztöne und während deine Mama weiterhin in jeder Wehe dir mit ihrer Atmung so viel Sauerstoff wie möglich gab, sah man deutlich, dass  dich die Wehensituation auf Dauer zu stark überfordern würde. Auch weil wir noch am Anfang euer Geburt standen, also mit deiner Geburt nicht in Minuten rechnen konnten, machte es absolut Sinn, dich nicht weiter diesen Wehen auszusetzen, sondern wir entschieden uns, dass du schnell und per Kaiserschnitt geboren werden solltest. Und so gab ich deiner Mama ein Medikament, welches die dich stressenden Wehen hemmte und mit Hilfe von meinen Kolleginnen und dem Anästhesisten bereiteten wir deine Mama auf die bevorstehende OP vor. Inzwischen war auch deine Grossmutter im Gebärsaal angekommen. In einer der geburtsvorbereitenden Gespräche in meiner Praxis äußerten dein Papa und deine Mama den großen Respekt, den sie vor deiner Geburt hatten. Und weil es eure aller erste Geburt war und deine Eltern unsicher waren, wie sie in Stresssituationen reagieren würden und weil dein Papa einfach nur das Beste und Sicherste für dich und deine Mama haben wollte, sich aber nicht sicher war, ob er das in diesem Moment geben könnte, gab die Möglichkeit, die Mama deiner Mama auch mit zu deiner Geburt mit zu nehmen deinen Eltern die Sicherheit, dass dein Papa jederzeit mit deiner Grossmutter gemeinsam deine Mama unterstützen konnte. Und so fuhren wir zu dritt deine Mama in ihrem Bett in den OP und während deine Mama vom Anästhesisten vorbereitet wurde, entschieden dein Papa und deine Grossmutter, dass deine Grossmutter deiner Mama im OP die Hand hielt und während dein Papa im Café des OP-Trakt, er in OP Kleidung, mit OP Haube und Mundschutz ausgestattet (natürlich nervös!) wartete, setzte ich deine Grossmutter neben deine Mama und deine Grossmutter hielt deine Mama ganz ganz fest und sprach und beruhigte ihre Tochter, so wie es nur Mütter mit ihren Töchtern tun können. Und auch deine Mama war nervös, ich bin fest davon überzeugt, dass es für deine Eltern bisher keine vergleichbare Situation in ihrem bisherigen Leben gegeben hat! Zum Glück mussten wir nicht lange auf dich warten, wenige Minuten nach dem OP Beginn gab mir dein Geburtshelfer dich kleinen Mann in die Arme und du erschienst wirklich winzig und zerbrechlich. Für den ersten Moment nahm ich dich auf eine wärmende Unterlage, hüllte dich in wärmende Tücher und hörte mir deine Herztöne an. Alles sah gut aus, du warst rosarot, holtest gut Luft, bewegtest dich gut und versuchtest dich an das Stethoskop zu klammern. Bevor ich dich in euer rotes Geburtstuch wickelte und dich deiner Mama auf die Brust legte, mache ich die ersten Fotos von dir, damit ich sie später deinen Eltern zeigen konnte. Und als deine Mama dich von mir in ihre Armen gelegt bekam und deine Grossmama dich und deine Mama  hielt, war alle Nervosität vorbei, deine Mama konnte sehen, wie gut es dir ging und wie absolut bezaubernd du aussahst. Mit großen Augen schautest du unter deinem Tuch hervor und diese Momente und Minuten fotografierte und filmte ich und weil es euch so gut ging , konnte ich schnell zu deinem Papa eilen  und ich zeigte ihm alle Aufnahmen, die ich von dir gemacht hatte und endlich konnte auch dein Papa durchatmen, er wusste, dir ging es gut und ich denke, von nun an konnte es ihm nicht schnell genug gehen, dass er dich endlich selbst in die Arme nehmen konnte. Lange dauerte es auch nicht mehr, noch im OP Gang konnte deine Grossmama dich ihm überreichen und  ich deinem Papa gratulieren! Deine ersten Stunden verbrachte ihr alle gemeinsam im Aufwachraum, dein Papa wickelte dich aus den Tücher und zum ersten Mal hielt er nur dich pur, ohne Tücher  und legte dich deiner Mama auf ihre Brust und auch deine Mama konnte dich nun endlich richtig berühren, umarmen, festhalten. Und deine Eltern konnten nun entspannen, deiner Mama war das Glück so schön anzusehen. Dein Papa hatte noch einmal die Gelegenheit, die Nabelschnur zu durchtrennen und die ersten Züge an der Brust deiner Mama machtest du perfekt und hungrig. Weil du kleiner Mann  noch etwas Mühe hattest deine Temperatur zu halten, holte ich erneut die Wärmeunterlage und auf der lagst du dann zufrieden, schautest unter deinem roten Geburtstuch wach hervor und hieltest den Finger deiner Mama ganz ganz fest  ( und  in diesem Augenblick entstand dieses Foto hier für meine Seite 😊) . Zauberhafter 🌸 LEEVI MIKA 🌸 die Sorgen, die deine Eltern unmittelbar vor deiner Geburt hatten, konnten nun endlich weichen, auch die Kinderärztin, die so ganz liebevoll deine erste Untersuchung von dir machte, konnte bestätigen , dass alle ersten Eindrücke von dir in Ordnung waren, deine Eltern konnten nun wirklich mit dir an deinem Geburtstag ankommen. Und auch wenn eure Geburtsgeschichte anders verlaufen ist, als sie deine Mama und dein Papa sich vorgestellt hatten, letztendlich war der Augenblick , wo deine Mama dich voller Liebe in ihren Armen hielt und dein Papa stolz bei seiner kleinen Familie stand , der absolut gleiche Augenblick , den ich bei jeder Geburt erleben darf, ein Augenblick der Zärtlichkeit, des Geborgen seins und der bedingungslosen Liebe zu dir , sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LADINA 🌸

17. März 2019

Zuckersüsse 🌸 LADINA 🌸, wenn ich heute deinen Geburtsbericht schreibe, so beginnt er eigentlich mit der Geburt deines großen Bruders vor etwas mehr als zwei Jahren. Damals war dein Geburtshelferteam ausgerechnet an seinem Geburtstag nicht für Geburten erreichbar und die äußeren Umstände seiner Geburt führten dazu, dass dein Bruder sehr schnell im OP geboren werden musste und auch die ersten Kennenlernmomente deiner Mama mit ihm viel später als geplant stattfanden. In der Zeit, in der ich deine Mama und deinen Bruder im Wochenbett betreut habe, sprachen wir noch einige Male über solche Notfallsituationen, die in der Geburtshilfe immer wieder passieren und wenn auch NATÜRLICH zuvorderst die Gesundheit von Mama und Kind stehen, so ist es dennoch absolut legitim, dass Frauen enttäuscht und traurig sind, wenn ihre Geburtswünsche nicht in Erfüllung gehen konnten. Als deine Mama dieses Mal mit dir schwanger wieder in meiner Praxis sass und wir deine Geburt und die Wünsche deiner Eltern besprachen, ging deine Mama jetzt mit weniger Erwartungen an deine Geburt heran. Auch wenn ihr grösster Wunsch, dich im Gebärsaal in die Arme nehmen zu können, ihr oberstes Ziel blieb, so hoffte sie diesmal wenigsten genügend Zeit zu haben, um die Erfahrung zu machen , Wehen zu spüren und dich unmittelbar nach der Geburt berühren und hören zu können.Als der Tag des errechneten Entbindungstermins kam,konnten wir alle noch entspannt bleiben, auch wenn du noch keinerlei Anzeichen für dein Geborenwerden zeigtest, dir und deiner Mama ging es gut und glücklicherweise geben wir euch Mäusen noch 14 Tage länger Zeit, eure Geburt selbst in Gang zu setzten. Diese 2 Wochen waren dennoch eine Geduldsprobe für deine Eltern, jedes kleinste Ziehen im Bauch deiner Mama wurde sehnlichst erwartet, aber nie wurde daraus eine Wehentätigkeit, die uns in den Gebärsaal führen konnte. Als am Tag 12 nach deinem offiziellen Termin du scheinbar immer noch entspannt deine Mama lieber um dich herum haben wolltest, als neugierig auf die Außenwelt zu sein, blieb uns nichts anderes übrig, als einen Termin 2 Tage später für deine Geburtseinleitung im Gebärsaal abzumachen und als ob es einfach diesen Termin gebraucht hätte, wenige Stunden, nachdem der Zeitpunkt auf einen Sonntag definiert war, spürte deine Mama ihre ersten richtigen eigenen Wehen, noch nicht sehr intensiv, aber dennoch so, dass wir hoffen konnten, dass du kleine Maus doch ganz alleine auf die Welt kommen kannst. Und so „wehte“ deine Mama den ganzen langen Samstag mal mehr und mal weniger vor sich hin und als ich mich schon mal vorsichtshalber am Abend nach Suhr in meine Praxis bewegte, telefonierten wir lange miteinander, denn ich hoffte, dass deine Mama nach diesem langen Tag dennoch irgendwie noch zu etwas Schlaf kommen könnte. Aber du hieltest nichts von Schlafmomenten für deine Eltern, die Wehen wurden für deine Mama nun immer wie intensiver und wir machten uns auf den Weg in den Gebärsaal. Dort liess dein Papa deiner Mama sogleich Wasser in die Badewanne ein, damit deine Mama die wohltuende Wirkung des warmen Wassers genießen konnte. Und weil dein Köpfchen noch nicht so viel mithalf, bewegte deine Mama sich im Wasser unermüdlich, sass, kniete, blieb aufrecht, alles, um deine Geburt positiv zu unterstützen. Das machte deine Mama die ganze lange Nacht und dein Papa und ich waren tief beeindruckt, was deine Mama da leistete. In den frühen Morgenstunden aber merkte man, wie die Kräfte deiner Mama nach so einem Marathon, der nun doch schon etliche Stunden von deiner Mama gelaufen wurde, langsam nachliessen, ganz im Gegensatz zu den Wehen deiner Mama und da ich durch eine Untersuchung deiner Mama davon ausgehen konnte, dass deine Geburt noch nicht greifbar nah war, entschieden wir uns, deiner Mama mit einer Periduralanästhesie zu helfen, so konnten die Wehen deiner Mama weiter arbeiten, deine Mama aber wertvolle Momente etwas zur Ruhe und Erholung kommen und auch dein Papa, der die ganze Nacht bei deiner Mama blieb um für sie da zu sein, nahm sich die Gebärmatte des Geburtenhockers und ein Kissen und legte sich neben das Bett deiner Mama an den Boden und deine Eltern konnten so ein wenig Schlaf finden. Am Sonntagmorgen untersuchten wir deine Mama erneut und auch wenn deine Mama die ganze Zeit Wehen hatte, einen wirklichen Geburtsfortschritt hatte es nicht gegeben, dein Köpfchen konnte nicht helfen, eure Geburt voranzubringen . Und deine Eltern schauten sich bei diesem Befund in diesem Moment an und deine Mama sagte uns sehr ruhig und bewusst , dass für sie und deinen Papa bereits alles, was sie sich gewünscht hatten, erfüllt worden war, nämlich das du alleine entscheiden konntest, wann du geboren wirst und das deine Mama nun sehr wohl wusste, wie sich Wehen anfühlen. Und so trugen deine Eltern gemeinsam mit uns den Entscheid auch für deine Geburt in den OP zu fahren und dieser Entscheid fühlte sich für alle richtig an. Liebe 🌸 LADINA 🌸, letztendlich bist du ein SONNTAGSKIND geworden, ein wunderhübsches und ein ganz schön schweres dazu! Mehr als 4200 g zeigte die Waage mit deinem Geburtsgewicht an , verständlich hattest du Mühe, den Weg durch das Becken deiner Mama zu finden. Und auch wenn dein Gewicht und deine Länge nicht unbedingt zierlich waren, in den riesigen Händen deines Papas erschienst du in diesem Moment wo er dich vorsichtig und so liebevoll, so stolz aus deinem Geburtstuch wickelte, um dich genau so wie du aus dem Bauch deiner Mama gekommen bist, endlich deiner Mama in ihre Arme zu legen, in diesem Moment, den deine Mama so herbei gesehnt hatte, in diesem Augenblick warst du das winzig kleine und dennoch so riesengroße Glück deiner Eltern. Und ich war froh, konnte ich diesen Moment filmen und festhalten für deine Eltern, denn diese berührenden Minuten sind es wert, jedes Jahr an deinem Geburtstag angesehen zu werden, sei von ganzem Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 MARIEL 🌸

4. März 2019

Kleine Zaubermaus 🌸 MARIEL 🌸, bevor ich jetzt hier
deinen Geburtsbericht schreibe, habe ich eben noch einmal meine Zeilen gelesen, die ich beim Ankommen deiner nun großen Schwester ANIC vor noch nicht all zu langer Zeit für sie hier geschrieben habe. Die Geburt deiner Schwester war eine der längsten dauernden Geburten, die ich in meiner Beleghebammenkarriere betreut habe und deiner Mama habe ich damals nach der Geburt symbolisch den größten Verdienstorden für ihre immense Leistung an die Brust geheftet. Deine Schwester wurde in der Zeit geboren, in der die Menschen kostümiert wild mit Konfetti um sich werfen und zu schräger Guggenmusik auf den Straßen tanzen und auch du schienst ein Fasnachtsfan zu sein ( etwas, was in deiner Familie eigentlich obligat ist 😉) , denn deine Mama schrieb mir am Fasnachtsmontag früh morgens freudig, dass ihre Woche schon mal gut mit leichten Kontraktionen anfängt. Da deine Mama am Vormittag sowieso einen Kontrolltermin bei eurem Geburtshelfer hatte, konnte der dann auch bestätigen, dass wir zwar alle noch ganz entspannt bleiben können, du aber wohl nicht mehr tagelang auf dich warten lassen wirst. Als deine Mama dann am Nachmittag mir erneut schrieb, dass sie nun doch langsam deinen Papa nach Hause holt und den Babysitter organisiert, machte auch ich mich in Meggen parat und fuhr durch Fasnachtsluzern ( das damit mein diesjähriger Beitrag zur Fasnacht war 🙃). Nun besagt meine Erfahrung, wenn ich ruhig und ohne Adrenalin in die Praxis fahren kann, dauern die Geburten in der Regel noch etwas und als ich in Suhr in die Garage fuhr, schrieb ich deiner Mama, dass ICH auf alle Fälle „parat“ und im Aargau wäre. Deine Mama aber wollte zunächst noch mit deinem Papa etwas essen gehen und im Anschluss zu einer Kontrolle bei mir vorbei kommen – nun, wenn Frauen mir mit Wehen sagen, dass sie noch Hunger spüren oder sich sogar noch auf den Weg in ein Restaurant begeben, kann ich erst einmal davon ausgehen, dass diese Wehen wohl noch nicht die wahren Geburtswehen sind, denn in der Regel, verschwindet das Hungergefühl unter der Geburt und wird im ungünstigsten Fall durch Übelkeit ersetzt, bzw sorgt der Körper von selbst dafür, dass der Magen während der Wehen nicht auch noch arbeiten muss und entleert sich vorher….. Da nicht wissend, wie lange wohl die kommende Nacht für uns alle wird, machte auch ich mir erst einmal etwas zu essen und wartet hebammenruhig ab, bis deine Eltern bei mir klingelten. Als ich dann deinen Eltern die Praxistür öffnete, hatte deine Mama gerade eine Wehe und die sah gut aus! Kaum war die Wehe aber vorbei, sah man deiner Mama überhaupt nicht mehr an, dass sie anscheinend unter eurer Geburt stand, sie lächelt und war fröhlich, war entspannt und neugierig, wie weit die Wehen sie bereits gebracht hatten. Auch dein Papa war noch sehr relaxt und um so schöner war es, als ich durch meine Untersuchung deinen Eltern sagen konnte, dass deine Mama bereits die Hälfte eurer Geburt geschafft hatte und das du bereits ganz fleißig mithilfst, dass die zweite Hälfte noch schneller gehen würde ( deine Hilfe hat deine Mama aber schon gut gespürt ☺️). Und auch wenn alles so wunderbar locker bei deiner Mama aussah, es wurde Zeit, dass wir in die Klinik fuhren, denn eine Praxisgeburt war nicht unbedingt geplant. Im Gebärsaal wurde sogleich die Badewanne mit Wasser gefüllt, deine Mama wartete geduldig, bis die 700 l Wasser die Wanne gefüllt hatten und nur wenn man genau hinsah, konnte man sehen, wie intensiv nun doch die Wehen für deine Mama wurden . Und so war ich froh, konnten wir deiner Mama kurze Zeit später die wohltuende Wirkung des Wassers ermöglichen und eigentlich hätte ich deiner Mama viel mehr Zeit im Wasser gegönnt, aber du wolltest einfach geboren werden! Nur eine halbe Stunde nachdem deine Mama sich in die Badewanne begab, eine Stunde nachdem wir im Gebärsaal angekommen waren , öffnete sich deine Fruchtblase und deine Mama konnte dich von deinem warmen Fruchtwasser in das warme Badewannenwasser gebären. Und deine Mama nahm dich sogleich in ihre Arme, deine vielen dunklen Haare schauten unter deinem Frotteetuch hervor, deine Augen waren offen und dein Papa hielt dich und deine Mama mit einer großen Umarmung im Wasser beschützend fest – ein Bild so friedvoll, ruhig und voller Liebe und es war das einzige, was ich in diesem Moment tun musste – diesen Augenblick für die Ewigkeit ( und für euer Familienalbum) mit der Kamera festzuhalten. Für all das, was nach der Geburt kommt, dein Wiegen und Messen, deine erste Untersuchung, das Ansetzten und Anziehen von dir, deine Namenskette -für all das konnten wir uns nun mehr Zeit nehmen und man merkte deinen Eltern an, dass sie den Umgang mit einem Baby bzw Neugeborenen noch immer sehr routiniert im Griff hatten. Als ich dann später deiner Mama ihre Tasche gab, damit sie sich frische Kleider heraus suchen konnte, fiel uns eine große Tüte M&ms entgegen, die deine Mama vorsorglich eingepackt hatte und wir mussten beide schmunzeln – denn diese M&ms hatten eine gewisse Symbolik. Hatte ich deiner Mama nach der langen Geburt deiner Schwester symbolisch einen Verdienstorden verliehen, so hatte mir deine Mama damals in ihrem Wochenbett sehr real einen gläsernden „Hebammenpokal“ voll gefüllt mit M&ms überreicht ( wohl wissend, dass bei mir ein gewisses Suchtpotenzial zu den bunten Dingern existiert), mit dem Hintergedanken, dass ich bei jeder weiteren längeren Geburt mit einem Griff in den Pokal mich stärken und Energie gewinnen kann. Als deine Mama zu einer Schwangerschaftskontrolle mit dir zu mir kam, brachte sie 2 KILO!!! M&ms mit, damit ich den Pokal auffüllen kann ( nun, er ist eigentlich immer gefüllt 😆) und so bat ich sie, wenigstens 1 Kilo wieder mitzunehmen und für die Geburt bereit zu halten, für den Fall, dass es auch dieses Mal länger gehen würde und wir alle Beteiligten Energiezufuhr in Form von M&ms bräuchten – nun, diese Tüte konnte geschlossen den Gebärsaal wieder verlassen ( und ich hoffe, deine Mama geniesst die bunten Dinger ganz für sich alleine 😀)!!!
Süsse 🌸 MARIEL 🌸 ich habe mich so gefreut, konnte ich mit deinen Eltern diese deine wunderschöne, ruhige und entspannte Geburt erleben, ich bin mir sicher, euer Familienleben wird in den nächsten Wochen jetzt aber lebhaft und turbulent und ihr 3 Weiber werdet mit eurem Papa eine fröhliche,bunte Zeit zusammen haben, nehmt dazu unbedingt die Hilfe von Konfetti und M&ms in allen Farben in Anspruch und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LEAN MIKA 🌸

28. Februar 2019

Kleiner, grosser und wunderhübscher 🌸 LEAN MIKA 🌸, als ich dich gestern, eine Woche nach deiner Geburt, bei dir daheim in mein blaues Mopswiegetuch gelegt habe, um dein Gewicht zu kontrollieren, staunten deine Eltern und ich nicht schlecht, dass du bereits in so kurzer Zeit sogar schwerer warst, als am Tag deiner Geburt ( ihr Babys nehmt in der Regel die ersten Tage nach eurer Geburt etwas ab und ich gebe euch sonst 14 Tage Zeit, euer Geburtsgewicht wieder zu erreichen). Dein Geburtsgewicht war auch in den letzten Tagen, bevor du geboren wurdest ein Thema, denn wer deine Mama kennt, weiss, dass sie eine ganz ganz zierlich schlanke, kleine und so liebenswerte Persönlichkeit ist, die einfach einen riesigen, kugelrunden Bauch in den letzten Tagen ihrer Schwangerschaft umhergetragen hat. Als euer Geburtstermin erreicht war, war die Option gegeben, deine Geburt einzuleiten, denn nebst dem zu erwartenden Geburtsgewicht von dir, gab es noch andere triftige Gründe, nicht mehr all zu lange auf dich zu warten. Am Abend vor deiner Geburt trafen deine Mama und dein Papa sich bei mir in der Praxis, um miteinander noch einmal alle Möglichkeiten miteinander zu besprechen, den besten Weg für euer gemeinsames Ankommen zu wählen und nachdem der Ultraschall dich bereits als kleinen Riesen gemessen hatte, zeigte mir auch meine Untersuchung in der Praxis bei deiner Mama, dass die Chancen, dass du mit deinem Köpfchen durch das Becken deiner Mama passt, verschwindend klein waren. Und so entschieden wir alle, dass es wohl der sicherste Weg für dich und deine Mama wäre, wenn du per Kaiserschnitt das Licht der Welt erblickst. Durch Gespräche mit deinen Eltern in der Schwangerschaft wusste ich, dass sie enormen Respekt vor dieser Operation hatten, nicht wissend, was auf deine Eltern zukommt, verursachte das sogar bei beiden eine gewisse Angst vor diesem „Erlebnis“. Und so war ich froh, hatten wir am Vorabend deiner Geburt genügend Zeit, deine Eltern auf die kommenden Stunden ausgiebig vorzubereiten, ich konnte ihnen in aller Ruhe den Ablauf so eines Kaiserschnittes erklären und wir konnten ihre Wünsche für deine Geburt noch einmal anpassen. Am nächsten Morgen trafen wir uns in der Klinik und alle, die für die Vorbereitung und Durchführung dieser Operation als Team zusammen arbeiten, konnten mit ihrer Ruhe und Zuversicht und Aufmerksamkeit deinen Eltern ein geborgenes Gefühl geben. Deine Eltern hatten sich als Möglichkeit der Ablenkung und des Beruhigens jeder ein paar Kopfhörer und ihre Musik mit in den OP genommen und so wie dein Papa die letzten Minuten vor dem OP-Beginn noch in der OP-Küche sass, in OP -Kleidung, mit OP-Haube und Mundschutz ausgerüstet, die großen Kopfhörer wie ein DJ lässig um den Hals liegend, ahnte wohl niemand, wie immens aufgeregt dein Papa wirklich war! Deine Mama war ebenfalls sehr,sehr nervös und angespannt und als ich deinen Papa aus der OP-Küche abholte um ihn zu deiner Mama zu bringen, sagte ich ihm, dass seine Aufgabe es jetzt sei, deine Mama die nächsten Minuten mit allem, was für ihn möglich ist, abzulenken, also seine Kopfhörer im Moment zu vergessen und nur für deine Mama dazusein. Und dein Papa schaute mich an, begriff sofort was er tun musste, setzte sich zu deiner Mama und redete ihr allen Mut dieser Welt zu. Und deine Eltern mussten nicht lange warten, bis die beste Ablenkung für die zwei auf die Brust deiner Mama von mir gelegt wurde, nämlich dich! Und deine Eltern waren in diesem Moment die glücklichsten Lebewesen im Universum, du lagst bei ihnen, mit ganz vielen dunklen Haaren, schautest unter deinem roten Geburtstuch bereits intensiv und schienst absolut zufrieden. Dein Papa erkannte sofort, dass du die Augen deiner Mama hast ( das finde ich übrigens auch ☺️) und die restlichen Minuten der Operation hielt er zusammen mit deiner Mama dich fest und es brauchte weder Kopfhörer, Musik oder sonstige Ablenkung, deine Eltern waren einfach nur mit ihrem Glück, nämlich dich, beschäftigt! Auch die kommenden Stunden, die deine Eltern noch im Aufwachraum zur Überwachung verbrachten waren entspannt, stresslos, ruhig.Dein Papa legte dich so wie du warst und geboren wurdest deiner Mama erneut in die Arme und deckte dich mit eurem Tuch zu , dieses symbolische Ankommen als Familie -so wichtig und so schön! Und deine Eltern konnten endlich entspannen und geniessen, dich, sich und die Erkenntnis, Eltern geworden zu sein und die Operation geschafft zu haben.Etwas später legten wir dich auf die Waage und die zeigte mehr als 4200g an, was für ein stolzes Gewicht ! Kleiner großer 🌸 LEAN MIKA 🌸, auch wenn deine Geburt nicht im Gebärsaal stattgefunden hat, auch deine Eltern gingen ihren Geburtsweg, teilten ihre Sorgen, kämpften mit Ängsten und Zweifeln, um letztendlich aber über sich hinauszuwachsen und ihr Glück mit dir im Arm genießen zu können, du kannst dich glücklich schätzen, zwei so tolle, liebevolle Menschen als deine Eltern zu haben! Genieße die zwei so viel du kannst und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 ANNA LISA🌸

8. Februar 2019

Süsse 🌸ANNA🌸, auf deinen Geburtsbeginn mussten deine Eltern und ich eine gefühlte Unendlichkeit warten, denn obwohl dein Geburtstermin „erst“ Anfang Februar war, hatten wir alle das Gefühl, dass auch du eines meiner Januarbabys werden würdest und zwar eines von der „schnellen Sorte“. Aber wie ihr Babys uns halt immer wieder lehrt – ihr bevorzugt euren eigenen Zeitplan und bringt uns damit beiläufig einfach nur Geduld bei ☺️! Und so war es deine Mama, die von allen meinen 5 Januarfrauen am häufigsten die SMS von mir bekam, nicht ans Gebären zu denken, weil ich unterwegs an eine andere Geburt war. Oder mit der ich nachmittags noch ein „Beruhigungswasser“ trank, damit ich am Abend statt zur Geburt ins Opernkonzert deiner berühmten Namensvetterin ins KKL gehen konnte…Nun, irgendwann war dann aber der Zeitpunkt gekommen, wo wir rein rechnerisch nicht mehr länger mit deiner Geburt warten konnten und so trafen wir uns vergangenen Freitag Vormittag noch sehr entspannt in der Klinik, um dich ein wenig „anzustubsen“, doch neugierig auf die große, weite Welt zu werden. Und unser Plan war, es so sanft und niedrigdosiert wie möglich zu machen, wohl wissend, dass wir damit Geduld einplanen müssen. Und so hatten deine Eltern genügend Zeit, ausgiebig ihren Menüplan für ihren Aufenthalt in der Klinik zu studieren und zu gestalten, den Sonnenschein bei einem Spaziergang durch Aarau zu genießen und sich gegenseitig beim „Schiffe versenken“- Spiel herauszufordern ( dein Papa gewann übrigens ☺️…) Für mich persönlich schneller als erwartet waren sie dann aber da, die Wehen, die nach Geburtswehen aussahen und während dein Papa deiner Mama die Badewanne mit Wasser füllte, prognostizierten dein Geburtshelfer und ich deine Geburtszeit, die wir uns alle für dich wünschten ( und lagen da nur wenige Minuten auseinander). Und deine Mama konnte nun die wohltuende Wirkung des warmen Wassers genießen, an Land half ihr die Wärme eines Wärmekissens im Rücken durch die Wehen zu gehen, im Wasser unterstützte dein Papa deine Mama nun , indem er den schmerzenden Rücken mit einem kleinen Ball sanft massierte. Und all die Bemühungen waren dann aber anscheinend wiederum zu gut und zu entspannend für deine Mama, denn die Wehen, die wir eigentlich benötigten, wurden immer wie weniger intensiv und so blieb uns nichts anderes übrig, als deine Mama wieder aus der Wanne an Land zu lassen, damit sie dort wieder stärker Kontraktionen “ erwanderte“ oder durch verschiedene Positionen verstärkte. Das hat dann auch wunderbar funktioniert und deine Mama war nun definitiv mit dir unter eurer Geburt und sie ging mit dir unglaublich beeindrucken durch Wehe und Wehe und von Wehenpause zu Wehenpause. Und letztendlich ging es dann doch im raschen Tempo voran, so schnell, dass es nicht mehr ausreichte, deine Mama wieder in die Badewanne zu lassen ( den Part des Wassergeburtsbabys in eurer Familie überlassen wir also deiner/m zukünftigen kleinen Schwester oder Bruder 😉). Deine Mama hatte immer eine Geburt am Abend oder in der Nacht, ohne Tageslicht als schön empfunden ( dein grosser Bruder kam bereits in der Nacht auf die Welt), nun, auch du wurdest nach Sonnenuntergang geboren, nicht zu der Zeit die wir nachmittags noch prognostiziert hatten , aber genau so liebevoll, wie ich es deinen Eltern gewünscht habe. Und weil wir bei deinem Geburtsbeginn bereits “ eingegriffen“ hatten, war es jetzt wichtig, nur noch die Natur weiter arbeiten zu lassen, dich mit deinem roten Geburtstuch auf dem Bauch deiner Mama warm zuzudecken und sonst euch einfach in Ruhe als Familie ankommen zu lassen. Du selbst warst hellwach, schon sehr durstig und einfach nur zuckersüss zum Anschauen, mit großen Augen schautest du deine Eltern an und schienst zufrieden mit deiner Wahl 😊. Da am Abend deiner Geburt noch mehrere Störche im Landeanflug Richtung Gebärsaal waren und meine Hebammenkollegin unser Geburtenzimmer für eine andere Geburt brauchte, ging die Verabschiedung aus dem Gebärsaal für uns sehr schnell und deine Eltern konnten dich in eurem Wöchnerinnenzimmer waschen, wickeln und in deine Kleidchen kleiden. Und nachdem auch deine Mama sich erfrischen und mit deinem Papa ihr wohlverdientes Nachtessen genießen konnte, machte ich noch ein paar Erinnerungsfotos von euch dreien, auf denen ein wunderschönes, tolles Elternpaar zu sehen war, mit dir, zauberhaften 🌸 ANNA 🌸 im Arm und ich bin mir sicher, in diesem Moment waren deine Mama und dein Papa die glücklichsten Eltern der Welt. Ich wünsche dir und deiner wundervollen Familie, dass dieser Glücksmoment sich noch unzählige Male in eurem gemeinsamen Leben wiederholen wird, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LEVIO 🌸

1. Februar 2019

Es brauchte eine ganze lange Nacht und fast den ganzen heutigen Tag noch dazu, bis ich meine Barbara – Blumen um deine süssen Fußabdrücke malen durfte. Zu sehen, wie deine Eltern aber heute abend glücklich und entspannt und schon sooo verliebt in dich süsses Wesen, dich in ihren Armen haltend, dich geniessen konnten, war jede einzelne Minute deiner Geburt es wert, sei von Herzen Willkommen, kleiner Mann 💝💝💝 #welcomebaby #babyboy💙 #hebamme #hebammenalltag #midwife #midwifelife #ilovemyjob #beleghebamme


🌸 JONAH LORENZ 🌸

26. Januar 2019

Kleiner Sonnenschein 🌸 JONAH LORENZ 🌸, auf deine Geburt und deine Eltern habe ich mich so gefreut, denn bereits deinem großen Bruder LINUS durfte ich vor 2 Jahren auf die Welt helfen und dessen Geburt in der Badewanne ist mir in wunderschöner Erinnerung geblieben. Ich ging davon aus, dass wir auch bei deiner Geburt mit einem schnellen und schönen Geburtserlebnis rechnen können. Das du aber einen derartigen Turbogang für dein Ankommen in diese Welt einlegen würdest, damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet…Aber der Reihe nach…! Wie bereits damals schon dein grosser Bruder, hattest auch du die Geduld deiner Mama in den letzten Tagen vor deiner Geburt etwas gefordert, denn immer mal wieder sah es danach aus, dass deine Reise auf die Welt beginnen würde und immer war es das warme Bad daheim, dass deiner Mama zeigte, dass der richtige Moment noch nicht gekommen war, gingen eure Wehen im warmen, entspannenden Wasser doch immer wieder zurück. Und deine Mama und ich telefonierten in dieser Zeit häufig, um gemeinsam abzuwägen, ob es schon Sinn macht, in den Gebärsaal zu fahren.Vergangenen Samstag schrieb mir deine Mama aber nur eine SMS , dass du bereits wieder kleine Zeichen des Geburtsbeginnes schickst, denn sie wollte sich die Option “ Anruf“ noch aufheben, wenn es wirklich eindeutig war, dass deine Geburt losging … Nun, es waren nicht wirklich viele Minuten zwischen SMS und Anruf☺️, aber sie reichten mir, mich daheim in Ruhe parat zu machen. In der Zeit, bis ich aus Meggen in den Aargau fuhr, war sich deine Mama aber mit einem Mal nicht mehr so sicher, ob ihr wirklich schon am Punkt Geburtsbeginn standet und so entschieden wir, uns doch erst in meiner Praxis zu treffen. Die erste Untersuchung dort zeigte, dass ihr zwar mit eurer Geburt begonnen hattet, dass ihr aber nach meinem Gefühl im Moment noch nicht die Räumlichkeiten des Gebärsaals oder meine Hilfe bräuchtet. Deine Mama aber wollte auf keinen Fall noch einmal nach Hause fahren und so überlegten wir, deine Eltern in der Nähe der Klinik spazieren zu schicken, deine Mama aber fand die Idee eher beruhigender, im Wald hinter meiner Praxis ein paar wehenfördernde Schritte zu gehen. Wahrscheinlich war dein Papa in einem seiner früheren Leben eine Hebamme, denn er tat dann etwas, was eine Hebamme in solch einer Situation tun würde : er liess sich an meiner Kaffeemaschine einen Kaffee heraus! Und in dieser Zeit, bis der Kaffee in der Tasse und von dort dann in deinen Papa floss, war es mit einem Mal für deine Mama ganz klar, dass es Zeit für den Gebärsaal war! Und so fuhren wir Samstag nachmittag in den Gebärsaal, nicht wirklich entspannt, aber auf keinen Fall gestresst! Dort angekommen hatten wir die Zeit in Ruhe alles, was für deine Geburt notwendig war, vorzubereiten ( und zwei tolle Hebammen vom Dienst hatten da schon vorher ganz viel für uns parat gemacht, MERCI ❤️!). Und auch wenn deine Mama fast unmerklich durch eure Wehen ging, Frau sah, dass diese Wehen doch langsam intensiver und wirkungsvoller wurden. Dein grosser Bruder war schon ein Wassergeburtenbaby und auch dir wollten wir diese Möglichkeit geben und dein Papa füllte die Geburtswanne mit Wasser -im Nachhinein keine Minute zu früh! Bevor deine Mama in die Wanne stieg, untersuchte ich sie noch einmal, ihr Befund war nur wenig zu dem in meiner Praxis verändert und ich hatte das Gefühl, dass dein Köpfchen immer noch nicht die richtige und perfekte Position im Becken deiner Mama gefunden hatte und so ermutigte ich deine Mama, im Wasser die Wehenpausen entspannend liegend auszukosten, bei jeder Wehe aber in die 4 Füssler -Position zu knien. Ob es dieser ständige Bewegungs-und Positionswechsel war oder ob deine Mama nun einfach an ihrem gewünschten Geburtsort „loslassen“ konnte (letztendlich war es wahrscheinlich die Kombination von beidem ), deine Mama war genau 20 Minuten im warmen Wasser, bevor du mit nur einer einzigen Presswehe geboren wurdest, so überraschend schnell und scheinbar mühelos, dass mir weder die Zeit blieb, deinen Geburtshelfer zu informieren, noch das ich die Zeit hatte, mir Handschuhe anzuziehen…🙃 Nun, du schienst am wenigsten überrascht gewesen zu sein, mit offenen Augen und scheinbar schon lange “ angekommen“ hielt ich dich den Moment an der Wasseroberfläche fest, bis deine Mama dich in ihre Arme nehmen konnte. Und weil ich also “ alle Hände voll zu tun hatte “ durfte dein Papa deine Geburtzeit feststellen und auch er machte die ersten Fotos, die deine Mama und dich so wunderschön in der Mitte der Badewanne sitzend, zeigten. Und weil die letzten Minuten euer Geburt so schnell gingen, war es jetzt wichtig, euch alle Zeit dieser Welt beim „Ankommen“ an Land zu lassen, deiner Mama die Zeit zu geben, zu realisieren, welche Leistung sie gerade vollbracht hatte und deine Eltern einfach nur ihr Glück genießen zu lassen. Deine Mama, süsser 🌸 JONAH LORENZ 🌸 kann ganz, ganz stolz auf sich sein, du hast dir da eine ganz besondere und wundervolle Mama ausgesucht! Und dein Papa hat im Nachhinein doch sehr sehr wichtige Schritte für eure Geburt ausgelöst : den Kaffee, das Badewasser, deine Geburtszeit, dein Abnabeln… Und deshalb ist es nur konsequent, dass auch dein Foto hier in deinem Geburtsbericht statt von mir von deinem Papa gemacht wurde & ich finde, es ist gut zu sehen, mit wieviel Liebe du erwartet wurdest! Kleiner, schneller, und so süsser Jonah, sei auch von mir von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 EMMA 🌸

9. Januar 2019

Liebe bezaubernde 🌸 EMMA 🌸, genau vor einer Woche hast du kleine Maus das Startzeichen für dein Ankommen in diese Welt gegeben. Ich kam gerade von der Geburt von Klein-Sophie Isabel aus dem Gebärsaal und weil zum einen ich noch nicht so viel Schlaf in den letzten 24 Stunden hatte und zudem auch noch Schneefälle in der Nacht angekündigt wurden, beschloss ich, statt nach Hause zu fahren, sicherheitshalber in der Praxis zu übernachten ( denn eine alte Hebammenweisheit besagt, dass der Schnee die Kinder bringt 😊) Nun, dir war das mit dem Schnee glaube ich egal, denn eigentlich regnete es auch eher in Strömen und wahrscheinlich wolltest du einfach deinen Teil zur allgemeinen Feuchtigkeit beitragen, denn deine Mama rief mich an, um mir mitzuteilen, dass sie ihr und euer Fruchtwasser verliert. Nun, mit dem Blasensprung ist das immer so eine Sache, die Frauen sind in der Regel froh darum, ist es doch ein eindeutiges Zeichen für den Geburtsbeginn. Für mich als Hebamme heißt es aber, dass es durchaus zu einer tagelangen Angelegenheit ausufern kann, denn in der Regel gibt man den Frauen nach einem Blasensprung 12-24 Stunden Zeit, damit die eigenen Wehen einsetzen können. Sollte das nicht passieren, so wäre der nächste Schritt dann mittels Einleitung die Geburt in Gang zu bringen ( und wer mich kennt, weiß, dass ich Einleitungen äußerst ungerne mache…).In deinem und deiner Mamas Falle hoffte ich aber ehrlicherweise, dass wir alle wenigstens einen Teil der 12 Abwart-Stunden noch in Schlaf investieren können, denn auch deine Eltern hatten einen langen Tag bereits hinter sich. Zuerst aber lud ich deine Eltern zu mir in die Praxis ein, denn ich wollte natürlich wissen, an welchem Punkt der Geburt deine Mama stand und vor allem wie es dir ging! Ich empfahl deinen Eltern, vorher noch deine nun große Schwester schon zu deinen Großeltern zu bringen, damit sich deine Mama und dein Papa in der Nacht einzig um dich und deine Mama kümmern können und in der Zeit, bis ihr bei mir in der Praxis ankommen würdet, nutze ich den Moment für einen Teller Spaghetti ( rückblickend ein weiser Entscheid 🙃) Nun, als deine Mama dann mit deinem Papa an der Praxistür stand, war da im Gesicht deiner Mama keine Spur von Müdigkeit zu sehen, eher strahlten ihre Augen in einem besonderen Glanz. Die erste Untersuchung zeigte, dass deine Mama zwar noch am Anfang der Geburt stand und auch auf dem Wehenschreiber waren nur ganz leichte Wehen zu sehen, die deine Mama auch bereits ein wenig spürte und dennoch sagte mir mein Tastsinn, dass wenn deine Mama richtige Wehen bekommt, ihr wohl sehr schnell durch eure Geburt gehen würdet. Und auch deine Mama teilte mit mir dieses Empfinden und wünsche sich lieber bereits in Ruhe in die Klinik zu fahren, statt in Hektik und bei Eis und Schnee und mit Wehen die Fahrt in die Klinik überstehen zu müssen. Und so fuhren wir gemeinsam entspannt in die Klinik und der Gebärsaal war immer noch so, wie ich ihn wenige Stunden zuvor verlassen hatte, den Schwestern der Wöchnerinnenabteilung konnte ich ein „Hello again“ zurufen, deine Eltern aber richteten sich bereits in ihrem zukünftigen Zimmer gemütlich ein, bestellten sich ihr Essen für die kommenden Tage, dein Papa legte dein Geburtstuch und deine Kleidchen in den Wärmeschrank im Gebärsaal und gingen dann das Treppenhaus näher kennenlernen…Ich glaube, sie hatten noch nicht einmal alle Stufen des ganzen Treppenhauses erklommen, als die beiden bereits zurück in den Gebärsaal kamen, denn zum einen spürte deine Mama die Kontraktionen nun intensiver und zum anderen spürte sie, dass du dich bereits mit deinem Köpfchen durch ihr Becken begibst und damit deiner Mama alles an Hilfe gabst, was von dir aus möglich war . Es wurde Zeit, die Badewanne mit Wasser zu füllen und ich erzählte deinen Eltern von der wunderschönen Wassergeburt, bei der ich wenige Stunden zuvor am genau gleichen Ort teilhaben durfte und so ruhig, wie deine Mama durch ihre Wehen ging, war es förmlich zu spüren, dass auch du mit deiner Mama einen etwa gleichen Weg gehen würdest. Deine Mama probierte im warmen Wasser verschiedene Geburtspositionen aus, sie brauchte keine Hintergrundmusik, so konzentriert ging sie von Wehe zu Wehe, dein Papa stand, kniete, sass bei euch, reichte Wasser zum Trinken oder ein kühles Tuch und war einfach mit seiner ruhigen Art Teil eurer schönen Geburtsgemeinschaft. Wie wir es vorhergesehen hatten, deine Mama und du ihr machtet unter guten Wehen sehr schnell vorwärts, ich glaube, dein Papa und ich tranken in der gesamten Zeit nur jeweils 2 Tassen Kaffee ( und das ist in der Gebärsaal-Coffein-Zeiteinheit sehr sehr wenig 😉) und auch wenn die bisherige Geburt so scheinbar leicht für deine Mama ablief, in den letzten Momenten euer Geburt fragte auch sie sich, ob sie es überhaupt schaffen würde und brauchte alle ihre noch vorhandene Energie und vor allem ihren Mut und ihr Vertrauen in ihren Körper , damit auch die letzten Wehen von ihr geschafft werden konnten . Und liebe 🌸EMMA 🌸, deine Mama hat das so so so unglaublich toll und bewundernswert gemacht, geboren wurdest auch du unter Wasser und das kleine Mädchen, was ich da deiner Mama auf ihre Brust legen konnte, war so klein nämlich nicht, dein Papa legte dich später auf die Waage und die zeigte knapp 4200 g an. Natürlich war deine Mama erschöpft nach dieser unglaublichen Leistung, aber du süße Maus hast ihr nur einen kurzen Moment des Ausruhens gegönnt, den nur zu deutlich zeigtest du uns, dass der Busen deiner Mama dein perfekter Traumort ist. Später konnte dann dein Papa dich wickeln und anziehen und obwohl nun schon langsam der Morgen sich zeigte, war auch noch die Energie vorhanden, dass dein Papa dein Namenskettchen auffädelte, bevor wir ihn dann nach einem langen langen Tag nach Hause in sein Bett schicken konnten. Deine Mama war sicher mindestens genauso müde wie dein Papa und ich zusammen, aber als ich mich dann morgens von ihr verabschieden wollte, sass sie in ihrem Bett und nahm dich erneut an ihre Brust und da war es wieder, dieses spezielle Strahlen in ihren Augen, so wunderschön! Kleine süße 🌸EMMA 🌸, ich hoffe, ich werde dieses Strahlen noch viele Male bei deiner Mama entdecken, wenn ich euch im Wochenbett besuche ( Ach was, ich bin mir sicher!) Tendenziell wirst einfach du die Ursache dafür sein und deshalb – Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 Sophie Isabel 🌸

8. Januar 2019

Das du einen so wunderschönen Namen an deinem Geburtstag erhalten wirst, süsse 🌸 Sophie Isabel 🌸, wusste ich bereits schon einige Wochen im Voraus, denn deine Mama hatte mir bereits ein Foto mit deinem Geburtstuch geschickt, auf dem dein Name eingearbeitet war und nur schon diese wunderschöne Geste zeigte mir, mit wieviel Liebe deine Eltern dich sehnsüchtig erwartet haben. Das merkte man auch gut in den Vorgesprächen für deine Geburt in meiner Praxis, deine Eltern wollten den besten Start für dich und wünschten sich selbst eine schöne und natürliche Geburt. Mein Hebammengefühl sagte mir, dass wir wahrscheinlich mit einer wunderschönen, raschen und unkomplizierten Geburt rechnen können und die Herausforderung war eigentlich nur, dass du kleine Maus mit deinem Ankommen in diese Welt wartest, bis meine Ferien vorüber waren. Und so kommunizierten deine Mama und ich in den letzten Tagen des vergangenen Jahres immer mal wieder, damit ich auf dem neusten Stand der Dinge war und deine Mama hielt regelmäßig mit dir Zwiesprache, damit du es dir noch so lange wie möglich bzw bis zu meinem Ferienende bei deiner Mama um dich herum gemütlich machtest. Vergangenen Dienstag aber war der Zeitpunkt gekommen, meine Ferien waren vorbei und in den ganz frühen Morgenstunden wecktest du deine Mama mit den ersten Wehen und deine Mama weckte mich durch meinen Pager und auch für deinen Papa war nach wenigen Stunden Schlaf die Nacht bereits vorbei. Das du wirklich vorhattest, geboren zu werden, merke man daran, dass die Wehen deiner Mama sehr schnell intensiver wurden und so fuhren deine Eltern und ich direkt in die Klinik, denn für deine Mama war klar, dass es für sie kein Zurück nach Hause geben würde ( ausgenommen mit dir in Arm natürlich ☺️).Und als ich deine Mama im Gebärsaal in Empfang nahm, war ich gespannt, wieviel ihr wohl in der kurzen Wehenzeit geschafft hattet, denn auch wenn man deiner Mama ansah, dass sie am “ arbeiten“ war, so sah sie dennoch relativ entspannt aus. Und es überraschte uns letztendlich alle, als ich beim ersten Untersuchen feststellen konnte, dass deine Mama bereits schon mehr als die Hälfte euer Geburt einfach mal so geschafft hatte und wir nun schleunigst die Badewanne mit Wasser füllen sollten, damit deine Mama die wohltuende Wirkung des warmen Wassers ausnutzen konnte. Und als die Badewanne gefüllt und deine Mama sich der Wärme des Wassers hingeben konnte, war bereits der Muttermund komplett geöffnet, du kleine Maus wolltest wirklich im Eiltempo geboren werden! Ob jetzt die wärmende, entspannende Wirkung des Wassers daran schuld war, oder die „Göttin der Geburt“ entschied, etwas Tempo aus der Geburt zu nehmen um deine Mama nicht zu sehr zu überforden oder ob du einfach entschieden hast, lieber langsam, mit deinem eigenen Tempo sanft dich durch das Becken zu schieben -nun, wir liessen euch einfach die Zeit, die ihr brauchtet und es war der Moment deines Papas, der jetzt deine Mama in jeder Wehe hielt, mitatmete und ihr Mut und Zuversicht zusprach und deine Eltern waren dabei so schön und liebevoll anzusehen! Es war gar keine Frage wo du zur Welt kommen würdest, dass warme Wasser war euer Element und du durftest dort hineingeboren werden, sanft und wirklich unglaublich schön. Deine Mama nahm dich nach deiner Geburt an die Wasseroberfläche in ihre Arme, bereits da hattest du die Augen geöffnet und dein Papa hielt euch beide fest, die ersten Momente zu dritt in denen ihr euch einfach nur spüren durftet . Nachdem du es mit deiner Geburt so eilig hattest, liessen wir uns dafür in deinen ersten Lebensstunden Zeit, um zu wiegen, zu messen und dir von deinem Papa deine ersten Kleidchen anzukleiden. Deine Eltern konnten stolz dein Ankommen deiner Familie verkünden und als ich mich von deinen Eltern später am Vormittag verabschiedete waren da schon ganz viele aufgeregte Besucher in eurem Wöchnerinnenzimmer, die es kaum erwarten konnten, dich zu begrüßen!
Kleine 🌸 Sophie Isabel 🌸, wenn ich das Vergnügen habe, mit meinen Paaren mehrmals das Geburtsabenteuer zu erleben, so wird häufig immer das gleiche Geburtstuch von den Papas vor der Geburt in den Wärmeschrank gelegt. Du hast nun aber den Vorteil, dass dein Tuch durch deinen eingestickten Namen ganz alleine dir gehört – gut gemacht kleine Maus 😊 ( und ich hoffe natürlich dennoch, dass deine Eltern noch weitere Tücher mit neuen Namen in den nächsten Jahren anfertigen lassen und ich sie dann für deine zukünftigen Geschwister nutzen kann 🙃)! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝!


🌸 LUCY 🌸

4. Oktober 2018

Kleine wundervolle 🌸 LUCY 🌸, als deine Mama mich gestern fragte, ob ICH  mich von deiner Geburt am vergangenen Donnerstag schon erholt hätte, musste ich schmunzeln, denn würden alle Geburten, die ich begleite, so wie deine verlaufen, ich könnte wahrscheinlich 10  Patientinnen pro Monat betreuen und hätte immer noch genügend Energie , so einfach und schnell ( quasi über Mittag ☺️) wie du auf die Welt gekommen bist! Das deine Mama in ihrer Schwangerschaft ganz scheu sich erst garnicht so richtig getraut hat, mich anzufragen, ob ich euch bei eurer Geburt betreuen würde, nun,  da bin ich schon froh, haben die Arbeitskolleginnen deiner Mama, mit denen ich die eine und auch andere Geburt erleben durfte, deine Mama fast schon zu mir hingeschubst. Zum Glück! Denn was für ein ein wundervolles Geburtserlebniss hätte ich sonst verpasst! Schon die Begegnungen während der Schwangerschaft in meiner Praxis waren so berührend, die Vorfreude auf dich und dein Ankommen zeigten deine Eltern so innig und liebevoll!  Letzten Donnerstag Mittag wollte ich deine Mama anrufen, um nachzufragen, wie es ihr geht, ob noch genügend Geduld und Energie bei deiner Mama vorhandenen ist, um auf deinen Geburtsbeginn zu warten, immerhin ward ihr nun beide bereits eine knappe Woche über eurem offiziellen Entbindungstermin. Und als ob es Gedankenübertragung war, rief deine Mama bei mir an – aber nicht um mit mir über Geduld und Energie zu plaudern, sondern um mir zu sagen, dass die ersten Wehen bei ihr zu spüren sind. Das Geburten am Tag losgehen, erlebe ich persönlich selten und das Frau beim ersten Kind in der Regel  einige Stunden braucht, bis ihr Mäuse geboren werdet – für mich hieß das,  in Ruhe und ohne Stress meine Sachen für eure Geburt zu packen. Und obwohl deine Mama noch sehr ruhig am Telefon erschien, war da ein Unterton in ihrer Stimme zu spüren, der mich veranlasste, dennoch gleich ins Auto zu steigen und Richtung Aargau loszufahren. Und Richtig! Kaum war ich durch Luzern hindurch, rief dein Papa mich an, dass ihr euch jetzt mit Fruchtwasser und vor allem wohin damit( ☺️) beschäftigt. Und als ich deine Mama im Hintergrund eine Wehe veratmen hörte, wusste ich, dass du kleine Maus es wohl doch ziemlich eilig hast. Also rief ich bei meinen Hebammen in der Klinik an,  die dann bereits alles für eure Geburt vorbereiteteten  ( MERCI ❤️❤️❤️!!! ) und deine Eltern in Empfang nahmen. Wie man auf deinem Foto hier erkennen kann, bist du nicht das allerkleinste Neugeborene und wer deine Mama kennt, weiss, dass sie nicht die allergrößte Frau ist – wahrscheinlich war das mein Glück, dass ich es zeitlich überhaupt noch in den Gebärsaal geschafft  habe und deine Mama noch ihren kugelrunden Babybauch hatte. Und so konnten wir uns die Zeit nehmen, die du noch brauchtest, damit wir ALLE in Ruhe „ankommen“ konnten und es war fast unvorstellbar, wie sanft und fast schon gelassen  deine Mama durch diese letzten Momente eurer Geburt ging. Deinem Papa war anzumerken, wie stolz er auf deine Mama war und er versuchte, deine Mama zu unterstützen und ihr Vertrauen und Mut mit seinem Tun und seinem Lächeln zu geben. Das brauchte es auch, denn obwohl eurer Geburtsverlauf so einfach erschien, dein eigentliches geboren werden hat dennoch zum Schluss alle erdenklichen Kraftreserven deiner Mama gefordert und deine Mama hat das so so toll gemacht! Im Nachhinein,  als wir dein Geburtsgewicht von knapp 4000g auf der Waage sahen , war es wirklich bewunderungswürdig! Deine ersten Lebensstunden im Gebärsaal verliefen genau so entspannt wie deine Geburt und jetzt endlich konnte dein Papa seine beiden Frauen verwöhnen wie er wollte und konnte! Deine ersten Kleidchen holte dein Papa aus einem bezaubernden kleinen Extrakoffer für dich heraus und deinem Papa war es wichtig, dass du zwar nach deiner Geburt ( wie bei allen meinen Babys) in ein rotes weiches Frotteetuch gewickelt wurdest, aber für deine ersten Fotos ein extra weiches Geburtstuch für dich da war …. ( und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du dir in deinem zukünftigen Leben noch das eine und auch andere von deinem Papa wünschen kannst 😊….) 

Kleine bezaubernde 🌸 LUCY 🌸, deine Mama hat  auf meiner Website die eine und auch andere Geburtsgeschichte gelesen und vor deiner Geburt konnte sie sich nicht vorstellen, dass auch sie so eine Geburtsgeschichte bekommt. Nun, zum einen hat sie nichts anderes als eine tolle Geburtsgeschichte verdient und zum anderen hoffe ich fest, diese, eure Geschichte eurer Geburt gefällt ihr 😊! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 FRANCA 🌸

24. September 2018

Kleine, so zuckersüße 🌸 FRANCA 🌸, dieses Foto, welches ich 2 Stunden nach deiner Geburt am Montag Morgen von dir noch im Gebärsaal machen durfte, sagt eigentlich schon alles über die Stimmung bei deiner wunderschönen Geburt aus! Und nicht nur du, auch deine Eltern, die neben mir standen, als ich dich fotografierte, hatten ein entspanntes Lächeln im Gesicht, glücklich über dein Ankommen, stolz, eure Geburt so toll geschafft zu haben. Als ich deine Eltern fragte, ob ich dich hier auf meiner Seite begrüßen darf, meinte deine Mama, dass jeder sehen darf, was für ein wundervolles kleines Wesen da auf die Welt gekommen ist und auch jeder wissen darf, dass du im Wasser geboren wurdest, entspannt, so wie es sich deine Mama gewünscht hatte. Den Rest deiner Geburtsgeschichte möchte sie aber persönlich in ihrem Umfeld erzählen und deswegen bleibt mir hier nur der Dank an deine wundervolle Mama, dafür, dass sie in der so stürmisch, regennassen Nacht auf Montag es irgendwie geschafft hat, auf mich im Gebärsaal mit deiner Geburt zu warten, bis ich mich von StormyMeggen nach Aarau durchgekämpft hatte und ein riesiges Dankeschön gilt meiner Hebammenkollegin Heidi ( ♥️ MERCI DU Liebe!!) die bis zu meinem Eintreffen dich und deine Eltern betreut und alles für deine Geburt so wunderbar vorbereitet hatte….!
Liebe 🌸 FRANCA 🌸, aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass aus kleinen süssen Francas grosse, starke und vor allem ungemein tolle Frauen werden! Lass dir mit dem „gross werden“ aber noch genügend Zeit, damit deine 3 Geschwister und deine Eltern dich mit Unmengen an Liebe in allen Formen und Farben beschenken können und ihr euer Glück genießen könnt und
sei natürlich auch von mir von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 JANO 🌸

17. September 2018

Süsser kleiner 🌸 JANO 🌸, nun bist du bereits 1 Woche alt und es wird höchste Zeit, dich endlich, endlich auch hier auf meiner Seite zu begrüßen! Genau vor einer Woche rief mich deine Mama an, um mich vorzuwarnen, dass ihre innere Unruhe und die eine und auch andere spürbare Wehe ihr das Gefühl gebe, dass du wohl nicht mehr all zu lange mit deiner Geburt auf dich warten lässt. Da ich bereits das Privileg hatte, mit deiner Mama und deinem Papa auch die Geburten deines Bruders Mischa und deiner Schwester Nora zu erleben und deine Geschwister nie lange brauchten, bis sie auf der Welt waren, machte ich mich nach dem Anruf deiner Mama “ abfahrbereit“, die Autoschlüssel in Griffnähe und die High Heels bereits in Richtung Autotür schritt – und anziehbereit ausgerichtet 😉… Allerdings schienst du den Titel “ Sonntagskind“ nicht wirklich zu bevorzugen, denn der SonnTAG verging, ohne dass du weitere Zeichen gabst, deine komfortable Einzimmerwohnung verlassen zu wollen. Und als deine Mama mir am Abend schrieb, dass nun alles bei ihr wieder ruhig war und ich nicht in meiner Praxis zur Sicherheit schlafen müsste, einigten wir uns sogar darauf, dir und deiner Mama noch eine weitere gemeinsame schwangere Woche zu gönnen und das kommende Wochenende für deine Geburt zu “ reservieren“ ☺️. Nun, ihr Mäuse macht in der Regel eh was ihr wollt – und du dachtest dir wohl und nur 3 Stunden nach der “ EntwarnungsSMS“ deiner Mama : nix da mit noch einer Woche länger bleiben, ich gebe jetzt eindeutig das Startzeichen! Das ich zum Zeitpunkt, als deine Mama meinen Notfallpager auslöste , unter der Dusche mit Shampoo in den Haaren stand – nun kleiner JANO – da bist du das allererste Baby in meiner nun fast 25 Jahre dauernden Beleghebammenkarriere, welches es geschafft hat, mich quasi aus der Dusche zu werfen und mit nassen Haaren auf den Weg in den Gebärsaal zu schicken….( und es gibt eigentlich nur noch die Situation beim Friseur, wenn Frau die silberfarbenen Folien im Haar und die Farbe obendrauf hat, wo das Piepsen des Pagers noch ungünstiger wäre 😉😉😉) Im Gebärsaal angekommen wurde uns klar, dass du wirklich auf die Welt kommen möchtest, wir aber alle noch ein wenig Zeit bekommen würden, um uns auf deinen großen Moment ruhig vorzubereiten. Und das hieß, dass ich zwar alles im Gebärsaal für deine Geburt vorbereitete, deine Eltern sich aber in euer Wöchnerinnenzimmer einquartierten, um noch einen Moment Ruhe zu finden, sich auszuruhen und auf intensivere Wehen zu warten, wohl wissend, dass keine mühsame Autofahrt in die Klinik mehr zu absolvieren ist. Ich selbst fuhr noch einmal in meine Praxis um dort abzuwarten, wie du unsere Nacht gestalten wirst und als ich mich von deinen Eltern für den Moment verabschiedete, lagen sie beide eng umschlungen im Bett , dein Papa hielt dich mit dem Bauch deiner Mama um dich herum und es war so ein wunderschöner, ruhiger, inniger, friedlicher und liebevoller Anblick. Deine Mama blieb nicht lange im Bett, überliess deinem Papa ihren Platz und „erwanderte“ immer stärker werdende Wehen und in den frühen Morgenstunden des nun Montags trafen wir uns alle wieder im Gebärsaal und auch wenn es deiner Mama kaum anzusehen war, aber sie lief mit dir euren Geburtsmarathon und ihr zwei machtet es deinem Papa und mir leicht, euch darin zu unterstützen. Bereits die Geburten deiner beiden Geschwister waren wunderschön, schnell, komplikationslos, bei dir nun stand die Option Wassergeburt im Raum und als deine Mama in das warme Wasser eintauchen konnte, wurde uns allen sehr schnell bewusst, das deine Mama den Ort gefunden hatte, wo du geboren werden solltest. Und das tatest du dann auch eine knappe Stunde später. Dieser Moment, in dem ich euch kleinen Mäuse noch unter Wasser lasse und euch euren Eltern zeigen kann, deiner Mama sagen kann : sieh dir dein Baby an und nimm es zu dir aus dem Wasser heraus! das sind so traumhafte Momente, die Frau auch nach so vielen Jahren immer und immer geniesst und wir uns als Geburtshilfeteam dankbar schätzen dürfen, an diesen Momenten teil haben zu dürfen. Deine ersten LebensMinuten lagst du mit deiner Mama in der Badewanne, entspannt, rosig, ruhig atmend… deinen ersten Schrei haben wir erst viele Minuten später gehört, als wir dich und deine Mama aus der Badewanne herausnahmen, damit dein Papa dich wiegen, messen und anziehen konnte. Und da ich bereits bei deinen beiden Geschwistern deinen Eltern schon alle meine Tricks und Tipps beim Umgang mit dem Neugeborenen gegeben habe, konnte ich mich jetzt darauf konzentrieren, dein erstes Ankleiden durch deine Eltern für die Ewigkeit und euer Fotoalbum festzuhalten, deine Eltern brauchten da gar keine Hilfe mehr…
Lieber 🌸 JANO 🌸, nachdem ich aus meinen Ferien zurück war, hatte ich anfangs große Mühe, mich wieder dem Alltag zu fügen und ich sagte einer Freundin, ich brauche jetzt ganz dringend eine wunderschöne Geburt, damit ich weiß, wo mein Platz ist 😉, danke!!!!, durfte ich bei deiner so perfekten und wunderschönen Geburt mit dabei sein, so durften wir beide “ ankommen“! Sei aus tiefstem Herzen “ Willkommen“ 💝 💝 💝

…. und diesmal noch ein Nachtrag, weil es die Tradition so möchte : Kleiner 🌸JANO 🌸, auf dich warten neben deinem Bruder MISCHA und deiner Schwester NORA noch JONAS, LEONIE, NICO, LIA, JOSHUA und MARA als super Spielkameraden … alles ( ehemalige) Babys, bei deren Geburt ich mit dabei sein durfte und dessen Eltern alle eng miteinander befreundet sind – und ich hoffe nur schon der Tradition wegen, wirst du nicht der Letzte in dieser Aufzählung bleiben 🤗🤗🤗


🌸 CHIARA 🌸

28. Juli 2018

Kleine Zaubermaus 🌸 CHIARA 🌸, nicht nur, dass du bereits die 2. Chiara in diesem Monat für mich bist, bei deren Geburt am vergangenen Samstag ich dabei sein durfte, nein, auch dass du es noch geschafft hast vor meinen Ferien auf die Welt zu kommen, hat mich sehr sehr glücklich gemacht. Als ich gestern, an meinem letzten Arbeitstag, zum Abschied noch einmal dich und deine Mama in der Klinik besucht habe, war auch deine ( nun) große Schwester Leonie bei dir zu Besuch. Auch Leonie habe ich vor 2 Jahren hier auf dieser Seite begrüßen dürfen, denn auch bei ihrer Geburt durfte ich deine Eltern als Hebamme begleiten. Bei Leonies Geburt haben wir damals viel Geduld und Zeit benötigt, alles an Energie und Mut investiert und dennoch mussten wir uns am Ende ihres sehr langen Geburtsweges für einen Kaiserschnitt entscheiden und wir alle waren damals enttäuscht, müde und auch traurig, dass all die Geduld, die Tricks und Tipps nichts gebracht hatten. Nun, nachdem ich gestern deine große Schwester so fröhlich, freundlich und bezaubernd wieder getroffen habe, denke ich, waren letztendlich alle Entscheidungen bei ihrer Geburt richtig gewesen. Für deine Geburt, Chiara, hatte deine Mama sich ursprünglich gewünscht, es dennoch noch einmal zu versuchen, auf natürlichem Weg zu gebären. Als deine Mama aber dann nach eurem Entbindungstermin immer noch kugelrund umherlief und du keinerlei Anzeichen machtest, geboren werden zu wollen und auch alle anderen Ausgangspunkte für eine normale Geburt äußerst ungünstig lagen, entschieden wir gemeinsam mit deine Eltern , dich nicht auch auf einen langen Geburtsweg mit ungewissem Ausgang zu schicken, sondern dich direkt per Kaiserschnitt auf die Welt kommen zu lassen. Deine Mama war in der Zeit, in der ich euch auf die Operation vorbereitet habe so unglaublich ruhig und gelassen, sie freute sich einfach nur noch , dich nun bald in die Arme nehmen zu können. Das Schöne an deiner Geburt war, dass alle Beteiligten, die dir und deinen Eltern an diesem Tag halfen, anscheinend die Ruhe und Gelassenheit deiner Mama übernahmen und deinen Eltern damit zeigten, dass alles in Ordnung ist. Und als du geboren wurdest und ich dich sofort auf die Brust deiner Mama legen konnte, warst auch du scheinbar absolut zufrieden mit dem, was mit dir passiert ist, denn du lagst wach und ruhig bei deinen Eltern, eingewickelt in euer rotes Tuch und schautest deine Mama und deinen Papa mit großen Augen an. Nach Leonies Geburt hatte ich damals deinen Papa relativ schnell nach Hause geschickt, zu müde und kaputt war er verständlicher Weise damals ( und dafür kam auch ich einmal in den Genuss, deine Schwester zu wickeln und anzuziehen 🙃) und so war es für deinen Papa dieses mal das erste mal, dich unmittelbar nach der Geburt zu wiegen und messen, die Nabelschnur zu durchtrennen, zu wickeln, dich anzuziehen, deine Namenskette aufzufädeln. Deine Mama konnte bei all dem zusehen und sie sah glücklich und wunderschön dabei aus! Kleine süße 🌸 CHIARA 🌸, im Gegensatz zu meinen nun folgenden (und hoffentlich) ruhigen, entspannten Ferientagen, wird bei euch daheim jetzt Jubel, Trubel und Heiterkeit einziehen. Ich wünsche dir und deiner Familie, dass die Ruhe und Gelassenheit deiner Mama auch weiterhin in eurem Haus wirkt und das ihr eure Kennenlernzeit entspannt genießen könnt. Und ich bin mir sicher, wenn ich euch nach meinen Ferien besuchen werde, wirst du uns alle mit deinem Lächeln verzaubern, bis dahin aber sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 Zoey Rosmarie 🌸

25. Juli 2018

Kleines Wunder 🌸 Zoey Rosmarie 🌸, als deine Mama mir am vergangenen Mittwoch morgen eine SMS schrieb, dass du dich langsam aber deutlich auf deinen Geburtsweg machst, musste ich doch sehr schmunzeln, denn deine Mama, liebe Zoey, scheint eine Frau zu sein, die zielstrebig alles bekommt, was sie nur will 😉. Ich kenne deine Mama nun schon einige Jahre und sie wollte immer,dass ich eines Tages ihre und deine Hebamme werde. Als sie mir dann freudig mitteilen konnte, dass du unterwegs wärst und im August auf die Welt kommen sollst , habe ich mich zwar dolle mit ihr gefreut, allerdings musste ich deiner Mama mitteilen, dass wir wohl nicht euer Abenteuer Geburt gemeinsam erleben werden, da ich im August in die Ferien fliegen werde. Nun, deine Mama hat nicht locker gelassen und dein Geburtshelfer hat deine Mama zusätzlich motiviert, dennoch wenigstens die Schwangerschaftsbegleitung gemeinsam mit mir zu machen und siehe da, aus den für mich üblichen 10 Tagen nach dem Entbindungstermin ( so sage ich es meinen Paaren, damit sie nicht zu enttäuscht sind, wenn die Geburt zum Termin noch nicht begonnen hat und sie nicht zu ungeduldig werden) hast du,nein, habt IHR ein “ wir gebären lieber knapp 10 Tage vor dem Entbindungstermin und somit noch im NichtFerienMonat Juli, gemacht ( und ich habe mich soooo gefreut, hat es geklappt ☺!). Mein Schmunzeln ging an diesem Tag noch weiter, denn deine Mama wollte deinen Papa die erste Zeit noch „schonen“ und auch sonst niemandem sagen, dass deine Geburt begonnen hat und liess deinen Papa noch in Ruhe und unwissend arbeiten, während deine Mama ihren Klinikkoffer nahm und cool selbst zu mir in den Gebärsaal fuhr. Und so kam es, das wir die erste Zeit mit reiner Frauenpower ( wir wussten ja bereits, dass du eine kleine Zoey wirst) im Gebärsaal durch die Wehenwelt marschierten oder besser gesagt : das Becken kreisend eine Wehe nach der anderen umrundeten. Deinem Papa sagte dann deine Mama zwischen zwei Wehen Bescheid, dass es Zeit wurde in den Gebärsaal zu kommen und als er bei euch war, war definitiv zu merken, dass du schnell geboren werden wolltest, denn die Wehen kamen hintereinander weg und liessen deiner Mama kaum eine Pause, aber du und deine Mama habt das so sensationell gemacht, ich denke, nicht nur ich, auch deine Papa war tief beeindruckt, was ihr beide da schafft. Das wir zum Ende der Geburt dann doch noch etwas Geduld haben mussten, bis wir dich deiner Mama in die Arme legen konnten, nun, wir haben die Zeit genutzt, um verschiedene Geburtspositionen auszuprobieren und deine Mama konnte dich bereits am Köpfchen berühren, bevor du geboren wurdest – das gibt noch einmal einen Energieschub, der so wertvoll ist. Angekommen bist du dann letztendlich genau, wie es sich deine Mama gewünscht hat, grösser und schwerer als wir es alle erwartet hatten, aber von alleine und ohne große Geburtsverletzungen. Dafür mit Unmengen an dunklen Haaren und einem so wunderhübschen Gesicht. Das deine Mama und dein Papa natürlich sofort verliebt in dich waren – wer könnte es nicht verstehen. Und das deine Mama regelrecht euphorisiert und begeistert von eurer Geburt war, das sind so wunderschöne Momente im Gebärsaal , die frau als Hebamme immer und immer wieder genießen möchte ☺. Dein Papa hat dich ganz andächtig gewickelt und angekleidet, immer mal wieder ein Foto von dir gemacht und an deinen Zehen die erste Gemeinsamkeit von dir und ihm entdeckt 🙃. Deine Mama aber konnte nun endlich auch deinen Großeltern dein Ankommen berichten und wir alle konnten die Freude deiner Großmutter durchs Telefon hören, als sie erfuhr, dass ihr Name dein zweiter Vorname sein wird. Kleine süße 🌸 Zoey Rosmarie 🌸 ich habe mich riesig gefreut, durfte ich doch bei deiner Geburt mit dabei sein und wenn du nur zur Hälfte nach deiner Mama kommst, kann sich die Welt auf eine tolle, zielstrebige Powerfrau freuen! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 CHIARA MALEA 🌸

19. Juli 2018

Kleine Zaubermaus 🌸 CHIARA MALEA 🌸, deine Eltern haben sich für das Namenskärtchen deines Babybettchens in der Klinik als Motiv eine Schnecke ausgesucht, passend dafür, dass vieles bei euch etwas mehr Zeit brauchte, bis du letztendlich gesund und so wunderschön in den Armen deiner Eltern am vergangenen Donnerstag angekommen, liegen konntest. Und auch ich konnte mir konsequenter Weise etwas Zeit lassen, um dich erst heute hier zu begrüßen… 😉. Deine Mama, liebe 🌸 CHIARA 🌸 kenne ich eigentlich schon viele Jahre, wenn auch nicht persönlich, aber die eine und auch andere Geburtsgeschichte hier auf meiner HebammenSeite kam nur zustande, weil deine Mama ihren Freundinnen und Bekannten, sobald diese schwanger waren, jeweils mich als Hebamme empfahl. Nur deine Mama selbst musste lange Zeit Geduld haben und warten, bis auch sie mich endlich für eine Hebammebegleitung kontaktieren konnte. Aber als wir uns dann endlich zum ersten Mal persönlich in meiner Praxis gegenüber standen, war es, als würden wir uns schon eine halbe Ewigkeit kennen…. So lange, wie deine Mama warten musste, um mit dir schwanger zu sein, so genau wusste sie aber auch, wie sie deine Geburt erleben wollte, du solltest so natürlich wie möglich und am liebsten in der Badewanne geboren werden. Zunächst aber musste deine Mama bei hochsommerlichen Temperaturen ausharren und warten, warten und warten, wann du kleine Maus Lust auf das “ Abenteuer“ und Leben außerhalb der Gebärmutter hast und es schien so, als ob du Ruhe und Gelassenheit in Perfektion bereits beherrschst, denn nichts deutete so wirklich darauf hin, dass du dich auf den Weg nach draußen begeben wolltest. Und so blieb uns nichts anderes übrig, als vergangenen Mittwoch deine Geburt einzuleiten, es wurde schließlich Zeit, dass deine Eltern dich endlich in ihre Arme schließen konnten! Geburtseinleitungen können unter Umständen mehrere Tage lang dauern und auch ich machte mich auf eine längere Wartezeit gefasst, plante in meiner Praxis die Zeit mit Marmelade kochen und Abrechnungen schreiben zu überbrücken . Und ich war froh und dankbar, waren die Hebammen in der Klinik bereit, deine Mama die erste wehenfreie Zeit zu betreuen ( MERCI, Chantal!💝). Nun, die Marmeladengläser blieben leer und auch Abrechnung wurden keine geschrieben, denn bereits wenige Stunden nach dem Start der Einleitung hatte deine Mama ihre ersten Wehen und ich konnte zu ihr in den Gebärsaal fahren. Dort war deine Mama bereits in der Badewanne und ging durch eine ihrer Wehen nach der anderen. Deine Mama, liebe 🌸 CHIARA MALEA 🌸 machte das so unglaublich beeindruckend -an einem Hochsommertag einen Geburtsmarathon zu laufen und dabei noch in der aufwärmenden Badewanne zu sitzen – es gibt definitiv einfachere Herausforderungen… Während der nächsten Stunden probierte deine Mama viele Positionen und Gebärhaltungen aus, atmete sich durch die Wehen, holte neue Energie in den kurzen Pausen, liess sich von mir den schmerzenden Rücken massieren. Weil für deine Mama der Gurt für deine Herztonableitung zu unangenehm war, hielt dein Papa die längste Zeit den Schallkopf und er machte das perfekt! Warum du kleine Maus dann irgendwann uns über diese Herztonableitung zeigtest, dass du durch die Wehen nicht mehr so einfach kommst – nun, wir werden es nie erfahren. Fakt war nur , dass du so schnell wie möglich geboren werden musstest und das wir ohne Zeit für große Erklärungen mit deinen Eltern in den OP fuhren, im Bewusstsein, dass deine Mama und dein Papa in diesem Moment geschockt und voller Sorge für dich waren. Als dann aber wenige Minuten später ihr kleines Mädchen rosarot und gesund in ihren Armen lag, da durften dann die Tränen der Erleichterung und der Freude fliessen und alles andere war in diesem Augenblick so völlig unwichtig… Die nächsten Stunden liessen wir uns Zeit, deine Eltern sollten die ersten gemeinsamen Stunden mit dir genießen und auch du machtest so einen zufrieden, entspannten Eindruck, schautest deine Mama an, zeigtest bereits großen Hunger und liessest dich geduldig von deinem Papa in deine ersten wunderschönen Kleidchen kleiden. Deine Eltern waren einfach nur noch glücklich, erleichtert und stolz so eine wunderschöne Tochter wie dich zu haben! Kleine 🌸CHIARA MALEA 🌸 die Geburt in der Badewanne überlassen wir nun deinem kleinen Bruder in vielleicht zwei oder drei Jahren ( das habe ich mit deiner Mama noch an deinem Geburtstag so abgemacht 🙃), so lange sei du für deine Eltern ihre süße kleine Prinzessin, die du bereits jetzt schon bist! Hab eine ganz ganz wundervolle Zeit mit deinen tollen Eltern und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LIAM 🌸

19. Juni 2018

Kleiner so bezaubernder 🌸 LIAM 🌸, nun bist du heute bereits schon 5 Tage alt und in wenigen Stunden werde ich dich das erste mal in deinem neuen Daheim besuchen, da wird es Zeit, dich auch endlich hier auf meiner Seite zu begrüßen! Ich wollte dir und deinen Eltern noch ein wenig Erholungszeit gönnen, denn deine Geburt hat viel Kraft und Energie für euch gekostet, aber ich glaube, ich darf da mit Fug und Recht behaupten – für so etwas wundervolles wie dich waren all die Anstrengungen es wert! Als ich deine Eltern das erste mal in meiner Praxis traf, sassen da 2 tolle junge Frauen mir gegenüber, die bereits schon so viel Liebe für dich kleinen ungeborenen Mann empfanden und dennoch enormen Respekt für das, was in den Stunden deiner Geburt auf sie zukommen würde, hatten. Deshalb war es ihnen wichtig, ihre Hebamme bereits im Vorfeld zu kennen und schon nach wenigen Augenblicken in meiner Praxis war auch mir klar, dass ich von meinem ursprünglich geplanten geburtenfreien Junimonat abweiche und bei eurer Geburt noch so gerne mit dabei sein möchte .
Jeder, der bereits bei mir als Schwangere auf meiner Praxiscouch sass, weiß, wie ich über das Einleiten einer Geburt denke, dass ich euch Schwangere lieber mit Cappuccino und Kinderschokolade zur Geduld verhelfe ( und ja, ich gebe es zu : einmal musste es auch ein Aperol Spritz sein 😉), als in einen natürlichen Prozess bewusst einzugreifen, wenn es nicht unbedingt und medizinisch notwendig ist.Bei deiner Mama, LIAM, hatten wir diesen Grund, eingreifen zu müssen und so trafen deine Eltern und ich uns vergangenen Montag in der Klinik, damit wir deine Mama darin unterstützen konnten, Wehen für deine Geburt zu bekommen. Nun ist das “ Wehen produzieren“ immer so eine Sache, bei manchen Frauen braucht es nur ein “ anstupsen“, damit die Geburt losgeht und bei manchen Frauen braucht es viel viel Geduld. Bei deiner Mama wusste ich, dass wir diese Geduld brauchen würden und ich die grosse XXL Tüte M&m’s an Proviant für mich einpacken musste. Das die Hebammen der Klinik die ersten noch wehenfreien Stunden zu deiner Mama schauten, half mir ungemein ( 1001 Dank Francesca und Regina, ihr seid suuuuper ❤) und als dann in den frühen Morgenstunden des Dienstags die Wehen bei deiner Mama loslegten, hatten alle, die in den nächsten Stunden bei deiner Geburt mit dabei waren, doch etwas an Schlaf bekommen. Die nächsten ( vielen) Stunden gingen deine Mamas gemeinsam durch Wehe und Wehe und Wehe und Wehe , probierten alles an Möglichkeiten aus, nutzen Bad und Ball, sassen, standen, lagen, machten Bauchtanz und atmeten immer wie perfekter von Wehenpause zu Wehenpause.Irgendwann nutzen wir die Hilfe der Peridualanästhesie, deine Mama um dich herum konnte dank dieses wunderbaren Hilfsmittels entspannen und fiel sofort in tiefen Schlaf und auch deine andere Mama legte für einen Moment Erholung ihren Kopf aufs Bett – Mut und Zuversicht jemanden unter der Geburt zu spenden, einfach für ihn da sein kostet eben auch Unmengen an Kraft und Energie…. Nur du kleiner Mann hattest weiter zu tun und probiertest, deinen Weg nach draußen zu finden und es war, als hättest du am späteren Nachmittag bereits die Worte deines Geburtshelfers verstanden, der deinen Mamas Mut zuredete, aber auch zu verstehen gab, dass dein Ankommen immer noch Stunden entfernt sein und weiterhin Geduld gebraucht werden würde. Deine Herztonkurve zeigte uns akut unmissverständlich an, dass deine Energie nicht mehr für so viele Stunden vorhanden ist und so mussten wir mit “ fliegenden Fahnen“ in den OP rasen, wo du innerhalb von wenigen Minuten geboren wurdest. All die Tränen die dann bei deinen Mamas flossen, es waren Tränen der Erleichterung und Erschöpfung und es waren so wunderschöne Tränen der Liebe und des Glücks nur für dich, kleiner Mann! Dieses Foto hier von dir, LIAM, habe ich knapp 30 min nach deiner Geburt gemacht, ich denke, man sieht gut, wie entspannt und zufrieden du so kurz nach deiner Geburt gewesen bist und wie schnell du dich an das Leben hier draußen gewöhnt hast! Das deine Mama sicher etwas länger zur Erholung braucht, ist nach so einem Geburtsmarathon nur zu verständlich. Aber ich bin mir absolut sicher, ihr 3 werdet die Erholung in den nächsten Wochen finden und ich werde mein Bestes tun, euch in den kommenden 7 Wochen darin zu unterstützen! So und jetzt nehme ich meinen Hebammenkoffer und fahre zu dir 🌸LIAM 🌸, ich freue mich auf dich und deine Eltern, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 JARON 🌸

16. Mai 2018

Lieber zuckersüßer 🌸 JARON 🌸, nachdem ich dich heute bereits in deinem Zuhause das erste Mal besucht habe um zu sehen, wie es dir und deiner Mama geht, wird es nun endlich Zeit, dich auch hier zu begrüßen. Dein grosser Tag, dein Geburtstag, war der vergangene Mittwoch und ihr alle meine letzten Babys scheint meine Bitte nach Geburten zu hebammenfreundlichen Tageszeiten erhört zu haben, denn auch du bist bei strahlendem Sonnenschein auf die Welt gekommen und auch deine Mama hat mich erst zur Frühstückszeit angerufen, obwohl ihre Nacht nicht so tiefenentspannt verlaufen war, wie die meine…🙃Bereits einen Tag vor deiner Geburt hatte deine Mama die erste schlaflose Wehennacht hinter sich und als ich mit ihr deshalb telefonierte, gab ich ihr den Rat, noch jede mögliche Minute zu schlafen, statt die üblichen Tipps die Frau sonst so anhören muss (wie Treppensteigen oder Fensterputzen) umzusetzen , denn deine Mama sollte fit und ausgeruht in ihren Geburtsmarathon starten. Ich persönlich habe mit deiner Geburt zu Pfingsten gerechnet, aber du kleiner Mann schienst nach der ersten Wehennacht auf den Geschmack gekommen zu sein und hattest auch für die nächste Nacht nicht im Sinne, deine Mama so richtig schlafen zu lassen. Als mich deine Mama also erneut am nächsten Morgen anrief und mir mitteilte, dass nach dieser Nacht die Wehen sich deutlich anders anfühlten, war klar, dass mein Pfingswochenende „geburtenfrei“ bleiben würde und du dich bereits auf den Weg in diese Welt gemacht hast. Wie so häufig überlasse ich meinen Frauen den Entscheid , ob sie direkt in den Gebärsaal fahren möchten, oder die erste Untersuchung in meiner Praxis durchführen möchten. Und als ich deine Mama fragte, wonach ihr zu mute wäre, sagte sie ziemlich klar und deutlich “ Ich will gebären“ zu mir, die Sehnsucht nach dir, kleinem Mann war also schon ziemlich riesig ☺… Dennoch wollte deine Mama erst in meine Praxis kommen und sich die Option offen halten, noch einmal nach Hause zu gehen, sollten die bisherigen Wehen noch nicht die gewünschte Wirkung und Öffnung gebracht haben. Nun, als deine Eltern in meiner Praxis ankamen, war nur allzu gut zu sehen, dass deine Mama zweifelsfrei bereits unter deiner Geburt stand und die erste Untersuchung ergab, dass deine Mama sogar schon die Hälfte ihrer und deiner Geburt geschafft hatte und das Ganze scheinbar mit einer unglaublichen Lockerheit. Dennoch war es Zeit, in Ruhe und ohne Stress in den Gebärsaal zu fahren und dort angekommen haben wir ziemlich schnell die Badewanne mit Wasser gefüllt, damit deine Mama die wohltuende Wärme und die entspannende Wirkung des Wassers geniessen konnte. Dein Papa hat in dieser Zeit alle anderen Sachen für deine Mama organisiert, deine Kleidchen und dein Geburtstuch in den Wärmeschrank gelegt, deiner Mama Essen bestellt, deine Geburtenformulare ausgefüllt, die Musik, die eure Geburt begleiten sollte, ausgewählt und nicht zu vergessen, bei jeder neuen Wehe ist dein Papa deiner Mama zur Seite gestanden. Der Stil eurer Geburtsmusik wechselte immer mal wieder, genauso wie die Orte, an denen deine Mama ihre Wehen verarbeitet. Mal war es die Badewanne, mal der Mayahocker, deine Mama probiert den Ball aus oder ging stehend durch ihre Wehen und immer war ein wunderschönes Lächeln in ihrem Gesicht, wenn wieder eine Wehe geschafft war, deine Mama hat das so wundervoll gemacht! Das wir für den Schlussspurt eurer Geburt dennoch etwas Geduld brauchten und deine Mama noch einmal alle Energiereserven mobilisieren musste, dass dein Papa alles an Unterstützung gab, was er geben konnte und das euer Geburtshelfer deine Mama noch einmal mit einer flammenden Motivationsrede in denen die Wörter “ Mut“, “ Vertrauen “ und “ Sie können das “ vorkamen – genau zum richtigen und perfekten Zeitpunkt – nun all das hat deine wunderschöne Geburt ausgemacht. Geboren wurdest du so, wie es sich deine Eltern gewünscht haben. In euer Tuch gewickelt, bei deiner Mama auf der Brust, hörten wir deine ersten Atemzüge, schauten dich und deine grossen Augen an, kontrollierten, ob du alle Finger, alle Zehen hattest und sahen einen wunderschönen kleine Jungen, der da bereits die ganze Liebe seiner Mama und seines Papas bekam. Kleiner 🌸 JARON 🌸 zuerst sah es ganz danach aus, dass die Badewanne dein Geburtsort geworden wäre, das hätte prima dazu gepasst, dass deine Eltern eine gewisse Affinität zum Begriff Fisch haben, dir auch einen Fisch für dein Namenskärtchen ausgesucht hatten und dein Papa dir nach deiner Geburt einen Strampler der bedruckt war mit Fischen mitgebracht und angezogen hatte. Dein erstes Bad werden wir wohl alle gemeinsam in den nächsten Tagen bei dir daheim erleben und ich bin mir absolut sicher, du wirst dich dabei so wohl wie ein Fisch im Wasser fühlen – wir werden es sehen! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 MARVIN 🌸

11. Mai 2018

Der 11.Mai war bereits die letzten Jahre immer mal wieder ein „Geburtentag“ für mich, vor 5 Jahren war ich zBsp. bei der Geburt von NICO im Gebärsaal, vor 3 Jahren mit CEDRIC und auch gestern hatte ich die wunderschöne Aufgabe, den kleinen süssen 🌸 MARVIN 🌸 bei seinem Ankommen in diese Welt zu begleiten. Deine Mama, lieber Marvin, ist eine sehr sehr enge Freundin von mir ( und wärst du ein Mädchen geworden, hätte eigentlich nur der Name Valentina zu dir gepasst 😉) und wenn ich natürlich allen meinen tollen Frauen immer nur das Beste für ihre Geburten erhoffe und wünsche, so gebe ich zu, dass ich gestern doch etwas nervöser in Richtung Gebärsaal gefahren bin, denn ich wollte natürlich unbedingt, dass deine Mama eine tolle Geburt hat und alle ihre Wünsche erfüllt bekommt. Vor knapp 2 Jahren durfte ich bereits bei der Geburt deiner großen Schwester Moana als Hebamme mit dabei sein und schon damals erlebte ich mit deinen Eltern eine traumhaft schöne und schnelle Geburt. Deshalb wünschten sich deine Eltern für dieses mal eigentlich nichts anderes, als die gleichen Erfahrungen wie bei Moanas Ankommen machen zu dürfen, einzig die Badewanne wollte deine Mama dieses mal mit ausprobieren. Das auch deine Mama die letzten Tage vor deiner Geburt nicht vor Unruhe, Vorwehen und allseits gut gemeinten Ratschlägen verschont blieb – nun das alles gehört irgendwie mit dazu und erleichtert dann doch irgendwann das „Loslassen und Abschiednehmen“ vom kugelrunden Schwangersein. Deine Mama, kleiner Marvin, ist wie so viele Powerfrauen eine liebevolle, fürsorgliche Perfektionistin ☺ und so hat es mich überhaupt nicht gewundert, dass deine Mama mich gestern erst am Morgen geweckt hat, obwohl sie bereits schon in der Nacht ihre ersten Wehen gespürt hatte und mir am Telefon das Gefühl gegeben hat, ich könne in absoluter Ruhe und Gelassenheit von Meggen nach Aarau fahren. Als ich aber kurz vor Aarau erneut mit deiner Mama telefonierte, um herauszufinden, was ihre Wehen machen und ob wir uns erst in der Praxis oder direkt im Gebärsaal treffen, war nach wenigen Sekunden (und einer gut hörbaren Wehe) klar, dass eher alle Beteiligten so schnell als möglich die Klinik ansteuern sollten. Mein nächster Anruf ging an die Hebammen der Klinik und Dank Melanie ( MERCI für die „Rundumbetreuung“, du Liebe 💖💕💖!!!) war bei unserem Eintreffen im Gebärsaal wenige Augenblicke später die Badewanne mit Wasser gefüllt und alles für deine Geburt bereits vorbereitet. So konnte deine Mama sehr schnell in das entspannende, warme, wohltuende Wasser und dein Papa und ich uns nur um deine Mama kümmern, die so ruhig und mit einer Gelassenheit entspannt und wunderschön durch eure gemeinsamen Wehen ging. Bereits nach der ersten Untersuchung war klar, dass nicht all zu viel Zeit verstreichen wird , bis du geboren werden wirst. Deine Mama „orderte“ aber noch Musik für deine Geburt und dein Papa kümmerte sich darum , dass alle Wünsche deiner Mama erfüllt werden ( und sorgte nebenbei dafür, dass die Hebamme nie eine leere Kaffeetasse im Gebärsaal hatte 🙃) Als ich deiner Mama wenige Zeit später sagte, dass euer Gynäkologe bereits vor der Gebärsaaltür wartete, konnte deine Mama es überhaupt noch nicht glauben, dass sie es bereits schon fast geschafft hatte und ein ganz klein wenig fühlte es sich an, als ob sie es sogar bedauere, bereits durch die letzten Wehen zu gehen….Nun, du kleiner Mann hattest dir ein ziemlich eindrückliches GeburtsGewicht in den letzten Tagen angelegt, mit über 4 Kilogramm wurdest du nach nicht einmal 2 Stunden Gebärsaalzeit im Wasser geboren und deine Mama konnte dich selbst von “ unter Wasser“ an die Wasseroberfläche zu sich auf die Brust und in ihre Arme nehmen. Uns Geburtshelferteam blieb da nur die dankbare Aufgabe des “ einfach nichts tun“ und diese liebevollen Momente mit zu genießen. Das hast du im Gegenzug spürbar auch getan, denn die nächsten Stunden schautest du mit offenen Augen deine Eltern an, trankst entspannt deine ersten Tropfen Muttermilch und liesst dich von deinem Papa in wunderschöne Kleidchen kleiden ( die gerade mal noch so passten ☺). Kleiner wundervoller 🌸 MARVIN 🌸, in euren ersten gemeinsamen Stunden haben schon einige ganz liebe Menschen im Gebärsaal dein Ankommen bestaunt, deine Mama gerührt umarmt und deinem absolut stolzen Papa gratuliert. Dein BabyBettchen war zauberhaft dekoriert und die ersten Geschenke für dich waren auch schon zu sehen… Mit so einem liebevollen Start ins Leben kann dir eigentlich nichts mehr passieren, ich werde dennoch immer mal wieder nach dir schauen wie es dir geht und dich aufwachsen sehen – da kommt eine ganz ganz wundervolle Zeit für uns alle auf uns zu und ich freue mich RIESIG darauf!!! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LENN MATHIS 🌸

1. Mai 2018

Kleiner bezaubernder 🌸 LENN MATHIS 🌸, mit deiner Geburt gestern sind deine Eltern nach einer langen langen Reise am Ziel ihrer gemeinsamen Liebe angekommen und es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, durfte ich deine Eltern bei einigen wichtigen Momenten dieser Reise begleiten. Als deine Mama das erste mal bei mir anrief, um sich für eine Beleghebammenbegleitung anzumelden, hatten sich schon 2 andere Aprilbabys ihren Platz bei mir reserviert und eigentlich hätte ich niemanden mehr annehmen können, aber wie das manchmal so ist – und kann man von Liebe und Sympathie auf den ersten Telefonblick sprechen 🙃??? – noch während des Telefonats war mir klar, dass nicht nur ich deinen Eltern etwas Gutes tun konnte, sondern ich mit deinen Eltern auch die Möglichkeit bekam, eine weitere wunderschöne Geburtsbegleitung erleben zu dürfen und so sagte ich zusätzlich auch deinen Eltern zu ( und natürlich habe ich Recht behalten 😊). In den Schwangerschaftskontrollen in meiner Praxis war bereits soviel Liebe deiner Eltern für dich und die Vorfreude auf dein Ankommen zu spüren und deine Mama war so eine wunderschöne, bezaubernde Schwangere mit einem zuckersüßen Babybauch ! Natürlich hatten deine Eltern den Wunsch, dir den besten Start in dieses Leben zu ermöglichen und natürlich waren da auch Sorgen und Ängste und auch viele Fragen, wie wohl dein Geburtstag ablaufen wird. Als du dann auch noch ziemlich hartnäckig deine “ bequeme“ Sitzposition im Becken deiner Mama beibehieltest, statt dich mit deinem Köpfchen kurz vor dem Entbindungstermin nach unten zu drehen, nun, da stand für deine Eltern die Entscheidung fest, dass wir all die Wünsche und besprochenen Vorstellungen für eine spontane Geburt im Gebärsaal der Geburt deiner ( vielleicht) Schwester in 2 oder 3 Jahren überlassen 🤗, du aber per Kaiserschnitt auf die Welt kommen solltest. Glücklicherweise gab auch der Gynäkologe deiner Mama ihr die Chance abzuwarten, bis du selbst die ersten Anzeichen für deinen eigenen Geburtsbeginn anzeigst und so hattest du noch die Möglichkeit, deine komfortable Sitzposition mit deiner Mama um dich herum etwas länger zu genießen ( so kam es auch, dass du statt dem geplanten Aprilbaby zu einem entspannten Maibaby geworden bist!) Das dein “ Zuhause“ seit dem letzten Wochenende doch immer unbequemer und vor allem rhythmisch immer mal wieder enger wurde – nun genau so wollten wir alle das , damit auch du langsam Interesse auf die Welt da draußen bekommst! Gestern war dein, war euer großer Tag und er verlief ruhig und stressfrei, deine Eltern waren erstaunt, wie schnell du geboren wurdest und als du gleich nach deinem Ankommen auf die Brust deiner Mama kamst, waren da ganz viele Tränen des Glücks in den Augen deiner Mama. Dein Papa hielt seine kleine Familie die restliche Zeit im OP sicher und fest und du lagst absolut zufrieden und ruhig in den Armen deiner Eltern. Rückblickend war das Schwierigste deiner Geburt das Anlegen deiner ersten eigenen Kleidchen , die Tücken verschiedener Druckknopf- und Schleifenmodis an BabyKleidchen sind für das erste mal nicht zu unterschätzen 😉, aber dein Papa hat das ganz souverän gemeistert und dich in zauberhafte Kleidchen gewickelt. In denen haben dich dann kurze Zeit später auch deine Großeltern begrüßen können und da du ihr erstes Enkelkinder bist, sage ich dir bereits jetzt schon viele wunderschöne Verwöhnmomente voraus, genieße und nutze sie.
Kleiner 🌸 LENN MATHIS 🌸 seit dem Moment deiner Geburt sind deine beiden Händchen immer in Bewegung gewesen, (gerne vor dem Gesicht, wenn wir probiert haben, ein Foto von dir zu machen😉…) Deine ständigen Bewegungen erinnerten mich stark an die Handbewegungen eines Orchesterdirigenten und das wiederum erinnerte mich daran, dass ich eigentlich gestern vorhatte, den Abend im Opernhaus in Zürich zu verbringen. Nun, zweifelsfrei hast du mir gestern die schönste Abendvorstellung geschenkt und wer weiß, vielleicht in ein paar Jahren steht da ein vielversprechender junger Dirigent Namens LENN am Dirigentenpult des Opernhauses und ich werde sagen können : so dirigieren hab ich ihn vom 1. Tag seines Lebens gesehen 🤗 Kleiner Mann, den Takt wirst du so oder so die nächsten Wochen angeben, ich freue mich darauf – sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LAURA CLARA 🌸

12. April 2018

Nach dem kleinen Zauberzwerg Mattia hier nun noch mein zweites Baby vom vergangenen Donnerstag : die zuckersüße, absolut bezaubernde
🌸 LAURA CLARA 🌸 !
Du hast in den letzten Tagen und Wochen schon immer mal wieder mein Leben auf die eine und auch andere Art berreichert, obwohl du noch gar nicht auf der Welt warst, sondern wohl noch sehr gemütlich die Geborgenheit und Nestwärme im Inneren deiner Mama genossen hast. Warst gedanklich mit mir mit im Opernhaus ( deine Mama spürte regelmäßig Wehen) , hast dir eine ExtraPortion Kinderschokolade mit einem Cappuccino in meiner Praxis via Nabelschnur servieren lassen ( nach einer wehenintensiven Nacht ) und warst auch sonst in vielen Gesprächen zwischen deiner Mama und mir present. Auch deine Mama hatte -wie die Mama von Mattia – eigentlich nur einen einzigen Wunsch an mich für deine Geburt. Obwohl sie bereits schon 2 Geburten erlebt hatte ( hey, da warten 2 große Geschwister auf dich zu Hause 🙃🙃!!! ) konnte sie bisher nie die ersten Minuten nach der Geburt mit einem Neugeborenen auf der Brust geniessen, die Umstände liessen es damals anscheinend einfach nie zu…. Und so war das oberste Ziel für deine Geburt eigentlich sehr einfach, egal wie und wo du geboren wirst und wie lange deine Geburt dauern würde, die Hauptsache war, dass du deine ersten Atemzüge direkt bei deiner Mama machen kannst. Dank ausführlicher Geburtsberichte konnte ich auch nachvollziehen, wie die Geburten deiner Geschwister abgelaufen sind und sie mit deiner Mama zusammen nochmals „durchgehen“, das hilft häufig ungemein zum Verarbeiten von Ungeklärtem . Tendierte deine Mama anfangs dazu, einem Kaiserschnitt zuzustimmen ( sie hätte alles Recht der Welt dafür gehabt), so fasste sie im Laufe unsere Gespräche doch immer mehr den Mut, es doch noch einmal zu versuchen, dich auf natürlichem Weg zu gebären. Und insgeheim machten deine Mama und ich miteinander den „Deal“ ab , dieses mal bei deiner Geburt einfach alles anders zu machen ….Dazu gehörte auch abzuwarten, bis DU das Startsignal für deine Geburt gibst. Das genau DAS die größte Herausforderung der gesamten Geburt für deine Mama werden würde – ich denke, ich werde wohl mit deiner Mama noch einige Male im Wochenbett darüber schmunzeln können….Am Abend vor deiner Geburt rief deine Mama mich an und sie war sooo enttäuscht, dass eine Untersuchung beim Gynäkologen deiner Mama keinerlei Geburtsanzeichen gezeigt hatte & das, obwohl sie doch schon sooo viele Wehen Tag und Nacht gespürt hatte. Ich vertröstete sie mit der Hebammenweisheit, dass es bei Drittgebärenden sehr häufig vorkommt, dass ihr Mäuse erst nach dem Entbindungstermin auf die Welt kommt – da geht es viel ums Abschiednehmen vom Schwangersein für immer, denn viele Frauen sehen ihre Familie spätestens mit Kind Nr 3 erfüllt und komplett…. Auch machte ich mit deiner Mama einen neuen Termin ein paar Tage später in meiner Praxis ab und versprach ihr alle Kinderschokolade dieser Welt, wenn es denn die Geduld und das Abwarten fördere 🙃😁. Als dann am nächsten Morgen mein Pager losging und mir deine Mama mitteilte, dass nun die Wehen definitiv so seien das es kein Zurück gebe, da war deine Mama zwar erleichtert , aber für mich brach eine kleine “ Hebammenwelt“ zusammen, denn ich war unterwegs zur Geburt von Baby Mattia. Nun, deine Mama hatte es bereits einmal geschafft, ihre Wehen zurück zu halten, damit ich meinen Opernbesuch geniessen konnte und ja, der Versuch war es wert, dass sie es auch dieses mal mit Hinlegen, ruhig bleiben und abwarten erreicht, dass ich sowohl Mattias Geburt wie auch deine betreuen kann. Und ja, es hat funktioniert! Zwar waren die Hebammen der Klinik im Standby ( MERCI HEIDI 💕) und hätten ihr Bestes für dich und deine Eltern gegeben, aber deine Eltern kamen letztendlich erst dann in den Gebärsaal, als ich Mattia mit seiner Mama an die WochenbettSchwester übergeben konnte. Nun, deine eigentliche Geburt ist schnell erzählt, denn all die Wehen, die deine Mama die letzten Wochen gespürt hatte, hatten zwar primär nicht die Geburt ausgelöst, aber deine Mama so gut vorbereitet, dass sie nun wie spielend leicht und vor allem in Windeseile durch ihre und deine Geburt ging. Deine Mama machte ihre Sache so gut, sie atmete und bewegte sich instinktiv, gab deinem Papa die Möglichkeit, ihr zu helfen und sie zu unterstützen. Dein Ankommen – dieses Mal durfte deine Mama dich direkt in ihre Arme nehmen, vollkommen überrascht, wie schnell du geboren wurdest. Und es war so wichtig, konnten deine Eltern jetzt diese Zeit genießen, bewusst wahr nehmen, sich mit dem Abnabeln deiner Nabelschnur Zeit nehmen. Ich hoffe, wir haben da ganz viel Gutes getan und konnten alte Wunden heilen…. 🌸 LAURA CLARA 🌸die Fotos, die ich von dir nach deiner Geburt gemacht habe, zeigen so ein süßes, wunderschönes Mädchen, nichts anderes haben deine Mama und dein Papa verdient! Ich freue mich sehr auf die nächsten Wochen in deiner Familie, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 MATTIA NICO 🌸

Ich hätte es eigentlich ahnen müssen : da melden sich 2 Frauen ziemlich zeitgleich bei mir an, damit ich ihre Geburtsbetreuung übernehme, haben bis auf wenige Tage den fast gleichen Entbindungstermin, den gleichen Gynäkologen, erzählen mir dann in meiner Praxis fast gleiche schon erlebte Geburtsgeschichten ihrer vergangenen Geburten…. und dennoch war da bei mir die Hoffnung, dass sie sich von den vielen vielen Tagen des Aprils zwei unterschiedliche für ihrer Geburten aussuchen…. Nun – sie haben natürlich auch am gleichen Tag, dem vergangenen Donnerstag geboren! Deshalb heute mit etwas Verspätung 2 Geburtsgeschichten! Hier zunächst

🌸 MATTIA NICO 🌸
Zunächst kann ich dir versichern, dass du kleiner Mann mit deiner Geburt nicht nur ganz tolle Eltern, sondern auch noch eine wundervolle große Schwester bekommen wirst. Die war nämlich bei allen Gesprächen in meiner Praxis immer mit dabei und hat schon ziemlich elegant dein zukünftiges Windelwechseln an meinen Babypuppen geübt ( und deinem Papa das Anziehen dieser Puppen großzügig überlassen ) Bei ihrer Geburt damals musste vieles sehr sehr schnell gehen und vieles, was damals passierte, konnte deine Mama garnicht bewusst wahrnehmen, so dass vor allem dein Papa mir erzählte, wie deine große Schwester geboren wurde. Auch fehlten deiner Mama die ganzen gemeinsamen Momente der ersten Lebensstunden mit deiner Schwester und deshalb war es auch nur all zu verständlich, dass der einzige Wunsch deiner Eltern für deine Geburt war, dieses mal dich ohne Hektik und Angst an deinem Geburtstag empfangen zu können und das deine Mama dich vom ersten Moment an bei sich behalten und genießen darf. Natürlich hätten sie sich auch gut vorstellen können, dich im Gebärsaal in der Badewanne in ihre Arme zu schließen, aber die Sicherheit von dir und deiner Mama gingen vor, so daß wir uns am vergangenen Donnerstag in aller Frühe in der Klinik trafen, ein letztes mal deine Herztöne durch die Bauchdecke hörten, ich mit deinem Papa in den Wettstreit ging, wer schneller deiner Mama die Antithrombosestrümpfe anlegen konnte ( und das war der einzige rasant- hektische Moment der Geburt 😆) und dann fast schon gemütlich elegant in den OP fuhren. Natürlich waren deine Mama und dein Papa aufgeregt , aber als uns dann in der OP- Schleuse ein freundliches – fröhliches Team aus Anästhesist, Lagerungspflegern und Anästhesiepfleger empfingen, konnte da schon ganz viel an Nervosität bei deinen Eltern gemindert werden .
Dein Geborenwerden ging schnell,routiniert, komplikationslos und sofort durftes du zu deiner Mama auf die Brust, eingewickelt in warme Tücher, fest und sicher gehalten von deinem Papa. Deine Augen öffneten sich bereits und es war schön mitzuerleben, wie ihr 3 euren gemeinsamen Moment geniessen konntet. Später im Aufwachraum legte dein Papa dich zum ersten Mal in die Arme deiner Mama, allerdings blieb nicht viel Zeit zum Kuscheln, denn du zeigtest ziemlich deutlich, dass du nebst der Körpernähe zu deiner Mama auch noch die Vorteile ihrer Brust geniessen wolltest und es auch sehr intensiv getan hast. Das Ankleiden deiner ersten Kleidchen war für deinen Papa nicht schwer, auch wenn du kleiner Mann fast zweimal in den Strampler, den deine Mama mitgebracht hatte, hineingepasst hättest…
Lieber 🌸MATTIA NICO 🌸, dein Geburtstuch, welche sicher auch dein Papa mit ausgesucht hatte, war mit einem sehr schnellen Pferdchen auf gelben Hintergrund bestickt… Ich gebe ja immer gerne Prognosen ab, was aus euch kleine Mäusen später einmal so werden könnte : Nun, in deinem Fall hast du mit deinem Geburtstuch und das sowohl dein Papa, dein Geburtshelfer und deine Hebamme ein Faible für schnelle Autos haben, doch schon eine solide Grundlage gelegt bekommen, in einigen Jahren als Formel 1 Pilot den Pokal in die Höhe zu stemmen ( ich mag ja das Nachtrennen in Singapur 😉) und wenn es dann soweit ist ( in Singapur) , bitte an dein Geburtshelferteam denken !!!! Bis dahin aber – sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 MALEA 🌸

21. Februar 2018

Zaubermaus 🌸 MALEA 🌸, mit deiner Geburt gestern haben weder deine Eltern noch ich bereits gerechnet, denn eigentlich solltest du mein erstes Frühlingsbaby dieses Jahr werden und den Monat März in deinem Geburtsdatum haben. Erst 2 Tage vor deiner Geburt haben sich deine Mama und ich mich noch einmal in meiner Praxis getroffen, um die letzten geburtsvorbereitenden Dinge zu besprechen : wann soll deine Mama sich bei mir melden wenn es los geht, wie aktiviert sie meinen Notfallpager, welche Sachen sollte sie zur Geburt mitbringen, wer und wessen nützliche Tipps helfen in den ersten Tagen des Wochenbettes…. Zum Abschluss empfahl ich deiner Mama, die letzten Tage bzw Wochen vor deine Geburt soviele wie möglich ( wohltuende) Dinge nur für sich selbst zu tun, wohl wissend das die ersten Wochen und Monaten nach der Geburt es kaum erlauben werden, eigene Bedürfnisse zu befriedigen. Auch legte ich ihr nahe, mich so früh wie möglich anzurufen, wenn es denn “ losgeht“, schon bei der Geburt deines großen Bruders legte deine Mama ein rasantes Tempo vor und ich wollte auf keinen Fall bei deiner Geburt zu spät im Gebärsaal ankommen. Nun- wie so häufig in der Geburtshilfe, kommt vieles anders als geplant – aus den Tagen und Wochen, die sich deine Mama noch ausruhen und Energie für ihren Geburtsmarathon tanken sollte, wurden nur wenige Stunden…. Als mein Pager los ging, dachte ich erst , eine meiner Wöchnerinnen braucht Hilfe, aber es war deine Mama, die sich nicht sicher war, ob du tatsächlich dich bereits auf den Weg machst, geboren zu werden. Und es war in den frühen Morgenstunden gestern in meiner Praxis dann auch tatsächlich nicht klar, ob dein Geburtsbeginn bereits da war, auch hatte deine Mama die Nacht noch nicht wirklich geschlafen und so fuhren deine Mama und dein Papa noch einmal nach Hause, um in gewohnter Umgebung abzuwarten, ob du dich definitiv entschieden hast, deine Kuschelhöhle zu verlassen. Ich nutzte währenddessen die Zeit, die eine und auch andere meiner Wöchnerinnen zu besuchen und nach meinen Babys zu schauen und gerade, als ich bei der letzten Wöchnerin quasi vor der Haustür vorfuhr, rief deine Mama mich erneut an und dieses mal hörte Frau sehr gut, dass die Wehen nun die Qualität hatten, damit du geboren werden konntest. Und so wendete ich mein Auto und fuhr zügig in Richtung Gebärsaal und ich denke, auch dein Papa lenkte euer Auto nach Aarau mit einem Tempo Nahe an der erlauben Geschwindigkeitsgrenze. Gestern Nachmittag kreisten einige ( viele!!!!☺) Störche über dem Gebärsaal und die Hebammen hatten in allen Gebärsälen alle Hebammenhände voll zu tun, so dass wir uns im kleinen pistaziengrünen Ersatzgebärsaal einquartierten – wobei das Wort einquartieren so nicht stimmt -eigentlich war es nur ein “ ankommen“, denn letztendlich warst du 54 schnelle Minuten später bereits auf der Welt, eingekuschelt in euer Geburtstuch auf der Brust deiner Mama, mit noch ziemlich viel an Käseschmiere in deinem süssen Gesicht versuchtes du schon die Augen zu öffnen und deine Eltern zu bestaunen. Die selbst waren überwältigt, überrascht, überrumpelt, wie schnell alles gegangen war und wie natürlich du geboren wurdest, deine Mama hat alles so intuitiv und wunderbar gemacht, wir Anwesenden waren nur Begleiter, Masseure, Mutzusprecher für eine kurze Zeit … Ich hätte deinen Eltern gerne einige Minuten des „Nichts tun“ gegeben, ihr Wunder zu begreifen, mit dir gemeinsam “ anzukommen“, das Erlebte zu fassen, aber du kleine Dame fordertest ziemlich rasch deine erste Nahrung ein und so hungrig und intensiv wie du bei deiner Mama getrunken hast, fragten wir uns schon, ob nicht dieser Hunger der Grund war, warum du kleine Maus schon früher und so eilig geboren werden wolltest… Kleine bezaubernde
🌸 MALEA 🌸, eigentlich hatte ich deiner Mama und dir eine Wassergeburt prophezeit, nun fehlte uns gestern dafür der Gebärsaal mit Badewanne – und selbst wenn wir ein freies Geburtenzimmer gehabt hätten, bei deinem Turbogeburtstempo hätten wir es wahrscheinlich gar nicht geschafft, die Wanne komplett mit Wasser zu füllen – und so bleibt mir der Wunsch, dass du in den nächsten Tagen und Wochen viele entspannte Bäder mit deinem Papa, deinem grossen Bruder und deiner Mama in eurem Daheim geniessen kannst, lass die Badeente zu Wasser 🙃 und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 ANJA 🌸

4. Februar 2018

Kleine Zaubermaus 🌸 ANJA 🌸, deine gestrige Geburt darf zu Fug und Recht als “ Sonn-Tags-Geburt“ angesehen werden, nicht nur, weil du genau an diesem Wochentag das Licht der Welt erblickt hast und auch noch die Sonne im sonst so nebelverwöhnten Aarau geschienen hat, sondern weil du uns allen, die bei deiner Geburt mit anwesend sein durften, einen wunderschönen Moment geschenkt hast, der eben nicht “ alltäglich“ ist ( und es auch nie werden wird!) Als deine Eltern das erste mal in meiner Praxis waren und mir die Geschichte ihrer ersten erlebten Geburt erzählten, hätte ich vollstes Verständnis gehabt, wenn sie sich für deine Geburt dieses Mal einen Kaiserschnitt gewünscht hätten. Und auch wenn diese Option kurz im Raum stand, letztendlich äußerten deine Eltern den Wunsch, dieses Mal “ einfach“ ohne große Erwartungen in die Geburt zu gehen, weniger zeitintensiv, mit weniger Personalaufwand und vor allem ohne notwendiges Eingreifen in den Geburtsverlauf. Und ich bin so froh und dankbar, konnten und durften wir deine Geburt genau so erleben! Als deine Mama mich gestern kurz nach Mitternacht weckte, das Timing wie bei fast allen anderen meiner Geburten dieses Jahr, nahm ich mir innerlich vor, allen meinen zukünftigen Babys, mit denen ich die kommenden Geburten dieses Jahr noch erleben werde, bei den Schwangerschaftskontrollen den Geburtsbeginn zur Frühstückszeit schmackhaft zu machen, Frau und Hebamme wären dann von Vorteil so ausgeschlafen 😉 😉 😉 Auch deine Mama war sich noch nicht so sicher, ob ihre gefühlten Wehen bereits für deine Geburt ausreichen und so trafen wir uns zunächst in der Praxis, denn für den Fall, dass die Wehen noch nicht erfolgreich wären, wollte deine Mama nämlich wieder nach Hause. Die Untersuchung ging schnell, denn ich konnte deiner überraschten Mama sagen, dass sie bereits die Hälfte ihrer Geburtsstrecke ohne große Mühe geschafft hatte und an ein nach Hause gehen nicht mehr zu denken war und auch in der Klinik angekommen, war es deiner Mama kaum anzusehen, wie anstrengend eigentlich so ein Geburtsmarathon, gespickt mit etlichen Bergpassagen und Höhenmetern, ist. Zwar machte ich ein paar Vorkehrungen, um notfalls deiner Mama mittels Peridualanästhesie helfen zu können, so war es abgemacht für den Fall, dass deine Geburt zu sehr der ersten ähneln würde, aber bereits bei der Blutentnahme waren deine Eltern und ich uns ziemlich sicher , dass es bei den Vorkehrungen bleiben würde, zu gut ging es im Geburtsverlauf voran und so wunderbar atmete deine Mama von Wehenpause zu Wehenpause. Als dein Papa eure “ Energie“ -Snacks aus der Tasche holte, musste ich kurz schmunzeln, denn ich fragte mich, ob es sich inzwischen herumgesprochen hätte, wie mein Hebammenproviant für Geburten aussieht – denn genau das hielt dein Papa in den Händen : M&ms, KinderSchokolade und Gummibärchen 😊… und egal was in dem “ Zaubertrank“ getarnt in einer Eisteeflasche, den dein Papa deiner Mama in den Wehenpausen gab, enthalten war, er tat seine Wirkung und war die letzten Minuten wertvolle Unterstützung, denn auch wenn deine Mama den größten Teil ihrer Geburt so erstaunlich leicht bewältigte, die Stadionrunde ihres Marathons war dennoch kräftezehrend und ich bewundere bei jeder Geburt die unglaubliche Kraft, die Frauen in diesen Augenblicken noch einmal entwickeln können. Du selbst schienst dein Geborenwerden als Sonntagsspaziergang erlebt zu haben, ruhig, rosarot, mit offenen, großen Augen lagst du angekommen in den Armen deiner Eltern, zufrieden und bereits alle Finger deiner einen Hand im Mund saugend, in sicher froher Erwartung, dass da noch etwas besseres auf dich wartet 😊. Als ich einige Stunden später mich von deinen Eltern in ihrem Wöchnerinnenzimmer für die nächsten Tage verabschieden wollte , durfte ich noch deinen nun großen Bruder kennenlernen ( der bereits anmerkte, dass deine Haare noch nicht perfekt von deinen Papa nach der Geburt gewaschen waren 🙃) und deine stolzen Großeltern und es war schön zu sehen, wieviel Erleichterung, Glück und Freude über deine Geburt im Raum schwebte.
Liebe 🌸 ANJA 🌸, danke, durfte ich Teil dieses Glücks und dieser Freude sein, ich persönlich wünsche mir nach solch erlebten Geburten natürlich immer eine “ Fortsetzung“, aber im Moment dürftest du für deine wundervollen Eltern und deine Familie der perfekte erfüllte Glücksaugenblick sein, genießt gemeinsam diese Zeit und sei du von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 ANIC 🌸

22. Januar 2018

Kleine zuckersüße 🌸 ANIC 🌸, deine Eltern haben hoffentlich genauso tief und intensiv den Schlaf zweier vergangener Nächte nachgeholt, so wie ich es die letzten Stunden getan habe. Für deine Geburt haben wir alle viel Energie und vor allem Geduld aufbringen müssen, aber für dieses bezaubernde Ergebnis, nämlich dich wundervolle kleine Maus, und für den Blick in die Gesichter deiner Eltern direkt nach deiner Geburt, glücklich und bereits voller Liebe für dich, hat sich alle Energie gelohnt! Du gabst das Zeichen für deinen Geburtsbeginn bereits in den ersten Minuten des Sonntags, gerade in dem Moment, als ich nach einem langen, arbeitsintensiven Samstag mein Kopfkissen “ zum greifen nah“ hatte 😉, stattdessen aber fuhr ich in die Praxis, um zu sehen, an welchem Punkt deiner Geburt wir standen. Deine Eltern waren etwas überrascht, denn eigentlich haben wir alle dein Ankommen erst in 2 Wochen erwartet, aber dennoch froh, dich nun bald in ihre Arme schließen zu können. Die erste Untersuchung zeigte, dass wir tendenziell alle viel Zeit einplanen und uns in Geduld üben müssten, ich war mir auch in diesen frühen Morgenstunden überhaupt nicht sicher, ob du es kleine Maus schaffen würdest, ein Sonntagskind zu werden. Nun, die restliche Nacht und der nächste Vormittag waren geprägt von Abwarten, Ausruhen so gut es geht und der Kontrolle , ob es dir und deiner Mama gut geht und deine Geburt doch langsam etwas mehr in die Gänge kommen würde, aber du schienst dich in deiner warmen GebärmutterKuschelhöhle viel zu wohl zu fühlen( im Angesicht des nasskalten, stürmischen Wetters da draußen auf der Welt eigentlich auch ein kluger Entscheid!). Am Nachmittag dann entschieden wir uns, die Wehen deiner Mama im Gebärsaal etwas zu unterstützen und während „2 andere Störche“ für 2 andere Babys über dem Gebärsaal kreisten, konnten deine Eltern im Nebenzimmer am Fernseher die Schweizer Skifahrer anfeuern, gleichzeitig zeigte aber die Wehenkurve auf dem Wehenschreiber dennoch an, dass unsere Art der Wehenunterstützung langsam aber sicher erfolgreich sein würde. Deiner Mama ging es aber noch sehr gut und sie ging mit deinem Papa treppauf und treppab, manche Wehen möchten einfach “ erwandert“ werden. Nichtsdestotrotz merkte ich dann aber bei mir, dass ich bereits seit 34 Stunden auf den Beinen war und da nach wie vor deine Geburt noch nicht in Aussicht war, mache ich mir bereits Sorgen, ob deine Geburt die erste in meiner Beleghebammenkarriere wäre, die ich nicht zu Ende betreuen würde und den Hebammenkolleginnen abgeben würde ( und eine große Traurigkeit bereitete sich bereits bei mir aus). Das in dem Moment der betreuende Gynäkologe entschied “ nix da, du gehst jetzt erstmal ein paar Stunden schlafen und ich schaue gemeinsam mit der Diensthebamme zur Patientin “ – wie unendlich dankbar bin ich dafür ( MERCI MERCI MERCI 💝!!!!). Und so weckte mich Magrit (❤️) kurz nach Mitternacht des neuen Tages und berichtete mir, dass deine Mama nun schon mitten unter der Geburt stehe und wir dein Ankommen in den nächsten Stunden erwarten können. Und die nächsten Stunden verbrachten wir dann gemeinsam im Gebärsaal und auch deine Eltern konnten in der Zeit noch etwas Kraft und Energie tanken, dein Papa lernte die “ Bequemlichkeit“ einer Gebärmatte kennen, für ein paar Momente mit Kopfkissen und Decke ausgerüstet… Diese Erholungsmomente waren notwendig, denn deine Mama musste noch einmal alles an Energiereserven aktivieren (und wir alle, dein Papa und dein Geburtshelferteam haben ihr bestes gegeben, sie darin zu unterstützen) und sie hat das so unglaublich beeindruckend gemacht!! Als du dann endlich in den Armen deiner Mama lagst – für uns alle ein wunderschöner Moment und gäbe es eine Tapfer- und Verdienstmedaille für Geburten – deine Mama hätte sie mit höchstem Rang verdient!
Kleine Zaubermaus 🌸 ANIC 🌸 , dein Papa erzählte mir noch wenige Minuten vor deiner Geburt von seinem Engagement in einer Guggenmusiktruppe und da dein Geburtstag nun mit der beginnenden Fasnacht zusammen fällt, kann das eigentlich nur heißen, dass dein Leben von Fröhlichkeit, Musik und Rhythmus geprägt sein wird ( und vergesst das Konfetti nicht!!!😁) . Keine schlechten Aussichten, finde ich – sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 JURI MATTEO 🌸

13. Januar 2018

Gestern durfte ich die Geburt von
🌸 JURI MATTEO 🌸 begleiten und der Wunsch der Eltern von Juri ist es, die zauberhafte Magie seiner Geburtsgeschichte ganz für sich zu behalten💖. Es sei nur so viel geschrieben : wenn alle meine Babys dieses Jahr so wie 🌸JURI MATTEO 🌸 geboren werden, bin ich die glücklichste Hebamme dieser Welt! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LIAN YANNIS 🌸

11. Januar 2018

Ich habe keine Ahnung, was seit Donnerstag in der Weltgeschichte passiert ist, denn meine Aufmerksamkeit hat sich in den vergangenen 3 Tagen ganz auf die Geburten meiner beiden Januarbabys konzentriert und auch wenn mein Energielevel heute etwas im Minusbereich ist, so bin ich doch sehr froh, haben mir die beiden süssen Mäuse 2 tolle Geburten geschenkt und mir zwischen ihrem Ankommen auf diese Welt doch etwas Zeit für energiebringenden Schlaf gegeben… Da war am vergangenen Donnerstag der große Tag für 🌸 LIAN YANNIS 🌸 der sich an meinen großen Wunsch gehalten hat, doch bis zu meinem Ferienende zu warten, um erst dann auf die Welt zu kommen. Noch am Tag vor deiner Geburt, lieber LIAN, hatte ich mit deiner Mama telefoniert, sie war bereits voller Ungeduld und Vorfreude und war sich auch ziemlich sicher, dass du dich schon bald auf den Weg machen würdest und endlich in den Armen deiner Eltern liegen würdest.Und deine Mama hatte Recht behalten, keine 15 Stunden später ( um genau zu sein : 2 Minuten nach „ich wollte eigentlich gerade schlafen gehen -Mitternacht“ ☺️) ging mein Pager los und deine Mama rief mich nach Aarau. Erfahrungsgemäß laufen Geburten , die am Abend beginnen, ohne dass die Mamas ( und alle anderen Beteiligten natürlich auch) noch etwas Schlaf nach einem langen ( Arbeits-)Tag hatten, immer etwas Gefahr, im weiteren Verlauf zu stocken und zu ermüden , denn so einen Hochleistungs-Geburtsmarathon läuft Frau von Vorteil mit einem ausgeruhten Körper. Bei deiner Mama aber war von Müdigkeit keine Spur zu sehen, so konzentriert verarbeitete sie eine Wehe nach der anderen, immer mit einem Lächeln in den Wehenpausen, immer voller Vorfreude auf dich. Das wir dennoch etwas Geduld brauchten ( und dein Papa und ich den einen und auch anderen Coffeinshot ) bis du dann endlich geboren wurdest – nun, ich bin mir absolut sicher, dass deine nicht ganz so winzigen Geburtsmaße damit zu tun hatten, denn du kleiner und doch soo großer und schwerer Mann,hättest eigentlich lieber von einer Frau, die, sagen wir mal, eine Kugelstosserinnen- Figur hat, geboren werden sollen, deine Mama ist ja eher gegenteilig der Typ graziele Elfe 🧚‍♀️😊. Und auch wenn deine Mama mir nach eurer Geburt in einer so lieben SMS Danke sagte und das Resümee zog, dass wir alle ein super Team waren (- da hatte sie natürlich Recht!!😘) letztendlich kann deine Mama sooo stolz auf sich sein ( und dein Papa auf deine Mama!), denn sie hat ihr allerbestes für deine Geburt gegeben & wir als Geburtshelferteam durften sie darin unterstützen. Kleiner zuckersüßer 🌸 LIAN YANNIS 🌸 ich werde dich und deine Eltern nicht nur in den kommenden 8 Wochen weiter beim Ankommen in diese Welt betreuen, sondern werde dein Aufwachsen wohl so lange weiter begleiten dürfen, wie meine Hebammenpraxis existiert, denn du bist nun mein neuer Nachbar in Suhr, ich freue mich auf dich, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🎄🎄 WEIHNACHTEN 2017 🎄🎄

24. Dezember 2017

In den letzten Tagen durfte ich bei meinen Wöchnerinnenbesuchen schon einige wunderschöne Weihnachtsbäume bewundern, riesig große, bezaubernd kleine, bereits geschmückte und solche die wohl erst heute mit bunten, glitzernden Kugeln behangen werden. Eines dürfte aber bei allen Weihnachtsbäumen gleich sein: sie verbreiten Lichterglanz und Freude für wunderbare Menschen mit denen ich dieses Jahr ganz besondere, sehr emotionale Momente gemeinsam erleben durfte : die Geburt ihrer Babys. Und wenn ich heute bei mir daheim die Kerzen unseres Weihnachtsbaumes mit meiner Familie entzünden werde, so werden ich dann auch an 🎄JONAS LEÓN 🎄FABIENNE 🎄ROBIN 🎄DARIO🎄BASTIAN 🎄LUISA MALEA 🎄ARYAN RIO 🎄ALEXANDER MARCO 🎄EVEN LEVI 🎄PINO MATTO LOUIS 🎄RONJA JANA 🎄EMILY AMINA ALICE 🎄TIMO LIO 🎄ANDRIN ELIA🎄LINA MALEA 🎄VALENTINA 🎄YANIS 🎄LUANA 🎄CASSIAN SANTIAGO 🎄LUCA🎄denken, deren
wunderschöne Geburten mein Jahr 2017 mit besonders gemacht haben und natürlich auch an 🎄DARIA 🎄NORAH🎄und ELLA🎄 bei deren Geburten ich leider nicht die Hebamme sein konnte , weil zeitgleich ich bei der Geburt eines anderes Babys dabei war oder in Berlin und von dort die ersten Geburtswehen gecoacht habe 🤗, deren Wochenbettszeit ich dafür aber besonders intensiv genossen habe . Allen diesen “ meinen“ Babys ein wunderschönes allererstes Weihnachtsfest, ob bereits mit wackligen Füßchen die ersten Schritte laufend, krabbelnd oder zaghaft lächelnd, fröhlich Weihnachtsgutzlis zerkrümelnd oder noch friedlich schlummernd in der Wiege liegend, habt glückseelige, bezaubernde Sternenstunden heute und schenkt euren tollen Eltern ein Lächeln für ihrer Gesichter. Ein wundervolles Weihnachten für euch 💖💖💖!


🌸 LUCA 🌸

12. Dezember 2017

Lieber zauberhafter 🌸 LUCA 🌸, du bist mein diesjähriges Dezemberbaby und obwohl ich mir jedes Jahr erneut vornehme, im Dezember auf Storchenlandungsübungen zu verzichten (um Pager- und Einsatzfrei den Weihnachtsmonat genießen zu können) ,schafft es doch immer wieder eines von euch süssen Mäusen, meine Pläne zu durchkreuzen….Deinen großen Bruder Mattia durfte ich vor 2 Jahren hier auf meiner Seite begrüßen, er war der kleine „Sternengucker“ der beim spektakulären roten Vollmond auf die Welt kam. Hatten wir bei ihm noch versucht, mit allen Tricks und Mitteln ihn durch das Becken deiner Mama „wehen“ zu lassen, so wussten wir diesmal, dass du kleiner großer Mann, der du noch schwerer und noch größer als dein Bruder zu werden schienst, es wohl erst recht nicht schaffen würdest, problemlos auf natürlichem Weg geboren zu werden. Gestern nun war dein Geburtstag und anders als bei deinem grossen Bruder, bei dem wir noch mit ziemlich viel Hektik in den OP gefahren sind, konnten wir dieses mal in aller Ruhe und vorrausschauend die Stunde deines Ankommens erleben, denn du bist mit einem geplanten Kaiserschnitt auf die Welt gekommen.NATÜRLICH!!! waren deine Eltern dennoch aufgeregt und NATÜRLICH!!! flossen da Tränen des Glücks und der Freude bei deiner Mama, als du geboren wurdest und dein Papa war ungemein stolz!- Egal nach welcher GeburtsArt und an welchem GeburtsOrt ihr kleinen Menschenkinder euren ersten Atemzug macht, die Liebe eurer Mama und eures Papas zu euch könnte im Moment, an dem wir Hebammen euch zum ersten mal auf die Brust eurer Mama legen, nicht größer sein….( und ich bin es ehrlich gesagt leid, Diskussionen zu folgen, in denen Mutterqualitäten nach der Art wie Frau ihr Kind zur Welt bringt gemessen werden 😐) Eines meiner „Rituale“ nach einem Kaiserschnitt ist es, im “ Aufwachraum“ in dem die Patientin die ersten Stunden nach der OP noch zur Überwachung bleibt, der Mama ihr Kind ungewaschen und unbekleidet, mit der gleichen Bewegung wie ich es auch im Gebärsaal nach einer Spontangeburt mache, ihr Neugeborenes vom Ort zwischen den Beinen der Mama auf ihre Brust, in ihre Arme zu legen und das Baby mit seinem Geburtstuch zuzudecken , diesen “ Moment der Geburt“, der im OP im Unterschied zum Gebärsaal aus Gründen der Sterilität nicht möglich ist, einfach noch einmal zu wiederholen. Bei dir, kleinem LUCA , hat das dieses mal dein Papa gemacht, was mir persönlich sehr gut gefallen hat ( und ich konnte in der Zeit diesen Moment für die “ Ewigkeit“ festhalten 😊) Deiner Mama ging es bereits so gut ( und sie sah so wunderschön aus!), dass sie deinem Papa bereits helfen konnte, dich zu wickeln und dir deine ersten Kleidchen anzuziehen und man merkte, dass da noch ganz viel Wickelroutine von deinem grossen Bruder da ist. Ginge es nach deinem Papa, süsser 🌸 LUCA 🌸 würden deine Eltern so schnell wohl nicht aus dieser Wickelroutine herauskommen, zu seiner eigenen geplanten Fußballmannschaft fehlen ja nun nur noch 9 Teammitglieder – ob deine Mama da wohl mitmacht, ich weiss es nicht 😉, vorerst geniesse DU also so lange wie möglich, der Kleinste zu sein, behütet und beschützt zu werden,in deiner wundervollen Familie anzukommen! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 CASSIAN SANTIAGO 🌸

24. November 2017

Während gestern am “ Black friday“ – Tag Unmengen an Menschen auf der Suche nach „best price“ Aktionen sich in einem Umfeld von Stress und Hektik bewegt haben , haben deine Eltern genau das Gegenteil davon getan : sie durften dich 🌸 CASSIAN SANTIAGO 🌸 in einer ruhigen, entspannten, nach Rosen duftenden Atmosphäre als ihren absoluten Goldschatz und unbezahlbaren Hauptgewinn voller Liebe in ihre Arme nehmen. Bis es gestern soweit war, brauchte es aber viel ( und zwar sehr viel ) Geduld von deiner Mama, denn bereits die vergangenen 3 Wochen hast du immer mal wieder einen Anlauf genommen, um auf die Welt zu kommen und doch war da nie der richtige Zeitpunkt zum endgültig loslegen gewesen. Auch der Vollmond und sogar die ersten Schneeflocken ( sonst sicherer Garant für Geburtsbeginne) liessen mich zwar vorsichtshalber in meiner Praxis und somit in der Nähe des Gebärsaales schlafen, dich aber nicht dazu bewegen, auf die Welt zu kommen. Deine Mama lies bereits ihren WhatsApp – Status in “ Nein, das Baby ist noch nicht da “ aktualisieren – da schienen doch wohl einige Menschen genauso ungeduldig und tendenziell zu oft nachgefragt zu haben, ob sie endlich zu deiner Geburt gratulieren dürfen 😏. Als ich dann deiner Mama sagen musste, dass ich genau zu ihrem Entbindungstermin für 5 Tage aus privaten Gründen nicht für Geburten da sein kann, tat mir das unendlich leid, denn ich war mir sicher, dass du in meiner Abwesenheit auf die Welt kommen würdest und so rechnete ich in den 5 Tagen eigentlich immer mit einer SMS und einem süssen Foto von dir, dass deine Geburt bezeugte, aber nichts davon geschah. Jetzt hast nicht nur du abgewartet, sondern deine Mama hat das Unvorstellbare getan und wirklich bis zu meiner Rückkehr gewartet und ich bin deiner Mama so unendlich dankbar dafür, denn hätte ich deine Geburt verpasst, was für ein wunderschönes Geburtserlebnis wäre da für mich verloren gegangen! Gestern früh nun war dein Moment gekommen, dieses Mal war deiner Mama absolut klar, dass es kein Zurück mehr gab. Die Hebamme, die deine Eltern bis zu meinem Eintreffen im Gebärsaal in Empfang nahm, dachte zwar, dass deine Geburt noch etwas dauern würde, so ruhig und entspannt war deine Mama, aber nach meiner ersten Untersuchung war klar, dass all die vielen Wehen der letzten 3 Wochen nicht umsonst gewesen waren, so gut vorbereitet war deine Mama und so schnell machte sie mit dir zusammen vorwärts. Um deine Mama nicht mit unnötigen Dingen bei ihrer Geburtsarbeit zu belasten, bat ich deinen Papa, die Menüwünsche für das Essen nach eurer Geburt zusammenzustellen, aber deine Mama hatte da immer noch so viel Energie und konnte noch in ihren Wehenpausen mit deinem Papa spassenshalber und lachend diskutieren, ob die Kombination Brombeercreme mit Ingwer passend wäre, oder auch nicht und das nur eine halbe Stunde vor deiner Geburt ☺️… Deine Mama hatte den Wunsch, so natürlich wie nur möglich zu gebären, keine Eingriffe in ihren Geburtsverlauf zu tun, die nicht notwendig wären – und es waren keine Eingriffe notwendig, deine Eltern und du habt das so sensationell gemacht – die Hauptaufgabe von mir und dem Gynäkologen deiner Mama war es nur, dich deiner Mama nach der Geburt auf die Brust zu legen und dich mit eurem Geburtstuch warm zuzudecken – schön konnte sich der Wunsch deiner Mama erfüllen! Lieber 🌸CASSIAN SANTIAGO 🌸 all den vielen Menschen, die ungeduldig deiner Geburt entgegen gefiebert haben sei gesagt : du benötigst keine süssen BabyKleidchen in Größe 50, denn mit knapp 4,5 kg und 57 cm Länge bist du ein süsser kleiner, aber dennoch schon ganz schön grosser und schwerer kleiner Mann! Auf dich wartet eine so wundervolle Familie, deine tollen Eltern, dein nun großer, aber eigentlich immer noch sehr kleiner Bruder, der da gestern schon eifrig Spielsachen in eurem Wöchnerinnenzimmer verteilte, deine Großeltern, – gestern waren da so viele spezielle Momente mit ihnen und dir , voller berührender Liebe, Sorge und Zuversicht für dich und deine Mama, danke habt ihr mich daran teilnehmen lassen! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LUANA 🌸

14. November 2017

Liebe zuckersüße 🌸 LUANA 🌸 wenn ich die Wahl hätte, wann Geburten für mich als Hebamme beginnen sollten, so wäre dein Timing von gestern ehrlicherweise jenes, welches ich eigentlich ziemlich an letzter Stelle nennen würde, denn genau in dem Augenblick, als ich nach einem langen Arbeitstag meinen Kopf müde im Bett aufs Kopfkissen gelegt hatte,sah ich aus den Augenwinkeln, wie mein Pager erst langsam anfing zu blinken, dann immer schneller und ich wusste, unausweichlich würde er in den nächsten Sekunden von einem leisen Piepsen in einen nicht mehr zu ignorierenden Alarm übergehen. Ein Blick auf das Display sagte mir, dass deine Mama mich suchte und als ich sie zurück rief, war klar, mittels Blasensprung hast du uns angezeigt, dass dein bisheriges Zuhause für dich zu langweilig geworden war und du nun vorhast, die große weite Welt zu erkunden. Nun ist so ein Blasensprung ein sicheres Zeichen für die kommende Geburt, allerdings kann die Zeit bis zum Einsetzen der Geburtswehen auch schon mal einen ganzen lieben langen Tag dauern. Da deine Mama noch nicht groß Wehen verspürte, machte ich mit ihr einen Kontrolltermin in meiner Praxis ab, mit dem Hintergedanken , dass bei einem unauffälligem Befund alle Beteiligten noch etwas energiebringenden Schlaf in ihren eigenen Betten bekommen würden. Während ich aber Richtung Aarau fuhr, rief deine Mama mich an, dass die Wehen jetzt doch schon langsam etwas anfangen und dein Papa deswegen auf keinen Fall mit ihr und dir zu Hause bleiben wollte. Ich musste schmunzeln, denn deine Mama war eigentlich noch die absolute Ruhe selbst, aber dein Papa war sooo nervös, wahrscheinlich weil er von der Geburt deiner grossen Schwester her noch zu genau wusste, dass deine Mama, wenn sie mal mit richtigen Wehen loslegt, es ziemlich eilig hat. Nun, nervöse Väter machen ihre gebärenden Frauen auch nervös und ungeduldig und deshalb war der Entscheid richtig, dass wir uns gleich im Gebärsaal trafen, uns zur Begrüßung alle ersteinmal ordentlich angähnten und dein Papa und ich eine Runde Kaffee organisierten 😁…. In den darauffolgenden kurzen 4 Stunden bis zu deiner Geburt durfte ich erleben, wie deine Mama so ruhig und so sicher durch ihre Geburtswehen ging, wie sie die Pausen nutzte, um entspannt neue Energie für die nächste Wehe zu sammeln und wie sie fast unmerklich die Intensität der Kontraktionen erhöhte, keine Frage, du wolltest geboren werden! Auch dein Papa konnte nun etwas ruhiger werden und versuchte sogar mittels Gebärmatte und Stillkissen eine komfortable Schlafstätte am Boden des Gebärsaales für sich einzurichten, letztendlich wollte er aber doch bei deiner Mama in der Nähe sein und so setzte er sich neben deine Mama, hielt ihre Hand und legte in den Wehenpausen seinen Kopf neben ihren Bauch, um euch zweien nahe zu sein. Als du dann letztendlich geboren wurdest, brauchte deine Mama keine großen Kraftanstrengungen, ganz ganz vorsichtig und sanft veratmete sie die letzten Wehen und gab dir so die Möglichkeit, ganz behutsam und ohne großen Druck auf die Welt zu kommen. Und das sah man dir dann auch an : ohne groß zu schreien lagst du auf der Brust deiner Mama, in dein warmes Geburtstuch gewickelt, schautest sie mit großen Augen an,nukeltest an 3 deiner Finger gleichzeitig, zufrieden und in der Welt angekommen. Deine Eltern kleideten dich später zusammen in wunderschöne ( natürlich rot und rosarote) BabyKleidchen und du sahst ganz bezaubernd darin aus! Für mich ist dieses gemeinsame erste Ankleiden der kleinen Mäuse durch ihre Eltern immer ein schöner und bewegender Anblick. Kleine 🌸 LUANA 🌸, ich weiß, deine Mama hatte noch einen anderen Namen für dich ausgesucht, diesen hier, den ich nun in deiner Geburtsanzeige eingetragen habe, war letztendlich der Wunsch deines Papas ☺️. Und so bleibt mir die Hoffnung, dass ich in ein paar Jahren noch einmal mit deinen Eltern so eine schöne Geburt erleben werde , einen schönen Namen für dein zukünftiges Geschwisterchen existiert jedenfalls bereits. Bis dahin aber geniesse deinen Status als kleinste süße Maus der Familie und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 YANIS 🌸

11. November 2017

Lieber 🌸 YANIS 🌸, über zukünftige Karnevalsvorlieben von dir kann ich nur hypothetische Vermutungen anstellen, mit deinem gestrigen Geburtsdatum, dem 11.11. hast du aber bereits solide Grundvoraussetzungen für ein konfettireiches -fröhliches -guggenmusikschräges Leben geschaffen ( und ich würde mal behaupten, dass deine Herztonkurve gestern um 11 Uhr 11 bei mir in der Praxis ganz besonders euphorisch in die Höhe ging ☺️) Deine Mama rief mich gestern früh an, um mich über deinen Geburtsbeginn zu unterrichten und da ich immer noch die ganz ganz schnelle Valentina (mein letztes Baby), dessen Geburt ich um wenige Minuten verpasst habe, in meinem Hebammenblut hatte, beeilte ich mich dieses mal noch mehr, um in den Aargau zu kommen. Von unterwegs telefonierte ich noch einmal mit deiner Mama, um den Stand der Dinge einzuschätzen und deine Mama war sich dann doch noch nicht so sicher, ob der richtige Zeitpunkt für den Gebärsaal schon gekommen ist. So kam es also, dass wir um 11 Uhr 11 statt im Gebärsaal in meiner Praxis deinen Herzschlägen lauschten und die Wehenkurve betrachteten und es war gut ersichtlich, dass dein Geburtstag zwar definitiv fest stand, der ZeitMoment aber noch etwas Geduld brauchte. So gingen deine Eltern noch einmal nach Hause, um in ihren eigenen 4 Wänden die Entspannung, Geduld und Ruhe zu finden, die das Gebären nun einmal braucht. ( und ich tat, was eine Hebamme in dem Moment erst einmal tut : in Ruhe frühstücken und Kaffee trinken 😁) 4 Stunden und einen Anruf später war der Moment gekommen, das deine Mama das Zeichen für die Fahrt in den Gebärsaal gab und ich glaube, dein Papa war sehr froh, konnte er die Verantwortung für die Betreuung deiner Mama an mich abgeben. Nur – deine Mama hat ihre Sache so toll gemacht, bzw ihr zweieinhalb, du sie und dein Papa ward so ein tolles Trio, dass es uns Geburtshelferteam eigentlich nur als Beistand brauchte, motivierend, beruhigend, Vertrauen gebend. Deine Mama hatte sich so gewünscht, natürlich zu gebären, keine Eingriffe in deinen Geburtsprozess zu machen, wenn sie nicht notwendig sind und ich bin sehr froh, haben wir (bis auf die Tatsache, dass die Badewanne zwar mit Wasser gefüllt war, deine Mama es aber nicht mehr dort hineingeschafft hat und die Wassergeburt somit für dein nächstes Geschwisterchen reserviert ist ☺️) diesen schönen Wunsch umsetzen können. Kleiner, absolut bezaubernder 🌸 YANIS 🌸 so zufrieden, aufmerksam und entspannt wie du in deinen ersten Lebensstunden deinen Eltern ganz viele Glücksmomente geschenkt hast , bekommst du hoffentlich ganz viele genau solcher Momente in deinem Leben wieder zurück, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸VALENTINA 🌸

27. Oktober 2017

Kleine 🌸VALENTINA 🌸, noch gestern Abend hatte ich ein langes Telefongespräch mit deiner Mama. Ich habe mich bei deiner Mama bedankt, dass ihr beide, obwohl bereits mehr als eine Woche über dem Entbindungstermin, immer noch im kugelrunden Zustand miteinander Zeit verbringt und mir damit so noch eine energiebringende Ruhepause nach privat emotionalen Tagen verschafft habt. Nun aber wurde es doch langsam Zeit, das deine große Schwester endlich ihr Geschwisterchen begrüßen konnte und wir alle erfahren sollten, ob da ein Valentin oder eine Valentina unterwegs ist . Verabredet habe ich mich mit deiner Mama spätestens für kommenden Sonntag in der Klinik , um notfalls deinen Geburtsbeginn etwas zu unterstützen, wohl wissend, dass das wahrscheinlich gar nicht nötig sein wird und deine Mama ganz von alleine “ loslegen“ wird, wenn sie weiß, dass der Zeitpunkt gekommen ist. Das du aber bereits wenige Stunden später, nämlich heute früh auf die Welt kommen willst – damit hat nun wirklich niemand gerechnet. ( und ich musste wirklich schmunzeln, als deine Mama mich heute früh per WhatsApp weckte) Und das du das in einem Tempo gemacht hast, welches zwar deinem Papa die Chance gab, deine Mama knapp aber sicher in den Gebärsaal zu begleiten, es für mich aber aus Luzern und seiner morgendlichen Rush Hour kommend nicht mehr gereicht hat – das konnte nun wirklich niemand vorhersehen. So durfte meine Kollegin Regina ( MERCI 💝!) dein Ankommen geniessen und nach Ihren Aussagen haben das deine Mama und du und dein Papa ganz ganz toll gemacht ( ich hatte auch nichts anderes erwartet 😉) ! Und so konnte ich letztendlich nur “ entschleunigt“ euren Gebärsaal betreten und habe mich so sehr über euer friedliches, entspanntes Beisammensein gefreut. Die uns fehlende gemeinsame Zeit wieder einigermaßen wett gemacht haben wir nun im Anschluss: das gemeinsame Wiegen, Messen, Anziehen, das Auffädeln deines Namenskettchens, das “ Malen“ deines Geburtskärtchens ( dieses Mal habe ich mir besonders viel Mühe bei den mir obligaten Blümchen gegeben ☺️) und als für mich besonderen Höhepunkt das erste Zusammentreffen deiner großen Schwester, deren Geburt ich vor 2 Jahren mitbegleiten durfte, und dir – das sind immer ganz bezaubernd und wertvolle Momente, schön durfte ich sie heute bei euch miterleben! Kleine 🌸VALENTINA 🌸deinem Papa habe ich heute zu seinen 3 tollen Weibern gratulieren dürfen, dir wünsche ich mit deiner wundervollen Familie alles Glück dieser Welt, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸LINA MALEA 🌸

17. September 2017

Deine Mama, 🦋LINA MALEA 🦋, hat am vergangenen Wochenende 2 riesige Leistungen vollbracht. Die erste war, deinen offensichtlichen Start in diese Welt noch einmal um ein paar Stunden hinaus zu zögern. Denn dein Papa rief mich am vergangenen Samstag Nachmittag an, um mir deinen Geburtsbeginn mitzuteilen, gerade in dem Moment, als ich auf dem Nachhauseweg von ANDRINs Geburt war. Und meine Verzweiflung war in diesem Augenblick groß, denn ich wusste, nach der letzten schlaflosen Nacht und nachdem ich nun seit 32 Stunden auf den Beinen war, hätte ich nicht mehr die Energie gehabt für eine erneute Geburtsbegleitung. Und auf die Geburt mit deinen Eltern hatte ich mich schon soooo sehr gefreut, denn deine Eltern hatte ich vom ersten Augenblick unseres Kennenlernen fest in mein Herz geschlossen ( ich denke, die, die sie kennen, wissen um die absolute Zauberhaftigkeit dieses Pärchens 😊). In ihrer Schwangerschaft war es jedes mal eine Freude, in meiner Praxis zu erleben, mit wieviel Liebe sie sich auf dein Ankommen vorbereiten, wie sie deiner Geburt,dem TagX, entgegen fieberten, das Aufatmen, als gewisse Risikofaktoren, die einen Kaiserschnitt zur Folge gehabt hätten, ausgeschaltet werden konnten….Und als ich dann am Samstag Nachmittag deiner Mama sagte, dass ich im Moment erst einmal nur noch schlafen müsse, machte sie das einzig richtige! Wie die anderen Tage davor liess sie sich in eurer niegelnagelneuen Badewanne warmes Wasser ein und erreichte so ( und ich denke auch mit ungemein viel mentaler Energie) das die Wehen wieder abschwächten. Daraufhin machte ich mit ihr den „Deal“, dass ich bis Sonntag 3 Uhr morgens meinen Pager ausschalte und schlafen gehen würde und solange Melanie ( 💝!) im Gebärsaal notfalls für mich einspringen würde. Nun, ich hätte nicht geglaubt, dass es funktionieren würde ( und ich weiß auch nicht wirklich , was dein Papa in die Pizza, die er deiner Mama abends noch gebacken hat, nebst viel Liebe hinein getan hat 😉) jedenfalls hat das Abwarten funktioniert und ich war noch nie so glücklich über einen Alarm , als am Sonntag in den frühen Morgenstunden mein Pager mich weckte und deine Mama mir sagte, dass sie immer noch mit kugelrundem Bauch, aber nun auch mit Wehen daheim sei und dem Gefühl, dass es nun definitiv kein zurück mehr gibt . Als wir uns dann in der Klinik trafen, war deine Mama schon fest am arbeiten und ging mit dir gemeinsam von Wehe zu Wehe. Und die nächsten vielen Stunden tatet ihr 2 das mit soviel Energie, Kraft, Zuversicht. Dein Papa gab gemeinsam mit eurem kleinen ( und nun wahrscheinlich deinem) Glücksbringer das Beste, was er an Unterstützung geben konnte und erreichte immer wieder, dass deine wunderschöne Mama wieder die Energie fand, ihn in den Wehenpausen anzulächeln . Nachdem deine Eltern jede einzelne Treppenstufe der Klinik in und auswendig kannten, wahrscheinlich auch jedes kleinste Detail auf den Wegen um die Klinik herum entdeckt hatten und auch die Badewanne einige Zeit half, durch eine Wehe nach der anderen zu gehen, mussten wir aber irgendwann kapitulieren und einsehen, dass du kleine Maus es nicht schaffen würdest, mit deinem Köpfchen durch das Becken deiner Mama zu kommen. Und auch wenn so ein Kapitulieren im ersten Moment für alle Beteiligten frustrierend und für die Eltern schmerzerfüllt ist, so bin ich dennoch immer wieder froh, haben wir die Möglichkeit auf anderem Weg zu gebären , bevor Mutter und Kind total erschöpft sind oder Notfallsituationen eintreten. So bist du kleine süße 🦋 LINA MALEA 🦋, als Sonntagskind geboren worden und einige tolle Menschen waren ( zwar mit grünen Mützen und Mundschutz bekleidet) Zeuge deines Ankommens und freuten sich mit deinen Eltern über so ein wunderschönes kleines Zauberwesen, was da seine ersten Atemzüge in ihrer Anwesenheit tat und zum ersten mal die Augen öffnete… Süsse Maus, die blauen Schmetterlinge 🦋 gehören zu deiner Mama dazu, so wie sie wohl immer auch zu dir gehören werden… ich bin mir sicher, du wirst dafür sorgen, dass ganz vielen Menschen bei dir „Schmetterlinge im Bauch fühlen“ werden, komm behütet und geliebt durch diese deine Welt und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 ANDRIN ELIA 🌸

16. September 2017

Das vergangene Wochenende war für mich geburtenreich und schlafarm und damit wir alle, die dieses Wochenende gemeinsam verbracht haben zuerst wieder etwas Energie tanken konnten und die kleinen süssen Mäuse in Ruhe bei ihren Geschwistern, Onkeln, Tanten, Großeltern und vor allem bei ihren Mamas und Papas “ ankommen“ durften, erst heute hier mein Willkommen an sie :

🌸ANDRIN ELIA 🌸
Deine Mama ist eine der rücksichtsvollsten Personen, die ich kenne. Selbst wenn SIE(!!!) eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte, ist sie immer zuerst besorgt darum, dass es den um sie herum Anwesenden gut geht. Als ich bei der Geburt von deinem grossen Bruder vor 2 Jahren bereits mit dabei sein durfte, zögerte deine Mama so lange, mich zur Geburt anzurufen, weil sie mich nicht stören wollte, so dass wir letztendlich nur knappe 20 Minuten gemeinsam im Gebärsaal verbrachten, bis dein grosser Bruder auf die Welt kam. Und so musste ich in dieser Schwangerschaft ein ( lachendes) ernstes Wort mit deiner Mama reden, dass sie doch bitte mich weniger schonen und lieber zu früh anrufen solle ( und auch lieber von mir aus Fehlalarme auslösen könne) , sollte ich nur die kleinste Chance bekommen, es rechtzeitig zu ihrer/ deiner Geburt zu schaffen. Denn ich wusste, deine Mama würde auch diese mal den Turbo-Gebärgang einlegen. Insgeheim rechnete ich mir nur Chancen aus, wenn deine Geburt nachts und von Vorteil mit einem Blasensprung statt mit Wehen beginnen würde, damit mir die leeren Straßen eine schnelle Fahrt ermöglichen und die Zeit bis zum Wehenbeginn etwas „Luft“ verschaffte . Als du dich dann am Samstag ganz ganz ganz früh am Morgen auf deinen Geburtsweg machtest , hast du und deine Mama es genau so eingerichtet, so dass wir alle den Gebärsaal schon fast “ tiefenentspannt “ betreten konnten. Dank meiner lieben Hebammenkollegin Melanie, die diesmal bei beiden Geburten ganz viel an Vorbereitung übernahm ( MERCI 💝 du Liebe!) war das Frühstück bereits bestellt und dein Papa prognostizierte deine Geburtszeit so, dass der Kaffee quasi noch warm sein würde, wenn du geboren wirst. ( und er sollte recht behalten!) Deine Mama wäre aber nicht deine Mama, hätte sie nicht erst einmal deinen Papa noch dazu aufgefordert, im Wöchnerinnenzimmer sich etwas Schlaf zu gönnen, bevor es richtig losgehen würde und auch mich wollte sie noch einmal zum Hinlegen überreden, aber die wenigen Minuten, die die Natur deiner Mama noch Ruhe gönnte, wollte ich lieber mit und bei ihr im Gebärsaal verbringen. Und so war es nach weniger als einer Stunde, dass deine Mama sich wieder aus ihrem Bett begab, dein Papa intuitiv in den Gebärsaal zurück kam und wir alle wussten , dass es Zeit war, die Badewanne mit Wasser zu füllen. Deine Mama hatte den Wunsch, dich im Wasser zu gebären und der einzige Wermutstropfen für deinen Papa war, dass nicht genügend Platz in der Wanne für euch 3 war und so wurdest du kurz nach “ Frühstückszeit “ an einem nun sichtbar sonnigen Samstag im Wasser geboren, so ruhig von deiner Mama empfangen, bezaubernd schön wie ihr euch beide ( du unter Wasser) die Hände entgegen strecktet, damit deine Mama dich “ an Land“ zu sich nehmen konnte, dazu die vielen Tränen der Rührung und der Freude deines Papas…. So wunderschöne Momente die wir Anwesenden mit dir und deinen Eltern da teilen durften! Ein paar Stunden später, als deine Mama sich duschte und dein Papa ihr dabei half ( und er so mir zu einige Minuten Zeit mit dir alleine verhalf) habe auch ich dich geniessen können, ich hatte dich auf dem Gebärbett in dein Geburtstuch gewickelt, um von dir ein paar Fotos zu machen und du lagst da winzig klein in diesem großen Bett ( dabei aber dennoch ganz schön schwer 😉), warst absolut wach und zufrieden, schautest mich interessiert an und sahst so entspannt und friedlich aus, angekommen in dieser Welt und bereit für all die vielen Abenteuer, die du mit deinem grossen Bruder und deiner Mama und deinem Papa erleben wirst. Kleiner 💝ANDRIN ELIA 💝 sei von Herzen Willkommen! So schön, durfte ich bei deiner Geburt dabei sein!


🌸 TIMO LIO 🌸

24. August 2017

Süsser kleiner 🌸 TIMO LIO 🌸, 2 Jahre ist es nun her, dass ich hier auf dieser Seite deinen (nun) großen Bruder Noa begrüßt habe. Der hatte uns damals mit einigen Fehlalarmen in Bezug auf seinen Geburtsbeginn auf Trab gehalten🙃. Ganz anders heute bei dir, kleinem Mann. Wir wussten diesmal im voraus, wann du auf die Welt kommen solltest und die Herausforderung für deine Mama war diesmal, auch wirklich solange zu warten, denn du schienst doch schon recht neugierig zu sein auf diese Welt, aber deine Mama konnte dich und ihre Gebärmutter immer wieder beruhigen und so sind wir heute ganz früh am Morgen, so wie es der Plan war, in die Klinik gefahren. ( by the way – das sowohl dein Papa als auch ich vor Aufregung vor dem heute Kommenden weniger Stunden Schlaf fanden als deine Mama – nun, ich werte das einfach mal als gutes Zeichen dafür, wie beruhigt deine Mama diesmal an deine Geburt heran gegangen ist und deswegen alles richtig entschieden hat). Das auch noch die Hebamme, die bei der Geburt deiner nun ganz großen Schwester deine Eltern damals begleitet hatte, euch zunächst im Gebärsaal in Empfang nahm und ihre so ganz eigenen „Begrüßungsrituale“ zelebrierte – irgendwie schloss sich da ein Kreis der 3 Geburten in eurer so wundervollen Familie ( MERCI Margit 💝). Und natürlich ist es auch für mich immer noch ein bisschen entspannter und eigentlich sogar sehr familiär, mit einem Paar erneut zu gebären, die frau schon einmal durch die besondere Zeit von Schwangerschaft,Geburt und Wochenbett begleitet hat und ein Stück Weg in deren Familienzeit mitgegangen ist. Und das deine Mama gleich heißt wie ich – nun – da haben wir Barbaras gleich noch eine viel engere, speziellere Beziehung zu einander ☺️ Ich glaube, deine Eltern waren ein bisschen überrascht, WIE schnell du geboren wurdest, du aber schienst eher schon lange angekommen zu sein, so ruhig und mit einem wachen Blick lagst du bei deiner Mama auf der Brust. Deinem Papa merkte man die Wickelroutine an, die er durch deine Geschwister besitzt und auch die Kleidchen, die deine Mama für dich ausgesucht hatte, passten perfekt ( als ob sie dich wirklich schon in und auswendig kennt). Das die größte Schwierigkeit deiner Geburt das Auffädeln deiner Namenskette war – nun das spricht für die Entspanntheit, die deine Geburt hatte ( und von mir aus können wir dieses Auffädeln in den nächsten Jahren noch ein oder zwei mal üben – falls du zum großen Bruder werden solltest 😉). Nun aber, kleiner 🌸 TIMO LIO 🌸 , sollst du erstmal im Mittelpunkt stehen! Lass dich von deiner wundervollen Familie verwöhnen, gib ihnen ganz viele zauberhafte Momente und schenke deinen tollen Eltern jeden Tag das Lächeln, was du Ihnen heute bereits gegeben hast. Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝 💝


🌸 EMILY AMINA ALICE 🌸

18. August 2017

🌸 EMILY AMINA ALICE 🌸 was für wunderschöne, stolze Namen haben deine Mama und dein Papa für dich , kleines winziges Mädchen ausgesucht ! Bereits deinen ersten Lebenstag hast du heute in den Armen deiner Eltern verbringen können und ich bin mir absolut sicher, ihre Verliebtheit dir gegenüber und ihr strahlendes, glückliches Lächeln sind eher noch intensiver geworden, als es gestern Abend, als ich mich von deinen Eltern in der Klinik verabschiedet habe, bereits schon gewesen ist. Deine Mama habe ich durch ihren Gynäkologen in ihrer Schwangerschaft kennengelernt. Er hat mich während einer Geburt aus dem Gebärsaal geholt, um mich deiner Mama vorzustellen, mit der Bitte, ob wir 2 Frauen uns nicht einmal unterhalten können, er hätte das Gefühl, es würde deiner Mama einfach gut tun. Auf meine leicht abwehrende Reaktion, dass ich bereits schon bis Januar 18 mit Geburten ausgebucht bin und eigentlich niemanden mehr im Sommer annehmen kann, fügte er beiläufig den Satz an, dass bei deiner Mama ein Kaiserschnitt notwendig sein wird und deswegen meine Hilfe eher in der Schwangerschaft wichtig wäre. Nun bin ich ja hebammenfelsenfest der Meinung, dass ein vertrautes Gesicht , bzw vertraute Augen ( mehr ist wegen des Mundschutzes im OP eh nicht zu sehen) vor während und nach der Operation die Eltern in der doch kühlen, sterilen Atmosphäre eines OP – Saales mit vielen unbekannten Personen um den OP – Tisch herum, doch ganz viel Sicherheit und wenigstens etwas Geborgenheit geben kann und das die Anwesenheit der Hebamme deswegen mindestens so wichtig bei dieser Art des geboren werden ist, wie bei einer Geburt im Gebärsaal oder Daheim. Ich bin sehr dankbar, habe ich deine Mama ( und später auch deinen Papa) doch in meine Praxis eingeladen. Hätte ich es nicht gemacht, was für 2 wundervolle Menschen hätte ich verpasst kennenzulernen… Mit deiner Mama habe ich über ihre Gefühle, Zweifel und ihre Ängste in Bezug auf die nun kommende Zeit nach deiner Geburt geredet. Ich habe versucht, ihr die Gewissheit zu geben, dass sie die allerbeste Mama dieser Welt für dich sein wird und ihr meine persönlichen Tipps für das Wochenbett erklärt…. und – es ging auch garnicht anders – jetzt wo ich deine Eltern kannte, wollte ich natürlich auch bei deinem Ankommen auf dieser Welt mit dabei sein! Gestern nun war euer großer Tag und ich hatte das Gefühl, dein Papa war fast nervöser als deine Mama, die so ruhig und entspannt dem Moment deiner Geburt entgegen sah. Wir wussten, dass du nicht die schwerste kleine Maus werden wirst, der Ultraschall errechnete ein GeburtsGewicht von etwas mehr als 2 kg und so war ich doch auch etwas nervös, ob du schwer und kräftig genug zur Welt kommen würdest . Nun, kaum da, hast du kleine Person uns Anwesende durch deinen kräftigen Schrei und deine rosarote Haut zu Erkennen gegeben, dass du durchaus einverstanden mit deinem Geburtstag bist. Als du bei deiner Mama auf der Brust lagst und dein Papa dich und deine Mama hielt, öffnetest du die Augen und schautest intensiv deine Eltern an. Ein Blick auf die Waage mit dir gab ein GeburtsGewicht von 2365g an, das ist zwar sehr leicht, aber doch schwer genug, damit ein gemeinsames Wochenbett von Anfang an möglich ist. Übrigens, 🌸 EMILY AMINA ALICE 🌸 du hast dir nicht nur die beste Mama der Welt für dich ausgesucht, auch die Wahl deines Papas hast du gut gemacht, denn die Kleidchen, die er für dich gekauft hat, sind absolut chic, ich denke, wenn ihr zwei später einmal in den Modemetropolen der Welt shoppen geht, wird er wohl dir, seiner kleinen Prinzessin, jeden Wunsch erfüllen 🙃… Deine Mama war gestern abend sooo glücklich und alle Ängste verflogen, ich wusste es schon vorher, aber seit gestern Abend ist auch sie sich sicher : ihr werdet eine tolle Familienzeit zusammen haben, alles Liebe für euch drei 💝💝


🌸 RONJA JANA 🌸

19. Juli 2017

🌸RONJA JANA 🌸 eine Statistik besagt, dass nur ca 5% aller Babys sich an ihren errechneten Geburtstermin halten & du kleines, absolut bezauberndes wunderschönes Mädchen bist eines dieser pünktlichen kleinen Wesen! ( wären alle Babys mit ihrem Entbindungstermin so genau, was für ein entspanntes, planbares Hebammenleben hätte ich da ☺️) Gestern war dein offizieller Entbindungstermin und gestern in aller Frühe machtest du dich auf den Weg, geboren zu werden. Es wurde ein langer Geburtstag, bis ich dich am Abend dann endlich in die Arme deiner erschöpften, aber so glücklichen Eltern legen konnte. Deine Eltern hatte ich schon in ihrer Schwangerschaft fest in mein Herz geschlossen, ihre Besuche in meiner Praxis waren voller Herzlichkeit und Liebe, kleine Ronja, ich kann dir nur sagen, du hast dir die wundervollsten Eltern ausgesucht, die frau dir wünschen kann! Das dein Papa mir am Morgen, als deine Eltern noch in meiner Praxis zu einer ersten Untersuchung vorbei kamen, frische Eier von euren eigenen Hühnern und Gipfeli zur Begrüßung entgegen streckte – das sind einfach so bezaubernde Gesten, die deine Eltern ausmachen… Deine Mama hatte sich vorgenommen, als Atemtechnik durch ihre Geburtswehen mit Gesang zu kommen und bereits in meiner Praxis konnte ich staunend zuhören, wie deine Eltern sich gemeinsam durch die ersten Wehen sangen und das klappte erstaunlich gut… Auch im Gebärsaal wurde wirklich toll gesungen & dein Papa begleitete deine Mama mit der Gitarre, das war auch für mich ein neue , noch nie so erlebte Art, durch Geburtswehen zu kommen. Nun, irgendwann kam dann aber doch ein Zeitpunkt, an dem deine Mama alle ihre vorhandene Energie bündeln musste und das Singen aufgab. Das du kleine Maus zwar durch deine Eröffnungsphase sehr sehr schnell gegangen bist, dafür aber in der Schlussphase viel Geduld und in meinen Augen übermenschliche Kraft von deiner Mama gefordert hast – ich gebe es zu, auch ich bin an den Rand des Erträglichen gekommen, zusehen zu müssen, wie deine Mama da alleine durch musste ( und sie hat meinen allerallergrößten Respekt dafür!!) Letztendlich aber wurde sie mit dem Schönsten belohnt – mit dir süssen Maus, die dann doch noch ganz ohne Hilfe und Geburtsverletzungen geboren wurde, von Anfang an mit ihren offenen Augen und wachem neugierigen Blick verzauberte und deinen Eltern reichlich Freudentränen vergießen liess – was für ein wunderschöner Abschluss eines langen Tages! Kleine 🌸 RONJA JANA 🌸, ich freue mich, dich und deine Eltern in den nächsten Wochen bei eurer „Familienwerdezeit“ begleiten zu dürfen und natürlich werde ich dann euren glücklichen Hühnern, dank denen ich heute ein besonders frisches Ei zum Frühstück essen werde, einen besonders verliebten Blick zuwerfen 😁, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 Pino Matto Louis 🌸

19. Juni 2017

🌸 Pino Matto Louis 🌸 eines vorne weg : ich hoffe von Herzen, dass deine Eltern von ihrem ursprünglichen Plan, dich als Einzelkind gross werden zu lassen, es sich in ein oder zwei Jahren doch noch einmal überlegen und dir eine kleine Schwester oder auch einen kleinen Bruder zur Seite stellen ( einen Hund habt ihr ja bereits schon 😊) Einerseits sind Geschwister ja absolut toll und ausserdem – so wie deine Mama heute dich geboren hat, kann frau sich als Hebamme nur wünschen, immer und immer wieder solche Geburten begleiten zu dürfen…( und deine Mama würde ich so gerne noch einmal begleiten!) Nachdem meine letzten 3 Babys ja immer etwas Geduld von allen Beteiligten gefordert hatten, hast du dich heute früh so rasant in diese Welt begeben, wir alle, die um dich herum sein durften, waren überrascht, wie schnell du geboren werden wolltest ( und ich denke, deine Eltern am meisten!). Deine Mama hatte sich mit Hilfe der Hypnobirth – Methode auf ihre Geburt vorbereitet, um so durch ihre Geburtswehen ( oder in diesem Fall ihre Wellen) zu gehen und sie hat das unglaublich beeindruckend gemacht. Das sie gleichzeitig noch das warme Wasser in der Badewanne nutze, war mit Teil ihres Geburtsplanes. Dein Papa lenkte deine Mama zusätzlich von ihren Wehen ab, in dem er sie mit komplizierten Menüvorschlägen für das Mittag – und Abendessen beschäftigte – und deine Mama wollte Mittagessen und zwar als Mutter! Und sie hat das auch geschafft – geboren wurdest du heute vormittag, sanft, ohne Druck, im Wasser – genau so, wie es sich deine Eltern gewünscht haben. Und weil die Zeit vor deiner Geburt so rasch verging, liessen wir uns umso mehr Zeit zum Ankommen und erstem Kennenlernen , nachdem deine Mama dich in ihrer Arme nehmen konnte ( ganz genau so lange, bis das Badewasser zu kalt für euch wurde 😌)
Lieber 🌸 Pino Matto Louis 🌸, danke! – dir und natürlich deinen Eltern, dass ich dieses Geburtserlebnis mit euch gemeinsam erleben durfte, so schön, bist du da! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 Even Levi 🌸

15. Juni 2017

🌸Even Levi 🌸 mit deinem Ankommen auf dieser Welt heute hast du zwei ganz bezaubernden Menschen, nämlich deinen Eltern , alles Glück dieser Welt beschert ( und zugegebenermaßen auch dein Geburtshilfe – Team hatte heute Dank dir einen wunderschönen Morgen 😊) Vor genau einer Woche sassen deine Eltern noch in meiner Praxis, um die letzten Fragen in Bezug auf deine Geburt und die nun kommenden Wochen zu klären und deine Eltern brachten bereits einige deiner zukünftigen Kleidchen mit, damit wir gemeinsam schauen konnten, welche davon wohl für deinen heutigen großen Tag die “ passendsten“ wären. Das dein Papa heute schon die Gelegenheit hatte, dich zu wickeln und hinter das Geheimnis komplizierter Strampler – Druckknopf – Wickeltechniken zu kommen, daran hätten wir alle 3 nicht geglaubt…Als du gestern Abend die ersten Wehen deiner Geburt ausgelöst hattest, waren deine Mama und ich ehrlicherweise nicht sonderlich begeistert, denn wir beide hatten einen anstrengenden, langen Tag hinter uns und irgendwie war da noch die Hoffnung , dass diese ersten Wehen sich doch nochmal beruhigen und wir alle noch etwas Schlaf finden können. Du aber hattest entschieden, dass es den nächsten Schlaf für uns erst wieder geben wird, wenn du auf die Welt gekommen bist. Und so gab es für deinen Papa und deine Hebamme durch die nun folgende Nacht den einen und anderen wachhaltenden Coffein – Shot und für deine Mama statt Kaffee ganz viele Wehen zu verarbeiten. Deine Mama hat sich durch all die Stunden so tapfer und stark gekämpft, hat alle Möglichkeiten der Wehenverarbeitung ausprobiert und dabei immer noch ein Lächeln in ihren Wehenpausen deinem Papa geschenkt. Das du punktgenau um 8 Uhr morgens geboren wurdest, gestaltet dein Geburtsdatum mit jeder Menge Zahlen aus : der 15.6. 17 8 Uhr – ich prognostiziere dir für deine Zukunft ein Faible für Nummern und Zahlen… Vielleicht wirst du einmal Mathematikprofessor, oder Finanzanalyst oder ersetzt Graf Zahl in der Sesamstraße… 😊 Bis dahin aber wirst du für deine Eltern die absolute Nummer Eins, ihr Erstgeborener und ( für den Moment 🙃) ihr ein und alles sein, kleiner 🌸 Even Levi 🌸, hab du und deine Eltern einen wundervollen Start in euer gemeinsames Leben zu dritt 💝💝💝


🌸 ALEXANDER MARCO 🌸

16. Mai 2017

Kleiner 🌸 ALEXANDER MARCO 🌸, als ich heute morgen durch Sunshine – Meggen nach Hause fuhr, waren genau 24 Stunden vergangenen, seit dem ich von deiner Mama zu deiner Geburt gerufen wurde. Allerdings konnte ich gestern noch sehr entspannt Richtung Aarau fahren, denn die Art deines Geburtsbeginns liess vermuten, dass wir alle, die bei deinem Ankommen in diese Welt dabei sein wollten, etwas Geduld mitbringen mussten. Vor 3 Wochen hattest du schon einmal Anzeichen gegeben, dass du geboren werden möchtest. Damals bin ich um einiges schneller in meine Praxis gedüst 🚀🚀, denn es wäre zu früh gewesen, dich schon auf die Welt kommen zu lassen . Deine Mama hat dich mit allen Hebammentricks und vor allem mit viel Ruhe und Geduld dazu bewegen können, doch noch eine Weile mit ihrem Bauch um dich herum bei ihr zu wohnen. Wir hatten 2 Ziele für euch gesetzt, du solltest ein Mai – Baby werden und wenn möglich die 37. Schwangerschaftswoche erreichen. Das habt ihr zwei beides geschafft und darauf kann deine Mama richtig stolz sein! Gestern nun machtest du dich erneut auf den Weg und diesmal gab es kein zurück mehr. Zwar verlief der Tag noch sehr ruhig und entspannt, deine Eltern überlegten sich sogar noch, den von mir empfohlenden, zum Wehen anregenden Spaziergang, gemeinsam mit dem Pferd deiner Mama zu machen und dein Papa bekochte deine Mama mit Energie liefernder Hühnersuppe, ich konnte derweil den Sonnenschein auf meiner Praxisterasse geniessen. Am Abend dann aber hatten wir endlich die Geburtswehen bei deiner Mama , die es brauchte, damit du geboren werden konntest. Deine Mama hat eine bewundernswerte Arbeit im Gebärsaal geleistet, wir konnten sogar spät in der Nacht deinen Papa für einen kurzen Moment zum Ausruhen in euer Wöchnerinnenzimmer schicken. Der Moment war wirklich nur kurz, denn kaum war dein Papa aus dem Gebärsaal gegangen, legte deine Mama und du ein schnelleres Tempo vor.Dein Papa muss das aber intuitiv gespürt haben, denn er kam nach nur einer halben Stunde bereits wieder zurück, um deine Mama weiter zu unterstützen. Am Abend hatte ich noch spassenshalber dem Gynäkologen deiner Mama prognostiziert, dass ich ihn wohl zur typischen “ Unzeit“ morgens um 3 Uhr in den Gebärsaal rufen werde – nun, du hast die Prognose ( um eine viertel Stunde zu früh) bestätigt. Warum du mit einem mal den “ Turbogang“ eingelegt hast , kann ich nur vermuten, aber als jemand, der schöne Schuhe mag könnte ich es nur zu gut verstehen, wenn du nur schon wegen deinen tollen grünen Bommel- Schuhen, die deine Mama für dich ausgesucht hatte, etwas schneller kommen wolltest.
Kleiner 🌸 ALEXANDER MARCO 🌸, nachdem du von deiner Mama gestillt und von deinem Papa in deine Kleidchen gekleidet wurdest, zaubertest du deinen Eltern mit deinem süssen, herzhaften Gähnen ein erneutes Lächeln in ihre Gesichter und zugegebenermaßen, gähnten wir alle gemeinsam mit dir mit, nach so einem langen Abenteuer aber auch nicht verwunderlich! Erholt euch gut in der Klinik und lasst euch verwöhnen, ich freue mich auf die kommenden Wochen mit euch dreien 💝


🌸 ARYAN RIO 🌸

30. April 2017

🌸 ARYAN RIO 🌸, damit du mir gestern so süß und entspannt in die Kamera winken konntest, mussten deine Eltern und ich uns 2 Tage lang in Geduld und Ausdauer üben, bei diesem wunderschönen Anblick von dir hat sich das für uns alle aber mehr als gelohnt! Als ich Samstag früh aufwachte und den vielen Schnee in meinem Garten sah, dachte ich noch : was für ein Glück – kein Notfallpager in der Nacht! ( Babys kommen gerne zur Welt wenn es schneit ), ich kann endlich in aller Ruhe zu meinem Friseurtermin gehen, (es war bereits der 2. Anlauf dorthin) denn dein Vorgänger- Baby Luisa letzte Woche hatte mich ebenfalls daran gehindert, meinen Haaren etwas Gutes zu tun ( 1001 Dank an meinen Haarengel Gabriela Arnet von Arnet Design für das erneute Verständnis!!!😘). Da schrieb mir aber während dessen deine Mama bereits, dass du die ersten Anzeichen machst, geboren werden zu wollen. Und so fuhr ich also statt zum Friseur in meine Praxis und sah es als absolut motivierendes und positives Zeichen an, während der Autofahrt einen Storch auf einem Feld zu entdecken. Das es dir kleinem Mann richtig gut ging und du definitiv in den nächsten Stunden geboren werden würdest, es aber doch noch nicht ganz so eilig hattest, war nach einer ersten Untersuchung klar. Und so konnte ich deine Eltern noch einmal nach Hause schicken, geduldiges Abwarten ist in gewohnter Umgebung leichter als im Krankenhaus … Deine Eltern nutzen die Zeit, um letzte wunderschöne Fotos von dir mit dem Bauch deiner Mama um dich herum zu machen. Was für tolle Erinnerungen an die und so ein schöner Abschied von den vergangenen 9 Monate(n)! Die Fotos, die dein Papa von deiner Mama in den nun folgenden Abendstunden, in der Nacht und am nächsten Morgen machte, waren genauso wunderschön, hatten allerdings einen anderen Charakter. Sie zeigten, mit wieviel Anstrengung, Kraft, Energie und Liebe eine Frau durch die Stunden der Geburt und ihrer Wehen geht und gehen muss . Und sie zeigten auch die Freudentränen, die deine Mama hatte, als sie dich endlich endlich in ihren Armen halten durfte. Das du entspannt und scheinbar absolut zufrieden deine ersten Lebensstunden bei ihr mit wachem Blick verbringen konntest, ist der Verdienst deiner Mama und darauf kann sie sehr stolz sein! Kleiner 🌸Aryan Rio 🌸, deine Eltern werden fleißig weiter Fotos von dir machen, dass dabei auch 3 tolle „Fellnasen“ auf dem einen und sicher auch anderen Bild zu sehen sein werden, freut mich besonders, nicht von Ungefähr sind bei meinen Wochenbettbesuchen Hundesnacks immer fester Bestandteil meines Hebammenkoffers 😄, sei von Herzen Willkommen 💝💝💝

PS : Ich nehme noch einen 3. Friseur -Anlauf! Liebes noch zu erwartende Mai – Baby! Falls du das hier lesen solltest…. NICHT am 12.5. auf die Welt kommen 😉


🌸 LUISA MALEA 🌸

15. April 2017
🌸 LUISA MALEA 🌸, du bist mein diesjähriges Osterhäschen – und was für ein zauberhaftes dazu! Deine Eltern und ich mußten uns zwar einige ( oder besser : viele, viele, viele 😉) lange Tage in Geduld üben und nach einem Fehlalarm habe ich deine Mama auch schon mal spassenshalber als “ Frau meiner schlaflosen Nächte“ am Telefon begrüßt, aber letztendlich hat sich die Geduld gelohnt, abzuwarten, bis du selbst entscheiden konntest, wann der richtige Moment gekommen ist, um geboren zu werden. Gestern nun war dein grosser Tag und wir alle, die daran beteiligt sein durften , wurden mit einer traumhaft schönen Geburt für das “ geduldig sein“ belohnt… Deine Mama kam noch so entspannt und locker im Gebärsaal an, dabei hatte sie daheim schon viel an Wehenarbeit geleistet und alle Warmwasserreserven des Haushaltes für die Badewanne aufgebraucht …Nun, hier im Gebärsaal gab es noch genug vom warmen Wasserelexier und so nutze sie dieses wunderbare Entspannungsmittel, um in der Badewanne durch ihre und deine Wehen zu kommen. Dein Papa tat alles erdenklich mögliche, um deiner Mama in jeder Wehenpause ein Lächeln in ihr wunderschönes Gesicht zu zaubern und er hat das sehr liebevoll und variantenreich getan. Das er deine Mama während deinem Geburtsmoment in seinen Armen hielt und sie so stütze und ihr Kraft und Energie gab- das sind die wunderschöne Momente, die einen sehr sehr dankbar machen, dass Frau an diesen Augenblicken teilhaben darf. Kleine 🌸 LUISA MALEA 🌸, dein Papa zog dir nach deiner Geburt Kleider an, die bereits deine Mama nach ihrer eigenen Geburt getragen hat und davon warten anscheinend noch einige darauf, dass auch du sie tragen kannst. Ich freue mich sehr darauf, sie ALLE in den nächsten Wochen an dir zu sehen und mit deinen Eltern deine Ankommenszeit gemeinsam zu erleben, sei von Herzen Willkommen 💝

 


🌸 BASTIAN 🌸

16. März 2017

Kleiner 🌸 BASTIAN 🌸, vor 18 Monaten habe ich hier deine ( nun) große Schwester Alexa begrüßen dürfen, eingewickelt in das gleiche (und jetzt euer gemeinsames) Geburtstuch, genauso süss, genauso wach, aber doch um einiges leichter als du. Damals sind deine Eltern wenige Wochen nach der Geburt weit weit weg gezogen und ich dachte, wir werden uns wahrscheinlich nicht mehr wiedersehen, auch wenn die eine und auch andere “ Stillberatung“ wunderbar per Skype gemacht wurde und ich so doch einige Entwicklungsschritte deiner Schwester “ live“ verfolgen konnte. Was für eine riesige Ehre war es dann für mich, als deine Mama mich im letzten Jahr anrief, um deine Geburt anzukündigen und das deine Eltern extra wieder nach Aarau kommen würden, damit du beim gleichen Geburtshilfe – Team auf die Welt kommen konntest! Heute war nun dein grosser Tag und auch wenn deine Mama wieder sichtlich aufgeregt war, letztendlich war dein Geburtstag entspannt, fast schon routiniert, ohne Hektik, mit so vielen liebevollen Menschen um euch herum, die deinen Eltern bei deiner Geburt in verschiedener Art und Weise halfen, sich mit euch freuten, dich gleich nach deiner Geburt begrüßten… Dein Papa trank in den letzten Minuten vor deiner Geburt noch in aller Ruhe einen doppelten Espresso, ( so wollte es die Tradition 😉) das Coffein hielt ihn aber keineswegs davon ab, mit ruhiger Hand dich nach deiner Geburt auf dem Schoss deiner Mama zu wickeln, anzuziehen und vor allem die Perlen deines Namenskettchens aufzufädeln. Deine Mama hielt dich glücklich in ihren Armen, so voller Liebe und so wunderschön sah sie aus !
Und auch wenn nun eine andere Hebammenkollegin die ersten Wochen euch zu Hause mit Rat und Tat zur Seite steht ( der Anfahrtsweg wäre für mich nun definitiv zu weit), so bin ich mir dennoch sicher, der eine und auch andere Skypemoment schenkt mir ein paar wertvolle Augenblicke mit dir kleinem Mann, der süssen Alexa und deinen wundervollen Eltern, sei von Herzen Willkommen geheißen, BASTIAN!💝


🌸 DARIO 🌸

4. März 2017

Kleiner wundervoller 🌸 DARIO 🌸, es ist eigentlich nur konsequent, berichte ich von deiner Geburt hier mit 2 Tagen Verspätung. Deine Eltern und ich warteten schon seit 3 Wochen jeden Tag ( und ich besonders jede Nacht) darauf, dass du geboren werden möchtest ( und für alle meine Freunde, die die letzten 3 Wochen mitgefiebert und Termine und Dates mit mir immer mit einem “ vielleicht komme ich oder auch nicht “ verbinden mussten – ja, DIESES Baby ist nun endlich da 😉). Deine Mama durfte ich bereits vor 2,5 Jahren bei der Geburt deines (nun großen) Bruders im Gebärsaal begleiten und diese Geburt blieb mir so tief in Erinnerung, denn deine Mama hatte die sensationelle Fähigkeit mit Hilfe von Hypnobirth eine traumhafte Geburt zu gestalten , schnell und für deinen Papa und mich als Außenstehende so entspannt wirkend- als ob Geburtswehen wirklich rosarote Wellen wären, was sie meiner Erfahrung nach äußerst selten sind. Und als deine Eltern in nun dieser Schwangerschaft bei mir in sprichwörtlich froher Erwartung in der Praxis sassen, gab es eigentlich nur ein winzig kleines Problem : wie können wir die erste Geburt noch einmal “ toppen“ und deine Mama äußerte den Wunsch, diesmal eine Wassergeburt erleben zu wollen. Eigentlich bin ich bei solch konkreten Wünschen sehr vorsichtig, denn in der Regel verlaufen Geburten immer anders als erwartet und um Enttäuschungen zu vermeiden, rate ich von fixen Geburtsvorstellungen ab. Bei deiner Mama aber wusste ich, wenn alle äußeren Bedingungen stimmen, wird sie ihre Geburt so gestalten können, wie sie es sich vorgestellt hatte. Das wir deinen Geburtsbeginn etwas “ anstupsen“ mussten, war nur der einzige “ Eingriff“ in deinen natürlichen Geburtsprozess, kaum kamen die Wehen wusste deine Mama in jeder Phase der Geburt , was sie wollte und wie wir ihr helfen konnten. Der Rest ist schnell erzählt : deine Geburt ließ uns alle Beteiligten staunen, so unvorstellbar stark ging deine Mama von Wehe zu Wehe, so wunderschön sah sie als Gebärende aus und so eine traumhafte Geburt schenke sie dir, ihr und uns Anwesenden! Eigentlich unnütz zu erwähnen, dass du NATÜRLICH im Wasser auf die Welt kamst – die Sekunden, die ich euch Babys nach der Geburt in der Regel noch unter Wasser lasse, damit ihr und eure Eltern euch ansehen könnt…- so unbezahlbar schön für uns alle!
Kleiner Dario – alle wunderbaren Wünsche für dich, deinen Bruder und deine wundervollen Eltern, so schön, wird auch diese deine Geburt tief in meinen Erinnerung bleiben 💝
Und wärend Dario geboren wurde kam fast zeitgleich im Gebärsaal nebenan die kleine
🌸ELLA 🌸 auf die Welt, eines meiner März -Babys was es so eilig hatte, geboren zu werden, dass es für mich nur reichte, ihre Eltern im Gebärsaal zur Begrüßung zu umarmen und so froh war, dass meine Kollegin Chantal sie bei der Geburt ihrer ersten Tochter liebevoll begleitete ( MERCI du Liebe 🌸! ) Spät in der Nacht habe ich dann dich, Ella und deine glückliche Mama, die natürlich nicht schlafen konnte, nach so einem aufregenden Tag, noch besucht und soviel Glück und Liebe im Gesicht deiner Mama gesehen! Ich freue mich jetzt, die uns fehlende gemeinsame Zeit in den nächsten 8 Wochen im Wochenbett mit euch nachzuholen! Herzlich Willkommen auch dir kleines Mädchen, 💝💝💝


🌸Robin🌸

24. Februar 2017

Kleiner 💝ROBIN 💝 du hast heute in den frühen Morgenstunden ganz wundervollen Menschen Freude und Glück mit deiner so wunderschönen Geburt gebracht. Als du gestern Abend den Startschuss für deinen Geburtstag auslöstest , kam ich gerade aus meiner Woche im Aargau zu Hause in Meggen an, in froher Erwartung eines verlängerten Wochenendes. Das Wochenende musste warten und mein diesjähriger Beitrag zur Luzerner Fasnacht bestand lediglich darin, gestern wenigstens 1x durch Fasnachtsluzern Richtung Aarau mit dem Auto zu fahren und die tollen Kostüme im Vorbeifahren zu begutachten und gedanklich 3 Konfetti in die Luft zu werfen.
Deine Eltern habe ich nach der ersten Untersuchung in meiner Praxis noch einmal in ihr Zuhause geschickt, in der Hoffnung, dass alle, wirklich alle Beteiligten noch die eine oder andere Stunde energiebringenden Schlaf bekommen. Aber du kleiner Mann hattest da ganz andere Pläne, kaum waren deine Eltern daheim, mussten auch sie schon wieder umkehren, denn du hattest mit einem Mal entschieden : keine Nachtruhe für euch – ich möchte auf die Welt! Als im Sternzeichen geborener Fisch gab es eigentlich nur einen Geburtsort, an dem du auf die Welt kommen solltest und auch deine Mama hatte sich eine Wassergeburt gut vorstellen können und so durften wir Anwesenden heute Nacht am Badewannenrand stehend staunend Zeuge deines Ankommens werden, deine Augen öffneten sich bereits unter Wasser und schauten deine Mama intensiv an, bevor wir dich zu ihr in die Arme legten…Das sind so wunderschöne magische Momente, danke das ich da mit teilhaben darf! Kleiner Robin, du hast dir so bezaubernde Eltern ausgesucht, habt ein wundervolles Aufwachsen miteinander, Willkommen kleiner Mann 💝💝💝
( und ein riesiges Dankeschön an meine Kollegin Gina für die “ Rundumbetreuung“ die du für mich während der Geburt getan hast 😘)


🌸FABIENNE 🌸

10. Januar 2017

Kleine 🌸FABIENNE 🌸 du winzig kleines Wesen hast es in den letzten 24 Stunden geschafft, den Terminkalender von vielen Frauen ( und besonders meinen) ordentlich durcheinander zu bringen ( wahrscheinlich wirst du in deinem späteren Leben mal ein prima Partycrasher 😉) . Erst gestern nachmittag rief deine Mama bei mir an, um mir mitzuteilen, das dein Geburtstag bereits auf Ende Januar statt wie vorgesehen im Februar geplant werden muss, an einem Tag, an dem sich bereits 4 neue 2017-Babys mit ihren Mamas um sich herum in meiner Praxis einen Termin für ein Kennenlerngespräch geholt haben. Nun, es gab gestern ein fleißiges hin- und her-Telefonieren und Planen, aber letztendlich hatte jede meiner Frauen einen neuen Praxistermin und ich wiederum einen Tag freigeschaufelt, damit ich mich nur um dich und deine Eltern kümmern kann. Heute früh nun rief deine Mama erneut bei mir an, um mir zu sagen dass du dich bereits auf den Weg gemacht hast , diesen intensiven Schnee – und Wintertag live und außerhalb deiner warmen Gebärmutterhöhle erleben zu wollen. Dank meiner lieben Hebammenkollegin Claudia ( MERCI 💝 💝 💝 💝!!!) die deine Eltern bereits in der Klinik in Empfang nahm und schon jede Menge für deine Geburt vorbereitete, konnte ich über verschneite Autobahnen von Meggen Richtung Aarau um einiges entspannter schlittern und dabei alle Wöchnerinnen, die ich eigentlich heute besucht hätte, um einen neuen Termin bitten ( auch hier – Danke euch Weibern für das Verständnis!)
Deine Mama war die ganze Zeit die Ruhe selbst, so entspannt hatte ich sie schon in ihrer ganzen Schwangerschaft kennen und schätzen gelernt. Dein Papa war um einiges nervöser, zu plötzlich kam für ihn deine Geburt. Als du uns dann aber mit einem kräftigen Schrei, schon rosarot und mit offenen Augen begrüßt hast und ich dich, kleines Mädchen, ihm in seine Arme legen konnte , war da nur noch ganz großer Papastolz spürbar!
Selbst das Anziehen deiner ersten Kleidchen ( was zugegebenermaßen bei deine Winzigkeit nicht ganz so einfach war) hat er mit Bravour gemeistert.
Und während für viele Leute der heutige 10. Januar ein schneereicher, kalter Wintertag war, wird in den Erinnerungen deiner Mama und deines Papa dieser Tag immer einer der wärmsten und liebevollsten Tage in ihrem LEBEN sein, schön bist du da, 🌸FABIENNE 🌸!


🌸 Jonas León 🌸

2. Januar 2017

Mit 2 Tagen Verspätung schaffe ich es heute, mein erstes 2017 – Baby zu begrüßen! Während die meisten Menschen am 2. Januar eher entspannt und ruhig die vergangenen Feiertage hinter sich lassen, war für deine Eltern, kleiner 🌸 Jonas León 🌸 dieser 2. Januar ein Tag voller Emotionen, aufregender Momente und liebevoller Augenblicke! Deiner Mama war es sehr wichtig, das dein Ankommen nicht vor deinem Entbindungstermin geplant wird und ich war gespannt, ob du es überhaupt bis ins neue Jahr im Bauch deiner Mama aushalten würdest, aber das hatten mir deine Eltern sehr sicher prognostiziert. Und so konnte ich meine Ferien für wenige Stunden unterbrechen, um gemeinsam mit deinen Eltern und einem tollen Op- Team bei deiner Ankunft in dieser Welt mit dabei zu sein. Und es war letztendlich ein sehr entspanntes Ankommen, zufrieden und mit offenen Augen lagst du die ersten Minuten und Stunden abwechselnd bei deiner Mama oder deinem Papa im Arm und mit so viel Liebe umgeben, man hatte das Gefühl, du genießt jeden Augenblick, deine Eltern haben es mit Sicherheit getan! Kleiner Jonas,sei von Herzen Willkommen geheißen und hab eine liebevolle Kindheit mit deiner Familie, deiner großen Schwester Anna und deinen wunderbare Eltern!
Und ich möchte hier auch noch meine beiden andere Januar- Babys begrüßen, die in meiner Ferienzeit geboren wurden : 🌸 JULIAN 🌸, du wolltest bereits noch in den letzten Tagen des alten Jahres auf die Welt kommen und hast das sehr rasant gemacht und
🌸 DARIA 🌸! Du kleines Mädchen kamst nur wenige Minuten nach Jonas auf die Welt & wenn ich zwar nicht bei euren Geburten dabei war, so habe ich euch doch schon in der Klinik kennen lernen dürfen und freue mich auf die nächsten Wochen mit euch und euren Eltern in eurem Daheim im Wochenbett 💝


🌸 Sven 🌸

18. Dezember 2016

Kleiner bezaubernder 💝SVEN 💝 , du hast dir den Weihnachtsmonat für deinen Geburtstag ausgesucht und wirst nur schon aus diesem Grund so einigen Menschen dieses Weihnachtsfest besonders festlich und herzerwärmend ermöglichen! Allen voran natürlich deinen Eltern, die nach einer langen langen Reise mit deiner Geburt am vergangenen Sonntag nun endlich am Ziel all ihrer Wünsche angekommen sind und mit dir das schönste und größte ( nun gut – nicht unbedingt das schwerste 😉) Geschenk erhalten haben, was man ihnen wünschen konnte! Als deine Mama in der ersten Hälfte dieses Jahres bei mir anrief, um deine Geburt für den Weihnachtsmonat anzukündigen, musste ich ihr zuerst die enttäuschende Nachricht mitteilen, dass ich eigentlich in jedem Dezember gar keine Geburten übernehme, damit ich piquettfrei mich selbst um den einen und anderen Geburtstag in meiner Familie kümmern und auf Reisen gehen kann. Deine Mama war sooo enttäuscht von dieser Tatsache , so das ich wenigstens bis 2 Tage vor meinem Geburtstag für sie und dich meinen Pager anliess, in der Hoffnung, dass du kleiner Mann pünktlich oder sogar vor deinem Entbindungstermin auf die Welt kommen möchtest… Nun, ihr Mäuse macht in der Regel dennoch was ihr möchtet und kümmert euch nicht um Zeitpläne und du hast dich bei deiner Mama um dich herum so wohl gefühlt, dass deine Mama und ich am letzten Tag vor meinen Ferien in meiner Praxis ein langes “ Abschieds Gespräch“ geführt haben, mit den letzten Tipps und Ratschlägen von mir für deine Eltern ( inklusive einem „Atemkursus to go“ ☺️), wohl wissend, dass wir uns erst wieder im Wochenbett wiedersehen werden. Bei deiner Geburt war ich dank WhatsApp immer up to date und konnte mich dann mit deiner Mama und deinem Papa mitfreuen, als endlich dein erstes Foto von dir im roten Tuch mit deinen strahlenden Eltern ankam! Deine Mama war traurig, dass du wohl nicht hier in meiner Babygalerie begrüßt werden würdest , hat sie doch von Anfang an alle Babys hier mitgelesen, aber für mich gibt es da gar keinen Grund es nicht zu tun, so häufig wie ich bereits mit dir mit meinen Händen oder mit meinem Herzton – Schallkopf Kontakt hatte, kleiner SVEN, wir kennen uns schon lange und natürlich bist du auch eines meiner Babys ! So sei also 💝HERZLICH WILLKOMMEN 💝 und beschere deinen Eltern ein ganz besonderes Weihnachten, genau wie ich das all meinen anderen Babys vom 2016 und ihren wunderbaren Eltern wünsche! 🎄YARI 🎄 NELE 🎄 LINA 🎄 ELIN 🎄 JOSHUA 🎄 ALEYLA 🎄 IAN 🎄ROMINA 🎄MATTIA 🎄 MARA 🎄JULIA 🎄VINCENT 🎄LÉONIE 🎄ALEKSA 🎄BEN 🎄MOANA 🎄JENNA 🎄SIENNA 🎄ELLIE 🎄EMILIE 🎄LINUS🎄LEVINIA 🎄Lino🎄Niklas 🎄Joséphine 🎄 und 🎄SVEN : die einen von euch dürften bereits dafür sorgen, dass die Weihnachtsbaumkugeln im unteren Bereich des Baumes bruchsicher sind, die anderen werden sich einfach nur am Lichterglanz erfreuen. Ich wünsche euch und euren Eltern glitzernde Momente an eurem ersten gemeinsamen Weihnachtsfest, es ist schön, seid ihr ein wundervoller Teil meines persönlichen 2016 geworden!💝


🌸JOSEPHINE VIKTORIA🌸

10. November 2016

Es dauerte gestern, Donnerstag, eine lange Nacht, einen sehr langen Tag und dann noch einmal einen langen Abend, bis deine Eltern, kleines bezauberndes Mädchen, in ihrem Wöchnerinnenzimmer dein Ankommen auf dieser Welt erschöpft aber entspannt und glücklich realisieren konnten. Nun, manchmal braucht ihr Mäuse einfach etwas mehr Geduld und Zeit und euer so ganz eigenes Tempo auf eurem Geburtsweg, gut wenn alle Beteiligten bei einer Geburt diese Geduld aufbringen können. Dein Papa verriet schon relativ früh, auf wen wir uns freuen können und vor allem, welchen wunderschönen Name du von deinen Eltern bekommen wirst! Aus eigener Erfahrung kann ich nur bestätigen, dass Menschen, die mit dem Namen 🌸JOSEPHINE VIKTORIA 🌸 auf die Welt kommen, zu ganz wundervollen, tollen Frauen heranwachsen! Während der vielen Stunden im Gebärsaal , bei denen dein Papa mit ganz viel Liebe für deine Mama und dich sorgte, mache er immer wieder Fotos vom Himmel über deinem Geburtsort ( und ich bin natürlich sehr gespannt, was mit den vielen Aufnahmen passiert ☺️) und da war gestern so ziemlich jede erdenkliche Wettersituation mit dabei… Deine Mama hatte nicht die Musse, sich um Wetterkapriolen zu kümmern, sie brauchte all ihre Energie, um für dich und mit dir gemeinsam Wehe um Wehe zu verarbeiten und sie hat das mit einer bewundernswerten Ausdauer gemacht und für dich unglaubliche Kräfte entwickelt. Ihr Lächeln,als wir dich endlich in ihre Arme legen durften, war einfach nur wunderschön!
Deine Eltern, Josephine, sind schon von berufswegen Genussmenschen, ich wünsche ihnen nun Unmengen an genussvollen Momenten mit dir und für euch in eurem gemeinsame Leben , sei von Herzen willkommen 💝💝💝!


🌸NIKLAS🌸

2. November 2016

Wenn ich meine zukünftigen Patientinnen zum “ Kennenlerngespräch“ in meine Praxis einlade, geht es mir primär darum, zu sehen, ob die Chemie zwischen uns beiden stimmt. Bei deiner Mama, kleiner bezaubernder 🌸NIKLAS 🌸, fühlte ich schon vom allerersten Augenblick, dass wir ganz wunderbar zusammen passen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich auch von Anfang an gewusst , wie deine Geburt verlaufen wird, bei manchen Frauen spürt Frau einfach, dass sie eigentlich zum gebären “ geboren“ sind ☺️…Dein Papa wollte bei deiner Geburt deiner Mama so viel wie nur möglich helfen und so habe ich ihm die Aufgabe gegeben, deiner Mama in jeder Wehenpause ein Lächeln in ihr Gesicht zu zaubern und er hat das mit viel Einfallsreichtum getan! Deine Mama hat in den Stunden bis zu deiner Geburt das warme Wasser als Möglichkeit genutzt, um gut durch die Wehen zu kommen und sie hat das ganz wundervoll gemacht! Und so konntest du kleiner Mann uns allen mit deiner schönen Geburt im Wasser einen weiteren magischen Moment schenken und deine Eltern an einen Punkt des Universums versetzen, in dem weder Zeit noch Raum wichtig ist und der nur Platz für ganz viel Liebe und Glück für dich bereit hält. Willkommen kleiner Mann in deiner wundervollen Familie 💝


🌸LINO HENDRIK 🌸

22. Oktober 2016

Lieber 🌸LINO HENDRIK 🌸, dein Geburtshilfeteam hat dich mit deiner Mama um dich herum in den letzten Tagen und Wochen mehrere Male gebeten, an gewissen Tagen noch nicht zur Welt zu kommen, sei es, weil ein Konzertbesuch im KKL anstand, die Tickets für einen Kinofilm bereits gekauft waren, oder eine Woche Urlaub auf der Insel geplant war – und sowieso, am liebsten wäre uns ja immer so ein traumhaftes Sonntagskind, einfach, damit alle anderen Termine mit Patientinnen nicht verschoben werden müssen…Nun, du hast dich immer mit unseren vielen Dates arrangiert, so dass es eigentlich gar keine Rolle spielte, dass aus dem gewünschten Sonntagskind nun einfach ein traumhaftes Sonnentag – Samstagskind geworden ist! Zugegebenermaßen war ich gestern abend nicht sehr euphorisch, als deine Mama, kaum war ich nach einer sehr anstrengenden Arbeitswoche in Suhr wieder daheim in Meggen , mir am Telefon deine ersten Geburtswehen beschrieb… und als ich dann wirklich sehr sehr müde auf der Autobahn wieder zurück in den Aargau fuhr, hielt ich gedanklich “ Zwiesprache“ mit dir, um dir klar zu machen, dass es eigentlich nicht so optimal ist, zu einer Zeit sich auf die Welt begeben zu wollen , wenn alle Beteiligten eher in den Schlafmodus gehen möchten, statt einen Geburts – Marathon zu rennen, das galt natürlich besonders für deine Mama! Und auch da hast du uns den Gefallen getan und uns allen noch einmal die Möglichkeit geben, etwas Energie zu tanken, bevor es heute früh nun endgültig in den Gebärsaal ging! Deine Mama hatte den Wunsch so natürlich wie nur möglich deine Geburt selbstbestimmt zu erleben und das hat sie auch ganz wundervoll getan. Die Stimmung im Gebärsaal war so entspannt und friedlich ( und zum Teil haben wir so fröhlich – lustige Gespräche zwischen den einzelnen Wehen führen können ) kein Wunder konnte dein Papa sogar einen kurzen,intensiven Power- Nap halten… Erst als die Klaviermusik, die deine Mama für deine Geburt ausgesucht hatte, ihr ( und ich gebe jetzt mal nicht ihren Orginalton wieder 😉) ziemlich auf die Nerven ging, merkte man, dass auch deine Mama mit ganz kraftvollen Wehen durch eure Geburt ging, aber sie hat das so toll gemacht, für uns Anwesenden war das pure Energie! Bereits heute Abend standen nicht nur deine Eltern, auch deine große Schwester, deine Großeltern, Tante und Onkel staunend an deinem Bettchen und als ich deine ganze Familie beim Nachhausefahren auf dem Parkplatz wieder getroffen habe, war da ganz viel Glück und Lächeln in ihren Gesichtern und ich konnte ihnen beim Vorbeifahren nur den Tipp geben, dein Ankommen heute mit einem besonders guten Tropfen zu feiern und hoffe, sie werden es auch getan haben! Zum Wohl, LINO! Auf dich und deine wundervollen Eltern 💝🍾💝


🌸LEVINIA SOPHIA🌸

14. Oktober 2016

Heute früh bin ich sehr entspannt Richtung Gebärsaal losgefahren ( ich konnte sogar beim Bäcker einen Zwischenstopp machen und meinen Hebammen etwas für ihren Frühstückstisch mitbringen), denn deine Geburt, kleines süsses Mädchen, war geplant. Natürlich waren deine Eltern trotzdem nervös, aber egal wer heute alles um dich, deine Mama und deinen Papa herum war und euch bei eurem großen Tag begleitete, alle konnten mit Gelassenheit und Ruhe deinen Geburtstag miterleben und alle haben sich über dich und deine Zufriedenheit, die du nach der Geburt ausgestrahlt hast, gefreut! Dein Papa, so konnte ich feststellen, ist noch sehr routiniert, was das Wickeln und Anziehen eines Babys anbelangt, kein Wunder, dein grosser Bruder ist ja in Wirklichkeit noch nicht ganz so groß, da wartet ein prima Spielkamerad auf dich und ihr werdet wohl gemeinsam durch viele Erlebnisse und Abenteuer gehen… Deine Mama hat in den letzten Monaten sehr sehr viel getan, damit du heute in ihren Armen liegen konntest. Mit wieviel Liebe konnte sie nun endlich deine Kleidchen, die du nach der Geburt angezogen bekommen hast, zu Hause auswählen und deine ersten Kuscheltiere für dich heute in dein Bettchen plazieren. Möge diese Liebe, diese Ruhe und Zufriedenheit des heutigen Tages in eurem Familienleben weiterhin viel Platz einnehmen, sei liebevoll Willkommen 🌸LEVINIA SOPHIA🌸


🌸LINUS OLIVER🌸

7. Oktober 2016

Nach so vielen Mädchen im September wurde es nun langsam Zeit, dass auch die Männerwelt wieder Verstärkung erhält und zwar eine ganz, ganz süße Verstärkung!!! Du, 🌸LINUS OLIVER 🌸hast dich heute früh absolut pünktlich an deinem errechneten Geburtstermin auf deinen Geburtsweg begeben ( wäre das immer so – was für ein entspanntes und planbares Hebammenleben könnte ich dann führen 😉) . Deine Mama hatte in den letzten Tagen immer wieder mal das Gefühl, du möchtest bereits auf diese Welt kommen, badete zu Hause fleißig, um dann doch enttäuschend festzustellen, dass das warme Wasser zwar gut tat, die Wehen aber noch nicht zum Gebären ausreichten. Heute nun aber war das Wasser euer beider Element und die Wehen waren mehr als effektiv – deine Mama und du habt euch beide eine traumhafte und sehr schnelle Wassergeburt ermöglicht, wir Anwesenden rundherum konnten einfach nur staunen und uns glücklich schätzen, bei so einer wunderschönen Geburt dabei sein zu dürfen!
Deine Mama sagte mir heute früh am Telefon, dass heute der “ Tag des Lächelns“ sei, nun, LINUS, du hast heute definitiv schon bei vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, deine Eltern, deine Großeltern, dein Onkel und natürlich dein Geburtshilfeteam sind absolut begeistert von dir! Ich wünsche dir für dein Leben viele Momente, in denen du Menschen weiterhin zum Lächeln bringen wirst und sie somit glücklich machst, so wie du es heute ganz einfach geschafft hast 💝


🌸Emilie Helena🌸

25. September 2016

💝Emilie Helena💝, ein Sonntagskind, eine Süsse und eine ganz ganz schnelle Maus! Nachdem ich gestern gerade mit dem Eintrag für die Zaubermaus Ellie auf dieser Seite hier fertig war ( und mich bei dir -noch unbekannterweise -bedankt habe, dass du mich eine Nacht zur Erholung schlafen gelassen hast) riefen deine Eltern bei mir an, denn du wolltest ihr sehnsüchtiges Warten auf dich beenden. Noch am Freitag musste ich deiner Mama Mut und Geduld in meiner Praxis zusprechen ( deine Wehenkurve war vernichtend ruhig) , wohl wissend, dass geduldig sein nach über 40 Wochen Schwangerschaft nicht unbedingt die Stärke einer werdenden Mama ist…Aber auch hier hat sich das Warten auf den Moment, an dem DU entschieden hast, auf die Welt zu kommen, gelohnt, denn die Schnelligkeit mit der deine Mama durch deine Geburt gegangen ist, ist für eine Geburt des ersten Kindes eher ungewöhnlich. Die Geburtsbadewanne war zwar mit Wasser gefüllt, aber hinein geschafft haben wir es nicht mehr…( ich habe aber deinem Papa angebotenen, nach der Geburt mit dir eine Runde schwimmen zu gehen, aber du warst so perfekt und wunderschön, da hat es kein Bad mehr für dich gebraucht 😉)
Kleine bezaubernde Emilie, es war einfach nur schön, deine Eltern an diesem so speziellen Tag begleiten zu dürfen, ihre Freude, ihr Glück und ihre Liebe für dich zu spüren. An diesen wunderschönen Momenten teilhaben zu dürfen ist ein Privileg und gleichzeitig die Bestätigung, den wohl schönsten Beruf gewählt zu haben… 


🌸Ellie🌸

24. September 2016

Die Eltern brauchten einen Moment Ruhe und ungestörte Zwei -bzw Dreisamkeit, um ihr Glück und ihr Geburtserlebniss greifbar zu machen und die Hebamme musste eine Nacht Schlaf nachholen, dankbar, dass das nächste zu erwartende September- Baby sich noch Zeit lässt – deshalb darf ich heute, mit einem Tag Verspätung, dieses süße kleine Mädchen vorstellen, bei dessen wundervollen Geburt ich gestern mit dabei sein durfte.
🌸Kleine Ellie🌸 – nur schon dein Name alleine verzaubert! Als ich gestern in den allerersten Stunden des neuen Tages in mein Auto stieg, um zu deiner Geburt zu fahren , kam im gleichen Moment meine grosse Tochter von ihrem “ Ausgang“ heim und während ich durch Luzern fuhr, fielen die vielen jungen Menschen vor Klubs und Bars auf, die das Wochenende feierten. So konnte ich deinen Papa gleich zu Beginn “ beruhigen“, dass seine Nervosität wohl heute in 18 Jahren mindestens genauso groß sein wird, wenn du deine Volljährigkeit mit deinen Freunden im “ Ausgang“ feiern wirst ( lass es mich dann wissen, ob ich Recht behalten habe 😉)
Deine Eltern, Ellie, hatten den Wunsch, dich in einer ruhigen, ganz natürlichen Atmosphäre zu gebären, gemeinsam haben sie sich mit einem Hypnobirth Kurs auf deinen – ihren großen Tag vorbereitet und es war so schön mit anzusehen, wie deine Eltern ihren Wunsch umsetzen konnten, wie dein Papa deine Mama durch jede einzelne Wehe mitgetragen bzw gehalten hat ( im wahrsten Sinne des Wortes) und deine Mama in ihrem ganz eigenen Rhythmus, dir die Zeit gegeben hat, die du gebraucht hast, um letztendlich uns allen Beteiligten mit einer traumhaften Wassergeburt einen so kostbaren Augenblick zu schenken. ( und by the way – so wichtig für mich, einen Geburtshelfer neben mir zu wissen, der ebenfalls die Ruhe und Gelassenheit für solche Geburten hat, MERCI !)
Klein -Ellie, solltest du in 18 Jahren bei deiner Partyvorbereitung eine gewisse Nervosität bei deinen Eltern spüren, rate ihnen einfach, die Musik -Playliste, die deine Mama für deine Geburt zusammen gestellt hat, erneut abzuspielen, die war nämlich einfach nur toll und entspannend ☺️💝


🌸Sienna🌸

13. September 2016

Kleine, wunderschöne Sienna, ich muss dir und deiner Mama ein riesiges Kompliment machen! Eigentlich wolltest du dich ja bereits am vergangenen Samstag auf den Weg in diese Welt machen, aber als ich deiner Mama sagen musste, dass mein Fussverband zwar optisch perfekt zu deinem Geburtstuch passen würde , ich aber nicht in der Lage gewesen wäre , humpelnd eine Geburt zu begleiten, da hat deine Mama entschieden, dein Häuschen ( und ihre Gebärmutter) mit allen Tricks und Mitteln wieder zu beruhigen und ihr zwei habt das wundervoll hinbekommen! Heute früh nun war dein grosser Moment und in meinen Augen hat sich die Geduld und das Abwarten gelohnt, denn du bist innerhalb einer sehr sehr kurzen Zeit geboren worden , dein Papa wurde also nicht lange auf die Folter gespannt, ob er zu seinen 2 Söhnen nun endlich ein kleines Mädchen sein Eigen nennen darf …Und so haben heute deine beiden Brüder und dein Papa stolz und glücklich dich und deine Mama umarmt und willkommen geheißen & das mache ich natürlich auch : Alles Liebe dir und deiner tollen Familie, Sienna 


🌸Jenna Oliv🌸

8. August 2016
Ach Püppi ( so war dein Name bis heute) , wie viele Male habe ich in den letzten 20 Wochen mit deiner Mama über dich geredet, dich von aussen durch ihren Bauch getastet, dich bereits mehrfach an deinem Köpfchen direkt berührt, der WhatsApp – Verlauf zwischen deiner Mama und mir wäre inzwischen druckreif und buchfüllend, die letzte SMS schrieben wir uns heute, genau 1 Stunde vor deiner Geburt ... Kennengelernt haben deine Mama und ich uns schon bevor an dich zu denken war, trotz traurigem Anlass war da sofort ganz viel gegenseitige Sympathie und umso mehr habe ich mich gefreut, als ich dich mit deiner Mama um dich herum zur ersten Schwangerschaftskontrolle getroffen habe.. Es gab einige Male in den letzten Wochen, in denen du schon den Anschein hegtest, auf die Welt kommen zu wollen, zu früh, viel zu früh, aber deine Mama konnte dich und den Bauch immer wieder beruhigen. Und als du die letzten Tage im Juli endlich, endlich kommen durftest (rechtzeitig vor meinen Ferien) machtest du zwar verschiedene Anläufe ( und organisiertes dadurch deiner Mama und mir gemeinsame Abende in meiner Praxis und darauf folgende schlaflose Nächte) aber der richtige Loslassmoment war einfach bis zu meinem Ferienbeginn noch nicht gekommen. So hat heute eine andere liebe Hebammen – Kollegin dich begrüßen und in dein rotes Tuch wickeln können und deine Mama und sie haben es gut und in einem so rasanten Tempo gemacht, ich hätte keine Chance gehabt, es rechtzeitig nach Aarau zu schaffen ! So werde ich dich nun entspannt im Wochenbett kennenlernen und freue mich, den schon so lange abgemachten Aperol zur Begrüßung von dir mit deiner Mama zu genießen, JENNA, sei von Herzen willkommen 💜❤️💜

 


🌸Moana🌸

9. Juli 2016
Genau so schön und heiss wie am heutigen Tag war das Wetter in Aarau auch vor 22 Jahren . Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, denn auch damals war ich im Gebärsaal, allerdings nicht als Hebamme, sondern als Patientin bei der Geburt meiner ersten Tochter ( by the way -Happy Birthday, Géraldine!) Und wie so viele Frauen, die geboren haben, habe auch ich meine eigene Geburt heute gedanklich wieder in Erinnerung gebracht. So schön, dass ausgerechnet heute ein süsses kleines anderes Mädchen auf die Welt kommen wollte und ich dabei sein durfte ! Deine Mama und ich , MOANA , arbeiten nun schon seit über 10 Jahren zusammen & als sie mir vor einigen Monaten freudvoll deine Geburt ankündigte, empfand ich es als riesige Ehre, deine Hebamme sein zu dürfen. Dein Papa scherzte noch, er wolle ein Bier mit in den Gebärsaal nehmen – nur für den Fall, dass die Geburt länger dauern sollte… Nun, dafür blieb keine Zeit, denn die Teamwork von dir und deiner Mama war sehr effizient und ihr drei habt ganz wundervolle Arbeit geleistet! Ab heute wird wohl auch deine Mama jedes Jahr am 9 . Juli eure Geburt noch einmal in ihrer Erinnerung erleben, ich denke und hoffe, es werden nur wunderschöne sein!
PS : Ein riesiges MERCI 💝 an Chantal Meister für die liebe “ Background“ – Hilfe 💝

 


🌸Ben🌸

28. Juni 2016

Lieber Ben, deine Mama hat mir in ihrer Schwangerschaft ein sehr schönes Kompliment gemacht. Sinngemäß sagte sie, dass ich bereits bei unserem zweiten Treffen in meiner Praxis sehr genau gespürt habe, welche Gedanken, Wünsche aber auch Ängste sie in Bezug auf deine Geburt hatte. Nun, ich bin froh, konnten wir gemeinsam einen Weg finden, ihr diese Ängste zu nehmen. Wir haben heute dein Ankommen in diese Welt entspannt und liebevoll erleben dürfen. Deine Mama glücklich zu sehen, wie sie die ersten Stunden mit dir im Arm genossen hat, deinen stolzen Papa zu erleben, wie er dich voller Liebe in eurem Tuch getragen hat – so müssen Geburtstage sein!
Kleiner Ben, die große weite Welt und eine süsse ( ab heute nun große) Schwester erwartet dich! Zaubert euren Eltern jede Menge Lächeln in ihre Gesichter, genau so, wie du es heute bereits so wundervoll geschafft hast 💝


🌸Aleksa🌸

18. Mai 2016

Nun, eigentlich war ich ja mit meinen Geburten für den Monat Mai bereits fertig und eigentlich hatte ich heute nur ein Date mit deiner Mama und deinem großen Bruder bei mir in der Praxis für eine normale Schwangerschaftskontrolle. Dein grosser Bruder begleitete dich mit deiner Mama um dich herum während der Schwangerschaft nämlich zu jedem Besuch bei mir in die Praxis und übte dann an meinen Babypuppen, wie er dich wohl in Zukunft halten und wickeln würde. Heute aber musste er zu Hause bleiben, denn deine Mama kam bereits mit den ersten Wehen zu mir, obwohl du doch eigentlich erst in 3 Wochen auf die Welt kommen solltest.. Aber ihr kleinen Mäuse habt halt immer so eure eigenen Pläne und so kam es, dass ich mit deinen Eltern in den Gebärsaal gefahren bin und dein Bruder bereits wenige Stunden später dich in der Klinik das erste mal besuchen konnte. Jetzt muss dein Bruder nicht mehr an Puppen üben, sondern er wird dich, Aleksa, wiegen, wickeln und beschützen und er wird es ganz wundervoll machen! Habt eine wunderschöne gemeinsame Kindheit ihr zwei 💝!


🌸Léonie🌸

16. Mai 2016
Manchmal muss man sich von seinen Geburtsvorstellungen verabschieden und dem sonst so pauschalen Satz “ Hauptsache Mutter und Kind sind wohlauf “ den Vorrang geben. Kleine Léonie, deine Mama hat wirklich alles, alles getan, damit ihr zwei eine gute Geburt hattet und sie kann sooo stolz auf sich sein! Es brauchte viel Energie, Zeit und Geduld, ihr zwei habt da als Team ganz wundervolle Arbeit geleistet. Deine Eltern wurden letztendlich mit einer wunderschönen Tochter belohnt, die absolut relaxt, mit wachen, neugierigen Augen und schon sehr sehr hungrig ihre ersten Lebensstunden mit ihnen zusammen erlebte. Da auch dein Papa ziemlich müde nach deinem langen GeburtsTag war, schickten wir ihn frühzeitig nach Hause und so durfte ich dich diesmal wägen, anziehen und dein Namenskettchen auffädeln, was ich zugegebenermaßen sehr genossen habe! Kleine Léonie, ich wünsche dir und deinen Eltern eine ruhige, entspannte Erholung und freue mich auf die ersten Wochen mit euch 💝

 


🌸Vincent Luis🌸

4. Mai 2016

Kleiner ( noch namenloser) Mann, als du gestern am Nachmittag begonnen hast, dich auf deinen Geburtsweg zu begeben, kam ich gerade von meinen Aargauer Wöchnerinnen und war bereits durch Luzern hindurch, mein Haus und das verlängerte Wochenende sozusagen im Blickfeld. Der Anruf deiner Mama liess mich aber sofort wenden und ich fuhr die gleiche Strecke zurück, glücklicherweise ohne großen Auffahrts-Verkehrsstau, denn du wolltest in einem unglaublich schnellen Tempo geboren werden. Deine Mama hatte unheimlich viel Respekt vor ihrer ersten Geburt und in meiner Praxis sind wir während der Schwangerschaft alle Eventualitäten durchgegangen, so wunderschön, habt ihr euch beide für die natürlichste Form des Geborenwerdens entschieden. Das du noch nicht mit deinem Namen begrüßt wirst, liegt daran, dass deine Eltern nun für deine Namensgebung länger brauchen als für deine ganze Geburt 😉. Der Namenskatalog, den deine Mama zusammen gestellt hat ist voll mit so tollen Namen – da braucht die Entscheidung Zeit! Ich bin gespannt, für welchen sich deine Eltern letztendlich entscheiden werden – und ich freue mich darauf!

 

So, am Tag 1 nach deiner Geburt darf ich deinen wunderschönen Namen schreiben – sei herzlich Willkommen VINCENT LUIS  💝💝💝


🌸Julia Sara🌸

25. April 2016
Kleine süße Julia, du hast am Samstag schon die ersten Zeichen gegeben, auf die Welt kommen zu wollen. Deine Mama meinte, ich solle mich in aller Ruhe auf den Weg in den Gebärsaal machen und das ist etwas, was bei mir eher selten passiert – ich brauche die unruhige, Adrenalin- gesteigerte Fahrt nach Aarau… Du hast es dir dann doch noch mal mit dem geboren werden anders überlegt, wohl um noch einen letzten kuscheligen verregneten Sonntag geborgen in statt auf deiner Mama zu verbringen. Heute früh nun, als mein Piepser erneut losging, gab es dann dafür Adrenalin pur für mich – schneebedeckte, chaotische Strassenverhältnisse in Luzern und das Auto bereits auf Sommer getrimmt… Nun, deine Mama hatte die wunderbare Fähigkeit, tiefenentspannt ihre Wehen und deine Geburt steuern zu können und so wartete sie geduldig darauf, dass ich sicher nach Aarau kam und gab dir die Möglichkeit, in deinem eigenem Tempo und so wunderbar ruhig auf die Welt zu kommen. Kaum auf der Welt, entzückte dein wacher, entspannter Blick alle Beteiligten . Ein großes Dankeschön an dich und deine wundervollen Eltern , dass ich bei deinem schönen Ankommen mit dabei sein durfte 💝💝💝

 


🌸Mara🌸

12. April 2016
Jonas, Leonie, Nico, Mischa, Lia, Nora, Joshua…Alles Babys, bei deren Geburt ich in den letzten Jahren dabei sein durfte. Das für mich spezielle daran ist, dass die Eltern dieser Babys einen wunderschönen gemeinsamen Freundeskreis bilden, zusammen feiern, arbeiten, ihre Ferienzeit miteinander verbringen ( und sich nebenbei eine Hebamme teilen 😌) . War ich im Wochenbett bei einem dieser Babys, erfuhr ich automatisch auch, wie es den anderen ging und was es an Neuigkeiten auszutauschen gab. In dieser Runde fehlte nur noch ein kleines Wesen und das hat sich heute in einem rasanten Tempo und so wunderbar natürlich in diese Welt begeben. Kleine MARA, deine Mama hat Unglaubliches heute für dich geleistet, sie kann sooo stolz auf sich selbst sein! Dein Papa hat nach deiner Geburt dich liebevoll gewogen, gewickelt, die Perlen für dein Namenskettchen aufgefädelt, dein Bettchen organisiert… Dich erwarten ganz wundervolle Eltern und nicht zu vergessen, da ist auch ein großer Bruder nur für dich alleine ! Und vielleicht schaffen wir es ja irgendwann einmal alle zusammen auf ein Foto, mit dir, Jonas, Leonie, Nico, Mischa, Lia, Nora und Joshua….💝💝💝

 


Mattia

11. April 2016
Wenn aus dir, kleiner Mann , später mal ein leidenschaftlicher Klavierspieler werden sollte, so hast du das durch deine Mama gestern sprichwörtlich in die Wiege gelegt bekommen! Deine Mama hat während deiner Geburt so tiefenentspannt über ihre Kopfhörer Klaviermusik gelauscht, dass dein Papa und ich nur andächtig neben ihr sitzen konnten, bereit sie zu unterstützen, wenn nötig…Die Schlussphase deiner Geburt war so unglaublich rasant, wir alle und vor allem du waren überrascht, wie schnell man geboren werden kann. (Und ich möchte mich hier ganz herzlich bei meiner Kollegin Gina bedanken, die mir vergangene Nacht so eine unendlich wertvolle Hilfe war! 💝💝)Und während dein Papa nach der Geburt in eurem Zimmer den fehlenden Schlaf nachholte, sass deine Mama heute am frühen Morgen glücklich, wach und so wunderschön mit dir in ihrem Bett und bestaunte und genoss dich, ihr kleines Wunder MATTIA! 💝

 


Romina Joëlle

9. April 2016
Was stellt man an einem so trüb, kalt, regnerischen Samstag an, der den Titel Frühlingstag nicht im entferntesten verdient hat? Wochenendeinkauf mit geschätzten 3 Millionen anderen Verrückten? Keller aufräumen? Steuerabrechnungen machen? Den Sommer herbei sehnen? Du, Romina hattest heute den besten und schönsten Plan für diesen Tag , indem du mit deiner Geburt zwei tolle, wundervolle Menschen zu deinen glücklichen Eltern gemacht hast und ihren Samstag zu deinem Geburtstag ! Deine Eltern mussten zwar etwas Geduld aufbringen, bis sie dich in ihre Arme schließen konnten, denn du warst mein letztes zu erwartendendes Märzbaby und wolltest halt bis heute und in den April hinein warten, nun ja, wir Frauen brauchen eben manchmal etwas länger… Für mich besonders speziell und schön war die Tatsache, dass ich das rote Frotteetuch, in das ich dich nach deiner Geburt gewickelt habe , auch für deinen Cousin bei seiner Geburt vor nun schon 8 Jahren genutzt habe, ich bin gespannt, was Cousin und Cousinchen sich im zukünftigen Leben noch alles teilen werden…. Hab auf alle Fälle viel Spaß dabei und sei herzlich Willkommen, Romina Joëlle 💝

 


Ian Joshua

22. März 2016

Kleiner, ganz schön grosser und schwerer Ian Joshua , als ich gestern Abend von meinen Aargauer Wöchnerinnen kam und ein großer, voller Mond schon fast drohend die Autobahn beschien, fragte ich mich , ob es wohl sinnvoll war, Richtung „Heim – Luzern“ zu fahren und ja, kaum war ich zu Hause angekommen, alarmierte mein Notfallpiepser und deine Mama berichtete mir Sachen am Telefon, die keinen Zweifel daran ließen, dass es besser wäre, wenn du nicht wie dein grosser Bruder 2 Tage für deine Geburt in Anspruch nimmst, sondern so schnell wie möglich auf diese Welt kommen solltest. So raste ich also wieder Richtung Aarau zurück und hatte das große Glück, dass meine liebe Kollegin Gina bereits alle Maßnahmen unternahm , damit du schnell auf die Welt kommen kannst und dein Geburtshelfer aber dennoch so lange wartete, bis ich da war, damit wir gemeinsam bei deiner Ankunft dabei sein konnten ( es geht wirklich nichts über wundervolle Kollegen/innen 💝💝💝) Deine Eltern konnten dich so in den letzten Minuten des 22.März gesund in ihre Arme schließen, schneller als erwartet aber umso erleichterter und liebevoll beschützend! Willkommen kleiner Schatz!


Aleyla

20. März 2016

Nun, nach Joshuas Geburt am letzten Sonntag habe ich mir ja gewünscht, an den nächsten 6 Sonntagen jeweils genauso schöne Geburten erleben zu dürfen – und was soll ich sagen, heute hat es bereits schon mal funktioniert….Kleine süße Aleyla, deine Mama hat dir heute auf so wunderbare Art und Weise dein Leben geschenkt, es waren berührende Momente , dieses miterleben zu dürfen. Und während deine Eltern in den nächsten Tagen intensiv und in Ruhe sich mit dir in der Klinik verwöhnen lassen, sei vorgewarnt : zu Hause warten 2 große, tolle Schwestern auf dich , da wird eine fröhliche, laute, turbulente Rasselbande das Leben eurer Eltern bestimmen, freu dich drauf!


Joshua

13. März 2016
Kleiner süßer Mann, du hast heute alles richtig gemacht! Du bist ein Sonntagskind, welches an einem 13. auf die Welt gekommen ist ( das gilt als doppeltes Glück ?), hast alle, die dich bei deiner Geburt begleitet haben, ersteinmal ausschlafen lassen, bevor du deine Ankunft angekündigt hast, um dann aber schnell genug auf die Welt zu kommen, damit deine Eltern ihr Mittagessen mit dir im Arm einnehmen konnten. Deine großen, wachen Augen haben deine Mama, deinen Papa und auch mich in Verzückung gebracht – nicht nur sie! Auch deine große Schwester hat dich bereits begeistert begrüßt und dir dein erstes Kuscheltier geschenkt! Ich wünsche dir, kleine Maus , dass dich all diese Liebe deiner Familie ein Leben lang begleitet, Herzlich Willkommen, Joshua 💝

 


Elin

4. Februar 2016
Kleine Elin, ich könnte so vieles zu deiner Geburt heute schreiben : das ich eigentlich vor hatte, heute früh endlich auch einmal als „Berliner Luzernerin“ an den Urknall nach Luzern zu gehen und dann wohl mit Unmengen an Konfetti im Haar zu deiner Geburt gefahren wäre ( aber ich war viiiiiel zu müde um so früh aufzustehen ?), ich könnte darüber schreiben, dass ich deine Mami schon sehr lange kenne, sie eine ganz tolle Frau ist und ich mich riesig gefreut habe, dass wir 8 Jahre nach unserer letzten gemeinsamen Geburt auch heute wieder zusammen deine Geburt erleben durften, ich könnte von deinem stolzen Papa berichten, der nach 2 Söhnen nun auch eine kleine Prinzessin sein eigen nennen kann und ich könnte natürlich auch von deinen beiden großen Brüdern schreiben, die dich heute bereits vorsichtig und neugierig in ihren Armen gehalten haben und dich mit Sicherheit in den kommenden Jahren beschützen und behüten werden ( große Brüder machen das!) Du hast heute ganz viele liebe Menschen sehr glücklich gemacht, ich wünsche dir, dass in deinem zukünftigen Leben auch dich viele Menschen glücklich machen 💝

 


Lina

1. Februar 2016

Liebe Lina, deine Mama hatte nebst dem Wunsch, eine schnelle erste Geburt ohne Geburtsverletzungen zu erleben, den, eine süsse kleine Tochter in die Arme zu schließen & wenn deine Mama sich was wünscht und vornimmt, dann geht auch wirklich ALLES in Erfüllung ? Kleine süße Maus, es war mir eine ganz große Freude, deine Eltern, die ich schon vor langer Zeit in mein Herz schließen konnte, bei deiner Geburt begleiten zu dürfen 💝


Neele

Nun, der diesjährige Monat Februar hat sogar 29 Tage, an denen meine Babys kommen könnten, aber ausgerechnet heute wollten gleich 2 süße Mäuse die grosse weite Welt kennen lernen. Nach Lina heute ganz früh am Morgen ist nun auch Neele angekommen und liegt jetzt in den Armen ihrer Mama, die alles getan hat, um ihrer Tochter einen guten Start zu ermöglichen. Dein Papa, Neele, hat vor Freude und Erleichterung viele Freudentränen verdrückt und dich liebevoll gemessen, gewickelt und umher getragen. Nach so einem erfüllten Tag wünscht die nun sehr sehr müde Ba allen ihren Babys und deren Eltern eine ruhige und schlafintensive „Gute Nacht“! 


Yari

8. Januar 2016

Heute früh hat dein Bruder sich in meiner Praxis eng an deine Mami und ihren Bauch und somit auch an dich gekuschelt und dem Herzschlag am CTG – Monitor von dir gelauscht , andächtig und mit einer Kinderschokolade in den Händchen, dich sehnsüchtig erwartend… Heute Abend nun haben deine Eltern dich endlich in ihren Armen halten können und es war ein wunderschöner Anblick, ihr Glück über deine Geburt zu sehen … Kleiner Yari- du bist mein erstes Baby im Jahr 2016 – ich hoffe , alle dir noch folgenden Babys haben einen genau so schönen Start ins Leben wie du !


Henry

22. November 2015

Es gibt 2 Hebammenweisheiten, die du, kleiner Mann, heute eindrücklich bestätigt hast : a) mit dem ersten Schnee kommen auch die Babys und b) haben diese bereits vor der Geburt ihren so eigenen Kopf und kommen ( wenn man sie lässt! ) , wann sie wollen zur Welt …Hatte deine Mami mir gestern am Telefon voller Überzeugung geschworen, auf gar keinen Fall vor Montag gebären zu wollen , so musste ich heute früh doch ein wenig schmunzeln, als sie mir wieder am Telefon den Beginn deiner Geburt mitteilte. An deinem Geburtstag gaben sich in Aarau Schneestürme und Sonnenstrahlen ein Wechselspiel, zu deiner Geburtszeit am späten Nachmittag tauchte die untergehende Sonne den Himmel dann in ein fast schon kitschiges Rosarot. Von all dem haben deine Eltern nichts mitbekommen, denn sie hatten nur Augen für dich ! Nach deiner Geburt haben wir mit prickelndem „Sprudelwasser“ auf dich, deine wunderschöne Geburt und auf deinen schönen Namen entspannt anstoßen können, Willkommen kleiner HENRY ! 


Hayley Sue

22. Oktober 2015

Cinderella, so hat dich deine Großmutter gestern bei mir in der Praxis genannt, als sie dich mit deiner Mama um dich herum zu einer Schwangerschaftskontrolle begleitet hat,deine Mama wollte deinen richtigen Namen bis zu deiner Geburt geheim halten und ich hatte das Gefühl, wir alle müssten uns bis dahin noch ein paar Tage in Gelassenheit üben . Wer hätte es gedacht, dass wir bereits heute deinen Namen erfahren durften, auch wenn wir zunächst viel Geduld aufbringen mussten und du zwischendurch nebst Cinderella auch schon mal Esmeralda von mir genannt wurdest. Zum Glück brauchten wir aber nicht alle Disney – Prinzessin abwarten, denn plötzlich wolltest du ganz schnell auf diese Welt kommen und das auch noch unkompliziert, ruhig und natürlich – deine Mama hat da ganz wundervolle Arbeit geleistet! Kleine Hayley Sue, du wirst von liebevollen Menschen und einer 4pfotigen Hundefreundin umsorgt und behütet werden , alles Liebe für dich beim Entdecken dieser Welt !


Nils

10. Oktober 2015

Kleiner Nils , auf dem Weg in die Klinik heute Nacht mussten deine Eltern und ich durch teils dicke Herbst- Nebel- Schwaden fahren, zum Glück aber war der größte Teil der Wegstrecke gut und vor allem schnell befahrbar, denn du kleiner Mann wolltest rasant und unkompliziert ans Tageslicht . Deine Mama und dein Papa haben dir gemeinsam einen wunderschönen Start ins Leben ermöglicht , danke durfte ich da mit dabei sein!

 


Mattia

28. September 2015
Lieber Mattia, als dein Papa mich heute ziemlich früh am Morgen anrief, um mir zu sagen, dass du begonnen hast, dich in diese Welt zu begeben, stand ich im Freien mit einem Fernglas und bestaunte den spektakulären roten Vollmond am Himmel.Als ich jetzt abends wieder nach Hause fuhr, strahlte ein noch immer sehr grosser, heller Mond sein Licht auf die Autobahn und da war für mich die Erklärung da, warum du kleiner ( aber trotzdem ganz schön grosser) Mann in der “ Sterngucker“- Position auf die Welt gekommen bist : du wolltest dieses Mondspektakel wahrscheinlich auch sehen?! Ich nehme mal an, in ein paar Jahren wirst du Astronaut, Astronom, Mondraketeningenieur, oder schreibst einfach nur eine Geschichte über den Mann im Mond… Bis dahin, Mattia , werden dich deine Eltern liebevoll auf diesem Weg begleiten, genauso liebevoll und beschützend, wie sie dich heute in ihren Armen empfangen haben!

 


Alexa

10. September 2015

Liebe Alexa, es war schön, deine Eltern in den letzten Monaten auf dem Weg zum Eltern werden zu begleiten, ihre Spannung, Vorfreude und Begeisterung auf deine Ankunft mitzuerleben… heute nun war euer gemeinsamer grosser Tag und ihr habt ihn so voller Liebe erlebt, danke, durfte ich da mit dabei sein!


Matti

31. August 2015

Lieber Matti, du hast dir die letzten Stunden des 31.August, den letzten Tag des Jahrhundertsommers als deinen Geburtstag ausgesucht, du bist also noch ein richtiges Sommerbaby!!Da passt es perfekt, dass du im Wasser geboren wurdest, so wie es sich deine Mama gewünscht hat ! Das du ( welch Zufall!) den gleichen Namen wie dein Geburtshelfer trägst sei nur nebenbei bemerkt ? Kleiner Mann, deine Eltern haben dir einen wunderschönen Start in dieses Leben ermöglicht, ich wünsche euch alles erdenklich Liebevolle für eure gemeinsame Zeit!


Nora

22. August 2015

Mit deiner wunderschönen und so schnellen Geburt, kleine süsse Nora, hast du die „Hebammen meets Kartoffelpuffer“ -Party in Meggen am See gecrasht , das hieß : zwar keine fettigen Kalorien heute für meine Hebammen -Kolleginnen , aber dafür Unmengen an Glücksgefühlen für deine tollen Eltern


Melinda

23. Juli 2015

Liebe Melinda, für deiner Geburt haben heute viele Menschen direkt oder indirekt eine gute Tat getan, angefangen mit dem netten, jungen Polizisten, der an der Autobahnausfahrt eine Verkehrskontrolle durchführen wollte, beim Lesen meines “ Hebamme im Einsatz“- Schildes mich mit einem “ viel Glück“ aber sofort wieder weiter fahren ließ ( sorry für den Autofahrer hinter mir, der dafür dran glauben musste ?), über den Anästhesisten, der deiner Mama mit “ seinen Mitteln“ half, der Gynäkologin, die deine Mama und mich so gebären liess, wie wir es uns vorgenommen hatten, dem Pädiater, der nach der Geburt bei dir vorbeisah und nicht zuletzt meinen Hebammen -Kolleginnen heute im Dienst ( ein riesiges MERCI ???!!) die beim Aufräumen, Putzen, Schreiben, mtc’len halfen und dafür sorgten, dass ich es noch rechtzeitig zum “ Söhne Mannheims“ – Konzert nach Luzern schaffte…Du und ich ( und deine Eltern ) hatten einen wunderbaren Geburtstag…


Noa

13. Juli 2015

Lieber Noa, 4 Wochen lang hast du dich nicht entscheiden können , wann dein großer Tag sein soll und deine Eltern und mich zu ganz viel Geduld gezwungen, auch deine Schwester hat heute nicht mehr wirklich den Sinn gesehen , schon wieder zum Babysitter zu fahren …. Aber heute nun war dein Tag und damit hast du deine Schwester zur großen Schwester und deine Eltern zu sehr sehr glücklichen Menschen gemacht, die dir einen wunderschönen liebevollen Empfang bereitet haben


Morten

7. Juni 2015

Ich finde, es ist ein wunderschöner tröstender Gedanken, dass für einen Stern, der von der Erde kommend am Himmel neu entsteht, ein junger neuer Stern auf die Erde fallen darf und Freude bringt…. Kleiner Morten, du bringst heute als schönster Stern für deine Eltern Liebe , Trost und Freude


Lean

28. Mai 2015

Was für ein geburtenreicher Tag heute! Bisher haben 6 neue süsse Mäuse Hebammen und Wochenbett -Schwestern auf Trab gehalten ( und noch ist der Tag nicht vorbei….) Kleiner Lean, du hast den Trubel ganz gelassen ignoriert. Dein entspannter „Augenblick“ nach deiner Geburt entfachte bei deinen Eltern und mir Liebe auf den im wahrsten Sinne des Wortes „ersten Blick“!


Santiago

27. Mai 2015

57 cm zeigte das Massband nach deiner Geburt für deine Körperlänge heute an, das ist für ein Neugeborenen schon ganz schön groß, aber für deine Eltern bist du, Santiago, heute das winzigste und zerbrechlichste Wunder, welches sie heute empfangen durften


Cedric

12. Mai 2015

Lieber Cedric, auch wenn deine Eltern und ich 2 Tage Geduld und Energie haben mussten, bis wir dich in dein rosa Tuch einwickeln konnten, dass wir es im Gebärsaal statt im OP tun konnten, war der grösste Wunsch deiner Mama – und der ging in Erfüllung! Kleiner Mann, hab viele weitere Sonnenscheintage in deinem Leben, wie an deinem gestrigen Geburtstag!


🌸 YLVI 🌸

30. März 2015

Noch eine kleine Maus, die nicht am ersten April auf die Welt kommen wollte! Kleine YLVI, dein Geburtshilfeteam wünscht dir alles alles Gute auf deinem Weg in die große weite Welt! 💝💝💝


Ayleen

12. März 2015

Kleine Ayleen, du solltest eigentlich erst am 1 . April geboren werden, hast dir aber durch deine rasante Geburt heute den jährlich wiederkehrenden April- Scherz – Joke erspart 😉 Süsser Sonnenschein, komm gut behütet durch diese Welt! ( und lieben Dank an Sibylle Mäder für die tolle Frauen – Power- Zusammenarbeit :-*)


Lia

21. Februar 2015

Liebe Lia , mal sehen , mit deiner schönen Geburt heute Nacht wirst du wahrscheinlich für die eine oder andere neue Schwangerschaft der einen oder anderen FB- Freundin ( ich nenn hier jetzt mal keine Namen ?) sorgen … Hab einen liebevollen Start mit deiner Family , kleine Maus !


Gian

9. Februar 2015

Und ich dachte noch : diese Woche gebäre ich doch einfach mal nicht, aber der kleine Gian hatte da ganz andere Vorstellungen von meiner Freizeitgestaltung und hat mit seinen Eltern und mir im Turbo-Tempo geboren !


Ambra

5. Februar 2015

Nun, weder Schnee noch irgendein Auto hat heute Nacht meine Fahrt in die Klinik behindert ( und ich hatte noch nicht einmal High Heels an !) Trotzdem bist du , kleine Ambra, mein erstes Baby in meiner Beleghebammenkarriere , bei der ich es nicht mehr zur Geburt geschafft habe . Wir haben dafür die erste Zeit danach umso intensiver mit deinen tollen Eltern genossen . ( und Daniel , du musst nun nicht mehr singen ?)


Rachel

20. Januar 2015

Kleine Rachel – schön , durfte ich dich heute früh deinen liebevollen und stolzen Eltern in die Arme legen !


Dev

16. Januar 2015

Na wenn das keine rasante Geburt war , kleiner Dev ! Ohne die Hebammen-Hilfe von Nada und Melanie hätte ich nicht mal die Zeit gehabt , die High Heels im Gebärsaal auszuziehen ? … Kleiner Mann – deine Eltern , dein Bruder , deine tollen Großeltern, Tanten und Onkel sind mir alle sehr ans Herz gewachsen , du wirst in einer wundervollen Familie groß werden !!!


Rahul

11. Januar 2015

Lieber Rahul, deine große Schwester musste heute geduldig und lange warten , bis sie dich per Skype – Liveübertragung aus dem Gebärsaal endlich zum ersten mal anschauen konnte, dafür hast du dann aber auch besonders intensiv mit deinen großen dunklen Augen in die Kamera geschaut ! Herzlich Willkommen kleiner Mann !


Nikola

8. Januar 2015

Cassian

9. Dezember 2014

Kleiner Cassian, geplant war , dass du an meinem Geburtstag auf die Welt kommst , nun hast du heute bereits entschieden, sich mal in der großen weiten Welt umzusehen , hab einen wundervollen Geburtstag …


Lukas

10. November 2014

Kleiner Lukas, normalerweise lächeln Neugeborene an ihrem Geburtstag noch nicht , dieses Lächeln hier sehe ich aber als riesiges Kompliment an , dass deine Eltern und ich bei deiner Geburt alles richtig gemacht haben!