🌸 MIA MATHILDA 🌸

27. September 2021

Süsse, so zauberhafte 🌸 MIA MATHILDA 🌸 , deine Eltern hatten schon sehr früh gewusst, würden sie eines Tages Eltern einer kleinen Tochter werden, würden sie ihr den wunderschönen Namen geben, den du nun bei deiner Geburt erhalten hast. Und es wurde das grosse Geheimnis deiner Mama, als du in ihrem Bauch zu wachsen begonnen hattest, bis auf deinem Papa niemanden davon zu erzählen, dass ein kleines Mädchen euch drei zur Familie machen würde ( und deine Mama versteckte vorsorglich alle rosaroten Kleidchen die für dich waren, vor den Augen der anderen ☺️) . Ich sah deinen Eltern in meiner Praxis die riesige Vorfreude auf dich an und auch wenn inzwischen eine Statistik in den Medien veröffentlicht wurde, in dem dein Vorname zum  beliebteste Name für ein Baby-Mädchen in der Schweiz gekürt wurde, für deine Eltern stand fest, du würdest deinen süssen Namen behalten. Behalten hast du in der Schwangerschaft auch deine Lage im Bauch deiner Mama, die bequemste nämlich, mit dem Kopf nach oben, sitzend im Becken deiner Mama. Daran änderte sich auch nichts mehr bis zum Ende der Schwangerschaft, du wolltest partout nicht dein Köpfchen in die gebärfreundlichere Position nach unten drehen, so dass euer Geburtshelfer mit deiner Mama und deinem Papa den Tag festlegte, an dem du mit Hilfe einer Bauchgeburt zur Welt kommen solltest. Eine der Hauptmerkmale von euch kleinen, unschuldigen, süssen Wesen ist, dass ihr spätestens ab der Geburt und für eine lange Zeit danach, sorgsam ausgedachte Pläne eurer Eltern mit Vorliebe durcheinander wirbelt. So auch du, und zwar schon, bevor du zur Welt kamst. Denn einen Tag vor deinem geplanten Kaiserschnitt, in den frühen Morgenstunden, rief deine Mama mich an, dass sie euer Fruchtwasser verlieren würde.   Und so hiess es für alle, die bei deiner Geburt beteiligt waren, umplanen, organisieren und Termine verschieben. Für deine Eltern hiess es in allererster Linie, keine schlaflose, weil vor Nervosität, letzte Nacht vor einem geplanten Kaiserschnitt durchleben zu müssen und vor allem mussten sie nun einen ”Babysitter ” für Benji organisieren, deinen zukünftigen besten vierbeinigen Hunde-Freund. Deine Eltern hatten den kürzeren Weg in die Klinik als ich und waren schon etwas vor mir im Gebärsaal, meine Hebammenkollegin Chantal nahm euch in Empfang, fing bereits mit den ersten Vorbereitungen für eure Operation an ( MERCI ❤️ ). Als ich zu euch kam, hatte deine Mama bereits ihr OP-Hemd an, eine Infusion war gelegt, deine Herztöne pochten hörbar munter vom CTG-Gerät und deine Mama suchte sich gerade das Essen aus, welches sie mit deinem Papa nach deiner Geburt essen würde. Ich sah, dass deine Eltern sich eines der letzten vorhandenen gebastelten ( und leider auslaufenden ) Hunde -Namensschilder für dein zukünftiges Babybettchen ausgesucht  hatten, kein anderes hätte zu dir und deiner Familie gepasst ! Deine Mama spürte bereits ihre ersten regelmässigen Kontraktionen, die an Intensität zunahmen und deine Eltern freuten sich, dass du nun doch selbst entschieden hattest, wann du zur Welt kommen wolltest. Ich zeigte deinen Eltern meine Nabelschnurbändchen und zuerst war der Elefant mit dem roten Herz ihr Favorit, aber sie entschieden dann doch, deine Nabelschnur mit einem bunten Regenbogen abbinden zu wollen, wenn du dann auf der Welt warst. Deine ersten Kleidchen lagen parat, in einer zarten altrosa Farbe, passend dazu dein Geburtstuch. Deine Mama schaute sich die Kleidchen noch einmal an, bevor ich sie in den Wärmeschrank legte und konnte sich nicht vorstellen, dass da schon bald ihre kleine Tochter hinein passen würde. Ich erklärte deinen Eltern den Ablauf eines Kaiserschnittes und wie dein Papa im OP deiner Mama helfen konnte. Wenig später erhielten wir den Anruf, dass der OP für uns schon bereit wäre und ich sagte deinen Eltern augenzwinkernd, dass wohl das noch eben ausgesuchte Mittagessen wohl noch warm wäre, wenn wir wieder in den Gebärsaal zurück kehren würden und deine Eltern ihr erstes Mittagessen als Mama und Papa einnehmen könnten. Deine Papa half mir, deine Mama in den OP zu fahren und während sie ihre Spinalanästhesie -Narkose durch den Anästhesisten erhielt, zeigte ich deinem Papa, wie er sich umkleiden musste und bereite selbst alles für dein Ankommen im OP vor. Wenig später konnte ich deinem Papa durch ein Fenster in der Tür des OP-Saales zeigen, wieviele Personen sich da um deine Mama sorgten und alles für den Kaiserschnitt vorbereiteten . Dein Papa hielt dein Geburtstuch in seinen Händen, parat um dich wenige Augenblicke später damit schützend und wärmend zuzudecken, denn es dauerte nicht mehr als 1 Minute nach Beginn eurer OP, als dein Geburtshelfer dich deinen Eltern über das blaue OP – Tuch zeigen konnte. Dein Papa, der neben dem Kopf deiner Mama sass, war für den Moment deiner Geburt aufgestanden und sah so über das sterilen Tuch hinweg von oben auf den Bauch deiner Mama blickend, dich und den Augenblick, in dem du geboren wurdest . Du holtest sofort Luft und zeigtest uns mit einem kräftigen Schrei, das deine Lungen für deine neue Welt parat waren und deine Haut wurde rosarot. Ich konnte dich sofort deiner Mama auf die Brust legen und deine Mama nahm dich und hielt dich fest. Auch dein Papa hielt dein Köpfchen schützend und umarmte dabei deine Mama, es war der allererste und so wunderschöne Anblick von euch als Familie, die ich mit Fotos festhielt. Deine Mama schaute immer wieder zu deinem Papa, dein Papa zu ihr und zu dir, ihre Blicke unter den Masken verrieten, wie verzaubert sie bereits von dir waren, wie verliebt. Du lagst entspannt und ruhig auf der Brust deiner Mama und versuchtest, die Augen zu öffnen. Zu hell erschien dir die neue Welt, deine Augen schlossen sich wieder und deine Händchen legten sich vor das Gesicht. Dein Papa legte dir dein Geburtstuch über dein Köpfchen. Nun im abgedunkelten, rötlichen Licht wagtest du erneut einen Blick und schienst zufrieden zu sein, mit grossen dunklen Augen blicktest du in Richtung deiner Mama. Und auch dein Daumen fand zielgerichtet und wie von alleine den Weg in deinen Mund und du nuckeltest genüsslich daran und auch wenn es noch nicht bewusst war – es war ein Lächeln in deinem Gesicht zu erkennen. 10 Minuten nach deiner Geburt konnte dein Geburtshelfer deinen Eltern zu ihrer süssen Tochter gratulieren, die OP war vorbei und gemeinsam mit deinem Papa schaute euer Geburtshelfer, ob bei dir alles gesund und das vorhanden war, was wir von dir erwarteten. 2 Männer und ein Baby, diesen Titel würde ich dem Foto geben, welches ich nun von deinem Papa mit dir in seinen Armen und deinem Geburtshelfer machte 🥰. Deine Mama wurde in dieser Zeit wieder in ihr Bett gelegt und weil es euch so gut ging, erlebtest du wenige Momente später deine erste Fahrstuhlfahrt in dieser Welt im Arm deiner Mama, denn ich fuhr mit euch dreien direkt vom OP zurück in den Gebärsaal. Dort angekommen und unter uns, nutzen wir den ersten Moment, in dem deine Eltern keine Gesichtsmasken und OP-Hauben trugen für die ersten Erinnerungsfotos von eurer kleinen Familie ausserhalb des Op-Saales. Deine Eltern überdeckten dich mit Küssen und staunten über dein so perfektes Aussehen. Schauten, ob wirklich alle Fingerchen und Zehen an dir dran waren. Es wurde nun Zeit, das grosse Geheimnis deiner Mama gegenüber deiner restlichen Familie zu lüften und deine Eltern riefen die Mama deiner Mama an und schalteten sofort auf den Videomodus.So konnte dich deine Grossmutter sofort sehen und erfuhr nun, dass sie eine Enkeltochter bekommen hatte. Und sie freute sich riesig und sagte, dass sie nun ”Röckli ” kaufen gehen werde . Deine Grossmutter zeigte einen Eltern mit Hilfe der Kamera, wie es ihrem ”Enkelhund ” ging  und deine Mama rief Benji glücklich entgegen : Benji, du bist Bruder geworden!  ☺️.  Auch deine andere Grossmutter wurde von deinem Papa angerufen, aber die rechnete ja erst mit deiner Ankunft am nächsten Tag und war noch am Arbeiten, so dass dein Papa es mehrmals versuchen musste, bis auch sie glücklich  erfahren konnte, dass du auf der Welt warst. Inzwischen zeigtest du reges Interesse, den Busen deiner Mama auszuprobieren und das Ansetzten an die Brust klappte so gut, dein Nuckeln am Daumen im OP war offensichtlich ein gutes Training gewesen… Dein Papa hielt in der Zeit zärtlich dein Köpfchen, was so garnicht geburtstypisch verformt war, es musste ja auch nie durch einen engen Geburtskanal. Dafür schlugst du elegant deine langen Beinchen bis zu deinem Köpfchen hoch, deine Haltung, die du die letzten Wochen in der Gebärmutter eingenommen hattest, so schnell konntest du sie nicht aufgeben. Deine Eltern betrachteten dich fasziniert, wie friedlich und schon so angekommen auf dieser Welt du schienst. Und beim Blick auf unsere Gebärsaalfenster, die über und über mit Vornamen beschriftet sind, welchen entdeckte dein Papa da?Natürlich deinen MIA Namen ☺️. Euer Mittagessen wurden serviert und bevor wir uns um dein Gewicht und die Grösse kümmerten, stärkten deine  Eltern sich nun als Mama und Papa. In dieser Zeit lagst du zufrieden in deinem Geburtstuch, mit offenen Augen und sahst so perfekt aus, das Foto, welches ich hier zu deiner Geburtsgeschichte veröffentliche, entstand zu diesem Zeitpunkt. Nun wurde es aber Zeit, deine Daten zu erheben, nach denen die Verwandten immer zuerst fragen, also wogen wir dich, hielten das Massband von deinen Füßchen bis zu deinem Köpfchen und auch einmal rund um das Köpfchen herum. Mit Stempelfarbe färbte ich deine Fußsohlen blau und fertigte 2 Fussabdrücke als Erinnerung für euch an. Dein Papa band dir dein für dich ausgesuchtes Nabelschnurbändchen um deine Nabelschnur und die bunten Farben des Regenbogen leuchteten auf deinem Bauch. Als dein Papa mit einem Tuch vorsichtig die Stempelfarbe von deinen Fusssohlen abwusch, lagst du entspannt und mit offenen Augen da, du schienst seine Fussmassage offensichtlich zu geniessen ! Die erste Windel dir anzuziehen, war nicht so einfach, denn deine Beinchen, die immer noch nach oben zeigten, erschwerten die Prozedur, aber dein Papa meisterte auch das. Deine zuckersüssen, altrosa Kleidchen, die wohl niemand von deiner Familie vorher zu sehen bekommen hatte, standen dir perfekt. Ganz logisch, waren auch die Farben der Perlen deiner Namenskette, die dein Papa auffädelte, im gleichen Ton. Fertig angezogen und mit der Namenskette geschmückt, gab dein Papa dich deiner Mama in ihre Arme und machte mit seinem Handy die ersten Fotos von seinen beiden wunderhübschen Frauen : die eine zuckersüss und rosarot gekleidet , die andere wunderschön und mit soviel Liebe und Glück im Antlitz.  

Zauberhafte 🌸 MIA MATHILDA 🌸 du Mädchen mit dem wunderschönen Namen! In der Zwischenzeit sind schon einige Wochen seit deiner Geburt vergangen und ich konnte viele Male im Wochenbett  bei euch Daheim erleben, wie ihr zu einer richtigen Familie zusammen gewachsen seid, wie Verwandte und Freunde und natürlich dein bester und vierbeiniger Bruder Benji sich rührend um euch kümmern. Ich möchte hier aber noch eine Person erwähnen, die dich nicht in ihre Arme schliessen kann. Als du dich aufmachtest, in deiner Mama zu einem wunderschönen Baby heranzuwachsen, musste dein Grossvater, der Papa deines Papas,  diese Welt verlassen. Und auch wenn es immer ein so tröstlicher Gedanke ist, dass für einen Stern, der am Himmel entsteht, ein neuer auf die Erde fallen darf, dein Papa hätte dich so gerne noch seinem Papa vorgestellt. Deinen Grossvater wirst du erkennen, sobald du die Fotos von ihm betrachten kannst, die an euren Wänden von ihm in eurem Daheim hängen. Und dein Papa wird dir Dinge beibringen, die er von seinem Papa gezeigt bekommen hat und er wird sie dir genau so lehren , wie dein Grossvater es bei ihm getan hat. Und dein Grossvater wird sich in dir zeigen, sei es durch Mimiken oder Charaktereigenschaften die du entwickeln wirst oder nur ,wie deine Füsschen, deine Haarfarbe aussehen wird….deine Familie darf darauf gespannt sein…

Alles Liebe dir und deiner so wundervollen Familie, sei von mir 

VON HERZEN WILLKOMMEN ! 💝💝💝


🌸 VIVIENNE 🌸

30. Mai 2021

Süsse, kleine bezaubernde 🌸 VIVIENNE 🌸, wer deine Mama kennt , schätzt sie als starke, selbstbewusste,  fröhliche und wundervolle Powerfrau ein. Und so sah ich sie dann auch , als ich sie das erste Mal bei mir in der Praxis kennen lernen durfte. Bis zu dem Augenblick , als ich sie bat , mir die Geschichte ihrer ersten erlebten Geburt, dem Ankommen deiner grossen Schwester, zu erzählen. Ruhig wurde sie da, zurückhaltend, spürbar verletzlich. Damals musste  die Geburt deiner Schwester eingeleitet werden, viele Personen -für deine Mama viel zu viele – untersuchten und  kümmerten sich  in der langen Zeit um deine Mama. Geschafft hatte deine Mama ihren Geburtsweg bis zu dem Punkt , wo ihr Muttermund komplett eröffnet war, nur konnte dann das Köpfchen deiner Schwester nicht so durch das Becken deiner Mama, wie es sollte. Nach vielen Stunden Wehenarbeit entschloss man sich , deine Schwester per Bauchgeburt, dem Kaiserschnitt, zur Welt kommen zu lassen. Und was deine Mama dann im OP erlebte, prägte sie nachhaltig, machte sie verletzbar. Für deine Mama war es nun wichtig, dass dieses Erlebnis sich nicht wiederholte und auch wenn sie das absolute Recht gehabt hätte, sich für deine Geburt für einen geplanten Kaiserschnitt zu entscheiden, deine Mama wollte dir und ihr die Möglichkeit geben, dass du im Gebärsaal zur Welt kommen durftest. Deine Mama besprach viele Fragen und Wünsche in eurer Babybauch-Zeit mit mir, sie fragte mich , ob es sinnvoll und vor allem machbar ist , die Nabelschnur auspulsieren zu lassen, wollte wissen , ob wir das Licht im Gebärsaal abdunkeln können, ob es jedes Mal einen Venenzugang bei einer Geburt benötigte, wie Frau sich am besten vor einer Dammverletzung schützt. Sie wollte sich so optimal wie möglich auf dein Ankommen vorbereiten und besuchte zusätzlich einen Hypnobirth-Kurs. Dann , 3 Wochen vor deinem Entbindungstermin, wurde das Warten auf dich schwer , typische Beschwerden , die Schwangere am Ende ihrer Schwangerschaft haben, plagten deine Mama , liessen sie kaum noch schlafen, normal laufen und vor allem immer wie ungeduldiger werden… Eine Hebammenkollegin schlug ihr verschiedene Möglichkeiten vor, wie man eine Geburt in Gang bringen könnte und deine Mama fragte mich, ob ich diese Maßnahmen unterstützen würde. Wer mich kennt, weiss , dass ich eher für Cappuccino und hoch dosierte Kinderschokoladen-Einheiten bei mir in der Praxis bin, als einen natürlichen Prozess der Geburt und vor allem dem Beginn dieser zu manipulieren, sofern es dem Baby mit der Mama drum herum gut geht, insbesondere wenn der Entbindungstermin noch gar nicht erreicht ist. Also riet ich deiner Mama von allen Massnahmen ab , bat sie , Geduld zu haben, besonders wegen dem  Verlauf ihrer ersten  Geburt, die mit einer Narbe an der Gebärmutter resultierte, ich würde  mich der Natur ungern in deren Geburtsplan einmischen wollen. Nun, deine Mama verstand, bedankte sich für das Angebot des Kinderschokoladen-Capuccinos bei mir in der Praxis, eventuell , so schrieb sie mir , komme sie doch noch einmal zum  ”Jammern“ bei mir vorbei 😎☺️ 

So weit kam es aber nicht – am Vorabend DEINES Geburtstages war ich damit beschäftigt , den Geburtstag MEINES jüngsten Kindes vorzubereiten, meine Tochter wurde 25 ! Und egal, wie alt deine Kinder werden-so will es das ungeschriebene Mutter-Gesetz -du stehst bis mindestens in der ersten Stunde des Geburtstages deines Kindes in der Küche , backst den Geburtstagskuchen und deckst den Geburtstagstisch. So natürlich auch ich -und ich hatte gerade mal 2 Stunden geschlafen, als deine Mama mich mit meinem Pager weckte, auf meinem Handy prangte ihre Nachricht ” Ich glaube, es geht los! ” Als ich daraufhin deine Mama anrief, berichtete sie mir, dass sie bereits seit Mitternacht leichte und regelmässige Wehen verspüre und nun die Fruchtblase gesprungen wäre. Da deine Mama dich gut spürte und es ihr ebenfalls gut ging ( und juchuuuh, DU hast ganz alleine entschieden, wann du auf die Welt kommen wolltest ☺️ ) konnten wir in Ruhe unsere letzten Vorbereitungen organisieren, für deine Mama hiess das, deine Schwester zu deiner Grossmutter zu bringen , für mich hiess es, die Kerzen auf der Geburtstagstorte meiner Tochter zu platzieren, alle Geschenke noch einmal perfekt zu recht zu rücken und der Familie und dem  Geburtstagskind zu schreiben, dass eines meiner Babys offensichtlich auch  heute Geburtstag haben möchte und meine Familie für mich bitte mit den Happy Birthday Song für mein jüngstes Kind mitsingen solle… Um 5 Uhr morgens fuhr ich in Richtung meiner Praxis los, Luzern , dass sah man, würde ein sonniger Tag erwarten , einen wunderschönen Sonnenaufgang konnte ich beim Fahren unterwegs beobachten und du würdest auf alle Fälle nicht nur ein Sonntagskind , sondern auch ein Sonnensonntagskind werden !

Deine Eltern kamen wenige Augenblicke nach mir in die Praxis und deiner Mama war anzusehen, dass ihre und eure Wehen bereits intensiv für deine Mama zu spüren waren und das der Wehenschmerz deiner Mama fast die Luft nahm. Ich vergewisserte mich , dass es dir Herzton-technisch gut ging, damit ich mich voll auf deine Mama konzentrieren konnte, dein Papa sass neben deiner Mama , bereit, deine Mama zu stützen. Ich  atmete mit deiner Mama durch die nächsten Wehen, die da anrollten, um mit ihr die für sie passende Atmung während euere Wehen herauszufinden. Deine Mama machte das ganz wunderbar und schnell kam sie in einen Rhythmus der ihr gut tat und konnte nun so viel besser durch eure Wehen gehen und so in die notwendige Entspannung in der Wehenpause kommen. Und ich nutzte  eine dieser Pausen, um vorsichtig den Muttermund  deiner Mama abzutasten, um zu schauen, wo unter der Geburt ihr im Moment standet. Es war noch ein Anfangsbefund, wie wir Hebammen sagen, ein Befund, der noch zum Abwarten , zum immer wenn möglich noch zum Ausruhen und / oder Spazieren einlädt, ein Befund, der aussagte: es braucht noch ein wenig Geduld. Ich beratschlagte mich mit deinen Eltern, ob sie bereits in die Klinik oder doch noch einmal nach Hause fahren wollten, denn die Wehen waren schon von einer Intensität , die nicht so leicht zu verarbeiten waren. Für deine Mama war ganz klar, sie wollte trotzdem noch einmal nach Hause fahren und so riet ich ihr, daheim mit einer Wärmeflasche auf den wehenschmerzenden Stellen, wenn an Schlaf und Ruhe nicht mehr zu denken war, verschiedene Geburts-Positionen auzuprobieren, die das Becken in Bewegung hielten und dir die Möglichkeit geben sollte, deiner Mama mitzuhelfen. Den Tipp, den ich all meinen Schwangeren für ihre Geburt gebe, warme, wenn möglich rot-wärmende Socken zu tragen, hatte deine Mama schon umgesetzt, süsse Erdbeer-Motivsocken entdeckte ich an ihren Füssen- nur für den Fall solltest du später dich fragen, warum du Erdbeeren magst…😉 Dein Papa fuhr also seine beiden Frauen ganz behutsam und vorsichtig wieder nach Hause und ich war mir  sicher , all zu lange würdet ihr wohl nicht daheim bleiben, jedenfalls nicht mit diesen Wehen. Und deine Mama merkte, kaum Daheim, dass sie sich zu Hause eher unsicher fühlte , eine schlechte Voraussetzung zum  Entspannen, zumal die Intensität der Wehen weiter zunahm und so rief mich dein Papa an, dass ihr nun direkt Richtung Klinik fahren würdet und auch ich machte mich von der Praxis auf, deine Eltern in der Klinik zu empfangen. Dort angekommen war spürbar, wie sehr deine Mama schon kämpfen musste, sie stand in den Wehen auf ihren Zehenspitzen ( ein für mich als beobachtende Hebamme nie so positives Zeichen )  und probierte, sich auf ihre Atmung zu konzentrieren. Ich untersuchte rasch deine Mama erneut, in der Hoffnung, deiner Mama einen Muttermund-Tastbefund sagen zu können, der ihre tapfere Arbeit belohnt, dem Wehenschmerz  einen Sinn geben würde. Knapp 3 Stunden nach der ersten Untersuchung hatte sich  trotz guter Wehentätigkeit der Muttermund überhaupt nicht verändert und auch dein Köpfchen tat uns nicht den Gefallen, trotz Bewegung deiner Mama tiefer in das Becken deiner Mama zu kommen, so dass auch du bei eurer Geburt mithelfen könntest. Sofort fühlte deine Mama sich wieder zurückversetzt in die Zeit, als deine Schwester geboren wurde . Ich schlug deiner Mama vor, dass wir die Möglichkeit einer PDA in Betracht ziehen könnten , einfach um deiner Mama die Schmerzen nehmen zu können, ein Abwarten zu ermöglichen,  aber deine Mama spürte wohl instinktiv und aus ihre Geburtserfahrung heraus, dass auch du den Weg durch den Geburtskanal nicht schaffen würdest. Und deine Mama hatte es mit deinem Geburtshelfer und mir ja in der Schwangerschaft besprochen , sollten dieses Mal die Wehen in nützlicher Zeit dich deiner Mama näher bringen, so wollten wir die Geburt im Gebärsaal anstreben, sollte aber erneut alles auf einen Geburtsverlauf wie bei deiner Schwester hinweisen, würden wir auch dich per Bauchgeburt  zur Welt kommen lassen. Ich telefonierte mit eurem Geburtshelfer und der mit unserem Anästhesisten. Der Sonntags-OP hatte viel zu tun und so fragte die eine der Anästhesisten, wie dringlich die Fahrt in  den OP sein musste, je nach dem wäre die Planung im OP verändert worden. Aber es ging dir und eigentlich auch deiner Mama gut  ( den Umständen entsprechend sagt man so schön 🙈 ) und so machte euer Geburtshelfer deiner Mama erneut den Vorschlag , ihr mittels einer Periduralanästhesie im Gebärsaal die Wehen schmerzfrei zu machen, um dann in Ruhe und entspannt abwarten zu können, bis der OP Platz und Zeit für uns hätte. Diese Vorschlag fanden deine Eltern gut und so kam die Anästhesistin, die auch bei deiner Geburt dabei sein sollte, zu uns in den Gebärsaal, legte problemlos die Periduralanästhesie  ( die man dann gleich auch für den Kaiserschnitt benutzen konnte ) , so dass deine Mama nun schmerzfrei sich entspannen und vor allem wieder lächeln konnte , es sich im Bett bequem machen und  die Zeit im Gebärsaal wirklich einfach noch geniessen konnte. Dein Papa holte nun deine Kleidchen und dein Geburtstuch aus eurer Tasche  hervor und deine Kleider legte er in den Wärmeschrank. Dein allererstes Kleidchen, ich musste lächeln, als ich es sah, war  bedruckt mit lauter kleinen Blumen, die so aussahen, als hätte ich meine typischen Barbara-Blümchen gemalt ….Ich konnte nun in Ruhe deinen Eltern den Ablauf  im Operationsaal erklären, deinem Papa zeigen, wie er deiner Mama auch dort helfen kann. Deine Mama interessierte sich, nun, da sie kaum noch die Wehen spürte, bereits für die Zeit nach deiner Geburt und wollte unbedingt dieses Mal die Nachgeburt betrachten. Deine Eltern verrieten mir nun auch , wen wir als süsses Sonntagskind erwarten würden und vor allem was für einen wunderschönen Namen du erhalten solltest. Deinem Papa brachte ich noch etwas zum Frühstück , deine Mama durfte da bereits nichts mehr essen und nur wenig später rief der OP  an, um uns Bescheid zu geben, wann wir in den OP fahren konnten. Ich machte die üblichen OP -Vorbereitungen mit deiner Mama , die nun aber in einer Wehe einen Druck auf ihr Steissbein spürte. Solltest du nun etwa doch mit Hilfe deiner entspannt durch eure Wehen gehenden Mama den Weg durch das Becken gefunden haben ? Euer Geburtshelfer kam zu uns in den Gebärsaal und untersuchte deine Mama, hoffnungsvoll warteten wir , was er ertaste, aber auch er bestätigte , dass du noch immer sehr weit oben im Becken deiner Mama in Warteposition warst, es also keine Verbesserung im Geburtsgeschehen gab. Somit war nun definitiv klar , wir würden in den OP fahren, deine Mama machte einen tiefen Seufzer und unterstrich, dass für sie dieser Entscheid absolut in Ordnung war und wie froh sie war, hattest du selbst den Startschuss für dein zur Welt kommen gegeben. Danach ging es sehr schnell ,die Fahrt in den OP, das Empfangen vom OP-Team so herzlich, eure Anästhesistin kam erneut dazu, erhöhte die Dosierung der PDA für den Kaiserschnitt, dein Papa, eingekleidet für den OP setzte sich im OP Saal zu deiner Mama , hielt beruhigend ihre Hand. Und dann, wenige Minuten später, es war 11:09 Uhr,  wurdest du mir von deinem Geburtshelfer in die Arme gelegt und es ging dir so gut, dass ich dich sofort auf die Brust deiner Mama legen konnte. Ein warmes Tuch und dein Geburtstuch schützen dich vor Kälte und dem hellen Licht im OP. Du probiertest kurz die Kraft deiner kleinen Lungen aus und wurdest ganz schnell rosig. Dann aber schienst du die Nähe deiner Mama zu geniessen, versuchtest , trotz Käseschmiere an deinen Augen, diese zu öffnen. Deine Mama war sehr sehr ruhig, betrachtet dich aufmerksam, sagte leise und zärtlich “Baby“ zu dir und streichelte dir über das Gesicht. Hatte dein Papa am Morgen noch seine beiden Frauen vorsichtig chauffiert, so hielt er sie jetzt sicher und liebevoll fest, umarmte euch bildlich , ein so wunderschönes, liebevolles Bild ! Deine Eltern betrachteten dich andächtig und was sie sahen war zuckersüss ☺️ ! Du hieltest dich mit deinen Händchen schon am Busen deiner Mama fest, spreiztest dabei aber schon sehr elegant den kleinen Finger ab und ich prophezeite in diesem Moment, dass du jederzeit mit der Queen formvollendet einen Tee trinken könntest ! Etwas später nahm dein Papa dich mit deinem Geburtstuch  zu sich, deine Mama brauchte einen Moment für sich alleine und das Tuch war wie eine ( Gebärmutter-) Höhle, aus der du entspannt, bereits an deinen Fingern saugend , mit grossen dunklen Augen hervorschautest. Ich zeigte deinem Papa, wie er seinen Finger in deinem Mund als ”Ersatz-Busen ” halten sollte und er war verblüfft, mit wieviel Kraft du bereits an seinem Finger saugen konntest. Euer Kaiserschnitt war vorüber und euere Geburtshelfer kam zum Gratulieren , eure Anästhesistin beglückwünschte deine Eltern und auch das OP Team verabschiedete sich mit lieben Wünschen für euch drei. Für einen ersten Moment ging es mit euch auf die Intensivstation, um dort deine Mama besser überwachen zu können und trotz der vielen Medizintechnik um euch herum, ihr konntet euch in Ruhe alleine geniessen, deine Eltern dich betrachten. Deine Mama lächelte , ich glaube, nun da alles vorbei , fielen  ihre Ängste weg und sie konnte sich entspannen. Sie staunte über deine süssen Füsschen und setzte dich an ihre Brust an, wo du sofort deinen Hunger stilltest, so als ob du noch nie etwas anderes getan hättest. Ich machte wenig später ein Foto von euch dreien und deine Mama sah darauf wunderschön aus, dein Papa glücklich und erleichtert. Wir konnten schon bald in den Gebärsaal zurück, deine Mama lag in ihrem Bett ganz nah bei der Kinderecke und beobachtete, wie dein Papa dich wog und mass, die Farbe des Fussabdrucks von deinen Füsschen wusch, dir ein rosarotes Elefanten-Nabelschnurbändchen um den Rest deiner Nabelschnur band, dich in die erste Windel wickelte und dir deine so bezaubernden, süssen Blümchenkleider anzog. Du wirktest so zufrieden und entspannt, angekommen in der Welt. Deine Mama nahm dich zu sich und ich liess dich mit deinen Eltern diesen Moment und euch ungestört und alleine im Gebärsaal geniessen…

Süsse kleine 🌸 VIVIENNE 🌸 , kleine Mädchen, die als Sonntagskind geboren und am 30.Mai Geburtstag haben, werden später einmal zu ganz ganz wundervollen Frauen , dass kann ich dir aus eigener Erfahrung prophezeien ! Am Abend deines Geburtstages fuhr ich nach Hause , um mit meiner eigenen süssen kleinen Geburtstags-Tochter auf ihr Wohl anzustossen und wir haben auch auf dich das Champagnerglas erhoben . 25 Jahre vergehen wie im Flug, geniesse deine Kindheit und deine wundervolle Familie und sei von mir VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 TIM SALAI 🌸

28. Mai 2021

Kleiner , so wundervoller 🌸 TIM SALAI 🌸 , deine Geburtsgeschichte beginnt eigentlich zu dem Zeitpunkt, als ich deine Mama und deine nun grosse Schwester vor 2 Jahren zum letzten Mal in ihrem Wochenbett besucht hatte und mich von ihnen mit einem augenzwinkernden „ bis zum nächsten Mal“ verabschiedet hatte. Häufig ist das ein emotionaler Moment, wenn ich mich nach einer monatelangen Begleitung, in der Liebespaare zu Eltern und  Eltern zu Grossfamilien werden, mich auf ungewisse Zeit verabschiede. Ich sass bereits im Auto, unterwegs zu einer nächsten Patientin, als deine Mama mir schrieb, dass sie mir doch eigentlich Blumen zum Abschied habe schenken wollen, die nun aber immer noch auf ihrem Tisch standen. Ich musste lächeln, war aber schon zu weit entfernt, um noch einmal zurück zu fahren und so bot ich deiner Mama an, dass sie doch einfach für mich diese Blumen geniessen solle, die Geste dieses Strausses alleine war schon Dankeschön genug für mich…. Als du dich nun ankündigtest, schickte mir deine Mama ein Foto deiner Schwester, die ein Shirt trug auf dem „Grosse Schwester “ und dein geplanter Geburtsmonat stand, ich freute mich riesig für deine Eltern und ich freute mich für mich, durfte ich  als Hebamme wieder mit dabei sein, denn schon deine Schwester kam mit einer schönen Geburt zur Welt, die Chance, wieder bei einem so willkommenen Augenblick dabei sein zu dürfen, war gross ! Deine Mama hielt mich mit süssen Babybauch-Fotos auf dem aktuellen Stand ihrer Schwangerschaft, alles, bis auf ein paar ”Mama- macht -einfach -zu- viel” -Kontraktionen, verlief normal und langsam war euer Entbindungstermin in Sichtweite. Viel zu planen und zu besprechen in Bezug auf deine Geburt gab es nicht, aber dennoch wollten deine Eltern und ich uns noch einmal vor deinem grossen Tag sehen, nur schon , damit ich  den Kugelbauch von deiner Mama bestaunen konnte. Und so klingelten deine Eltern 2 Wochen vor deinem Entbindungstermin an meiner Praxistür und wer meine Praxis kennt, weiss, dass eine Glasscheibe sich in der Eingangstür befindet, so dass ich von deinen Eltern zuerst „nur“ einen grossen, wunderschönen Pfingstrosen-Blumenstrauss sah, den deine Mama hielt und der für mich sein sollte, zwei Jahre nach dem ursprünglich für mich gedachten Strauss durfte ich nun das blumige Dankeschön für die Geburt deiner Schwester Zoé mein Eigen nennen… Deine Mama war so eine wunderschöne, tiefenentspannte Schwangere. Sie strahlte so viel Vorfreude auf dich und deine Geburt aus und sie bestätigte mir auch an diesem Abend, wie sehr sie sich auf die Zeit im Gebärsaal und dein Ankommen freue ! Das sind natürlich optimale Voraussetzungen für eine angstfreie Geburt und wir einigten uns, dass, wenn immer möglich, du im Wasser zur Welt kommen solltest . Ich erzählte deinen Eltern von Baby Louis traumhafter Wassergeburt wenige Tage zuvor und konnte mir wunderbar vorstellen, dass auch du in etwa so das Licht der Welt erblicken würdest. Deine Mama wollte dieses mal deine Nabelschnur nach deiner Geburt durchtrennen, dein Papa hatte schon einige Erfahrungen damit und dieses Mal sollte es nun deine Mama sein, die die Schere nach eurer Geburt ergreifen würde. Fröhlich, voller Vorfreude verabschiedeten wir uns und ich hätte deiner Mama diesen wunderschönen Babybauch noch 2 weitere Wochen gegönnt, aber bereits nur 7 Tage später, einen Tag nach dem der rote Supervollmond tendenziell alle Hebammen, Geburtshelfer und Hochschwangeren unruhig hatte schlafen lassen, vermutete deine Mama, dass aus der gewünschten Geburt am Tag des Kindes ( dem 1.6. ) wohl nichts werden würde, denn deine Mama spürte eure ersten Kontraktionen. Deine Mama rief mich abends um halb 8 an und erzählte mir, dass sie schon den ganzen Tag immer mal wieder eine Wehe intensiver spüre, im Moment sogar mit einer gewissen Regelmässigkeit aller 20 Minuten und sie deshalb die Badewanne daheim geniessen wolle. Ich wiederum ahnte dagegen, dass ich wohl demnächst Richtung Aarau fahren würde, ass mit meiner Familie noch zu Nacht und machte mich abfahrbereit und richtig! , eine Stunde später rief deine Mama erneut an und sagte mir, dass das warme Wasser der Badewanne ihr gut täte, die Wehen allerdings nun bereits alle 10 Minuten und intensiver anrollten. Ich fuhr keine 2 Minuten nach dem Telefonat los und rief wie üblich auf Höhe Oftringen  ( 20 Minuten entfernt von Klinik und Praxis ) bei deinen Eltern an, um den Stand der Dinge zu erfragen und war mir sicher , dass deine Eltern direkt in den Gebärsaal kommen möchten. Dein Papa sagte mir später, dass er das eigentlich auch in diesem Moment so vorhatte , aber deine Mama wollte erst noch bei mir in der Praxis vorbei kommen, um ja sicher zu sein, dass es auch wirklich mit deiner Geburt los ging. Deine Mama kam mit deinem Papa bei mir an und sie sah so wunderschön aus ! Sie hatte eine unglaubliche Ausstrahlung, voller Glanz und Vorfreude auf dich und auf das Kommende. Man sah ihr ihre Wehenarbeit nicht wirklich an und dennoch wollte ich mir so schnell als möglich ein Bild davon machen, wo wir unter eurer Geburt im Moment standen. Nachdem deine Herztöne uns sagten, dass auch du mit der Wehensituation gut umgehen kannst, untersuchte ich deine Mama und konnte deinen Eltern mitteilen, dass ihr bereits mit 5cm schon mehr als die Hälfte der Geburt geschafft hattet und du kleiner Mann mit deinem Köpfchen bereits ordentlich deiner Mama dabei mithalfst, durch eure Geburt zu gehen. Erneut sagte mir deine Mama, wie sehr sie sich auf das Kommende freue, dass sie weiss, dass sie es schaffen kann, dass sie gebären kann. Und weil du ja im Wasser zur Welt kommen solltest und ich sehr sicher war, dass nicht mehr all zu viel Zeit vergehen würde, bis wir dich begrüssen würden, rief ich bei meinen Hebammen in der Klinik an und bat sie, bereits die Badewanne mit Wasser zu füllen. Deine Eltern fuhren vor mir aus der Praxis Richtung Klinik los und ich düste mit meinem Auto hinter her, kam aber, den schnellsten Weg Richtung Klinik kennend, vor deinen Eltern an und erwartet sie auf dem Parkplatz der Klinik. Es dauerte einen Moment, bis ich ihr Auto einbiegen sah und ich machte mir schon Sorgen, ob du es nicht etwa so eilig gehabt hattest und schon geboren warst, aber du stiegst noch mit deiner Mama um dich herum aus eurem Auto, dein Papa ist einfach nur ganz ganz vorsichtig mit euch zur Klinik gefahren….  Kaum aus dem Auto , musste deine Mama sich erst einmal an deinen Papa lehnen, denn die nächste Wehe rollte heran. Als diese vorbei war, bemerkte sie den mit Sternen übersäten Nachthimmel über uns und deine Eltern fanden die Situation so passend : unter einem Sternenhimmel lernten sich deine Mama und dein Papa damals kennen und lieben und du würdest in einer sternenklaren Nacht  mit so viel Liebe zur Welt kommen. Der Gang über die Wochenstation zum Gebärsaal musste sich endlos für deine Mama angefühlt haben, denn eine Wehe nach der anderen zeigte uns, dass du kleiner Mann offensichtlich bald geboren werden wolltest. Es fehlten noch 45 Minuten bis Mitternacht , als wir den Gebärsaal betraten, meine Hebammen hatten die Geburtswanne perfekt vorbereitet und auch den Gebärsaal für deine Geburt bereits gerichtet, so dass ich nichts mehr in dieser Hinsicht machen musste und nur für deine Mama da sein konnte ( ❤️ MERCI wiedermal meinen wundervollen Kolleginnen ! ). Während dein Papa eure Taschen abstellte ( für dich und deine Sachen war ein ganz bezauberndes kleines Köfferchen mit Elefanten darauf mit im Gepäck) und dein Geburtstuch und deine Kleidchen in den  Wärmeschrank legte, schlüpfte deine Mama aus ihren Kleidern und begab sich sofort in die Badewanne , das warme, ihr gut tuende Wasser sofort geniessend. Auch wenn die Wehen sich für deine Mama genauso intensiv anfühlten, es war der Beginn und das Ende der Wehe, die sanfter für deine Mama waren und ihr so gefühlt die Wehenpausen verlängerten, ihr darin mehr Energie für die nächste Wehe gaben. Während dein Papa eure Geburtsmusik einstellte, legte ich deiner Mama den Herztonschallkopf an, du warst noch immer so unaufgeregt, hast du überhaupt jemals mitbekommen, dass deine Mama mit dir durch eure Geburt ging? Deine Mama wechselte immer mal wieder die Position und bewegte sich im sie tragenden Wasser, dein Papa stand neben ihr am Wannenrand und gab deiner Mama einfach nur durch seine ruhige Art die Sicherheit, jede für ihn mögliche Hilfe deiner Mama jederzeit geben zu können und sie mit durch eurer Geburt zu tragen. Es war wenige Minuten vor Mitternacht , du würdest, dass war nun sicher, ein Kind der ersten Morgenstunde werden. Deine Mama hatte noch einmal das Bedürfnis, das WC aufzusuchen und entstieg dafür der Badewanne. Ich hatte deine Mama seit der Praxis nicht mehr untersucht, aber es war gut deiner Mama anzumerken, dass du nun kurz davor warst, geboren zu werden. Während deine Mama auf dem WC war ( und sie musste mir fest versprechen, nicht zu pressen 🙈) rief ich deinen Geburtshelfer an, damit er sich zu uns gesellen, bei deiner Ankunft mit dabei sein kann. Deine Mama schlüpfte wieder in das warme, ihr Geborgenheit gebende Wasser zurück. Um den hohen Badewannenrand zu bezwingen, müssen die Frauen einen grossen Schritt darüber machen und diese Bewegung bringt gerade am Ende der Geburt mehr Platz für das Köpfchen des Babys und auch du nutztest diese Bewegung offensichtlich aus, den kaum ins Wasser zurück, merkte deine Mama , wie sie das Gefühl überkam, mit den Wehen mitschieben zu wollen. Und sie machte das so wundervoll und selbstständig, dein Papa und inzwischen auch dein Geburtshelfer und ich standen am Badewannenrand und konnten einfach nur zuschauen, wie dein Köpfchen geboren wurde. Viele schwarze Haare waren da von dir unter Wasser zu erkennen und ich ermutigte deine Mama, dein Köpfchen wahr zu nehmen, zu spüren, zu berühren. Die nächste Wehe rollte heran und du wurdest geboren , der neue Tag war gerade einmal 22 Minuten alt, als deine Mama dich zunächst für einen kurzen Moment unter der Wasseroberfläche anschaute, bevor sie dich zu sich in ihre Arme schloss , deine Mama  hat dich letztendlich ganz alleine zur Welt gebracht. Deine Mama war überwältigt von dem, was gerade passiert war und sie war überwältigt von dir ! Immer wieder sagte sie, wie perfekt du wärest und wie schön es ist, wie schön mit dir im Wasser zu sein. Euer Geburtshelfer kontrollierte deine Herztöne mit seinem Stethoskop, du warst so entspannt im Arm deiner Mama, hattest die Augen offen, wurdest rosig und gabst dann doch mit einem lauten Niesen Richtung Stethoskop das Fruchtwasser aus deiner Nase heraus. Dein Papa machte einen tiefen, glücklichen und erleichterten Seufzer und sagte deiner Mama wie bewundernswert und toll sie eure Geburt geschafft hatte. Deine Mama hielt dich glücklich im Arm und redete ganz sanft mit dir, sagte dir, wie sie sich deine Geburt genau so gewünscht hatte und wie gut du ihr dabei geholfen hast. Und deine Mama strahlte deinen Papa an, der sie und dich glücklich anschaute ,während im Hintergrund immer noch eure sanfte Geburtsmusik lief. Nun, da deine Mama ihre und deine Geburt selbständig und selbstbestimmt geschafft hatte, war der Moment gekommen, auch wie geplant  deine Nabelschnur von ihr zu durchtrennen. Wenig später, deine Mama entstieg der Badewanne, durfte dein Papa dich zum ersten mal in seine Arme nehmen, er wartete schon so sehnlichst darauf ! Und er begrüsste dich voller Liebe, sagte dir, wie sehr er auf dich gewartet hatte, wie sehr er dich lieben würde und erzählte dir bereits von deiner grossen Schwester und den anderen grossen Geschwistern, die sich auf dich freuen würden. Deine Mama hüllten wir genau so wie dich in warme, weiche Tücher und liessen sie es sich im Bett bequem machen, deine Nachgeburt musste noch geboren werden und du halfst dabei, indem du schon ordentlich am Busen deiner Mama die ersten Trinkversuche unternahmst und dabei die Geburt der Placenta mit unterstütztes. Nachdem wir gemeinsam deine Nachgeburt begutachteten, packten wir sie gut verschlossen in einen Plastiksack, deine Eltern werden der wunderschönen Tradition folgen und in eurem Garten ein Bäumchen für dich pflanzen und deine Nachgeburt wird dabei helfen, dass dieses Bäumchen gedeihen und wachsen kann ! Mit deinem Papa zusammen wog ich dich, schaute, wie lang du warst, vermass deinen Kopfumfang und nahm dir mit blauer Stempelfarbe deine Fussabdrücke für euer Geburtskärtchen ab. Deine Mama sah uns dabei zu , strahlend und glücklich. Du bekamst von deinem Papa dein Nabelschnurbändchen um den Rest der Nabelschnur gebunden. Deine Eltern hatten sich passend zu den Elefanten auf deinem Köfferchen einen Elefanten als Motiv für dein Bändchen ausgesucht. Dann zog dein Papa dir deine ersten Kleidchen an, einen weissen Strampler mit winzig kleinen blauen Segelbooten -das Element Wasser wird, so orakel ich mal, von Lebensbeginn an noch weiter in deinem Leben eine besondere Bedeutung haben… Nachdem deine Namenkette gekonnt von deinem Papa aufgefädelt und um dein Handgelenk gebunden war, wurde es Zeit für die ersten Fotos von euch zu dritt und es war so viel pures Glück auf diesen Fotos zu sehen! Ich liess euch noch einen Moment nur für euch die Zeit im Gebärsaal geniessen, zur Ruhe kommen, etwas Kleines essen. Das ihr als Snack Toffifee dabei hattet , liess mich natürlich schmunzeln 🥰… Wenig später verliessen wir gemeinsam den Gebärsaal , fast gleich, wie wir wenige Stunden zuvor gekommen waren : dein Papa trug euer Gepäck, inklusive deinem kleinen Köfferchen, ich war auf deine Mama bedacht , nur deine Mama, die schob nun dein Babybettchen mit dir darin glücklich und voller Stolz den langen Wöchnerinnen-Abteilungsgang zurück….

Süsser kleiner  🌸 TIM SALAI 🌸 , wie schon bei deiner Schwester Zoé Aruni hatte auch bei dir deine eine Grossmutter den zweiten Namen für dich ausgesucht. SALAI bedeutet in etwa : der klare , reine Bergkristall. Wer an die heilende Kraft der Steine glaubt, schreibt dem Bergkristall eine heilende Wirkung auf Körper , Geist und Seele zu. Du süsser kleiner Mann hast diese Wirkung nur schon mit deinem puren Anblick, deinem inzwischen so reizendem Lachen. Deine Eltern haben dir den besten Start in dein Leben ermöglicht, deine so wundervolle grosse Familie hat dich mit so viel Liebe begrüsst, sei auch von mir VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝 !


🌸 VIVIENNE 🌸

14. Mai 2021

Süsse, kleine bezaubernde 🌸 VIVIENNE 🌸, wer deine Mama kennt , schätzt sie als starke, selbstbewusste,  fröhliche und wundervolle Powerfrau ein. Und so sah ich sie dann auch , als ich sie das erste Mal bei mir in der Praxis kennen lernen durfte. Bis zu dem Augenblick , als ich sie bat , mir die Geschichte ihrer ersten erlebten Geburt, dem Ankommen deiner grossen Schwester, zu erzählen. Ruhig wurde sie da, zurückhaltend, spürbar verletzlich. Damals musste  die Geburt deiner Schwester eingeleitet werden, viele Personen -für deine Mama viel zu viele – untersuchten und  kümmerten sich  in der langen Zeit um deine Mama. Geschafft hatte deine Mama ihren Geburtsweg bis zu dem Punkt , wo ihr Muttermund komplett eröffnet war, nur konnte dann das Köpfchen deiner Schwester nicht so durch das Becken deiner Mama, wie es sollte. Nach vielen Stunden Wehenarbeit entschloss man sich , deine Schwester per Bauchgeburt, dem Kaiserschnitt, zur Welt kommen zu lassen. Und was deine Mama dann im OP erlebte, prägte sie nachhaltig, machte sie verletzbar. Für deine Mama war es nun wichtig, dass dieses Erlebnis sich nicht wiederholte und auch wenn sie das absolute Recht gehabt hätte, sich für deine Geburt für einen geplanten Kaiserschnitt zu entscheiden, deine Mama wollte dir und ihr die Möglichkeit geben, dass du im Gebärsaal zur Welt kommen durftest. Deine Mama besprach viele Fragen und Wünsche in eurer Babybauch-Zeit mit mir, sie fragte mich , ob es sinnvoll und vor allem machbar ist , die Nabelschnur auspulsieren zu lassen, wollte wissen , ob wir das Licht im Gebärsaal abdunkeln können, ob es jedes Mal einen Venenzugang bei einer Geburt benötigte, wie Frau sich am besten vor einer Dammverletzung schützt. Sie wollte sich so optimal wie möglich auf dein Ankommen vorbereiten und besuchte zusätzlich einen Hypnobirth-Kurs. Dann , 3 Wochen vor deinem Entbindungstermin, wurde das Warten auf dich schwer , typische Beschwerden , die Schwangere am Ende ihrer Schwangerschaft haben, plagten deine Mama , liessen sie kaum noch schlafen, normal laufen und vor allem immer wie ungeduldiger werden… Eine Hebammenkollegin schlug ihr verschiedene Möglichkeiten vor, wie man eine Geburt in Gang bringen könnte und deine Mama fragte mich, ob ich diese Maßnahmen unterstützen würde. Wer mich kennt, weiss , dass ich eher für Cappuccino und hoch dosierte Kinderschokoladen-Einheiten bei mir in der Praxis bin, als einen natürlichen Prozess der Geburt und vor allem dem Beginn dieser zu manipulieren, sofern es dem Baby mit der Mama drum herum gut geht, insbesondere wenn der Entbindungstermin noch gar nicht erreicht ist. Also riet ich deiner Mama von allen Massnahmen ab , bat sie , Geduld zu haben, besonders wegen dem  Verlauf ihrer ersten  Geburt, die mit einer Narbe an der Gebärmutter resultierte, ich würde  mich der Natur ungern in deren Geburtsplan einmischen wollen. Nun, deine Mama verstand, bedankte sich für das Angebot des Kinderschokoladen-Capuccinos bei mir in der Praxis, eventuell , so schrieb sie mir , komme sie doch noch einmal zum  ”Jammern“ bei mir vorbei 😎☺️ 

So weit kam es aber nicht – am Vorabend DEINES Geburtstages war ich damit beschäftigt , den Geburtstag MEINES jüngsten Kindes vorzubereiten, meine Tochter wurde 25 ! Und egal, wie alt deine Kinder werden-so will es das ungeschriebene Mutter-Gesetz -du stehst bis mindestens in der ersten Stunde des Geburtstages deines Kindes in der Küche , backst den Geburtstagskuchen und deckst den Geburtstagstisch. So natürlich auch ich -und ich hatte gerade mal 2 Stunden geschlafen, als deine Mama mich mit meinem Pager weckte, auf meinem Handy prangte ihre Nachricht ” Ich glaube, es geht los! ” Als ich daraufhin deine Mama anrief, berichtete sie mir, dass sie bereits seit Mitternacht leichte und regelmässige Wehen verspüre und nun die Fruchtblase gesprungen wäre. Da deine Mama dich gut spürte und es ihr ebenfalls gut ging ( und juchuuuh, DU hast ganz alleine entschieden, wann du auf die Welt kommen wolltest ☺️ ) konnten wir in Ruhe unsere letzten Vorbereitungen organisieren, für deine Mama hiess das, deine Schwester zu deiner Grossmutter zu bringen , für mich hiess es, die Kerzen auf der Geburtstagstorte meiner Tochter zu platzieren, alle Geschenke noch einmal perfekt zu recht zu rücken und der Familie und dem  Geburtstagskind zu schreiben, dass eines meiner Babys offensichtlich auch  heute Geburtstag haben möchte und meine Familie für mich bitte mit den Happy Birthday Song für mein jüngstes Kind mitsingen solle… Um 5 Uhr morgens fuhr ich in Richtung meiner Praxis los, Luzern , dass sah man, würde ein sonniger Tag erwarten , einen wunderschönen Sonnenaufgang konnte ich beim Fahren unterwegs beobachten und du würdest auf alle Fälle nicht nur ein Sonntagskind , sondern auch ein Sonnensonntagskind werden !

Deine Eltern kamen wenige Augenblicke nach mir in die Praxis und deiner Mama war anzusehen, dass ihre und eure Wehen bereits intensiv für deine Mama zu spüren waren und das der Wehenschmerz deiner Mama fast die Luft nahm. Ich vergewisserte mich , dass es dir Herzton-technisch gut ging, damit ich mich voll auf deine Mama konzentrieren konnte, dein Papa sass neben deiner Mama , bereit, deine Mama zu stützen. Ich  atmete mit deiner Mama durch die nächsten Wehen, die da anrollten, um mit ihr die für sie passende Atmung während euere Wehen herauszufinden. Deine Mama machte das ganz wunderbar und schnell kam sie in einen Rhythmus der ihr gut tat und konnte nun so viel besser durch eure Wehen gehen und so in die notwendige Entspannung in der Wehenpause kommen. Und ich nutzte  eine dieser Pausen, um vorsichtig den Muttermund  deiner Mama abzutasten, um zu schauen, wo unter der Geburt ihr im Moment standet. Es war noch ein Anfangsbefund, wie wir Hebammen sagen, ein Befund, der noch zum Abwarten , zum immer wenn möglich noch zum Ausruhen und / oder Spazieren einlädt, ein Befund, der aussagte: es braucht noch ein wenig Geduld. Ich beratschlagte mich mit deinen Eltern, ob sie bereits in die Klinik oder doch noch einmal nach Hause fahren wollten, denn die Wehen waren schon von einer Intensität , die nicht so leicht zu verarbeiten waren. Für deine Mama war ganz klar, sie wollte trotzdem noch einmal nach Hause fahren und so riet ich ihr, daheim mit einer Wärmeflasche auf den wehenschmerzenden Stellen, wenn an Schlaf und Ruhe nicht mehr zu denken war, verschiedene Geburts-Positionen auzuprobieren, die das Becken in Bewegung hielten und dir die Möglichkeit geben sollte, deiner Mama mitzuhelfen. Den Tipp, den ich all meinen Schwangeren für ihre Geburt gebe, warme, wenn möglich rot-wärmende Socken zu tragen, hatte deine Mama schon umgesetzt, süsse Erdbeer-Motivsocken entdeckte ich an ihren Füssen- nur für den Fall solltest du später dich fragen, warum du Erdbeeren magst…😉 Dein Papa fuhr also seine beiden Frauen ganz behutsam und vorsichtig wieder nach Hause und ich war mir  sicher , all zu lange würdet ihr wohl nicht daheim bleiben, jedenfalls nicht mit diesen Wehen. Und deine Mama merkte, kaum Daheim, dass sie sich zu Hause eher unsicher fühlte , eine schlechte Voraussetzung zum  Entspannen, zumal die Intensität der Wehen weiter zunahm und so rief mich dein Papa an, dass ihr nun direkt Richtung Klinik fahren würdet und auch ich machte mich von der Praxis auf, deine Eltern in der Klinik zu empfangen. Dort angekommen war spürbar, wie sehr deine Mama schon kämpfen musste, sie stand in den Wehen auf ihren Zehenspitzen ( ein für mich als beobachtende Hebamme nie so positives Zeichen )  und probierte, sich auf ihre Atmung zu konzentrieren. Ich untersuchte rasch deine Mama erneut, in der Hoffnung, deiner Mama einen Muttermund-Tastbefund sagen zu können, der ihre tapfere Arbeit belohnt, dem Wehenschmerz  einen Sinn geben würde. Knapp 3 Stunden nach der ersten Untersuchung hatte sich  trotz guter Wehentätigkeit der Muttermund überhaupt nicht verändert und auch dein Köpfchen tat uns nicht den Gefallen, trotz Bewegung deiner Mama tiefer in das Becken deiner Mama zu kommen, so dass auch du bei eurer Geburt mithelfen könntest. Sofort fühlte deine Mama sich wieder zurückversetzt in die Zeit, als deine Schwester geboren wurde . Ich schlug deiner Mama vor, dass wir die Möglichkeit einer PDA in Betracht ziehen könnten , einfach um deiner Mama die Schmerzen nehmen zu können, ein Abwarten zu ermöglichen,  aber deine Mama spürte wohl instinktiv und aus ihre Geburtserfahrung heraus, dass auch du den Weg durch den Geburtskanal nicht schaffen würdest. Und deine Mama hatte es mit deinem Geburtshelfer und mir ja in der Schwangerschaft besprochen , sollten dieses Mal die Wehen in nützlicher Zeit dich deiner Mama näher bringen, so wollten wir die Geburt im Gebärsaal anstreben, sollte aber erneut alles auf einen Geburtsverlauf wie bei deiner Schwester hinweisen, würden wir auch dich per Bauchgeburt  zur Welt kommen lassen. Ich telefonierte mit eurem Geburtshelfer und der mit unserem Anästhesisten. Der Sonntags-OP hatte viel zu tun und so fragte die eine der Anästhesisten, wie dringlich die Fahrt in  den OP sein musste, je nach dem wäre die Planung im OP verändert worden. Aber es ging dir und eigentlich auch deiner Mama gut  ( den Umständen entsprechend sagt man so schön 🙈 ) und so machte euer Geburtshelfer deiner Mama erneut den Vorschlag , ihr mittels einer Periduralanästhesie im Gebärsaal die Wehen schmerzfrei zu machen, um dann in Ruhe und entspannt abwarten zu können, bis der OP Platz und Zeit für uns hätte. Diese Vorschlag fanden deine Eltern gut und so kam die Anästhesistin, die auch bei deiner Geburt dabei sein sollte, zu uns in den Gebärsaal, legte problemlos die Periduralanästhesie  ( die man dann gleich auch für den Kaiserschnitt benutzen konnte ) , so dass deine Mama nun schmerzfrei sich entspannen und vor allem wieder lächeln konnte , es sich im Bett bequem machen und  die Zeit im Gebärsaal wirklich einfach noch geniessen konnte. Dein Papa holte nun deine Kleidchen und dein Geburtstuch aus eurer Tasche  hervor und deine Kleider legte er in den Wärmeschrank. Dein allererstes Kleidchen, ich musste lächeln, als ich es sah, war  bedruckt mit lauter kleinen Blumen, die so aussahen, als hätte ich meine typischen Barbara-Blümchen gemalt ….Ich konnte nun in Ruhe deinen Eltern den Ablauf  im Operationsaal erklären, deinem Papa zeigen, wie er deiner Mama auch dort helfen kann. Deine Mama interessierte sich, nun, da sie kaum noch die Wehen spürte, bereits für die Zeit nach deiner Geburt und wollte unbedingt dieses Mal die Nachgeburt betrachten. Deine Eltern verrieten mir nun auch , wen wir als süsses Sonntagskind erwarten würden und vor allem was für einen wunderschönen Namen du erhalten solltest. Deinem Papa brachte ich noch etwas zum Frühstück , deine Mama durfte da bereits nichts mehr essen und nur wenig später rief der OP  an, um uns Bescheid zu geben, wann wir in den OP fahren konnten. Ich machte die üblichen OP -Vorbereitungen mit deiner Mama , die nun aber in einer Wehe einen Druck auf ihr Steissbein spürte. Solltest du nun etwa doch mit Hilfe deiner entspannt durch eure Wehen gehenden Mama den Weg durch das Becken gefunden haben ? Euer Geburtshelfer kam zu uns in den Gebärsaal und untersuchte deine Mama, hoffnungsvoll warteten wir , was er ertaste, aber auch er bestätigte , dass du noch immer sehr weit oben im Becken deiner Mama in Warteposition warst, es also keine Verbesserung im Geburtsgeschehen gab. Somit war nun definitiv klar , wir würden in den OP fahren, deine Mama machte einen tiefen Seufzer und unterstrich, dass für sie dieser Entscheid absolut in Ordnung war und wie froh sie war, hattest du selbst den Startschuss für dein zur Welt kommen gegeben. Danach ging es sehr schnell ,die Fahrt in den OP, das Empfangen vom OP-Team so herzlich, eure Anästhesistin kam erneut dazu, erhöhte die Dosierung der PDA für den Kaiserschnitt, dein Papa, eingekleidet für den OP setzte sich im OP Saal zu deiner Mama , hielt beruhigend ihre Hand. Und dann, wenige Minuten später, es war 11:09 Uhr,  wurdest du mir von deinem Geburtshelfer in die Arme gelegt und es ging dir so gut, dass ich dich sofort auf die Brust deiner Mama legen konnte. Ein warmes Tuch und dein Geburtstuch schützen dich vor Kälte und dem hellen Licht im OP. Du probiertest kurz die Kraft deiner kleinen Lungen aus und wurdest ganz schnell rosig. Dann aber schienst du die Nähe deiner Mama zu geniessen, versuchtest , trotz Käseschmiere an deinen Augen, diese zu öffnen. Deine Mama war sehr sehr ruhig, betrachtet dich aufmerksam, sagte leise und zärtlich “Baby“ zu dir und streichelte dir über das Gesicht. Hatte dein Papa am Morgen noch seine beiden Frauen vorsichtig chauffiert, so hielt er sie jetzt sicher und liebevoll fest, umarmte euch bildlich , ein so wunderschönes, liebevolles Bild ! Deine Eltern betrachteten dich andächtig und was sie sahen war zuckersüss ☺️ ! Du hieltest dich mit deinen Händchen schon am Busen deiner Mama fest, spreiztest dabei aber schon sehr elegant den kleinen Finger ab und ich prophezeite in diesem Moment, dass du jederzeit mit der Queen formvollendet einen Tee trinken könntest ! Etwas später nahm dein Papa dich mit deinem Geburtstuch  zu sich, deine Mama brauchte einen Moment für sich alleine und das Tuch war wie eine ( Gebärmutter-) Höhle, aus der du entspannt, bereits an deinen Fingern saugend , mit grossen dunklen Augen hervorschautest. Ich zeigte deinem Papa, wie er seinen Finger in deinem Mund als ”Ersatz-Busen ” halten sollte und er war verblüfft, mit wieviel Kraft du bereits an seinem Finger saugen konntest. Euer Kaiserschnitt war vorüber und euere Geburtshelfer kam zum Gratulieren , eure Anästhesistin beglückwünschte deine Eltern und auch das OP Team verabschiedete sich mit lieben Wünschen für euch drei. Für einen ersten Moment ging es mit euch auf die Intensivstation, um dort deine Mama besser überwachen zu können und trotz der vielen Medizintechnik um euch herum, ihr konntet euch in Ruhe alleine geniessen, deine Eltern dich betrachten. Deine Mama lächelte , ich glaube, nun da alles vorbei , fielen  ihre Ängste weg und sie konnte sich entspannen. Sie staunte über deine süssen Füsschen und setzte dich an ihre Brust an, wo du sofort deinen Hunger stilltest, so als ob du noch nie etwas anderes getan hättest. Ich machte wenig später ein Foto von euch dreien und deine Mama sah darauf wunderschön aus, dein Papa glücklich und erleichtert. Wir konnten schon bald in den Gebärsaal zurück, deine Mama lag in ihrem Bett ganz nah bei der Kinderecke und beobachtete, wie dein Papa dich wog und mass, die Farbe des Fussabdrucks von deinen Füsschen wusch, dir ein rosarotes Elefanten-Nabelschnurbändchen um den Rest deiner Nabelschnur band, dich in die erste Windel wickelte und dir deine so bezaubernden, süssen Blümchenkleider anzog. Du wirktest so zufrieden und entspannt, angekommen in der Welt. Deine Mama nahm dich zu sich und ich liess dich mit deinen Eltern diesen Moment und euch ungestört und alleine im Gebärsaal geniessen…

Süsse kleine 🌸 VIVIENNE 🌸 , kleine Mädchen, die als Sonntagskind geboren und am 30.Mai Geburtstag haben, werden später einmal zu ganz ganz wundervollen Frauen , dass kann ich dir aus eigener Erfahrung prophezeien ! Am Abend deines Geburtstages fuhr ich nach Hause , um mit meiner eigenen süssen kleinen Geburtstags-Tochter auf ihr Wohl anzustossen und wir haben auch auf dich das Champagnerglas erhoben . 25 Jahre vergehen wie im Flug, geniesse deine Kindheit und deine wundervolle Familie und sei von mir VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 LOUIE 🌸

Bezauberndes kleines Wunder 🌸 LOUIE 🌸, bereits bei deiner grossen Schwester wollte deine Mama, dass ich sie bei ihrer Geburt, als sie das erste Mal Mama wurde, als Hebamme begleite. Obwohl sie sich damals schon relativ früh, so um die 16. Schwangerschaftswoche  bei mir meldete, musste ich ihr leider mitteilen, dass bereits andere Frauen noch schneller mit der Anmeldung bei mir waren und ich deshalb keine weiteren Frauen für ihren Geburtsmonat annehmen konnte. Nun, da du unterwegs warst, schrieb sie mir erneut und zwar in dem Augenblick, als ihr selbst durchgeführter Schwangerschaftstest die erhofften 2 Striche anzeigten, deine Mama also den frühstmöglichen Termin für eine Anmeldung nutze ☺️ und so konnte ich ihr dieses Mal meine Begleitung zusichern und sie noch so gerne zu einem Kennenlerngespräch in meine Praxis einladen.  Als sie mit deinem Papa in meiner Praxis sass, outete deiner Mama sich darin, dass sie fleissig meine Geburtsberichte lesen würde, sie kannte mich und meine Geburtsphilosophie also schon ziemlich gut, ohne das wir uns vorher begegnet waren. Deine grosse Schwester, so erzählten mir deine Eltern, machte es sich damals in der Schwangerschaft bei deiner Mama im Becken sitzend bequem und zeigte keinerlei Ambitionen, ihr Köpfchen noch in die  Geburten-vorteilhafte Schädellage zu drehen, so dass deine Eltern sich damals für eine geplante Bauchgeburt entschieden. Deine Schwester gab aber schon vor dem eigentlichen OP-Termin das Startzeichen für ihre Geburt und deine Mama konnte mit leichten regelmässigen Wehen ausserplanmässig in den Gebärsaal fahren. Die Hebamme, die damals deine Eltern betreute, untersuchte deine Mama noch vor der Fahrt in den OP und meinte, sollte deine Mama noch einmal ein Baby bekommen und dieses dann richtig herum liegen, würde, so glaubte sie, die Geburt nicht all zu lange dauern, denn der Geburtsweg deiner Mama war mit den leichten Wehen bereits gut am sich öffnen gewesen. Nun, du kleiner Mann machtest uns den Gefallen, schon relativ früh dein Köpfchen in die perfekte Startposition zu drehen und so konnte ich mich mit deinen Eltern über ihre Wünsche für deine Geburt im Gebärsaal unterhalten. Die Badewanne, dass wusste deine Mama , wollte sie unbedingt ausprobieren und wenn sie die Möglichkeit hätte , auch darin dich zur Welt bringen. Das meine Babys in den ersten Momenten nach ihrer  Geburt von mir in ihre ureigenen Geburtstücher gehüllt werden, wusste deine Mama bereits durch meine Geburtsgeschichten, sie erkundigte sich nur noch nach der Beschaffenheit und Farbe und wie diese Tücher vor der Geburt behandelt werden sollten. Kurze Zeit später schickte mir dann deine Mama ein Foto von deinem Tuch, eine wunderschöne rosarote Farbe hatte deine Mama sich für dich ausgesucht und dein Name, von kleinen Sternen umkreist, war darauf eingestickt. Nun wusste ich also bereits, dass ich einen kleinen 🌸 LOUIE 🌸 an seinem Geburtstag willkommen heissen würde! 

1 Woche vor deinem grossen Tag probiertest du schon einmal aus, wie es ist, mit Kontraktionen umzugehen und deine Mama teste in der Badewanne daheim, ob diese Kontraktionen zu Geburtswehen werden würden. Deine grosse Schwester plantschte  mit in der Badewanne und meinte, du würdest erst am 14.Mai zur Welt kommen, bis dahin waren aber noch 6 Tage inklusive des Muttertages hin. Nun, offensichtlich hörtest du schon mit deiner Mama um dich herum auf deine grosse Schwester, denn die Wehen nahmen wieder ab und auch am Tag darauf liessest du deine Mama ( und  auch mich ) den verdienten Muttertag in Ruhe daheim und mit viel Sonne feiern. Am Tag darauf meldete sich deine Mama erneut, sie war zutiefst verunsichert, denn zum erneut unruhigen Bauch kamen nun leichte Blutungen dazu. Ich war auf meiner Wöchnerinnentour im Aargau unterwegs und bat sie, zu mir in die Praxis zu kommen, Blutungen sollten immer kontrolliert werden. In meiner Praxis schaute ich mir zunächst deine Herztöne an. Die waren unaufgeregt entspannt, es ging dir super! Zum Glück war die Blutung nicht nennenswert, ich konnte deine Mama und auch deinen Papa beruhigen. Ebenfalls be-ruhig war die Wehenkurve, deine Mama war gefrustet, sah man im Moment keinerlei Hügellandschaften im CTG. Ich bot ihr an, einmal den Muttermund zu tasten, vielleicht hatten ja all die Wehen der letzten Tage euren Geburtsweg gut vorbereitet. Nun, leider konnte ich nach der Untersuchung keine optimistische Aussage machen, dein Köpfchen erschien noch sehr weit oben im Becken und hatte dadurch gar keine Möglichkeit beim Eröffnen des Muttermundes mitzuwirken. Auch kam mir der Gedanke, ob meine Hebammenkollegin sich damals vielleicht ”vertastet” hatte, denn der Befund deiner Mama jetzt war wenig erfolgversprechend und dein Köpfchen befand sich im Moment in einer prognostisch eher ungünstigen Position, kein Wunder, wolltest du so noch nicht kommen! Ich informierte deinen Geburtshelfer und teilte ihm den Untersuchungsbefund und meine Gedanken dazu mit. Wir hatten bis zu deinem Entbindungstermin noch ein paar Tage Zeit und ich schickte deine Eltern wieder nach Hause, deine Mama sollte sich einfach noch etwas ausruhen und Gelassenheit üben, wenn du geboren werden möchtest, würdest du den richtigen Weg ins Becken mit etwas Geduld schon finden und wenn nicht, so würdest du genau wie deine Schwester per Bauchgeburt zur Welt kommen. 4 Tage später schrieb mir deine Mama, dass es unverändert schon wieder überall zwickt und zwackt und deine Mama schon garnicht mehr wisse, woher dieses Zwicken kommt. Ich schlug deiner Mama vor, erneut ein Bad zu nehmen, in der Hoffnung dass das Zwicken und Zwacken eine deutlichere Sprache sprechen würde. Die Wehen wurden in der Badewanne nicht wirklich mehr, nahmen aber auch nicht ab. Deine Mama hatte zudem das Gefühl, dass du mit deinem Köpfchen ihr Schambein malträtierst, ein wirklich sehr unangenehmes Gefühl! Ich bat sie, wenn möglich, sich auf das Sofa zu knien und in der Vorwärts-Kopfüber -Position einige Momente immer mal wieder zu verharren, vielleicht konnten wir dich so dazu bringen, vom Schambein weg und ins Becken hinein zu kommen. Auch bekam deine Mama noch Besuch von einer Freundin, die sie ablenken sollte und ich wünscht den beiden einen schönen gemeinsamen Freundinnen-Tag, an dem die zwei einfach viel lachen und sich Gutes tun sollten. Mein Tag war gefüllt mit Besuchen bei meinen Wöchnerinnen und als ich Abends um halb 8 nach Hause kam, klingelte mein Telefon. Dein Papa rief mich an und sagte, dass er das Gefühl habe, dass du vor deinem Entbindungstermin zur Welt kommen würdest, denn deine Mama hatte nun den ganzen Tag unverändert Wehen gehabt und war den Tränen nah. Sie befürchtete, dass all die Kontraktionen wieder nichts bewirkt hätten und fühlte sich davon so erschöpft, dass sie eher heute noch in einen Kaiserschnitt einwilligen würde, als länger ausharren zu müssen. Deiner Mama ging es wirklich nicht gut, das spürte ich durch das Telefon hindurch. Und so verabredet ich mich mit deinen Eltern in der Klinik, gab deinem Geburtshelfer Bescheid, damit auch er zu uns in den Gebärsaal kommen würde, winkte meiner Familie einmal kurz zu und fuhr dahin zurück, wo ich eben erst hergekommen war- nach Aarau. 1Stunde später, auf der Fahrt in die Klinik war ein wunderschöner, intensiver Regenbogen zu bestaunen, konnte ich deine Mama begrüssend umarmen, ihr, egal, was nun passieren würde, Zuversicht geben, das alles gut werden würde. Die Wehen kamen häufig und intensiv. Natürlich schauten wir zuallererst nach, wo dein Köpfchen in deinem Geburtsweg stand und da war er – der  Befund, den meine Hebammenkollegin bei der Geburt deiner grossen Schwester hatte! Weich war er, der Muttermund, bereits 3 cm, wenige Augenblicke später sogar 4 cm geöffnet und eine pralle Fruchtblase drückte mit deinem Köpfchen gemeinsam in die absolut richtige Richtung. Vorbei der Gedanke, dass du per Bauchgeburt zur Welt kommen würdest. Es wurde eher Zeit, die Geburtenwanne mit warmen Wasser zu füllen! Deine Mama war nun wieder voll motiviert, sie wusste nun, dass all die Wehen, all die Arbeit ihren Sinn und Zweck erfüllen und dich ihr näher brachten. Dein Geburtshelfer ging noch einmal nach Hause, zu unserer gemeinsamen  gebärtypischen Zeit morgens um 3 Uhr fehlten noch 5 Stunden und noch brauchten wir ihn nicht, deine Mama war auf ihrer wundervoll normal verlaufenden Geburtenreise. Dein Papa liess Wasser in die Badewanne und suchte auf dem Handy deiner Mama nach Musik, die deiner Mama gut tun würde. Dabei stütze er deine Mama, die neben ihm stehend eure Wehen veratmete. Deine Mama, die sonst Zumbafitness macht, hielt sich nun an der Sprossenwand fest und bewegte intuitiv und Zumba-like ihr Becken kreisend. Für einen kurzen Moment ging dein Papa aus dem Gebärsaal, er holte eure Proviant-Tüte und ich musste schmunzeln, ob Zufall oder nicht -deine Mama hatte wohl durch das Lesen meiner Geburtengeschichten die klassischen Snacks „ meiner” Geburten eingepackt … Dein Papa ging sofort wieder zu deiner Mama und legte ihr vorsichtig die Hand auf ihren Rücken, er zeigte ihr so : ich bin für dich da, lehn dich an mich! Und das machte deine Mama in ihren Wehenpausen auch. Ihr Babybauch sah riesig aus und ich machte ein allerletztes Foto von dir mit deiner Mama um dich herum zur Erinnerung. Deine Mama lächelte dabei, sie war wieder so voller Mut und Zuversicht ! Die Wanne brauchte noch etwas, bis sie gefüllt war und so nutzten wir die Zeit, damit deine Eltern sich dein Namenskärtchen und dein Nabelschnurbändchen  aussuchen konnten. Es wurde ein Nilpferd, auf dem ich später deine Geburtsdaten und meine Barbara-Blümchen verewigen würde und ein süsser Teddybär mit einem roten Herz würde deine Nabelschnur umbinden. Deine Mama konnte nun in die Wanne und fühlte sich sofort so viel besser. Sie genoss die ”Leichtigkeit ” die das Wasser ihr gab, die Wärme, die die Wehenschmerzen zu Beginn und am Ende einer Wehe deutlich linderten, noch vor Ende einer Wehe konnte deine Mama uns lächelnd signalisieren : Ich schaffe auch die nächste Wehe ! Der 14.Mai dauerte noch 50 Minuten, als deine Mama deutlich mehr zu kämpfen hatte. Aus der sitzenden Position wechselte sie nun in die Seitenlage. Dein Papa sass am Badewannenrand und er spürte, welche ungeheure Kraft die Wehen jetzt deine Mama kosteten, wie schwer es ihr fiel, in der Wehenpause in die Entspannung zu kommen. „Lass los ” rief er deiner Mama mit jeder weiteren Wehe zu. Ich schaute noch einmal nach dem Muttermund, ein winzig kleiner Rest davon war noch zu tasten und ich konnte euren Geburtshelfer statt um 3 Uhr morgens eine halbe Stunde vor Mitternacht anrufen und ihn bitten, zu kommen. Deine Mama kniete nun inzwischen im Wasser, die Wehen kraftvoll, deine Mama voller Energie und bereits dabei , dich nach ihrem Gefühl aus sich herauszuschieben. Dein Papa gab dem schmerzenden Rücken deiner Mama mit seinen Händen und seiner Kraft einen Gegendruck. Inzwischen stand auch euer Geburtshelfer mit am Badewannenrand und er und ich , wir beide durften einfach nur zusehen, wie deine Mama dich um 23:42 Uhr mit einer allerletzten Wehe aus ihr gebar. Deine Fruchtblase hielt der ganzen Geburt stand, du wurdest in ihr mit deinem Fruchtwasser in das warme Wasser der Badewanne geboren. Deine Mama nahm dich sofort zu sich in die Arme und wir öffneten zuerst deine Fruchtblase, damit du überhaupt deine ersten Atemzüge machen konntest. Viele Freudentränen liefen deiner Mama über die Wangen und sie streichelte dich die ganze Zeit. Viele, viele Haare waren auf deinem Köpfchen zu sehen und deine Mama freute sich so darüber ! ” Ganz gut hast du das  gemacht“ sagte dein Papa sichtbar stolz zu deiner Mama und küsste sie auf die Stirn . Und ein tiefer Seufzer der Erleichterung war von deiner Mama zu hören. Du lagst entspannt in ihren Armen, die Reste deiner Fruchtblase noch gut sichtbar neben dir. Rosig wurdest du und schautest mit offenen Augen in deine neue Welt. Dein Papa machte die ersten Fotos von dir ( und ich davon, wie er sie machte ☺️ ), während deine Mama dich sanft im Wasser wiegte. Als deine Nabelschnur nicht mehr pulsierte , bekam dein Papa die Möglichkeit, sie mit der Schere zu durchtrennen. Zum ersten Mal konnte er das, denn bei der Kaiserschnitt-Geburt deiner Schwester war das damals nicht möglich. ”Geniessen Sie den Moment ! ” forderte euer Geburtshelfer ihn auf und das tat dein Papa andächtig, während deine Mama dabei zusah. „ Das haben wir zwei gut gemacht“ flüsterte deine Mama dir zu und dein Papa steigerte dieses Lob , in dem er sagte „ sogar sehr gut habt ihr das gemacht !” und gab deiner Mama etwas Wasser zu Trinken. Deine Mama fragte sich, wie schwer du wohl bist, denn du kamst ihr gar nicht so gross vor. ( Später zeigte die Waage ein Geburtsgewicht von 3935g an, du warst sagenhafte 1,5kg schwerer als deine Schwester bei ihrer Geburt !). Dein Geburtshelfer untersuchte dich nach einer gewissen Zeit, um zu beurteilen , dass alles and dir dran und es dir auch wirklich gut geht. Du saugtest dabei schon hungrig an seinem Finger. Inzwischen war auch deine Mama aus der Wanne mit warmen Tüchern in ihr Geburtenbett gewechselt, eure Nachgeburt hatten wir ausgiebig bestaunt und du durftest nun an den Busen deiner Mama, da wo du auch hingehörtest. Euer Geburtshelfer gratulierte deinen Eltern zu dir und dazu, wie du geboren werden durftest und sagte deinem Papa, wie er stolz auf seine Frau sein darf ( und ich bin mir sicher, er war es ! ) Wenig später, wir wussten jetzt, wie schwer und wie lang du warst, dein Nabelbändchen war von deinem Papa an deiner Nabelschnur befestigt, wickelte dich dein Papa in deine erste Windel, während deine Mama dich hielt  und zog dir wunderschöne Kleidchen an, die mit einem grossen und ein kleinen Igel bedruckt waren. Während deine Mama sich etwas erfrischte, nutzte dein Papa den Moment, zog sein Shirt aus und legte dich auf seinen nackten Oberkörper, um so mit dir, seinem kleinen Sohn entspannt das erste Mal zu bonden. Die Fotos, die ich im Anschluss von euch zu dritt machte, zeigten eine so süsses, glückliches Paar mit ihrem Neugeborenen und während ich noch ein paar Porträtaufnahmen von dir machte, du lagst dazu im Stilkissen am Fusse des Bettes , während deine Eltern dahinter lagen, kam ein beherztes Gähnen von deinem Papa- völlig zu Recht- wir alle hatten einen unglaublich langen, aber so wunderschönen Tag hinter uns!

Süsser kleiner 🌸 LOUIE 🌸, deine Schwester hatte mit ihrer Geburtsprognose, du würdest am 14.Mai auf die Welt kommen, recht behalten! In der intakten Fruchtblase geboren zu werden ist nicht nur die sanfteste Art, auf die Welt zu kommen, sondern auch äusserst selten- wir Hebammen behaupten, Kinder, die in dieser sogenannten ”Glückshaube” geboren werden, haben in ihrem Leben besonders viel Glück ! Kleiner Mann, mit deiner Familie hast du schon mal ganz viel Glück als Basis für dein Leben ausgesucht. Sie werden dafür sorgen, dass du glücklich durch dein Leben gehen darfst, geniesse deine wundervolle Familie und sorge ebenfalls dafür, dass auch sie durch dich viele Glücksmomente erleben dürfen!  Sei von mir VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 NAEL TIUS 🌸

3. Mai 2021

Süsser, zauberhafter 🌸 NAEL TIUS 🌸 , nach meinen diesjährigen sieben Babys, die ausschliesslich im OP das Licht der Welt erblickten und einem kleinen Turbomädchen, welches es mit dem geboren werden so eilig hatte, dass sowohl der Geburtshelfer wie auch leider ich erst nach ihrer Geburt die Klinik erreichten, wurde es nun Zeit für mich, wieder ein  kleines süsses Wesen im Gebärsaal mit auf die Welt begleiten zu dürfen. Nach dem ersten Kennenlerngespräch mit deinen Eltern in meiner Praxis spürte ich, dass es eine pure  Freude  werden würde, deine Geburtsreise mitgestalten zu dürfen. Deine Eltern strahlten so eine Ruhe und so eine Vorfreude auf dich in den ersten Momenten unseres Kennenlernen aus, nie und nimmer hätte ich erwartet, dass die Geburtsgeschichte deines grossen Bruders, die sie mir dann erzählten, so gar nicht dem entsprach, was man sich unter einer geborgen begleiteten  Geburt vorstellen würde. Zu viele Babys wollten damals zur gleichen Zeit im Gebärsaal geboren werden, zu wenig Zeit hatte die Hebamme damals für euch, viel zu hektisch und  letztendlich überfordert von all den Eindrücken war das Ankommen deines grossen Bruders für deine Mama und deinen Papa. Und so hatten deine Eltern eigentlich nur ganz wenige, aber wichtige Wünsche an mich, sie wollten im Gebärsaal nicht alleine gelassen werden, sie wollten begleitet werden, informiert werden und sie wollten, wenn immer möglich, dass du in einer ruhigen Atmosphäre, ohne Hektik und Stress auf die Welt kommen darfst. Und deine Mama schrieb mir nach diesem ersten gemeinsamen Treffen, dass es ihr so gut getan hat, noch einmal über die erste Geburt gesprochen zu haben und dass sie  nun positive Gefühle empfindet, wenn sie an deine kommende Geburt denkt. Half man damals, bei deinem grossen Bruder die Geburt etwas in Gang zu bringen, riet ich deinen Eltern dieses mal davon ab, auf all die gut gemeinten Ratschläge bezüglich des ” Anstupsen ” zu hören und dich, wenn immer möglich, dein Geburtsdatum selbst wählen zu lassen, denn du würdest am besten wissen, wann der ideale Zeitpunkt wäre, auf die Welt zu kommen. Und deine Mama hatte die bemerkenswerte Gelassenheit, einfach abzuwarten, ihren wunderschönen Kugelbauch zu geniessen, deine Klopfzeichen aus deiner kleinen Einzimmer-Wohnung genussvoll zu spüren und mit deinem Papa deinen grossen Bruder die letzten Tage als ”Einzelkind” zu verwöhnen… Und dann war da der Moment, 6 Tage nach deinem errechneten Entbindungstermin, an dem du beschlossen hattest, mehr als deine Einzimmerwohnung zu erkunden, deine Familie kennen zu lernen, geboren werden zu wollen. Dein Papa rief mich am Vorabend deiner Geburt an, deine Mama verlor euer Fruchtwasser, Wehen spürte deine Mama noch nicht und du selbst turntest noch lebhaft in und mit deiner Mama um dich herum. Und so verabredete ich mich mit deinen Eltern für eine Kontrolle in meiner Praxis, ohne Eile, ohne Stress, wir hatten ( fast ) alle Zeit der Welt, solange keine Geburtswehen eure Geburt in Gang setzten würden. Ich musste auch dieses mal, wie bei der kleinen Turbomädchen-Geburt, Umwege und einseitig gesperrte Baustellen-Tunnel auf meiner Fahrt in den Aargau in Kauf nehmen, aber dieses mal nicht fluchend über den Zeitverlust und  hektisch aufs Gaspedal drückend, sondern  entspannt und mit Vorfreude auf deine Eltern fuhr ich in  Richtung Praxis. Offensichtlich ging es deinen Eltern gleich, denn als ich ihnen meine Praxistür öffnete, strahlte mich deine Mama an und hatte diese unglaublich entspannte und schöne, freudige Ausstrahlung, die Aura einer Gebärenden, die ein Urvertrauen in ihr Können, in ihren Körper, in das Kommende hat. Deine Mama spürte nun auch bereits die ersten regelmässigen Kontraktionen. Auf deiner Wehenkurve, die wir zuerst schrieben, erschien alle 10 Minuten ein Wehenhügel, parallel dazu schlug dein kleines Herz unbeindruckt und unaufgeregt, so wie wir es uns gewünscht hatten. Obwohl für deine Mama noch nicht sehr schmerzhaft, veratmete ich gemeinsam mit ihr diese Wehen, um gemeinsam die für deine Mama beste Atemtechnik herauszufinden für die Zeit, in der deine Mama bei euch zu Hause noch etwas abwarten wollte, bevor es definitiv in den Gebärsaal gehen würde. Deine Mama wollte nämlich noch einmal zurück in eurer Heim, solange die Wehen noch nicht so intensiv spürbar waren und sich deine Mama daheim sicher und wohl fühlte. Ich ertaste (übrigens das einzigste Mal während eurer Geburt)  den Muttermund bei deiner Mama. Zwar war dein Geburtsweg bereits 2 cm weit offen, aber da es deine Eltern nicht weit in die Klinik hatten, sprach nichts dafür, in den gewohnten 4 Wänden sich gemütlich, geborgen und mit einer Wärmflasche im schmerzenden Rücken im Bett noch etwas auszuruhen, Energie zu tanken für eure grosse Reise und auf intensiver werdende Wehen zu warten. Mein Gefühl sagte mir, dass es wohl nicht all zu lange dauern würde, bis deine Eltern sich wieder bei mir melden würden, denn ich legte mich schon ” abfahrbereit ” auf mein Bett und ich fand es wundervoll, spürte deine Mama diese Sicherheit und hatte Vertrauen in sich und ihren Körper. Eine gute Stunde später war es soweit, deine Mama hatte intensivere Wehen und  das Bedürfnis nach der grossen Gebärbadewanne in unserer Klinik. Wenige Minuten später trafen wir uns im Gebärsaal, ein neuer Tag, dein Geburtstag war gerade mal 2 Stunden alt. Als allererstes liess ich deinen Papa das Wasser in die Badewanne füllen, er wusste am Besten, welche Wassertemperatur  deiner Mama Entspannung bringen würde. Aus eurer Tasche holte er  dein Geburtstuch und deine ersten Kleidchen und legte sie in den Wärmeschrank des Gebärsaals. Dann liess er die Musik, die sich deine Mama für eure Geburt ausgesucht hatte, abspielen und zauberte jede Menge Snacks und Getränke hervor und reihte sie auf dem Fenstersims auf. Deine Mama hatte für alle Geschmäcker, für alle Bedürfnisse  etwas eingepackt, von der Menge her gesehen war es Energievorrat für eine lang andauernde Geburt… Deine Mama selbst war einfach nur unglaublich auf ihr Inneres fokussiert und auf das Veratmen eurer Wehen, aber in den Wehenpausen lächelte sie deinen Papa und mich an. Das das Legen eines in der Klinik üblichen Venenzugangs am Unterarm bei deiner Mama das Herausforderndste eurer Geburt werden würde und dafür extra jemand von der Intensivstation kommen musste, wer hätte das im Nachhinein gedacht ? Deine Mama lag, bis diese Kanüle an Ort und Stelle und verbunden war,  auf der Seite des Geburtenbettes. Ich kontrollierte noch einmal kurz deine gleichmässig schlagenden Herztöne, deine Mama atmete so wundervoll durch eure Wehen und gab dir so die Menge an Sauerstoff, damit auch du ohne Stress durch die nun immer intensiver werdenden Wehen gehen konntest. Es wurde merklich Zeit, dass deine Mama nun in das warme Wasser der Geburtswanne konnte. Dein Papa und ich halfen ihr den grossen Schritt über den Gebärwannenrand zu machen und sofort legte deine Mama sich wieder seitlich in die Badewanne, das warme nach Rosen duftende Wasser trug sie, hüllte sie ein,  gab etwas Leichtigkeit für ihren so schwer arbeitenden Körper. Ich gab deinem Papa eine Spraydose mit kühlendem Wasser und er feuchtet damit das Gesicht deiner Mama an, gab ihr so etwas Erfrischung. Deine Mama war nicht einmal 5 Minuten in der Badewanne, als sie ihre Atmung veränderte und deutlich hörbar in der nächsten Wehe begann, mitzuschieben, den Druck, den sie offensichtlich nun spürte, nachzugeben. Dein Papa , der entweder in einem früheren Leben Hebamme war oder es in einem zukünftigen werden sollte, ermutigte intuitiv und im richtigen Moment deine Mama, mitzudrücken und 2 oder vielleicht 3 Wimpernschläge später sahen wir durch das klare Wasser, wie dein Köpfchen geboren wurde. Keiner von uns dreien hatte damit gerechnet, dass es soooo schnell gehen würde, aber nun, da dein Köpfchen sichtbar war, liessen wir uns die Zeit abzuwarten, bis deine Mama die nächste Wehe spürte, die dich veranlassen würde, dich in  die perfekte Ausschlüpfposition zu drehen. Und es war auch einfach wichtig in diesem Moment für deine Eltern zu realisieren, dass du nun geboren werden durftest. Die Natur liess euch nur einen kurzen Moment Zeit, mit der nächsten Wehe schob deine Mama dich sanft aus sich heraus und du schwammst ihr förmlich entgegen, dein Papa und ich durften einfach nur am Badewannenrand stehen und diesen Moment staunend und glücklich verfolgen. Deine Mama nahm dich sofort zu sich auf ihre Brust, der Überraschungsmoment immer noch im Gesicht, die Anstrengung der letzten Augenblicke noch deutlich fühlbar. Aber da warst du und es ging dir gut ! Die noch pulsierende Nabelschnur versorgte dich weiterhin mit dem notwendigen Sauerstoff und langsam begannst du, deine Lungen zu aktivieren, Luft zu holen, dein Fruchtwasser in deinen Atemwegen herauszulassen. Wir deckten dich mit einem warmen Tuch zu, das warme Wasser in der Badewanne und deine Mama gaben zusätzlich Wärme und Schutz. Deine  Eltern  waren überwältigt, versuchten zu fassen, was im Moment unfassbar erschien. Ich machte die ersten Fotos von dir, von euch : Deine Mama, in ihrem ihr Halt gebenden blauen Schwimmkissen in der Badewanne  liegend, dich eng in ihren Armen haltend, das Schwimmkissen wie schützend, beschützend vor der Aussenwelt, deine Mama schaut auf dich entspannt hinab, hält dich einfach nur- ein so friedvolles Bild ! Dein Papa, strahlend lachend, erleichtert, dass dieses mal alles so scheinbar einfach gegangen ist, dass du so entspannt rosig bei deiner Mama liegen darfst, dein Papa, der deiner Mama so liebevoll einen Kuss gibt…. Ich konnte euch drei so einen Moment alleine lassen und euren Geburtshelfer anrufen und ihn zur typischen Nacht-schlafenden Zeit wecken, ihm berichten, dass du so unerwartet schnell und gut geboren wurdest, es euch dreien gut geht und er ohne Eile zu uns kommen darf. Bis zum Eintreffen eures Geburtshelfers  haben du und deine Eltern den Moment genossen, nichts musste in der Zeit gemacht werden, ihr konntet euch einfach nur geniessen. Deine Mama sagte, dass das jetzt ein Erlebnis gewesen ist, wie sie es nie zuvor erlebt hatte und  niemals  hätte sie geglaubt, dass die Wehe, die sich ankündigte bevor  du geboren wurdest, bereits die letzte sein würde. Du aber machtest inzwischen die Augen auf und saugtest lautstark an deinen Händen, gut sichtbar wolltest du an den Busen deiner Mama. Inzwischen war euer Geburtshelfer bei uns und so wurde es Zeit, dass dein Papa mit ihm zusammen deine nun nicht mehr pulsierende Nabelschnur durchtrennte. ” Geniessen Sie das ! ” forderte euer Geburtshelfer deinen Papa auf und er tat das sichtbar und glücklich . Damit ich deiner Mama aus der Badewanne helfen konnte, trug ich dich zu deinem Papa. Der wartet bereits mit eurem warmen Geburtstuch und ich legte dich ihm in seine Arme. Dein Papa setzte sich, wiegte dich vorsichtig und schaute dich, seinen zweiten Sohn ganz andächtig an. Deine Mama spürte erneut Wehen, Nachwehen. Eure Placenta wollte geboren werden. Ich half deiner Mama aus der Badewanne und hüllte nun sie in warme Tücher in ihrem Bett. Eure Nachgeburt wurde genauso problemlos wie du geboren , etwas später schauten wir sie uns gemeinsam an, diese absolute Wunderwerk der Natur. Bei der Erstuntersuchung von dir durch euren Geburtshelfer griffst du nach allem, was dein Greifreflex fassen konnte und protestiertest lautstark. Dein Papa stellte freudig fest, dass du genauso hübsch wie deine  Mama bist ( und ja, das kann ich nur bestätigen ☺️ ) . Nachdem wir also wussten, dass alles an dir dran und da ist, wo es hingehört, durfte dich dein Papa nun dorthin bringen, wo du wirklich hin wolltest – an den Busen deiner Mama ! Und als ob du es schon eine Ewigkeit geübt hättest, klappte das Ansetzten an die Brust auf Anhieb. Du warst also versorgt und nun kümmerte sich dein Papa wieder um deine Mama, gab ihr zu trinken und versorgte sie aus eurem Snackvorrat, denn nun endlich war Zeit, ihn zu nutzen ! Etwas später, dein Hunger und der deiner Eltern war fürs Erste gestillt, schauten wir, wie schwer und wie lang du warst. Deine Eltern hatten dir einen hellblauen Teddybär für dein Nabelbändchen ausgesucht, welches dein Papa nun um deinen Nabelschnurrest band. Deiner Mama ging es bereits schon wieder so gut, dass sie sich zu ihren beiden Männern an das Bett stellte und beim Anziehen deiner Kleidchen half, grad beim -und wie so oft -Body sind die verwirrend vielen Druckknöpfe und die Wickeltechnik nicht ganz so einfach zu verstehen. Du schienst jede Berührung zu geniessen, mit offenen, wachen Augen schautest du deinen Eltern scheinbar zu, wie sie dich in deine süssen, allerersten Kleidchen kleideten. 

Dein Papa bestand darauf, beide deiner wunderschönen Vornamen auf deine Namenskette zu fädeln. Während er das tat, beugte sich deine Mama über dich und küsste dich so liebevoll auf deine Stirn. Du realisiertest sofort, dass das eben deine Mama war, den sofort suchtest du wieder nach ihr und ihrer Brust. Etwas später, deine Mama erfrischte sich im Bad, zog dein Papa sein Hemd aus und ich legte dich zum Bonden ihm auf seine Brust, dein Geburtstuch wärmend auf euch. Die Fotos, die ich wenig Augenblicke später von euch dreien machte, zeigten eine wunderschöne Mama, der man die Strapazen der Geburt in keinster Weise ansah und einen  stolzen Papa, dich  in seinen Armen haltend, der glücklicher und erleichtertet nicht sein konnte. 

Süsser kleiner 🌸NAEL TIUS 🌸 , ich hatte es deinen Eltern so sehr gewünscht und du durftest genau so auf die Welt kommen, schnell ,unkompliziert, im nach Rosen duftenden Wasser, deine Eihäute noch um dich. Wir alle, deine Eltern und ich haben dank deiner schönen Geburt  das Glückshormon Oxytocin ausgiebig fühlen und geniessen dürfen. Deine Eltern wird diese Glückshormon für dich und deinen Bruder nie ausgehen, hab ein wunderschönes, mit diesen Glückshormonen gefülltes Leben mit deiner wundervollen Familie und sei von mir

VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝 !


🌸 EIN BABY-GIRL 🌸

28. April 2021

Kleines, absolut bezauberndes 🌸Baby – Mädchen🌸 , den Zauber deiner Geburtsreise möchten deine Eltern dir später einmal selbst erzählen – nur soviel sei geschrieben : du hattest es heute Nacht so eilig, dass sowohl dein Geburtshelfer wie auch ich es nicht geschafft haben, vor deiner Geburt im Gebärsaal zu sein und meine Hebammenkollegin Bettina ( MERCI 💝 ❤️) das absolute Vergnügen hatte, dich bei deinem Ankommen in diese Welt begleiten zu dürfen…. Ich habe dich dafür um so intensiver in deinen ersten Lebensstunden im Gebärsaal genossen ☺️

Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 NOAH 🌸

9. April 2021

Kleine wundervolle Zaubermaus 🌸 NOAH 🌸, schon bei der Hochzeit deiner Eltern versprachen sich deine Mama und dein Papa nicht nur die gegenseitige Liebe, sondern auch, dass sie ihrem erstgeborenen Sohn einmal den Namen Noah geben würden. Und dann sass da relativ kurze Zeit später das so sympathische, junge Paar in meiner Praxis, du mit deiner Mama um dich herum, um sich auf dein Ankommen in diese Welt und die erste Zeit als junge Familie bei mir vorzubereiten. Und sie wollten es perfekt machen, holten sich schon im Voraus ganz viele weise Hebammen-Tipps, die ich eigentlich erst im Wochenbett für diese Zeit abgebe, um bestens vorbereitet zu sein. Ich fieberte nach 6 Kaiserschnitt-Babys in diesem Jahr einer Geburt im Gebärsaal entgegen und hoffte, dass du es sein würdest, den ich in der Badewanne, auf dem Mayahocker oder im Gebärbett ” auffangen ” dürfte. Als deine Mama aber über euren errechneten Entbindungstermin ging und du so gar keine Ambitionen zeigtest, deinem Geburtskanal entgegen zu kommen, um damit deiner Mama auf diese Weise bei der Vorbereitung auf eure Geburt zu helfen, entschieden deine Mama und dein Papa mit eurem Geburtshelfer gemeinsam, die Geburt im Gebärsaal einmal deiner kleinen Schwester oder deinem kleinen Bruder zu überlassen und dir auf dem in diesem Augenblick sichersten Weg, in diese Welt zu helfen. Du solltest also mein Kaiserschnittbaby Nummer 7 werden und zwinkernd und  lachend konnte ich deinen Eltern meine reichhaltigen Routineerfahrung beim Begleiten solcher Bauchgeburten anpreisen ( und ja, ich liebe diese Geburtsbegleitungen im OP genau gleich wie im Gebärsaal 🥰 ). Kamen die letzen Zaubermäuse alle schon in den frühen Morgenstunden auf die Welt , solltest du am Abend , nach dem regulären OP-Programm zur Welt kommen. Das hiess für deine Eltern und mich, uns ausgeschlafen und entspannt am Nachmittag in der Klinik zu treffen, deine Mama  ohne Zeitdruck auf die Operation vorzubereiten und abzuwarten, bis für uns ein OP und das dazugehörende OP-Team frei waren. Nachdem deine Eltern ihre Tasche im zukünftigen Wöchnerinnenzimmer untergebracht hatte, gingen wir, deine Eltern mit deinem Geburtstuch und deinen ersten Kleidchen in der Hand, in den Vorbereitungsraum des Gebärsaals. Der Anästhesist besprach mit deinen Eltern die Spinalanästhesie, die deine Mama als Narkose erhalten sollte. Danach lauschten wir noch einmal deinen Herztönen aus Mamas Bauch und hofften auf wenigstens eine sichtbare Wehe auf dem Wehenschreiber, damit diese dann später in deinem Geburtenpass zusammen mit einem Ausschnitt deiner Herztonkurve als Erinnerung eingeklebt werden könnte. Ich erklärte deinen Eltern noch einmal, wie der Ablauf deiner Geburt mit grösster Wahrscheinlichkeit statt finden wird und was dein Papa machen konnte, um deine Mama zu unterstützen. Blut wurde deiner Mama abgenommen, eine Infusion wurde gelegt und deine Mama bekam ein Krankenhaus-Nachthemd angezogen. Deinem Papa gab ich die üblichen Kompressionsstrümpfe in die Hand, damit er diese deiner Mama anziehen konnte. Da ich ja immer meine ”Papas” bitte, unter der Geburt ihre Frauen zum Lächeln oder sogar zum Lachen zu bringen, tat dein Papa es nun wie geheissen, in dem er theatralisch und unter scheinbar schier unendlichem Kraftaufwand deiner Mama diese Strümpfe anzog. Und dann hiess es abwarten, bis der OP uns zu sich rufen würde. Zeit überbrücken war jetzt von mir gefragt. Und so liess ich deine Eltern die Wahl treffen, welches Nabelschnurbändchen du nach der Geburt bekommen solltest und weil deine Mama Elefanten so liebt, war ihre Wahl eindeutig: einen kleinen gehäkelten Elefanten würde deine Nabelschnur nach dem Durchtrennen zieren und da es bei den Namenskärtchen für dein Babybettchen keine Elefanten zur Auswahl gab ( wieviel Platz für meine Barbara-Blümchen wäre da bei einem so grossen Tier 🙃😉 ) wählten deine Eltern ein Flugzeug mit Glitzerfenstern. Um von der doch langsam intensiver werdende Nervosität deiner Eltern abzulenken, unterhielten wir uns über unsere jeweiligen Erfahrungen mit Staubsaugerrobotern und Rasenmähern, das lang gekochte Hühnersuppen ganz wundervolle Begleiter im Wochenbett sind und den ( einzigen ) Vorteil der Corona-Zeit, der die frisch gewordenen Eltern vor all zuviel  energieraubenden Besuchern  schützt. Und dann kam das Okay vom OP-Team, wir durften uns auf den Weg zu ihnen machen und dein Papa und ich fuhren deine Mama gemeinsam  dorthin, das bordeaux -farbende Geburtstuch von dir mit dabei. In der OP-Schleuse zog dein Papa sich bereits flink für den OP um, damit er deiner Mama helfen konnte, vom Bett auf ihren OP-Tisch zu kommen. Während der nun üblichen Lagerungsvorbereitungen hielt er ganz fest die Hand deiner Mama. Die wurde nun in euren OP gefahren und auch ich  zog mir rasch OP-Kleidung an. Deinem Papa zeigte ich nun durch das Fenster der OP-Tür, wer von den vielen Personen, die sich jetzt um deine Mama kümmerten, welche Aufgabe während deiner Geburt hatte. Dein Geburtshelfer desinfizierte den Bauch deiner Mama, bevor dieser süsse Kugelbauch  zum letzten mal sichtbar und dann mit einem grossen blauen, sterilen Tuch abgedeckt wurde. Das ist immer der Moment, wo die zukünftigen Papas ( oder Mamas ) zu ihren Frauen dürfen und neben dem Kopf ihrer Partnerinnen Platz nehmen. Von nun an ging es routiniert und schnell vorwärts , es war 19:46 Uhr  als deine Eltern dich  zunächst hören und wenige Sekunden später auch sehen konnten . Ich bekam dich von deinem Geburtshelfer in die Arme gelegt und legte dich sofort auf die Brust deiner Mama, dein wärmendes Geburtstuch über dich. Auf dem stand mit grossen, bestickten Buchstaben dein Name. Jeder, der dich und deine Eltern nun sah, wusste also sofort, dass da ein kleiner süsser Noah soeben zur Welt gekommen ist! Am Anfang warst du sehr ruhig, fast zu ruhig und wir mussten dich ein wenig dazu animieren, zu protestieren, damit du deine Lungen ordentlich mit Sauerstoff füllst. Nachdem ein grosser Schwall Fruchtwasser aus deiner Nase kam und auf deine Mama lief,  registrierte dein Papa, wie deine Körper und deine Händchen sich langsam rosarot färbten, so, wie es sein sollte. Dein Papa hielt dich sicher mit seinen Händen und schmiegte sich ganz nah an den Kopf deiner Mama, so eng verbunden betrachteten die zwei dich ehrfürchtig und schon ganz verliebt. Du probiertest bereits, deine Augen zu öffnen und als du es dann schafftest, begrüssten deine Eltern dich mit einem glücklichen  ” Hoi du ” ! Ganz entspannt schautest du nun in Richtung deiner Eltern. Deswegen stellte ich dir formvollendet nun deine Eltern vor,  ich sagte zu dir : das ist deine Mama und das ist dein Papa…Dein Papa streichelte abwechselnd dich und deine Mama und nur wenige Augenblicke später konnte euer Geburtshelfer bei euch stehend, euch zu deiner Geburt gratulieren, die Operation war beendet. Deine  Mama wurde die ersten Momente danach im Aufwachraum überwacht und während sie dort mit den  Überwachungsinstrumente verkabelt wurde , hielt dein Papa dich etwas abseits auf einem Stuhl in deinem Geburtstuch in seinen Armen, ihr 2 Männer schautet euch interessiert gegenseitig an und während dein Papa mit einer Hand dein Gesicht streichelte, hieltest  du dich mit deinen kleinen Fingerchen an seinen grossen Fingern fest. Nun wurde es aber Zeit, dass deine Mama dich endlich selbst in ihre Arme nehmen konnte. Dein Papa holte dich aus deinem Tuch hervor und gab dich schon sichtbar routiniert deiner Mama in ihre Arme und deckte dich wieder zu. Du schautest wach und neugierig unter deinem Tuch zu deiner Mama und begannst, nach dem Busen deiner Mama zu suchen. Dein Papa half dabei, dich bei deiner Mama anzusetzen und testete mit seinem Finger, wie intensiv dein Saugreflex bereits ist. Dabei versprach er dir ( und ich habe es genau gehört ☺️ ) mit dir, wenn du grösser bist, mit eurem Rasenmäher umherzufahren. Deiner Mama wurde bewusst, dass neben ihrem Glück, dich  nun in den Armen halten zu dürfen, sie ab jetzt auch wieder ihr geliebtes Tartar essen konnte ( rohes Fleisch ist für  Schwangere tabu ) . Ihr hattet nun einen Moment ganz für euch und Ruhe vor Jedem und Allem und dein Papa legte seinen Kopf auf den Bauch deiner Mama, schloss seine Augen und beide, deine Mama und er hielten dabei deine Hand. Wenig später konnten wir zurück in den Gebärsaal mit euch, nun als kleine Familie, fahren und nach den vielen Menschen, die sich die letzten 2 Stunden um dich und deine Eltern gekümmert hatten, tat die Ruhe und der Raum nur für euch, einfach nur gut. Deine Eltern konnten ihre OP-Masken vom Mund wegnehmen und ein grosses, glückliches und wunderschönes Lächeln wurde aus ihren Gesichtern sichtbar. Es war inzwischen kurz vor Mitternacht, Zeit für ein kleines Mitternachtsmahl sowohl für deine Eltern , wie auch für dich. Ein wenig Milch füllte deinen kleinen Magen und auch deine Eltern konnten nun als Mama und Papa ihr erstes Mahl ungestört geniessen. Du gähntest während dessen beherzt, dein Geburts-Tag war ja auch für so einen kleinen Mann wie dich lang und aufregend gewesen. Also begannen wir dich schnell zu messen und zu wiegen, dein Papa legte dich nun, da wir wussten, wie schwer und wie lang du bist, zu deiner Mama zurück und band  dir das  von deinen Eltern ausgesuchte Elefanten-Nabelschnurbändchen um deinen Nabelschnurrest und wickelte dich in deine erste Windel. Deine Füsschen drückten wir in ein blaues Stempelkissen, um von ihnen eine Erinnerung zu schaffen und auch damit du an deinem 18.Geburtstag diese Abdrücke an deine dann sicher riesigen Füsse vergleichsweise halten kannst. Deine Kleidchen waren mit süssen kleinen Winnie Poohs, die an Luftballonen schwebten, bedruckt . Glaube mir, Noah, die Geschichten von Winnie Pooh und seinen Freunden werden dir in ein paar Jahren gefallen, du wirst sie lieben ! Auch wenn die vielen Druckknöpfe an deinem Kleidchen erst etwas für Verwirrung bei deinem Papa sorgten ( beim ersten Kind ist das absolut normal ), sehr schnell brachte dein Papa Ordnung in das System ☺️ und fertig und perfekt angezogen, fädelte er dir noch deine Namenskette auf. Gemeinsam mit und bei deiner Mama befestigte er sie an deinem Handgelenk. Und bevor dir vor Müdigkeit die Augen zufielen, machten wir noch ein paar Fotos von dir und du schautest dabei wieder so interessiert in die Kamera , gut möglich, hinderte dich dein erster Schluckauf ausserhalb der Gebärmutter dabei am Einschlafen. 

Die Gebärsaaluhr zeigte wenige Minuten nach Mitternacht an, nach einem langen, für euch drei aufregenden Tag war dein erster Geburtstag nun offiziell vorbei . Zufrieden lagst du bei deiner Mama in den Armen und schautest verschmitzt unter deinem Geburtstuch hervor. Ich nutzte den Augenblick, um von dir und deiner Mama ein wunderschönes Foto zu machen, denn obwohl eine grosse Operation an einem langen Tag hinter sich, sah man weder Müdigkeit, noch Schmerzen deiner Mama an, sondern ich sah nur eine so wunderschöne, aus tiefstem Herzen glückliche und voller Liebe junge Frau – deine Mama , süsser 🌸 NOAH 🌸 ! 

Diese Liebe, dieses glücklich sein, deine Eltern werden es bei jedem deiner Entwicklungsschritte geniessen und fühlen. Ich wünsche mir und bin eigentlich absolut sicher, dass alle meine Babys ganz besonders wertvolle Menschen werden . Bei dir, mein süsser 🌸 NOAH 🌸 weiss ich es bereits jetzt zu 100 % , SEI VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 MYLO LIUN 🌸

18. März 2021

Bezaubernder, süsser, kleiner 🌸 MYLO LIUN 🌸 , es sind manches Mal die intuitiven meiner  Entscheidungen, die sich letztendlich als die so wertvollen für mich herausstellen. Als deine Mama sich bei mir meldete, um mich zu fragen, ob ich eure Geburtsreise begleiten würde, waren für deinen Geburtsmonat bereits alle Plätze vergeben. Aber deine Mama erzählte ein wenig am Telefon über sich und deinen Papa und warum sie hoffte, dass  ich euch begleiten würde. Und da war in diesem Moment, in den wenigen Minuten am Telefon, schon so viel gegenseitige  Sympathie, so dass ich deine Eltern in meine Praxis für ein Kennenlerngespräch bat. Und das, was am Telefon schon so gut spürbar war, bestätigte sich nun, da wir uns sehen konnten, sofort. Vor mir sass da so ein sympathisches, junges Paar, welches ich noch so gern dabei begleiten wollte, Eltern zu werden. Deine  Mama wusste bereits, dass du mit Hilfe einer Bauchgeburt zur Welt kommen solltest und so konnten wir dein Ankommen auf diese Welt bereits schon sehr detailliert besprechen, deine Eltern gezielt auf deine Geburt vorbereiten. Alles Planen hilft aber manchmal nichts, wenn ihr kleinen Mäuse nicht auch noch ab und zu versucht zu beweisen, dass das Leben mit einem Baby spätestens ab der Geburt unplanbar wird ( zumindestens die ersten Wochen ).  Auch du zeigtest bereits lebhaftes Interesse, festgelegte Geburtstermine zu ignorieren, denn deine Mama spürte Kontraktionen, als noch gar keine zu spüren sein sollten und deine Mama musste bereits Wochen vor deiner Geburt sich schonen und dir und ihr ganz viel Ruhe gönnen. Als du dann endlich geboren werden durftest und ein Geburtstag von deinem Geburtshelfer mit deinen Eltern ” ausgesucht ” wurde, wurden deine sonst so ruhig  und so besonnen wirkende Mama und dein Papa doch etwas aufgeregt und auch die Wehentätigkeit deiner Mama nahm erneut an Intensität zu, so das wir schon damit rechneten, dass du ausserplanmässig- geplant zur Welt kommen würdest 🙃. Aber deine Mama legte noch einmal  Ruhepausen ein und gönnte sich die von mir empfohlenen, noch mit Babybauch möglichen Schlafmomente, so dass wir letztendlich ganz nach Kalendereintrag für deinen Geburtstag uns sehr früh am Morgen auf dem Parkplatz der  Klinik trafen, in der du das Licht der Welt erblicken solltest. Deine Eltern waren erst nach Mitternacht ins Bett gegangen und hatten vor Aufregung nicht wirklich schlafen können, mit kleinen Augen standen sie mir gegenüber, aber so voller Vorfreude auf dich ! Unvorstellbar für die zwei, dass du bereits 90 Minuten später schon in ihren Armen liegen solltest! Wir gingen in euer zukünftiges Wochenbettzimmer und bereiteten deine Mama für die Kaiserschnitt-Operation vor. Ein letztes Mal lauschten wir deinen Herztönen aus Mamas Bauch heraus. Dein Papa nahm die Gelegenheit wahr, deinen klopfenden Herzschlag zur Erinnerung mit seinem Handy aufzunehmen. Eine Infusion wurde gelegt und deine Mama bekam schicke (🙈) Kompressionsstrümpfe und ein nicht minder hübsches (🙈🙈)  Kliniksnachthemd von mir angezogen. Dein Papa holte einen bezaubernden Plüsch-Otter für dich aus eurem Koffer, der Otter sollte dich, wenn du auf der Welt warst, mit Herztongeräuschen, die aus ihm per Knopfdruck ertönten, beruhigen und dich an die Zeit in der Gebärmutter zurück erinnern. Als dann jede Menge Kinderschokolade, angedacht  für uns alle,  aus dem Koffer hervorgezaubert wurde, musste ich schmunzeln, der-oder diejenige, die eure Kliniktasche gepackt hatte, musste definitiv den einen oder anderen Geburtsbericht von mir schon gelesen haben ☺️… Während deine Mama sich damit begnügen musste, mit leerem Magen ( als notwendige Vorbereitung auf die Operation) sich ihr Mittagessen ( das dann dafür aber bereits als Mama ) auszusuchen, stärkte dein Papa sich mit einem kleinen mitgebrachten Frühstück, damit er eben nicht mit leerem Magen an die aufregende Zeit im Operationssaal heran ging. Es blieb noch ein kurzer Moment, sich für dein Nabelschnurbändchen zu entscheiden ( es wurde ein bunter Regenbogen mit einem roten Herz ) und dein Namenskärtchen für dein Babybettchen auszusuchen, als auch schon der Augenblick kam, an dem dein Papa und ich gemeinsam deine Mama in den OP fuhren, dein wunderschönes bordeaux-farbendes Geburtstuch mit dabei. Ich sagte deiner Mama, dass die Fahrt in den OP wahrscheinlich mit das Unangenehmste in den nervösen letzten Minuten vor der OP ist, aber deine Mama meinte, sie versuche das zu geniessen und so schlug ich ihr spaßeshalber ein Sight-Seeing im Bett durch die Klinik vor, wir nahmen aber dann doch den direkten Weg zum OP. Dort mussten wir ungewöhnlich lange vor der OP- Schleuse warten, bis irgendwann ein OP-Pfleger uns mitteilte, dass du im OP der Tagesklinik zur Welt kommen solltest, statt in dem OP, vor dem wir nun standen… Nun, 2 Dinge erfüllten sich dadurch wie vorher gewünscht : du würdest das Licht der Welt tatsächlich bei TagesLICHT erblicken, denn der OP der Tagesklinik besass wohltuende grosse Fenster, die im normalen OP nicht vorhanden waren UND deine Mama kam nun doch noch in den Genuss, mit ihrem Bett erneut durch die Klinik geschoben zu werden, denn wir mussten nun in das zweite, nebenan liegende Klinikgebäude fahren… Im richtigen OP endlich angekommen, erwartet uns schon ein gut gelauntes, entspanntes OP -Team und euer Geburtshelfer, der deinem Papa zeigte, wo und wie er sich für den Operationssaal umziehen kann. Deine Mama bekam inzwischen ihre Anästhesie und als die letzten Vorbereitungen abgeschlossen waren, deine Mama  mit einem grossen blauen OP-Tuch bedeckt war, geleitet ich deinen Papa zu deiner Mama, der Papastuhl neben dem Kopfende deiner Mama stand schon für ihn parat. Und dann ging es extrem schnell , nur eine Minute nach OP-Beginn legte mir dein Geburtshelfer dich in mein vorbereitetes Tuch und ich konnte dich sofort deiner Mama auf ihre Brust und in die schützenden Arme deines Papas legen, der deine Mama und dich so liebevoll umfasste. Du protestiertest mit lautem Schrei über die ungemütlich und grell-kalte morgendliche Störung, die wir dir da zumuteten, aber dein kräftiges Luft holen hatte zur Folge, dass du sehr schnell eine rosarote Hautfarbe annahmst, dir ging es also bestens und schnell, durch die Wärme der Haut deiner Mama, eures Geburtstuches und einem vorgewärmten weiteren Tuch, sowie dem Geruch deiner Mama und die sicheren Hände deines Papas, entspanntest du dich und wurdest schnell ruhiger. Deine Mama und dein Papa waren ganz ganz ruhig, ergriffen, berührt, gerührt, staunend über dich, ihren kleinen, so wunderschönen Sohn. Und obwohl dein Papa einen obligaten Mundschutz trug, man sah dennoch sein glückliches Lächeln im ganzen Gesicht! Deine Mama streichelte immer und immer wieder deine kleinen Händchen und sagte dir immer wieder ”du machst das super !” . Als deine Händchen bereits wenige Minuten nach deinem Ankommen suchend in deinem Mund landeten fragte sie dich, ob du schon Hunger hättest ( lieber Mylo – du wurdest in den nächsten Tagen zum perfekte Stillbaby – wen wunderte es im Nachhinein bei soviel Sauginteresse von Anfang an☺️ ). 20 Minuten nach deiner Geburt war die OP vorbei und euer Geburtshelfer konnte deinen Eltern gratulieren und sie sich im Gegenzug bei ihm bedanken. Wenig später, deine Mama wurdet für die ersten Momente noch in der Tagesklinik intensiver überwacht, untersuchte dein Geburtshelfer dich ein erstes Mal, schaute mit deinen Eltern, ob alles an dir dran war ,dein kleines Herz, deine Lungen funktionieren. Da du nie unter Wehen mit dem Geburtskanal deiner Mama in Kontakt kamst, war dein Köpfchen bereits in perfekter Form und mir fielen deine wunderschönen Finger an deinen Händen auf! Dein Saugreflex half dir, am Finger deines Geburtshelfers überdeutlich zu zeigen, dass entweder euer Geburtshelfer für die nächsten 6 Wochen ( mindestens!) seinen Finger bei dir lassen müsste oder du nun wirklich gerne an Mamas Busen solltest und da durftest du nun auch endlich hin! Dein Papa nahm dich aus deinem Geburtstuch und legte dich deiner Mama auf die Brust und als ob du es schon seit Ewigkeiten zelebriert hättest- ohne Umstände fandest du Mamas Busen und stilltest sämtliche Bedürfnisse, die du in diesem Moment hattest. Wenig später konnten wir alle gemeinsam in den Gebärsaal fahren, der uns mit ganz viel Sonnenschein empfing, du kleiner Mylo warst definitiv an deinem Geburtstag ein Sonnenkind! Dein Papa band dir dein buntes Regenbogen-Nabelbändchen um die noch vorhandene Nabelschnur und legte dich vorsichtig auf die Waage. Als du, ungewohnt von so viel Freiraum um dich herum, nervös anfingst, zu strampeln, legte er sofort beschützend und beruhigend seine Hände um dich . Nachdem wir 2 perfekte Stempelfarben-Abdrücke von 2 perfekten süssen kleinen Füsschen für deinen Babypass abgenommen hatten, legte dein Papa dich in die Arme deiner Mama zurück und versuchte dort, mit warmen Wasser deine Füsschen wieder von der blauen Farbe zu befreien, deine Mama hielt dabei deine kleinen Händchen und ihr Lächeln, so wunderschön, zeigte, wie verliebt sie bereits in dich war. Nachdem du deine erste Windel anbekommen hattest, kleidete dich dein Papa in deine ersten Kleidchen. Eigentlich gehörten die ja deinem Papa, denn deine Mama hatte diese Kleidchen deinem Papa geschenkt, als sie ihm  damit mitteilen wollte, dass sie mit dir schwanger war und ihr nun zu einer Familie werden würdet. Riesig gefreut hatte sich dein Papa damals über dieses Geschenk und nun zog er dir mit grosser, sichtbarer Freude diesen Strampler vorsichtig an. So passend war ein süsses Hundegesicht mit 2 aufgenähten Schlappohren darauf, an den Füsschen jeweils Hundepfoten aufgedruckt. So passend deshalb, weil daheim bereits 2 wundervolle, zum Verlieben ( mir ging es jedenfalls so bei meinen Wochenbettbesuchen bei euch !) vierbeinige, bellende, tolle Fellnasen auf ihr jüngstes Rudelmitglied warten ☺️. Nachdem dein Papa dir deine Namenskette aufgefädelt und um dein Handgelenk gebunden hatte, nutze ich diesen innigen Moment von euch dreien, um die ersten Familienfotos zu machen. Du lagst so zufrieden in den Armen deiner Mama und deines Papas, deine Mama küsste dich, dein Papa küsste deine Mama und wenig später auch dich. Wunderschön und  sehr glücklich sahen deine Eltern in diesem Augenblick aus und es war so ein liebevoller und zärtlicher Anblick !

Süsser kleiner 🌸 MYLO LIUN 🌸 , wenig später holte dein Papa die Kinderschokolade aus eurem Zimmer und brachte sie fürsorglich deiner Mama zur Stärkung, sie hatte alle Kinderschokolade dieser Welt verdient! In der Zeit machte ich noch einige Fotos von dir, um für deine Geburtsgeschichte ein passendes Portraitfoto  von dir zu bekommen. Geschenkt hast du mir den Augenblick, der dich lächelnd zeigt, auch wenn noch nicht von dir bewusst, so bin ich mir  sicher, es wäre nicht passiert, hättest du dich in diesem Moment nicht absolut wohl und sicher gefühlt. Inzwischen habe ich so viele Wohlfühlmomente für dich bei dir daheim erlebt und du strahlst dabei jedesmal deine Mama und deinen Papa dafür an ( und die um so verliebter dich !) Geniesse die beiden ein Leben lang, gönn ihnen so viele dieser, für sie glücklich machenden Momente und sei von mir VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 LEVY 🌸

25. Februar 2021

🌸Zauberhafter kleiner süsser 🌸 LEVY 🌸, als deine Eltern beim ersten Kennenlerngespräch in meiner Praxis mir gegenüber sassen, dachte ich für mich, was für tolle Eltern du kleines Wesen dir da ausgesucht hast : jung, so sympathisch, strahlend vor Glück und Vorfreude auf ihr zukünftiges Leben mit dir. Deine Eltern waren so unkompliziert und  offen für alle Möglichkeiten, wie Frau ein Baby zur Welt zu bringen kann und hatten keine speziellen Wünsche für deine Geburt an mich und weil sowohl deine Mama wie auch dein Papa  sehr sportlich wirkten, glaubte ich, dass wir die offene Art deiner Eltern auch auf deine Geburt übertragen werden und rechnete mit einem schönen, komplikationsfreien, zügigen Ankommen von dir im Gebärsaal . Als du im 3.Teil der Schwangerschaft immer noch sehr entspannt und gemütlich im Becken deiner Mama sassest, zeigte ich deiner Mama, welche unbequeme Position, die deine Mama einnehmen sollte, dich unter Umständen dazu bewegen könnte, dein Köpfchen in die optimalere Startposition, nämlich nach unten, zu bewegen. Und ich erzählte ihr schmunzelnd von meinem Hebammen-Chat, in dem Hebammen erfolgversprechend davon berichteten, das kleine Lichtdioden des Nachts auf die Blase der Mama gelegt, euch Mäuse dazu bewegen sollten, den Kopf in Richtung Licht und somit ins Becken der Mamas zu drehen. Nun, deine Mama wollte sowohl die „ indische Brücke ” wie auch ( für mich zum Testen ) den Leuchtdioden-Versuch probieren, aber bevor es dazu kam, rief dein Papa mich an einem Samstag, 6 Wochen vor deinem Entbindungstermin an, weil deine Mama bereits regelmässige, unangenehme Kontraktionen verspürte und deine Eltern fragten, ob sie unter Umständen durch einen Spaziergang diese Wehen  wieder zum Verschwinden bringen könnten. Statt einem Spaziergang empfahl ich deinen Eltern eine Fahrt in Richtung Klinik zu meinen Hebammenkolleginnen, denn für schmerzhafte Kontraktionen war es noch viel zu früh und statt indischer Brücke daheim verbrachtest du nun bereits schon einen Aufenthalt an deinem zukünftigen Geburtsort mit deiner Mama um dich herum, damit Medikamente wirken konnten, die Wehen deiner Mama wieder zu beruhigen. Als du und deine Mama mit wehenärmerem Bauch wieder nach Hause durften, hiess es Ruhe und Entspanntheit zu zelebrieren, statt kopfüber zu turnen und zwar solange, bis euer Schwangerschaftskalender die Tage zählte, in denen eine Frühgeburt ausgeschlossen war. Du schienst dich in dieser Zeit mit deiner bequemen Sitzposition arrangiert zu haben, nichts deutete darauf hin, dass es für dich noch möglich war, eine Drehung zu vollziehen und gemeinsam mit eurem Geburtshelfer entschieden deine Eltern, dass sie mit dir, den für euch sichersten Weg deines Ankommen gehen würden und du durch eine Bauchgeburt, einem Kaiserschnitt, zur Welt kommen solltest. Und so weckte mich an deinem Geburtstag nicht wie üblicherweise der Pager in der Nacht, sondern geplant aber dennoch sehr sehr früh am Morgen der Wecker und als ich auf der Autobahn entspannt Richtung Aarau fuhr, erleuchte  der Mond die Autobahn und wirkte extrem eiförmig und ich dachte noch, wie passend, wenn ihr Babys  „schlüpfen” sollt…. Ich traf mich mit deinen Eltern auf dem Parkplatz vor der Klinik, alles um uns herum schien noch zu schlafen, im Gegensatz zu deinen Eltern, die natürlich hellwach, verständlicherweise ein wenig nervös und gespannt waren, was nun auf sie zukäme. Deine Mama, süsser LEVY, sah wirklich wunderschön aus, trotz wenig Schlaf in der letzten Nacht ihrer Schwangerschaft,  strahlte ihr ganzes Gesicht und zeigte die Vorfreude auf dich, ihre Haare waren wunderschön frisiert, ihr kleiner Kugelbauch mit dir darin, perfekt passend dazu.   

Wir gingen in den Gebärsaal um deine Mama auf die Operation vorzubereiten. Ein letztes mal hörten wir uns deine Herztöne durch die Bauchdecke deiner Mama an, gaben ihr eine Infusion für die OP, kleideten sie in das für Operationen übliche Spitalnachtehemd. Gemeinsam suchten deine Eltern für dich und dein Babybettchen einen blauen Schmetterling als Namenskärtchen aus. Passend dazu ein Nabelbändchen, dass wie ein blauer Regenbogen aussah und wiederum passend zu allem gab mir dein Papa  deine ersten Kleidchen ganz in blau und türkisgrün gehalten, die ich in den Wärmeschrank im Gebärsaal legte. Dein Papa ( und das überlasse ich zugegebenermassen gerne meinen zukünftigen Papas 😉 ) zog deiner Mama die Kompressionsstümpfe an, nach soviel „Schwerstarbeit” war es wichtig, dass er noch eine Kleinigkeit essen konnte, während deine Mama hungrig bleiben musste, aber  sich immerhin schon ihr Mittagessen auf dem Essenplan  aussuchte. Und dann wurde es auch schon Zeit, das OP Team erwartet uns und dein Papa, in der einen Hand dein Geburtstuch festhaltend, schob mit mir gemeinsam deine Mama in ihrem Bett Richtung OP. Dort wurde deine Mama von einer ganz lieben Anästhesistin empfangen, die durch ihre ruhige Art nur schon deshalb Nervosität zu linderen vermag. Deinem Papa zeigte ich, welche Kleidung er anziehen musste und wo er die letzten Momente warten konnte, bevor auch er zu deiner Mama in den OP durfte. Euer Geburtshelfer wartete bereits auf euch und nachdem die Spinalanästhesie, mit der deine Mama für die Operation  betäubt wurde, problemlos gelegt war, konnten alle für deine Geburt helfenden Personen ihre routinierten Vorbereitungen erledigen. Deinen Papa begleitet ich nun zu deiner Mama und während er sich zu deiner Mama an ihr Kopfende setzte ,ein grosses blaues Tuch trennte eure Sicht auf das Operationsfeld,  zog auch ich nun einen sterilen OP-Kittel an und nahm von eurem OP Pfleger das  sterile Tuch in Empfang, in das du von eurem Geburtshelfer zuallererst in meine Arme gelegt werden solltest. Weil alles so reibungslos und unkompliziert ablief ( und ich hatte ja am Beginn euere Schwangerschaft mit einer schnellen unkomplizierten Geburt gerechnet ☺️ ) wurdest du bereits zu der Uhrzeit geboren, an dem eigentlich der Beginn deiner Bauchgeburt geplant war: Punkt 8 Uhr morgens tatest du kleiner Mann deinen allersten Atemzug  und zeigtest sofort und lautstark, dass deine kleinen Lungen wunderbar funktionierten. Du durftest sofort zu deiner Mama auf die Brust, die viele Käseschmiere, die deinen Körper noch bedeckte, cremte nun auch noch deine Mama mit ein. Ich legte dein bordeauxfarbenes Geburtstuch über dich und gab deinem Papa zugleich noch ein angewärmtes warmes weiteres Tuch, womit wir dich  zudeckten und er  dich und deine Mama festhielt. Deine  Äuglein ( natürlich war auch da die Käseschmiere und erschwerte dir ein wenig den Versuch ) öffneten sich zaghaft und deine Position, die du nun schon so viele Wochen in Mamas Bauch eingenommen hattest, behieltest du auch in diesem Moment auf der Brust deiner Mama bei, d.h. sowohl die Händchen als auch deine Beinchen hoch zum Kopf geschlagen, ruhten an deinem Kopf auf der Brust deiner Mama nah beieinander und deine süssen kleinen Füsschen kitzelten quasi deine Nase. Als deine Mama einen Moment für sich brauchte, nahm dein Papa dich in seine Arme und wiegte dich, streichelte aber mit einer freien Hand beruhigend und ganz ganz liebevoll deine Mama. 15 Minuten alt warst du, als die Operation beendet war und alle vom Operationsteam zu dir kamen um dir und deinen Eltern zu gratulieren. Weil deine Mama noch eine intensivere Überwachung benötigte, ging es mit ihr und euch zunächst in den Aufwachraum und während deine Mama mit allen notwendigen Überwachungsgeräten verbunden wurde, wiegte dein Papa dich sanft in deinen Tüchern und schaute zu dir. Euer Geburtshelfer kam, um dich ein allererstes Mal zu untersuchen, natürlich hatten deine Eltern und ich bereits im OP uns vergewissert, dass da alle 10 winzigen Fingerchen und 10 süsse Zehen an dir dran waren, nun wurde, während du auf Mamas Bauch lagst, noch einmal genauer nachgeschaut und auch deine Reflexe und deine Lungen-und Herzfunktion kontrolliert. Und dann war endlich der Moment gekommen, an dem dein Papa dich ganz vorsichtig aus deinen Tüchern wickeln konnte und deiner Mama sanft in ihre Arme legte. Da wir uns immer noch im Aufwachraum befanden, mussten deine Eltern  noch ihren Mundschutz tragen, was dich offensichtlich störte. Dein perfekt funktionierende Greifreflex  ermöglichte es jedenfalls, dass du so nah am Gesicht deiner Mama liegend, zuallererst ihren Mundschutz herunterzogst, es war ja auch dein absolutes Recht, deine Mama richtig anschauen zu können ! Deine Mama musste nun nicht mehr intensiv überwacht werden und so verliessen wir den Aufwachraum und dein Papa bugsierte zusammen mit mir seine kleine Familie in den Gebärsaal zurück. Und dort liess ich euch erst einmal wirklich Ankommen als Familie, ungestört, kein Piepsen und Alarmieren von Überwachungsgeräten, keinerlei Untersuchungen und Störungen, nur ihr 3 solltet euch und den Augenblick geniessen. Geniessen durften wenig später auch einige Personen mehr dein Ankommen, denn deine Eltern telefonierten und übermittelten glücklich die Nachricht deiner Geburt an deine Großeltern. So nah bei deiner Mama auf der Brust liegend, zeigtest du uns dann aber ziemlich schnell, dass nicht das Telefon für dich wichtig war, sondern deine erste Nahrungsaufnahme. Ohne grosse Umstände erreichtest du den Ort deiner Wünsche und während du am Busen deiner Mama trankst, hieltest du dich am Finger deines Papas fest. Ein wunderschöner ,friedlicher  und glücklich machender Anblick war das, euch drei so zu sehen ! Deine Eltern und ich betrachteten noch deine Plazenta, dieses faszinierende Organ, welches dich in der Schwangerschaft wachsen und gedeihen hat lassen. Wie ein Baum sah dein Mutterkuchen aus und war perfekt, genauso perfekt wie du ! Nun wollten wir wissen, wie schwer und wie lang du warst, zauberten 2 wunderschöne Fussabdrücke von deinen Füsschen auf‘s Papier  und dein Papa band dir dein Nabelschnurbändchen, wickelte dich in deine erste Windel und kleidete dich in deine türkis-blauen Kleidchen. Ganz behutsam und  glücklich, mit einem Lächeln im Gesicht machte er all das. Du warst dabei absolut zufrieden und entspannt und zeigtest uns, dass das Niesen etwas ist, was du bereits wunderbar beherrschtest. Die letzte Arbeit für deinen Papa, die von ihm erledigt werden sollte, war deine Namenskette aufzufädeln und dir um dein Handgelenk zu binden. Dabei lagst du wieder bei deiner Mama im Arm und warst sichtlich zufrieden. Nun wurde es Zeit, dass auch dein Papa einen Moment mit dir verbringen durfte, ohne etwas tun zu müssen. Ich ermutige alle meine Papas, nach der Geburt ihrer Kinder sich den Moment zu gönnen, sich ihrer Shirts, Pullover oder Hemden zu entledigen und euch auf ihrer Brust liegend, den direkten Hautkontakt mit euch zu geniessen, egal ob ihr kleinen Wesen noch nackt oder bereits eure Kleidchen anhabt . Ich hüllte deinen Papa und dich in warme Tücher und dein Papa genoss diesen engen, so einzigartigeren Moment mit dir, seinem Sohn. In dieser Zeit konnte deine Mama sich ein wenig frisch machen, die wenigen sichtbaren Spuren der OP beseitigen. Ich schrieb ja bereits am Anfang, wie wunderschön deine Mama  am Morgen deiner Geburt aussah, auf den Fotos, die ich nun von euch dreien machte, dein Papa küsste da zärtlich und verliebt dein Köpfchen,  sah sie NOCH schöner aus, ihr Strahlen in ihren Augen zeigte, wie glücklich sie war . 

Süsser kleiner 🌸 LEVY 🌸, die Verliebtheit, die deine Eltern auf den Fotos im Gebärsaal für dich ausstrahlten, ich erlebte sie bei jedem Besuch im Wochenbett bei dir daheim erneut. Deine Eltern werden diese Liebe , gepaart mit Fürsorge und Zuversicht nutzen, um dir alle Möglichkeiten für deine Zukunft, beim Wachsen- und Erwachsen werden zu geben, zu ermöglichen. Ich orakle ja immer ein wenig, was aus euch, meinen Babys später einmal werden wird… deine elegante Beinhaltung direkt nach deinem Ankommen in diese Welt, begünstigt natürlich durch deine Haltung in der Gebärmutter, versprechen eine vielsagende Karriere auf  den grössten  Ballettbühnen der Welt 😎😉 , wer, wenn nicht ich, würde dir von dort stolz aus der Loge applaudieren…. !  Bis dahin, kleiner Mann, werde glücklich gross und sei von mir

                                            VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 LENJO NOAH 🌸

16. Februar 2021

Süsse Zaubermaus 🌸 LENJO NOAH 🌸, ich habe eben, bevor ich deine Geburtsgeschichte nun aufschreibe, noch einmal alle Nachrichten, die ich in der Zeit, als du noch deine Mama um dich herum gehabt hast, mit deiner Mama ausgetauscht habe, gelesen. Viele Nachrichten waren es, lustige waren dabei, spannende, informierende, bestätigende, bestärkende… Wichtig waren diese Nachrichten, dieser Austausch zwischen deiner Mama und mir, denn die fehlte damals, bei der Geburt deiner Schwester. Als deine Eltern mir in der Praxis bei unserem Kennenlerngespräch die Geburtsreise deiner grossen Schwester erzählten, hörte ich eine Geburtsgeschichte, die Frau keiner Gebärenden, keinem zukünftigen Elternpaar wünscht. Fremdbestimmt hatte sich deine Mama damals gefühlt, hilflos, zum Teil hatten sich deine Eltern alleine gelassen gefühlt. Gefühlt unendlich lange ging der Geburtsweg  und die Erschöpfung nach der Geburt,  physisch wie auch psychisch,  hielt lange an. Wenn Paare Geburten so erleben, liegt es häufig an der fehlenden Kommunikation im Gebärsaal, das Gefühl, nicht einbezogen zu werden, Entscheidungen nicht mit tragen zu können. Und so hatte deine Mama eigentlich nur einen Wunsch an mich, sie wollte dich selbstbestimmt gebären, sie wollte Informationen und sie wollte (mit-) entscheiden.Mein Hebammen-Gefühl sagte mir, wenn deine Mama sich im Gebärsaal geborgen, umsorgt fühlt, dein Papa etwas Verantwortung abgeben darf und deine Eltern sich akzeptiert und verstanden fühlen, dass wir dann unter Umständen eine viel schnellere und einfachere Geburt zu erwarten haben. Allerdings machtest du uns schon bald klar, dass auch du ein wenig Einfluss auf eure Geburt nehmen wolltest, denn du “setztest“ dich sehr bequem in das Becken deiner Mama und machtest keinerlei Anzeichen, diese komfortable Lage zu gegebener Zeit in eine Schädellage-Start-Position zu wechseln. Es half auch nicht, wenn deine Mama sich in eine für euch beide unbequeme Position begab, in der Hoffnung, dass du dein Köpfchen noch in die richtige Richtung drehst, du kleiner Mann sasst, tendenziell tiefenentspannt und fix und kitzeltest deine Mama höchstens mit den Händchen an ihrem Rippenbogen. Und obwohl euer Geburtshelfer Babys die in dieser Steisslage im Becken der Mamas liegen, auch im Gebärsaal zur Welt kommen lässt, für deine Eltern waren die Erfahrungen ihrer ersten Geburt zu traumatisch, war ihr Respekt für diesen Geburtsweg mit dieser Ausgangslage zu hoch und deswegen entschieden deine Eltern den für sie richtigen Weg -und sie machten es selbstbestimmt ! – dich durch eine Bauchgeburt auf die Welt kommen zu lassen ( auch wenn -by the way -wir bis zum Schluss gehofft hatten, dass du dich vielleicht doch noch drehen würdest 🙃). Dein grosser Tag wurde also geplant und deine Mama konnte, nun, das sie wusste, wann und wie du auf die Welt kommen würdest, sich gezielt darauf vorbereiten. Sie begann, Vormilch, die der Busen deiner Mama bereits in der Schwangerschaft produzierte, zu sammeln und einzufrieren, damit du bereits ab deinem Geburtstag mit dieser so wertvollen, für dein Immunsystem stärkenden Nahrung zusätzlich gesättigt werden kannst  ( Die Challange war, an deinem Geburtstag diese Vormilch nicht zu Hause zu vergessen ! ) . Sie suchte sich eines meiner Nabelbändchen für dich und deine Nabelschnur aus und ganz wichtig : sie bestellte bereits beim Sushi-Kurier eine grosse Portion Sushi für ihr Wochenbett in der Klinik ☺️. Bei so vielen mir bekannten Frauen ist Sushi eines der favorisierten ersten Wunschessen nach der Geburt, nach 40 Schwangerschafts-Wochen Sushi-Abstinenz ein unvorstellbarer Genuss… Dann begannst DU, dich deutlich auf dein Ankommen vorzubereiten, denn deine  Mama war über die Wehentätigkeit, die sie immer wieder und immer wie intensiver spürte, verunsichert. Da schon meine 2 vorangehenden Babys sich nicht an ihren geplanten Geburts-und OP -Termin gehalten hatten, rechnete ich genauso wie deine Mama damit, dass wir früher als geplant in die Klinik fahren werden, nur dein Papa war sich absolut sicher, dass du dich an deinen Termin halten würdest und er sollte Recht behalten, trotz der immer wieder auftretenden Wehen-du wartetest bis zu deinem Termin. Und so trafen wir uns an diesem 16.Februar morgens, nun wie geplant, in der Klinik, bereits in eurem zukünftigen Wöchnerinnenzimmer. Deine Mama hatte am Abend vorher noch Zimtschnecken gebacken und nun auf den Tisch gelegt, die sollten dein Papa und ich vor deiner Geburt als Stärkung geniessen- deine Mama durfte nur den Duft ihrer Arbeit einatmen, vor einer Operation ist es wichtig, dass der Magen leer ist. Eine Zeichnung deiner grossen Schwester wurde aufgestellt, speziell für dich und deine Mama von ihr angefertigt. Dein Namenskärtchen wurde ausgesucht, der Schmetterling sollte es sein, wo später dein Name, deine Geburtsdaten und meine Barbara -Blümchen darauf platziert werden sollten. Und eine von deiner Grossmutter gehäkelte kleine gelb/ graue Maus sollte sowohl dein allererstes Schmusetier wie auch Andenken an deine Geburt werden. Wir hörten und schrieben noch ein letztes mal deine Herztöne und ich ermunterte deinen Papa, diese deine Herztöne zur Erinnerung mit dem Handy aufzunehmen. Deine Kleidchen, die dein Papa nach deinem Ankommen dir anziehen würde,  wurden parat gelegt, genauso wie dein rotes Geburtstuch. Deine Eltern genossen es ungemein, wie ruhig und entspannt wir alle Vorbereitungen auf dein Ankommen machen konnten. Deine Mama bekam eine Infusion und dein Papa übernahm die Aufgabe, deiner Mama die Thromboseprophylaxe-Strümpfe anzuziehen und als ich deiner Mama das OP-Nachthemd zum Anziehen gab- nun- da wurde deine Mama nun doch etwas nervös. Wir mussten aber nicht lange warten, bis wir den Anruf bekamen, dass unser OP nun für uns frei war. Deine Mama und dein Papa, kleiner 🌸LENJO 🌸, arbeiten in der Klinik, in der du nun geboren werden solltest und der Weg in den OP führte über die Abteilung, auf der deine Mama arbeitet und sie hoffte inständig, das wir “ unerkannt“ den Weg über ihre Abteilung schaffen würden, denn diese letzten Momente mit dir im Bauch wollte sie mit deinem Papa ganz für sich alleine haben. Im OP unerkannt angekommen empfing uns ein OP Mitarbeiter, den deine Mama gut kannte und er kümmerte sich rührend so lange um deine Mama, hielt ihre Hand beruhigend beim Legen der Anästhesie,  bis dein Papa und ich wieder bei ihr sein konnten. Dein Geburtshelfer begann mit der OP und nur wenige Minuten später warst du bereits in den Armen deiner Eltern. Die waren total überrascht, WIE schnell du geboren wurdest, bei deiner Mama zugedeckt mit deinem Geburtstuch  auf ihrer Brust lagst, von deinem Papa gehalten.  Tränen liefen deiner Mama über das Gesicht, Tränen der Erleichterung, der Freude und vor allem der puren Liebe für dich . Dein Papa streichelte dein Köpfchen immer und immer wieder zärtlich, so wunderschön, so fürsorglich  wurdest du empfangen, kleiner Mann. Du spürtest das offensichtlich, denn ganz ruhig schautest du in deine neue Welt, lauschtest den Worten deiner Mama und deines Papas. Und während dein Papa dein perfekt aussehendes Köpfchen bewunderte ( dein Papa ist en wundervoller Ostheopath und nur schon deshalb war deine Köpfchenform für ihn interessant) (  & ihr Babys, die mit einer  Beckenendlage geboren werden, habt in der Regel schon ein kugelrundes Köpfchen, da ihr nicht durch den engen Geburtskanal gegangen seid ) redete deine Mama ununterbrochen mit dir, mit deinem Papa und mit eurem Geburtshelfer. Dem sagte sie nämlich noch auf dem OP-Tisch liegend eine weitere Schwangerschaft zu, wenn Geburten so verlaufen dürfen ☺️🙃☺️ ( deine Mama hatte uns da aber alle vorgewarnt, dass sie viel und Lustiges erzähle, wenn sie in emotionalen Ausnahmesituationen ist ☺️)  Eure Bauchgeburt war gut und problemlos gegangen, dass konnte euch nun euer Geburtshelfer gratulierend bestätigen und weil deine Mama die ersten Minuten im Aufwachraum überwacht werden soll, konnte ich dich deinem Papa nun in die Arme legen, damit deine Mama in diesen Aufwachraum gefahren werden konnte. Dein Papa genoss die wenigen Minuten mit dir alleine, er wiegte dich sanft, bis deine Mama an alle Überwachungskabel angeschlossen war. Dann aber legt dein Papa dich auf die Decke deiner Mama, wickelte dich aus deinem Geburtstuch aus und schaute vorsichtig, ob alle Händchen, alle  Fingerchen, alle Zehen und sonst alles an dir dran und gesund ist, bevor  er dich deiner Mama, so wie du aus ihrem Bauch gekommen bist, in ihre Arme legte. Kaum auf der Brust deiner Mama hobst du dein Köpfchen und drehtest es suchend in die Richtung die dir Nahrung versprach, du hattest zweifelsfrei Hunger und fandest den Weg und Ort sofort, der dir dein Bäuchlein mit Milch  füllen würde. Dass das in der Schwangerschaft gesammelte Kolostrum – die Vormilch , die deine Mama bereits aufgefangen hatte, immer noch im Tiefkühler daheim lag (😎)  , machte nichts , ich bin mir sicher, so wie du an Mamas Busen getrunken hattest, bekamst du sicher die Menge an Milch, die du in diesem Augenblick brauchtest. Dein Geburtshelfer kam und untersuchte dich nun auch, so schön, wurdest du dafür nicht von deiner Mama getrennt, konntest du entspannt und geschützt weiter trinken. Deine Häkelmaus holte dein Papa  für dich hervor und legte sie zu dir, ich hoffe, ihr 2 werdet beste Freunde und diese Maus gibt dir Vertrautheit und Sicherheit, egal wo du in deiner Kinderzeit bist ! Hattest du dich vorher an den Überwachungskabeln mit deinen Fingerchen festgehalten, so waren es jetzt die Finger deines Papas ,an denen du dich mit einer Hand hieltest, die andere Hand hielt den Busen deiner Mama fest, während du trankst  und in dieser Konstellation warst du so mit deiner Mama und deinem Papa verbunden, trotz Aufwachraum ein sehr ruhiger, intimer  und berührender Augenblick. Etwas später, deine Mama merkte, dass all die vergangenen aufregenden Momente doch Energie gekostet und die nun laufenden Schmerzmittel etwas müde machten, übernahm dein Papa die Aufgabe, dir den wärmenden, kostbaren Hautkontakt zu geben. Er zog sein Shirt aus und legte dich nackt auf seine Brust und ich deckte euch zwei Männer mit deinem Geburtstuch und warmen Tüchern zu . Und während deine Mama nun nur für sich ein paar ruhige, energiebringende Momente holte, genoss dein Papa dich so nah bei sich zu haben und seine Energiemomente durch dich zu erhalten. 

Wenig später konnten wir in euer Zimmer zurück und dein Papa und ich schauten, wie schwer und lang du geboren wurdest. Deine Mama hatte sich ein Elefanten-Nabelschnurbändchen ausgesucht, welches dein Papa nun um deine Nabelschnur wickelte , ich pinselte ordentlich blaue Stempelfarbe auf deine Füsschen, damit wir einen schönen Fussabdruck als Erinnerung machen konnten, dein Papa musste dann die Farbe wieder abwaschen ( blaue Babyfüsse gehen ja nun gar nicht 😉 ) ,  bevor er dir deine wunderschönen Kleidchen anziehen konnte. Du  lagst dabei komplett entspannt auf der Wickelkommode, die Sonne schien in diesem Moment in euer Zimmer und auch ein wenig auf dich (du bist nämlich nicht das Sonntagsbaby -sondern ein  Sonnenbaby ) und deine Mama, die kurz vorher noch mit deiner Schwester telefoniert hatte, um ihr von deinem Ankommen zu erzählen, deine Mama sass  mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht in ihrem Bett und schaute verliebt ihren beiden Männern zu .

Kleiner süsser 🌸 LENJO NOAH 🌸 , deine Geburt  war für uns alle ein glücklich machendes Erlebnis, so heilsam für deine Eltern, so liebevoll, berührend und auch die lustig-fröhlichen Momente kamen nicht zu kurz. Blieb deine Mama nach der Geburt deiner  Schwester 10 Tage erschöpft im Bett , erlebte ich sie nun wissend und ihrer eigenen Intuition folgend, was für sie richtig und machbar für ihr Wochenbett, für ihre und deine Bedürfnisse ist. Das die pulsierende Nabelschnur imaginär zwischen Mama und Kind ein Leben lang vorhanden ist- meine feste Meinung ! Deine Mama hat sich aber nach deiner Geburt noch zusätzlich den Herzschlag von dir und deiner Schwester auf zwei goldene Anhänger gravieren lassen, die sie nun an einer Kette trägt… eine wunderschöne  Geste, kleiner Lenjo  , geniesse all die Liebe deiner wundervollen Eltern und sei  von mir VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 ANDRIN 🌸

4. Februar 2021

Zuckersüsser kleiner 🌸 ANDRIN 🌸 , darf eine Mama enttäuscht und sogar etwas wütend an eine Geburt gehen, so wie es deiner Mama bei deiner Geburt ergangen ist ? Sie darf ! Um ihre Enttäuschung zu verstehen, musst du wissen , dass deine Mama so gehofft hatte , mit dir eure ersten gemeinsamen Momente im Gebärsaal zu erleben . Bereits bei deinem grossen Bruder Julian und deiner grossen Schwester Ladina waren dein Geburtshelfer und ich von deiner Mama und deinem Papa engagiert worden. Julian wollte ausgerechnet an dem Tag zur Welt kommen, als sowohl dein Geburtshelfer, wie auch ich nicht für Geburten erreichbar waren. Deine Mama hatte damals eine Schwangerschaftsvergiftung entwickelt, die akut zu entgleisen drohte und deshalb musste dein Bruder schnell und mit einem Notfall-Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden, deine Mama wurde so ganz anders zum ersten Mal Mama, als sie sich das gewünscht hatte. Bei deiner Schwester Ladina hoffte deine Mama nun um so mehr, dass sie die Chance bekäme, Ladina natürlich und im Gebärsaal zur Welt bringen zu können. Ladina liess sich 13 Tage nach ihrem Entbindungstermin entspannt Zeit und ein Einleitungstermin für ihre Geburt stand für Tag 14 fest, aber sie startete von selbst ihren Geburtsweg am Vorabend und so konnte deine Mama mit deinem Papa  im Gebärsaal viele Stunden Wehe um Wehe erleben, spüren, was es heisst, durch eine Geburt zu gehen. Weil das Köpfchen von Ladina es nicht schaffte, durch das Becken deiner Mama zu kommen, mussten wir nach einer langen Nacht gemeinsam die Entscheidung treffen , auch Ladina mittels Kaiserschnitt zur Welt kommen zu lassen. Deine Mama und dein Papa trugen damals die Entscheidung mit, sie waren sich bewusst, dass so viele ihrer Wünsche für Ladinas Geburt in Erfüllung gegangen waren und auch wenn es wieder der OP war, in dem Ladina das Licht der Welt erblickte ( übrigens genau heute vor 2 Jahren- Happy Birthday, liebe Ladina 🎉), es stimmte dieses Mal für deine Eltern. Damals sagte ich unmittelbar nach der Geburt von deiner Schwester deinen Eltern, dass die Wahrscheinlichkeit extrem hoch wäre, dass ein eventuelles Baby Nr.3 erneut mit einem  Kaiserschnitt zur Welt kommen würde, mit hoher Wahrscheinlichkeit  sogar geplant, ohne einen Geburtsbeginn abzuwarten. Nun, tatsächlich meldete sich deine Mama bei mir wieder, du, Baby Nr 3 warst unterwegs und solltest eure so wundervolle Familie perfektionieren! Und als deine Mama bei mir in der Praxis zum geburtsvorbereitenden Gespräch sass, war ich eigentlich darauf vorbereitet, mit deiner Mama die Möglichkeiten und den Ablauf eines geplanten Kaiserschnittes zu besprechen. Es brauchte zunächst erst einmal ein paar Taschentücher, die Tränchen, die da bei deiner Mama flossen, zeigten, wie tief berührt in ihrer Seele die  Geburtsgeschichten deiner Geschwister sie immer noch bewegte. Und es war einfach nur ihr innigster Wunsch, dass auch du die Chance bekommen könntest, selbst deinen Geburtsweg zu beginnen und im optimalsten Falle zu bestimmen. Deine Mama hatte sich im Vorfeld bereits mit deinem Geburtshelfer besprochen. Sie war sich der Risiken bewusst, die eine 2fache Narbe an der Gebärmutter für eine weitere Geburt brachte und sie wusste auch, dass die kleinsten Anzeichen für eine erneute Entgleisung bei einer Schwangerschaftsvergiftung alle Wünsche nichtig machten würden. Aber dennoch war da die Hoffnung unbändig gross, mit dir eine Geburt im Gebärsaal erleben zu können. Das Gefühl deiner Mama sagte ihr, dass du dieses Mal die bessere Lage in ihrem Becken einnehmen würdest und dein Geburtshelfer und deine Mama vereinbarten unter optimalen Voraussetzungen eine spontane Geburt zu versuchen. Das hiess aber auch, dass du von alleine den Startschuss für deine Geburt geben solltest, du nicht mit deinem Startschuss wie deine Schwester weit über den Entbindungstermin abwarten solltest und wir deine Geburt begleiten würden, ohne medizinische Interventionen anwenden zu müssen- quasi  Hausgeburtshilfe im Schutze aller Kliniksoptionen. Je kugelrunder du den Bauch deiner Mama anwachsen liessest, um so optimistischer wurde deine Mama. Auch dein Papa hatte diesmal das Gefühl, du würdest ganz schnell und unkompliziert auf die Welt kommen. Wegen den Risikofaktoren musste deine Mama am Ende eurer Schwangerschaft nun  häufiger zu Kontrollen bei deinem Geburtshelfer, dass dein Fruchtwasser langsam laut Ultraschall weniger wurde, deuteten wir alle, dass die Chance für einen baldigen Geburtsbeginn bestehe und deine Mama hoffte auf die geburtsfördernden angekündigten Schneefälle in Kombination mit dem anstehenden Vollmond und ich auf die Chance, dass du ein von mir so geliebtes Sonntagskind werden würdest. Bei den Kontrollen wurde auch jedesmal Blut von deiner Mama kontrolliert, besonders der Risikoquotient für eine entgleisende Schwangerschaftsvergiftung war wichtig zu bestimmen. Nachdem weder Schneegestöber noch Vollmond dich in keiner Weise aus dem Bauch deiner Mama gelockt hatte, blieb eigentlich nur noch das Sonntagskind ! Und das passte, denn der Blutwert, der uns über eine  Schwangerschaftsvergiftung informierte, begann langsam zu steigen. Euer Geburtshelfer wollte mit euch am Samstag eine letzte Schwangerschaftskontrolle bereits in der Klinik durchführen und wir alle hätten dann gemeinsam das weitere Vorgehen für deine Geburt besprochen ( die Chance für dich als Sonnensonntagskind stieg also ) . Und dann kam vorher der Donnerstag… Ich sass ziemlich tiefenentspannt bei meiner Coiffeuse und liess mir meine Haare machen, als mich euer Geburtshelfer anrief. Die Blutwerte deiner Mama zeigten nun deutliche Warnsymptome und somit stieg das Risiko für eine schlecht handelbare Notfallsituation für deine Mama und dich. Es war mehr als klar, dass nun ein Abwarten nicht mehr verantwortungsvoll war und weil dein Geburtshelfer deine Mama nicht per Telefon erreichen konnte, bat er mich, deine Mama zu versuchen, zu informieren, dass du noch heute und auf direktem Wege mittels Kaiserschnitt zur Welt kommen solltest. Meine Hebammen-erfahrene Coiffeuse, die in den letzten Jahren schon einige meiner Geburtsbeginne  live miterlebt hatte, wusste nun schon, was zu tun war. Schnell waren 4 statt 2 Hände damit beschäftigt, meine Haare in einen Geburten-tauglichen  Zustand zu bringen ( und wie immer in Perfektion ! ☺️ ) . Deine Mama, nach dem sie auf ihrem Handy gesehen hatte, dass sowohl euer Geburtshelfer wie auch ich sie gesucht hatten, ahnte wohl bereits schon, weshalb. Und weil tendenziell immer noch eine kleine Hoffnung bei deiner Mama da war, dass es doch nicht die für sie unangenehmste Nachricht werde, die sie von uns zu hören bekommen würde, rief zuerst  bei mir an. Und so war ich es, die sie informieren musste, darüber das der Risikoquotient im bestimmten Blut weiter angestiegen ist und die Schwangerschaftsvergiftung entgleisen könnte- eines der Notfälle in der Geburtshilfe, vor der wir Hebammen und Gynäkologen den allergrössten Respekt haben, denn diese Entgleisungen sind schwer zu handeln und bedeuten immer Lebensgefahr für Mama und Kind. Für deine Mama bedeutete das aber zunächst einfach nur das Ende ihrer Hoffnung für eine natürliche Geburt. Zumal deine Mama sich eigentlich den Umständen entsprechen gut fühlte und nie dieses Laborresultat erwartet hatte. Deine Mama musste nun innert kürzester Zeit einen Babysitter für deine Geschwister organisieren, deinen Papa von seiner Arbeit wegholen und sich mit ihm Richtung Klinik begeben und das alles, wenn möglich ohne Stress, damit der Blutdruck deiner Mama sich nicht in gefährliche Höhen bewegt. Deine Mama hat da also wahrliche Meisterleistungen vollbracht , bis wir uns am Nachmittag im Gebärsaal trafen. Bevor ich mit den üblichen Vorbereitungen für den Kaiserschnitt bei deiner Mama begann, nahm ich sie aber einfach erst einmal nur in meine Arme und hielt sie fest. Viele Tränen liefen deiner Mama übers Gesicht, Tränen der Enttäuschung, der Trauer und auch ein, zwei, drei Tränen der Wut. Ich bestätigte deiner Mama, dass all ihre momentanen Gefühle absolut legitim waren und schlug ihr vor, für ihr wütendes ICH  jetzt und sofort etwas ( bruchsicheres ) gegen die Wand zu werfen ( ein von mir probates Mittel 😎 ). Immerhin kam da schon ein kleines Lächeln bei deiner Mama zum Vorschein ( und es brauchte kein Wut-Wurf-egal mit was ), deine Mama seufzte tief durch und konzentrierte sich auf die nun für sie kommenden Abläufe. Zunächst aber holte sie aus ihrer Tasche zwei wunderschön verzierte und so liebevoll gefüllte Tüten hervor, eine für deinen Papa und eine für mich ( meine war mit dem Titel “ Barbaras Futtertasche ” kunstvoll beschriftet). Darin enthalten waren unsere jeweiligen Lieblingssnacks und Süssigkeiten. Deine Mama hatte sicher gehen wollen, dass auch bei einer länger dauernden Geburt im Gebärsaal es mir und deinem Papa an nichts fehlt… Und während wir deinem Herzschlag im CTG noch einmal gemeinsam lauschten, ass dein Papa eine Kleinigkeit, damit er nicht hungrig in den OP gehen musste, denn seine unterstützende Arbeit, das wusste er noch von der Geburt deiner Schwester, würde vor allem nach deinem Ankommen gebraucht werden. Mit deiner Mama aber redete ich nun noch einmal über dein Ankommen, dass wir uns alle doch auf dich freuen sollten, dich freudig und nicht traurig Willkommen heissen sollten. Und deine Mama war sich dessen auch bewusst, nahm noch einmal Abschied von ihrem Kugelbauch, von Kindsbewegungen, vom Schwanger sein. Und deine Eltern waren nun bereit, dich in ihren Armen zu empfangen. Deine eigentliche Geburt ging im OP schnell, routiniert. Dein Geburtshelfer holte mit dir ein ziemlich kräftigen, süssen kleinen Mann aus dem Bauch deiner Mama und du durftest sofort in ihre Arme gelegt werden. Dein Papa hatte dein Geburtstuch bis dahin an seinem Körper getragen und so warm gehalten und du lagst damit geschützt auf der Brust deiner Mama, dein Papa hielt seine wunderschöne kleine Familie  und ich hielt diesen Augenblick mit meiner Kamera fest. Deine Mama sah gleich die grossen Hände und Füsse an dir und deine vielen Haare waren verwuselt auf deinem Köpfchen, noch sah man es nicht, dass sie später den genau gleichen wunderschönen rotbraunen Farbton bekommen würde, wie ihn deine Geschwister haben. Deine Augen öffneten sich schnell und du sahst in deine neue Welt, deine Fingerchen hielten sich dabei an den Überwachungskabeln deiner Mama fest . Auch dein Papa nahm dich etwas später ganz zu sich, deine Mama spürte die Wirkung ihres viel zu hohen Blutdrucks und brauchte einen Moment nur für sich und ihr zwei Männer habt euren Kennenlern- Moment in diesem Augenblick für euch genossen. Der Blutdruck deiner Mama war auch der Grund, warum deine Mama nach Beendigung der OP weiterhin im Aufwachraum überwacht werden musste. Und auch wenn es ihr vielleicht nicht ganz so gut in diesem Augenblick ging, deine Mama wollte dich dennoch bei sich haben und dein Papa legte dich ganz liebevoll  in ihre Arme. Euer Geburtshelfer kam vorbei und gratulierte. Er schaute dich ganz genau an, hörte dein kleines Herz und deine Lungen ab und konnte bestätigen, dass dir es an nichts fehlte. Du zeigtest dafür aber uns, dass dein Hunger dich nach Mamas Busen suchen liess und ganz  schnell warst du am Ort deiner Wünsche und stilltest deinen ersten Hunger außerhalb von Mamas Bauch. Als deine Mama müde wurde, die Aufregung der letzten Stunden, die OP, der hohe Blutdruck und alle Medikamente dagegen zollten ihren Tribut, kümmerte sich nun dein Papa um dich. Er zog sein Shirt aus und legte dich zu sich auf die nackte Haut seines Oberkörpers, gab dir so Wärme und Geborgenheit  und ich deckte euch zwei mit warmen Tüchern zu, damit niemand von euch beiden frieren musste. Deine Mama aber konnte einen Moment die Augen schliessen, zur Ruhe kommen, sich etwas erholen. 

Deine Mama musste noch länger im Aufwachraum zur Überwachung bleiben und so ging ich mit dir und deinem Papa in den Gebärsaal, damit wir dich wiegen und messen konnten. Dein Papa wickelte dich und zog dir deine ersten Kleidchen an, die voll mit blauen süssen, kleinen Elefanten waren. Und er machte das so routiniert und entspannt und dennoch genoss er diesen Augenblick mit dir, seinem jüngsten kleinen, süssen Sohn. Nachdem er noch ein  Erinnerungsfoto aus dem Gebärsaal mit dir gemacht hatte, konnten wir deiner Mama dich wieder in die Arme legen, dein Papa sagte ihr, wie gross und wie schwer du warst  und ich konnte euch nun für einen Moment alleine lassen.

Bezaubernder, wunderschöner kleiner 🌸 ANDRIN 🌸 , als ich mich morgens um 3 Uhr von deiner Mama auf der Wochenstation verabschiedete, sass deine Mama bereits schon wieder  mit dir im Arm in ihrem Bett. Und du musst wissen : Deiner Mama sah man in keinster Weise den körperlichen und seelischen Stress der letzten Stunden an, sie hatte dieses ganz besondere Strahlen in ihrem Gesicht, war so voller Liebe und sah einfach nur wunderschön aus. Sie war einfach nur verliebt in dich, zauberhafte kleine Maus und diese Liebe half ihr über ihre Enttäuschung hinweg, dich nicht im Gebärsaal geboren zu haben. Und wenn du diese, deine Geburtsgeschichte vielleicht einmal liest, wenn du älter bist oder eventuell selbst Papa wirst, umarme deine Mama dann in dem Augenblick noch einmal fest – für ihre Tränen, die geflossen sind und ihre Akzeptanz, ihre Bedürfnisse hinten an zu stellen, euch den sichersten gemeinsamen Start zu ermöglichen. Bis dahin geniesse den Jubel, den Trubel und die Heiterkeit, die garantiert jeden Tag mit deinen beiden Geschwistern in eurem Haus gelebt wird  (oder wie dein Papa nach deiner Geburt so treffend sagte : da geht von nun an zu Hause die Post ab 😊..) und SEI VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝 ! 


🌸 MIA 🌸

18. Januar 2021

Kleines, bezauberndes  Wunder  🌸 MIA 🌸 , als deine Eltern das erste mal in meiner Praxis waren und mir die Geburtsgeschichte deines grossen Bruders erzählten, waren es vor allem die Erinnerungen deines Papas, die ich zu hören bekam. Damals vermutete der Geburtshelfer deiner Mama, dass das Köpfchen deines Bruders es nie durch das Becken deiner Mama schaffen würde und empfahl deinen Eltern deshalb, deinen Bruder durch einen geplanten Kaiserschnitt auf die Welt kommen zu lassen. Als der grosse Tag kam, an dem deine Eltern das erste mal Mama und Papa wurden, war deine Mama so aufgeregt und kribbelig, das ganz viel von den Geschehnissen des Tages durch die Nervosität deiner Mama für sie nicht greifbar waren, schlicht nicht in Erinnerung blieben und dein Papa musste später deiner Mama immer und immer wieder erzählen, was damals im Operationssaal passierte. Für deine Geburt nun wollten sich deine Eltern alle Optionen offen behalten, deine Mama sagte mir, dass sie sich aber über ein normales Ankommen von dir im Gebärsaal riesig freuen würde. Wichtig war ihr aber, dass egal wo du deine ersten Atemzüge machen würdest, dabei jede Menge visuelle  Erinnerungen geschaffen würden, für den Fall, dass deine Mama erneut wieder so unglaublich aufgeregt sein würde. Wenn jemand Erinnerungen an eine Geburt in vielfältiger Form unterstützt, so bin ich das, alle Handyspeicher meiner von mir begleiteten ehemaligen Paare stöhnen noch heute unter der Last der Datenmengen, die da von mir jeweils produziert wurden 🙈🙈🙈…. Ich freute mich riesig, mit deinen Eltern euren Geburtsweg gemeinsam gehen zu dürfen und optimistisch sahen wir eurem Entbindungstermin entgegen, denn deine Mama hatte in den letzten Tagen davor vermehrt und immer wie intensiver werdend, ihre allerersten Wehen überhaupt verspürt. Auch dein Geburtshelfer war mit Blick auf die regelmässige Hügellandschaft auf eurer Wehenkurve des CTG bei einer Kontrolle  am Tag eures Entbindungstermines erfreut, allerdings kam wenig später bei weiteren Untersuchungen etwas Enttäuschung dazu, du hattest offensichtlich trotz deiner unruhigen Gebärmutter gar keine Lust, dich in die Enge des Beckens deiner Mama zu bewegen und harrtest seelenruhig in einer eindeutig bequemeren Haltung weiter oberhalb des Beckeneingangs der Dinge, die da wohl kommen würden. Auch zeigte der Ultraschall, dass du wohl noch etwas schwerer werden würdest, als dein grosser Bruder bei seiner Geburt und auch euer Geburtsweg war noch überhaupt nicht in einem Reifeprozess.  Euer Geburtshelfer telefonierte daraufhin mit mir, damit wir gemeinsam mit deinen Eltern die besten weiteren Schritte besprechen und festlegen würden. Optimistisch, das wir euren Geburtsweg im Gebärsaal gehen würden, war keiner von uns allen nach dieser Ausgangslage. Klar war uns allen aber auch, dass deine Mama einfach noch etwas Zeit für sich mit dir in ihrem Bauch brauchte. Und weil es euch beiden sonst ganz wunderbar ging, deine Herztonkurve, die Placenta, dein Fruchtwasser und die schon vorhandene Kaiserschnittsnarbe deiner Mama unauffällig waren, vereinbarten wir, deiner Mama und dir eine weitere Woche Zeit zu geben. Würdest du uns auch nach dieser Woche keine Lust auf einen Geburtstag signalisieren, deine Ausgangslage für eine natürliche Geburt sich nicht verbessern, planten wir, dein Ankommen durch einen erneuten Kaiserschnitt, 7 Tage nach dem Entbindungstermin. Deine Mama war so froh, konnte sie diese Tage nun noch bewusst mit dir geniessen, bewusst noch einmal den Kugelbauch mit allen Sinnen begreifen, deine Kindsbewegungen in ihrem Inneren spüren, die Zeit mit deinem grossen Bruder, der ja eigentlich doch noch ziemlich klein ist, auskosten. Der ” entscheidende ” Untersuchungstermin war auf den Nachmittag des Dienstags, 19.Januar, festgelegt, die Hebammen der Klinik über unser eventuelles Kommen bereits vor-informiert. Aber du machtest das, was ihr Babys offensichtlich gerne macht , euch nämlich definitiv nicht an Pläne halten, denn wie schon bei Baby Leni vor dir, musste auch deine Mama mich mitten in der Nacht auf Montag ( Adieu, du Dienstagskind ! ) aus dem Schlaf wecken, denn auch du hattest entschieden, durch einen Blasensprung deiner Geburt einen Anfang zu bereiten. Weil ich nicht wusste, ob du bereits tiefer im Geburtskanal deiner Mama warst, wie eine Woche zuvor und ich sicher gehen wollte, dass es dir nach deinem Blasensprung gut ging, bat ich deine Eltern direkt in den Gebärsaal zu fahren, wo meine Kollegin Ramona ( 1001 Dank-❤️ ! ) dich und deine Eltern in Empfang nahm und für dich und deine Mama so lange schaute, bis ich in der ersten Stunde der neuen Woche ebenfalls zu euch kam. Deine Mama war zwar schlaflos müde, aber dennoch so froh, hattest DU den Startschuss für deine Geburt gegeben, war ab jetzt nichts mehr geplant und vorhersehbar. Zusammen mit deinem Papa hörten wir zu dritt deinen munter und wach tönenden Herztönen im CTG zu und sahen die eine und auch andere Wehe in der Wehenkurve, noch nicht intensiv und eher unregelmässig. Der Geburtskanal, so tastete ich als nächstes, hatte sich in der vergangenen Woche nicht sonderlich verändert und auch dein Köpfchen war weiterhin noch nicht in der Startposition, in der ihr Mäuse zum Mithelfen eigentlich hingehört. Wir entschieden gemeinsam, im Moment einfach abzuwarten, müde wie wir alle zu dieser nachtschlafenden Zeit waren, mit Sicherheit das Vernünftigste ! Deine Eltern richteten sich in ihrem zukünftigen Wochenbettzimmer ein, denn klar war nun, erst mit dir im Arm würdet ihr die Klinik wieder verlassen. Ich zeigte deiner Mama, wie sie am besten durch eine intensivere Wehe atmen könnte, gab ihr noch ein wärmendes Kissen für den schmerzenden Rücken und ein für den Muttermund entspannendes Zäpfchen und deinem Papa Decke und Kissen, in der Hoffnung, das wir alle noch etwas Energie bringenden Schlaf bekommen würden, deine Eltern in ihrem Zimmer und ich in meiner 15 Minuten entfernten Praxis. 2 Stunden Schlaf für mich später rief mich der Gebärsaal an, dass deine Mama nun intensiver eure Wehen spüren würde und ich informierte nun auch euren Geburtshelfer, damit wir uns alle in eurem Wochenbettzimmer wiedersehen konnten. Dein Papa schlief noch tief unter seiner Decke, als ich mit eurem Geburtshelfer in euer Zimmer kam, deine Mama aber hatte die restlichen Stunden der Nacht kein Auge mehr zugetan, zu regelmässig hielten die Wehen sie wach und so war sie , deinen Papa schlafen lassend, wohl eher auf Zehenspitzen stehend, leise am Bett damit beschäftigt gewesen, Becken kreisend und ruhig atmend durch eure Kontraktionen zu gehen. Wir untersuchten deine Mama erneut und auch jetzt war dein Köpfchen noch nicht am richtigen Platz, konnte es nicht deiner Mama helfen, wie es sollte. Ich denke, uns allen war in diesem Moment bewusst, dass die Chance auf eine Geburt von dir im Gebärsaal  vernichtend klein war und wir diskutierten, ob wir jetzt in diesem Moment die Geburt abbrechen sollten und quasi notfallmässig in den OP fahren oder ob wir noch abwartend verbleiben sollten, bis spätestens der OP stressfrei uns Platz und Zeit geben könnte. Deine Mama fühlte sich gut und trotz der schlaflosen Nacht war sie immer noch neugierig genug, zu spüren, was ihr Körper weiter mit ihr vorhat. Und so informierten wir zwar den OP vorsorglich, gingen aber mit deinen Kleidchen und deinem Geburtstuch in den Gebärsaal. Dort liess ich deiner Mama Wasser für die Badewanne ein, damit deine Mama die Wirkung des Wassers auf ihre Wehen ausprobieren konnte. Dein Papa sorgte dafür, dass die Musik, die sich deine Mama für eure Geburt zusammen gestellt hatte, nun zu hören war und er machte noch ein letztes Foto von dir mit deiner Mama um dich herum. Dein Papa sagte bewundernd,  dass deine Mama wie eine wunderschöne und kämpfende Sportlerin aussah und das er wohl diese Wehen nicht aushalten würde wollen. Deshalb verzog er auch keine Miene, als sich deine Mama Lavendel als Zusatz für euer Entspannungsbad wünschte, den Duft von Lavendel  mag dein Papa nämlich nicht so, aber für deine Mama ”genoss” er diesen Duft mit  und deine Mama lag eine ganze Weile im  warmen, duftenden Wasser und sie war einfach nur glücklich, konnte sie hier und jetzt im Gebärsaal einen Teil ihrer Geburt erleben. Deine Mama hatte lateinamerikanische Musik für euch herausgesucht und ich animierte sie, sich im Rhythmus der Musik sich zu bewegen –  Lateinamerikanische Musik ist die beste Musik zum Becken kreisen und zum Gebären !!! Dein Papa nahm noch einmal deine Herztöne mit seinem Handy auf und  gab deiner Mama kühlende Lappen für ihre Stirn, denn die Wehen wurden für deine Mama intensiver und unangenehmer und deine Mama hatte nun das Bedürfnis, die Wanne wieder zu verlassen. Wir wickelten deine Mama in warme Tücher ein, die lange wache Nacht zollte langsam Tribut und dein Papa kniete vor deiner Mama, um ihr warme rote Socken anzuziehen. An Land wurden die Wehen nun immer wie intensiver und als -wie abgemacht- euer Geburtshelfer erneut deine Mama wenig später untersuchte und wir trotz guter Wehen nun sicher waren, dass du es einfach nicht schaffen würdest, genau wie dein Bruder in das Becken deiner Mama  zu kommen, da war für uns alle klar, dass der sicherste Weg auch für deine Geburt der Kaiserschnitt sein würde. Da der OP ja bereits mit uns rechnete, ging die Vorbereitung für den Kaiserschnitt nun sehr schnell, allerdings bestand deine Mama noch darauf , sich zuerst die Zähne zu putzen ☺️ und während dein Papa links von deiner Mama die Zahnpastatube und dein Geburtshelfer rechts von deiner Mama die OP-Infusion hielten ( natürlich gab es von dieser so speziellen Szene ein Foto 😎 ), sorgte deine Mama mit ihrer Zahnbürste dafür, dass du mit dem frischesten aller Atem von ihr begrüsst werden würdest 🥰  . Im OP wartete bereits jener Geburtshelfer, der bei deinem Bruder damals den Kaiserschnitt gemacht hatte  und deine Mama in der Schwangerschaft ebenfalls mit betreute, er assistierte deinem Geburtshelfer und mit diesem Dream-Team kamst du sehr schnell und problemlos 11 Minuten nach 11 Uhr auf die Welt . Dein Köpfchen war wunderschön und kugelrund, kein enger Geburtskanal hatte es gezwungen, sich anzupassen, für uns eine Bestätigung für die Richtigkeit des Eingriffs. Du kamst sofort in die Arme und auf die Brust deiner Mama und wir deckten dich mit deinem Geburtstuch zu, das bestickt mit deinem  wunderschönen Namen uns verriet , wie du heisst. Dein Papa hielt dich und deine Mama ganz fest und während deine Mama ganz ruhig und andächtig dich betrachtet, redete dein Papa mit dir von der ersten Minute an. Er erzählte dir von deinem grossen Bruder, der auf dich warten würde und wie wunderschön du aussiehst. Alle Fingerchen wurden gezählt und die langen Fingernägel bestaunt. Die Käseschmiere in deinem Gesicht war langsam am Einziehen, so dass du die ersten Versuche machtest, deine Äuglein zu öffnen. Als deine Mama einen Moment während der OP nur für sich brauchte, nahm dein Papa dich in deinem Tuch in seine Arme und wiegte dich sanft, du öffnetest nun ganz die Augen und schautest deinen Papa mit grossen Augen an und eigentlich schon vorher, aber nun definitiv,  war dein Papa unsterblich in dich, seine kleine Prinzessin verliebt!  Er sagte deiner Mama erneut,  wie wunderschön du seiest und wie er sich riesig über dich freut. Wäre dein Papa gestanden, ich glaube, er wäre vor Stolz eher 20cm über dem Boden geschwebt 🙃…. Nach der OP gratulierten euch eure beiden Geburtshelfer und ich machte mit beiden Herren ein Erinnerungsfoto für deine Eltern und für dich natürlich ! Für die ersten Minuten nach der OP musste deine Mama noch im Aufwachraum überwacht werden. Wir nutzen die Zeit, damit deine Mama erst einmal in Ruhe mit dir ” ankommen ” konnte, wahr nehmen konnte, dass du nun in ihren Armen liegst. Du warst schon emsig dabei, mit offenen Augen, den Blick auf deine Mama gerichtet, deine Fingerchen in den Mund zu stecken,  eindeutig hattest du Hunger ! Und den stilltest du wenig später an Mamas Brust, dein Papa half, dich zu halten. Nur wenig später konnten wir in unseren Gebärsaal zurück, dort, wo wenige Stunden zuvor noch das Foto von dir in Mamas Bauch von deinem Papa gemacht wurde,  fotografierten wir nun dich im gleichen Raum AUF Mamas Bauch . Darf ich das Bild von Susi und Strolch herbei führen, die verliebt ihre Portion Spagetti teilen ? Bevor wir uns nämlich weiter um dich kümmerten, sollten sich deine Eltern mit ihrem Spagetti-Mittagessen nach deiner Geburt stärken…Deine Mama hielt dich entspannt in ihren Armen und dein Papa half, verliebt in seine beiden Frauen, deiner Mama dabei, diese zu geniessen. Danach wogen wir dich und schauten wie lang du warst. Dein Papa wickelte dich in deine erste Windel, putze die Füßchen, die ich vorher ordentlich mit Stempelfarbe für deine Fussabdrücke eingefärbt hatte, wieder sauber und kleidete dich in bezaubernde süsse Kleidchen. Er sang dabei für dich und wollte dich eigentlich gar nicht wieder hergeben, verliebt wie er in dich war ! Aber natürlich bekam deine Mama dich zurück, denn immerhin musste auch noch deine Namenskette von ihm aufgefädelt werden, dafür brauchte er ja seine beiden Hände !  Auf deiner Mama liegend, kamst du, konntet ihr alle, nun etwas zur Ruhe kommen, den Moment einfach nur geniessen…. Noch ein paar letzte Fotos machte ich von dir mit deinen glücklichen, aber nun auch langsam müden Eltern und danach füllte ich, wie versprochen, den Datenspeicher des Handys deiner Mama mit ganz vielen Erinnerungen an deinen Geburtstag, die ich mit meiner Kamera für euch gemacht hatte.

Süsse kleine 🌸 MIA 🌸 es war wunderschön für mich zu sehen, wie glücklich deine Eltern über dein Ankommen, wie verliebt in dich sie vom ersten Augenblick waren, wie letztendlich euer Geburtsweg genau so stimmte, wie er verlaufen war. Morgen werde ich euch das erste mal in eurem Daheim wiedersehen, eine Kollegin von mir betreut eure kleine, süsse Familie im Wochenbett, aber morgen darf ich, wie versprochen, mich von deinem Wachsen und Gedeihen überzeugen und ich bin ehrlich – ich habe deine Eltern und dich schon so vermisst 😌 

Bis dahin, süsse Maus, lass dich weiter von deinem verliebten Papa verwöhnen und geniesse die Liebe deiner Mama, die nun mich mit zuckersüssen  Fotos von dir versorgt und sei von mir VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸LENI HANNA 🌸

14. Januar 2021

Süsse kleine 🌸LENI HANNA 🌸, deine Mama habe ich vor einigen Jahren kennengelernt als ich eine Weiterbildung für medizinische Praxisassistentinnen über meine Arbeit als Hebamme gegeben habe. Nach dieser Weiterbildung kam deine Mama zu mir und sagte mir, dass, wenn sie ein Kind erwarten würde, gerne mit mir die Geburt erleben würde . Und natürlich habe ich mich riesig gefreut, als deine Mama sich dann wirklich bei mir meldete, als sie wusste, dass dein Papa und sie zum ersten mal Eltern werden würden. In unserem ersten geburtsvorbereitenden Gespräch erzählte mir deine Mama, dass sie die eine und auch andere meiner Geburtsgeschichten gelesen hatte und sie sich auf eine natürliche, begleitete Geburt freuen würde und auch eine Geburt in der Badewanne durchaus vorstellbar für sie gewesen wäre . Allerdings erzählte mir deine Mama auch von einigen grossen Rücken-Operationen, die Narben und Spuren an ihr hinterlassen hatten. Für eine normale Geburt sollte das eigentlich keinen Einfluss haben, allerdings stellte sich die Frage, was würde passieren, sollte eine Anästhesie im Notfall gebraucht werden? Deine Eltern besprachen die Situation mit ihrem Geburtshelfer und einem Anästhesisten. Letzterer konnte deiner Mama und deinem Papa leider nur mitteilen, dass eine in der Geburtshilfe übliche Spinal -oder Periduralanästhesie bei deiner Mama nicht möglich sein würde, würden wir also während der Geburt in eine Notfallsituation kommen, wäre nur eine Vollnarkose als Anästhesie für deine Mama möglich. Vollnarkosen bei schwangeren Frauen bergen ein grösseres Risiko für die Frau und werden deswegen nur in Ausnahme und von Vorteil, geplant durchgeführt. Mit dieser Aussage und der Empfehlung, dass deine Eltern  mit einem geplanten Kaiserschnitt den sichersten Weg für euren Start als Familie gehen würden, kamen deine Eltern zu mir in die Praxis und deine Mama war natürlich und verständlicherweise  enttäuscht, geknickt, schienen alle ihre Wünsche für eine für sie schöne Geburt nicht erfüllbar. Ich zollte deiner Mama zunächst einmal meinen grössten Respekt für die Entscheidung, ihre eigenen Wünsche zurück zu stellen und gemeinsam besprachen wir, wie so ein Kaiserschnitt in Vollnarkose ablaufen würde. Ich hob die Wichtigkeit hervor, dass dein Papa die ersten Momente nach deiner Geburt mit dir erleben konnte, für dich da sein würde und das das sonst übliche Bonding bei der Mama unmittelbar nach der Geburt ( der direkte Hautkontakt vom Baby zur Mama ) genauso auch von ihm gemacht werden  könne, dir also die Wärme und Geborgenheit nicht fehlen würde . Genauso bot ich deinen Eltern an, Videos und Fotos während des Kaiserschnitts und von deinen ersten Lebensmomenten zu machen, damit deine Mama später, wenn sie wieder bei Bewusstsein wäre, die Momente, die ihr fehlen würden, immer und immer wieder anschauen könnte. Und nicht zuletzt erzählte ich deiner Mama vom Bonding-Bad im Wochenbett, einer Möglichkeit, das ihr fehlende Bonding der ersten Minuten nach der Geburt im Wochenbett ganz nach den Bedürfnissen von ihr immer und immer wieder nachzuholen und somit bei Bedarf einen emotionalen Neustart für Mutter und Kind zu ermöglichen. Auch euer Geburtshelfer, in dessen Praxis deine Mama arbeitet, bereite deine Eltern sorgfältig  auf den Kaiserschnitt vor und so wurde der Tag an dem du geboren werden solltest von uns allen in unsere Agenden eingetragen. Dein Geburtstag hätte eigentlich ein wunderbares Datum gehabt . 21.01.2021 – perfekt zum Heiraten oder geboren werden 😊, aber ihr Mäuse – und das ist das Wundervolle in der Geburtshilfe- habt eben häufig eure eigenen Köpfe und statt auf diesen speziellen Tag  zu warten, gabst du deinen Startschuss für deine Geburt bereits eine Woche früher morgens um 4 Uhr, als deine Mama merkte, wie sie euer Fruchtwasser verlor. Nachdem auch dein Papa wach war, wurde ich von deiner Mama durch meinen Pager geweckt. Und so machten wir uns alle früh, noch in der Dunkelheit, auf den Weg in die Klinik und an diesem Morgen fielen wahrliche Wassermassen vom Himmel und obwohl eine schnelle Autofahrt wegen teilweise überfluteten Strassen nicht möglich war,  war ich an diesem Morgen froh, war es  ”nur” ungemein viel Regen und nicht etwa Schnee. Da deine Eltern den kürzeren Anfahrtsweg hatten, nahm meine Kollegin Christina ( ❤️ vielen ,vielen Dank ❤️ ) deine Eltern in Empfang, kontrollierte schon einmal deine Herztöne und bereitete alle notwendigen Vorbereitungen für euren Kaiserschnitt vor. Als ich im Gebärsaal ankam, informierten wir auch deinen Geburtshelfer und auch er machte sich auf den Weg zu uns . Nicht nur, dass du dir dein eigenes Geburtsdatum aussuchtest, auch die ersten Wehen merkte deine Mama nun und es war irgendwie tröstlich, dass obwohl wir keine natürliche Geburt mit deiner Mama erleben würden, du dennoch das Timing deines Ankommens selbst bestimmt hattest und nun deine Mama regelmässige  Kontraktionen spürte, also unter der Geburt stand und sie  mit dir durch die ersten Wehen gehen durfte. Gehen auch deswegen, denn ich schickte deine Eltern, deine Mama ausgerüstet mit einem wohltuenden Wärmekissen, spazieren. Die Wehen, die deine Mama bereits intensiver spürte, waren so leichter für sie zu ertragen. Und sie tat es mit einem Lächeln im Gesicht und ich war mir sicher, all das, was im Moment passierte, mit ihr passierte, war für sie so wichtig, gehörte zu ihrem Teil eurer Geburtsgeschichte dazu, der natürlich verlief.  Euer Geburtshelfer kam nun zu uns und er freute sich riesig, deine Mama zu sehen und natürlich auch, das wir nun bald dich kleine Maus begrüssen würden. Ich denke, inzwischen war auch das ganze Team in der Praxis, in der deine Mama arbeitete,  ungeduldig, aber weil es deiner Mama und dir gut ging, konnten wir warten, bis regulär im OP ein  OP-Saal und ein OP-Team für uns frei wurden und ausserdem konnte nun auch noch ein zweiter Gynäkologe, der ebenfalls in der Praxis mit deiner Mama zusammen arbeitete und der auch gerne bei deiner Geburt mit dabei sein wollte, sich aus Deutschland kommend, auf den Weg zu uns in die Klinik machen. Deinem Papa brachte ich noch etwas zu frühstücken, denn anders als deine Mama, die nüchtern für die Narkose bleiben musste, war es von Vorteil für deinen Papa, nicht mit leeren Magen in den OP zu gehen. Natürlich legten wir auch schon deine Kleidchen im Gebärsaal in den Wärmeschrank und ich konnte bereits auf dem Namenszettel für deine Geburtsurkunde lesen, mit welchem wunderschönen Namen du zur Welt kommen würdest. Der Anästhesist besprach noch einmal den Ablauf der Narkose und der Operation mit deinen Eltern. Ich hatte deinen Eltern ja versprochen, dass dein Papa sich von Anfang an um dich kümmern darf, solange, bis deine Mama dich in ihre Arme nehmen kann. Dazu hätte ich deinen Papa in den Nebenraum vom OP -Saal mitgenommen , in dem auch ein Wärmebettchen für euch Babys steht, ausgestattet mit allen Möglichkeiten euch Mäusen den Start nach Notfallsituationen zu erleichtern, Sauerstoff zu geben oder eure Atemwege von Fruchtwasser zu befreien. Der Anästhesist bemerkte, dass in der Zeit, in der ich im OP bis zu deiner Geburt stehen würde, dein Papa alleine in dem Raum wäre und empfahl daher, deinen Papa ausserhalb des OPs warten zu lassen, bis du geboren wärest und dich erst dann zu ihm zu bringen. Ich bin meiner Kollegin Kalina so so so dankbar ( ❤️❤️❤️❤️❤️) ( und der Gebärgöttin, hatte sie in dem Moment keine andere Patientin zur Geburt für Kalina ), die sich bereit erklärte, mit uns gemeinsam in den OP zu fahren um solange, bis ich mit dir  wieder für deinen Papa da sein konnte, mit deinem Papa im Nebenraum vom OP-Saal auf uns zu warten. Und so fuhren wir 2 Hebammen mit deinen Eltern und dir in den OP, während ich bei deiner Mama war, ihr die Hand hielt, bis die Narkose eingeleitet wurde, zeigte Kalina deinem Papa, wie er sich für den OP-Saal umziehen musste und durch das Fenster in der Tür vom OP sah ich, wie Kalina mit deinem Papa alles für dein Ankommen vorbereitete. Deine beiden Geburtshelfer standen parat und in dem Moment als bei deiner Mama die Vollnarkose wirkte, ging es sehr schnell, bis du geboren wurdest . Weil dein Köpfchen nicht so einfach aus der Gebärmutter deiner Mama kommen wollte und deine Geburtshelfer dir den sanft möglichsten Start geben wollten, drehten sie dich noch in der offenen Gebärmutter ein mal um deine Achse , mit deinem kleinen Po voran konntest du nun viel einfacher auf die Welt kommen und hast somit sehr speziell und nicht alltäglich, deine Geburt zwar in Schädellage begonnen , bist aber letztendlich in einer Beckenendlage zur Welt gekommen . Sofort durften wir deinen ersten Atemzug laut und deutlich hören, du kleine Maus protestiertest nämlich ordentlich und deine Haut wurde sehr schnell rosig. Ich bekam dich in meine Arme gelegt und ging zu deinem Papa, der mit eurem roten Geburtstuch auf dich wartete. Knapp 3 Wochen zu früh geboren, war deine Haut noch voll mit Käseschmiere überzogen, die kleinen Äuglein noch ganz verklebt. Deinem Papa gab ich einen Schlauch, aus dem Sauerstoff kam und diesen Schlauch hielt er dir vor die Nase, du durftest einfach noch ein wenig mit Wärme und Sauerstoff verwöhnt werden, wenn hier schon nicht  Mamas Hautkontakt diese Aufgabe übernehmen konnte. Und während  dein Papa mit einer Hand diesen Sauerstoffschlauch hielt, hielt er mit seiner anderen ( dein Papa hat  so unglaublich grosse und kräftige Hände ! ) deine kleine zierliche Hand, ein so unglaublich schönes und berührendes Bild bot sich mir da. Den Sauerstoffschlauch  konnten wir sehr schnell wieder beiseite legen, du atmetest wunderbar und versuchtest auch langsam, deine Augen zu öffnen. Wir wickelten dich in euer warmes Geburtentuch und dein Papa zog dir eine warme Kappe über das Köpfchen, damit du über deine Kopfhaut keine Wärme verlierst und dein Papa machte das zwar zum ersten mal, wie er es mir versicherte, aber es sah schon sehr routiniert aus 🙃. Ich setzte euch zwei, du mit warmen Tüchern dick eingemummelt, auf einen Stuhl, denn wir mussten warten, bis die Operation bei deiner Mama fertig war. In der Zeit entdecktest du deine Fingerchen und suchend gingen diese bereits in deinen Mund . Viele Mitarbeiter des OPs kamen schnell einen Blick auf dich werfen und beglückwünschten deinen Papa, staunten über dich kleines, hübsches  Wesen . Gleich nach dem Ende der Operation  ( du warst da knapp 20 Minuten auf der Welt ) kamen deine beiden Geburtshelfer und gratulierten ebenfalls deinem Papa und konnten ihm versichern, dass die Operation gut verlaufen ist. Und sie freuten sich über dich und ich nutze die Chance, ein Erinnerungsfoto von diesen 3 Männern mit dir kleinem Baby zu machen. Nur wenig später fuhren wir mit deiner Mama in den Aufwachraum ,deine Mama war da schon ein wenig wach ,aber brauchte noch einen Augenblick der Ruhe . Und so zog  dein Papa seinen Pullover aus und wir legten dich mit nackter Haut auf seine nackte Brust und ich deckte euch zwei mit warmen Tüchern zu und während du bei deinem Papa so nah so zufrieden warst, hielt dein Papa die Hand deiner Mama ganz fest, streichelte sie und ihr 3 ward auf diese Art wunderschön verbunden. Es ging nicht sehr lange, deine Mama war zwar noch müde, konnte aber wieder normal mit uns kommunizieren. Und ENDLICH durfte sie dich zu sich nehmen, dich anschauen, dich berühren. Du merktest offensichtlich sofort, wer dich nun im Arm hielt, den du selbst krabbeltest intuitiv in Richtung Busen deiner Mama und hattest Erfolg mit dem Ziel 😊 . Nun machte dein Papa Erinnerungsfotos von  diesem Augenblick und ich liess euch kleine ,süsse Familie für euch alleine in Ruhe ankommen. Als dein Papa und ich deine Mama wenig später vom Aufwachraum in ihr Wöchnerinnenzimmer fuhren, fielen inzwischen dicke Schneeflocken vom Himmel und die Aarauer Altstadt war malerisch unter einer weissen Schneedecke ( und das Schneien hörte auch nicht mehr so schnell auf -du wurdest an einem intensiven Schneewinter-Tag geboren-und meine Heimfahrt am Abend dauert 3x so lang  ) Dein Papa übernahm nun das Wägen und Ankleiden von dir, deine Mama lag neben dir  und schaute euch beiden zu, zwar noch sehr müde aber dennoch glücklich . Dein Papa entschied, deine Namenskette mit blauen Perlen aufzufädeln – kleine Leni – wahrscheinlich schon ein kleiner Vorgeschmack darauf, dass dein Papa dir garantiert auch das Arbeiten mit Hobel und Säge  oder Autoreifen wechseln beibringen wird 😊

Kleine Zaubermaus 🌸 LENI HANNA 🌸, deine Mama hat unter eurer Geburt nicht die aktive Rolle einnehmen können, so wie sie es sich eigentlich gewünscht hat, aber sie hat dir und ihr den in dieser Situation sichersten Weg gegeben, euer kleines Familienleben zu beginnen. Inzwischen durfte ich euch schon einige Male in eurem Daheim besuchen und es ist so schön zu sehen, wie deine Mama und dein Papa mit dir all das Glück dieser Welt bekommen haben. Den wunderschönen Brauch, bei der Geburt eines Babys eine Namenstafel vor dem Daheim der frisch gewordenen Eltern zu setzen, möglichst an einem  hohen  Tannenstamm – eigentlich nur, damit die Hebamme nämlich schon von weitem sieht, wo ihr Baby wohnt 😁 –  nun, diese Tradition hat bei euch ganz neue Dimensionen angenommen. Bei jedem meiner Besuche wies ein neues Schild auf deine Geburt hin und letztendlich ( oder sagen wir -im Moment- stehen ganze 9 !!!! Schilder da, es scheinen sich unglaublich viele Menschen über deine Geburt mit deinen Eltern  zu freuen !!!! Und diese Tradition besagt ja auch, das einige Monate später, diese Bäume mit einem grossen Fest wieder abgeholt werden. Ich wünsche dir und deinen Eltern aus tiefstem Herzen, dass dieses  Fest ( und es wir ein riesiges werden ) mit Fröhlichkeit, Lachen, Umarmungen und Maskenlos stattfinden darf und du mit deinen Eltern der strahlende Mittelpunkt sein darfst . Ich freue mich schon auf ein Foto davon- bis dahin, kleine Maus, sei von mir VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝 !


🌸 YAËL ELIN 🌸

7. Januar 2021

Winzig kleine und so zuckersüße 🌸 YAËL ELIN 🌸 in meinen Unterlagen für deine Geburt schrieb ich : erwarte schnelle und unkomplizierte Geburt. Das du schon sehr neugierig auf die Welt warst, ahnten deine Eltern und ich.
“ Geplant“ hatten wir, dass du bis gestern , kurz nach meinem Ferienende mit deiner Geburt warten solltest . Aber euch Babys interessiert nicht, was Hebammen sich wünschen 🥰 du wolltest an meinem letzten Ferientag geboren werden, ausgerechnet dem einzigen Tag in meinen Ferien, an dem ich weiter als im 1 Stunden -Bereitschafts – Radius von der Klinik entfernt war… Und geboren wurdest du noch schneller, als wir es je erwartet hatten ( und ich es nach Aarau geschafft hätte) meine Kollegin Kalina durfte an Stelle von mir dein Ankommen geniessen ☺️ Und weil deine Mama dennoch etwas traurig war, dass meine BARBARA – BLÜMCHEN nun nicht auf dem Geburts-Namenskärtchen waren, kommen hier symbolisch ein paar nur für dich alleine 🌺🌸🌺🌸🌺🌸🌺🌸🌺🌸🌺🌸🌺🌸🌺🌸🌺🌸🌺🌸🌺🌸🌺🌸🌺🌸 Süsse Maus, ich genieße bereits dich und deine Eltern zu Hause in eurem Wochenbett und freue mich um so mehr, euch in den nächsten Wochen dabei begleiten zu dürfen, eine wundervolle kleine Familie zu werden, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


Zum neuen Jahr 2021

1. Januar 2021

Der Blick, der Anblick, der Augenblick, den die Frauen mir wenige Momente nach der Geburt ihres Babys schenken – es ist genau das, was meinen Beruf so wunderschön, so wertvoll und so einzigartig macht. Es ist der „Augen- Blick“ der zeigt : ich habe es geschafft, mein Körper hat dieses kleine Wunder ausgetragen und zur Welt gebracht, ich bin einen Marathon gelaufen, den ich zeitweise nie zu schaffen geglaubt hätte. Aber ich habe es geschafft und dieses kleine Wesen in meinen Armen werde ich für immer bedingungslos lieben und schützen!
Alle, die in der Geburtshilfe tätig sind und diesen Moment tagtäglich erleben – wir sollten uns bewusst sein, wie wertvoll dieser Moment ist, wie verletzbar und wie schützenswert! Und wir sollten uns des Glückes bewusst sein, diesen Moment immer und immer wieder erleben, daran teilhaben zu dürfen! Vergangenes Jahr bekam ich diesen Augen-Blick geschenkt bei der Geburt von
✨RUNA HILDE ✨ ✨ELIJAH NOAH✨ ✨ALISSA LUNA✨ ✨AMANDA✨ ✨FIONA✨ ✨LARS✨ ✨LINA GIULIA✨ ✨IDA-MAXIMA✨ ✨REMUS✨ ✨BEN✨ ✨NICOLAI EMIL✨ ✨LIO✨
✨SHIRIN VALERIA✨ ✨EMILY✨
✨BEN ELIAS✨ ✨LILIA ISABELLA✨
✨ANDRIN✨ und ✨LEVI NOÉ✨ und ich bedanke mich noch einmal aus tiefstem Herzen, durfte ich an diesem so glücklich machenden Moment teilhaben, unabhängig davon ob er im Geburtenzimmer, im Operationssaal oder im Rettungswagen stattgefunden hatte. Und auch wenn ich bei der Geburt von ✨SHANAYA✨
✨LOUIE MATTIA ✨ ✨JULIAN✨ ✨ELAINE✨ ✨DEAN✨ ✨KAMI SUN✨ und ✨NIRA NOEMI✨ nicht wie geplant dabei sein konnte, wir haben einfach unsere magischen Momente im Wochenbett geholt!
Bis zu meinen Sommerferien in diesem Jahr warten bereits 16 kleine süße Wunder mit ihren Mamas um sie herum darauf, dass ich sie auf ihrem Weg in diese Welt begleiten werde – und ich freue mich riesig auf sie und ihre Geburtsgeschichten ❤️!!!!


LEVI NOÉ 🌸

2. Dezember 2020

Zauberhafter kleiner und doch schon so grosser 🌸 LEVI NOÉ 🌸, deine Geburt sollte die letzte Geburt des Jahres 2020 für mich werden und so wie es sich für einen Hebammem- Abschluss gehört , freute ich mich so sehr auf dich und deine Eltern, nicht nur weil mit deiner Geburt auch der Beginn meiner Geburten-und Piquett-freien Zeit für das restliche Jahr begann, sondern -und vor allem !!!! – weil ich für dein Ankommen in diese Welt mit einer wunderschönen und schnellen Geburt rechnete. Deine Mama hatte schon bei der Geburt deines grossen Bruders sehr schnell geboren und die Zeit bis zur Geburt fast alleine durchgestanden, offensichtlich war damals im Gebärsaal viel zu tun und deine Mama traute sich erst ganz zum Schluss, ihre Hebamme zu rufen und auch dein Papa, der damals noch einmal nach Hause geschickt wurde, weil noch niemand mit einem Geburtsfortschritt gerechnet hatte,  wurde von dem Tempo der Geburt deines Bruders überrascht, so dass er im entscheidenden Moment nicht dabei sein konnte. Als deine Eltern mir diese, ihre Geburtsgeschichte erzählten, musste ich eigentlich gar nicht mehr nach ihren Wünschen für deine Geburt fragen, zu offensichtlich war es, was deinen Eltern für deine Geburt wichtig war. Deine Mama wollte einfach nur die Sicherheit haben, nicht alleine durch ihre Wehen gehen zu müssen und für deinen Papa war es wichtig, dass er deine Mama in guten, vertrauten Händen wusste und somit auch ein wenig Verantwortung und Druck abgeben konnte und natürlich wollte er dieses mal deine Geburt miterleben! Vorerst aber mussten wir uns alle in Geduld üben, denn du schienst deine Mama um dich herum mit allem Komfort zu geniessen! 4 Tage nach deinem errechneten Entbindungstermin war von den Meteorologen für die Nacht der erste Schnee bis ins Flachland angekündigt und als ob das nicht schon geburtsfördernde ”Aussenbedingungen ” genug wären, auch noch ein Vollmond gesellte sich in dieser Nacht mit dazu. Ich überlegte mir sogar, ob ich nicht prophylaktisch in meiner Praxis übernachten sollte, so fest rechnete ich damit, dass wir dich wohl in dieser Nacht begrüßen würden. Ich ging (zwar alles für eine schnelle Abfahrt Richtung Gebärsaal vorbereitet ) bei mir Daheim ins Bett und war mehr als verwundert, dass nicht mein Pager mich in der Nacht weckte, sondern gut ausgeschlafen meine Hunde am nächsten Morgen. Am Vormittag schickte mir deine Mama ein ganz bezauberndes Foto von deinem grossen Bruder, wie er fröhlich im frischen Schnee spielte und sie schien nur ein ganz wenig enttäuscht, wolltest du trotz Neuschnee und Vollmond immer noch nicht deine Mama von aussen kennenlernen. Ich denke, du wolltest einfach deinem grossen Bruder das Vergnügen gönnen, noch einmal seine Mama ungestört und mit dem ersten Schnee zu geniessen, denn wenige Stunden später, in der darauf folgenden Nacht, deine Mama hatte da ihr Bett noch gar nicht berührt, zeigtest du deiner Mama mit den ersten leichten aber dennoch eindeutigen Wehen an, dass nun deine Geburtsgeschichte ihren Anfang nahm. Deine Mama weckte deinen Papa und mich und liess den Babysitter zu euch kommen. Und weil ich nach wie vor mit einer schnellen Geburt für euch  rechnete, stellte sich gar nicht die Frage, ob deine Eltern vorab noch zu mir in die Praxis kommen, wir gingen bei euch auf Nummer sicher und verabredeten uns gleich im Gebärsaal. Meine Kollegin Susanna ( 1001 Dank !!! ❤️ ) war so lieb, uns den Gebärsaal für deine Geburt vorzubereiten und bereits die Badewanne mit Wasser zu füllen, auch nahm sie deine Eltern in Empfang und begleite sie die ersten Minuten bis zu meiner Ankunft, so dass deine Eltern von Anfang ganz wundervoll begleitet wurden. Als ich um halb 4 Uhr morgens im Gebärsaal ankam, lag deine Mama zur Kontrolle deiner Herztöne am CTG und sie lächelte mich zur Begrüssung an  und sah noch sehr entspannt aus. Dein Papa hatte den Korb mit den Namenschildern für dein Babybettchen vor sich und offensichtlich hatten deine Eltern bereits ihre Entscheidung gefällt, ich sollte nach deiner Geburt deinen Namen und deine Geburtsdaten auf einen kleinen Hund schreiben und mit meinen Barbara-Blümchen verzieren. Dein Papa holte viele Kleidchen für dich aus dem Koffer und legte sie in den Wärmeschrank, ein kleiner süsser Strampler mit Dinosauriern darauf war für dich ausgewählt, aber deine Eltern hatten für alle Fälle auch noch andere Kleider mit dabei. Auch hatten deine Eltern ein Geburtstuch in einem sehr schönen und intensiven Rot mitgebracht und auch dieses Tuch kam für deine Geburt zum Anwärmen in den Wärmeschrank.  Ich nutze die halb sitzende Position deiner Mama am CTG aus, um deine Mama rasch  zu untersuchen und den Muttermund zu ertasten und wie schön war es, konnte ich deinen Eltern mitteilen, dass der Muttermund deiner Mama 6 cm weit geöffnet war und du bereits  deiner Mama mit deinem Köpfchen und deiner Fruchtblase mithalfst, den Muttermund weiter zu öffnen, so dass wir wohl nicht mehr all zu lange auf dich zu warten müssten. Und deshalb wurde es auch Zeit, dass deine Mama das Bett verliess und während dein Papa die Badewanne mit warmen Wasser fertig füllte und ich ein paar Tropfen Rosen_Geranium ins Wasser tat, stand deine Mama an der Sprossenwand und bewegte intuitiv ihr Becken so, dass sie dich durch dieses Bewegung auf deinem Weg durch ihr Becken unterstütze . Noch hörten wir deine Herztöne über die Telemetrie und ich schlug deinem Papa vor, er solle doch mit seinem Handy deine Herztöne noch einmal aufnehmen, es wäre die letzte Gelegenheit so ein Andenken  von dir zu schaffen und deine Papa hielt mit seinem Handy deinen Herzschlag als Ungeborenes als Erinnerung fest . Deine Mama legte sich in die Badewanne und genoss es, die Wärme des Wassers zu spüren, die Leichtigkeit, die der Auftrieb des Wassers ihr gab und die Entspannung, die sie so in einer Wehenpause erhielt. Und auch wenn die Wehen immer wie intensiver wurden und du dich immer wie mehr bemerkbar machtest, deine Mama fühlte sich sicher, sie fühlte sich stark und sie ging so gut durch eure Wehen, dein Papa konnte  ruhig neben deiner Mama sitzen und ihr Zuversicht vermitteln, ihr mit kleinen Gesten zeigen ,dass er für deine Mama da ist. Hatten wir das Thema Periduralanästhesie bei mir in der Praxis angesprochen und für alle Notfälle im Hintergrund und als Möglichkeit reserviert ( deine Mama hatte diese Anästhesie bei deinem Bruder in den letzten Momenten der Geburt bekommen ), war für deine Mama nun ganz klar, sie würde es dieses mal ohne diese PDA schaffen. Deine Mama war gerade mal 25 Minuten in der Badewanne, als sie das erste Mal intuitiv während einer Wehe leicht mit schob, ich wartete noch eine weitere Kontraktion ab, die sehr schnell darauf folgte und weckte euren Geburtshelfer aus dem Schlaf , damit er sich zu deiner Geburt dazu gesellen kann. Im Radio, welches dein Papa für deine Mama angestellt hatte, sang Robbie Williams sein ” ANGELS ” , es wurde dein Geburtslied, denn bereis mit der nächsten Wehe schob deine Mama dein Köpfchen aus sich heraus  und zwar ganz alleine, dein Papa und ich standen nur daneben und durften zusehen, wie deine Mama das so unglaublich und beeindruckend alleine schaffte. Während der Geburt deines Köpfchens ging deine  Fruchtblase auf und wir konnten nun ganz deutlich deine vielen vielen Haare auf deinem Köpfchen sehen und bestaunen, denn für die Geburt deines restlichen Körpers mussten wir auf die nächste Wehe warten. Da ihr Mäuse unter Wasser noch nicht mit eurer Lunge atmet und die Sauerstoffversorgung über die Nabelschnur gewährleistet wird, konnten wir in aller Ruhe auf die nächste Wehe warten. Mit der drehtest du dich mit deinem Köpfchen und deinen Schultern  in die perfekte Austrittsposition und deine Mama schob mit der Kraft, die für sie richtig war ein letztes Mal und liess  dich aus der warmen Gebärmutterhöhle in das warme Wasser der Badewanne gleiten. Auch das machte sie so wunderbar alleine, ich brauchte deine Mama nur zu ermutigen, das für sie Richtige zu tun . Und so wurdest du, kleiner Mann, 1,5 Stunden nach dem deine Eltern den Gebärsaal betreten hatten auf die sanfteste Art geboren, die man einem Baby nur wünschen kann. Deine Mama behielt dich noch einen winzigen Moment unter Wasser und betrachtete dich, bevor sie dich an die Wasseroberfläche hob und in ihre Arme nahm. Dein Papa streichelte deine Mama und er streichelte dich, während deine Mama dich in ihren Armen hielt, noch nicht fassend, was sie soeben für eine gewaltige Leistung vollbracht hat. Du machtest deine ersten zaghaften Atemzüge, die Augen bereits blinzelnd dem Licht und Mamas Gesicht entgegen . Deine Eltern begrüssten dich zärtlich, berührten dich  vorsichtig und staunten über deine grossen Füsschen, die du ihnen entgegen streckest. Inzwischen war auch eurer Geburtshelfer bei uns und gratulierte zu deiner wunderschönen Geburt. Wir liessen euch noch den Moment des Ankommens geniessen, bevor dein Papa deine Nabelschnur durchtrennen konnte. Da sie nicht mehr pulsierte, war deine Nachgeburt offensichtlich bereit ,schon geboren zu werden. Dafür nahmen wir deine Mama mit dir gemeinsam aus der Badewanne, wickelten sie in warme Tücher und dich in dein schönes rotes Geburtstuch. Nachdem die Nachgeburt auch auf auf der Welt war, schauten wir uns dich etwas genauer an, dein Geburtshelfer zählte mit deinem Papa alle Zehen und Fingerchen nach, kontrollierte Reflexe und Fontanellen und weil du so riesige Füsse hattest und auch sonst gross erschienst und wir alle neugierig waren, wie schwer du warst, legten wir dich schnell auf die Waage. Und die zeigte über 4 Kilogramm an, du warst über 1 Kilogramm schwerer als dein grosser Bruder bei seiner Geburt . Das deine Mama dich mit diesem Gewicht scheinbar fast ”mühelos ” und ohne Geburtsverletzungen geboren hatte, zeigt, wie gut sich deine Mama auf ihre Bedürfnisse und ihre Zeichen bei eurer Geburt gehört hat, ihren Körper hat gebären lassen.  Und auch bei deiner Länge haben dein Papa und ich 3x nachgemessen, denn die 57 cm die das Massband anzeigte, waren definitiv zu  lang für den süssen kleinen Dinosaurier-Strampler, der eigentlich für dich als erstes Kleidchen vorgesehen war. Aber deine Eltern hatten ja zum Glück genügend Kleider zur Auswahl  und so wurde das nächst passende Kleidchen von deinem Papa dir angezogen und ihr 2 Männer habt das ganz routiniert gemeinsam gemacht. Als dein Papa dich fertig angekleidet hatte, legte er dich deiner Mama zurück in ihre Arme und deine Mama nahm dich und sah dich verliebt an und sah dabei so wunderschön und so glücklich aus! Alle Liebeshormone waren da gut sichtbar und sie galten in diesem Moment nur dir! 

Kleiner süsser 🌸 LEVI NOÉ 🌸 , während deine Mama sich später im Badezimmer erfrischte, hielt dein Papa dich fest und gerührt in deinem Geburtstuch im Arm, auch er war erleichtert, hatte ein grosses Erlebnis hinter sich und konnte dich nun einen Augenblick nur für sich geniessen. Als er wenig später Erinnerungsfotos von dir in deinem Geburtstuch machte, lächeltest du einen Moment und dein Papa konnte dieses Lächeln mit der Kamera einfangen und damit die nächste wunderschöne Erinnerung schaffen. Ich bin mir sicher, inzwischen haben deine Eltern noch viele weitere Foto-Erinnerungen mit dir und deinem süssen grossen Bruder gemacht, diejenige von dir in deinem kleinen roten XMAS-Pullover, die ich zu Weihnachten von deiner Mama erhalten habe , hat auch mich lächeln lassen. Bring noch viele Menschen in deinem weiteren Leben dazu, bei deinem Anblick verliebt zu lächeln und sei von mir VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝 !!!


🌸 ANDRIN 🌸

30. Oktober 2020

Kleiner bezaubernder und so ersehnter 🌸 ANDRIN 🌸 , deine Mama hat so einige meiner Frauen, deren Geburten ich in den letzten Jahren begleiten durfte, als enge Arbeitskolleginnen gehabt und ihnen zu ihren bezaubernden Babys jeweils gratulieren dürfen. Und so freute ich mich natürlich sehr, als deine Mama auch mit mir Kontakt aufnahm, weil du deine kleine Familie komplett machen solltest und ich die Ehre haben durfte, euch drei in dieser so speziellen und wundervollen Zeit zur Seite zu stehen. Deine Mama hatte gar keine besonderen Wünsche für deine Geburt, aber sie erzählte mir, wie unkompliziert die Mama deiner Mama geboren hatte und auch die Schwester deiner Mama konnte deiner Mama nur positives über ihre Geburten erzählen. Ich selbst hatte das Gefühl, dass du uns eine schöne und unkomplizierte Geburt schenken würdest, du warst nämlich nie ein grosser Riese in deinem Wachstum und deine Mama wirkte sehr sportlich und war offen für alle Optionen einer Geburt. Wichtig war ihr, dass du dir dein Geburtsdatum selbst aussuchen durftest und erleichtert war sie, als dein Geburtshelfer ihr zusicherte, dass du dir alle Zeit dieser Welt nehmen durftest, dieses Datum selbst zu bestimmen. Und sowohl deine Mama, als auch ich rechneten mit deinem Ankommen eher nach eurem errechneten Entbindungstermin, der Mitte November sein sollte. Und weil für mich auch nur noch deine Geburt und die Geburt von Baby Levi Ende November geplant waren, war ich guten Mutes, den aller-aller-einzigsten wichtigen persönlichen Termin für das ganze verbleibende Jahr in meinem Kalender einhalten zu könne. Ich erwartete nämlich selbst Babyzuwachs – ein kleines Katzenbaby sollte in meiner eigenen Familie ihr neues Zuhause finden und der Tag, an dem ich mit einem Katzenkörbchen zur Züchterin nach Bern fahren wollte, war dick rot in der Agenda eingetragen. Aber -und das kennen alle meine Kolleginnen die Beleg-und Hausgeburten betreuen und rund um die Uhr in Rufbereitschaft sind – es passiert eben ab und zu doch, das ihr Mäuse ausgerechnet dann den Startschuss für eure Geburt gebt, wenn eigentlich niemand damit gerechnet hat und wir Hebammen ( und deren Umfeld ) deshalb und notgedrungen Meister im Improvisieren und Termine verschieben sind😎 . Nun, deine Mama musste mich an diesem rot umrundeten Datum morgens 20 Minuten vor 2 Uhr aus dem Schlaf mittels meinem Pager wecken, denn es war sowas von eindeutig, dass deine Fruchtblase gesprungen war und du damit zeigtest, dass Katzen für dich nicht wichtig waren ( ich bin geneigt zu sagen : noch nicht !☺️ ), du aber offensichtlich nun neugierig genug warst, um auf die Welt zu kommen. Wenn die Fruchtblase gesprungen ist, heisst das für uns Hebammen und Geburtshelfer in der Regel, dass alle Beteiligten noch nicht in grossen Aktivismus verfallen sollten, sondern das normalerweise den Mamas genügend Zeit eingeräumt wird, damit sie selbst ihrem Körper die Möglichkeit geben, Wehen ganz alleine und natürlich entstehen zu lassen. Damit wir aber so entspannt und geduldig abwarten können, ist eine erste Kontrolle notwendig, um die allgemeine Ausgangslage feststellen zu könne und um sich zu vergewissern, dass Mama und Baby  ( und auch der/die werdende Partner/ in) wohlauf sind. Und so verabredete ich mich mit deinen Eltern in der Praxis und bevor ich bei mir zu Hause losfuhr, erhielten sowohl meine Katzenzüchterin, meine eine Tochter, die mich auf der Fahrt nach Bern begleiten wollte und mein Florist, der einen Katzenbaby- Dankeschön-Blumenstrauss  frisch am Morgen für mich binden sollte, alle um 3 Uhr morgens eine SMS, dass das Katzenbaby heute nicht zu uns kommen kann und der Blumenstrauss an einem anderen Tag gebunden und seinen Weg nach Bern finden müsse.  Auf der Fahrt in die Praxis schien der Mond ziemlich kugelrund und erleuchtete die menschenleere Autobahn hell und ich dachte mir noch, kein Wunder-Vollmond eben!- nicht wissenschaftlich bewiesen und doch glauben wir Hebammen immer ein bisschen daran, dass die Tage und Nächte um den Vollmond herum die Fruchtblasen platzen lassen und damit die Kinder bringen. Deine Eltern kamen hellwach und ein wenig nervös in meiner Praxis an, früher als erwartet sollte euer erstes gemeinsames Abenteuer losgehen. Deine Mama spürte bereits leichte regelmässige Kontraktionen, nicht sehr schmerzhaft, aber dennoch bereitete offensichtlich der Körper deiner Mama sich darauf vor, dass du geboren werden solltest. Dein Geburtsweg, so tastete ich, war schon ein wenig vorbereitet , allerdings noch nicht so weit, dass es einen Grund gegeben hätte, bereits in dieser Nacht in die Klinik zu fahren. Und während ich deine Herztöne kontrollierte, beschlossen deine Eltern und ich gemeinsam, dass ihr 3 noch einmal die leeren Strassen nutzen würdet, um schnell nach Hause in euer Bett zu kommen und so viel Schlaf wie möglich tankt, wir wussten ja alle nicht, wie lange eure Geburtsreise dauern würde. Nun, anscheinend warst du bereits müde genug ( zu dieser Nachtzeit solltet ihr kleinen Mäuse ja auch nicht umher toben 🙃 ) denn deine Herztonkurve war sehr sehr ruhig und gleichmässig, während die Wehenkurve in schönen regelmässigen Abständen kleine Berg-und Talwelten aufzeichnete . Verhaltet ihr kleinen Mäuse euch Herzton-technisch sehr ruhig, d.h. eure Herztöne variieren kaum in der Anzahl der Schläge, können wir in der Geburtshilfe schlecht unterscheiden, ob ihr Mäuse nicht einfach nur wirklich den Schlaf in Mamas Bauch geniesst oder ob ihr euch eher in einer nicht so komfortablen ”Energiesituation ” befindet und deswegen euch eher ruhig verhaltet, um nicht noch zusätzlich wertvolle Energie durch ”Umhergehopse” zu verbrauchen . Glücklicherweise schlaft ihr in den häufigsten Fällen einfach nur euren Babyschlaf und lasst euch schnell durch ein leichtes Gerüttel  an Mamas Bauch, durch eine Belastung ( wenn Mama mal schnell schnaufend 10 Kniebeuge mit ihrem dicken Kugelbauch macht)  oder durch einen akustischen Reiz ( wenn euch das Klingeln des  Küchenweckers an Mamas Bauchdecke aus dem Schlaf schreckt ) wieder in den Wachzustand versetzten (im Wochenbett werde ich dann den Mamas immer sagen  NIE EIN GLÜCKLICH SCHLAFENDES KIND WECKEN ! 🙈 ). Nachdem ich also versuchte, dich durch ein kleines gerütteltes Bauch-Erdbeben wieder wach zu bekommen und du mir daraufhin weiterhin seelenruhig die gleiche Herztonkurve zeigtest, wusste deine Mama, wie sie dich garantiert wach bekommt und so nahm sie eine Position ein, in der sie damit rechnen konnte, dass du darauf garantiert reagierst. Und du tatest uns den Gefallen und  deine Herztöne pochten wieder wach und munter. So konnte ich euch noch einmal in euer Bett zum Schlafen schicken und weil bei deiner Mama eine Blutuntersuchung gemacht werden musste, verabredeten wir uns spätestens um 10 Uhr in der Klinik (vorausgesetzt, deine Mama bräuchte mich nicht schon früher ). Kurz vor 10 Uhr rief deine Mama bei mir an und ich dachte schon voller Freude, die Wehen würden bereits intensiver kommen und wir uns definitiv zur Geburt in die Klinik begeben. Deine Mama wollte mich aber nur fragen, ob sie mir von unterwegs ein paar Stärkungs-Gipfeli vom Bäcker mitbringen könne, eure Wehen aber waren im Moment deutlich weniger. Ich bat deine Mama doch eher eine Tüte Geburtswehen beim Bäcker zu ordern, denn das war es, was ich gerne haben wollte…In der Klinik angekommen, richteten sich deine Eltern in eurem zukünftigen Wochenbettzimmer ein und während dein Papa den Kofferinhalt deiner Mama in die Schränke beorderte  und mir bezaubernde kleine Kleider in Blau für dich übergab, damit ich sie in den Wärmeschrank legen konnte,  kontrollierte ich erneut deine Herztöne. Die waren schon wieder sehr ruhig und gleichmässig und ich bat deine Mama, grosszügig Wasser zu trinken, manchmal hilft das, eine bessere Herztonkurve zu bekommen . Auch informierte ich deinen Geburtshelfer, dass du mehr Aufmerksamkeit benötigtest und ich erklärte deinen Eltern, das wir aus reinen Sicherheitsgründen alle Vorbereitungen für einen Notfall-Kaiserschnitt lieber jetzt schon in Ruhe und entspannt  durchführen würden. Meine Kollegin Claudia ( 1001 Dank ❤️) half mir ( wie schon so häufig ) routiniert, deiner Mama eine Infusion zu legen, Blut ins Labor zu schicken, ein OP-Nachthemd und Kompressionsstrümpfe sowie notwenige Notfall-Medikamente in eure Nähe zu legen und alle benötigten Formulare auszufüllen. Wir waren nun für alle ( Not-)Fälle gerüstet und du tatest uns den Gefallen, wieder etwas lebhafter deine Herztonkurve zu gestalten, so das wir gemeinsam mit deinem Geburtshelfer beschlossen, erst einmal nur abzuwarten und auf einen möglichst raschen Wehenbeginn zu hoffen. Natürlich sind in solchen Situationen, deren Ausgang für alle ungewiss ist, die Eltern besonders nervös. In meinen Augen ist es in diesem Augenblick wichtig, ihnen so viel wie möglich an Wissen und Aufklärung zu geben und so besprach ich mit deinen Eltern, welche Ursachen dein Herztonverlauf haben könnte und welche Möglichkeiten in Bezug auf eure Geburt gegeben waren. Damit wir nicht nur auf deine Herzkurve starrten, gab ich deinen Eltern ablenkend die Kiste mit den Namensschildern für dein Babybettchen und deine Eltern wählten eine Eule für dich aus, auf die ich nach deiner Geburt deinen Namen und meine Barbara-Blümchen malen würde…Das CTG, so wie wir die geschriebene Herz-und Wehenkurve nennen, lief natürlich weiter und auch dein Geburtshelfer konnte es in seiner Praxis mitverfolgen. So sah er zeitgleich mit mir, dass du offensichtlich erneut uns signalisieren wolltest, das dein Aufenthalt im Bauch deiner Mama für dich immer wie anstrengender zu sein schien. Dein Geburtshelfer kam darauf hin zu uns und mit einer Ultraschalluntersuchung kontrollierte er noch einmal alle Parameter, die uns helfen konnten zu verstehen, warum deine Herztöne nicht optimal waren. Wir überlegten mit deinen Eltern, ob es Sinn machen würde, die Wehen deiner Mama mit Wehenmittel anzuregen, aber da wir ja immer noch ganz am Anfang eurer Geburt standen, wollten deine Eltern und auch wir das Risiko nicht eingehen, dich in eine noch grössere Stresssituation unklaren Ausgangs zu befördern. Und so stimmten deine Eltern zu, dass wir dir kleinem Mann so schnell als möglich helfen würden, zur Welt zu kommen und wenige Augenblicke später waren wir bereits unterwegs in den OP. Ich war froh, hatte ich deine Eltern schon am Vormittag etwas darüber aufklären können, was in den nächsten Minuten passieren würde und dennoch, alles was in einer Notsituation passiert, geht immer zu schnell und zu unbegreiflich für die Eltern und muss und sollte deshalb später im Wochenbett immer und immer wieder erklärt und verarbeitet werden. Im OP ging es dann sehr schnell, deine Mama erhielt eine Spinalanästhesie, so dass sie dein Geboren werden sehen und hören konnte. Deinem Papa zeigte ich, wo er sich für die OP umziehen und warten konnte. Ich installierte und wärmte den Platz vor, wo wir euch Mäusen helfen können, solltet ihr anfangs Schwierigkeiten mit den ersten Lebensminuten haben und war doch froh, dass auch der Kinderarzt, der gerade Visite bei unseren Neugeborenen auf der Wochenstation machte, nun neben mir stand und mit mir auf deine Ankunft wartete. Dein Geburtshelfer bat mich, noch einmal, deine Herztöne zu hören und alle im OP hörten beruhigt dein kleines Herz in einem normalen Tempo schlagen. Als dein Papa neben deiner Mama Platz genommen hatte, ging alles sehr schnell -nur wenige Augenblicke später konnte euer Geburtshelfer deiner Mama und deinem Papa dich über Schutztücher hinweg zeigen und du tatest uns den Gefallen, sofort laut und kräftig zu protestieren, immerhin war es ja für dich ziemlich kalt und grell in der neuen Welt. Ich bekam dich in meine Arme gelegt und zeigt dich deinen Eltern, die dir zur Begrüssung sofort Tränen voller Liebe schenkten. Da der Kinderarzt draussen auf dich wartete, bat ich deine Eltern, einen kurzen Moment Geduld zu haben, damit der Kinderarzt dich ansehen konnte. Du kleiner Mann warst aber so fit, dass wir dich nach einem kurzen Check up in dein Geburtstuch wickeln  und deinen Eltern wieder zurück geben konnten. Der Kinderarzt blieb noch einen kurzen Moment für deine Eltern im Hintergrund, konnte sich aber sehr schnell davon überzeugen, dass es dir so gut in deiner neuen Welt ging, dass er für den Moment nicht mehr gebraucht wurde. Kleiner süsser Andrin, warum deine Herztöne uns so Sorgen bereitet haben und was passiert wäre, hätten wir anders entschieden- diese Fragen waren im Moment absolut unwichtig, du warst in den Armen deiner Eltern und wirktest wach und zufrieden. Deine vielen dunklen Haaren waren ganz ganz bezaubernd und dein Papa hielt dein Köpfchen, während du bereits die Augen öffnetest und deine Eltern interessiert anschautest, deine Fingerchen waren da bereits suchend in deinem Mund. Das deine Mama als Profi-Pflegefachfrau auch noch ihre Vitalwerte auf dem Überwachungsmonitor checkte, sei hier nur nebenbei erwähnt 🙈😊…Nach der OP brachte ich deine Eltern in den Gebärsaal, wenn wir schon nicht deine Ankunft dort haben erleben können, so sollten deine Eltern wenigstens deine ersten Lebensstunden  mit dir gemeinsam dort verbringen, dich wiegen, wickeln und ankleiden dürfen. Auf dem Weg dorthin gratulierten so viele Mitarbeiter der Klinik deinen Eltern ( deine Mama wurde natürlich sofort erkannt ) und auch wenn ich deine Mama eigentlich vor fremden Blicken in diesem Augenblick schützen wollte und nicht konnte, trotzdem war es sehr berührend, wie bewegt und wie glücklich all die Menschen, die dich und deine Mama sahen, in diesem Augenblick waren – du warst von Anfang an von ganz viel Liebe umgeben !

Bezaubernder kleiner 🌸 ANDRIN 🌸 , ganz am Anfang schrieb ich, dich würden kleine Katzen wohl nicht so interessieren. Jetzt, wo ich dich schon einige Male in deinem Daheim besucht habe und dort einige ganz bezaubernde Stubentiger gestreichelt habe, weiss ich, du wirst in Zukunft neben deinen Eltern immer jemanden haben, der dir schnurrend zuhört und dir mit weichem Fell Wärme und Geborgenheit gibt, nichts besseres  kann man dir wünschen ! Sei aus tiefstem HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝

Ein kleiner Nachtrag ausnahmsweise (😉): Auch ich hielt 3 Tage später mein kleines Katzenbaby im Arm : Arabella Schnurrsula … sogar beide Töchter konnten dieses mal mit mir zur Züchterin nach Bern fahren, im Gepäck ein wunderschöner frisch gebundener Blumenstrauss. Natürlich wollte meine Katzenzüchterin wissen, ob es dir gut geht und wie du heisst, an deinem Geburtstag hatte auch sie an dich und euch gedacht! Und weil auch sie zeitgleich mit deiner Ankunft ein neues Katzenbaby für sich bekommen hatte, und deine Geburtsgeschichte auch sie berührt hat , heisst nun dieser kleiner Kater in ihrem Daheim  ANDRIN❤️ !


🌸 LILIA ISABELLA 🌸

7. Oktober 2020

Kleine, wunderschöne und so zarte 🌸 LILIA ISABELLA 🌸 , für deine Mama war es wichtig, dass du dir selbst deinen Geburtstag aussuchen durftest und ich glaube, sie war sehr, sehr glücklich darüber, konnte sie mich 2 Tage nach deinem offiziellen Entbindungstermin nachts, in den ersten Stunden deines Geburtstages mit meinem  Pager wecken, denn du hattest offensichtlich beschlossen, auf die Welt kommen zu wollen. Seit Mitternacht spürte deine Mama eure ersten und schon gleich regelmässigen Wehen. Weil deine Mama zum ersten mal Mama wurde, war sie etwas verunsichert, ob diese Kontraktionen bereits geburtsfördernde Wehen waren und weil du nicht mehr ganz so aktiv in Mamas kleinem Kugelbauch mit Füsschen und Fäusten mit deiner Mama kommuniziertes, entschlossen wir uns, deine Mama und dich in meiner Praxis kurz anzuschauen, einfach um sicher zu gehen, dass alles in Ordnung war. Auf dem Weg in meine Praxis telefonierten deine Mama und ich erneut und deine Mama lag da bereits wieder in ihrem Bett, du warst zwar inzwischen wieder wach genug und zeigtest es auch deutlich, aber die Wehen deiner Mama hatten nicht an Intensität zugenommen.  Eigentlich war das ein Zustand und eine Uhrzeit, in dem alle schnell den Schlaf in ihren eigenen Betten suchen sollten, aber weil deine Eltern dennoch sich nicht ganz so sicher fühlten und ich nun in meiner Praxis angekommen war, entschlossen wir uns, in aller Frühe eine ”Standortbestimmung ” zu machen und deine Eltern fuhren durch die noch menschenleeren Strassen zu mir. Schon auf meinem Weg in die Praxis regnete es unvorstellbar und auch deine Eltern kamen tropfend ( und zwar nicht von Fruchtwasser 🙈) und durchnässt bei mir an. Zuerst schauten wir natürlich wie es dir ging und du warst laut deiner Herztonkurve wach und vollkommen unbeeindruckt von den Kontraktionen, die da fleissig von meinem CTG-Gerät aufgezeichnet wurde. Dein Geburtsweg aber, so tastete ich wenig später, brauchte noch etwas Zeit und Geduld, damit wir behaupten konnten, ihr stündet unter der Geburt und da wir nun wussten, dass es dir gut ging und auch deine Mama sich nun sicherer fühlte und das Wehengeschehen besser beurteilen konnte, wollten deine Eltern wieder in ihr Daheim, das Abwarten und ”Einwehen ” wie wir Hebammen es nennen, ist in den eigenen 4 Wänden in der Regel ruhiger, gelassener, entspannter. Und an so einem Regentag gehört die Frau, die demnächst ein Kind gebären soll und noch nicht geschlafen hat  sowieso im Kuschelmood ins Bett!  Am Abend war ursprünglich eine Routine- Schwangerschaftskontrolle bei eurem Geburtshelfer geplant und ich konnte mir durchaus vorstellen, dass deine Eltern diese sogar noch wahr nehmen würden, sofern eure Wehen nicht intensiver wurden. Bevor deine Eltern wieder nach Hause fuhren, übte ich mit ihnen zusammen die Atemtechnik während der Wehen, die für deine Mama am Besten machbar war  und dir im Moment des Wehenhöhepunktes ausreichend Sauerstoff geben würde. Eure Kontraktionen veränderten sich immer mal wieder und deine Eltern telefonierten im Laufe des Vormittags noch 2x mit mir und die Aussage, dass sowohl das Frühstücksbrötchen deiner Mama wieder von ihr erbrochen wurde, als auch deine Mama Durchfall bekam – was für die Frauen so unangenehm -für uns Hebammen wunderbare Zeichen, dass der Körper der zukünftigen Mama sich auf die nahende Geburt vorbereitet, alles an energieraubenden Prozessen wie zBsp die Verdauung versucht zu minimieren und Platz für das kleine Lebewesen  macht, dass sich da durch das Becken der Mama bewegen soll. Dein Papa übernahm jetzt daheim das Mitatmen mit deiner Mama und seine Erfahrungen als Trompeter kamen ihm und letztendlich deiner Mama und dir zu Gute. Deine Mama war Anfangs des Nachmittags hin und her gerissen, ob euer  Daheim  bis zum Sprechstundentermin bei eurem Geburtshelfer der richtige Ort für sie war und so fuhren deine Eltern erneut zu mir in die Praxis und nach einer kurzen Untersuchung wussten wir, dass all die Wehen, durch die deine Mama bis hier hin mit dir und deinem Papa  gegangen ist, nun wirklich deinen Geburtsweg langsam öffneten und eine  Erleichterung war bei deinen Eltern zu spüren. Auch merkte deine Mama nun, dass sie sich in der Klinik sicherer als daheim fühlen würde, eure Wehen hatten nun doch, wie gewünscht und herbei gesehnt, an Intensität zugenommen . Und so fuhren wir gemeinsam in die Klinik, meine lieben Hebammenkolleginnen (❤️) hatte da bereits schon einen Gebärsaal für dich und uns vorbereitet. Ich hatte es bei der Geburt bei Baby Shirin im Sommer schon als wunder-und liebevolle Geste erlebt – auch deine Mama holte aus ihrer Geburtentasche ein Nachthemd hervor, dass ihre Mama bereits  getragen hatte, als sie Mama von deiner Mama wurde – so schön und so nah verbinden sich zwei Müttergenerationen dadurch! Da wir aus meiner Praxis wussten, wo deine Mama unter der Geburt stand, konnte dein Papa sogleich Wasser in die Badewanne einlassen, denn deine Mama war gespannt auf die Wirkung des Wassers. Und dein Papa kümmerte sich darum, dass deine Mama ihre Musik, die sie für deine Geburt zusammengestellt hatte, hören und sich dadurch ablenken konnte. Er legte dein Geburtstuch in den Wärmeschrank und eine riesige Auswahl an Kleidchen für dich. Für jede Grösse die du vielleicht bei deiner Geburt haben könntest, war etwas Zuckersüsses dabei. Auch wählte er für deine Mama etwas zu Essen aus und wir fragten uns, ob deine Mama nach eurer Geburt diese Essen noch am selbigen Tag zu sich nehmen würde, oder ob das Essen bis zum nächsten Tag warten müsste . Auch wurde Blut deiner Mama vorsorglich ins Labor geschickt, denn deine Mama wollte sich die Option offen halten, sich jederzeit für eine Periduralanästhesie entscheiden zu können. Dem Badewasser gab ich noch einige Tropfen Rosengeranie dazu, mein bevorzugter Geburts-Duft, blumig, warm, feminin -wie geschaffen für das Ankommen eines neuen kleinen Menschenwesens. Deine Mama genoss die lindernde Wirkung des warmen Wassers, die Leichtigkeit der Bewegungen, die der Auftrieb ihr gab. Sie versuchte, verschiedene Positionen aus und wählte letztendlich die 4 Füssler-Stellung für sich, da sie spürte, dass sie dir hier am meisten Unterstützung  in deinem Geburtsweg geben konnte. Sie realisierte auch, das nach einem Tag voller Regenschauer nun die Sonne in unseren Gebärsaal schien. Dein Papa atmete derweil mit deiner Mama jede Wehe mit und half deiner Mama damit ungemein. Und dein Papa verriet mir, dass wir  alle auf  ein kleines Mädchen mit zwei so wunderschönen Namen  warten. Er bot deiner Mama in der  Wehenpause Schokolade an, die deine Mama aber lachend ablehnte – ja, deine Mama konnte sich wunderbar in den Wehenpausen entspannen und lachen- und ich denke, deine Mama ahnte da bereits, wie süss DU aussehen würdest und nichts, nicht mal Schokolade könnte dieser Süssigkeit Gerecht werden. Deine Mama bewegte sich sehr intuitiv im Wasser, atmete mit Hilfe deines Papas von Wehenpause zu Wehenpause und durch Wehe und Wehe und hatte sogar den Wunsch zwischendurch in der Wanne abtauchen zu dürfen und als deine Mama in einer Wehe einen starken Druck nach unten verspürte, untersuchte ich deine Mama in der Badewanne, denn ich hätte es deiner Mama so gewünscht, wärest du nun parat gewesen, geboren zu werden. Wer Geburtswannen kennt, der weiss, es braucht einige Verrenkungen von uns Hebammen, um am Badewannenrand stehend den Muttermund ertasten zu können, sollte die Gebärende in ihrer Lieblingsposition verweilen dürfen. Und so taste ich vorsichtig und auf Zehenspitzen und  dachte wirklich im ersten Moment, dass euer Geburtsweg offen wäre, so fest drücktest du dein Köpfchen meinem Finger entgegen. Deine Mama hätte am liebsten einen Luftsprung vor Freude und zumindest gedanklich gemacht, dann aber ging eure Kontraktion vorbei und ich musste mich korrigieren, nicht die kompletten 10cm hattet ihr geschafft, sondern knappe 3 von 10. Das war natürlich trotz allem ein Fortschritt, aber für deine Mama fühlte sich ihr Energielevel  nach einer schlaflosen Nacht und einem wehenintensiven Tag eher nach  geschafften 10 cm an. Und so wünschte sich deine Mama, die Periduralanästhesie  zur Unterstützung und kam dazu aus der Geburtswanne. Da wir beim Eintritt in die Klinik bereits schon alles dafür vorbereitet hatten, konnte der Anästhesist deiner Mama schnell und problemlos helfen und deine Mama fühlte sehr schnell den Wehenschmerz verschwinden. Hatte sie vorher nach jeder Wehe wunderbar und bewusst sich in ihre Entspannung geatmet, konnte sie jetzt ohne Anspannung und Schmerzempfinden ihre Kontraktionen auf dem Monitor verfolgen. Auch dein Papa nahm sich einen Moment eine Auszeit und ging für einen kurzen Moment an die frische Luft, auch er durfte nun einfach einmal sich nur um sich selbst kümmern. Als er wieder zurück in den Gebärsaal kam, wählten deine Eltern dein Namenskärtchen für dein Babybettchen, in Anlehnung das deine Mama sich so wohl in der Badewanne und dem Element Wasser gefühlt hatte, wurde es der Delfin, auf den ich später deinen Namen schreiben und meine Barbara-Blümchen malen sollte. Dein Geburtshelfer kam vorbei und er war nicht sonderlich glücklich über den für ihn eher schleppenden Geburtsverlauf, auch bewegte sich dein Köpfchen nun beim Untersuchen immer noch sehr beweglich im Eingang des Beckens deiner Mama, so als ob du kleine Maus immer wieder neu deinen Weg nach unten suchen musstest. Euer Geburtshelfer wollte euch noch 2 weitere Stunden Zeit geben, aber es sollte dann für ihn ein deutlicherer Geburtsfortschritt erkennbar sein. Vorsichtig besprach ich also mit deinen Eltern auch die Option, dich kleine Dame mittels Kaiserschnitt zur Welt bringen zu lassen und deine Eltern nahmen diese Option gefasst an. Nun war es mein Bedürfnis, ein kleines Time Out zu nehmen und ich ging für einen kurzen Moment in die Stationsküche, liess mir einen Kaffe heraus, überdachte die Situation bei euch im Gebärsaal und hinterfragte natürlich, warum wir offensichtlich in die gleiche Situation hinein liefen, die ich  bei meiner letzten davor erlebten Geburt von Baby Ben ebenso erlebt hatte. Ein Geburtshelfer, den ich sehr schätze ( und leider viel zu wenig Geburten mit ihm erlebe ) klagte ich meinen Zweifel an mir, den ich in diesem Moment spürte und er gab mir mit wenigen und vor allem den richtigen Worten mein Selbstvertrauen und die Gelassenheit wieder, ich wusste ja nur zu gut und er bestätigte es mir ebenso , es braucht manchmal einfach nur etwas mehr an Geduld. Mit Coffein und guten Worten gestärkt ging ich zurück zu euch in euren Gebärsaal und besprach mit deinen Eltern, was wir für deine Geburt im Gebärsaal noch tun könnten. Da deine Mama durch die PDA zwar nicht mehr gut stehen konnte, sich sonst aber gut bewegen konnte, bat ich sie, mit Hilfe deines Papas alle Positionen, die im Bett für sie möglich waren im Wechsel auszuprobieren, so behielten wir das Becken deiner Mama in Bewegung und dir die Chance offen, doch noch den Weg durch dieses in der richtigen Position zu finden. Und ich verstärkte eure Wehen durch eine Weheninfusion, es war nur zu selbstverständlich, dass auch die Gebärmutter nach inzwischen fast 24 Stunden harter Arbeit etwas Unterstützung gut tat. Und deine Mama bewegte und drehte und unterstütze und gab so alles, was möglich war. Die Playliste deiner Mama spielte weiter ihre Musik und es war das Hochzeitslied deiner Eltern, was uns alle für einen Moment von deiner Geburt ablenkte, deine Mama erzählte mir, wie sie zu dieser Musik als Braut die Treppen hinab deinem Papa entgegen geschritten ist und diese so romantische Erinnerung zauberte uns allen ein Lächeln ins Gesicht. Ich wollte eigentlich als nächsten Schritt mein Rebozotuch aktivieren, um deiner Mama damit eventuell noch helfen zu können, aber deine Mama bemerkte mit einem mal und trotz Wirkung der Periduralanästhesie den gleichen Druck nach unten, wie vor wenigen Stunden in der Badewanne. Nun, ich untersuchte deine Mama natürlich hoffnungsvoll und wie glücklich war ich und waren deine Eltern, als nun euer Geburtsweg wirklich fast ganz offen war und du mit deinem Köpfchen dieses Druckgefühl nach unten bei deiner Mama verursachtest! Nun ging es sehr schnell, jede Wehe kam dein Köpfchen weiter uns entgegen und weil die Seitenlagerung dir und deiner Mama gut taten, ”schaukelten ” wir dich weiterhin deiner Geburt entgegen. Deinen Geburtshelfer konnte ich bitten, zur Geburt zu kommen und auch ihm war es anzumerken, dass er froh war, dass der  Gang in den OP nicht mehr notwendig war. Deine Mama spürte nun so intensiv die Presswehen, dass sie dich, so wie sie es sich gewünscht hatte, selbst und mit bewundernswürdiger Energie und ganz viel Liebe, gestützt und gehalten von deinem Papa, zur Welt bringen konnte, knapp 24 Stunden später, nachdem deine Mama eure erste Wehe gespürt hatte und nur so nebenbei bemerkt in der Sternenguckerposition- du warst offensichtlich sehr neugierig auf diese Welt 😉 . Und in diesem Moment war nichts von Müdigkeit nach einem so langen Tag bei allen Anwesenden zu spüren. Endorphine und Adrenalin oder einfach auch nur das pure Glück füllte den Raum. Du lagst in deinem roten Geburtstuch und schautest deine Eltern an. Sofort war ein süsses kleines Grübchen an deinem Kinn zu erkennen, dein Papa hat dir da schon deutlich eines seiner Kennzeichen vererbt 🙃. Deine Mama und dein Papa waren überwältig von dir, vorsichtig durchschnitt dein Papa deine Nabelschnur und schaute mit deiner Mama nach, ob alles an dir dran ist. Später wusch er dich ganz vorsichtig und aus den Unmengen an Kleidchen, die deine Eltern für dich mit in den Gebärsaal mitgenommen hatten wurde ein Kleidchen- Body heraus gesucht, der eine passendere Aufschrift nicht hätte haben können : in süsser Schreibschrift  und in einem grossen Blumenherz stand da nämlich ” Mummy´s cutie ” !

Süsse, bezaubernde 🌸 LILIA ISABELLA 🌸 Mamas Süsse bist du natürlich immer noch-mehr denn je-  und wirst es ein Leben lang sein, genauso wie dein Papa voller Liebe und Stolz für dich da ist. Die Bilder, die wir wenige Stunden später von dir und deinen Eltern machten, zeigen diese Liebe und diesen Stolz und dieses Glück. Wunderschön sind diese Bilder  und wunderschön war dein Ankommen in  diese Welt! Süsse Maus,es war mir eine grosse Freude,eure Geburt begleitet haben zu dürfen,  SEI VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝            


🌸 BEN ELIAS 🌸

2. Oktober 2020

Süsses kleines Wunder 🌸 BEN ELIAS 🌸 so anders, so unerwartet, mit unvorstellbarem Durchhaltewillen und Energie  und mit soviel Liebe und Zuneigung  ist deine Geburtsgeschichte verlaufen . Als ich deine Eltern in eurer Schwangerschaft in meiner Praxis kennen lernte, sass mir ein junges, ungemein sympathisches Paar gegenüber, das sich auf dich, kleinen Mann, so sehr freute und weil es ihre erste Geburt war, die sie erleben würden, waren sie offen für alle Möglichkeiten, durch eure Geburt zu gehen, hatten keine speziellen Wünsche oder Vorstellungen. Ich notierte mir damals, dass ich für euch eine unkomplizierte Geburt erwartete, die Voraussetzungen waren perfekt : deine Mama ist eine sehr sportliche Frau, wirkte entspannt und  besonnen und auch du kleiner Mann würdest laut Ultraschall nicht als Riese zur Welt kommen wollen. Deine Mama war auch noch die Ruhe selbst, als dein offizieller Entbindungstermin in die Nähe rückte und sie bereits immer mal wieder leichte Wehen verspürte, dein Geburtsweg darauf hin sich bereits viel versprechend und  leicht öffnete und wir damit rechnen mussten, dass du jederzeit starten würdest, auf die Welt kommen zu wollen.  Auch dein Geburtshelfer war davon überzeugt und wir alle hatten das Gefühl, dass du dir das nächste, kommende Wochenende für deinen Geburtstag auswählen würdest, vielleicht sogar eines meiner so geliebten Sonntagskinder werden würdest. Nun, dein Geburtshelfer und ich waren dann tatsächlich am  Wochenende im Gebärsaal, allerdings war es Baby Emily, welches es eiliger als du hattest, das Sonntagskind wurde und vor seinem Geburtstermin auf die Welt kam ( und da sagt man doch immer, Mädchen lassen sich Zeit 😉), so dass ich deine Mama per SMS bitten musste, an diesem Wochenende nun doch nicht ans Gebären zu denken und du und deine Mama taten mir diesen Gefallen! Auch die nächsten Tage, inzwischen war dein Entbindungstermin überschritten, hatte deine Mama  immer mal wieder einen unruhigen Bauch und konnte weniger gut in der Nacht schlafen und wir alle waren uns so sicher, dass du jeden Augenblick mit deiner Geburt loslegen würdest. Nachdem nun aber eine ganze Woche über deinem Entbindungstermin vergangen war und dein Geburtshelfer das Gefühl hatte, du benötigst wahrscheinlich nur einen winzig kleinen Anstupser um deine Geburt in Gang zu bringen, trafen deine Eltern und ich uns –  alle guten Mutes- statt an einem Sonntag an einem Mittwoch morgens in der Klinik, bereits schon in eurem zukünftigen Wochenbettzimmer, denn der Entschluss stand fest : deine Eltern würden erst mit dir im Arm wieder die Klinik verlassen. Deine Eltern richteten sich in ihrem neuen „Daheim“ auf Zeit ein, in der Hoffnung, es würde ein Kurzaufenthalt werden  und dennoch war mir wichtig, ihnen mitzugeben, dass es auch möglich und richtig wäre, mehr Zeit und Geduld deiner Mama zuzugestehen, bis wir uns für deine  Geburt in den Gebärsaal begeben würden. Die erste Untersuchung von dir und deiner Mama brachte Optimismus, wir hatten deinen gut vorbereiteten Geburtsweg und deine Herztöne waren wunderbar und während deine Mama die erste Wehen fördernde Tablette einnahm, schuf dein Papa bereits eine Erinnerung an eure Schwangerschaft, denn er nahm deine Herztöne, die wir durch das CTG laut und kräftig hörten, mit seinem Telefon auf. Nun hiess es abwarten, wie du und deine Mama reagieren würden und nachdem dein Papa die Geburtstasche deiner Mama ausgepackt hatte ( und sich darüber wunderte, was wir Frauen und speziell deine Mama doch alles so in diese Geburtenkoffer packen)  holte dein Papa ein Würfelspiel hervor, welches deine Eltern offensichtlich häufiger spielen, um die wartenden Zeit zu überbrücken und ich kann dir nur sagen, ganz viel Ehrgeiz hatten deine Eltern, jeweils als Sieger aus  diesem Spiel hervorzugehen … In dieser Zeit merkte deine Mama bereits deutlich intensivere Kontraktionen, was sie aber nicht davon abhielt, beim Spielen immer wieder zu gewinnen, allerdings war es nun an mir, deiner Mama zu zeigen, wie sie diese Kontraktionen am Besten veratmen kann und gemeinsam übten wir die Bauchatmung, damit du mit jeder Wehe den Sauerstoff erhalten würdest, den ihr kleinen Mäuse über das Blut in der Nabelschnur bekommt. Da wir aber immer noch ganz ganz am Anfang, streng genommen noch  nicht mal “unter “ eurer Geburt standen und Geburtseinleitungen sich auch über mehrere Tage hinziehen können, übernahmen nun meine Hebammenkolleginnen Annegret und Heidi ( vielen lieben Dank ! 💝 ), gaben in regelmässigen Abständen weiter die Wehen fördernden Tabletten und schauten gut zu euch dreien, während ich mich in meine Praxis begab, darauf wartend, dass deine Mama mich mit Geburtswehen wieder zurück in den Gebärsaal rief. Nun, wir telefonierten zwar immer wieder miteinander und deine Eltern verbrachten den restlichen Tag mit Spaziergängen, Würfelspielen und Warten, aber die Wehen, die wir so gerne haben wollten, kamen trotz der Medikamente nicht und auch die letzte Tablettendosis am nächsten Morgen verlief ohne gewünschten Wehenbeginn. Und so trafen wir uns nach dem Frühstück mit eurem Geburtshelfer wieder in der Klinik um gemeinsam das weitere Vorgehen zu besprechen . Deine Mama hatte zwar die eine und auch andere kräftigere Wehe zu verarbeiten, aber sie waren noch nicht regelmässig. Da bei deiner Herztonkurve immer mal wieder Stellen zu sehen waren, die uns nicht so ganz gefielen, beschlossen wir gemeinsam, die Wehen für deine Mama und dich nun mit einer Weheninfusion zu intensivieren und dabei zu beobachten, wie du mit diesen Wehen umgehen kannst. Und während deine Eltern sich noch in ihrem Zimmer mit ihrem Mittagessen stärkten, bereitet ich nun euren Gebärsaal und die Weheninfusion vor . Bei den geburtsvorbereitenden Gesprächen in meiner Praxis empfehle ich meinen Paaren all das zur Geburt mitzubringen, was ihnen unterstützend gut tun könnte. Das können nebst Massage-und Duftölen, die eigene Wohlfühl- Beruhigungs- Anregungs -Musik, eine  Hypnobirth-CD, Lieblingssnacks -und Glücksgefühl-Süssigkeiten (😎), aber auch Fotos oder Gegenstände sein, die einen emotionalen Wert, eine Erinnerung und eine Wichtigkeit haben und bei der Geburt eines neuen kleinen Menschenwesen unbedingt mit dabei sein sollten und unter Umständen für immer als Symbol und Andenken für die Geburt dieses kleinen Wesens dienen. Deine Eltern brachten 2 solche Dinge mit, zum einen eine Nuss, die ihnen in den letzten Tagen beim Spazieren gehen und Warten auf dich vor ihre Füsse gefallen ist und nebenbei auch noch einen Namensbezug für deine Eltern hatte und zum anderen ein kleiner, bunt bemalter Stein, den deine Eltern ebenfalls auf einer Wanderung gefunden hatten. Diese bemalten “ CH-Rocks orginal “ -Steine sind ein wunderschöner Trend in den Social Medien, man bemalt Steine nach seinen Vorstellungen und “wildert“ sie in freier Natur aus, der Finder behält sie für immer oder eine gewisse Zeit, gibt sie der Natur zurück oder bemalt selbst einen neuen Stein und lässt ihn einem neuen glücklichen Finder zurück. Diese beiden “Glücksbringer “ warteten nun gemeinsam mit uns auf Geburtswehen und 2 Stunden, nach dem die Weheninfusion zu laufen gebracht wurde, konnte ich in euren Geburtsbericht nun endlich WEHENBEGINN eintragen! Wir hatten nun die Wehen, die in guten Abständen kamen und auch den Muttermund weiter eröffneten. Auch konnten wir die Weheninfusion stoppen, denn deine Mama schaffte es nun ganz ohne unterstützenden Medikamente, die Kontraktionen zu erzeugen, die dich deinen Eltern immer wie näher bringen sollten. In dieser Zeit spielten sich deine Eltern als perfektes GeburtsTeam ein, dein Papa ging mit deiner Mama durch jede Wehe, atmete gut  hörbar für deine Mama mit, hielt ihre Hand und konnte nur durch den Druck ihrer Hände erahnen und spüren, was Wehen sind. Und er brachte deine Mama buchstäblich in jeder  Wehenpause zum Lachen und mich gleich mit dazu. Die erste  geburtsbegleitende Musik die in eurem Gebärsaal zu hören war,  war Heimatmusik, die dein Papa liebt und dein Papa jodelte ansatzweise euphorisch mit -ich vermute mal ganz für dich alleine, kleiner Mann, denn deine Mama gab dann sehr schnell zu, eher die Musik von James Blunt zu bevorzugen. Letztendlich war es die Musik von Enya, die fortan im Gebärsaal erklang und für deine Mama eine grosse Unterstützung und Ablenkung wurde, denn sie merkte, wie diese Musik sie durch die Wehen trug und bat deinen Papa jedes mal, wenn die CD fertig war, die gleiche CD erneut abzuspielen. ( Später im Wochenbett erfuhr ich, dass diese CD zufällig im Gebärsaal lag und gar nicht speziell von deiner Mama bewusst vorher ausgewählt wurde und dennoch passte sie so wundervoll zu deiner Mama, als wäre diese Musik nur für deine Mama und dich und eure Geburt komponiert worden! ) Deine Mama bewegte sich sehr viel, stand am Bett oder begab sich in die tiefe Hocke an der Sprossenwand, rotierte ihr Becken auf dem Pezziball und merkte durch diese aufrechten Positionen, dass du  mit deinem Köpfchen helfen wolltest, die Geburt zu unterstützen. Dein Papa unterstütze mit Gummibärchen, die er deiner Mama zum Essen gab und zwar nur ausgewählt die grünen und weissen, die deine Mama am liebsten mag . Auch trug er solidarisch rote Socken mit Elefanten drauf ( dein Papa ist glaube ich ein grosser Elefantenfan ), rote warme Socken empfehle ich meinen Frauen für die oft kalten Füsse zum Wärmen unter der Geburt  …. Er hielt für deine Mama ein Wärmekissen an ihren schmerzenden Rücken, die Wärme und die Geborgenheit, die dein Papa deiner Mama dadurch gab, taten deiner Mama so gut! Es war Nachtessenszeit, als deine Mama mit 4cm Muttermundseröffnung eigentlich die Hälfte eurer Geburt geschafft hatte, passend dazu war die 4Füsslerposition der beste Weg durch die Wehen zu kommen, die nun sehr intensiv waren. Dein Papa hielt die Hände deiner Mama und ermutigte und lobte sie, atmete weiter jede Wehe mit und erinnerte deine Mama nach jeder Wehe daran, wieder loszulassen, sich fallen zu lassen, zur Entspannung zu kommen. Dein Papa machte das so ausdauernd gut und konnte deine Mama so wundervoll durch jede eurer Wehen begleiten – entweder war dein Papa in einem früheren Leben Hebamme oder sollte es auf alle Fälle in einem zukünftigen werden !!! Deine Mama wollte die Badewanne ausprobieren und dein Papa füllte sie mit warmen Wasser, deine Mama merkte sofort, wie die Wehenpausen in der Wanne für sie entspannender als an Land waren, naschte etwas Schokolade ( die grün verpackte wohlgemerkt, passend zu den grünen Gummibärchen 🙃 ). Eine Stunde und viele Wehen später wechselte deine Mama von der Wanne zum Bett, um sich einen Moment auszuruhen, die Beine zu strecken. Dein Papa ass nun auch etwas und stärkte sich, das Vermicelle, was auf dem Essens-Tablett bereit stand, das aber wollte deine Mama nach eurer Geburt essen und freute sich darauf . Wenig später untersuchte ich deine Mama, wir wollten so gerne gute Neuigkeiten “ertasten“ und ja, der Muttermund hatte sich weiter auf 7 cm geöffnet und deine Fruchtblase fühlte sich prall an, allerdings hielt dein Köpfchen noch nichts davon, mit in die Tiefe zu drücken. Deine Mama wollte nun wieder zurück in die Badewanne und dein Papa liess mehr warmes Wasser hinein. In der Badewanne begab sich deine Mama wieder in den bewährten 4Füsslerstand und sie ging weiter mit so einer bewundernswerten Energie durch Wehe um Wehe, von Wehenpause zu Wehenpause. Dein Papa stärkte sie in den Pausen nun mit grünen und roten Gummibärchen und auch das Vermicelle kam löffelweise bereits zum Einsatz, dein Papa umsorgte so wundervoll deine Mama und damit ja auch dich. Kurz vor Mitternacht kam deine Mama aus der Badewanne und bat mich erneut nachzuschauen, wie weit ihr es geschafft habt, denn deine Mama merkte, wie langsam aber dennoch stetig ihre Energiereserven zu Ende gingen. Deine Mama hatte es nun fast ganz geschafft, ihren Muttermund wegzuwehen, aber du schienst den Weg tiefer ins Becken nicht auf dich nehmen zu wollen. Wir entschieden uns, die Fruchtblase zu eröffnen, um dir den Weg und die Möglichkeit zu geben, mehr mit deinem Köpfchen Druck auszuüben und deine Mama versuchte nun alle ihr möglichen Gebärhaltungen aus, um zu spüren, in welcher der Druck nach unten am stärksten ist und dir damit zu helfen, den richtigen Weg durch das Becken zu finden. Es war die linke Seite im Bett, die scheinbar am besten für dich war und ein Papa gab deiner Mama nun kalte Tücher für ihre schweissgebadete Stirn und motivierte weiter unermüdlich, visualisierte dich als euren Jackpot, den ihr doch demnächst gewinnen solltet und sprach mit dir ( Hopp BEN ! ), damit auch du kleiner Mann deinen Teil zum Gelingen eurer Geburt beiträgst. Nun, wir und natürlich besonders deine Mama versuchten alles was noch machbar war, auch der Gebärstuhl wurde noch ausprobiert, dort hatte deine Mama besonders das Gefühl, dass du mithelfen konntest. Aber es reichte nie, um optimistisch zu sagen, dass ihr zwei es alleine schaffen könntet. Inzwischen merkte man es auch deinen Herztönen an, wie anstrengend es für dich wurde und es ist nur begrenzt vorstellbar, wie müde deine Mama nun inzwischen sein musste. Ich besprach mit deinen Eltern die momentane Lage und auch das Wort Kaiserschnitt fiel nun zum ersten mal. Ich rief deinen Geburtshelfer dazu, gemeinsam wollten wir schauen, wenn deine Mama all ihre noch vorhandenen Kräfte aktiviert und probiert in einer Wehe mit zuschieben, ob es reichen würde, dass du kleine Maus geboren werden kannst. Deine Mama holte noch einmal unvorstellbar und vor allem bewundernswert viel Energie aus sich heraus, aber sie alleine schaffte es nicht, du konntest nicht helfen und zudem merkten wir an deine Herztönen, dass du diesen Druck überhaupt nicht tolerierst. Und so besprachen und entschieden wir alle gemeinsam, dass der weiseste Entscheid für deine Geburt, der Entschluss des Kaiserschnittes in dieser Situation war. Und mit diesem Entscheid ging es sehr schnell, bis wir im OP waren und an einem Freitag Morgen,dem 2.Oktober um 03:28 Uhr wurdest du kleiner und so süssen Mann endlich zu deiner Mama auf die Brust gelegt und dein Papa konnte nun endlich dich und deine Mama fest und seine kleine Familie im Arm halten! Bevor wir das tun konnten, musste dich dein Geburtshelfer aus deiner Nabelschnur wickeln, die du mehrfach um deinen Körper und Hals wie einen Rucksack gewickelt hattest . Auch wenn dieser Anblick uns soviel über deinen Geburtsverlauf  erklärte, für euch war das im Moment absolut nebensächlich. Deine Mama und dein Papa hatten dich im Arm und du warst gesund und schienst zufrieden, warst rosig rot in deinem Geburtstuch und öffnetest bereits die Augen.I ch machte jede Menge Fotos und Videos  von diesen Augenblicken, wie wichtig das war, zeigte sich viel später. Deine Eltern waren glücklich, aber nun merkte man, welche Energie es deine Mama und auch deinen Papa gekostet hatte. Die erste Zeit zur Überwachung nach der OP nutzen wir, um dich gemeinsam anzuschauen, zu zählen, dass alle 10 Fingerchen und Zehen und sonst alles an dir vorhanden war und an den Busen deiner Mama wolltest du hungrig und deine Mama half dir beim Trinken. Dann aber brauchte sie einfach etwas Ruhe und so verständlich war es! Sie sah, dass dein Papa sein Shirt auszog und ich konnte dich, süssen kleinen Mann zum Bonden und direkten Hautkontakt auf die Brust deines Papas legen und euch mit warmen Tüchern zudecken, nichts musste mehr gesagt werden, nichts von euch getan werden, ihr drei hattet das absolute Recht, euch nur noch auszuruhen!

Süsser bezaubernder 🌸 BEN 🌸, normalerweise schreibe ich an dieser Stelle noch ein paar Wünsche, die ich meinen Babys mit auf den Weg gebe . Da ich weiss, das nicht wenige Menschen, besonders Frauen diese, meine Geburtsberichte hier lesen und unter ihnen garantiert auch Frauen sind, die eine ähnliche Geburt erlebt haben, möchte ich noch kurz etwas über die ersten Tage eures Wochenbettes schreiben. 

Natürlich waren deine Eltern müder, ausgelaugter als nach einer Geburt, die im Gebärsaal statt gefunden hatte. Nach dem Einleitungsmarathon und dem Geburtsmarathon musste auch noch zusätzlich ein Operation verarbeitet werden, sowohl körperlich, als auch seelisch. Deine Mama hatte 3Tage lang unter deiner Geburt alles gegeben, gemeinsam mit deinem Papa alles probiert und dennoch fehlte ihr der Glücksmoment, den wir normalerweise doch so gerne als schönsten Moment im Leben erwähnen, wenn ihr Mäuse geboren werdet. Es war nicht das Gefühl, es nicht geschafft zu haben – deine Mama war sich da absolut bewusst, dass sie dir durch den Entscheid des Kaiserschnittes unter diesen Umständen den besten Start in dein Leben geschenkt hat, es war das Gefühl, diesen Glücksmoment nicht erlebt zu haben. Bei meinem ersten Besuch bei euch daheim sprachen wir sehr lange darüber und das es absolut in Ordnung wäre, genau diese Enttäuschung  zu empfinden. Ich bot deinen Eltern ein Bonding-Bad für euch an, wohl wissend, wieviel heilendes, emotionales dieses Bad auslösen kann. Und auch hier war dein Papa wieder so wertvoll, für deine Mama, für dich und auch für mich. Denn bei meinem nächsten Besuch erzählten mir deine Eltern, dass dein Papa mit deiner Mama all die Fotos und Videos, die im OP gemacht wurden in Ruhe angeschaut haben, dazu hörten sie die Enya-CD, die einfach nun für immer eure Geburtsmusik sein wird. Und natürlich kamen dabei die Tränen, aber was viel wichtiger war, deine Mama sah, wie glücklich sie und dein Papa auf den Bildern unmittelbar nach deiner Geburt im OP aussah, dass dieses Glücksgefühl bei deiner Geburt da war, sie es nun später mit deinem Papa auf den Bildern sehen konnte, die tiefe Erschöpfung nach deiner Geburt  sie aber verloren glaubte … 

Kleiner 🌸 BEN 🌸, deine Geburt, all die Stunden bis zu deinem ersten Atemzug und deine Eltern, waren für mich berührend, beindruckend, besonders  und trotz des nicht erwartenden Endes dennoch schön. Du hast dir da zwei besonders tolle Menschen ausgesucht, die dich weiter beschützen, behüten und gross werden lassen. Geniesse sie, und lass dir von ihnen einen eigenen “Rock “- Stein bemalen, ob dein Geburtsstein bei euch bleibt oder wieder in die Natur “ausgewildert“ wird, damit jemand anderes ihn findet und ihm hoffentlich Glück bringt, hoffe ich irgendwann zu erfahren. Bis dahin sei von mir VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝 !


🌸 DEAN 🌸

Kleiner, zuckersüßer und schneller „Turbo“ – 🌸 Dean 🌸, du hattest es heute Nacht so eilig und bist fast zur gleichen Zeit wie Baby Ben zur Welt gekommen, so dass meine Kollegin Ramona als deine Hebamme deine wunderschöne und so schnelle Geburt begleiten und geniessen durfte 🤗 Ich verspreche dir, unsere fehlende gemeinsame Gebärsaalzeit holen wir in eurem Wochenbett mit dir und deinen Eltern dafür besonders intensiv nach! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 EMILY 🌸

27. September 2020

Zehn süße, kleine Zehen gehören zu zwei süssen kleinen Füßchen, von mir mit Stempelfarbe auf’s Papier gebracht, die Füßchen an zwei reizend kleinen Beinchen, daran ein wundervoller kleiner Körper mit zwei süssen kleinen Armen, an denen jeweils wieder 5 bezaubernd kleine Fingerchen gezählt wurden, die heute früh, bereits wenige Momente nach der Geburt, ihren Weg in den Mund vom so süssen, wunderschönen Gesicht der kleinen, bezaubernden 🌸 EMILY 🌸 gefunden haben. Sonntagskind EMILY, deine Geburtsgeschichte werden dir deine Eltern einmal erzählen und du wirst staunen, was deine Mama in der vergangenen Nacht für deine Geburt geleistet hat! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝, ich bin dankbar, durfte ich dich und deine Eltern bei eurer Geburt begleiten!


🌸 SHIRIN VALERIA🌸,

28. Juni 2020

Kleine 🌸 SHIRIN VALERIA🌸, du zauberhaftes Wesen mit den vielen , dunklen , langen Haaren . Deine Mama und ich kennen uns nun schon viele Jahre . Zum einen arbeitet deine Mama an dem Ort , wo ich euch Mäusen auf den Weg in die Welt begleite und ab und zu, wenn ich Frauen bei einem Kaiserschnitt begleite , arbeiten wir dann sogar zusammen und zum anderen durfte ich bereits deine Mama bei der Geburt deiner grossen Schwester Zoey helfen. In ihrer Geburtsgeschichte schrieb ich damals , wie zielstrebig und willensstark deine Mama ist , denn obwohl deine Schwester eigentlich ihren Geburtstermin in meiner Ferienzeit hatte, deine Mama wollte unbedingt mit mir ihre Geburt erleben und sie  schaffte es, etwas früher und in meinen letzten Arbeitstagen deine Schwester mit einer wunderschönen Geburt auf diese Welt zu bringen . Als deine Mama mir Ende letzten Jahres Bescheid gab , dass wir uns auf dein Ankommen freuen dürfen , war da schon klar , dass auch du , wie damals deine Schwester, mein letztes Baby vor meinen Sommerferien sein wirst, wir dieses mal aber entspannt an deinen Entbindungstermin herangehen konnten , mein erster Ferientag  war genügend weit weg von deinem geplanten Geburtstag.  Das du uns dennoch 6 Wochen vor deiner Geburt etwas nervös machtest , denn deine Mama spürte bereits mehr Übungswehen als uns lieb war – nun , deine Mama durfte sich da kurzzeitig vom Komfort ihres Arbeitsortes nun aus Patientensicht überzeugen und wenig später mit viel Ruhe daheim ihren Bauch kugelrund anwachsen lassen, bis ihr beide die  Frühgeburtszeit überstanden hattet  . Als wir dann in die Nähe deines Geburtstermines kamen wurde deine Mama – oh wie kenne ich es von meinen Frauen 😎- ungeduldig, deine Schwester kam 9 Tage vor ihrem Termin zur Welt und du schienst es nun überhaupt nicht mehr eilig zu haben . Nur zu interessiert war deine Mama da an Tipps und gut gemeinten Ratschlägen von Rezepten für Wehen fördernde Cocktails oder Teemischungen mit der gleichen Wirkung . Aber ich riet deiner Mama davon ab in einen natürlichen Geburtsprozess einzugreifen , denn du hattest alles Recht der Welt, selbst zu entscheiden , wann du geboren werden wolltest und ich wünschte deiner Mama die Geduld , einfach abzuwarten und ihren süssen Babybauch mit deinen kleinen Fusstritten von innen heraus einfach noch diese so kurze anstehende Zeit intensiv zu geniessen . Es war der Samstag , an dem der kleine , so flinke Lio statt im Gebärsaal im Auto geboren wurde ( ich habe  seine Geburtsgeschichte hier auf dieser Seite  vor deinem Eintrag  aufgeschrieben ) . Es war inzwischen abends und ich hatte Lio und seine Eltern vom Gebärsaal auf die Wochenstation verlegt , alle Dokumente von Lios Geburt geschrieben , den Gebärsaal wieder gereinigt und für die nächste Geburt parat gemacht, als deine Mama mich anrief und mir mitteilte, dass sie eure ersten Geburtswehen fühlte . Wie war dieses Timing perfekt für mich ! Ich rechnete schon von Anfang an bei dir und deiner Mama mit einer schnellen Geburt und war froh , bereits im Gebärsaal zu sein und so alles für dein Ankommen in Ruhe vorbereiten zu könne ( by the way :den Fahrstress bei Lios Geburt hätte ich nicht 2x am gleichen Tag erleben wollen 🙈). Deine Mama musste noch den Babysitter für deine grosse Schwester organisieren und als sie wenig später erneut bei mir anrief , um mir Bescheid zu geben , dass deine Eltern nun unterwegs zu mir in die Klinik waren , spürte deine Mama schon bedeutend intensivere Wehen und dass du mit deinem Köpfchen Druck in  deinem Geburtsweg ausübtest – du wolltest von Anfang an mithelfen auf die Welt zu kommen ! Es war 21 Uhr , als deine Mama mit deinem Papa im Gebärsaal ankam und die Wehen , die deine Mama spürte , kamen nun alle 2 Minuten . Nachdem ich deine Mama untersucht hatte und ich einen sehr guten Anfangsbefund bei deiner Mama ertastet hatte, war klar : entweder , wir erleben deine Geburt noch in den letzten Momenten des alten Tages oder  dann in den ersten Stunden des neuen Tages , der da ein Sonntag war – und ja , wie schon so häufig hier auf meiner Seite geschrieben – ich liiiiiiiiebe einfach diese Sonntagskinder 😉…. Deine Mama hatte  bei deiner Schwester Zoey  mit Hilfe einer Periduralanästhesie ( PDA ) geboren und damals diese Unterstützung als so wohltuend empfunden . Und auch dieses mal ,so war es der unbedingte Wunsch deiner Mama , sollte diese Form der Schmerztheraphie auch  eure Geburt begleiten . Und da du kleine Maus es offensichtlich eilig mit dem geboren werden wollen hattest , mussten auch wir uns mit allen Vorbereitungen für diese PDA beeilen. Dein Papa wärmte deine Kleidchen und dein Geburtstuch im Wärmeschrank an , meine Kollegin Gina half mir, wie so häufig  ( 1001 Dank, liebe Gina 😘) , mit Blutentnahmen und Laborbefunden , die für diese PDA notwendig waren. Deine Mama aber stand am Entbindungsbett , veratmete Wehe um Wehe und kreiste dabei ihr Becken , um dir bei deinem Weg durch den Geburtskanal die bestmögliche Unterstützung zu geben . Ich rate meinen Frauen beim Geburtenkoffer packen all die Sachen dort hinein zu tun , die den Frauen in diesen so speziellen Stunden Hilfe jeder Art seien könnten . Ob das die Lieblingsmusik der Frau ist , wohltuende Düfte oder Massageöle , Energie- und kraftbringende Steine oder Mineralien , Fotos geliebter Menschen,  die Lieblingssnacks zum zwischen den Wehen zum Naschen, Glücksbringer , Teddybären und  auch schon ein Trampolin wurden bei meinen Frauen als wichtig empfunden und  zur Geburt mitgenommen  . Auch rate ich meinen Frauen bequeme Kleidung und ( von Vorteil rote ) warme Socken , die sie in ihrer Bewegungsfreiheit und dem Wohlbefinden  unterstützen , von zu Hause mitzubringen . Deine Mama hat sich nebst ihrer Musikliste , die dein Papa nun für deine Mama aktivierte,  ein zart rosarotes Nachthemd ihrer Mama mitgebracht für eure Geburt , was für eine schöne Geste , die eigene Mama in dieser Form körperlich so nah dabei zu haben , wenn Frau selber Mama wird ! Deine Mama wartete ungeduldig auf die  Ergebnisse der Laborbefunde , die notwendig waren , damit der Anästhesist gerufen und die PDA gemacht werden konnte . Und als diese dann endlich da waren , konnte es gar nicht schnell genug gehen , bis der Anästhesist bei uns war . Es fehlte eine halbe Stunde bis Mitternacht , bis die PDA die Wirkung hatte , die deine Mama und ich uns für deine Mama gewünscht und vorgestellt hatten. Da die schmerzlindernde Wirkung anfangs auf  einer Körperhälfte intensiver als auf der anderen war , brauchte es noch gewisse Lagerungswechsel  ( die deine Mama als “ Fachfrau “ natürlich selbstständig einnahm ) . Nun, da  deine Mama entspannt und schmerzfrei in ihrem Entbindungsbett sass ,untersuchte ich deine Mama erneut , denn sowohl  die Wehen, die  für deine Mama  noch leicht spürbar waren , als auch der immer stärker werdende Druck den deine Mama von deinem Köpfchen her spürte, passten zu den fast 7 cm , die deine Mama bis hierhin ganz alleine geschafft hatte. Damit war klar , du würdest ein Sonntagskind werden ( ein sonniges dazu , denn wir hatten wunderbare Sommertage in dieser Woche ) und deine Mama empfand mit einem mal grosse Lust auf ein Glas  Grapefruitsaft und es war dein Papa , der nun  loszog , um deiner Mama diesen Wunsch zu erfüllen. Danach empfahl ich deinen Eltern , die entspannte Stimmung im Gebärsaal zu nutzen , um sich noch etwas auszuruhen , bevor wieder alle Energie für dein Ankommen benötigt wurde . Deinem Papa gab ich die Matte , die wir normalerweise für Geburten auf dem Gebärhocker nutzen und ein Kopfkissen dazu , einfach um für einen kurzen Moment auf dem Boden des Gebärsaales die Augen zu schliessen und sich entspannen zu können . Deine Mama aber war voller Energie und sie spürte , was ihr Körper trotz schmerzlindernder Anästhesie für Höchstleistungen in diesen Augenblicken  lieferte. Deine Mama und ich besprachen noch einmal letzte Details und Wünsche für deine Geburt , denn wie schon bei deiner Schwester wollte deine Mama soviel wie möglich mithelfen , wenn du dann geboren wirst . Wir hatten nun die Zeit , dass  deine Mama mit dem Menueplan  ihre Essenswünsche  für den Aufenthalt in der Klinik selbst zusammen stellen konnte , und während dessen , es war genau Mitternacht , öffnete sich deine Fruchtblase . Von nun an ging es schnell, du machtest dich, nun da der Muttermund ganz offen war mit deinem Köpfchen weiter auf den Weg durch das Becken deiner Mama . Deine Mama unterstützte dich dabei , indem sie verschiedene Positionen im Bett einnahm und nur alleine durch ihre Bewegungen deine Geburt unterstütze , dein Geburtshelfer kam zu uns und setzte sich an das Bett deiner Mama , dein Papa war ganz nah bei deiner Mama und so auch bei dir . Gemeinsam hörten wir deinen Herztönen zu , die wunderbar unaufgeregt waren und konnten dir die Zeit geben , die du Wehe für Wehe nutztes , um tiefer durchs Becken und so zu dessen Ausgang  und für dich zum Eingang in diese Welt zu kommen . Wir konnten dein Köpfchen bereits sehen und auch die vielen dunklen Haare , die du anscheinend gleich wie deine Schwester hattest .Deine Mama setzte sich nun aufrecht und ich gab ihr einen Spiegel , damit auch deine Mama, gemeinsam mit deinem Papa  dich bereits sehen konnte . Und es war der Moment gekommen , an dem deine Mama sanft schiebend den Druck ausübte, um  dich zu gebären und deine Mama machte das , was sie sich so gewünscht hatte : sie hielt mit ihrer einen Hand gemeinsam mit mir dein Köpfchen , während es geboren wurde , du warst also vom allerersten Moment deines Ankommens in dieser Welt in den Händen deiner Mama ! Auch bei der restlichen Entwicklung deines Körpers hielt deine Mama dich und konnte dich so selbst zu sich auf die Brust  nehmen, während wir  auf die Uhr schauten und deine Geburtszeit feststellten : Du süsses kleines Mädchen kamst als Shirin Valeria,  ein Sonntagskind, in einer wunderschönen,  ruhigen und entspannten Stimmung um 01:14 Uhr auf die Welt . Sofort wurdest du mit deinem warmen , rosaroten Geburtstuch zugedeckt  und in den Armen deiner Mama  öffneten sich deine grossen, dunklen Augen. Dein Papa machte sofort die ersten Fotos von dir und so glücklich deine Mama war , du zeigtest uns, kaum auf der Welt , wie scheinbar hungrig du schon warst , denn all deine Fingerchen gingen suchend in den Mund und deine Mama legte dich an ihre Brust , damit du bei ihr trinken konntest . Das du damit natürlich auch wunderbar die Nachgeburtsphase unterstütztes, sei nur nebenbei erwähnt , denn das Trinken am Busen erzeugt bei der Mama Nachwehen und so konnte auch deine Placenta fast “nebenbei “ geboren werden . Dein Geburtshelfer untersuchte dich ein erstes mal bei deiner Mama und wir alle freuten uns darüber , wie entspannt und wach blickend du anscheinend warst. Deine Mama küsste dich immer wieder und sprach mit dir und es fiel ihr sichtbar schwer , dich zum ersten mal loszulassen , damit dein Papa  gemeinsam mit mir dein Gewicht und deine Länge messen konnten : fast 4200 g zeigte die Waage an ! Ein stolzes Gewicht für so eine kleine Dame , aber für deinen Papa , der dich nun gemeinsam mit deiner Mama in deine Kleidchen kleidete warst du so klein , so klein ! Deine Mama war so euphorisch , so überglücklich über das Erlebte , deinem Papa  sah man die Freude und vor allem den Stolz genau so an , er machte , wie bei deiner Schwester ganz bedächtig immer wieder Erinnerungsfotos und als deine Mama sich viel später am frühen Morgen etwas erfrischte , hielt er dich ganz sanft in seinen Armen , beschützend und verliebt -es war ein wunderschöner friedvoller Anblick. 

Süsse 🌸 SHIRIN VALERIA 🌸 , Frauen nach der Geburt ihres Babys  so überglücklich zu sehen , wie ich und dein Geburtshelfer es bei deiner Mama erleben durften , was für ein schönes, befriedigendes Gefühl gibt das uns , die wir bei der Geburt eines kleinen neuen Menschen mit dabei sein dürfen. Ich wünsche deinen so wundervollen Eltern , dass sie dieses Glücksgefühl von deiner Geburt nie vergessen werden und immer und immer wieder damit beschenkt werden , wenn die Erinnerung an jedem deiner nun folgenden Geburtstagen ihnen ein Lächeln in ihre Gesichter zaubert ! Süsses kleines Mädchen, SEI VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝!


🌸 LIO 🌸

27. Juni 2020

Kleiner süsser und so superschneller 🌸 LIO 🌸 , eigentlich müssten deine Eltern hier deinen Geburtsbericht niederschreiben, denn du kleiner Mann hattest es vor 8 Wochen so eilig mit deiner Geburt,  dass deine Eltern am Tag deines Ankommens sich zwar noch auf den Weg in die Klinik begeben haben , du aber bereits auf der Fahrt dorthin das Licht der Welt erblickt hast – deine Mama hat eure Geburt  ganz alleine , nur mit Hilfe deines Papas geschafft! Schon bei deiner grossen Schwester Lucie , deren Geburt ich  als Hebamme begleiten durfte, ging es sehr schnell und ich schwärmte noch lange von ihrer so schönen Weise , geboren zu werden . Und auch für deine Geburt , das ahnten wir alle , würden wir nicht viel Zeit benötigen und tendenziell würden dein Geburtshelfer und ich  „ nur ” durch unsere Anwesenheit deiner Mama die Sicherheit geben , eure Geburt in der Badewanne -das war jedenfalls der geplante Geburtsort – ganz alleine zu schaffen . Am Vorabend deines grossen Tages war ich bei einem Abschiedswochenbettbesuch eines meiner Aprilbabys ganz in der Nähe der Klinik und ich dachte mir noch , wie perfekt im Timing wäre es , würdest du jetzt die ersten Zeichen geben , geboren werden zu wollen . Ich hatte es immer als Herausforderung für eure Geburt angesehen, rechtzeitig im Gebärsaal anzukommen und hoffte inständig , dass du entweder Wochentags deinen Geburtsbeginn hättest , wenn ich bereits im Aargau arbeitend  unterwegs sein würde oder falls nicht , dann in der Nacht , wenn die Autobahnen leer und dieses mir ein schnelles Fahren in den Gebärsaal möglich macht . Das du zeitgleich an diesem besagten Freitag Nachmittag mit deiner Mama um dich herum bei eurem Geburtshelfer zu einer Schwangerschaftskontrolle warst , erzählte mir deine Mama erst nach deiner Geburt im Gebärsaal . Auch euer Geburtshelfer wusste um die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Geburt bei deiner Mama . Deshalb bot er deiner Mama an, an diesem Freitag  sie zu untersuchen, um eine eventuelle unbemerkte Öffnung deines Geburtsweges auszuschliessen . Deine Mama lehnte aber ab , sie wollte dir die Zeit und das Timing gönnen , welches du für dich bräuchtest und ausserdem hatte deine Mama das Gefühl ,dass es dir noch so gut bei ihr gefällt , dass du noch einige Zeit Wärme und Geborgenheit der Gebärmutter geniessen wolltest . Nun , das Gefühl war trügerisch , denn am nächsten Morgen schienst du deine Neugierde auf die Aussenwelt schlagartig zu bekunden. Ich sass beim Frühstück mit meiner Familie , als ich den Namen deiner Mama auf meinem Handydisplay aufleuchten sah und als ich den Anruf entgegen nahm , hörte ich , wie dein Papa deine Mama gerade fragte , ob er ihr etwas zu Essen zubereiten soll , deine Mama erwiderte bevor sie mit mir sprach , dass sie keinen Hunger hat und  „wie“ sie es zu deinem Papa sagte , da war für mich  klar , dass es von nun an für alle Beteiligten eilig voran gehen musste , denn ich wusste am Tonfall deiner Mama , dass die Wehen , die deine Mama erst seit 10 Minuten spürte , bereits sehr intensiv waren . Deine Mama fragt mich , ob ich bereits und zufälligerweise im Aargau war ,was ich verneinte und wir mussten uns auch gar nicht gross über ihre Befindlichkeit austauschen , denn alles was wir verabredeten, war, dass wir alle uns so schnell als möglich auf den Weg in die Klinik begeben würden. Während deine Eltern noch auf den Babysitter für deine grosse Schwester warteten , packte ich meine Sachen und kaum war ich angezogen und im Auto aus der Garage heraus , rief dein Papa mich an , dass auch sie nun losfahren würden . Ich hörte deine Mama im Hintergrund eine Wehe veratmen und für  mich war da bereits klar , dass die Chance , dass ich es rechtzeitig nach Aarau schaffen würde , verschwindend klein war . Ich sagte deinem Papa, er soll euch vorsichtig aber zügig in die Klinik fahren und dass ich meine Hebammenkolleginnen informieren würde , alles für deine Geburt vorzubereiten und notfalls ohne mich mit ihrer Hilfe dich auf die Welt kommen zu lassen . Samstag vormittags von Luzern nach Aarau zu fahren , ist genauso verkehrsintensiv , wie Freitags am Nachmittag und so fuhr ich innerlich immer mal wieder fluchend zwischen lauter entspannten Wochenend-Einkaufs-Trödlern Richtung Aarau . Ich hoffte , dass die Route Richtung Zürich mich schneller voran brachte , da der Weg über Luzern tendenziell mehr Verkehr hatte . Ich rief aus dem Auto im Gebärsaal an und meine Kollegin Annegret war im Dienst ( 1001 Dank für alles ❤️ ) die ich im Schnellbriefing  über deine Mama und ihre Wünsche aufklärte und sie bat , alles für deine Geburt vorzubereiten und gegebenenfalls dich kleine Maus bei deiner Geburt zu unterstützen. Ich war auf Höhe Würenlos ( also etwa auf der Hälfte der Strecke ) als dein Papa mich erneut anrief und es war mir in diesem Augenblick schon instinktiv klar , du warst auf der Welt ! Und dein Papa bestätigte es mir : du warst  soeben geboren worden ! Und dann sagte er mir , dass ihr aber noch  gar nicht in der Klinik angekommen seid , sondern  deine Mama dich in eurem Auto zur Welt gebracht hatte und ihr nun auf die Ankunft des Rettungswagen warten würdet .  Ich gratulierte deinen Eltern, fragte , wie es deiner Mama  und dir ginge und ob es auch deinem Papa gut geht . Er konnte mir bestätigen ,dass es euch dreien prima ginge und du kleiner Mann rosig warst und gut Luft holtest . Euer rotes Geburtstuch, dass auch deine Schwester bei ihren ersten Atemzügen vor Kälte, grellem Licht und Nässe geschützt hatte ,  hatte dein Papa bei der Abfahrt vorsorglich auf den Rücksitz eures Autos platziert und so konntest auch du unmittelbar nach deiner Geburt in diesem Tuch schützend eingehüllt werden. Als der Rettungswagen in Sichtweite war , verabredeten wir uns  in der Klinik und ich konnte eine Winzigkeit entspannter und langsamer Richtung Gebärsaal fahren , wohl wissend , dass die Crew des Rettungswagens dich mit deinen Eltern sicher zu uns bringen würde . Als ich im Gebärsaal ankam , wartete bereits dein Geburtshelfer auf dich und zusammen gingen wir zur Rettungsstelle unserer Klinik , wo auch du mit deiner Mama gerade ankamst . Dein Papa folgte euch mit eurem nun wohl für immer und ewigem  „Geburtsauto “ und kam etwas später mit euren Taschen  im Gebärsaal an . Wie mag es wohl einer Frau gehen , die soeben vollkommen überstürzt und  improvisiert ihr Baby an einem Ort zur Welt gebracht hat , der vielleicht nicht gerade der optimalste Platz für so ein tiefgreifend, emotionales, bedeutsames  Ereignis wie die Geburt des eigenen Kindes ist ? Nun, die Crew des Rettungswagens, deren mitfahrende Hebamme, dein Geburtshelfer und ich, wir alle  im Lift auf dem Weg in den Gebärsaal,  fühlten eine fröhliche, aufgekratzte Erleichterung, dass deine Geburt ohne professionelle Hilfe problemlos verlaufen ist und es dir und deiner Mama einfach nur sehr gut ging. Deine Mama aber hielt dich in ihren Armen  fest in deinem Geburtstuch  und sie strahlte eine unglaubliche und wunderschöne Aura aus , die wohl nur und einzigartig Frauen haben können , die soeben einem kleinen Menschenwesen das Leben geschenkt haben und ihre Glücksgefühle noch gar nicht greifen können. Nachdem sich die Rettungswagen-Crew nach Erledigung der letzten formellen Dinge verabschiedet hatte ( sie schenkten dir  zum Schluss einen sehr süssen Teddybären mit Rettungsweste als Erinnerung an eure Fahrt mit ihnen ) , umarmten deine Mama und ich uns erst einmal und wir zwei mussten einfach lachen vor Glück und Freude und deine Mama erzählte mir eure Geburtsgeschichte . Und nachdem ich deine Mama einfach nur einen Moment “ankommen “ lassen, sich fallen lassen und sie die Anspannung der letzten Stunde lösen konnte , wurde nun wenigstens deine/ eure  Placenta im Gebärsaal geboren . Dein Papa kam wenig später im Gebärsaal an und er hatte den kleinen Kinderkoffer mit den vielen farbigen Eulen darauf  in der Hand , der auch bereits bei der Geburt deiner grossen Schwester mit im Gebärsaal dabei war und die Kleidchen für sie und nun auch für dich beinhalteten . Natürlich war auch dein Papa aufgekratzt und dabei aber so glücklich , immerhin durfte er sich nun auch Geburtshelfer nennen. Nachdem dein “ärztlicher“ Geburtshelfer bei deiner Erstuntersuchung definitiv bestätigen konnten , dass du gesund und wohlauf bist , konnte dein väterlicher “Geburtshelfer “  dein Gewicht und deine Länge feststellen . Wir machten noch jede Menge Erinnerungsfotos : du mit deiner Mama , du mit deinem Papa , deine Eltern mit dir in der Mitte , dein “fast“ -Geburtshelferteam mit dir und natürlich alle gemeinsam mit dir in deinem roten Geburtstuch … Deine Mama formte bei diesem Bild absolut gerechtfertig das Victory-Zeichen mit ihren Fingern . Nun wurde es Zeit , dass auch dein Papa „ankommen “ durfte , nichts musste im Moment getan werden , alle Zeit der Welt durfte nun für das einfach geniessen und sich bewusst werden , dass deine Geburt geschafft und vorbei war, genutzt werden und er hielt dich und deine Mama verliebt im Arm, streichelte und küsste seinen, wie er sagte, Stammhalter 😎 immer wieder und deine Mama natürlich auch und er erzählte , wie auch bei euch der Verkehr auf der Strasse auf dem Weg in die Klinik  deinen Papa dazu zwang , auf  Umwegen über Feldwege auszuweichen, die dennoch ein schnelleres Ankommen in der Klinik versprachen , wie deine Mama dann aber schnell merkte ,dass du geboren werden wolltest und deine Mama deinen Papa bat , einfach nur das Auto anzuhalten , dein Papa aber noch soweit in die „ Zivilisation “  weiter fuhr, bis er hinter dem erst besten Haus, einem Autogeschäft, anhielt , dort deine Eltern dich gemeinsam in ihren Armen empfingen und die Inhaberin des Autogeschäftes in der Zeit den Rettungswagen alarmierte und diesen Rettungswagen dann auch zu eurem Auto lenkte. Die Autohausdame brachte als „Ersthelferin“ danach deinen Eltern etwas zu trinken und als das dein Papa mir erzählte , fiel deinen Eltern ein, dass in ihrer Tasche eine Flasche Champagner darauf wartete , geöffnet zu werden. Die Suche nach ein paar passenden Gläsern für das edles Getränk dauerte  länger als deine ganze Geburt ☺️  aber  letztendlich stiessen wir auf eure  so spezielle Geburt an , auf dich , deinen tollen Papa und deine so wundervolle , unglaubliche Mama ! 

Lieber, so süsser  🌸 LIO 🌸 , später , als dein Papa dir deine zauberhaften Kleidchen anzog , bekamst du deinem Namen zu Ehren kleine  Babyschuhe mit  einem Löwen darauf angezogen . Du wurdest , ganz genau wie deine Schwester nach ihrer Geburt, in ein zweites, rotes, neues  Geburtstuch gewickelt , welches dein Papa extra für die Geburt deiner Schwester gekauft und dieses nun auch für dich genutzt wurde  . Diese Tuch ist so weich und wunderschön , es wäre schade ,würde es nie wieder im Gebärsaal zum Einsatz kommen ….und da du den ersten Kontakt mit Badewasser nicht wie geplant in der Geburtsbadewanne , sondern erst bei dir zu Hause gespürt hast , plädiere ich nur zu gerne dafür , in ein paar Jahren doch noch einmal deine Eltern IM Gebärsaal und WÄHREND einer (vielleicht Wasser-) Geburt deiner kleinen Schwester oder deines kleinen Bruders zu betreuen und diese Tuch erneut benutzen zu können …. jedenfalls habe ich das bei deinen Eltern immer mal wieder bei meinen Wochenbettbesuchen bei euch daheim leise  angetönt 🙈☺️ … Bis dahin wirst du aber deine wundervollen Eltern und deine süsse , grosse Schwester Lucie geniessen können ,  als kleiner , so schneller LIO !  Lass dich verwöhnen , lass es dir in dieser deiner  Familie gut gehen und sei auch von mir

 VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 NICOLAI EMIL 🌸

17. Juni 2020

Kleines Wunder 🌸 NICOLAI EMIL 🌸, du bist wirklich ein kleines Wunder für deine Familie , denn wie schon bei deinem grossen Bruder Teo , so mussten auch bei dir deine Eltern einiges an Geduld, Hoffen, Bangen  und ganz viel Liebe investieren , damit deine Mama und dein Papa letztendlich mit dir, deine Mama um dich herum, bei mir zum geburtsvorbereitenden Gespräch in meiner Praxis gegenüber sassen. Wie schon bei Baby Ben , den ich hier auf meiner Seite vor dir begrüsst habe , hat auch bei dir deine Tante dir und deinen Eltern zuerst bei mir einen Platz in meiner Hebammenagenda  gesichert, denn bei der Geburt deiner Cousine Anna durfte ich bereits die Hebamme deiner Tante sein und es ist für mich natürlich immer speziell und besonders schön , wenn ich quasi als Familienhebamme im wahrsten Sinne des Wortes helfen darf, die Familie zu vergrössern . Als dann deine Eltern in meiner Praxis mir gegenüber sassen , kannte ich bereits schon deshalb etwas deine und die Geschichte deines grossen Bruders . Und deine mir so sympathischen und schon fast vertrauten Eltern hatten , vielleicht auch weil eure Familiengeschichte schon speziell genug war , nur den einen Wunsch : Sie wollten dich gesund in ihren Armen halten wenn du in dieser Welt ankommst ! Es ist nun schon fast 9 Wochen her , als du morgens deinen Startschuss für deine Geburt gabst . Deine Mama verlor dein Fruchtwasser und spürte bereits die ersten vereinzelten Kontraktionen und rief mich an und wir verabredeten uns für eine erste Kontrolle in meiner Praxis . Auf dem Weg dorthin regnete es so unglaublich stark , dass das Fahren auf der Autobahn eher einem  Surfen in einer Wasserwelle  glich , denn die Fahrbahn war überschwemmt und die Sicht prekär. Während ich nur langsam vorwärts kam, hatte ich 3 Gedanken . Zum einen hoffte ich , dass dein Papa trotz Nervosität die Nerven behielt und  dich und deine Mama durch das Unwetter sicher zu mir brachte , dann dass die Natur mit diesen Wassermassen vielleicht schon eine Wassergeburt ankündigen will und dass ich zum dritten  sehr froh war , dass deine Mama offensichtlich noch am Anfang eurer Geburt stand , sonst wäre die Chance , dass ich zu eurer Geburt zu spät kommen könnte, bei dem Tempo mit dem ich voran kam , sehr hoch gewesen ( ich hatte da bereits die nächste meiner Frauen gedanklich im Hinterkopf , bei der ich eine sehr schnelle Geburt erwartete )  . Aber wir alle kamen heil in meiner Praxis an und die erste Untersuchung zeigte , dass es dir und deiner Mama gut ging , dein Papa sich unglaublich glücklich auf dich freute und du wirklich begonnen hattest , dich auf deinen Geburtsweg zu begeben. Zwar war der Muttermund deiner Mama erst langsam am sich öffnen , aber du drücktest bereits mit deinem Köpfchen ordentlich auf diesen , halfst bei deiner  Geburt also von Anfang an, wie du es nur konntest . Es war das schlechte Wetter , was mich dazu veranlasste , deinen Eltern bereits den Weg in die Klinik vorzuschlagen , denn weiterhin kamen die Wassermassen vom Himmel auf die Erde und obwohl ich deine Mama so einschätzte ,dass sie auch noch gut für ein paar Stunden in ihrem zu Hause mit Wehen verbringen konnte , ich wollte deine Eltern einfach nicht in eine Gefahrensituation auf der Strasse bringen und so fuhren wir gemeinsam aus meiner Praxis los und kamen vormittags im Gebärsaal an . Deine Mama setzte sich, während erneut deine Herztöne von mir kontrolliert wurden,  auf den Pezziball und  ich zeigte ihr, wie sie mit Hilfe von kreisenden Bewegungen ihres Beckens besser durch ihre / eure  Wehen kommen könnte . Dein Papa massierte zusätzlich die schmerzenden Stellen bei deiner Mama  immer dann , wenn eine Wehe von deiner Mama verarbeitet werden musste . In den Pausen aber packte dein Papa eure Tasche aus und holte nebst Kamera und Proviant für deine Eltern dein Geburtstuch und deine Kleidchen hervor und sowohl das Geburtstuch , als auch ein süsses kleines blaues Mützchen mit Mariechenkäfern darauf war schon Monate zuvor in diesem Gebärsaal , es hatte bereits deine Cousine Anna bei ihrer Geburt begleitet. Da die Wehen deiner Mama nun inzwischen immer wie intensiver wurden , gab ich deinem Papa die Menueauswahl für das Essen in die Hand und bat ihn , für deine Mama und ihn sich etwas auszusuchen . Ich dachte , für deine Mama wäre das Auswählen in der jetzigen Situation eher Nebensache , aber deine Mama liess sich in ihren Wehenpausen nicht nehmen , selbst ihre Wahl zu treffen und den Salat , den dein Papa eigentlich für sich nehmen wollte , wurde von ihr unter der Rubrik „ Geruchsbelästigung “ kategorisch abgelehnt 🙅‍♀️ ☺️. Einen anderen Geruch hatte sie sich aber für deine Geburt gewünscht bzw immer vorgestellt , der Duft der Liebe und für mich immer auch der Duft des Geboren werden  und des wieder Gehens in und von dieser Welt : der Rosenduft . Und weil nun der Muttermund deiner Mama bereits schon zur Hälfte geöffnet war , liess ich für sie das Wasser in die Gebär-Badewanne ein und tat zum Schluss Essenzen der  Rosengeranie mit ins Wasser . Ich bevorzuge diesen blumig-Rosen- rosig warmen Duft ,der nicht ganz so intensiv wie Rosenöl ist . Die Rosengeranie gehört zu den mir sympathischsten Frauenheilpflanzen , wirkt sie doch harmonisierend , krampflösend ,  Angst-und spannungslösend . So lange , wie das Wasser brauchte , die Wanne zu füllen , ergriff deine Mama das Seil ,um sich an ihm zu halten, so blieb sie aufrecht und konnte dennoch ihre Beine entlasten . Ein Wärmekissen am Schambein nahm ihr etwas den Dehnungsschmerz , den dein immer wie tiefer ins Becken deiner Mama tretendes Köpfchen verursachte . Und als ob das noch nicht ausreichte , hatte deine Mama damit zu tun , einen nicht endenden Schluckauf  zu bewältigen , allerdings mussten wir mehr darüber lachen , denn nicht nur sie , auch du warst offensichtlich so ein kleiner Fruchtwassertrinker  , der mit seinem Schluckauf bereits in der Schwangerschaft den Bauch deiner Mama   in gleichmässigem  „Hicksen“ bewegt hat und nun dafür wohl das „Hicksen “ deiner Mama zu spüren bekamst . In der Wanne konnte deine Mama sich sofort besser entspannen , sich freier bewegen , das schwerelose Gefühl nutzen und sich einfach fallen lassen .Dein Papa liess nun die Musik laufen , die deine Mama sich für deine Geburt zusammen gestellt hat und deine Mama , trotz intensiver Wehen , sah einfach nur wunderschön aus ! Deine Mama war noch nicht mal eine Stunde in der Badewanne , als ihr Muttermund schon fast ganz geöffnet war . Und du , der du schon die ganze Zeit mit deinem Köpfchen mithalfst , wie du nur konntest, gabst deiner Mama immer wie mehr das Gefühl , bereits mitdrücken zu müssen . Dafür war es aber noch zu früh und ich schlug deiner Mama vor , in solchen Druckmomenten eher ganz flach und schnell zu atmen , um so das Druckgefühl etwas zu überlisten . Auch wurde es Zeit , dass euer Geburtshelfer sich zu uns gesellte , um in den letzten Momenten der Geburt deiner Mama mit beizustehen. Von der Playliste deiner Mama lief jetzt aus den Lautsprechern „ Bridge Over Troubled Water “ von Simon & Garfunkel und ich dachte mir , was für ein perfektes Lied für einen ankommenden neuen Menschen und seine Eltern dieses wunderschöne Stück doch ist . Hatte deine Mama bisher immer ein Lächeln für uns und natürlich für dich auf ihren Lippen , musste sie in der letzten Phase eurer Geburt mit Übelkeit lernen umzugehen . Jede Wehe brachte nun deinen Papa dazu , deiner Mama ganz viel Zuversicht zu geben und nebenher im Wechsel die Brechschale , das Wasserglas und ein feuchtes Tuch für das Gesicht deiner Mama zu reichen , denn die leistet inzwischen Schwerstarbeit . Inzwischen durfte deine Mama nun versuchen , aktiv dich tiefer zu schieben und sie machte das richtig gut ,nur du schienst von soviel Kraft, die deine Mama da entwickelte, eher überfordert zu sein , denn deine Herztöne zwangen deine Mama nun , statt dem Druckgefühl nachzugeben , nur noch ganz tief Luft einzuatmen , um dir ein Höchstmass an Sauerstoff über die Nabelschnur zu geben . Wir wiederholten das Ganze noch bei einigen Wehen , entschlossen uns dann aber ,um deiner Sicherheit wegen , deine Mama aus der Badewanne zu nehmen , das Gebärbett in einen Gebärstuhl umzubauen und deiner Mama und dir durch die sitzende Position, mit Hilfe der Schwerkraft an Land die letzten Momente eurer Geburt zu erleichtern . In der Badewanne sagte ich deiner Mama noch , sie solle sich von ihrem Babybauch verabschieden . Nun war genau der Moment gekommen: es war 3 Minuten vor halb 4 an diesem Mittwoch Nachmittag , als wir dich , kleinen Mann deiner Mama auf den Bauch und in die Arme deiner Eltern legen durften . Du zeigtest sofort ,dass deine Lungen wunderbar funktionieren und ich schrieb in meine Geburtsdokumentation nebst Geburtszeit , Geburtslage , APGAR-Wert und Nabelschnurbefund auch , dass in dem Augenblick deiner Geburt , an einem außerordentlichen Regentag , der Regen aufhörte und die Sonne zum Vorschein kam . Ich glaube , deine Mama und dein Papa haben diesen Sonnenschein draussen nicht wirklich mitbekommen , denn ihre Augen waren natürlich nur auf dich, ihren so wunderschönen kleinen Sohn gerichtet . Dein Papa machte sofort ganz viele Fotos von dir und auch ich genoss den Augenblick , zu sehen , wie deine Mama , zwar erschöpft , aber doch so glücklich aussah . Viel später , als du bereits schon intensiv bei deiner Mama die ersten Tropfen Muttermilch getrunken hattest und dein Papa dich in deine süssen Kleidchen kleidete, brachtest du uns bereits zum Lachen, denn hatte deine Mama unter der Geburt mit Schluckauf zu kämpfen , zeigtest du uns nun , dass du diesen Schluckauf auch hier nun bei uns auf der Welt beherrscht ☺️. Erneut lief das “ Bridge Over Troubled Water “ Lied und ich sagte deiner Mama , wie wunderschön diese Lied  doch zu der momentanen Situation passt . Und deine Mama sagte mir , dass sie dieses Lied für ihre Geburtsliederliste gewählt hatte , weil es das Lieblingslied ihres Papas war ,der als dein Grossvater nicht auf dieser Welt, sondern  von irgendeinem Punkt im Universum zu dir und zu euch schauen wird. Wie schön, war er in diesem so speziellen Moment auf diesem Weg mit bei euch ! 

Kleiner wundervoller NICOLAI EMIL , inzwischen habe ich dich schon viele Momente im Wochenbett bei deiner Familie daheim geniessen dürfen  ( deine Mama war immer darauf bedacht , dass ich dich bei jedem Besuch einfach nur so in den Armen wiegen und mit dir kuscheln  durfte) . Ich konnte deine  Familie mehr kennen lernen , dein grosser Bruder Teo ist der wundervollste und absolut bezauberndste grosse Bruder , den man sich dir wünschen kann . Dein Papa ein toller , umsichtiger Helfer für alle Situationen . Dein anderer Grosspapa hat für Teo und dich eine Sprossenwand in einem Spielzimmer nur für dich und Teo montiert , in sicher einem halben Jahr wirst du in diesem Zimmer mit deinem Bruder die lustigsten Sachen erleben ! Bevor ich dich hier von Herzen Willkommen heisse , möchte ich aber noch deiner Grossmutter ein paar Worte widmen . Sie konnte dich nach deiner Geburt in ihren Armen halten , dein weiteres  Grosswerden wird sie aber nicht auf dieser Welt erleben , sondern, und da bin ich mir sehr sicher ,  gemeinsam mit deinem Grossvater dich, Teo, Anna, deine Eltern und deine ganze Familie von irgendeinem schönen Punkt im Universum begleiten. Ich durfte deine Grossmutter bereits bei der Geburt deiner Cousine Anna kennenlernen .Deine Grossmutter war ebenfalls wie ich Hebamme und es ist für mich natürlich eine riesengrosse Ehre , wenn mir eine Kollegin ihre Töchter für die Geburt anvertraut . Bei deiner Cousine Anna begleitete deine Grossmutter  deine Tante sogar noch zu Schwangerschaftskontrollen in meine Praxis und gemeinsam beurteilten wir die Herztonkurve deiner Cousine . Auch bei dir übernahm sie ganz viel „ Vorarbeit “ in den letzten Tagen der Schwangerschaft deiner Mama . Ich war sehr berührt ,durfte ich sie bei einem Besuch bei dir daheim noch einmal sehen und ihr zu ihrem wunderschönen Enkelkind gratulieren. Deine Grossmama war eine wundervolle , starke , mutige und selbstbestimmte Frau , die alleine durch ihren Beruf vielen Menschen Glücksmomente geben konnte . Sie selbst hat 3 wunderbaren starken Frauen das Leben geschenkt und dadurch gesorgt , dass sie durch ihre Töchter weiterleben wird . Deine Grossmutter hat meinen allergrössten Respekt und ich verneige mich vor ihr und du ,

lieber 🌸 NICOLAI EMIL 🌸 , wirst sie durch deine tolle Familie immer und immer wieder spüren… SEI VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 BEN 🌸

7. Juni 2020

Zuckersüsser kleiner 🌸 BEN 🌸, normalerweise rufen eure Mamas bei mir an, um einen Termin für ein Kennenlerngespräch zu vereinbaren oder  mich gleich  für eine Beleghebammenbegleitung zu engagieren . In deinem Fall war es zuerst deine Tante , die, kaum war bekannt , dass du unterwegs und sie damit zur Tante wird ,  vorsorglich für deine Mama und deinen Papa einen Platz in meiner Betreuungsagenda für deine Eltern reservierte , denn schon ihren Sohn ,  deinen Cousin Lenn , durfte ich bei seinem Ankommen in diese Welt begleiten ( und ihn halte ich immer noch auf dem Titelbild meiner Beleghebammen -Facebookseite gut sichtbar  in meinen Händen ☺️ ) . Als deine Mama sich dann bei mir meldete , konnte ich ihr den bereits vorresevierten Platzt nur noch bestätigen und dennoch bestand ich , wie bei all meinen Paaren die ich noch nicht persönlich kenne  , erst einmal auf das Kennenlerngespräch in meiner Praxis. Eigentlich war das bei deinen Eltern unnötig , denn schon beim Öffnen der Praxistür, quasi mit dem ersten Augenblick ,  war mir klar , dass deine Mama und dein Papa und ich ganz wunderbar zusammen passten, nach so vielen Jahren darf ich mich rühmen , inzwischen ein Auge dafür zu haben … Deine Mama gab in diesem  Kennenlerngespräch unumwunden zu , in Bezug auf eure Geburt  sehr verunsichert und vor allem unvorbereitet zu sein . Sie hatte bewusst noch keine Geburtshilfe -Bücher , Videos oder Geburtsberichte über sich ergehen lassen. Einzig die Geburtsgeschichte von Lenn hatte sie sich von ihrer Schwester erzählen lassen . Lenn kam damals  mit einem geplanten Kaiserschnitt  zur Welt und deine Tante hatte nur schöne Erinnerungen daran , die sie deiner Mama erzählte  und so schien es für deine Mama eine gute Option , dass auch du per Kaiserschnitt geboren werden könntest. Grundsätzlich  akzeptiere ich es , wenn eine Frau sich für diesen Weg der Geburt entscheidet,  unterstütze sie und ihren Partner und tue alles mir  hebammenmögliche , dass auch eine Geburt im Operationssaal zu einem liebevollen Beginn für ein neues Menschenkind wird. Wenn ich aber wie bei deiner Mama im Gespräch spüre, dass so definitiv dieser Entscheid noch nicht feststeht , kommen natürlich meine Hebammengene besonders zum Vorschein und ich versuche , im Gespräch Vertrauen zu wecken und Ängste zu nehmen , meine Geburtsphilosophie zu erklären und so unter Umständen doch noch die Möglichkeit erschaffe , dass ihr kleinen Mäuse das Licht der Welt im Gebärsaal erblickt . Die grösste Angst , die deine Mama hatte und die eigentlich fast jede Frau vor der Geburt ihres ersten Kindes spürt , war die Angst vor dem eigenen Kontrollverlust . Nicht wissend , was auf einen zukommt und nicht wissend , wie man in dieser noch unvorstellbaren, so aussergewöhnlichen Situation reagiert , sich unter Umständen fallen und sich in einer äusserst intimen Situation  einfach seinen Körper seinen Geburtsweg gehen lassen- das muss Frau erst einmal lernen und akzeptieren können . So wichtig ist es daher , dass Geburten in einem vertrauten , intimen Rahmen stattfinden dürfen , das die Begleitpersonen das uneingeschränkte Vertrauen der werdenden Mama geniessen und nicht verspielen dürfen . Ich erklärte deiner Mama , dass ich als Beleghebamme die Möglichkeit habe , meine Frauen nie alleine unter der Geburt zu lassen, alle ihre Wünsche kennen zu lernen und zu akzeptieren und zu versuchen , diese so gut wie möglich umzusetzen. Ich besprach mit deiner Mama und deinem Papa die Möglichkeit der Periduralanästhesie und diese Option der Schmerzlinderung war deiner Mama sehr sympathisch. Ich nenne die PDA häufig meinen Rettungsanker . Wenn unter der Geburt den Frauen die Energie verloren geht oder die Geburtsschmerzen nicht mehr tolerierbar sind, darf Frau danach greifen und häufig erlebe ich es , dass meine Frauen in der Gewissheit , das dieser Rettungsanker jederzeit für sie existiert , ihn letztendlich gar nicht benötigen . Deine Mama brachte unser Gespräch nun dazu , eine normale Geburt unter Umständen doch anzustreben und mit jedem weiteren Besuch in meiner Praxis war sie immer wie mehr der Überzeugung und bekam das Vertrauen in sich und  ihren Körper , dass sie es schaffen würde , mit dir und deinem Papa im Gebärsaal deine Geburt zu erleben .  Als du dann an einem Samstag Nachmittag mit den ersten, schon sehr regelmässig kommenden Wehen den Startschuss für deine Geburt gabst , fuhr ich sofort von zu Hause in den Aargau los . Ich wollte deiner Mama die Sicherheit geben , dass ich für sie sofort da bin , wann immer sie mich brauchen würde. Deine Eltern kamen zuerst in meine Praxis und bevor ich deine Mama untersuchte , atmete ich mit ihr durch  mehrere Wehen , solange , bis deine Mama ganz alleine und in Perfektion durch die schon sehr gut und häufig kommenden Wehen kam . Obwohl ein Kaiserschnitt noch ein wenig und die PDA nach wie vor für deine Mama ein Thema waren , durch die Atmung fühlten sich die Wehen leichter durchlebbar an und  deine Mama fühlte sich immer mehr bestärkt , dass diese Geburt mit diesen Wehen auch ohne Kaiserschnitt zu schaffen sei . Ich hatte deinen Eltern im geburtsvorbereitenden Gespräch erklärt , dass es für den Geburtsverlauf besonders gut wäre , wenn die Frauen ihre ersten 4 cm der Muttermundseröffnung ohne Eingreifen in den Geburtsprozess durch das Geburtshilfeteam schaffen und weil ich bei deiner Mama einen sehr guten Anfangsbefund ertasten konnte , aber die 4 cm noch nicht geschafft waren , wollte deine Mama diese besagten 4 cm bei sich daheim erlaufen und weil es dir laut deiner Herztonkurve gut ging und dein Papa durch seine Ruhe und Besonnenheit ganz viel Sicherheit für deine Mama ausstrahlte , war das eine sehr gute Idee .Wir waren uns inzwischen  zu diesem Zeitpunkt sowieso alle einig , dass deine Mama eigentlich und sowieso zum gebären geboren war 😊! Es war 3 Stunden später , als deine Eltern und ich uns im Gebärsaal wieder trafen , deine Fruchtblase war inzwischen gesprungen und die Kontraktionen deiner Mama nun noch einmal um einiges intensiver . Als ich deine Herztöne erneut kontrollierte , löstest du eine kurze Aktionseinheit bei mir aus , denn deine Herztonkurve verlangsamten sich schlagartig und deine Mama musste ordentlich Luft und damit Sauerstoff für dich einatmen , wir bewegten deine Mama mehrmals in verschiedene Positionen und gaben ein Medikament , was die Wehen für den Moment verhindern sollten , so lange , bis wir mit deinen Herztönen wieder zufrieden und du und deine Eltern entspannt waren  . Ab diesem Moment war deine Mama   wieder mobil und auf den Beinen, sie probierte alles , was ich ihr an Positionen und Bewegungen vorschlug um leichter durch die Wehen zu kommen, aus , war wissbegierig und  neugierig , was alles möglich und machbar war . Sie probierte die  Sprossenwand aus und schaukelte  ihr Becken , sie versuchte verschiedene Sitzpositionen, ging spazierend durch eure  Wehen und spürte sie so weniger intensiv . Deine Mama war sich unschlüssig , ob sie auch die Badewanne nutzen sollte oder die PDA bereits in Anspruch nehmen   und so untersuchte ich sie und weil sie nun wirklich die angestrebten 4 cm vom erweiterten Muttermund ganz alleine und so wunderbar geschafft hatte und du schon ordentlich mit deinem Köpfchen mithalfst einen Druck entstehen zu lassen , war der Moment gekommen , an dem deine Mama von dieser PDA wunderbar profitieren konnte . Wir hatten keine Eile und während ich alles für diese Anästhesie und den Anästhesisten vorbereitete , gingen deine Eltern noch einmal auf den Balkon, dein Papa hielt deine Mama ganz fest und stütze sie und dieser Anblick von euch dreien in den späten Abendstunden war so ungemein fried- und liebevoll. Die PDA konnte problemlos gelegt werden und weil du schon so fest mithelfen wolltest , mussten wir mit verschiedenen Sitzpositionen erkunden , wo die Wirkung der PDA für deine Mama am besten war . Die Geburt ging wie erwartet zügig voran und deine Mama hoffte , noch in der letzten Stunde dieses Samstages dich in den Armen halten zu können . Aber du wolltest ein Sonntagskind werden, in den ersten Minuten des neuen Tages war der Muttermund nun fast ganz auf , allerdings hatte ich beim Untersuchen den Verdacht ,dass du kleiner Mann so neugierig auf die Aussenwelt warst , dass du mit deinem Köpfchen dich in der Sternenguckerposition auf dein Ankommen in die Welt vorbereitest . Ihr Mäuse habt da auf dem Weg durch das Becken eine falsche Abzweigung genommen und schaut statt in Richtung Wirbelsäule eurer Mamas bei der Geburt des Köpfchens lieber uns Hebammen und  Geburtshelfer an ! Häufig ist es so , dass bei diesen Kopflagen die letzte Phase der Geburt etwas länger geht und ich war froh ,war deine Mama förmlich tiefenentspannt , weil schmerzfrei durch die PDA , so dass wir uns die Zeit , die du brauchtest , dir geben konnten . Ich schlug deiner Mama vor ,etwas Musik zu hören , aber deine Mama hatte im Moment kein Bedarf nach  Musik , sie lauschte mit deinem Papa lieber deinen Herztönen und verriet mir nebenbei , dass dich  zu Hause schon ganz viele Musikdosen erwarten werden. Inzwischen  war auch dein Geburtshelfer mit im Gebärsaal  und deine Mama durfte probieren , dich uns entgegen zu schieben. Wir konnten das Köpfchen und deine vielen , dunklen Haare bereits sehen und das motivierte deine Mama noch einmal mehr , alles an Kräften  frei zu setzten , damit du geboren werden konntest . Deine Herztöne hatten uns die ganze Geburt bereits immer mal wieder hellhörig machen lassen , ich vermutete , dass deine Nabelschnur  um den Hals lag. Auch wenn das bei vielen Geburten so ist und häufig nicht wirklich zum Problem wird , bei dir spürten wir , dass du uns mit deinen immer mal wieder langsam werdenden Herztönen signalisieren wolltest , dass es für dich absolut in Ordnung wäre , wenn wir bei deiner Geburt etwas mithelfen würden ,dich aus dieser unkomfortablen Situation zu befreien . Und so war es eine Minute vor 3 Uhr am Sonntag Morgen , als du in Teamarbeit , deine Mama dich schiebend , dein Papa dich und deine Mama haltend und dein Geburtshelferteam dich unterstützend, geboren wurdest . Wie voraus gesehen mit dem Gesicht uns zugewandt und der Nabelschnur um den Hals . Es ging dir von Anfang an wunderbar , du konntest sofort  in die  Arme deiner Mama , mit deinem Geburtstuch zugedeckt, mit  offenen Augen deine Eltern anschauend. Wir konnten euch in Ruhe ankommen lassen, die ersten Minuten euch realisieren lassen , dass die Geburt geschafft war und du gesund und scheinbar zufrieden bei euch sein konntest . Deine Mama war verständlicherweise noch ganz überwältigt : sie , die sich erst nicht vorstellen konnte , im Gebärsaal zu entbinden hatte es nun geschafft und das ganz ganz ganz wundervoll ! Dein Papa hatte das Privileg , mit deinem Geburtstag seinen allerersten Vatertag zu feiern, denn dein Geburtstag war zugleich auch der  Schweizer Vatertag . Und als so stolzer Papa übernahm er natürlich das Durchtrennen der Nabelschnur , schaute wie schwer und wie lang du bist und kleidetet dich in deine erste Windel und deine wunderschönen  Kleidchen ,auf denen ein zauberhafter  Teddy aufgestickt war. Deine Mama hielt dich im Arm , als dein Papa dir dein Namensbändchen ans Handgelenk band und wenig später, draussen war es nun inzwischen schon hell, machte ich ganz bezaubernde erste Familienfotos von euch dreien , deine Eltern darauf zwar beide müde , aber sooooo glücklich ! 

Wundervoller 🌸 BEN 🌸 , inzwischen habe ich euch schon 6 Wochen im Wochenbett begleitet und deine Eltern haben mit dir so einen riesigen Schatz erhalten. Letzte Woche durfte ich dabei sein , wie du deine Mama zum ersten mal bewusst angelächelt hast – und abends bekam ich ein zuckersüsses Foto von dir , auf dem du  auch deinen Papa angestrahlt hast ( und zwar bis zu den Ohren ☺️ ) . Danke , durfte ich diesen so speziellen Moment mit euch teilen , hab noch viele dieser wundervollen Augenblicke für deine Eltern parat und sei von mir VON HERZEN WILLKOMMEN !!! 💝💝💝


🌸 Remus 🌸

20. Mai 2020

Zauberhafter kleiner, süsser  🌸 Remus 🌸 , deine Mama hat viele meiner Geburtsberichte vor deiner Geburt auf meiner Website gelesen und sie verriet mir neulich, dass mir die Ehre zu Teil wird , die allerletzte Seite eures Schwangerschaftsalbums mit nun deinem Geburtsbericht von mir zu füllen .  Deine Eltern habe ich vom allerersten Moment unseres Kennenlernen in meiner Praxis fest in mein Herz geschlossen, denn da sassen mir zwei junge Menschen gegenüber ,die durch ihre Fröhlichkeit , ihren ungebremsten Optimismus , ihre Neugierde auf das Kommende und ihre Vorfreude auf dich, eine wunderbare, so liebevolle  Herzlichkeit zeigten. Das deine Mama alterstechnisch meine Tochter hätte sein können und deine Eltern die gleiche Ursprungsheimat wie ich haben , verband da von Anfang an noch mehr . Deine Mama und dein Papa hatten in der Schwangerschaft so viele Fragen an mich ,machten sich so viele Gedanken für eure / deine Geburt und die Zeit danach ,wollten so optimal wie möglich auf eure Geburt vorbereitet sein. Unsere Treffen zur Geburtsvorbereitung waren intensive Frage-Antwort-Runden und auch unser WhatsUp- Chat füllte sich je länger wie mehr mit Fragen, Tipps und Ratschlägen, sowie regelmässigen Updates deiner Mama , wie es dir , deinem Papa und deiner Mama ging. Und so kam dann auch eines Tages eine Nachricht mit einem Foto deines Geburtstuches, bereits  mit deinem wunderschönen Namen darauf und weil deine Mama es perfekt machen wollte , hatte sie nicht nur ein Tuch mit deinem Namen besticken lassen , sondern zur Sicherheit gleich zwei davon, wir waren also bestens für deine Geburt gerüstet ! Diese kündigte sich bereits 4 Tage bevor du geboren wurdest an , denn deine Mama verspürte bereits da regelmässige , leichte Kontraktionen , verlor dadurch auch  ihren Schleimpropf und bereitete deine Mama so darauf vor , dass die letzten Momente ihrer Zeit mit kugelrundem Bauch, Kindsbewegungen  und dir inside angebrochen waren . Wir hatten am Dienstag ein Termin in meiner Praxis vereinbart und als ich deine Mama an diesem Tag fragte , ob wir unser Treffen am Nachmittag um eine halbe Stunde verschieben könnten , weil ich noch bei einer meiner Wöchnerinnen zu tun hatte , kam als Antwort ein Foto eines grün gefärbten Lackmusstreifen , deine Mama verlor offensichtlich Fruchtwasser , was durch die Verfärbung des Lackmusstreifens bestätigt wurde und so konnten sich deine Eltern zu mir in die Praxis aufmachen , allerdings nicht für die geplante Schwangerschaftskontrolle , sondern zur ersten Untersuchung deiner Geburt und mit gepackter Kliniktasche . In der Praxis untersuchte ich deine Mama und schrieb deine Herzton- und Wehenkurve .Dir , deiner Mama und deinem Papa ging es gut , die Wehen ,die deine Mama nun bereits seit 3 Tagen leicht spürte , wurden langsam intensiver, sowohl was die Häufigkeit anbelangte als auch die Intensität. Als ich den Muttermund abtastete war da zu spüren , dass all die Wehen der letzten Tage  den Muttermund perfekt auf die Geburt vorbereitet hatten und auch du warst mit deinem Köpfchen bereits in einer sehr guten Position im Becken deiner Mama , so dass du bereits dort tatkräftig bei deiner Geburt mithelfen wolltest .Während dein Papa die Nervosität ,die Väter in der Regel bei der Geburt ihres ersten Kindes spüren, bereits  langsam überkam , war deine Mama noch die Ruhe und Fröhlichkeit selbst . Und es gab noch keinen Grund , in die Klinik zu fahren , denn ich vertraue darauf , dass in der gewohnten ,eigenen Umgebung es sich besser entspannen und die ersten Geburtsstunden erleben lässt . Und deine Mama hatte noch Hunger , und zwar auf Milchreis ! Und so schickte ich deine Eltern noch einmal nach Hause , zum Milchreisessen , abwarten , spazieren gehen , baden oder ausruhen – das , was deiner Mama im Moment gut tun würde ,das sollte sie machen. Wir verabredeten eine erneute Kontrolle 3 Stunden später bei mir , für den Fall , dass die Wehensituation sich nicht verändert hätte. Aber deine Mama rief mich kurz davor an , dass die Wehen nun doch an Intensität zugenommen und für sie es gefühlt Zeit wurde,  in die Klinik zu fahren . Und so trafen wir uns wenig später in der Klinik, deine Eltern brachten  für jeden von euch dreien eine Tasche mit und aus deiner holte dein Papa zuckersüsse Kleidchen und deine beiden Geburtstücher hervor und legte sie in den Wärmeschrank. Für sich selbst zauberten deine Eltern die eine und auch andere energiebringende Süssigkeit aus ihrer Tasche hervor , und zwar jene Sorten , mit denen auch ich mich unter der Geburt ernähre 🙈, deine Mama  hatte meine Geburtsberichte wirklich gut gelesen 😉. Ich untersuchte deine Mama erneut und auch wenn die Wehen vielleicht noch nicht die Intensität hatten , die ich mir gewünscht hatte , der Muttermund war aber dennoch wieder etwas weiter eröffnet , deine Mama hatte also auch Milchreis essend , mit eurer Geburt vorwärts gemacht. Wir konnten in Ruhe alle Eintrittsformalitäten, die im Gebärsaal routinemässig gemacht werden, erledigen und da die Wehen deiner Mama es zuliessen , schickte ich deine Eltern noch einmal spazieren , Laufen tat deiner Mama gut und ihr nutztet die Zeit auch ,euch in eurem zukünftigen Wöchnerinnenzimmer für die nächsten Tage einzurichten. Vom Spaziergang zurück im Gebärsaal legte sich deine Mama einen Moment zum Ausruhen in das Bett , die Wehen kamen nun wieder intensiver und wir wollten wissen , ob der Muttermund darauf reagierte . Und so untersuchte ich deine Mama erneut und der Muttermund war zwar etwas mehr geöffnet , aber leider weniger , als wir alle es uns erhofft hatten. Eine frühere Operation am Muttermund hatte Narben hinterlassen und wir Hebammen wissen , das in so einem Fall es häufig sehr viel Geduld braucht , bis dieses Narbengewebe dem Druck der Wehen nachgibt und den Muttermund öffnen lässt. Ist dieser Punkt des Nachgebens aber erreicht , geht es dann häufig sehr rasant mit der Geburt. Ich erklärte das deinen Eltern und gab deiner Mama etwas , dass den Muttermund unterstützend weicher machen sollte und deine Mama atmete in jeder eurer Wehen so gut und entspannte sich in den Pausen , sie machte das bewundernswert ! Und nicht nur das dein Papa in den Wehenpausen deine Mama unterhielt und sie zum Lachen brachte , auch deine Mama schien sich die Aufgabe gestellt zu haben , uns alle immer wieder im Moment der Erholung zum Lachen zu bringen. Als im Gebärsaal nebenan die Mama und der Papa von Baby Elaine, eines meiner weiteren Maibabys ,  zur Geburt kamen, konnte ich sogar deine Eltern für einen kurzen Moment alleine lassen ( etwas ,was ich normalerweise höchst ungern mache) um das andere Paar wenigstens in Empfang zu nehmen und meiner Kollegin Gina kurz die Wünsche der Eltern für die Geburt von Elaine mitzuteilen ( Elaine kam übrigens fast zeitgleich wie du auf die Welt !) Inzwischen war es kurz nach Mitternacht und dein Geburtstag , das war nun klar , würde ein Mittwoch werden . Deine Eltern waren nun schon viele Stunden auf den Beinen und etliche davon erlebte deine Mama mit Kontraktionen. Deine Mama hatte sich immer eine ganz natürliche Geburt gewünscht , am liebsten in der Badewanne . Nun aber zeigte die Müdigkeit, die in deiner Mama aufstieg, dass ihr Körper jetzt mit Schlaf glücklich wäre . Deine Mama hatte inzwischen die Hälfte ihrer Geburt geschafft , der Muttermund war 4cm weit offen und wir entschieden gemeinsam , dass eine Periduralanästhesie  bei diesem Befund helfen könnte , schmerzfrei noch etwas energiebringenden Schlaf zu bekommen , damit deine Mama dann bei deiner Geburt wieder Kraft und Energie hätte. Ich bereitet alles für diese Anästhesie vor , der Anästhesist hatte aber noch bei einer anderen Patientin zu tun und normalerweise gäbe es die Möglichkeit , solange die Wehen mit einem Medikament zu unterdrücken.Da deine Mama aber so gut durch ihre jetzt immer stärker werden Wehen ging , atmete ich mit ihr gemeinsam von Wehe zu Wehe und es dauerte gar nicht so lange , bis ich an der Atmung deiner Mama und auch etwas an deinen Herztönen merkte, dass du offensichtlich nun doch im Eiltempo geboren werden wolltest . Ich untersuchte deine Mama ein letztes mal und konnte den Anästhesisten , der nun Zeit für deine Mama hatte , wieder aus dem Gebärsaal schicken , denn wir brauchten keine Periduralanästhesie mehr ,alles , was wir brauchten , war eine bequeme Geburtsposition für deine Mama . Für die Badewanne war es zu spät ,aber in einer Wehenpause reservierte ich mit deiner Mama diesen Geburtsort schon mal für die Geburt deiner zukünftigen Schwester oder deines Bruders 😉. Dein Geburtshelfer gesellte sich zu uns, erstaunt , wie schnell ich ihn für deine Geburt bereits rufen konnte . Deine Mama lag auf der Seite und schob intuitiv mit jeder Wehe dich ein Stückchen mehr in diese Welt hinein . Dein Papa hielt deine Mama und stütze sie .Und um dir mehr Platz geben zu können ,setzte sich deine Mama für die letzten 3 Wehen aufrecht und es war 12 Minuten nach 2 Uhr am Morgen , als du so wunderschön in die Arme deiner Mama geboren wurdest und mit deinem Tuch zugedeckt werden konntest . Deine Mama hat dich so sanft geboren , dass sie keinerlei Geburtsverletzungen hatte  ( als wir später auf der Waage dein Geburtsgewicht von 4195 g sahen, konnte deine Mama umso mehr stolz auf sich sein !) und so konnten wir euch drei für einen Moment in Ruhe ankommen lassen , deinen Eltern  die Zeit geben , zu realisieren , dass du kleiner süsser Mann sie zu Eltern gemacht hast , die Geburt geschafft war und du offensichtlich alle 10 Fingerchen und 10 Zehen hattest. Dein Papa hatte eigentlich enormen Respekt davor , deine Nabelschnur zu durchtrennen , nun gab euer Geburtshelfer ihm sogar die 2 Nabelklemmen , die vor dem Durchschneiden die  Nabelschnur abklemmt,  in die Hand und dein Papa setzte die 2 Klemmen und durchtrennte deine Nabelschnur wie ein Profi  ( und vielleicht wird dein Papa ja deswegen in seinem nächsten Leben eine Hebamme ?!? ) . Wir liessen uns danach alle Zeit der Welt, um dich an der Brust deiner Mama trinken zu lassen , dich zu wiegen und zu messen , deine Fussabdrücke zu machen , dir deine erste Windel durch deinen Papa anzuziehen und dich von ihm  in deine süssen Kleidchen zu kleiden . Deine Mama fühlte sich bereits schon wieder so gut , dass sie ihr Bett verliess und sich neben deinen Papa setzte, Knoppers essend zusah , wie ihr 2 Männer eure ersten gemeinsamen Lebensmomente miteinander verbrachtet , dein Papa war da schon so in dich verliebt , dass er dich am liebsten gleich mit nach Hause nehmen wollte … 

Bezaubernder 🌸 Remus 🌸 , mit deinem wundervollen Namen, ich durfte nur wenige Augenblicke nach deiner Geburt  ein  wunderschönes Foto machen , ein Foto , auf dem deine Mama dich in ihren Armen hält  und zu mir in die Kamera blickt . Und in diesem wahren „Augenblick“   spiegelte  sich alles Glück und alle Liebe dieser Welt . Geniesse diese vollkommende Liebe , die dir deine Mama und dein Papa  bedingungslos schenken werden   und sei von HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 IDA-MAXIMA 🌸

13. Mai 2020

Bezaubernde , süsse, kleine – und dennoch ganz schön grosse 🌸 IDA-MAXIMA 🌸 , knapp fünf  Wochen sind seit deiner Geburt vergangen und ich rechne fest damit , dass wenn ich dich morgen im Wochenbett bei deiner Mama besuchen gehe, bei dir schon ein winzig kleines Lächeln in deinem Gesicht zu entdecken ist, denn bereits am Tag deiner Geburt hast du mir ein ( wenn auch noch unbewusstes ) süsses Lächeln für dein Geburtsfoto in  meine Kamera geschenkt . Ich gebe zu , vor deiner Geburt hatte ich höchsten Respekt , denn deine Mama und dein Papa erzählten mir in meiner Praxis zur Vorbereitung deiner Geburt ihre Erlebnisse , die sie Jahre zuvor bereits  im Gebärsaal erlebten, erleben mussten . Sie erzählten mir von der Geburt deiner Schwester Stella Maria , die bereits vor ihrem Ankommen auf diese Welt zum Sternchen wurde , sie erzählten mir von deiner zweiten Schwester Friedericke Wilhelmine , die zwar wunderschön in diese Welt geboren werden durfte , aber es nach ihrer Geburt  zu Komplikationen bei der Geburt der Placenta bei deine Mama kam , vor denen wir Hebammen und Geburtshelfer den allergrössten Respekt haben. Sowohl ich als auch eurer Geburtshelfer zeigten deiner Mama und deinem Papa die Möglichkeit auf , dass du dieses mal durch einen geplanten, gut vorbereiteten  Kaiserschnitt zur Welt kommen könntest – eure Familiengeschichte bot da so viele begründete Indikationen …Deine  Mama und dein Papa waren über diese angebotene Option dankbar , aber dennoch solltest du, wenn es irgendwie  möglich wäre , deine ersten Atemzüge im Gebärsaal statt im OP machen, wollten deine Eltern dir die Möglichkeit einer Geburt auf natürliche Weise ermöglichen. Dein Geburtshelfer und ich konnten im Wissen eurer Vorgeschichte so nun alle geburtshilflichen Vorbereitungen für deine Geburt und besonders für die Minuten nach deinem Ankommen bereits planen und festlegen , ausgerichtet darauf , in jeder möglich auftretenden Situation bereits bestens vorbereitet  reagieren zu können .  Als der Tag deines errechneten Entbindungstermines kam , telefonierten deine Mama und ich am Morgen miteinander . Natürlich wartete deine Mama bereits ungeduldig auf dich und dein Ankommen, zu unruhig war ihr Bauch bereits die letzten Tage. Da ich dieses Jahr aber schon so viele Babys an ihrem genauen Entbindungstermin auf die Welt begleitet hatte dürfen , glaubte ich nicht , dass auch du zu den statistisch „nur“  5 Prozent-Babys gehören wirst , die überpünktlich zur Welt kommen . Deine Mama hatte aber am Nachmittag einen Termin bei eurem Geburtshelfer in seiner Praxis und aus der rief er mich dann an , denn bei deiner Mama waren zwar noch keine Geburtswehen auszumachen , allerdings hatte der unruhige Bauch der letzten Tage deinen Geburtsweg bereits schon optimal vorbereitet. Alles , was wir durch die Vorgeschichte deiner Eltern verhindern wollten , war eine zu schnelle und vor allem für uns unvorbereitete Geburt und darum schlug euer Geburtshelfer vor , dass wir uns noch am gleichen Abend entspannt im Gebärsaal trafen , dort in aller Ruhe alle Vorkehrung-und- Vorsichtsmassnahmen trafen und dann deinen Geburtsbeginn geplant unterstützen würden . Und so trafen deine Eltern und ich uns am Abend in eurem zukünftigen Wöchnerinnenzimmer der Klinik und nebst der routinemässigen Vorbereitung für eine Geburtseinleitung und der Geburt , wurden in eurem Falle auch der Anästhesist , der OP und das Labor informiert , meine Hebammenkolleginnen wurden mit einbezogen und bereits alles an Material vorbereitet , was für den Notfall benötigt werden könnte . Deine Eltern konnten also beruhigt die kommenden Stunden erwarten , gut möglich , würden wir sie bereits im Gebärsaal verbringen , genauso gut möglich wäre aber auch ,dass wir alle die Nacht noch zum Schlafen nutzen würden . Ich gab deiner Mama die erste Tablette , die euren Geburtsbeginn unterstützen sollte und dein Papa ,wohlweislich erfahren , dass gut Geburt gut Weile haben sollte , probierte aus , wieviel Platz er im Bett deiner Mama nutzen konnte , damit er und auch deine Mama entspannt noch etwas schlafen konnten. Natürlich konzentriert man sich im Bewusstsein ,dass die Geburt jederzeit richtig losgehen kann, mehr auf das Geschehen im Bauch , deine Mama spürte zwar die Unruhe ihrer Gebärmutter und das du bereits mit deinem Köpfchen dich so bewegtest, um die richtige Richtung im Becken einzuschlagen , aber sie wusste auch , dass dieses noch nicht ausreichen würde ,dich zur Welt zu bringen . Und so probierten wir deshalb alle noch etwas Energie bringenden Schlaf zu bekommen , deine Eltern in ihrem Wöchnerinnenzimmer , ich in meiner Praxis und meine Hebammenkollegin GINA ( Vielen, lieben Dank !!! 💝 ) schaute zu deinen Eltern ,  verwöhnte deine Mama in dieser Zeit mit warmen Wickeln und kontrollierte deine Herztöne . Ich hatte gehofft , wenigstens 2 Stunden Schlaf zu bekommen , aber deine Mama rief mich erst 4 Stunden und einen Teller Nudelsuppe später wieder an , inzwischen ( es war morgens um 6 Uhr ) spürte deine Mama regelmässige leichte Kontraktionen und die Frage , ob es noch eine weitere Tablette für die Einleitung bräuchte , erübrigte sich . In der Klinik zurück , untersuchte ich deine Mama zuerst und siehe da : obwohl sie am wenigsten von uns allen Schlaf abbekommen hatte ( dein Papa dafür umso mehr Platz im Bett 😉)- ihre unruhige Nacht hatte aber den Muttermund auf die Hälfte dessen eröffnet , den wir für deine Geburt brauchten ! Zwar war der Muttermund sich also wunderbar am öffnen , du aber hattest mit deinem Köpfchen eine Haltung eingenommen , zu der wir auch die „ Sternenguckerlage “sagen, ihr Mäuse schaut dann bei der Geburt nicht nach unten sondern euren Geburtshelfern neugierig direkt in die Augen, nicht ganz unbedenklich ,denn häufig dauern Geburten mit dieser Sternenguckerlage etwas länger oder sind  sogar der Grund für einen Kaiserschnitt. Nun , wir waren noch nicht an dem Punkt angekommen , wo du geboren werden solltest und ihr Mäuse habt auch die Fähigkeit , euch unter der Geburt in eine andere Haltung und Lage zu drehen und so gingen deine Eltern und ich erst einmal ruhig und gelassen in den Gebärsaal, um uns dort gemütlich einzurichten. Während dein Papa dein Geburtstuch und deine Kleidchen im Wärmeschrank versorgte , organisierte ich erst einmal Kaffee für ihn und mich , deine Mama aber verzichtete auf Coffein , sie stand an der Sprossenwand und rotierte ihr Becken , das hilft zum einen , Entspannung in den Beckenbereich zu bekommen und zum anderen wird euch Mäusen durch die Bewegung die Chance gegeben , eure Kopfhaltung zu verändern . Da die Wehen noch nicht so fordernd für deine Mama waren , konnten deine Eltern sogar noch einmal in ihrem Zimmer frühstücken und kamen danach zurück zu mir in den Gebärsaal . Die Wehen deiner Mama wurden langsam intensiver und als dein Papa vorsichtig und sanft  den Bauch deiner Mama streichelte , reagiertest du sofort und gabst ihm seine Streicheleinheit in Form eines liebevollen Trittes zurück . Für deine Geburt hatte deine Mama sich eine Periduralanästhesie gewünscht , zum einen hatte sie bei ihren beiden anderen Geburten sehr gute Erfahrungen damit gemacht und zum anderen war diese PDA eine weitere Sicherheitsmassnahme für uns , sollten wir erneut  Schwierigkeiten bei der Geburt von deiner Placenta haben . Da deine Mama deine Wehen nun zunehmend intensiver spürte , war es an der Zeit , den Anästhesisten für die PDA zu holen . Bis er kam , war deine Mama immer noch in Bewegung , sass Becken kreisend auf dem Ball oder stand am Bett . Dein Papa brachte deine  Mama in den Wehenpausen immer wieder zum Lachen, bot er ihr doch an , die Badewanne mit Wattebäuschen zu füllen , damit deine Mama trotz PDA dennoch eine Badewannengeburt , einfach ohne Wasser haben könne…  ( Wassergeburten mit PDA sind nicht möglich bei uns ) . Die PDA wirkte schnell so , wie sie sollte und nun konnte ich deine Mama noch einmal in Ruhe untersuchen . Du kleine Maus hattest nun entschieden , deine Rücken von uns wegzudrehen , offensichtlich gab dir deine Mama noch soviel Platz in ihrem Bauch . Da diese Lage für den Geburtssverlauf nicht so optimal ist , versuchte dein Geburtshelfer , dich mittels Ultraschall so zu mobilisieren , das du dich in eine optimalere Lage positionierst und als du es dann warst , wurde deine Fruchtblase geöffnet. Wir waren da etwas gemein zu dir , zwangen wir dich nämlich so,  tiefer in der richtigen, besseren  Position in das Becken deiner Mama zu rutschen. Mit dem Blasensprung kamen auch die Kontraktionen deiner Mama intensiver , häufiger und dein Geburtskanal öffnete sich nun sehr zügig. Deine Mama spürte nun auch wieder vermehrt die Wehen , aber da wir bereits kurz vor deiner Geburt waren, der Muttermund fast ganz geöffnet war , wollte ich deiner Mama nicht durch eine höhere Dosierung der PDA das Gefühl für die Presswehen nehmen und so  atmete ich nun mit deiner Mama von Wehe zu Wehe  und deine Mama hat das so sensationell gut gemacht ! Geboren wurdest du nicht in einer von Wattebäuschen gefüllten Badewanne , sondern deine Mama nahm die für sie bequemste Position liegend auf der Seite ein . Deine Mama atmete und schob dich intuitiv auf die Welt, dein Papa hielt dabei deine Mama in seinen Armen und gab ihr damit Nähe , Zuversicht und Kraft . Und weil deine Mama das wirklich so unglaublich toll machte , war es auch kein Problem , dass du offensichtlich immer noch den ersten Augenblick ausserhalb der Gebärmutter in Richtung deiner Geburtshelfer haben wolltest , denn du schautest uns dank der „Sternengucker“ Position direkt an , kaum war dein Köpfchen geboren . Als wir dich wenige Sekunden später sogleich zu deiner Mama auf den Bauch legten , staunten wir , wie gross du bereits erschienst ( und dein später gewogenes Geburtsgewicht von 4300g bestätigte das nur noch ) . Du zeigtest uns durch einen kräftigen Schrei , dass  deine Lungen bereits wunderbar funktionieren und wir wickelten dich in dein rotes, warmes  Geburtstuch . Dein Papa , der eigentlich erst gar nicht deine Nabelschnur durchtrennen wollte , tat es nun aber stolz  und er hat es gut gemacht ☺️! Für deine Eltern war deine Geburt nun erst einmal geschafft  und sie sollten jetzt dein Ankommen einfach nur geniessen und sich glücklich fühlen dürfen. Und sie haben hoffentlich nicht zu viel von der emsigen Geschäftigkeit mitbekommen , die dein Geburtshelfer und ich ( und die Hebammen draussen vor der Tür mithelfend ) an den Tag legten , solange bis deine Nachgeburt geboren war und wir die Blutungen und die Gebärmutter deiner Mama unter Kontrolle hatten . Den Respekt , den wir vor diesem Augenblick hatten , war angezeigt .  Diese Nachgeburtsphase war um einiges geschäftiger , Infusionen-und medikamentenreicher als bei  „normalen“ Geburten , aber der Aufwand hatte sich gelohnt und wir mussten nicht alle unsere vorbereiteten  Optionen anwenden . Du selbst botest uns deine  Hilfe an , indem du bereits schon sehr hungrig bei deiner Mama am Busen zogst und dabei die so gewünschten Nachwehen mit anregtest und später war auch der Finger deine Papas willkommen , um deinen Saugreflex ausgiebig auszuprobieren .  Dein Papa konnte nun dich in deine erste Windel wickeln und die Füsse von der Stempelfarbe befreien , die ich zuvor für deine Erinnerungsfussabdrücke aufgetragen hatte . Da der Finger deines Papas weiterhin von dir zum Nuckeln genutzt wurde , war es deine Mama , die deine Namensperlenkette auffädelte , auch dafür hatte sie noch Energie und Geduld . Nachdem nun dein Gewicht schon sehr beindruckend war , war es deine Länge noch viel mehr und wir massen 3x nach, um wirklich sicher zu gehen . Du kleine grosse Dame warst stattliche 57 cm an deinem Geburtstag gross und wenn auch noch der Kleiderbody mit den rosaroten Flamingos , den deine Mama dir mitgebracht hatte , von deinem Papa dir angezogen werden konnte , alle anderen Kleidchen passten definitiv nicht mehr! Und so war es  Gina , die bereits wieder im Nachtdienst war, die uns erneut half und auf der Kinderstation ein passendes Kleidchen für dich suchte ( den süssen rosa Strampler mit der kleinen Ente darauf, den deine Mama dir mitbrachte, wird wohl nun dein Teddy tragen müssen☺️) 

Süsse kleine grosse 🌸 IDA-MAXIMA 🌸, bei dem Geburtsgewicht und deiner Geburtslänge hätte die Wahl deines Namens von deinen Eltern perfekter nicht sein können! Und auch du hast dir deine Eltern  perfekt ausgesucht , denn sie sind unglaublich tolle ,liebenswürdig und  liebevolle Menschen , die  nun ein Stück deines Lebensweges dich umsichtig begleiten  werden. Deine Schwester Friedericke wird dir dabei helfen , Sinn und Unsinn im Leben auszuprobieren und auch deine andere Schwester Stella wird von irgendeinem Punkt im Universum zu dir und zu euch schauen , geniesse deine schöne Familie und sei VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 LINA GIULIA 🌸

16. März 2020

Bezaubernde kleine  🌸 LINA GIULIA 🌸 mit den grossen dunklen Augen und den vielen langen Haaren ! Deine Eltern haben nichts anderes als dich süsses kleines Wesen verdient. Zum einen, weil deine Zauberhaftigkeit nur schon daher rührt, dass deine Eltern selbst ganz ganz zauberhafte Personen sind und zum anderen, dass deine Eltern für viele viele Stunden, die sie gemeinsam mit dir durch eure Geburt tapfer gegangen sind, die schönste aller Belohnungen, nämlich dich, mit Fug und Recht verdient haben. Ich gebe es zu, meine Voraussicht, wie du einmal auf die Welt kommen wirst, ist nun ausgerechnet bei dir nicht eingetroffen. Wenn man so viele Jahre bereits Frauen während der Geburt begleiten darf, kann man häufig die Frauen doch schon etwas  einschätzen, vergleichen, gewisse Prognosen für die Geburt abgeben. Bei deiner Mama hatte ich immer das Gefühl, du würdest es deiner Mama mit deiner Geburt leicht machen. Du selbst warst nicht so schwer an Gewicht geschätzt, deine Mama eher gross und sportlich und so gelassen, was das Abwarten auf deinen Geburtsbeginn anbelangt. Als euer Geburtshelfer bereits über natürliche Einleitungsmethoden an deinem Entbindungstermin mit deiner Mama redete, warb ich eher noch für Geduld und Abwarten, ihr Mäuse solltet ungestört eure Zeit bekommen, sofern alles mit euch und euren Mamas in Ordnung ist, um selbst loslegen zu können mit eurem  Geburtstag … Und deine Mama nahm sich diese Ruhe und auch die Gelassenheit jeden weiteren Tag nach deinem offiziellen Entbindungstermin solange, bis wir nicht mehr abwarten konnten und uns über das Thema Geburtseinleitung unterhalten mussten. Und so trafen deine Eltern und ich uns  an einem Samstag Morgen in der Klinik, deine Kleidchen und dein Geburtstuch bereits im Gepäck, denn nun war es klar, deine Mama und dein Papa würden erst mit dir im Arm die Klinik wieder verlassen. Deine Eltern richteten sich in eurem zukünftigen Wöchnerinnenzimmer gemütlich ein und ich musste schmunzeln, denn das  Regal über dem Bett deiner Mama wurde reich von deinen Eltern gefüllt mit süssen Snacks, die auch alle aus meinem Praxiskühlschrank hätten kommen können ( und Insider wissen, dass dieser Kühlschrank nur existiert, um Kinderschokolade, M&ms, Gummibärchen und sonstiges Hebammen-Nerven-Nahrungs-Food aufzubewahren 🙈) . Anhand der Menge der süssen Köstlichkeiten hätte man meinen könne, deine Eltern hatten geahnt, dass sie sich auf eine intensive Marathonstrecke vorbereiten sollten und wer hätte es gedacht, dass all die Energiebringer wirklich gebraucht wurden ….Ich untersuchte anfangs  deine Mama und nun war  ich um die Proviantfülle deiner Eltern froh, denn  der erste Untersuchungsbefund war bei weitem nicht so optimal, wie ich es deiner Mama eigentlich gewünscht hätte, zu unreif der Muttermund, zu wenig optimal war die Lage deines Köpfchens im Geburtskanal. Aber wir waren uns einig, wir wollten dir und deiner Mama die Möglichkeit geben, dass du irgendwann im warmen Wasser der Badewanne zur Welt kommen würdest, so wie es sich deine Mama gewünscht hatte. Und so bekam deine Mama die erste Tablette von mir, die euch Wehen bringen sollte und bereits eine Stunde später, als ich deine Herztöne kontrollierte, waren da doch schon die ersten leichten Hügel auf der Wehenkurve sichtbar und das machte uns alle im Moment wieder hoffnungsvoll . Nichts desto trotz, wir waren ganz am Anfang der Einleitung und weil es nie vorhersehbar ist, wie schnell nun wirklich Geburtswehen kommen würden, verabschiedete ich mich für die Zeit, die deine  Eltern mich noch nicht brauchten und vertraute deine Eltern meiner Hebammenkollegin Heidi an, die solange zu deinen Eltern schaute und alle weiteren Schritte unternahm ( 1000 Dank , liebe Heidi ❤️ ), bis deine Mama die Geburtswehen hätte, die mich dann wieder auf den Plan rufen würde .Und während deine Eltern den Tag mit spazieren gehen, Rosamunde Pilcher Filmen und mit Snacks vom Regal verbrachten, wartete ich in meiner Hebammenpraxis auf den Anruf, der mich zurück in den Gebärsaal holen würde. Dieser Anruf kam dann am nächsten Tag nachmittags ( ich hatte natürlich während der ganzen Zeit immer Updates vom Stand der Dinge durch deinen Eltern und von meinen Hebammenkolleginnen ) aber Sonntag Nachmittag war der Moment erreicht, in dem deine Mama die Kontraktionen spürte, die sie für Geburtswehen hielt, Wehen, die sie nicht mehr alleine zu Hause aushalten würde . Und so fuhr ich zurück in die Klinik und untersuchte deine Mama erneut und das, was ich da tastete, machte mich fast ein bisschen euphorisch, denn vom komplett unreifen Muttermund am vergangenen Tag war dein Geburtsweg nun bereits schon über die  Hälfte geöffnet . Deine Mama hatte das gefühlt einfach mal so nebenbei geschafft ! Aber die Wehen wurden immer wie intensiver und es war Zeit, den Gebärsaal aufzusuchen und Wasser in die Badewanne zu lassen, damit deine Mama das warme Wasser zur Entspannung in euren Wehenpausen nutzen konnte. Deine Mama wollte mir und deinem Papa sogar tragen helfen, bei all den Sachen, die sie von eurem Zimmer nun  im Gebärsaal bräuchte, aber ich empfahl ihr, nur einfach dich mit deiner Mama um dich herum mitzunehmen, denn der Babybauch mit einer Wehe zusammen war schon unendlich  und für alle anderen unvorstellbar schwere Last genug ! Während das Wasser die Wanne füllte und ich mir deine Herztöne anschaute, probierte deine Mama das Entbindungsbett aus, lag aber da nicht etwa still sondern unterstützte jede Wehe mit kreisenden Bewegungen, damit auch du immer etwas in Bewegung bliebst . Und weil deine Mama die Wehen besonders im Rücken spürte, bot ich deiner Mama an, ihr mein Kirschkernkissen zu wärmen, welches ich meinen Frauen gerne an die schmerzenden Stellen lege , aber deine Mama hatte schon anders vorgesorgt ! Dein Papa zauberte ein elektrisches Heizkissen aus eurem Geburtenkoffer und dieses Kissen erfüllte genau seinen Zweck und lieferte deiner Mama Schmerzlinderung durch Wärme . Nun aber war die Wanne fertig gefüllt und deine Mama durfte hinein und sie merkte beide Eigenschaften, die warmes Wasser häufig unter der Geburt bewirken, zum einen die deutliche Entspannung in den Wehenpausen, aber zum anderen auch eine intensivere Wehentätigkeit . Es schien so, als ob du auf dem schnellsten Weg geboren werden wolltest . Deine Mama kämpfte mit jeder Wehe durch die sie mit dir musste, wie eine Hürdenläuferin, die sich von Hürde zu Hürde fokussiert . Sie blieb auch in der Wanne in ständiger Bewegung und probierte alle möglichen Positionen aus, um herauszufinden, welche Position die wohl angenehmste und auch gleichzeitig für dich optimalste sei . Dein Papa hatte die Aufgabe, zur  Musik zu schauen, die deine Mama sich für eure Geburt zusammengestellt hatte und auch deine Mama nach jeder geschafften Wehe mit einem Schluck Wasser, einem kühlenden Tuch oder wahlweise dem Erfrischungsspray für das Gesicht zu versorgen und ihr in der Wehe Halt und Stütze zu sein und so deiner Mama Zuversicht zu geben . Da die Wehen in schöner Regelmässigkeit kamen, erinnerte der Ablauf Wehe-Wasserglas- Tuch-Spray -Wehe gewissermassen an eine perfekt getimte Choreographie, die dein Papa nur ein einziges Mal  aus dem Rhythmus brachte, weil er herzhaft gähnen musste ( ja, auch dein Papa leistete da schon viele Stunden Schwerstarbeit !)  und es so verpasste, zur rechten Zeit das Wasserglas gefüllt bereit zu halten . Und da war er, der einzige Moment während deiner gesamten Geburt, an dem deine Mama ( wohlgemerkt noch in der Wehe !) etwas unwirsch wurde, denn diese „Choreographie “ gab ihr eine gewisse Sicherheit und Flow …. Sie entschuldigte sich aber umgehen und lachend  bei deinem Papa nach dem die Wehe vorbei war, wer, wenn nicht sie hatte  das Recht, auch mal etwas ungeduldig zu sein  ! Deine Mama kämpfte von Wehe zu Wehe, von Wehenpause zu Wehenpause und sie war dabei so unglaublich stark und tapfer . Als deine Fruchtblase sich von alleine öffnete, änderte sich die  Umstände. Die weiche Fruchtblase, die bisher Druck auf den Muttermund ausübte und so ihn auch sanft dehnte, fehlte nun und dein Köpfchen war noch nicht in der Position, in der er den Druck der Fruchtblase übernehmen konnte, ganz im Gegenteil, du versuchtest immer noch mit verschiedenen Bewegungen deines Köpfchens den optimalen Weg durch deinen Geburtskanal zu finden . Für deine Mama war nun auch die Badewanne nicht mehr der perfekte Ort und deshalb wechselte deine Mama von dort ins Bett , einfach auch nur, um sich etwas im Liegen zu erholen . Dort untersuchte ich deine Mama noch einmal und wir beide, deine Mama und ich fühlten und merkten, obwohl der Muttermund fast ganz auf war, so schnell schienst du dennoch nicht den Weg durch deinen Geburtskanal zu finden . Und so entschlossen wir uns mittels PCA (Danke Chantal ❤️!) und anschliessender PDA deiner Mama die Option zu geben, sich etwas ausruhen zu können, wieder Energie zu tanken und die langsam schwächer werdenden Wehen mit einem Wehenmittel zu unterstützen . Auch dein Papa ging für eine kurze Zeit in euer Zimmer und legte sich etwas hin, denn deine Mama war nun schmerzfrei und so konnte auch er sich etwas ausruhen . Deine Mama aber zeigte nun, da sie schmerzfrei war, wieder diese Ruhe, für die ich sie so bewunderte . Dir ging es soweit gut und deine Mama und ich hatten nun Zeit, uns über deine Geburtsprognose zu unterhalten . Ich konnte deiner Mama in Ruhe erklären, was im Moment mit euch passiert, welche Optionen noch bestanden und welche Konsequenzen diese jeweiligen Optionen hätten . Deine Mama hatte da bereits eine Zuversicht, fast schon Gelassenheit ,dass egal wie deine Geburt zu Ende gehen würde, es der absolut richtige Weg für euch war. Auch dein Papa kam wieder zu uns und deine Mama gab ihm ein Update darüber, was ich bereits mit deiner Mama besprochen hatte . Inzwischen war der Muttermund vollkommen geöffnet und noch einmal probierte deine Mama alles für sie mögliche, dich bei deinem Weg durch das Becken  zu unterstützen, nahm alle Bewegungen, alle Positionen in Angriff, liess nichts unversucht . 3 Stunden versuchten wir mit allen Tricks und Mitteln, dir den Weg zu ebnen . Aber du schafftest es nur minimal, tiefer zu kommen . Und so mussten wir Vernunft walten lassen, auch dein Geburtshelfer erklärte nun deinen Eltern noch einmal die Situation, klärte sie auf, welches der beste Weg wäre und sparte nicht mit anschaulichen Bildern und Vergleichen, die deinen Eltern halfen, mit Verständnis die Entscheidung, dich mit einem Kaiserschnitt auf die Welt kommen zu lassen, mitzutragen . Es war inzwischen Montag morgen, Tag 3 deiner Geburt, um 3 Uhr, als wir deine Mama für die Operation vorbereiteten, dein Papa half, in dem er deiner Mama die Kompressionsstrümpfe anzog ( eine wahrlich schwere Arbeit !)  und als wir gemeinsam in den OP fuhren schien es, als ob das OP Team mitfühlte, welche unglaubliche Leistung deine Mama und dein Papa bis dahin vollbracht hatten. Geboren wurdest du wenige Momente später, du zeigtest sofort mit einem lauten Schrei, wie gut deine Lungen funktionierten und für uns alle auch irgendwie ein Trost  und  Erkenntnis war zu sehen, dass du sowohl in der „Sternengucker “ Position dich ins Becken gedreht hattest ( und damit eine der eher ungünstigen Kopfpositionen  gewählt hattest ) und zugleich dich sehr eng in deiner Nabelschnur verwickelt hattest . Das spielte deinen Eltern so glaube ich, in diesem Moment keine Rolle mehr, denn nun endlich, endlich durften sie dich in ihren Armen halten, eingehüllt in dein rotes Tuch und du warst einfach zufrieden, schautest mit offenen Augen in deine neue Welt und deine Eltern scheinbar an und die waren sogleich so verliebt in dich !  Deine Mama sagte dir, wie  wunderschön du bist, dein Papa aber hielt dich und deine Mama einfach nur fest, stütze dein Köpfchen und passte auf seine beiden wundervollen Frauen auf . Das Video, welches ich wenige Minuten später auf der Überwachungsstation von dir mit deinen Eltern machte, zeigte, wie dein Papa dich sanft behutsam aus deinem Tuch herausnahm und deiner Mama in ihre Arme legte  und deine Eltern schauten dich so dankbar und verliebt an, nichts anderes mehr hatte Wichtigkeit .  

Morgen wirst du, süsse  🌸 LINA GIULIA 🌸 bereits 6 Wochen alt und ich durfte deine Eltern nun auch im Wochenbett besuchen und sehen, wie deine Eltern sich Schritt für  Schritt an das Elternsein gewöhnen und du sie mit deinem süssen Aussehen immer und immer wie mehr verzauberst. Nachdem du nun nicht in der Badewanne geboren wurdest, haben wir halt dein erstes Bad in DEINER Badewanne zelebriert und du hast es geliebt !!! Deine Mama schickte mir unterdessen so liebe Zeilen, in denen sie deine Geburt als perfekt und schönsten Moment ihres Lebens beschrieb und wer weiss, vielleicht schreibe ich in 2 oder 3 Jahren erneut einen Geburtsbericht, indem deine kleine Schwester oder dein kleiner Bruder hier begrüsst wird  und vielleicht gibt es dann eine Wassergeburtsgeschichte, in meinen Augen ist das sehr gut möglich ! Solange aber, süsse Maus, gib deinen Eltern viele dieser wundervollen Momente, dich euch alle drei verzaubert und verliebt bleiben lassen und sei VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝 !


🌸 Lars 🌸

26. Februar 2020

Süsser kleiner 🌸 Lars 🌸 , wenige Tage vor deiner Geburt sagte ich deiner Mama, wenn du dann auf der Welt bist, so werden wir dich loben und und herzen und uns so fest bei dir bedanken, dass du mit deinem Ankommen auf diese Welt geduldig und ruhig abgewartet hast, damit deine Eltern sich nur um deinen grossen Bruder kümmern konnten, der in dieser Zeit ihre volle Aufmerksamkeit brauchte. Nie hätte ich gedacht, als deine Mama am Beginn eurer Schwangerschaft mich fragte, ob ich auch dieses mal wieder, wie schon bei der Geburt deines grossen Bruders, euch als eure Hebamme begleiten möchte, wir bei dir eine komplett anders verlaufende Geburt erleben werden. Dein grosser Bruder kam vor knapp 2 Jahren ziemlich schnell und unkompliziert auf diese Welt, nur der Endspurt war war für deine Mama kräftezehrend. Erfahrungsgemäss ist bei der zweiten Geburt diese anstrengende letzte Phase sehr oft um einiges kürzer und so sagte ich deinen Eltern bei unserem geburtsvorbereitenden Gespräch in meiner Praxis eine wiederum schnelle Geburt voraus, bei der meiner Meinung nach die Herausforderung darin bestand, dass ICH  es noch rechtzeitig in den Gebärsaal schaffen würde, um bei eurer Geburt mit dabei sein zu können. Als bei deiner Mama dann gewisse Begleitumstände in der Schwangerschaft auftraten, die die Gynäkologin deiner Mama veranlasste, deinen Eltern zu einem Kaiserschnitt zu raten, telefonierten deine Mama und ich lange miteinander. Deine Mama ging davon aus, dass ich bei einem Kaiserschnitt gar nicht mit dabei bin -und so gerne ich euch kleinen Wesen im Gebärsaal bei euren ersten Atemzügen in dieser Welt bei Seite stehe, für all die Paare, die die Geburt ihres Babys im OP erleben, ist die Hebamme im optimalsten Fall Vertrauens-und Begleitperson und kann soviel Ängste nehmen und für ein – trotz steriler OP-Atmosphäre – warmherziges Ankommen von euch kleinen Mäusen sorgen. Ausserdem empfahl ich deiner Mama auch noch einmal mit eurem Geburtshelfer darüber zu sprechen, denn nach meinen Erfahrungen gab es trotz der Begleitumstände bei deiner Mama dennoch die Option, erst bei Geburtsbeginn situativ zu entscheiden, ob ein Kaiserschnitt notwendig war oder man eine Geburt im Gebärsaal wenigstens anstreben könne. Auch euer Geburtshelfer vertrat die gleiche Meinung wie ich und so war dein Ankommen, bzw wie du auf die Welt kommen solltest, wieder offen. Einzig dein Entbindungstermin, der auf den 20.02.2020 errechnet war, sollte es nach dem Wunsch deiner Mama sein und so einigten wir uns mit einem Zwinker-Smiley 😉, dass ich mir diesen Tag nur für euch reserviere . An diesem Tag, mit diesem so speziellen Datum, durfte aber  eines meiner anderen Babys zur Welt kommen. Deinen Eltern war dieses Geburtsdatum auf einmal vollkommen unwichtig, denn sie waren in grösster Sorge um deinen Bruder, der in diesem Moment im  Kinderspital lag und die ganze Fürsorge deiner Mama und deines Papas benötigte. In dieser Zeit telefonierten und schrieben deine Mama und ich viel miteinander, ich gab ihr  alle mir bekannten Hebammen-Tipps, die eine Geburt im jetzigen Moment verhindern könnten ( eine vollkommen ungewohnte Situation für mich – normalerweise fragen die Frauen mich ja nach wehenfördernden  Massnahmen 😎) und auch gab ich deiner Mama zu verstehen, dass ich vollstes Verständnis dafür hätte, sollte deine Geburt nun losgehen, dass du halt ohne mich in dem Spital zur Welt kommen würdest, in dem sich dein Bruder im Moment befand, damit deine Mama mit euch beiden am gleichen Ort wäre . Davon wollte deine Mama aber erst einmal nichts wissen und du schienst deiner Mama eindeutig zu signalisieren, dass du die Situation in eurer Familie mitträgst, denn der Bauch deiner Mama, so sagte sie mir, war so entspannt und ruhig, keine einzige Wehe und kein Anzeichen für deine näher kommende Geburt war zu spüren . Auch als dein Bruder das Spital verlassen konnte, war an eine energiebringende Pause oder schlafintensive Nacht für deine Eltern und vor allem für deine Mama nicht zu denken. In dieser Situation war es nur all zu verständlich, dass deiner Mama der Mut und die Zuversicht, sowie auch  die Kraft für eine Geburt mit bestehenden Risikofaktoren fehlte und so planten wir deine Geburt durch einen Kaiserschnitt 6 Tage nach deinem offiziellen Entbindungstermin genauso, wie es die Gynäkologin deiner Mama empfohlen hatte . Sehr, sehr früh am Morgen deines Geburtstages kamen wir im Gebärsaal an und die Hebammen des Nachtdienstes waren unglaublich froh, dass ich deine Eltern begleitete, denn in dieser Nacht waren so viele Störche im Landeanflug auf unseren Gebärsaal gewesen, jede Arbeit die ihnen da abgenommen werden konnte, half. Der  kleine „ Notfall-Gebärsaal “ wurde zum Rückzugsort für deine Eltern und mich, dort konnte ich deine Mama in Ruhe auf die Zeit im Operationssaal vorbereiten . Noch einmal hörten wir deine Herztöne, schrieben eine Wehenkurve  und  nicht eine einzige Kontraktion war zu sehen . Deine Mama war unvorstellbar ruhig, gelassen und auch der Bauch deiner Mama war so fühlbar entspannt, deine Mama hatte sich scheinbar in den letzten Tagen so in eine Tiefenentspannung versetzen können,die immer noch anhielt,  die sowohl sie, dich und auch die Gebärmutter beruhigte und entspannte. Deinem Papa merkte man die Anspannung um so mehr an, natürlich war er nebst den aufregenden, kommenden Momenten in Sorge um deinen grossen Bruder und weil er immer wieder den Kontakt nach Hause herstellte und die Pflege deines Bruders so überwachte, konnte deine Mama diese Verantwortung abgeben und sich nun vollkommen auf dein Ankommen konzentrieren . Wir waren nur eine kurze Zeit im Gebärsaal, als der Anästhesist zu uns kam, deine Eltern über die bevorstehenden Eingriffe  aufklärte  und uns mitteilte, dass das OP Team uns bereits erwartete . Und so fuhren wir in der noch frühmorgendlichen Ruhe der Klinik  in den OP  und das OP Team nahm uns so liebevoll auf, deine Mama war in den besten Händen. Dein Papa nahm mit deinem  Geburtstuch noch im Café des OP -Trakts Platz und sammelte sich, auch er sollte sich auf dein Ankommen freuen dürfen. Ich blieb solange bei deiner Mama und während der Anästhesist deiner Mama die Spinalanästhesie setzte, hielten wir zwei Frauen uns die Hände und auch wenn deine Mama nach wie vor so ruhig erschien, der Druck ihrer Hände signalisierte mir, dass deine Mama froh war, war ich in diesem Moment bei ihr. Danach aber durfte dein Papa sich zu deiner Mama setzten und ihre Hand halten, während ich darauf wartete, dass euer Geburtshelfer dich mir in die Arme legte. Geboren wurdest du 16 Minuten vor 7 Uhr am Morgen, ohne Hektik, routiniert, du konntest sofort zu deiner Mama auf die Brust, eingewickelt in dein Geburtstuch und dein Papa hielt dich und deine Mama  und in diesem Moment gab es nur euch drei in diesem, euren Universum. Mit offenen Augen schautest du unter deinem rosaroten Tuch hervor und dein Papa bemerkte gleich deine langen Fingernägel, typisch für euch Babys, die über ihren Entbindungstermin gehen dürfen. Als deine Mama kurze Zeit später vom OP in den Aufwachraum verlegt wurde, schneite es draussen dichte, dicke Schneeflocken, du bist also ein richtiges Winterkind…! Aber dieses Schneegestöber war für deine Eltern nicht von Bedeutung, denn jetzt wickelte dein Papa dich aus all den wärmenden Tüchern und gab dich deiner Mama in ihre Arme, direkt auf die Brust. Und man merkte, wie all die Anspannung nun auch bei deinem Papa wich und er dich und dein Ankommen bewusst geniessen, sich freuen konnte, Papa von zwei so süssen Jungs zu sein. Deine Mama war im Moment einfach nur glücklich, sie hatte dich, du warst gesund und schon so perfekt und so wunderschön. Nachdem Du bereits schon das Stillen ausgiebig genossen hattest, gab es auch von zu Hause gute Nachrichten. Deinem grossen Bruder ging es deutlich besser und damit fiel auch die letzte Anspannung bei deinen Eltern weg und deine Mama merkte nun die Müdigkeit der letzten Tage, die sie nun endlich einfach zulassen konnte. Und so nahm dich dein Papa zu sich, kuschelte und bondete mit dir, gab dir so durch seinen Hautkontakt Schutz, Wärme und Sicherheit, während deine Mama endlich etwas schlafen konnte und diesen Schlaf hatte sie sooooo verdient ! 

Etwas später, deine Eltern waren da bereites in ihrem Wöchnerinnenzimmer, konnte dein Papa dich wägen und messen und dir deine ersten Kleidchen anziehen und du warst die ganze Zeit wach und schautest zufrieden und neugierig  in deine neue Welt. So zufrieden erlebte ich dich auch bei meinen ersten Besuchen bei euch daheim, ich denke, die tiefenentspannte Haltung deiner Mama vor und während deiner  Geburt wird dich ( so hoffe ich ) noch eine Weile weiter begleiten. Deinem Bruder geht es inzwischen wieder sehr gut und er wird dich sicher schon bald mit seiner Frohnatur zum Lachen bringen. 

Deine Mama sagte mir wenige Momente nach deiner Geburt, sie wisse nun, warum ich Hebamme geworden bin, sie fand es so schön, was sie bei deiner Geburt erlebt hatte…  kann es ein schöneres Kompliment geben ?

 Zauberhafter 🌸 Lars 🌸 , wie versprochen, ich bedanke mich bei dir ! Danke, hast du deinen Teil beigetragen, hast du deinen Eltern, hast du uns dieses schöne Erlebnis deiner Geburt genau so ermöglicht, wie wir dein Ankommen erleben durften ! Geniesse deine wundervolle Familie und  SEI VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝!


🌸 FIONA 🌸

20. Februar 2020

Der 20.02.2020 – was für ein tolles Datum für besondere Anlässe…Heiraten könnte man, einen Baum pflanzen oder einfach wie du, süsse kleine Maus, heute auf die Welt kommen! Da so viele 2en  in deinem Geburtsdatum sind, darfst du dir sicher jetzt immer alles doppelt wünschen, 2 Kinderschokoladen, 2 Fahrten auf dem Riesenrad, 2 Stunden länger wach bleiben dürfen…. ich bin mir sicher, deine so glücklichen Eltern würden dir auf alle Fälle heute jeden deiner Wünsche doppelt so gerne erfüllen! Willkommen auf dieser Welt, zuckersüße kleine Maus 💝💝💝


🌸 AMANDA 🌸

14. Februar 2020

Kleine zauberhafte 🌸 AMANDA 🌸, bevor du geboren wurdest, schrieben deine Mama und ich uns gegenseitig wochenlang viele, viele Nachrichten oder telefonierten miteinander, denn du kleine Maus hattest uns das Gefühl gegeben, dass du bereits einige Wochen zu früh ( und zwar viel zu früh )  Interesse hattest, auf diese Welt kommen zu wollen und da waren so viele Fragen, auf die deine Eltern eine Antwort suchten.  Deine Mama musste geduldig und ohne körperliche  Belastung daheim liegend abwarten und ihrem Bauch beim Wachsen zuschauen und jede Woche, die sie “brütend “ zu Hause schaffte, brachte dich weg von einer Geburt an einem Universitätsspital, weg von einem Lebensanfang in einem Inkubator, weg von einer Frühgeburt mit allen Startschwierigkeiten, die diese kleinen, zerbrechlichen Wesen zu Beginn ihres Lebens haben. Und jede geschaffte Woche feierte ich deine Mama für ihre Geduld und ihr behütetes Abwarten und als eure Schwangerschaft soweit fortgeschritten war, dass du unbedenklich geboren werden konntest, riet ich deiner Mama,  in der nun verbleibenden Zeit sich  zum einen wieder etwas körperliche Kondition anzueignen und zum anderen, deinem Papa und deiner Mama alles erdenklich Gute noch als Paar gegenseitig anzutun, was zukünftige Eltern in den letzten gemeinsamen Tagen unbedingt zu zweit noch machen sollten, ( wie z.Bsp. einen entspannten Kinoabend, ein Essen im Lieblingsrestaurant, Sonntags morgens gemütlich im Bett ungestört Zeitung lesen und frühstücken)  bevor die neue, aufregende Familienzeit zu dritt beginnt und für solche Sachen dann eher keine Zeit vorhanden ist. Das war für deine Mama gar nicht so einfach, denn du hattest dich bereits schon ziemlich tief im Becken deiner Mama einquartiert und bei  jedem Schritt, den deine Mama machte, spürte sie bereits schon dein Köpfchen und somit dein Mithelfen wollen, alles so optimal wie möglich für eure Geburt vorzubereiten. Nie und nimmer hatte ich, hatten deine Eltern erwartet, dass aus den guten Ratschlägen von mir, wie Frau eine Frühgeburt abwendet, nun mit einem mal deine Mama mich fragte, wie ein Geburtsbeginn auf natürliche Weise unterstützt werden kann, denn inzwischen war dein errechneter  Entbindungstermin bereits überschritten und du schienst deine Mama um dich herum immer noch sehr zu schätzen und deine Neugierde auf die Welt da draussen war offensichtlich  nicht mehr so stark wie vor Wochen davor . Wahrscheinlich lag es auch mit daran, dass du deinem Geburtshelfer die eine und auch andere Abfahrt auf  der Skipiste gegönnt hast ,denn erst nach seinem Ferienende, deine Eltern warteten da bereits seit einer Woche über deinem Geburtstermin auf dich, gabst du das Startzeichen für deine Geburt . In den letzten Tagen vor deiner Geburt konnte ich deiner Mama tröstend sagen, dass wenn kleine Mäuse schon so tief und parat auf ihrem Geburtsweg sich positioniert haben, es mit aller grösster Wahrscheinlichkeit mit einer  schnellen Geburt zu rechnen sei.  Als deine Mama mich am Abend vor deinem Geburtstag anrief, weil nun endlich eure Wehen eingesetzt hatten, hörte ich am Telefon, dass deine Mama bereits richtig gute Wehen veratmen musste und das diese ohne grössere Pausen aufeinander folgten. Ich sagte deiner Mama, dass ich mich sofort aufmachen würde, um von zu Hause aus Richtung Aarau zu fahren und ich war noch nicht einmal ganz aus Meggen heraus, als deine Mama mich erneut anrief, weil die Kontraktionen bereits so intensiv sich für sie anfühlten, dass deine Mama sich lieber mit deinem Papa in Richtung Gebärsaal begeben wollte. Und so rief ich im Gebärsaal an um deine Eltern anzukünden  und meine Hebammenkollegin Chantal (  ❤️-lichen Dank , du Liebe ! ) nahm deine Eltern in Empfang und umsorgte sie, gab ihnen Sicherheit, bis auch ich im Gebärsaal angekommen war . Deine Mama hatte für eure Geburt keine speziellen Wünsche, ganz offen und ohne Geburtsplan war sie an eurer Geburt herangegangen, eine Wassergeburt war vorstellbar, genau so wie eine Landgeburt auf dem Gebärstuhl oder im Vierfüsslerstand . Jetzt, wo die Wehen förmlich über deine Mama hinweg rollten, lag deine Mama im Geburtenbett auf der Seite und probierte, ob es besser für sie war, durch eure Wehen-Wellen hindurch zu tauchen oder auf der Welle mit zu schwimmen. Noch bevor ich deine Mama untersuchte, atmete ich mit ihr zusammen solange, bis deine Mama ihren Rhythmus, ihren Surfmodus gefunden hatte und deutlich besser durch eure Wehen kam -und sie machte es so unglaublich gut ! Als ich den Muttermund deiner Mama tastete, konnte ich deiner Mama sagen, dass sie bereits mehr als die Hälfte eurer Geburt geschafft hatte ! Wir befanden uns bereits in der letzen Stunde des alten Tages und ich konnte deinen Eltern aufmunternd sagen, dass du wohl all zu lange nicht mehr auf dich warten lassen würdest .Spassenshalber prognostizierte ich eine Geburtszeit gegen halb 3 , eine Uhrzeit, zu der Geburtshelfer nur all zu gerne von uns Hebammen geweckt werden 😉 . Bis dahin aber ging deine Mama ganz ruhig und konzentriert durch jede einzelne eurer Wehen. Die Seitenlage im Bett erwies sich als die komfortabelste Position für deine Mama und während dein Papa deine Mama mit Getränken, kühlenden Tüchern und seiner absolut ruhigen Ausstrahlung Gutes tat, massierte ich deiner Mama den schmerzenden Rücken und versuchte mit warmen Umschlägen im Rücken deiner Mama Linderung zu verschaffen. Als deine Fruchtblase sich von alleine öffnete, kam deine Mama intuitiv von der Seitenlage auf den Rücken herum, um dir mehr Platz zu verschaffen, denn sie verspürte bereits ihre ersten Wehen, die dich zur Welt kommen lassen sollten. Und so war es nicht halb 3 sonder bereits 2 Uhr, als ich euren Geburtshelfer wecken konnte und er war erstaunt, wie unglaublich schnell ihr durch eure bisherige Geburt gegangen seid. In den letzten Wehen hielten dein Papa und ich deine Mama im Arm und atmeten mit ihr, halfen ihr, ihre letzten Kräfte zu mobilisieren, während eurer Geburtshelfer dir bei deinem Ankommen half  und deiner Mama sofort auf die Brust legte. Ich wusste schon im Voraus , welchen wunderschönen Namen du erhalten würdest, denn dein Geburtstuch, welches dein Papa vorab im Wärmeschrank platziert hatte, war mit deinem Namen  bestickt . Dieses Tuch nun gab dir Wärme und abgedunkeltes Licht und ganz schnell schienst du, mit ganz vielen dunklen, langen Haaren auf deinem Köpfchen,  zufrieden und angekommen auf dieser Welt . Deine Mama konnte es noch gar nicht glauben , dass sie eure Geburt bereits geschafft hatte und sie durfte so stolz auf sich sein ! Dein Papa und dein Geburtshelfer schauten, ob du gesund und alle Fingerchen und Zehen bei dir vorhanden sind , so wie es sich gehört und ich kann dir bestätigen, dass du alle Finger und Zehen hast, so wie es sein soll, deine Zehen sich aber an ganz grossen Füsschen befinden, du wirst wohl tendenziell später einmal besonders ausgefallene Schuhgrössen aussuchen müssen 🙃☺️🙃 .  Du warst sehr hungrig nach deiner Geburt und als du deinen ersten Hunger bei deiner Mama gestillt hattest, durfte dein Papa dich nun anziehen. Ganz vorsichtig und ganz stolz wickelte er dich in deine erste Windel. Die Wahl deiner ersten Kleidchen viel schwerer, denn deine Mama hatte so viele Kleidchen für dich eingepackt, wir alle waren im Moment unschlüssig, was du kleine Maus nun davon anbekommen solltest … Nun, dein Papa wählte passend das Kleidchen aus, auf dem in grossen Buchstaben “ I ❤️ DAD “ stand, ich bin mir sicher, hätte er ein Shirt für sich in diesem Moment entwerfen dürfen, auf seinem wäre “ I ❤️MY DAUGHTER “ gestanden …. 

Deine Eltern, süsse 🌸 AMANDA 🌸 haben sich am Valentinstag das schönste und wundervollste Geschenk zum Tag der Liebe geschenkt, nämlich dich, du wunderhübsche Maus . Inzwischen durfte ich dich schon einige Male in deinem Daheim besuchen und erleben, wie liebevoll deine Eltern dich umsorgen. Geniesse diese bedingungslose Liebe deiner Eltern, koste sie in vollen Zügen aus, geniesse von nun an jeden Valentinstag mit Rosen und Geburtstagstorte und sei

 VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 ALISSA LUNA 🌸

29. Januar 2020

Zauberhafte und süsse 🌸 ALISSA LUNA 🌸 , mit den grossen, so wachen Augen ! Unkompliziert , selbstbestimmt, schnell und im Wasser – das war der Wunsch deiner Mama, wie du geboren werden solltest, wie deine Mama eure Geburt erleben wollte. Als deine Mama bei unserem ersten Treffen zum gegenseitigen Kennenlernen in meiner Praxis diese Wünsche äusserte, waren diese Wünsche ihre Idealvorstellung einer Geburt, ihre Traumgeburt. Das Geburten von dieser Idealvorstellung sehr leicht abweichen können, wusste deine Mama auch. Sie hatte diese Erfahrung bei der Geburt deines grossen Bruders gemacht. Zu früh und für sie zu unvorbereitet wollte damals der kleine Mann kommen, zu wenig passte die Kommunikation in ihren Augen  zwischen dem damaligen Geburtshilfeteam und ihr, zu viele Fragen blieben damals nach der Geburt für sie unbeantwortet. Wenn ich mir von meinen Paaren ihre bereits erlebten Geburtsgeschichten erzählen lasse, bitte ich sie immer darum, die technischen Details ihrer erlebten Geburt zwar zu erwähnen, wichtiger für mich ist es aber, zu erfahren, welche Empfindungen meine Paare damals hatten, welche Erlebnisse sie als schön und richtig erlebt hatten und welche für sie unstimmig waren und  unter Umständen aus diesem Grund Ängste  für die kommende Geburt gewachsen sind. Bei den Erzählungen deiner Mama waren einige Momente ihrer Geburt, die sie sich nicht erklären konnte und so bat ich deine Mama, mir den Geburtsbericht deines Bruders für ein nächstes Treffen zu organisieren. So konnten deine Mama und ich bei einem weiteren Treffen noch einmal  die Geburt deines Bruders gemeinsam durchgehen, gemeinsam erleben und ich konnte deiner Mama Handlungen erklären und verständlich machen, die damals im Gebärsaal gemacht wurden. Und auch wenn nach diesen Aufklärungen deine Mama gewisse Situationen von damals nun verständlicher waren, ihren Wunsch dieses mal selbstbestimmt zu gebären, blieb . Sie wollte, dass sie umsorgt wird, dass man für sie da ist, sie über alles aufklärt, was mit ihr jeweils passiert, dass man ihr die Zeit gibt, in ihrem gewählten Tempo durch eure Geburt zu gehen, dass man ihr die Ruhe und Zuversicht gibt, sie in ihrem Vertrauen unterstützt, dass sie, dass ihr Körper es schaffen wird, dich alleine in diese Welt zu lassen. Das sich deine Mama zudem noch einen passenden Geburtshelfer wählte, der all diese Wünsche auch in seiner Geburtsphilosophie vertritt – deine Mama hätte nicht besser vorbereitet an eure Geburt herangehen können. In der Nacht vor deiner Geburt waren Schneefälle für den Kanton Aargau vorgesehen und weil ich mit deiner Geburt jederzeit rechnete und nicht unbedingt nachts über schneebedeckte Autobahnen rasen wollte, schlief ich sicherheitshalber in meiner Praxis, allerdings war es mein Wecker und nicht mein Pager, der mich am Morgen weckte. Und so fuhr ich statt zu deiner Geburt, ausgeschlafen zu einer meiner Wöchnerinnen und von dort aus zurück nach Hause, Richtung Luzern. Ich hatte noch nicht einmal meine Tasche ausgepackt, als deine Mama mich anrief. Deine Mama verlor euer Fruchtwasser und weil sie diese Art des Geburtsbeginns von deinem Bruder bereits kannte und es damals noch viele, viele Stunden dauerte, bis er dann endlich geboren wurde, war deine Mama noch sehr ruhig und gelassen. Sie wollte mich auch fürs erste nur informieren, auch dein Papa wurde nun nach Hause geholt, der Babysitter für deinen Bruder organisiert. Nun sollte nach einem Blasensprung kontrolliert werden, ob es wirklich ein Blasensprung ist und ob es der Mama und dem Baby gut geht. In der Regel mache ich diese Kontrolle bei mir in der Praxis, aber deine Mama wollte mich noch schonen und sie fragte mich, ob sie die Kontrolle nicht im Gebärsaal bei den Hebammen machen könne und danach wieder nach Hause fahren könnte, damit wir alle noch bis zum wehenden Beginn der Geburt uns daheim ausruhen konnten. Da meine letzen beiden vorausgegangenen Geburten ebenso mit so einem Blasensprung begannen und es damals wirklich noch längere Zeit ging, bis ich aktiv werden konnte, rief ich im Gebärsaal an und meine Kollegin Regina ( 1001 Dank für alles ❤️❤️❤️) versprach mir, die erste Kontrolle deiner Mama zu übernehmen. Deine Mama schrieb mir, dass dein Papa nun daheim angekommen und  sich mit deiner Mama aufmacht,  Richtung Klinik zu fahren und das bereits ein erstes, unregelmässiges Ziehen im Bauch  von deiner Mama gespürt wurde. Ein positives Zeichen, wenn nach dem  Blasensprung die Wehen zügig einsetzen und das schrieb ich deiner Mama auch, auch das ich Abfahrt-bereit in Meggen warten würde. Die nächste SMS kam postwendend von deiner Mama und der Inhalt veranlasste mich, sofort ins Auto zu steigen und Richtung Gebärsaal loszufahren, denn deine Mama schrieb mir, dass sie gespannt auf den Befund und die Wehenkurve sein, denn inzwischen „ziehe es schon ab und an ordentlich“. Und während ich nun in dem Tempo, das gerade noch so erlaubt ist, über die Autobahn Richtung Aarau düste, empfing Regina deine Eltern und es war klar, dass du mit deiner Mama um dich herum nun richtig unter der Geburt warst und an ein nochmaliges nach Hause fahren nicht zu denken war. Regina rief mich an, um mich über  den aktuellen Stand der Dinge zu informieren und ich konnte sie mit allen wichtigen Details für eure Geburt, mit den Wünschen deiner Mama briefen, für den Fall, dass ich es nicht mehr rechtzeitig für eurer Geburt in den Gebärsaal schaffen würde. Als ich dort ankam, war deine Mama gerade in die Badewanne gestiegen, das Wasser lief immer noch in die Wanne ein. Ich umarmte Regina und bedankte mich für ihre wundervolle und so wichtige Hilfe und umarmte danach deine Eltern. Deine Mama, süsse  ALISSA, sah so wunderschön aus, eigentlich unvorstellbar, dass sie gerade im Begriff war, ihren und euren Geburtsmarathon zu laufen, aber ich denke, sie spürte, dass alles was mit ihr passierte richtig war, die Wehen dich ihr immer wie näher brachten. Auch spürte sie, dass du bereits mit deinem Köpfchen einen Druck nach unten aufbautest und so dein Bestes an Hilfe mitgabst, was von dir her möglich war. Ich untersuchte deine Mama das erste und einzige mal während eurer Geburt. Es war eine Abmachung zwischen deiner Mama und mir, diese vaginalen Untersuchungen auf ein Minimum zu beschränken und weil ich ertasten konnte, dass euer Geburtsweg bereits komplett geöffnet war, war kein weiteres Untersuchen mehr notwendig. Ich konnte  auf Grund des Untersuchungsergebnisses euren Geburtshelfer anrufen und ihn bitten, zu uns zu kommen, denn es war offensichtlich, dass wir nicht mehr lange auf dich warten mussten. Während ich mit deiner Mama gemeinsam ihre Wehen veratmete, hielt dein Papa deiner Mama den schmerzenden Rücken, übte eine Gegendruck am Kreuz aus und half so deiner Mama, wie er nur konnte. Dein Geburtshelfer war nun auch im Gebärsaal und gemeinsam sassen wir alle ruhig am Badewannenrand bei deiner Mama, die so konzentriert  durch  eure letzten Wehen ging, und wir konnten ihr die Zuversicht geben, sie mit ihr teilen, dass alles seine Richtigkeit hatte, dass es dir gut ging und das deine Mama die Zeit, die sie bräuchte, sich einfach nehmen kann. Und so wurdest du  nur mit dem Druck ins Wasser geboren, den deine Mama ausüben wollte und einzig bei deiner Schulter half euer Geburtshelfer vorsichtig, damit du kurze Zeit später ins Wasser gleiten konntest. Deine Mama nahm dich an die Wasseroberfläche und in ihre Arme  und wir deckten dich mit einem warmen Tuch zu. Und während  dein Papa die ersten Fotos von seinen beiden Frauen machte, war deine Mama einfach nur erleichtert, sie hatte es so bewundernswert und so wunderschön geschafft, dir deine Geburt zu ermöglichen. Hatten wir uns bisher alle Zeit und Ruhe der Welt genommen, gab es auch jetzt keinen Grund, weitere Handlungen zu forcieren . Deine Nachgeburt liess sich ( im Gegensatz zu dir 😉 ) Zeit und die gaben wir ihr auch, deiner Mama war es auch hier wichtig, nicht in einen natürlichen Prozess einzugreifen, wenn es nicht notwendig wäre .Erst 45 Minuten nach deinem Ankommen wurde sie problemlos geboren und  wir konnten sie deinen Eltern zeigen, solange und natürlich auch gerade danach wieder standest aber du im Mittelpunkt und bekamst alle Aufmerksamkeit die du verdient hast. Und während deine Mama neben dir warm zugedeckt in ihrem Bett sich erholte,  dir dein Händchen hielt, konnte dein Papa nun für dich da sein und er wickelte dich in deine erste Windel, zog dir ganz bezaubernde Kleidchen an und fädelte deine Namenskette auf. Musste ich während deiner Geburt eigentlich nur bestärkend deiner Mama beistehen, wurde ich jetzt aktiv, denn du süsse kleine Maus lagst da so zufrieden mit deiner Mama im Hintergrund und mit gross geöffneten Augen, dass ich gar nicht aufhören konnte, Erinnerungsfotos für deine Eltern zu machen, eines wohlgemerkt schöner als das andere !

Zaubermaus 🌸 ALISSA LUNA 🌸 Unkompliziert, selbstbestimmt, schnell und im Wasser – das war der Wunsch deiner Mama, wie du geboren werden solltest, wie deine Mama eure Geburt erleben wollte. Sie hat dich so gebären dürfen, hat ihre Traumgeburt erleben können und ich bedanke mich aus tiefstem Herzen bei deiner Mama, dass ich bei deinem wunderschönen Ankommen mit dabei sein durfte, süsse Maus, SEI VON HERZEN WILLKOMMEN ! 💝💝💝


🌸 ELIJAH NOAH 🌸

8. Januar 2020

Süsser, bei deiner Geburt so winzig, zerbrechlich, kleiner Mann ! Als du deine ersten Anzeichen für  deine bevorstehende Geburt machtest, war ich gerade dabei, Baby Runa im OP bei ihren ersten Lebensmomenten auf dieser Welt zu begleiten. Deine Mama schrieb mir kurz vor Mitternacht  eine SMS, dass sie eurer Fruchtwasser verlieren würde, viel zu früh, denn eigentlich hättest du noch fast 5 Wochen Zeit gehabt, dich von deiner Mama um dich herum tragen und verwöhnen zu lassen. Mir blieb in diesem Moment nichts anderes übrig ,als deiner Mama zurück zu  schreiben , dass sie meine Hebammen-Kolleginnen im Gebärsaal informieren und in die Klinik kommen solle und ich war mir in diesem Augenblick ziemlich sicher, dass ich deine Geburt wohl nicht mit begleiten werden würde. Hatte ich für  Runas Geburt schon  meine Ferien unterbrochen, wusste ich, dass ich nach diesem länger als geplanten Einsatz zum einen erst einmal etwas Schlaf benötige und zum anderen einen Termin an meinem letzten Ferientag nicht verschieben konnte und erst am nächsten, meinem offiziell ersten Arbeitstag, wieder im Einsatz sein könnte . Aber ich ging noch in dieser Nacht bei deiner Mama im Gebärsaal vorbei um sie zu umarmen und deinen Papa das erste Mal kennen zu lernen . Ich konnte deinen Eltern verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie eure nächsten Stunden ablaufen könnten, ganz abhängig davon, wie schnell deine Mama und du mit Wehen in Berührung kommen würdet. Und ich konnte Heidi, meine Kollegin (❤️!), was die Wünsche deiner Mama für eure Geburt anbelangten, etwas briefen, obwohl deine Eltern eigentlich erst in 2 Tagen  in meiner Praxis einen Termin hatten und wir dort erst richtig deine Geburt und die Wünsche deiner Eltern dafür besprechen  wollten. Nun, und obwohl ich es nicht für möglich gehalten hätte – letztendlich -und dafür bin ich sehr sehr dankbar – haben ich  dennoch zusammen mit deinen Eltern deine Geburt erleben dürfen. Möglich gemacht hat das zum einen euer Geburtshelfer, der sehr sehr geduldig  dir und deiner Mama die 24 Stunden zugestand, die die Frauen unter Umständen nach einem Blasensprung Zeit haben, bevor wir mit Wehen anregenden Medikamenten versuchen, die Geburt in Gang zu bringen. Und zum anderen warst du und deine Eltern in meinen Augen glaube ich auch einfach froh, noch etwas wehenfrei zu bleiben, noch ein wenig Zeit zu haben, um sich auf das Kommende ( und damit meine ich nicht nur die Geburt, sondern auch der Beginn eurer Zeit als Familie ) vorzubereiten, denn deine Eltern dachten , sie hätten doch noch ein paar Wochen Zeit dafür … Und zum dritten haben meine Hebammenkolleginnen zu dir und deiner Mama geschaut und sie betreut, als es nach einem Tag Abwarten, ob da von dir und deiner Mama alleine Wehen kommen würden, es nun dennoch notwendig wurde, sanft und langsam eure Geburt in Gang zu bringen. Und so habe ich den ersten Arbeitstag von mir noch abwartend zu Hause verbracht, war aber immer in Kontakt mit deiner Mama und auf dem neusten Stand, was mit euch gemacht und wie ihr reagiert habt . Als auch dieser Tag ohne wirklich grosse Wehen vorbei ging und weil es dir und deiner Mama sehr gut ging , entschied dein Geburtshelfer, euch die Nacht ohne weitere Medikamentengabe schlafen zu lassen, denn sehr häufig gehen in genau so einer medikamentenfreien Phase die Wehen wie von alleine los . Und richtig ! Mein Pager weckte mich in den frühen Morgenstunden deines Geburtstages, deine Mama hatte zwar noch ein wenig schlafen können, aber sie wurde sehr sehr früh am Morgen durch die ersten richtig gut spürbaren Kontraktionen geweckt. Meine Kollegin Michelle (1001 Dank !!❤️❤️❤️) schaute zu deiner Mama und kümmerte sich liebevoll um sie, so dass ich in aller Ruhe mich parat machen und ohne Stress nach Aarau fahren konnte. Denn auch wenn die Wehen nun endlich da waren, euer Geburtsweg war noch nicht sehr vorbereitet (kein Wunder, ihr hättet ja auch eigentlich noch mindestens 4 Wochen Zeit dafür gehabt !) und es war absehbar, dass wir dennoch viel Geduld brauchen würden, bis wir uns über deine Ankunft freuen könnten. 

Als ich im Gebärsaal ankam, war bereits die Badewanne mit Wasser gefüllt, parat, um deiner Mama etwas Entspannung zu bringen . Aber es war noch nicht der richtige Moment für die Wanne , deine Mama sass auf dem Ball, hielt sich am Seil fest und dein Papa stütze ihren schmerzenden Rücken. Eure Wehen waren zwischendurch intensiv und dann aber auch wieder viel zu wenig stark, damit es auf eurem Geburtsweg weitergehen konnte und es brauchte in irgendeiner Form eine Energieschub für deine Mama und den organisierte sie für sich selbst, in dem sie deinen Papa ihre mitgebrachte Musik von ihrer Playliste abspielen liess und so spielte  „ MUSE“  für deine Mama und das half, die beginnende Müdigkeit zu vertreiben, deine Eltern machten sich nämlich etwas später auf, eure Wehen durchs Spazieren gehen und Treppensteigen zu verstärken. Vielleicht hätte MUSE lauter spielen oder die Klinik beim Neubau mehr Treppen einplanen sollen – eure Kontraktionen wurden nicht wirklich intensiver und so beschlossen wir, deiner Mama erneut etwas vom Wehen fördernden Medikament zu geben . Und glücklicherweise bekam deine Mama gerade in diesem Moment, wo Frau vielleicht auch etwas entmutigt ist , eine Blumenstrauss geschenkt … du warst zwar noch nicht auf der Welt, aber eure Gratulanten waren offensichtlich parat ☺️… Ob es die wohltuende Aufmerksamkeit der Blumen war oder du jetzt einfach entschieden hattest, doch dein warmes, weiches Heim verlassen zu wollen, mit einem Mal kamen die Wehen wieder und sie fühlten sich runder an, waren besser zu verarbeiten für deine Mama und deine Mama fühlte wieder mehr Energie und ging erneut mit deinem Papa spazieren . Inzwischen war es Mittagszeit und für deine Mama war der Moment gekommen, die Badewanne auszuprobieren . Bis dahin hatte ihr das Tuch zum Festhalten am Besten geholfen durch eure Wehen zu gehen, gemeinsam mit der Stütze, die euch dein Papa gab. Das warme Wasser gab deiner Mama einen Moment der Entspannung, aber auch die Klarheit, dass die Energiereserven nach der langen Zeit, die deine Mama nun in der Klinik und unter der Geburt war, nicht unerschöpflich waren. Wir hatten uns bereits im Vorfeld über die Möglichkeit und Vorteile  einer  Periduralanästhesie unterhalten und es war der Moment gekommen, wo sie absolut vernünftig war einzusetzten . Und es war die absolut richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt .Kaum wirkte die Anästhesie, konnte sich deine Mama und konnten sich deine Eltern entspannen, ausruhen, die angestrengten Muskeln loslassen. Und auch du merktest, dass deine Mama sich erholen und dir Platz geben konnte, eure Geburt ging nun doch um einiges zügiger voran, der Muttermund weitete sich mehr und auch du begabst dich endlich in die Position in  deinem Geburtsweg, die es dir ermöglichte, mitzuhelfen, deine Mama zu unterstützen . Als wir den Sonnenuntergang durch die Fenster eures Geburtsraumes sahen, war der Muttermund deiner Mama nun fast ganz offen. Nun war es ersichtlich, dass du bald auf die Welt kommen würdest, deine Eltern hatten da aber noch ein winzig kleines Problem . Es war dein Name, der noch nicht wirklich fest stand und weil du ja nicht so ganz ohne Namen geboren werden solltest und  wir wussten, dass du ein kleiner Junge werden würdest, benannten wir dich fürs erste spassenshalber nach deinem Geburtshelfer ( so will es die Gebärsaal-Tradition der namenlosen Kinder 😉 ) Deine Mama war nun wieder in der aktiven Rolle, sie konnte und wollte nun wieder eure Geburt unterstützen und das tat sie, in dem sie ständig die Position auf ihrem Bett wechselte, dadurch ihr Becken immer in verschiedene Richtungen bewegte und so dich langsam und mit der Kraft der Wehen tiefer schaukelte. In den letzten Wehen vor deiner Geburt war dir anzumerken, dass auch du eine langen Weg hinter dir hattest und du  zeigtest uns mit deinen Herztönen, dass du nun endlich zur Welt kommen möchtest. Und so half euer Geburtshelfer dir und er half  deiner Mama in eurer letzten Wehe . Es war 19:53 Uhr, knapp 3 Tage nach eurem Geburtsbeginn,als du endlich, endlich in die Arme deiner Mama von eurem Geburtshelfer gelegt wurdest . Und du wurdest mit deinem Geburtstuch, welches ich noch schnell organisiert hatte,  zugedeckt und wir liessen dir und deinen Eltern diesen Moment des Ankommens, nichts musste gemacht werden, ausser euch die Zeit zu geben, euch zu begreifen, den Moment bewusst zu erleben. Du warst zwar zierlich klein, aber deine Haut war sehr schnell rosarot, dein Herzschlag kräftig und schon sehr schnell öffnetest du deine Augen. Deine Mama war erschöpft, aber sie war soooo glücklich . Dein Papa erleichtert und ungemein stolz. Du tatest uns den Gefallen,  bereits am Busen deiner Mama zu trinken, ein so wunderbares Zeichen, dass du zwar zu früh geboren, aber genügend Kraft und Energie hast . Nachdem dein Papa dich gemeinsam  mit deiner Mama angezogen hatte, legte er dich deiner Mama wieder in die Arme und ich nutze die Chance, die ersten Fotos von euch zu dritt, von eurer kleinen Familie  zu machen und ihr alle drei saht so wunderschön und so glücklich aus ! Kleiner Mann, auf deinem  Babypass und deinem Kärtchen für dein Bettchen kamen natürlich alle Barbara-Blumen, die ich malen konnte, deinen Namen aber trug ich erst bei meinem ersten Besuch bei euch daheim ein, denn nun hattest du einen Namen und was für einen schönen durfte ich da schreiben – Sei von Herzen Willkommen 🌸 ELIJAH NOAH 🌸


🌸 Runa Hilde❤️ 🌸

5. Januar 2020


Zauberhafte 🌸 RUNA HILDE ❤️🌸Um deine Geburtsgeschichte aufzuschreiben, habe ich eben noch einmal die Geburtsgeschichte deiner grossen Schwester Ronja nachgelesen, obwohl ich ihre Geburt immer noch sehr präsent in Erinnerung habe . Damals durfte deine Schwester nach einer sehr langen Geburt dennoch auf natürlichem Weg im Gebärsaal zur Welt kommen und die schier unmenschliche Kraft und Geduld, die deine Mama dafür damals aufbringen musste, hatte mich als Hebamme zutiefst beeindruckt und ich habe auch heute noch die teilweise Hilflosigkeit, die ich gefühlt hatte, spürbar in Erinnerung, weil ich genau wie deine Mama und dein Papa damals abwarten und nicht mehr helfen konnte, als ich eigentlich wollte. Nun ist die Allgemeinheit häufig geneigt, nach der Geburt eines gesunden Babys zu sagen, egal wie die Geburt verlief, Hauptsache, Mutter und Kind sind wohlauf. Aber dennoch ist es eben auch wichtig, die Spuren, die Geburten sowohl seelisch als auch körperlich hinterlassen, ernst zunehmen und bereits nach der Geburt von Ronja  waren  da im Wochenbett  Zweifel bei deiner Mama, ob sie je wieder sich auf eine normale Geburt einlassen würde können. Als nun du dich, kleine Maus, angekündigt hast, deine Schwester zur grossen Schwester werden zu lassen, saßen deine Mama und dein Papa mehrmals bei mir in meiner Praxis, um sich auf deine Geburt vorzubereiten. Jedesmal war das Thema Kaiserschnitt ein Thema, aber jedes mal und  jedes mal wie eindeutiger, war dieser Kaiserschnitt  für deine Mama eine mögliche Option, aber ihr Vertrauen in ihren Körper, der bereits schon einmal zu einer so aussergewöhnlichen Leistung fähig gewesen war, wuchs von mal zu mal und letztendlich einigten wir uns, uns auch bei dir mit ganz viel Optimismus auf das Erlebnis Geburt im Gebärsaal einzulassen und insgeheim, so wünschten wir alle es deiner Mama, hofften wir auf ein schnelles Ankommen von dir, wo möglich auch noch in der Badewanne. Dein offizieller Entbindungstermin war der 28.Januar 2020. Deine grosse Schwester gehörte bei ihrer Geburt zu den 5% der Babys, die pünktlich an  ihrem Termin auf die Welt kommen und so traute ich meinen Augen nicht, als ich noch in meinen Ferien in der ersten Woche des neuen Jahres morgens ausgeschlafen auf mein Handy schaute und sah, dass deine Eltern mich mehrmals in der Nacht versucht hatten zu erreichen und deine Mama mir eine Nachricht geschrieben hatte, dass sie euer Fruchtwasser knapp 4 Wochen vor dem Entbindungstermin verlieren würde. Da in meinen Ferien auch mein Pager pausieren darf, konnten sie mich also nicht wecken und so rief ich deinen Papa morgens an und dein Papa berichtete mir, dass deine Mama in diesem Moment auf ihr Wochenbettzimmer verlegt würde. Das hörte sich zunächst für mich so an, als ob du kleine Dame es wirklich mit deiner Geburt genauso  eilig hattest, wie wir es uns gewünscht hatten. Und obwohl ich natürlich traurig war, nicht mit bei deiner Geburt dabei gewesen zu sein, so machte sich doch eine Freude breit, das deine Mama offensichtlich schnell geboren hatte. Als ich schon gratulieren wollte, korrigierte dein Papa seine Aussage. Du warst noch immer mit deiner Mama um dich herum  und ihr wurdet einzig nach den ersten Untersuchungen im Gebärsaal auf die Wochenstation verlegt, weil es zwar definitiv wegen des Blasensprungs mit eurer Geburt  losging, sie aber wohl noch nicht so schnell in Gang kommen würde. Ich nahm kurz Rücksprache mit meiner Familie, denn ich war ja immer noch ein Ferienkind, aber es gab eigentlich nichts zu überlegen, ich wollte deine Geburt einfach nicht verpassen. Und so fuhr ich viel früher als geplant für meine erste Geburt im Jahr 2020 in den Gebärsaal und ich freute mich sehr, dass es für dich und deine Eltern war, für die ich mich auf den Weg machte. In der Klinik angekommen, gab mir meine Kollegin Christina ( ❤️-lichen Dank!) einen Überblick, was bei euch in den letzten Stunden passiert war und der erste Eindruck war, dass du passend zu deiner Schwangerschaftswoche  eigentlich noch so gar nicht in Startposition für deine Geburt zu diesem Zeitpunkt gewesen warst . So hieß es für uns erst einmal abzuwarten, ob deine Mama in der Zeit, die die Frauen nach dem Blasensprung abwarten dürfen, vielleicht bereits selbst mit Wehen beginnt, was für die Geburtsprognose immer positiv ist. Deine Eltern genossen noch in Ruhe ihr Mittagessen und machten sich dann auf, spazierend Aarau zu erkunden, in der Hoffnung, dadurch die eigenen Wehen schneller anregen zu können. Sie gingen im Laufe des Tages noch viele Male los, denn jedes Mal, wenn deine Mama motiviert war, spazieren zu gehen, hatte sie auch das Gefühl, das sich eure Kontraktionen, die nun leicht zu spüren waren, intensiver wurden und nützlich waren. Wir gingen nun auch in den Gebärsaal, dort konnten deine Eltern im geschützten, nur für sie vorhandenen Raum, die Zeit verbringen. Inzwischen hatten wir gemeinsam mit deinem Geburtshelfer entschieden, die Wehen mit Medikamenten zu intensivieren, denn je länger die schützende Fruchtblase nicht mehr intakt für euch Mäuse ist, umso eher besteht die Möglichkeit, dass es zu Infektionen kommen könnte, die auf euch und die Gesundheit der Mamas Auswirkungen haben könnte. Deine Eltern spazierten  weiter, sie wollten aktiv bleiben und der Nachmittag verging, deine Mama war nun  verständlicherweise bereits etwas müde und so legte sie sich für einen Moment in das Gebärsaalbett um sich etwas auszuruhen, auch dein Papa legte sich für einen Powernap auf die Gebärstuhlmatte am Boden und während deine Eltern doch wirklich einen kurzen Moment ruhten, konnte ich dich durch die Herztonkontrolle deutlich hicksen hören, du kleine Maus hattest wohl einen Schluck Fruchtwasser zu viel genossen und einen ordentlichen Schluckauf!

Nach dem Powernap gingen deine Eltern erneut auf Wanderschaft und als wir uns alle kurz vor dem Nachtessen wieder im Gebärsaal trafen, diskutierten wir, ob es Sinn machen würde, weiter deine Geburt zu unterstützen oder ob es besser wäre, über Nacht allen und besonders dir und deiner Mama eine Pause zu gönnen. Die Entscheidung war schwer, denn richtig ruhig war die Gebärmutter deiner Mama nicht, auch deine Herztonkurve war nicht ganz so optimal und wir alle waren uns nicht sicher, ob die Nacht wirklich Zeit zum Ausruhen bringen würde. Deine Mama entschied mit uns, vorwärts machen zu wollen und erneut unterstützen wir sie mit Medikamenten, die die Gebärmuttertätigkeit weiter anregen sollte . Und wieder gingen deine Eltern spazieren, wieder motiviert, wieder mit einem Lächeln im Gesicht und mit solcher Vorfreude auf dich. Die vielen Spaziergänge blieben natürlich auch für die Mitarbeitern  der Wochenstation nicht unbemerkt. Sie wussten dort gut genug, wie frustrierend so ein langes Warten für die werdenden Eltern sein kann und es war wirklich eine so liebevolle Geste, als Christine von der Wochenstation mit einem Neugeborenen zu uns in den Gebärsaal kam, um deiner Mama, deinen Eltern Mut zu machen, ihnen mit dem kleinen Schatz im Arm noch einmal zu zeigen, wofür sich all die Mühe lohnt. Inzwischen waren die Kontraktionen deiner Mama um einiges intensiver, regelrecht giftig und für deine Mama kaum auszuhalten. Offensichtlich, so schien es jedenfalls, zwangen wir deine Mama mit den Wehen unterstützenden Medikamenten zu etwas, was der Körper deiner Mama einfach nicht tun wollte, denn auch der Muttermund veränderte sich kaum. Weil ich auch beim Untersuchen das Gefühl hatte, dass deine Köpfchen in all der langen Zeit keinerlei Tendenz zum tiefer ins Becken treten hatte, rief ich deinen Geburtshelfer an um ihn zu bitten, mittels Ultraschall die genaue Lage von dir zu bestimmen. Inzwischen fehlten nur noch 2 Stunden bis zum Anbruch des neuen Tages, deine Mama hatte wie du einen langen, intensiven Tag hinter sich und beim Ultraschall sahen wir, dass du so gar nicht optimal im Becken deiner Mama lagst, dass die Gebärmutter nur mit diesen intensiven Kontraktionen versuchte, irgendwie dich in den Geburtsweg zu schieben ohne Aussicht auf Erfolg. Was deine Schwester mit der richtigen Position ihres Köpfchens damals mühsam, aber erfolgreich schaffte, schien bei dir mit dieser ungünstigen Position kaum machbar .Es gab noch andere, zusätzliche Gründe, die uns allen bei der Entscheidung halfen, dich sofort mittels Kaiserschnitt auf die Welt kommen zu lassen . Auch wenn Tränen bei deiner Mama und deinem Papa flossen und es mir so unendlich leid für die beiden tat, letztendlich wussten wir alle, es war die beste Entscheidung für euch. Im OP ging es   schnell, bis ich aus den Händen eures Geburtshelfers dich  in deinem Geburtstuch deiner Mama auf die Brust legen konnte. Und es ging dir gut und genauso wie schon deine grosse Schwester Ronja hattest du nebst vielen, langen, dunklen Haaren, grosse, dunkle Augen, mit denen du sehr schnell deine Mama und deinen Papa interessiert anschautest. Deine Mama fing für dich an leise zu singen, bei der Geburt deiner Schwester damals sangen deine Eltern auch … Dein Papa hielt dich und hielt deine Mama umarmt und ihr 3 ward wirklich glücklich, erleichtert und so wunderschön anzusehen ! Weil der Aufwachraum nachts geschlossen war, wurdet ihr auf die Intensivstation zur ersten Überwachung gefahren . Dort wickelte dein Papa dich aus deinem Geburtstuch und legte dich sanft und ganz vorsichtig deiner Mama auf ihre Brust und ihr drei hieltet euch gegenseitig ganz fest und in diesem Moment gingen die Gedanken deiner Eltern zu deinem Großvater, dem Papa deiner Mama und deiner Grossmutter, der Mama deines Papas, die vor nicht all zu langer Zeit genau hier, am gleichen Ort an dem du frisch geboren warst, ihre letzten Lebensmomente gelebt hatten . Und es war merklich spirituell und  für deine Eltern ein riesiger Trost, dass du kleines, so wunderschönes Mädchen  nun hier, an diesem Ort dein Leben begonnen hast  und das Leben deiner Grosseltern in gewisser Weise fortführen wirst.  Als  ich später deine Geburtenanzeige ausfüllte und den Namenszettel, auf dem deine Eltern deinen Namen eingetragen hatten, hervor holte, hatte deine Mama neben deinem Namen ein rotes Herz gemalt. Ich denke , dieses rote Herz war besonders in Gedenken an deine Grossmutter Hilde gemalt, deren Namen du ihr zu Ehren nun bekommen hast  und auch wenn ich dieses rote Herz  nicht mit auf die offizielle Geburtsanzeige übertragen durfte, hier und heute darf es neben deinem Namen stehen und dieses rote Herz steht auch für all die herzlichen und so liebevollen Menschen, die dich nun behüten werden und ich denke da vor allem an deine Mama -die immer und jederzeit so fürsorglich und liebevoll um jeden Menschen und jedes Tier bedacht ist und für dich die beste Mama der Welt sein wird, deine grosse Schwester Ronja Räubertochter ( ihr Name ist Programm ☺️) , deine liebenswürdige anderer Grossmutter, die ich bei meinen Wochenbettbesuchen bei euch daheim kennen und lieben lernen durfte, eure vielen Haustiere, mit denen du gross werden darfst und natürlich  deinem  Papa, der so warmherzig und so liebevoll nun zu seinen 3 wundervollen Frauen seiner Familie schauen darf ! ( und dein Papa schaute übrigens auch zu mir ! Als ich am Morgen nach deiner Geburt  aus der Klinik kam und nach Hause fahren wollte, waren alle Scheiben der Autos auf dem Parkplatz der Klinik dick vereist, alle -bis auf meines ! Dein Papa hatte mir die Scheiben frei gekratzt, noch bevor er nach Hause fuhr, damit ich mir nicht die Arbeit machen musste ….) 

Liebe  wundervolle 🌸 RUNA HILDE ❤️🌸 , du hast dir eine so tolle Familie ausgesucht und sie haben verdienterweise mit dir ein so zauberhaftes kleines, perfektes  Mädchen bekommen, sei mit ganz vielen roten ❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️ Willkommen !


2020

2. Januar 2020

🎊2020 🎊 Tag 2 des neuen Jahres! Und während ich noch die letzten Momente meiner Jahreswechsel – Ferien genieße, PagerFrei, mit dem absoluten Genuss, abends ins Bett zu gehen, ohne sich zu fragen, ob Frau nicht jeden Moment wieder hinaus und zu einer Geburt fahren muss, Konzerte und Besuche im Opernhaus garantiert bis zum Ende der Vorstellung erlebt und den einen und auch anderen Cocktail trinkt, ohne daran zu denken, fahrtüchtig bleiben zu müssen ( und vergessen wir all die leckeren Knoblauch- Gerichte nicht, auf die ich sonst nur sehr beschränkt zugreife 🙈🙈🙈😉) nun, auch wenn ich diese Zeit extrem und sehr bewusst genieße – dennoch freue ich mich schon sehr auf die 17 Babys mit ihren Mamas um sie herum und deren Partnern oder Partnerinnen, mit denen ich bis zu meinen nächsten Ferien im Sommer einen so speziellen, aussergewöhnlichen und hoffentlich wunderschönen Moment in ihrem Leben gemeinsam erleben und teilen darf! Und ich wünsche allen diesen 17 Babys, dass sie so zur Welt kommen dürfen, wie es sich ihre Mamas wünschen und vorstellen, egal, ob wie hier auf diesem Foto der kleine Mann, bei einer absoluten Traumgeburt im vergangenen Jahr so schnell im Wasser geboren wurde, dass ich offensichtlich noch nicht einmal Zeit hatte, mir Handschuhe anzuziehen, oder ob ihr Mäuse an Land das Licht der Welt erblickt oder im Scheinwerferlicht der OP – Lampe, jede Geburt ist so einzigartig und jedes Mal gibt eine tolle Frau, Persönlichkeit und Mama ihr Allerbestes und
Menschenmöglichstes , damit ihr Babys den Start ins Leben bekommt, den ihr verdient! Ich freue mich von Herzen jedes kleine Wesen von euch begrüßen zu dürfen 💝 💝💝


Zu Weihnachten 2019

24. Dezember 2019

So klein, so neu(-geboren) und bereits schon so perfekt! Dieser Moment, wo Unmengen an reiner, vorbehaltloser Liebe für diese kleinen Zauberwesen den Raum des Geburtsortes füllen …. Ich darf an diesem so besonderen Moment teilhaben, ihn mit den Eltern gemeinsam erleben… und nur schon deswegen habe ich den schönsten Beruf der Welt! Dieses Jahr durfte ich das Ankommen in diese Welt von 🎄SOPHIE🎄EMMA 🎄JONAH🎄LEVIO🎄ANNA🎄LEAN🎄MARIEL🎄LADINA🎄LEEVI🎄JONA🎄AALEYAH🎄BENJAMIN 🎄ZOE🎄OLIVIA🎄RUNA🎄ELIJAH🎄NAYA🎄JARA 🎄ELEYA🎄EMMA🎄HENRY🎄MALOU🎄und CAMIL🎄begleiten, jede Geburt so einzigartig und so wertvoll für mich! Ich wünsche den kleinen süssen Mäusen, dass sie gemeinsam mit ihren wundervollen Eltern ihr allererstes Weihnachten in Liebe, mit strahlenden, freudigen Augen und wer schon kann, natürlich mit den leckersten Weihnachtsguetzlis in den Händen und im Mund erleben ( und alle Weihnachtsbaumkugeln heil am Baum bleiben dürfen 🙈) Ein fried- und liebevolles Weihnachtsfest allen 💝💝💝


🦋 CAMIL KALEO 🦋

18. November 2019

Lieber zuckersüßer  🦋 CAMIL KALEO 🦋 , eigentlich bin ich geneigt, dich hier als 🌸 HARIBO🌸 zu begrüssen, denn ab dem Augenblick, als dein Geburtshelfer in einer der ersten Schwangerschaftskontrollen dich beim Ultraschall als Haribo bezeichnet hatte ( wohl einfach von der gewissen Ähnlichkeit zu den süßen Bärchen, die ihr Mäuse noch in einem bestimmten Stadium der Schwangerschaft habt ) , nun, ab dem Augenblick warst du für deine Eltern und für alle, die es neugierig wissen wollten, wer da wohl demnächst eure zauberhafte Familie vervollständigt,  der bzw das HARIBO ( und by the way, ja, du hast dir wirklich eine soooo zauberhafte Familie ausgesucht ☺️) . Und so bist du unter diesem Namen mit deiner Mama um dich herum und deiner nun grossen Schwester mit deinem Papa an der Hand mehrmals bei mir in der Praxis gesessen und gemeinsam haben wir jedes mal miteinander beratschlagt, diskutiert, uns Gedanken darüber gemacht, wie du wohl auf diese Welt geboren werden sollst . Auch deine grosse, so süße Schwester Lina durfte ich vor 2 Jahren auf dieser Seite als ihre Hebamme begrüssen und bei ihrer Geburt hatte deine Mama gemeinsam mit der Hilfe deines Papas alles nur menschenmögliche versucht, damit wir im Gebärsaal ihre Geburt erleben durften, mussten aber damals irgendwann enttäuscht eingestehen, dass nur ein Kaiserschnitt die kleine Lina gesund zur Welt bringen würde. Aufgrund dieser Ausgangslage war es nur mehr als verständlich, dass deine Eltern verunsichert waren, welches nun die richtige Wahl für deine Geburt wäre. Von Linas Geburtsgeschichte her war es absolut legitim, dieses mal deine Geburt mit einem erneuten Kaiserschnitt zu planen . Und dein Papa sagte es offen heraus, zu viel Angst hatte er, zu grosse Sorgen machte er sich, dass dir oder deiner Mama etwas unter der Geburt passieren könnte, sollten wir es versuchen, dich auf natürliche Weise zur Welt kommen zu lassen . Und natürlich ist es auch absolut verständlich, dass, wenn Männer miterleben müssen, wie es bei manchen Notfallkaiserschnitten sehr schnell mit der Fahrt in den OP gehen muss, dass solche Erlebnisse für die Papas  nicht unbedingt erneut provoziert werden müssen . Deine Mama war sich aber nicht ganz so sicher, da war immer die Frage im Raum, was wäre wenn… was wäre, wenn du es mit deinem Köpfchen dieses mal schaffst, durch das Becken deiner Mama zu kommen, was wäre, wenn deine Mama dieses mal bis zum Schluss in der Badewanne bleiben, dort dich zur Welt bringen könnte . Und obwohl genau diese Szenario der größte Wunsch für deine Mama gewesen war, letztendlich, mit fortschreitender Schwangerschaft, als du dich gemütlich und immer wie grösser werdend, bei deiner Mama hoch oben in ihrem Becken es dir bequem machtest, war es doch der Vernunftentscheid, dich dieses mal geplant, in Ruhe und ohne Notfallstress im OP mit einem Kaiserschnitt zur Welt kommen zu lassen . Einzig der Wunsch deiner Mama war es, so nah wie möglich diesen OP -Termin, deinen Geburtstag, an deinen errechneten Entbindungstermin zu planen . Und mit deinem Geburtshelfer konnten wir einen Termin finden, der fast genau an deinem errechneten Entbindungstermin, an einem Dienstag stattfinden sollte . Nun macht ihr Mäuse ja prinzipiell eh was ihr möchtet und spätestens ab der Geburt ihres Kindes wissen alle Eltern, das gut durchorganisierte Tagesabläufe für sehr lange Zeit der Vergangenheit angehören . Und auch du schienst unsere aller Terminkalender einfach mal spassenshalber durcheinander rütteln zu wollen, denn statt am Dienstag meldetest du dich bereits am Samstag bei deiner Mama mit den ersten Kontraktionen und deine Mama rief mich aufgeregt an um mir den Stand der Dinge mitzuteilen, der Baysitter für deine Schwester war bereits unterwegs zu euch nach Hause und auch ich überlegte mir, mich nach Aarau zu bewegen, aber in der Stimme deiner Mama hörte ich zwar eine enorme Aufgeregtheit, allerdings schienen die Kontraktionen noch nicht so extrem intensiv zu sein . Und da deine Mama an diesem Samstag sowieso noch eine Kontrolle in der Praxis bei eurem Geburtshelfer hatte, beschloss ich, bei mir daheim noch abzuwarten und es war der richtige Entscheid, denn bereits auf dem Weg in die Praxis wurden eure Kontraktionen immer wie weniger, so dass deine Eltern dich wieder mit deiner Mama um dich herum nach Hause nahmen und den Babysitter ebenfalls nach Hause schickten, solche Fehlalarme gehören einfach mit zur Geburtshilfe dazu und dürfen absolut sein – und ausserdem wussten wir nun, im Notfall würde alles mit der Organisation klappen. Wer hätte gedacht, dass wir, dass deine Eltern  tatsächlich erneut notfallmässig alle Beteiligten nur 2 Tage später und damit einen Tag vor deiner geplanten Geburt, aus dem Bett rufen würden ? Montag, morgens um 3, weckte mich mein Pager und dieses mal hörte sich deine Mama so gar nicht mehr entspannt am Telefon an, eure Wehen kamen nun sehr intensiv und in extrem kurzen Abständen und es war absolut klar, ihr müsst in die Klinik . Als ich dort anrief, war dein Geburtshelfer bereits dort und konnte dich mit meiner Kollegin Heidi in Empfang nehmen , während ich ( statt wie ja eigentlich geplant entspannt ) so schnell als nur möglich in der Nacht von Meggen nach Aarau fuhr . Heidi untersuchte deine Mama und spätestens jetzt war klar, dass die so intensiv und schnell aufeinander folgenden Kontraktionen, die deine Mama so gut es für sie ging veratmete, nur ein verzweifelter Versuch der Natur war, dich kleinen Mann irgendwie in das Becken zu bekommen, das Ganze aber eher mit dem „ Kopf durch die Wand “- Manöver und das ist das Wenigste, was wir in der Geburtshilfe  erleben möchten . Und so bereitet Heidi ( MERCI ❤️!!!) deine Mama auf euren Kaiserschnitt gemeinsam mit eurem Geburtshelfer vor und als ich dann auch endlich bei euch im Gebärsaal  ankam, konnten wir sogleich in den OP fahren . Auch wenn es genau dieses Stress-Szenario war, was wir ja eigentlich mit einem geplanten Kaiserschnitt vermeiden wollten, halfen in diesem Moment  deiner Mama und deinem Papa die Erfahrungen von Linas Geburt, denn obwohl beide natürlich nervös waren, frau merkte dennoch, die zwei wussten, was auf sie zu kommt und wie damit umgehen . Wie schon bei der Geburt deiner Schwester, so hatte dein Papa auch dieses mal einen kleinen Glücksbringer nur für dich mitgebracht, ein blauer kleiner Wal .Mit dem und eurem Geburtstuch  ausgestattet half er, deine Mama mit in den OP zu fahren . Die Momente, die die Männer schon in OP-Kleidung , mit Mundschutz und Mütze bekleidet, noch vor dem OP-Saal warten müssen,während die letzten Vorbereitungen bei den Mamas gemacht werden, sind sicher die unangenehmsten und auch deine Mama war nun sichtbar nervös und fühlte sich so hilflos . In diesem Augenblick atmetet ich mit ihr gemeinsam laut und hörbar,  genau gleich, wie ich es mit meinen Frauen unter der Geburt im Gebärsaal mache, deine Mama machte das wunderbar und so gab es kurz vor deiner Geburt noch eine Extraportion Sauerstoff nur für dich von deiner Mama als Geschenk, wohl auch deswegen kamst du nur wenige Momente später, dein Papa saß da natürlich neben deiner Mama, sie und deinen kleinen Walfisch festhaltend, quasi schon rosarot auf die Welt, du konntest sofort zu deiner Mama auf die Brust und nach den ersten Willkommes-Schreien von dir, die immer für alle Anwesenden im OP so beruhigend sind, wurdest du sehr schnell ruhig, lagst mit offenen Augen, eingewickelt in dein Tuch auf deiner Mama und dein Papa hielt dich und deine Mama fest ( und natürlich auch deinen kleinen

Wal☺️ ) . Deine Mama aber fing an, für dich ganz leise zu singen, zum Beruhigen für dich, zum Beruhigen für sie selbst und zur Begrüssung eurer kleinen Familie . Und so konntet ihr 3 trotz der sterilen OP-Räumlichkeiten eine kleine, so intime Atmosphäre für deine Geburt schaffen und mir blieb nur die Aufgabe, sehr berührt über diese Situation neben euch zu stehen und den Augenblick geniessen zu können . 

Was dann folgte, nun daran erkannte man die Erfahrungen, die deine Eltern bereits bei Lina machen konnten, auch dieses mal, weil noch sehr früh am Morgen und der Aufwachraum noch nicht geöffnet, konnten deine Eltern auf der Intensivstation die ersten Stunden sehr geschützt und nur für euch alleine verbringen . Dein Papa übernahm, so wie ich es in der Regel immer bei Kaiserschnitten mache, meine Aufgabe bei natürlichen Geburten im Gebärsaal . Dein Papa legte dich, der du immer noch in deinem  Geburtstuch eingewickelt warst, zwischen die Beine deiner Mama, wickelte dich aus deinem Tuch und legte dich so wie du warst, nackt, mit deiner noch vorhandenen Käseschmiere-Schutzschicht auf der Haut, in die Arme deiner Mama . Nichts anderes sehen auch die Frauen, mit denen ich Gebärsaal entbinde, wenn ich ihnen gleich nach der Geburt ihre Babys in die Arme gebe  und mit dieser für mich so wichtigen symbolischen Handlung überlasse ich es dem Papa, diese Handlung  zu tun und  gebe so auch meinen Frauen nach einem Kaiserschnitt die Möglichkeit, ihr Kind genau gleich  zu empfangen. 

 Die ersten Stunden nach deiner Geburt verbrachtet ihr zu dritt, dein stolzer Papa, erleichtert und froh, dass alles letztendlich gut gegangen ist, übernahm alle Wickel-und Anziehaufgaben von dir ( ich muss gar nicht erwähnen, in was für zauberhafte Kleidchen du gewickelt wurdest)  und auch für deine Mama  schaute er, denn als ich am Abend eine Nachricht von ihm  mit einem Foto deiner Mama erhielt, sah ich deine Mama, die bereits schon so toll und glücklich aussah , glücklich wohl nicht nur deswegen, weil dein Papa ihr  ein grosses Schokoladenmousse organisiert hatte.

Zauberhafter 🦋 CAMIL KALEO 🦋 statt rosa Blümchen neben deinem Namen, so wie ich es sonst hier  mache,  für dich blaue Schmetterlinge, genau gleich wie damals für deine Schwester Lina . Diese blauen Schmetterlinge gehören einfach zu deiner Mama dazu, wie zu eurer so bezaubernden Familie. Gemeinsam mit dieser deiner  Familie, deinen Eltern, deiner Schwester, deinen Grosseltern,  deinem kleinen blauen Wal,  werdet ihr alle hoffentlich noch viele blaue , wunderschöne Schmetterlinge in eurer Welt entdecken. Finde viele, wunderschöne, wundervolle, einzigartige von ihnen und sei VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 MALOU LANAYA 🌸

13. November 2019


Süsse kleine 🌸MALOU LANAYA 🌸, auf deine Geburt habe ich mich wirklich sehr gefreut! Schon bei der Geburt  deiner Schwester Luisa vor 2 Jahren durfte ich die Hebamme deiner Mama sein und bereits damals schwärmte ich nach ihrem Ankommen  davon, wie wunderschön deine Schwester geboren werden durfte. Hebammenerfahrungsgemäß ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass nach einer unkomplizierten, kurzen ersten Geburt, es wohl auch beim zweiten mal problemlos und tendenziell sogar noch schneller gehen wird, bis ihr Zweitgeborenen von euren Mamas in die Arme genommen werden dürft. Und so war das bestimmende Thema beim Vorgespräch für deine Geburt in meiner Praxis mit deinen Eltern auch eher das Zeitmanagment deiner Geburt, denn die Herausforderung, so dachte ich, würde es sein, dass ICH es überhaupt rechtzeitig schaffen würde in den Gebärsaal zu kommen und zwar BEVOR du geboren wirst.  Deine Mama wünschte sich, dass sie dieses mal nicht wie bei deiner Schwester 9 lange  Tage nach dem Entbindungstermin Geduld haben muss, bis eure Geburt losgehen würde . Auch ich war bereits schon 2 Wochen  vor eurem Entbindungstermin hibbelig, das Auto immer aufgetankt und in Fahrtrichtung Aarau positioniert 😉, denn auf gar keinen Fall wollte ich eure Geburt verpassen!!! Aber auch du hattest es, wie alle meine anderen “ NachSommerferienBabys “ so überhaupt nicht eilig, deine kuschelig warm-weiche Gebärmutterhöhle verlassen zu wollen und deiner Mama und mir blieb nichts anderes übrig, als unseren reichhaltigen Nachrichtenchat auch nach deinem Entbindungstermin mit der einen und auch andere SMS weiter zu füllen, damit, dass es dir gut gehe, alle Kontrollen unauffällig sind und von Kontraktionen noch weit und breit nichts zu sehen bzw zu spüren war . Deiner Mama war es wichtig , dir die Zeit zu geben , die du von ihr umgeben, dich schützend, noch brauchst . Und so erfüllte sich meine Prognose nicht , dass du eher vor dem Entbindungstermin zur Welt kommen würdest und auch dir gaben wir , wie deiner Schwester, die 9 Tage länger Zeit, aber an Tag 10 nach  deinem  Entbindungstermin war es Zeit , dir ein wenig Starthilfe zu geben auf dem Weg, geboren zu werden . Und so fuhr ich an deinem Geburtstag nicht wie gedacht übereilt in Richtung Gebärsaal , sondern traf mich entspannt am Morgen mit deiner Mama und deinem Papa dort , mit Vorfreude auf dein Ankommen , aber mit der Ungewissheit , wann und wie es passieren wird. Da wir keinen Zeitdruck hatten , waren wir uns einig , die “Starthilfe “ euch so schonend wie möglich zu geben und nach einer ersten Untersuchung von deiner Mama , war ich bereits schon sehr optimistisch , dass wirklich heute dein Geburtstag kommen würde. Nachdem wir uns davon überzeugt hatten , dass es dir, deiner Mama und selbstverständlich auch deinem Papa gut ging ,deine Eltern ihre Menüwünsche zusammenstellten und dein Namenskärtchen für dein zukünftiges Babybettchen aussuchten,  gab ich deiner Mama die kleinstmögliche Dosierung eines Wehen anregenden Medikamentes . Damit versorgt, machten sich deine Eltern auf, durch Aarau zu spazieren, das Abwarten auf Wehen durch Ablenkung zu verkürzen. Als deine Eltern für das Mittagessen zurück kamen , merkte deine Mama bereits , dass die Gebärmutter auf das Medikament reagiert , nicht fest , aber dennoch spürbar und deshalb verzichteten wir auf weitere Wehen fördernde Medikamente , deine Mama wollte lieber die zunehmende Gebärmutteraktivität erwandern und ging deshalb erneut mit deinem Papa auf “ Sightseeing “ durch Aarau . Es war nachmittags um 3 , als deine Mama langsam von regelmässigen Wehen berichten konnte , noch nicht wirklich intensiv , aber dennoch so, dass die Zeit gekommen war, es sich im Gebärsaal gemütlich zu machen und deine Mama spürte instinktiv, dass eure Geburt nun in Gang kam , ich konnte es anhand des sich langsam öffnenden Muttermundes nur bestätigen . Die Wehen, die deine Mama nun verarbeitete, waren immer noch gut aushaltbar , dennoch taten wir deiner Mama etwas Gutes, indem wir ihr den schmerzenden Rücken mit einem Wärmekissen linderten. Auch telefonierte deine Mama noch mit deiner nun grossen Schwester, um zu fragen, wie ihr Tag denn bisher so verlaufen war und nichts war deiner Mama dabei anzumerken, dass sie im Begriff war, dich demnächst zur Welt zu bringen. Es wurde langsam dunkler draussen vor dem Fenster und das Nachtessen war für deine Eltern parat, aber nun war der Moment gekommen, wo deine Mama ihre Energie nicht für das Essen verbrauchen wollte, statt dessen äußerte sie den Wunsch , dass dein Papa ihr die Badewanne mit Wasser füllen sollte . Schon  bei deiner Schwester hatte sie das warme, weiche, tragende  Element als wohltuend empfunden, ging aber damals für die allerletzte Wehe ihrer Geburt aus der Wanne  an “Land“… 

Während ich dem Wasser nun noch etwas Rosengeranie beifügte , hielt dein Papa deine Mama stützend und liebevoll in seinen Armen , gab ihr so Halt und Kraft und deine Mama lächelte dabei und es ist dieses Lächeln, das nur wir, die bei Geburten Zeuge sein dürfen , erleben und beobachten dürfen, ein weises, sicheres, so zuversichtliches Lächeln, bestärkt und vertauensvoll das alles seine Richtigkeit hat, der eigene Körper geschaffen dafür ist, diese enorme, eigentlich unvorstellbare Leistung zu vollbringen. Deine Mama war kaum in der Badewanne , als sie bereits die ersten Zeichen für deine bevorstehende Geburt spürte. Es bestätigte sich also meine Vermutung , das wenn eure Geburt  einmal in Gang gekommen ist, sie dann auch ein rasantes Tempo aufnehmen wird. Ich informierte euren Geburtshelfer bereits, obwohl noch 3 cm fehlten, damit der Muttermund deiner Mama komplett und für die Geburt offen wäre .  Und dennoch schaffte es eurer Geburtshelfer nicht mehr rechtzeitig um dich mit bei deinem Ankommen auf diese Welt zu begrüssen , denn unmittelbar nach dem Telefonat , knappe 40 Minuten nach dem deine Mama in die Badewanne ging, konnte deine Mama gar nicht anderes , als dem Druck , den sie verspürte , sanft nachzugeben und das es sanft war, wie du geboren wurdest, sah ich daran, dass auch du, wie schon das eine und auch andere meiner Babys vor dir, in deiner intakten Fruchtblase ins Wasser hinein geboren wurdest. Sozusagen doppelt sanft, da sowohl dein Fruchtwasser, als auch das Wasser in der Badewanne dir den Geburtsdruck verminderten.  Da die Nabelschnur um deinen Hals war und ich dich von dieser erst einmal befreien musste , öffnete also ich erst nach deiner Geburt die Fruchtblase und  wickelte dich unter Wasser aus deiner Nabelschnur . Weil diese Nabelschnur dir immer noch Sauerstoff durch das Blut deiner Mama gab, konnten wir dich noch einen kurzen Moment unter Wasser lassen und dein Papa hatte in diesem Moment eine so ruhige Hand , dass er ein Foto von diesem Augenblick machen konnte , den wohl nicht viele Menschen in ihrem Erinnerungsfotoalbum haben  . Dann aber war der Moment gekommen , dich “an Land “ – dich an die Wasseroberfläche zu holen und damit deine Lungenatmung zu aktivieren . Deine Eltern waren überwältig und regelrecht euphorisch, wie letztendlich schnell und einfach deine Geburt gegangen ist und vor allem  waren die beiden einfach nur noch überglücklich, dich in ihren Armen halten zu können. Nachdem nun auch dein Geburtshelfer im Gebärsaal war und dich begrüßte, konnte er mit deinem Papa zusammen beim ersten Routinecheck-up feststellen , dass du die gesündeste , hübscheste , süßeste neugeborene  Tochter der Welt für deine Eltern bist, nichts anderes hatten deine Eltern auch verdient . 

Kleine wundervolle 🌸 MALOU LANAYA 🌸, als nach deiner Geburt deine Mama mich für einen  Moment ganz alleine brauchte ( und ich mich wie schon so häufig fragte , warum Nachwehen manchmal schmerzhafter sein müssen als Geburtswehen ) wiegte dein Papa dich in dieser Zeit  in deinem Geburtstuch ganz sanft in seinen Armen, küsste dich und sagte dir ganz zärtlich , wer dich da gerade so liebevoll hielt . Und diese so liebevollen Momente durfte ich immer wieder in deiner so wundervollen Familie bei meinen Wochenbettbesuchen in den letzten Wochen bei euch daheim erleben . Dein stolzer Papa, deine wunderschöne , so tolle Mama , deine grosse Schwester , die nach deiner Geburt nun ganz ganz stolz in einem grossen gelben Bett alleine schlafen darf und das auch jedem , der euch besucht voller Glück zeigt , sie alle werden dir beim Aufwachsen alle Liebe und Aufmerksamkeit  dieser Welt geben , geniess diese deine Familie und sei auch von mir VON HERZEN WILKOMMEN 💝💝💝


🌸 HENRY LOUIS 🌸

5. November 2019

Bezaubernder, süßer, kleiner 🌸 HENRY LOUIS 🌸 , bevor ich deine Mama zum ersten mal persönlich traf, durfte ich schon eines ihrer floralen Kunstwerke bei einem Wochenbettbesuch bei einer meiner anderen Patientinnen von mir bestaunen und ich wusste, wer in der Lage ist , so etwas Schönes aus Blumen zu kreieren ,muss auch ein ganz besonderer, toller Mensch sein und ein Kennenlerngespräch zwischen uns, um zu schauen , ob die Chemie zwischen uns stimmt, wäre garnicht von Nöten gewesen. Als deine Eltern dann bei mir zum ersten mal in meiner Praxis waren , saß nicht nur ein besonderer Mensch bei mir , sondern ZWEI mir sofort so sympathische junge Menschen und zukünftige Eltern und es war von Anfang an für uns 3 klar, dass wir gemeinsam durch diese so spezielle „ Zur-Familie-werden-Zeit“ gehen werden.
Bei jedem Besuch bei mir war die grosse Vorfreude deiner Eltern auf dich zu spüren, deine Mama ging ganz offen, neugierig und ohne grosse Wünsche an eure Geburt heran, der Wunsch deines Papas aber war, deiner Mama so viel als möglich helfen zu können, damit du mit deiner Mama gut durch eure Geburt kommen würdest. Da dein Papa beruflich immer mal wieder mit Schwangeren und Babys zu tun hat, konnten wir deswegen bereits im Vorfeld die eine und auch andere „gute Tat“ für deinen Papa besprechen. Als auch du, wie alle meine anderen Babys, die seit dem Ende meiner Sommerferien zur Welt gekommen sind, dir mit dem geboren werden wollen Zeit ließest, blieb deine Mama sehr ruhig und gelassen ( eine so seltene Eigenschaft von Schwangeren um den Entbindungstermin ☺️ ), sie wollte dir einfach die Zeit geben, die du offensichtlich noch mit deiner Mama um dich herum brauchtest, dein Papa war da schon deutlich nervöser und aufgeregter und er betonte mehrmals, wie sehr er sich nach deinem Ankommen sehnte . 6 Tage nach deinem offiziellen Entbindungstermin schrieb mir deine Mama am Morgen, dass sie alle 10 Minuten ein leichtes Ziehen verspüre, welches sie aber bereits schon seit 24 Stunden wahrnehme und dessen Intensität in dieser Zeit nie zugenommen hatte.Deine Mama wusste, dass ich an diesem Tag zu einer Hebammen- Weiterbildung nach Bern wollte und weil deine Mama noch sehr entspannt war, wagte ich es, Richtung Bern zu fahren . Dort bekam ich glücklicherweise in der ersten Hälfe der Weiterbildung genau die Fragen, die mich wirklich interessierten, beantwortet, denn in der Mittagspause erhielt ich von deiner Mama erneut eine SMS, dass nun ihr “Ziehen“ doch an Intensität zugenommen hatte und ich sie vielleicht nach meiner Weiterbildung anrufen möchte. Ich habe natürlich deine Mama sofort angerufen und obwohl deine Mama immer noch sehr gelassen am Telefon war, ich selbst spürte, dass es gut wäre, sofort wieder Richtung Aargau zurück zu fahren und ja, kaum war ich auf der Autobahn, schrieb mir deine Mama, dass nun wohl die Fruchtblase offen wäre, denn deine Mama verlor dein und eurer Fruchtwasser . Um das zu kontrollieren, kamen deine Eltern in meine Praxis -mein Hebammenmobil brachte mich in Turbogeschwindigkeit dorthin . Die Wehen, die deine Mama verspürte, waren noch nicht wirklich intensiv, dennoch begann sich der Muttermund schon zu öffnen und weil ich immer das Gefühl hatte, dass deine Mama, wenn sie denn gute Wehen hatte zügig „vorwärts“ machen würde und wir zeitlich kurz vor der abendlichen Aarauer Rushhour waren, empfahl ich deinen Eltern, lieber in Ruhe bereits in die Klinik zu fahren . Dort angekommen war die erste Aufgabe deines Papas, deine Kleidchen und dein Geburtstuch in den Wärmeschrank zu legen, dass deine Kleidchen in einem ganz bezaubernden kleinen Rucksack nur für dich bereit lagen -nun ich erwähnte ja bereits -deine Mama hat diesen besonderen Sinn für schöne Sachen ! Inzwischen wurden nun auch eure Wehen um einiges intensiver, euer Geburtshelfer kam auf einen kurzen Besuch vorbei und dein Papa durfte ( Achtung ! Das ist eine grosse Ausnahme und ist sonst nicht Väter-Aufgabe 😉!) als Experte für so etwas, deiner Mama Blut entnehmen und einen Venenzugang legen . Weil eure Geburt da bereits gut voranschritt, wollte deine Mama die Badewanne ausprobieren und für deine Mama als Floristin fand ich Rosengeranie als Geburtsduft im Wasser am passendsten. Dazu kam noch die von deiner Mama speziell ausgesuchte Musik, die dein Papa nun abspielte und in dieser Atmosphäre ging deine Mama nun durch jede ihrer Wehen und sie machte das so unglaublich, fast mit einer unvorstellbaren Leichtigkeit . In den Wehenpausen lächelten sich deine Eltern an, gaben sich so gegenseitig Mut und Vertrauen, Sicherheit. Auch nutzen sie eine der Ruhemomente zwischen 2 Kontraktionen, um bewusst von eurem Babybauch Abschied zu nehmen, so viele Wochen war er wachsender Teil eures Alltags und jetzt im Begriff für dich ausgetauscht zu werden . Deine Mama hatte nach 2 Stunden in der Badewanne ihren Muttermund bis auf einen kleinen Saum eröffnet und das ist für eine Erstgebärende ein unglaubliches Tempo. Du selbst probiertest mit deinem Köpfchen immer wieder verschiedene Wege aus, um deinen Weg durch das Becken zu finden, nicht immer waren diese Wege ganz so optimal, zeitweise hatten wir dich in der „Sternengucker “-Position, du schienst so neugierig auf diese Welt zu sein, dass du lieber nach oben als geburtsfördernd nach unten schauen wolltest . Deine Mama versuchte in der Badewanne durch verschiedene Gebärpositionen deine Köpfchen, deine Haltung zu unterstützen , dich richtig zu positionieren, das kostete Kraft und Energie und irgendwann war dann auch das Wasser nicht mehr das richtige Element für deine Mama, denn eure Wehen gingen so kurz vor deiner Geburt deutlich zurück, ein Zeichen, dass die Natur nicht unbegrenzt Energie selbst für solche Powerfrauen wie deine Mama hatte. So nutzen wir für die letzte Etappe eurer Geburt die Schwerkraft an Land, setzten deine Mama auf ihr Bett und gaben der Gebärmutter Energie mit Hilfe eines Wehenhormons. Deine Mama aber entwickelte noch einmal ungeahnte Kräfte um durch eure letzten Wehen zu gehen und glaube mir, kleiner Mann, sie hat das bewundernswert gemeistert und wir alle, die deine Mama in diesem Moment begleiteten, waren tief beeindruckt ! So wurdest du geboren, nur durch die Hilfe deiner Mama, gut 5 Stunden nachdem wir den Gebärsaal betreten hatten und ich durfte dich deiner Mama in ihre Arme legen und deine Mama sah in diesem Augenblick so berührt und so wunderschön aus ! Deine Eltern hielten dich gemeinsam fest, streichelten dich und dein Papa war fasziniert von deiner so zarten Babyhaut und deinem perfekten Aussehen . Du selbst schienst sehr schnell einfach nur zufrieden, schautest mit interessierten Augen aus deinem Geburtstuch hervor, bereits die Finger suchend im Mund. Wir liessen uns Zeit für dein Ankommen, deine Mama füllte, während dein Papa dich mit ganz zauberhaften ( wen wundert‘s😉) so perfekt abgestimmten Kleidchen ankleidete, ihre Energiereserven mit Schokolade wieder auf und auch wenn uns Frauen ja im Normalfall Schokolade glücklich macht, für das Glück im Gesicht deiner Mama warst nur du alleine in diesem Moment verantwortlich. Dein Papa hatte nebst dem, dass er dich wog und ankleidete, damit zu tun, jedem der es an diesem Abend wissen musste zu verkünden, dass sein kleiner Sohn das Licht der Welt erblickt hat . Und nebst dem, dass er telefonierte und per SMS Fotos von dir in die grosse weite Welt schickte, organisierte er heimlich und zeitgleich für deine Mama ein prachtvolles, traumhaft schönes Blumenbouquet, welches am nächsten Tag das Wöchnerinnenzimmer deiner Mama verschönerte . Er zeigte damit all seine Liebe, die er für deine Mama empfand, dafür, dass sie ihm dich schenkte . Möge diese Liebe, die deine Eltern für sich und nun auch für dich 🌸HENRY LOUIS🌸 empfinden, weiter wachsen, gedeihen und Freude bringen, wie dieses Blumenbouquet ! SEI VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 EMMA LENIA 🌸

6. Oktober 2019

Kleine so zuckersüsse 🌸 EMMA LENIA 🌸 , als ich aus meinen Sommerferien zurück kam und ihr alle meine Nach-Ferien-Babys noch mehr oder weniger entspannt in den Bäuchen eurer Mamas gekuschelt habt, hatte ich immer das Gefühl, dass du, obwohl dein Entbindungstermin erst Anfang Oktober war, wahrscheinlich das erste Mäuschen von allen zu erwartenden sein wirst, welches ich hier auf dieser Seite begrüssen werde . Nun, die Göttin der Gebärenden scheint zum einen die Geduld als ihr oberstes Credo zu feiern und zum anderen scheint sie einen strukturell -terminlichen Gerechtigkeitssinn zu haben, denn deine Mama war letztendlich die, die am meisten von allen meinen Frauen die SMS von mir bekam, nicht im Moment ans Gebären zu denken, wenn ich unterwegs zu einer anderen Geburt war. Als ich mit der Geburt von Baby Naya beschäftig war, hatte deine Mama bereits das Gefühl, dass du dich langsam auf eure Geburt vorbereitest . Aber du und deine Mama habt mir sowohl die Zeit gegeben, mich um Nayas Geburt in Ruhe kümmern zu könne, als auch im Anschluss noch ein Konzert in Zürich zu geniessen…Und nicht zu vergessen – den energiebringenden Schlaf in der Nacht bekam ich auch noch dazu . Am nächste Morgen aber rief mich deine Mama an, sie hatte das Gefühl, dass nun euer Geburtstag gekommen ist und ich machte mich erneut in Richtung Aargau auf. In meiner Praxis angekommen, waren eurer Wehen zwar nach wie vor da, aber für deine Mama noch nicht intensiv genug, um bereits in den Gebärsaal zu fahren. Im Laufe des Tages wurden die Kontraktionen sogar eher weniger und als nach dem Entspannungsbad am Abend es immer wie ruhiger mit eurer Gebärmutteraktivität wurde, fuhr ich wieder nach Hause- du fühltest dich offensichtlich mit deiner Mama um dich herum noch viel zu wohl, als die grosse weite Welt bereits erkunden zu wollen. Aber wir telefonierten und schrieben uns Nachrichten ab jetzt fast täglich, nie war die Gebärmutter richtig ruhig und die Nervosität deiner Mama war auch verständlich, denn bereits dein grosser Bruder hatte es relativ eilig auf die Welt zu kommen und für deine Geburt erwartete ich ebenfalls eher einen “100-Meter-Lauf “ als einen Marathon ( und ich empfand es als meine Challange , es überhaupt rechtzeitig zu eurer Geburt aus Luzern kommend, in den Gebärsaal zu schaffen !) Auch Baby JARA und Baby Eleya kamen auf die Welt und deine Mama wartete in dieser Zeit geduldig . Dann war der Moment für Cappuccino und Kinderschokolade in meiner Praxis gekommen, mein Weg, die Mamas, die offenbar noch etwas Geduld und Zeit benötigen, zu stärken, zu beruhigen und ihnen zu raten, die allerletzten Tage ihrer Schwangerschaft einfach noch einmal ganz bewusst zu erleben und vor allem zu geniessen ! Beim Verabschieden an meiner Praxistür erwähnte ich beiläufig, dass ich nichts lieber als Geburten am Sonntag begleite, an diesen Tagen läuft alles ruhiger, entspannter, sowohl in der Klinik, als auch auf den Autobahnen und selten müssen Praxistermine verschoben und umorganisiert werden . Und was macht deine Mama 5 Tage später in den ersten Minuten vom Sonntags des 6.Oktobers ? Lässt mich mit meinem Pager wecken und es war ganz und gar klar, heute nun endlich würden wir erfahren, ob dein Bruder noch einen weiteren kleinen Bruder oder eine kleine Schwester bekommen würde, denn bis zu deiner Geburt hatten deine Eltern es nicht gewusst, wer da in eure Familie hineingeboren wird . Wir trafen uns direkt im Gebärsaal, zu eindeutig hörte sich deine Mama am Telefon an, dass sie dieses mal wirklich Geburtswehen spürt und als ich dann deine Mama in der Klinik zuerst untersuchte , hatte deine Mama bereits die erste Hälfte eurer Geburt geschafft, der Muttermund war da schon knapp 5cm weit geöffnet. Da deine Mama es sich gut vorstellen konnte, eure Geburt in der Badewanne zu erleben, liess dein Papa sofort Wasser in die Badewanne ein, wir erwarteten ja immer noch eine schnelle Geburt und sobald die Wanne gefüllt war, nutze deine Mama die Wärme und das sich fallen lassen können im Wasser und entspannte sich sofort . Weil deine Mama wusste, dass alle aufrechten Positionen die Geburt positiv unterstützen, ging deine Mama bei jeder Wehe in die Hocke und spürte dabei, wie du diese Position nutztest, um mit deinem Köpfchen tiefer durch das Becken zu kommen. Aber das warme Wasser führte mit der Zeit zu einer Entspannung, die auch die Gebärmutter deiner Mama mit beruhigte, eure Wehen wurden zunehmend weniger und sanfter. Sobald deine Mama aber stand, kamen die Wehen wieder ( wohl auch, weil du mit deinem Köpfchen so mithalfst ) und deine Mama beschloss, aus der Badewanne zu kommen und mit einem Wärmekissen im schmerzenden Rücken mit deinem Papa lieber stärkere Wehen zu “erwandern“ . Und deine Mama und dein Papa genossen noch einmal die frische Luft, erkundeten die Wochenstation, lernten das Treppenhaus kennen und beide waren dabei in so einer gelassenen Erwartung, es brauchte keine Eile, nur die Gewissheit, dass deine Geburt vorwärts gehen würde . Und das tat sie ! Als deine Mama beim spazieren merkte, dass du nun deutlich mehr den Druck nach unten verstärken würdest, kam sie mit deinem Papa wieder in die schützende Umgebung des Gebärsaals zurück . Nach wie vor waren die Wehen noch nicht extrem intensiv, die Pausen, die deine Mama hatte, gaben ihr genügend Zeit sich zu erholen, wieder neue Energie für den nächsten Berg zu holen, den sie mit der nächsten Wehe erklimmen musste . Wie anders verlief doch euer Geburtsweg, als wir ihn erwartet hatten …Obwohl die Badewanne immer noch mit dem warmen Wasser lockte, deine Mama merkte, dass das doch nicht ihr Ort für eure Geburt war und richtet sich auf dem Bett im Vierfüsslerstand ein, eine Position, die euch Mäusen den Geburtskanal so weit wie möglich eröffnet. Euer Geburtshelfer kam inzwischen auch, setzte sich zu uns und gemeinsam gingen wir mit deiner Mama geduldig durch ihre letzten Wehen. Dein Papa war ganz nah bei deiner Mama, hielt und unterstützte sie so gut es ging und so, wie es deine Mama in diesem Augenblick brauchte . Als der Muttermund deiner Mama komplett geöffnet war, spürte deine Mama, wie sie dich langsam durch ihr Becken schieben wollte . Es brauchte kein intensives Pressen, deine Mama gab dir genau den Druck, den es brauchte, damit du geboren werden konntest . Und weil bis dahin deine Fruchtblase immer noch intakt war und deine Fruchtblase offensichtlich auch nicht vor hatte kaputt zu gehen, konntest du mit dieser schützenden Hülle und mit dem Druck dämpfenden Fruchtwasser geboren werden und zwar noch vor der Sonntagsfrühstückszeit ☺️! Dein Papa hatte ein blaues Geburtstuch in den Wärmeschrank für dich platziert, dieses Tuch hatten deine Eltern für die Geburt deines grossen Bruders damals schon mitgenommen und weil es dort nicht zum Einsatz kam, durftest du es nun als Wärmeschutz geniessen ( und bis damit das erste meiner Beleghebammen-Babys, welches statt in rosarotem in blauem Licht die Augen öffnete ☺️ Es ging farbig für dich weiter, nachdem du äusserst hungrig bei deiner Mama die Brust genossen hast, durfte nun endlich auch dein Papa dich in seine Arme legen, dich wiegen, messen, die blaue Farbe des Stempelkissens an deinen Füßchen entfernen, deine erste Windel dir anziehen . Die wunderschönen Kleidchen, die deine Mama für dich ausgesucht hatte, kamen aus Berlin ( und ich als Berlinerin sage dir jetzt schon damit einen grandiosen Kleiderstil in deinem Leben voraus 😊 ) Die Perlen für deine Namenskette waren sowohl rosarot und auch blau, dein Papa war da nicht klassisch, sondern zukunftsweisend sehr modern ….
Kinder, die in ihrer Fruchtblase geboren werden, gelten bei uns Hebammen als Glückskinder, denn das die Fruchtblase bis und mit der Geburt intakt bleibt, ist wirklich selten … Du bist also ein Glückskind -und auch noch ein Sonntagskind dazu – kann es für deinen Lebensweg einen besseren Start geben? Inzwischen habe ich auch deinen grossen Bruder kennenlernen dürfen, er liebt dich von ganzem Herzen ( auch wenn du bereits seine Eisenbahn mit Muttermilch geflutet hast 😉 )
Du hast dir so eine wunderschöne Familie ausgesucht , Glückskind 🌸 EMMA LENIA 🌸 , SEI VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 ELEYA LOU 🌸

30. September 2019

Süsse kleine 🌸 ELEYA LOU 🌸 , deine Geburtsgeschichte wäre eigentlich sehr kurz und knapp zu erzählen. 61 Minuten bevor du geboren wurdest, schrieb mir deine Mama noch eine SMS vor der Gebärsaaltür, in der ein lachendes Smiley und ein Daumen nach oben -Smiley  enthalten war, um mir mitzuteilen , dass ihr in der Klinik angekommen seid  – viele Frauen sind normalerweise so kurz vor der Geburt gar nicht mehr in der Lage, ihr Handy zu bedienen, bzw müssten sie es, sie würden wohl tendenziell , andere Emoticons verwenden 🥵🙀😬 😉 …. Diese kurze Geburtsdauer haben deine Mama und dein Papa aber mehr als verdient, denn sie sind belohnt worden, dafür, Geduld zu haben, sich nicht verunsichern zu lassen, sich nicht beeinflussen zu lassen und bis zum Schluss dir und deiner Mama zu vertrauen, dass ihr beide, dass der Körper deiner Mama am besten spürt , wann der optimale Zeitpunkt gekommen ist, deine Geburt zu beginnen. Auch wenn der offizielle Geburtstermin , der grosse Tag X , mit einem einzigen Datum besetzt ist, errechnet oder nach dem Ultraschallbefund korrigiert, für uns Hebammen und Geburtshelfer umfasst dieser Geburtstermin, an dem ihr kleinen Mäuse geboren werden dürft, 5 Wochen, nämlich 3 Wochen vor und 14 Tage nach dem offiziellen Datum. Und während viele Frauen eher überrascht sind, wenn ihr schon innerhalb der 3 Wochen vor dem errechneten Termin auf die Welt kommen möchtet, braucht es häufig viel Geduld ( und bei mir in der Praxis dann Kinderschokolade und Cappuccino 😁 ) wenn ihr euch einfach noch ein wenig Zeit lassen möchtet mit dem geboren werden . Aber ihr habt diesen Zeitraum zu Gute und mit einer guten Betreuung und Überwachung ( natürlich engmaschiger nach dem Tag X ), sollte man euch auch diese Zeit geben, die ihr und eure Mamas offensichtlich noch braucht . Dein grosser Bruder Even, bei dem ich auch schon die Hebamme sein durfte, war 14 Tage früher als erwartet  neugierig auf diese Welt, du kleine süsse Dame hast deine Mama um dich herum  einfach noch etwas länger geniessen wollen . Aber eine Woche nach deinem offiziellen Geburtstermin schrieb mir deine Mama in den frühen Morgenstunden eine Nachricht, dass sie vermehrt intensivere Kontraktionen verspüre . Normalerweise lese ich solche Nachrichten morgens nach dem Aufwachen, sofern nicht in der Zwischenzeit meine Frauen meinen Notfallpager aktiviert und mich damit geweckt haben. Die Nachricht deiner Mama erhielt ich aber, als ich gerade mit der Geburt von Baby JARA fertig, Mama und Baby auf der Wochenstation, alle Dokumentationen geschrieben und der Gebärsaal wieder benutzbar gerichtet war. Zu diesem Zeitpunkt war ich seit 22 Stunden auf den Beinen. Deine Mama und ich telefonierten natürlich sofort ( deine Mama etwas leiser, damit sie deinen Bruder nicht weckt ) und was mir deine Mama beschrieb an Kontraktionen, tönte für mich zwar nach Geburtswehen, allerdings nach Wehen, die noch keine unmittelbare Betreuung von mir brauchten. Ich riet deiner Mama, deinen Papa und deine Bruder noch schlafen zu lassen, sich eine Wärmflasche zu organisieren und mit der hoffentlich wohltuenden Wärme sich noch etwas auszuruhen. Ich selbst verabschiedete mich bei den Hebammen ( und kündigte ihnen deine zu erwartende Geburt schon mal an ), fuhr durch die noch fast leere morgendliche Aarauer Altstadt  in meine Praxis und versuchte, den Schlaf der vergangenen Nacht in komprimierter und intensiver  Form nachzuholen. Die Müdigkeit nach der “durchgemachten“  Nacht liess mich zwar sofort einschlafen, aber der Coffeingehalt in meinem Blut weckte mich bereits 3 Stunden später und da ich schon mal wach war, rief ich bei deiner Mama an, um mich zu erkundigen, wie es ihr ging. Eure Wehen waren nach wie vor da, mal stärker werdend, dann wieder mit längeren Pausen, aber sicher nicht ruhiger werdend. Ich machte deinen Eltern den Vorschlag, bei mir in der Praxis vorbei zu kommen, einfach um zu schauen, wie es dir und deiner Mama ging und an welchem Punkt eurer Geburt ihr steht. Deine Eltern brachten deinen grossen Bruder zu euren Grosseltern und kamen dann zu mir. Deine Mama sah ABSOLUT TOLL aus, als ich ihr meine Praxistür öffnete und das sagte ich ihr auch! Wer so strahlend schön aussah, konnte offensichtlich noch gar nicht kräftige Wehen haben 🙈… Nun, deine Herztonkurve war wunderbar, auch Wehen waren regelmässig zu sehen und dein Geburtsweg war daran, sich langsam zu öffnen, aber es war immer noch nicht notwendig, in den  Gebärsaal zu gehen. Da Mittagszeit war und dein Bruder von deinen Grosseltern wunderbar umsorgt und sicher auch verwöhnt wurde, schlug ich deinen Eltern vor, so entspannt als möglich Mittagessen zu gehen und danach entweder einen Mittagsschlaf zu machen oder einen Spaziergang zu unternehmen. Deine Eltern sollten einfach noch einmal die Zeit zu zweit ( okay .. zu zweit mit dir  ☺️ ) geniessen. Ich legte mich auch noch einmal ins Bett, froh, noch etwas Energie gewinnen zu können. Knapp 3 Stunden später rief deine Mama wieder an um mir zu sagen, dass sie a) sehr gut Mittag gegessen hatten ( mit vielen Kontraktionen ) b) die Wehen nun sehr intensiv und häufig zu spüren waren und c) sie das Gefühl hatte, nun wirklich nicht mehr ganz so gut und strahlend auszusehen 😌.Da war es also nun, das richtige Zeichen und der richtige Moment, um in den Gebärsaal zu fahren . Als wir wenige Zeit später deine Mama im Gebärsaal untersuchten ( by the way – deine Mama sah immer noch toll aus !) war der Muttermund bereits 7 cm offen. Bei deinem grossen Bruder liess sich deine Mama mit einer Periduaralanästhesie helfen und ich hatte deiner Mama für deine Geburt versprochen, auch dieses mal alles für diese Anästhesie vorzubereiten. Auch wenn ich spürte, dass deine Mama  ohne PDA auskommen würde ,nahm ich ihr, weil nun mal versprochen, das Blut als Vorbereitung für diese PDA ab . Dein Papa aber liess in der Zwischenzeit für deine Mama Wasser in die Badewanne ein und legte deine Kleidchen in den Wärmeschrank und bis die Badewanne mit ihren 700 Liter Fassungsvermögen mit Wasser gefüllt war, ging deine Mama so wundervoll durch eure Wehen, die da nun eine nach der anderen kamen. 42 Minuten nach unserer Ankunft im Gebärsaal begab sich deine Mama in die Badewanne. Wer unsere Geburtsbadewannen in der Klinik kennt, weiss, dass die Frauen, um in die Wanne einzusteigen, eine grossen Schritt über den Badewannenrand machen müssen . Geburtstechnisch kann dieser Schritt zum richtigen Zeitpunkt die perfekte Bewegung sein, denn mit dieser Bewegung öffnen die Frauen ihren Beckenraum und geben den Kindern so optimal Platz, um mit dem Köpfchen leichter durch das Becken zu gelangen . Deine Mama war zu diesem Zeitpunkt offensichtlichen an diesem perfekten Zeitpunkt angekommen, denn nachdem sie sich im Wasser hingesetzt hatte, öffnete sich deine Fruchtblase und deine Mama konnte gar nicht anders als wenige Sekunden später dich mit sanftem Druck aus sich heraus zuschieben. Und so wurdest du nur 7 Minuten nach dem deine Mama sich in die Badewanne begeben hatte, so gefühlt leicht und wunderschön ins warme Wasser geboren . Wie immer liess ich dich noch eine Moment unter der Wasseroberfläche ( deine Sauerstoffversorgung war durch die noch intakte Verbindung zur Nachgeburt gewährleistet ), damit deine Eltern diesen Anblick geniessen konnten . Deine Mama nahm dich dann an die Wasseroberfläche und in ihre Arme und deine Eltern konnten es noch nicht begreifen, wie schnell du letztendlich auf die Welt gekommen bist . 

Zauberhafte 🌸 ELEYA LOU 🌸, nach dieser so wohl verdienten wunderschönen Geburt  war natürlich auch der Rest der Zeit, die wir im Gebärsaal verbracht haben, ohne Zeitdruck und ohne Anspannung. Dein Papa wickelte dich, kleidete dich in deine warmen, zart rosaroten  Kleidchen,  fädelte dein Namensbändchen auf . Du schautest dabei mit grossen offenen Augen in diese, deine neue Welt und entdecktest  schon deine Finger zum Saugen  in deinem Mund. Als deine Mama sich noch einmal unter der Dusche erfrischte, nahm dein Papa dich zu sich auf die Brust und genoss einfach diesen Augenblick, wieviel Anspannung, wieviel Druck fiel jetzt auch von ihm. Wenige Momente später machte ich ein Foto von euch dreien, welches soviel über deine Eltern  aussagt : Dein Papa  sass mit dir auf seiner Brust liegend, deine Mama stand neben euch , streichelte dein Köpfchen und dein Papa streichelte zeitgleich verliebt und so stolz auf deine Mama dasGesicht deiner Mama . Diesen wunderschönen Moment der Liebe, ich bin unendlich dankbar, durfte ich ihn miterleben… Erlebt diesen Moment nun zu viert so oft wie möglich und SEI VON HERZEN WILLKOMMEN 💝💝💝


🌸 JARA MIA 🌸

29. September 2019

Kleines Wunder 🌸 JARA MIA 🌸 , du bist tatsächlich ein Wunder für deine Eltern , ein wunderschönes, wundervolles , wundersames und für deine Mama und deinen Papa ist dieses Wunder und dein Ankommen in diese Welt so absolut gar keine Selbstverständlichkeit . Dein Papa war es, der mit mir zuerst Kontakt aufnahm um nachzufragen , ob ich deine Eltern bei eurer Geburt begleiten könnte . Viel zu spät eigentlich, denn der Septembermonat war seit langem bereits mit ausreichend vielen Geburten bei mir ausgebucht, aber dein Papa erzählte ein wenig von sich und deiner Mama und da war bereits nur schon in diesen wenigen Minuten am Telefon
ganz viel Sympathie, die ich an Hand der Erzählung deines Papas für deine Eltern empfand ( und es spielte auch ein winzig kleines bisschen die Tatsache eine Rolle, dass dein Papa und ich sowohl in Berlin, wie auch jetzt auch in Aarau im gleichen Klinikum arbeiten bzw gearbeitet haben – und ja, wir “Berliner“ schauen und sorgen weltweit zu und für uns 😉) Und dann sassen da wenig später deine Eltern bei mir auf dem Praxissofa und ich war in diesem Moment glücklich, noch ein weiteres Septemberbaby angenommen zu haben, nämlich dich, denn was für ein tolles Paar, nämlich deine Eltern, hätte ich sonst verpasst begleiten zu können ! Deine Eltern erzählten mir die Geschichte deiner Mama, wieviel hatte sie in ihrem Leben bereits erlebt, erleben müssen und wie eben nicht selbstverständlich warst du jetzt im Begriff, ihrem Leben eine neue Geschichte zu schenken . Auf Grund all dieser Begebenheiten war es für deine Eltern primär nur wichtig, dass du gesund und ohne Risiko zur Welt kommen darfst und sie wussten, die Chance, dass du mit einem Kaiserschnitt auf die Welt kommen wirst, war hoch, nicht desto trotz war da aber dennoch besonders bei deiner Mama ein wenig Hoffnung, dich im Gebärsaal, statt im OP das ersten mal in die Arme nehmen zu dürfen. In den letztenTagen vor deiner Geburt telefonierten deine Mama und ich viel, deine Mama wollte die Bestätigung, dass es absolut in Ordnung wäre, dir einfach die Zeit zu geben, die du brauchst, bist du selbst den Beginn deiner Geburt auslöst und sie wollte dir auch noch die Zeit geben, wenn dein offizieller Entbindungstermin bereits überschritten war . Dein Geburtshelfer war anfangs nicht ganz so glücklich damit, aber auch er merkte, wie wichtig es für deine Mama war noch abzuwarten, dir und ihr die Zeit zu geben und auf einen spontanen Geburtsbeginn so lang als möglich zu warten .Er kontrollierte mehrfach deine Herztöne, machte Ultraschall mit normalen Ergebnissen und gab dir und deinen Eltern so noch einmal die Zeit zum Abwarten, Zeit, die ihr offensichtlich noch brauchtet . 2 Tage nach deinem errechneten Entbindungstermin war es dann aber soweit, deine Mama und du erlebten eure ersten richtigen Wehen und vor allem eure ganz allein eigenen . Und das machtet ihr an einem Sonntag Nachmittag, die ersten Stunden zu dritt alleine zu Hause . Als dann deine Mama mich abends kurz vor Tatortzeit anrief, merkte man deiner Mama an, wie intensiv bereits eure Wehen am arbeiten waren. Und deshalb war es auch klar, dass wir uns direkt im Gebärsaal treffen würden, eine Kontrolle in meiner Praxis war, gut hörbar, nicht mehr nötig .Weil deine Eltern um einiges schneller in der Klinik als ich waren, nahmen meine Hebammenkolleginnen euch anfangs in Empfang ( Merci ❤️) und auch euer Geburtshelfer war bereits im Gebärsaal und untersuchte deine Mama . Als ich dann wenig später deine Eltern zur Begrüssung umarmen konnte, war der Muttermund noch nicht wirklich sich am öffnen, deine Mama hatte aber bereits Wehen, die intensiv und mit sehr kurzen Abständen deine Mama ordentlich forderten. Wir veratmeten die Wehen gemeinsam, damit deine Mama in einen guten Rhythmus kam, verlegten den warmen Lavendelwickel meiner Kollegin vom Bauch in die schmerzende Rückenregion und holten deine Mama aus dem Bett heraus, in dem sie für die Herztonkontrolle lag, denn ich hatte das Gefühl, dass deine Mama beim Umhergehen die Wehen besser verarbeiten konnte . Auch wechselten wir vom Untersuchungszimmer in den richtigen Gebärsaal, ein Ziel, das deine Mama nun schon erstmal geschafft hatte ! Dennoch waren die Wehen so intensiv, dass der einzig richtige Entscheid für deine Mama in diesem Moment eine Peridualanästhesie war, so konnte sie, obwohl die Kontraktionen immer noch spürend, aber dennoch um einiges entspannter durch eure Wehen gehen . Dein Papa saß die ganze Zeit ruhig und aufmerksam neben deiner Mama, hielt ihre Hand, beobachtete, kommentierte, sowohl als werdender Papa, als auch als Mediziner und er gab deiner Mama damit soviel Sicherheit ! Deine Herztöne kontrollierten wir nun kontinuierlich und es waren mit einem mal Verlangsamungen deiner Herzfrequenz, die mich
dazu veranlassten, deine Mama erneut am Muttermund zu untersuchen . Zunächst tastete ich eine Eröffnung von 7 cm, das wäre in der doch relativ kurzen Zeit eine sehr schnelle Eröffnung gewesen, nicht unmöglich und vor allem auch passend zu den Wehen, die deine Mama hatte und natürlich wäre es ein wunderbarer Fortschritt gewesen. Was mir aber nicht gefiel war, dass du mit deinem Köpfchen zwar versuchtest, tiefer in das Becken zu kommen, dabei aber etwas fühlbar vor dem Köpfchen war, was dort nicht hingehörte . Da ich deine Nabelschnur vermutete, gab ich deiner Mama ein Medikament, was die Wehen sofort hemmte und auch dein Geburtshelfer untersuchte deine Mama, auch er tastete diesen Befund und auch wenn der Muttermund erst 3 statt 7cm offen war ( da war wohl definitiv zu viel Euphorie bei mir beim Untersuchen gewesen 🙈), diese fragliche Nabelschnur gehörte dort einfach nicht hin . Ab dann ging alles sehr schnell, ganz klar mussten wir in den OP und im OP war nur noch die Frage, wirst du noch ein Sonntagskind oder ist deine Geburtszeit in den ersten Minuten des neuen Tages . Als dein Geburtshelfer die Fruchtblase öffnete, war dein Fruchtwasser bereits grün, ein zusätzliches Zeichen, dass der Entscheid für den Kaiserschnitt richtig war . Geboren wurdest du letztendlich in der letzten Minute des Sonntages, deine Nabelschnur hattest du zusätzlich um deinen Hals gewickelt und weil das Fruchtwasser die grüne Färbung hatte, konnte ich dich nicht sofort zu deiner Mama bringen, sondern befreite deine Atemwege so gut es ging von diesem Fruchtwasser und gab dir als kleine Unterstützung etwas Sauerstoff . Das brauchte nicht viel Zeit und sehr schnell konnte ich dich deiner Mama auf ihre Brust legen und dort warst du dann, zerbrechlich, zierlich klein, mit gross geöffneten, fast staunenden Augen, schautest in die Gesichter deiner Eltern und schienst absolut zufrieden, von Stress oder Strapazen war dir nichts anzumerken . Später nahm dein Papa dich zu sich, gab dir Wärme und Schutz, deine Mama musste in den letzten Minuten der OP und der ersten Zeit danach sich ganz auf sich und ihren Körper konzentrieren und dein Papa war da, sowohl für dich, als auch für deine Mama . Als deine Mama sich etwas erholt hatte, konnte sie dich endlich endlich richtig in ihre Arme nehmen, dich an die Brust legen, ihr Glück nun endlich mit Händen greifen . Und deine Mama war in diesem Moment einfach nur glücklich und erleichtert ! Wenig später fuhr ich mit deinen Eltern und dir zurück in euren Gebärsaal, das war mir wichtig, dass deine Eltern das Wiegen, Messen, das Anziehen deiner ersten Kleidchen ( dein Papa hat das sehr entspannt gemacht und deine Mama hat tatkräftig mitgeholfen ) zusammen an dem Ort erleben dürfen, an dem deine Mama es sich gewünscht hatte . Die Fotos, die ich dabei von euch Dreien machte, sie sahen gleich aus ( von der Infusion am Arm mal abgesehen ) wie die Aufnahmen von meinen Paaren, die ich im Gebärsaal bei ihrer Geburt begleite, ein glückliches, wunderschönes Elternpaar mit einem so bezaubernden und zufriedenen und in ganz süße Kleidchen gewickelten Neugeborenen !
Süsse 🌸 JARA MIA 🌸 ich durfte dich inzwischen schon einige male in deinem Daheim besuchen, du machst grosse Fortschritte, aus dem so zerbrechlich wirkenden kleinen Wesen am Tag deiner Geburt ist nun schon eine kleine charmante Persönlichkeit geworden, dein wacher, intensiver Blick ist aber immer noch gleich, inzwischen wirst du aber die Gesichter deiner Mama und deinem Papa noch besser erkennen, auch das Glück in diesen Gesichtern ist gleich geblieben, es sind einfach noch Unmengen an Liebe dazu gekommen, genieße die zwei soviel du kannst und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 NAYA 🌸

25. September 2019

Süsse 🌸 NAYA 🌸 , deinen Geburtsbericht zu schreiben , heisst auch , die Geburt deiner grossen Schwester NEELE noch einmal in Erinnerung zu rufen . Vor etwas mehr als 3 Jahren durfte ich bereits bei ihr deine Eltern als Hebamme begleiten , ( damals , als meine Geburtsgeschichten noch nicht so ausführlich von mir hier nieder geschrieben wurden 😉). Bei der Geburt deiner Schwester haben wir alles versucht und deine Mama hat ihre letzte Energie gegeben , damit Neele auf natürlichem Wege in diese Welt geboren werden kann und nach vielen, vielen Stunden Anstrengung und Mühe , das Köpfchen von Neele war bereits schon etwas zu sehen , mussten wir uns dennoch für einen Kaiserschnitt entscheiden . Nach solchen Geburtsverläufen gehe auch ich enttäuscht nach Hause , wohl wissend , dass sich die Frau nun nicht nur von den Strapazen der langen Geburt im Wochenbett erholen muss , sondern auch noch eine Operation und deren verlängerte Heilung für den Körper und zusätzlich auch noch die Enttäuschung über den Geburtsverlauf verarbeiten muss. Als deine Eltern nun dieses mal mit dir mit deiner Mama um dich herum bei mir auf meinem Praxissofa saßen, stand da natürlich die Frage offen im Raum , ob deine Eltern und vor allem ob deine Mama noch einmal diesen Weg gehen möchte , dich auf natürlichem Wege in die Welt zu lassen oder die ebenfalls berechtigte Option zu wählen , dich von Anfang an mittels Kaiserschnitt zu gebären . Lange Zeit schienst du deinen Eltern die Entscheidung abnehmen zu wollen , denn deine für dich sicher bequeme Position mit deinem Po (statt dem Köpfchen) voran in deiner Mama das Embryo-Leben in Fruchtwasser-SausundBraus zu genießen hieß für deine Eltern , den Kaiserschnitt als Geburtsart zu wählen. Aber wenige Wochen vor deinem Geburtstermin drehtest auch du dein Köpfchen in die “Poleposition “ , für deine Mama schien der Kaiserschnitt aber zunächst gesetzt . Der häufig übliche Termin für einen geplanten Kaiserschnitt liegt 2 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin , etwas , womit sich deine Mama nicht wirklich wohl gefühlt hatte , sie wollte dir wenigstens die Zeit in ihr bis zu deinem offiziellen Entbindungstermin geben , solltest du nicht schon vorher Anzeichen machen , auf die Welt kommen zu wollen . Nachdem deine Mama daraufhin noch zu einem Geburtshelfer mit wundervoller Geduld wechselte , konnten wir uns nun alle dein geplantes Ankommen an deinem Entbindungstermin in unsere Agenden notieren . Du aber schienst bei all dem Organisieren , Planen und Umplanen andere Optionen auszuprobieren , denn deine Mama spürte immer und immer häufiger Kontraktionen, je länger je mehr und je mehr sie davon mit dir erlebte , um so mehr zweifelte sie daran , ob es der richtige Weg war , nicht wenigstens euch eine Versuch zu ermöglichen , auf natürlichem Wege zu gebären . Deine Mama und ich telefonierten häufig in dieser Zeit , wägten Pro und Contra für oder gegen einen Geburtsversuch ab und deiner Mama wurde es immer wie klarer , dass sie es zumindestens versuchen möchte , im Gebärsaal statt im OP zu entbinden . So wurde der OP-Termin wieder abgesagt und deine Mama war erleichtert und strahlte eine spürbare Gelassenheit aus, dich noch ganze 6 weitere Tage über deinem Entbindungstermin in sich zu spüren und dich und die Schwangerschaft geniessen zu können. Am Tag 6 “danach ” aber spürte deine Mama die Kontraktionen so , wie sie sie noch von Neeles Geburt in Erinnerung hatte und so trafen wir uns in der ersten Stunde deines Geburtstages im Gebärsaal , alle noch ohne Schlaf genossen zu haben , aber alle glücklich , dass du dich nun offensichtlich auf den Weg machtest , geboren werden zu wollen . Die erste Untersuchung zeigte, dass der Muttermund bereits einen vielversprechenden Anfangsbefund hatte und die Wehen , die deine Mama spürte, waren gut . Um diese Wehen zu unterstützen , gingen deine Eltern zu Fuß die vielen Treppen vom Gebärsaal zum Parkplatz, um die Tasche mit deinem Geburtstuch und deinen Kleidchen zu holen und sie gingen diese Treppen auch wieder wehenwirkungsvoll hinauf . Dein Papa holte ein zauberhaftes Kleidchen in zartrosa Tönen für dich aus eurer Tasche und legte es mit eurem Tuch in den Wärmeschrank und liess danach deiner Mama Wasser in die Badewanne ein . Deine Mama wollte die wohltuende , entspannende Wärme des warmen Wassers ausnutzen , denn inzwischen waren sowohl die Wehen intensiver , die Fruchtblase gesprungen und auch der Muttermund öffnete sich weiter ohne das wir etwas dazu tun mussten. Keine Frage , die Natur, du und deine Mama wolltet gebären ! Die Badewanne tat deiner Mama genau eine Stunde lang gut , dein Papa unterstützte deine Mama mit kühlenden Tüchern für die Stirn, auch in der Badewanne sind Wehen schweisstreibende Schwerstarbeit ! Nach dieser Stunde aber entschied sich deine Mama , sich mit Hilfe einer Periduralanästhesie helfen zu lassen , der Muttermund ging weiter auf , aber deiner Mama tat es gut , sich mit Hilfe der PDA zu erholen , Energie zu sammeln . Die Wehen spürte deine Mama weiterhin , allerdings nicht mehr in der gleichen Intensität wie ohne PDA und so liess deine Mama deinen Papa ihre YOGA-Musik-Playliste abspielen, um mit Hilfe derer noch besser entspannen zu können und so lag in diesem Moment ein Hauch von Indien in unserem Gebärsaal .( Solltest du also irgendwann einmal diesen , deinen Geburtsbericht lesen und dich schon immer gefragt haben, woher deine eventuelle Affinität für Curry und indische Elefanten kommt – es könnte unter Umständen an deiner Geburtsmusik liegen 🙃☺️) . Inzwischen war auch dein Geburtshelfer bei uns, auch er noch schlaffrei in dieser Nacht, weil noch eine andere Patientin von ihm unter der Geburt stand. Deine Mama probierte durch verschiedene Geburtspositionen den Geburtfortschritt weiterhin zu unterstützen . 4Füsslerstand , seitliche Lagerungen , Sitzen , alles was möglich an Bewegungen für sie war , probierte deine Mama aus . Der Muttermund war inzwischen ganz auf und du versuchtest , durch das Becken deiner Mama zu rutschen, kamst aber nicht wirklich tiefer . Leider konnten wir etwas später auch bestätigen , dass du dich in die ”Sternengucker” Position gedreht hattest , dein Gesichtchen zeigte also statt geburtsfördernd nach unten ungünstig nach oben . Und so standen wir wieder an dem selben Punkt wie bei Neeles Geburt : die Geburt war fast geschafft , aber es fehlten wenige, aber entscheidenen Zentimeter . Wir liessen deine Mama probieren , ob mit Hilfe ihrer Presskraft dein Köpfchen mehr zu bewegen war , tiefer zu kommen und diskutierten , ob ein Vakuum zur Unterstützung helfen könnte , als du mit einmal mit deinen Herztönen , die sich verlangsamten , ein gewichtiges und vorallem das entscheidende Wort mitredetest . Ab dann ging alles sehr schnell , in windeseile wurde deine Mama mit Hilfe meiner Hebammenkolleginnen für den Kaiserschnitt vorbereitet und auch wie bei Neele blieb nicht viel Zeit , deiner Mama und deinem Papa ausführlich zu erklären, was jetzt alles und warum passieren würde . Auch wenn deine Herztöne sich wieder normalisierten , ging es sofort in den OP , wo bereits alle auf uns warteten und so ging es unglaublich schnell , bis mir dein Geburtshelfer dich , kleine süße 🌸NAYA🌸 in die Arme legte ( so schnell , dass die OP Schwester gar keine Zeit hatte , mir das Tuch, welches wir Hebammen im OP für euch Babys bekommen, zu überreichen .) Und so konnte ich dich von den Händen deines Geburtshelfers in meine Arme gelegtes kleines , bereits protestierend schreiende rosig werdendes Wesen deinen Eltern zeigen und sie konnten sehen , dass es dir gut ging .Wir mussten dich kurz noch von Fruchtwasser in deinen Atemwegen befreien aber danach konnte dich deine Mama endlich in ihre Arme nehmen und du gucktest sie mit grossen , wachen Augen an und du schienst zufrieden mit dir und deiner neuen Welt . So schnell , wie deine Geburt zum Schluss gehen musste , umso mehr Zeit liessen wir uns im Anschluss nach der OP .Deine Mama brauchte einen Moment um sich zu erholen ,soviel war passiert und unendlich viel Energie war verbraucht , dein Papa übernahm im Aufwachraum die ersten Minuten des Bonden , er zog sein TShirt aus, legte dich auf seinen nackten Oberkörper und gab dir somit Hautkontakt und Körperwärme .Wenige Minuten später aber war es deine Mama , die dir Hautkontakt, Körperwärme UND die erste Muttermilch gab , denn du warst offensichtlich hungrig nach so einer langen Nacht . Später konnte dein Papa dich in deine wunderschönen Kleidchen kleiden und deiner Mama dann stolz in ihre Arme legen , du , kleine 🌸NAYA🌸 warst nun endgültig angekommen !
Als ich mich am Nachmittag von deiner Mama verabschiedete ( dein Papa war da schon bei deiner nun grossen Schwester) , lagst du bei ihr im Arm und deine Mama sass bereits schon wieder in ihrem Bett , keine Spur von den Anstrengungen der letzten Nacht , sie sah einfach nur sehr sehr glücklich aus . Und auch wenn wir deine Geburt im OP beenden mussten , enttäuscht bin ich und hoffentlich auch deine Eltern nicht , denn deine Mama hat dir die Chance gegeben , selbst zu bestimmen ,wann du geboren werden möchtest , und sie hat dir die Möglichkeit gegeben , dich mit Hilfe eurer Wehen auf dein Ankommen in diese Welt optimal vorzubereiten und sie hat die Hilfe eines Geburtsteams genutzt , dass du gesund auf die Welt kommen konntest -und das ist insgesamt das Beste und Wertvollste , was eine Mama für ihr Baby tun kann! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸ELIJAH BENEDICT🌸

28. Juli 2019

Wundervoller, zauberhafter 🌸 ELIJAH BENEDICT 🌸, als ich deine Eltern nach deiner Geburt wie üblich noch im Gebärsaal gefragt habe, ob ich dich hier auf meiner Seite begrüßen darf, meinte deine Mama nur, da hätte ich wohl nicht so viel zu schreiben, so schnell, wie du geboren worden bist…Nun, in der Tat, du hattest es so eilig geboren zu werden, dass vieles, was wir für deine Mama unter Eurer Geburt uns vorgestellt hatten zu tun, gar nicht mehr möglich war. ABER – und das ist eben AUCH eure Geburtsgeschichte : deine Mama war schon 3 für sie unendlich lange und bei hochsommerlichen Temperaturen für sie kaum aushaltbaren Wochen in Hoch-und Anspannung und tagtäglich bzw jede Nacht bereit für deine Geburt gewesen , denn bereits 3 Wochen vor deinem nun Geburtstag machte ich mich schon einmal an einem Samstag auf den Weg in meine Praxis, es sah danach aus, dass du geboren werden wolltest . Nichts anderes als eine Geburt 3 Wochen vor dem erwarteten Termin hatte deine Mama immer im Gefühl und all die vielen Wehen, die deine Mama bereits in euer Schwangerschaft gespürt hatte und sie sich deswegen auch immer schonen musste, als auch die Erfahrung bei der Geburt deines großen Bruders vor 2 Jahren, der auch 3 Wochen vor dem erwarteten Termin zur Welt kam, liessen den Gedanken gar nicht zu, dass du eventuell es etwas gemütlicher nehmen würdest und die Zeit mit deiner Mama um dich herum noch länger genießen möchtest. Nach dem dieser Samstag aber vorbei ging, ohne dass du geboren wurdest, vertröstete ich deine Mama auf den Sonntag – denn ich persönlich liebe ja Geburten an Sonntagen und Sonntagskinder mag ich sowieso 😊. Nun, es wurden noch 2 weitere Sonntage und die dazu gehörenden Wochentage, die deine Mama mit kugelrundem Bauch ausharren musste.Deine Mama versuchte ich immer wieder zu vertrösten und ihre Geduld auf einen natürlichen Geburtsbeginn zu bewahren (auch mit dem Angebot aller Kinderschokoladen der Welt in meiner Praxis), sie schickte mir als Gegenargument ein Foto ihres stattlichen Babybauches und ja, ich gebe es zu, jede Frau, die schon einmal in so einer hochschwangeren Situation gewesen war, weiß, wie schwer es ist, dann geduldig gut gemeinte Ratschläge anzunehmen… Erschwerend kam noch hinzu, dass meine Sommerferien anstanden und auch ich es sehr schade gefunden hätte, wenn ich bei eurer Geburt nicht dabei hätte sein können. Um deiner Mama den zusätzlichen Zeitdruck zu nehmen, bot ich ihr an, für sie und dich meinen Pager so lange anzulassen, bis du geboren werden wolltest.Den Pager aber konnte ich wie geplant ausstellen, denn 3 Tage vor meinem Ferienbeginn und wohlgemerkt an einem SONNTAG (!!!😊) bekam ich von deiner Mama eine SMS mit dem Inhalt : „Kontraktionen alle 10 Minuten!“. Und natürlich habe ich mich riesig über diese SMS gefreut, mindestens so wie deine Mama, dass sie nun endlich das Startsignal geben konnte. Das es diesmal keinen Fehlalarm geben würde, war am Telefon bei deiner Mama gut herauszuhören, auch deine Mama merkte die deutlich anderer Qualität ihrer und deiner Kontraktionen und so verabredeten wir uns ohne Umweg über die Praxis direkt im Gebärsaal. Dort hatte meine Kollegin Chantal schon alles für uns vorbereitet ( 1001 Dank ❤️), so dass ich mich mit deinem Papa zusammen nur noch um dich und deine Mama kümmern konnte. Dein Papa legte zuerst deine Kleidchen in den Wärmeschrank und ich war hocherfreut, als ich zu deinen Kleidchen auch die wunderbaren, zuckersüssen grünen Babyschuhe, die auch schon dein Bruder nach seiner Geburt angezogen bekommen hatte, entdeckte. ( Wer möchte, scrolle alle bisherigen Babys hier zurück, bis er die gleichen Schuhe bei Alexander auf dem Foto wiederfindet 🙃). Und als ich dann deine Mama untersuchte, konnte ich ihr mitteilen, dass sie bereits die Hälfte eurer Geburt geschafft hatte. Nur schon das war ihr absolut verdienter Lohn für ihre wochenlange Geduld!! Bei deinem Bruder mussten wir damals die Geburt einleiten und bis ich ihn deiner Mama in die Arme legen konnte, vergingen knapp 2 Tage. Deine Mama liess sich damals mit einer Periduralanästhesie helfen und auch bei deiner Geburt war diese PDA eine Option, so jedenfalls hatten wir es in der Schwangerschaft besprochen. Und obwohl deine Mama so wunderbar von Wehenpause zu Wehenpause atmete, diese PDA wurde offensichtlich für deine Mama immer wie mehr zum gewünschten Hilfsmittel ihrer Wahl und ich verspach, alles dafür vorzubereiten. Allerdings merkte ich, wie deine Mama eine erneut andere Wehenqualität verarbeiten musste. Wir waren eine knappe Stunde im Gebärsaal und ich bat deine Mama, sie noch einmal untersuchen zu dürfen und ja, mein Eindruck hatte sich nicht getäuscht, deine Mama hatte es geschafft in der kurzen Zeit ihren gesamten Muttermund zu eröffnen. Für eine PDA war es definitiv zu spät, denn du wolltest geboren werden. Deine Mama und dein Papa waren überrascht, wie schnell eure Geburtsreise verlief und deine Mama akzeptierte sofort, dass sie auch die letzte Etappe dieser Reise mit dir aus eigener Kraft bewältigen wird und sie hat dies so so so wundervoll gemeistert. Auch die Fruchtblase öffnete sich nun von alleine und deine Mama konnte beginnen mit ihrer selbst dosierten Kraft dich Zentimeter um Zentimeter aus sich herauszuschieben. Die wichtigste Aufgabe, die dein Geburtshelfer und ich während deiner Geburt hatten, war dich nun, da du geboren warst, aus deiner Nabelschnur zu entwirren, in die du dich buchstäblich verwickelt hattest… So hatten wir beide kurzzeitig doch noch etwas zu tun bei deiner sonst so absolut natürlichen Geburt ( und weil wir dich wirklich mehrmals drehen und wenden mussten, bis wir dich deiner Mama in die Arme legen konnten, kann das durchaus der Grund für deine zu erwartende zukünftigen Liebe für Karussells und Achterbahnen sein 😉). Auch wenn ich häufig direkt nach den Geburten die ersten Erinnerungsfotos mit meiner Handykamera für meine Paare mache, bei deinem Papa wusste ich, dass er als Kameraprofi die wohl besseren Aufnahmen zaubern würde und so fragte ich ihn, ob er schon genügend ruhige Hände habe, um mit eurer Kamera Erinnerungen einzufangen. Und so mache dein Papa deine ersten Fotos, während deine Mama erst einmal realisieren musste, dass sie eure Geburt so schnell und vor allem so toll geschafft hatte. Du warst absolut zufrieden und aufmerksam, liessest dich von deinem Papa wickeln und ankleiden, die grünen Finken passten perfekt! Deine Mama lief kurze Zeit später, nachdem wir noch die ersten gemeinsamen Fotos von dir und deinen Eltern im Gebärsaal gemacht hatten, dich im Babybettchen vor sich herschiebend, in ihr Zimmer. Deine Geburt ging zur Mittagszeit los und pünktlich zur Abendzeit konnte ich deinen Eltern nun ihr Nachtessen servieren, du hattest da bereits deine erste Mahlzeit vom Busen deiner Mama genossen!
Lieber zuckersüsser 🌸 ELIJAH BENDICT🌸, nun habe ich doch die eine und auch andere Zeile deiner Geburtsgeschichte in die Tastatur getippt, hätte ich wirklich nichts über deine wunderschöne Geburt schreiben können, ich hätte dir hier einfach deine Mama vorgestellt, die ich schon lange kenne, weil deine Mama auch in deiner / unserer Geburtsklinik arbeitet. Du hast sie dir sehr gut ausgewählt, denn deine Mama kenne ich als so liebevollen, herzensguten Menschen, der immer um das Wohl anderer besorgt ist. Ob sie, wenn sie mich entdeckt, mich einfach mit einem Latte Macciato überrascht oder besorgt darüber ist, ob dein Fruchtwasser beim Blasensprung die Schuhe deines Geburtshelfers ruiniert hat oder ob sie bei ihrer Arbeit eine Gebärende mit Wehen auf dem Patientenzimmer antrifft und einfach deren Hand nimmt und sich die Zeit nimmt und mit dieser Frau durch deren Wehe zu gehen – ich bin mir sicher, sie wird für dich und deinen Bruder die allerbeste Mama dieser Welt sein ( – die natürlich auch auf alle Achterbahnen und Karussellen mit dir mitfährt☺️….) genieße sie, wie du kannst und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 RUNA HAILEY 🌸

5. Juli 2019

Wunderschöne 🌸 RUNA HAILEY 🌸 es gibt jedes Jahr wiederkehrende Tage, an denen ich hoffe, als Hebamme nicht rasant in die Klinik fahren zu müssen, weil Staus auf den Straßen von Aarau und Umgebung vorprogrammiert oder die Zufahrtswege zur Klinik gesperrt sind und nur über Umwege der Gebärsaal erreicht werden kann. Unvergessen die Geburt, bei der ich an einem Nachmittag vor Karfreitag im Gebärsaal mit gefüllter Badewanne auf meine Patientin gewartet habe, die aber, weil auf sämtlichen Strassen von Aarau der Verkehr kollabiert war, ihr Baby alleine mit Hilfe ihres Mannes im Kreisel des Aarauer Tellis gebar und mir nur noch das Abnabeln im Auto auf dem Klinikparkplatz übrig blieb….Auch der Maienzug und der dazu gehörende Vorabend ist so ein Anlass, weil an diesem ganz Aarau zu Fuss auf den Beinen und am Festen und Feiern ist und die ganze Aarauer Innenstadt für den Autoverkehr gesperrt, Frau also nur über Umwege zur Klinik kommt. Dieses Jahr warteten zum Maienzug 2 meiner Babys auf ihre Geburt und während die eine Mama kategorisch eine Geburt zu diesem Zeitpunkt ablehnte ( und das auch umsetzte – denn ich warte immer noch auf die kleine Maus ☺️) hörte ich am Nachmittag des Vorabend-Festes von deinem Geburtshelfer, dass du mit deiner Mama drum herum gerade bei ihm gewesen warst und alles gut und entspannt aussah. Und so fuhr ich, nachdem ich meine letzte Wöchnerin ausgerechnet in der Aarauer Altstadt besucht hatte und all die schön mit Blumen dekorierten Brunnen noch bestaunt und bewundert hatte, ebenfalls entspannt nach Hause an den See, in der Hoffnung, die nächsten 2 Sommertage eher dort und vor allem darauf zu verbringen. Nun, ich war knapp eine Stunde daheim, als deine Mama mich anrief und weil ich ja schon wusste, dass ihr an diesem Tag bei eurem Geburtshelfer gewesen ward, dachte ich primär nur, dass deine Mama mir ein Update dieses Besuches geben wollte, aber die erste Frage deiner Mama an mich war, ob sie mich hoffentlich nicht aus einem Konzert im KKL heraus geholt hat, du hättest nachdem so ruhigen Nachmittag dich wohl doch für mehr Action entschieden, denn deine Mama verlor ihr und euer Fruchtwasser. Ein Blasensprung als Geburtsbeginn zieht (sofern nicht schon Kontraktionen mit im Spiel sind) noch keine großen Aktivitäten aus geburtshilflicher Sicht hinter her. In der Regel gibt man den Frauen 12-24 Stunden Zeit, damit die Gebärmutter beginnt, mit Wehen ihre Geburtsarbeit aufzunehmen . Dennoch gehört eine erste Kontrolle von Mutter und Kind nach einem Blasensprung zur Routine und so fuhr ich bei Sonnenuntergang wieder zurück in die Praxis und bei dir zu Hause wurde deine Grossmutter informiert, die noch in Deutschland weilte, damit sie sich in Richtung Schweiz aufmachte, denn bei euch daheim wartete nebst deinen Eltern auch deine nun große Schwester sehnsüchtig auf deine Geburt und deine Grossmutter sollte solange ihr Babysitter sein. Auch bei deiner Schwester durfte ich die Hebamme deiner Mama sein und weil wir damals doch einiges an Stunden gemeinsam im Gebärsaal verbrachten, ging ich davon aus, dass wir auch dieses Mal genügend Zeit hätten, uns auf dein Ankommen vorzubereiten. Als deine Eltern in der letzten Stunde des Tages in meiner Praxis ankamen, waren wir uns alle einig, dass wir eigentlich alle lieber jetzt zu Bett gehen würden statt gemeinsam mit dir und deiner Mama einen Geburtsmarathon zu laufen. Dir ging es laut deiner Herztonkurve richtig gut, Wehen hatte deine Mama noch nicht wirklich und euer Geburtsweg war sich erst ganz langsam am öffnen. Allerdings sagte mir mein Hebammentastsinn, dass wenn denn einmal gute Wehen kommen würden, es wahrscheinlich nicht all zu lange mit deiner Geburt gehen würde. Und so schicke ich deine Eltern noch einmal nach Hause, in der Hoffnung, dass wir alle noch etwas an energiebringenden Schlaf bekommen würden. Nun, an Schlaf war offensichtlich nicht zu denken, ich lag jedenfalls gefühlte 10 Minuten im Bett, als dein Papa mich bereits anrief, dass die Kontraktionen bei deiner Mama schon beim Einsteigen ins Auto vor meiner Praxistür eingesetzt hatten und seit dem deine Eltern wieder zu Hause waren fast keine Wehenpausen für deine Mama mehr fühlbar waren. Du wolltest offensichtlich geboren werden und darum rief ich umgehend im Gebärsaal an und bat meine Kollegin Chantal ( VIELEN LIEBEN DANK FÜR ALLES ❤️!) doch schon Wasser in die Badewanne einzulassen, damit deine Mama so schnell als möglich in die Badewanne gehen kann. Ich zog mich in Windeseile an und fuhr vorbei an müden und auf dem Heimweg gehenden oder noch feiernden Besuchern des Vorabendfestes und dachte beim Fahren der Umfahrung zur Klinik an deine Eltern, die hoffentlich noch genügend Zeit für diesen Umweg hätten. Nun, deine Eltern kamen wenige Minuten nach mir im Gebärsaal an, während ich noch mein Auto ordentlich parkieren konnnte, fuhr dein Papa direkt zum Eingang der Notaufnahme, schnappte sich einen Rollstuhl und setzte deine Mama dort hinein, denn Laufen schien schier unmöglich geworden zu sein für deine Mama. Deine Mama sagte mir bei eurem Ankommen im Gebärsaal, dass sie das Gefühl hätte, dass du demnächst bereits kommen würdest und so verlockend die Badewanne auch war, wir hätten es unmöglich geschafft, deine Mama da noch hinein zu bekommen. So legten wir deine Mama mit vereinten Kräften in das Gebärbett, denn deine Mama war froh, aus dem Stuhl heraus liegen zu können. Deinem Papa riet ich davon ab, noch einmal zum Klinikseingang zurück zu gehen um euer Auto umzuparkieren und eure Tasche zu holen, er wurde jetzt von deiner Mama gebraucht, die ganz wunderbar von Wehe zu Wehe atmete. Und weil ich auch schon bei deiner großen Schwester damals das rosarote Tuch für die Geburt organisiert hatte, war es diesmal eigentlich eher eine schöne Wiederholung für mich, auch dein Geburtstuch zur Verfügung zu stellen und in den Wärmeschrank zu legen , während deines im Kofferraum eures Autos wartete. Und weil Chantal nicht nur die Badewanne bereits gefüllt hatte, sondern auch schon alles für deine Geburt im Gebärsaal für uns vorbereitet hatte, konnte ich mich ausschließlich nur noch um deine Mama kümmern und ihr die Zuversicht geben, dass du in wenigen Augenblicken bereits geboren werden würdest. Auch dein Geburtshelfer war inzwischen bei uns und deine Mama fing auf der Seite liegend intuitiv und ganz nach ihren Bedürfnissen an, dich heraus zu schieben, beeindruckend und letztendlich mit der sanften „Power“ die nur unbedingt notwendig war, damit du geboren werden konntest. Und das tatest du, genau 52 Minuten, nach dem deine Eltern im Gebärsaal ankamen, machtest du deinen ersten Schrei, laut und kräftig und wohlgemerkt bereits, als der Rest deines Körpers noch gar nicht geboren war, es war, als hättest du uns mit einem „Warum hat das so lange gedauert?“ begrüßt 😌… Wenn Geburten so rasant gehen, sind die Eltern häufig im Nachhinein überfordert und fast schon geschockt über die Schnelligkeit und auch deine Mama sagte mir später, dass es ihr viel zu schnell ging. Deshalb ist es auch so wichtig, den Eltern bewusst die Zeit und vor allem die Ruhe nach der Geburt zu geben, ihnen und dem Baby das Ankommen begreifbar zu machen. Bei eurer Geburt holte die Natur ausgleichend etwas Geburtszeit nach, indem es für die Geburt des Mutterkuchens mehr Zeit brauchte, als für deine eigentliche Geburt . Und es ist so wohltuend, wenn alle Beteiligten sich diese Zeit, die es dafür brauchte, auch nehmen können, so wie es bei euch der Fall war. Das du bei dieser letzten Phase der Geburt ordentlich mithelfen wolltest, zeigtest du, indem du quasi alleine an die Brust deiner Mama krabbeltest und mit dem ersten Trinken am Busen die notwendigen Nachwehen für die Geburt der Placenta bei deiner Mama mit ausgelöst hast.
Und während um die Klinik herum immer noch Aarau sein Fest feierte, konnten deine Eltern ihr eigenes und so spezielles Fest feiern, indem sie gemeinsam das erste mal dich wickelten , ankleideten , dich geniessend in ihren Armen wiegen und halten konnten. Dein Geburtshelfer und ich durften mit deinen Eltern diese, deine so wunderschöne Geburt erleben, speziell für mich war, dass ich die Geburt deiner Schwester damals mit einem mir sehr nahestehenden Geburtshelfer und Freund ein letztes mal gemeinsam begleitet habe, der leider kurze Zeit später diese Welt verlassen musste. Sein Standartsatz nach jeder Geburt war „Dem Kind geht es am besten von uns allen “ und es fühlte sich nur richtig an, dass ich stellvertretend für ihn auch nach deiner Geburt diesen Satz gesagt habe :
Wundervolle 🌸 RUNA HAILEY 🌸, uns allen ging es nach deiner Geburt gut, aber dir ging es am besten von uns allen! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 OLIVIA MIRA 🌸

9. Juni 2019

Kleine Zaubermaus 🌸 OLIVIA MIRA 🌸, du hast dich vor 11 Tagen zum perfekten Zeitpunkt entschieden, auf diese Welt zu kommen. Als ich deine Eltern bei mir in der Praxis kennenlernte, musste ich ihnen damals mitteilen, dass ich ausgerechnet kurz nach eurem offiziellen Entbindungstermin für einige Tage ins Ausland fliegen werde und deshalb nur eine Geburt bis kurz vor diesem Zeitpunkt mit mir möglich ist. Deine Mama war da eigentlich ganz entspannt, den sie war sich ziemlich sicher , dass du am 6.Juni auf die Welt kommen würdest und obwohl ich an diesem Tag in Aarau war um meine Wöchnerinnen zu besuchen , von dir bzw deiner Mama hörte ich nichts . Einen Tag vor deinem Entbindungstermin telefonierten deine Mama und ich zusammen . Dir und deiner Mama ging es gut , auch merkte deine Mama , dass du dich schon etwas auf deine Geburtsreise vorbereitest , allerdings war es noch nichts , was für einen richtigen Geburtsbeginn ausreichen würde und ich wünschte deiner Mama und mir an diesem Freitag nachmittag , dass du doch bitte ein wunderschönes Sonntagskind werden würdest , weil a ) Sonntagskinder prinzipiell toll sind und b) ich dann am nächsten Tag entspannt meine Reise antreten könnte . Am nächsten Tag , deinem offiziellen Entbindungstermin, ging ich abends mit einer meiner Freundinnen in ein Konzert ins KKL Luzern . Und eigentlich ging ich da ganz entspannt hin , denn ihr Babys kommt statistisch bewiesen nur zu ca 5% an eurem errechneten Termin auf die Welt und gefühlt hatte ich diese 5% bereits dieses Jahr schon mit anderen Babys von mir erreicht . Aber, ihr Mäuse haltet euch eben wirklich an nichts , weder an die Terminwünsche eurer Mamas noch an irgendwelche Statistiken . In der Konzertpause erhielt ich doch tatsächlich von deiner Mama eine SMS, in der sie mir schrieb , dass sie eure ersten Wehen spürte, noch nicht intensiv , aber bereits regelmässig und das deine Mama mal die Badewanne nutzen würde um zu sehen , was diese Wehen mit ihr vorhaben würden . Ich wiederum wägte ab , ob es bereits notwendig war , in Richtung Aarau zu fahren oder ich es noch riskieren sollte , auch den 2.Teil des Konzertes zu geniessen . Und ja, ich ging noch einmal in den Konzertsaal , schaffte es aber nur noch für 2 Lieder einigermassen ruhig auf dem Stuhl zu sitzen, wohlgemerkt mehr auf mein Hanydisplay starrend , als dem Geschehen auf der Bühne zu folgen und da deine Mama mir schrieb , dass die Wehen tendenziell intensiver wurden , wurde ich zur Störenfrieda , die sich durch das Konzertpublikum ihren Weg nach draussen bahnte , damit ich Richtung Aarau fahren konnte. Deine Eltern (und nun auch du) wohnen nur einen kurzen Fussweg von der Klinik entfernt und als ich mein obligates Telefon mit deiner Mama auf der Autobahn kurz vor der Klinik machte, war sie sich doch noch nicht sicher , ob bereits der richtige Moment gekommen sei, um in die Klinik zu gehen . Das ich nun bereits in der Nähe war , beruhigte deine Mama fürs erste und so fuhr ich noch einmal in die Praxis , das Auto von mir aber schon in Abfahrposition geparkt ( und in der Praxis hatte ich so noch die Zeit, die restlichen Lieder des Konzertes anzuschauen , die meine Freundin für mich aufgenommen und mir unterdessen geschickt hatte ☺️ ) Dann aber war der Moment da, deine Mama wollte in die Klinik. Und da es wenige Minuten nach Mitternacht war, als wir im Gebärsaal ankamen , war nun auch klar , dass du eben doch nicht an deinem Entbindungstermin auf die Welt kommen würdest , sondern und das garantiert, mit einem Tag Verspätung . Meine erste Untersuchung von deiner Mama ergab nämlich, dass sie eigentlich schon 3/4 eurer ganzen Geburt geschafft hatte. Auch wenn es deine Eltern erst gar nicht glauben wollten und ehrlicherweise deine Mama auch noch überhaupt nicht danach aussah , dass sie bereits soviel eures Geburtsweges geschafft hatte . Ganz ganz ruhig atmete sie für dich durch eure Wehen und dein Papa sass nah bei ihr und hielt Zuversicht gebend deiner Mama ihre Hand . Das es 3 Personen brauchte , die deiner Mama den obligaten Venenzugang probierten zu legen ( den wir letztendlich gar nicht benötigten ,but safety first !!) würde ICH jetzt im Nachhinein als die einzig wahre Herausforderung deiner Geburt ansehen .Deine Mama hat das in diesem Moment vielleicht anders gesehen , denn sie konzentrierte sich auf ihre Wehen , die keinen Zweifel liessen , dass eure Geburt auch weiterhin zügig voran ging und du bereits mit deinem Köpfchen helfen wolltest. Und sie hatte noch die Erfahrung der Geburt deiner grossen Schwester in Erinnerung , bei der die letzte Phase der Geburt viel länger als erwartet dauerte und war deswegen weniger optimistisch als ich , was die Zeit bis zu deinem Ankommen anbelangt. Aber das ist Geburtshilfe , jede Geburt verläuft anders und macht es für uns , die das Privileg haben, täglich dem Ankommen eines neuen Erdenbürgers beizuwohnen , so besonders. Um eure Geburt noch besser zu unterstützen , begab sich deine Mama in die Vierfüsslerposition , so konnte sie dir mehr Platz und mehr Möglichkeiten geben , tiefer durch ihr Becken zu kommen. Und auch wenn ich einen Moment daran dachte , mein Rebozoo-Tuch aus der Hebammentaschen zu holen um damit das Becken deiner Mama in Bewegung zu bringen ,ein kurzer Tipp von mir und deine Mama machte das Tuch durch ihre eigenen, beckenkreisenden Bewegungen überflüssig. Gefühlt waren es drei Wehen , die sie so im wahrsten Sinne des Wortes „kreiste “ ,dann aber schon spürte deine Mama die Wehen , die dich hinausschieben wollten . Und ich schreibe bewusst schieben , denn deine Mama gab intuitiv nur den Druck , den sie für nötig hielt und weil nach wie vor deine Fruchtblase intakt war , diente diese noch zusätzlich als weiches ,sanftes Hilfsmittel , dir und deiner Mama den letzten Weg im Geburtskanal so sanft wie möglich zu gestalten. Es ist selten , dass diese schützende Hülle bis zum Schluss intakt bleibt ,aber in deinem Falle war es so und letztendlich wurdest du in deiner Fruchtblase geboren. Und weil eine Geburt in der Fruchtblase eben so selten ist , sprechen wir Hebammen von einer „Glückshaube „, in der diese Kinder geboren werden . Aber glücklich waren auch deine Mama und dein Papa dich in ihre Arme nehmen zu können ! Wir waren noch nicht mal 2 Stunden im Gebärsaal und du durftest sie bereits mit einem kräftigen Schrei begrüssen. Nachdem wir dich in dein rosarotes Tuch gewickelt hatten , zeigtest du uns den vermutlichen Grund , warum du so schnell auf die Welt kommen wolltest , denn du wolltest unbedingt sofort an den Busen deiner Mama und hast den die nächste Zeit auch nicht mehr losgelassen , dein Papa musste sich gedulden , bevor er dich in den Arm nehmen konnte und dich wickeln und in wunderschöne Kleidchen kleiden konnte und er hat das so liebevoll und beschützend getan . Kleine , zauberhafte 🌸 OLIVIA MIRA 🌸, Sonntagskind , Glückshaubenkind ! Überlicherweise durchtrennen die Papas die Nabelschnur nach der Geburt , in eurem Fall aber wollte das deine Mama machen , symbolisch wirst du und werden deine Eltern immer und immer wieder eure Nabelschnur durchtrennen : wenn du das erste mal nicht vom Busen ernährt wirst , wenn du alleine in deinem Zimmer schläfst , wenn du zum ersten mal alleine in den Kindergarten gehst, deine erste eigene Wohnung beziehst , selbst zum ersten mal Mutter wirst … Ich wünsche dir , dass bei all diesen Begebenheiten genau so viel Liebe anwesend sein wird , wie es beim Durchtrennen deiner realen Nabelschnur im Gebärsaal der Fall gewesen ist , Sei von Herzen Willkommen 💝💝💝


🌸 ZOE ARUNI 🌸

22. April 2019

Kleine 🌸 ZOE ARUNI 🌸, du bist mein diesjähriges Osterhäschen und ein ganz bezauberndes dazu! Als ich dich und deine Mama gestern in eurem Wochenbett bei euch daheim besucht habe, bot mir deine Mama an, dich statt über deinem Wickeltisch lieber über ihrem Bett in meiner Waagetasche in die Höhe zu heben um dein Gewicht zu ermitteln, denn du kleine Maus hast, seit dem ich dich im Gebärsaal das erste mal gewogen habe, ordentlich an Gewicht zugenommen ( by the way – ich habe es aber noch geschafft, dich auch auf deinem Wickeltisch in die Höhe zu stemmen 💪🏻☺️). Und als du dann vollkommen zufrieden und bewußt schon deine Mama angelächelt hast (was für ein knapp 4 Wochen altes Baby noch sehr früh ist) wurde mir klar, dass ich nun aber ganz schnell hier deine Geburtsgeschichte aufschreiben sollte, denn ein Neugeborenes bist du bereits schon nicht mehr.
Das du ein Osterhäschen werden würdest hatte ich ehrlicherweise nicht gedacht, aber am Abend des Ostersonntags rief deine Mama mich an, dass du kleine Maus dich bereits aufmachst, in diese Welt geboren werden zu wollen. Deine Mama hatte bei euch daheim die wohltuende Wirkung des warmen Wassers schon schätzen gelernt, eure Wehen aber wurden trotz der entspannenden Wärme intensiver und deshalb bat mich deine Mama, dass wir uns direkt im Gebärsaal treffen. Und so begann dein Geburtsweg, den du mit deiner Mama und deinem Papa laufen solltest, abends zu einer Zeit, wenn andere Menschen normalerweise nach einem langen Tag in ihr Bett gehen würden. Auch ihr hattet einen ostersonntäglichen Familientag hinter euch und ich vermute, bei all den Erlebnissen, die du da ihm Bauch deiner Mama bisher nur gedämpft mitbekommen hast, war die Neugier auf die Welt da draußen nun geweckt. Meine erste Untersuchung deiner Mama im Gebärsaal ergab, dass es definitiv keinen Schlaf für uns alle geben würde, denn die ersten Zentimeter deines Geburtskanals waren bereits offen und weil deiner Mama das warme Wasser zu Hause schon so gut getan hatte, füllte dein Papa auch im Gebärsaal die Badewanne. Und während das Wasser lief, holte dein Papa dein Geburtstuch aus eurer Tasche, um es in den Wärmeschrank zu legen und weil deine Eltern bereits deinen Namen in dein Tuch eingestickt hatten, wusste auch ich schon vor deiner Geburt, mit welcher kleinen Dame wir in den nächsten Stunden rechnen können. Auch zauberte dein Papa ein zuckersüsses winzig kleines rosarotes Köfferchen hervor, darin deine ersten Kleidchen und es war deinem Papa anzusehen, wie er sich darauf freute, dir diese Kleider bald anziehen zu dürfen. Deine Mama fragte ich, ob sie den Duft von Rosen mag. Ich selbst finde, es gibt keinen passenderen Duft als den Geruch von Rosen, dem Duft der Liebe, um einen Menschen zu begleiten, wenn er in die Welt kommen darf , als auch wenn er diese wieder verlassen muss. Und so genoss deine Mama viele Stunden und eure Wehenpausen in der Badewanne, zusammen mit der von ihr ausgesuchten Entspannungsmusik und dem Duft von Rosenöl, lächelte deinen Papa, der ganz nah bei ihr sass, an und sah dabei so voller Vorfreude und wunderschön aus. Nichtsdestotrotz, du wolltest ja geboren werden und das hieß, die Wehen wurden immer wie intensiver, die Pausen zum Musik und Wasser genießen immer wie kürzer. Der Muttermund deiner Mama ging wunderbar auf, aber auch wenn deine Mama so unglaublich stark durch jede eurer Wehen ging, morgens um 3 Uhr merkten wir alle, wie nur schon unsere, die wir keine Wehen verarbeiten mußten, Energie am schwinden war, deine Mama hatte bis dahin ja noch so viel mehr geleistet. Und da ersichtlich war, dass du wohl erst bei Tageslicht auf die Welt kommen würdest, entschieden deine Eltern , dass sich deine Mama mit Hilfe einer Periduralanästhesie helfen lässt. Durch diese PDA konnte deine Mama sich für die nächsten Stunden etwas erholen und auch wenn sie weiterhin jede Wehe sanft spürte, deine Mama konnte die Augen zu machen, sich entspannen und sichtbar wieder Energie tanken. Und auch dein Papa konnte nun für einige Augenblicke seine Verantwortung abgeben, er wusste, dir und deiner Mama ging es gut, es brauchte für deine Geburt einfach noch ein wenig Geduld und so fiel auch er für einen Moment in seinem Papasessel in tiefen Schlaf. Warum wir diese Geduld noch brauchten konnte ich zum einen geburtstechnisch erklären : dein Köpfchen hatte noch nicht die richtig perfekte Position im Becken deiner Mama gefunden und bei jeder Untersuchung spürte ich, wie du immer wieder versuchtest, rotierend den optimalsten Weg in die Tiefe zu finden, aber diese Milimeterarbeit ist nicht ganz so einfach und deswegen half dir deine Mama dabei, indem sie sich in den Wehenpausen jeweils in eine andere Position begab, einfach um dich und ihr Becken in Bewegung zu behalten. Eine andere, nicht wissenschaftlich fundierte Begründung für deine verzögerte Ankunft konnten wir augenzwinkernd deinem zukünftigen zweiten Namen zuteilen. Den hat dir deine eine Grossmutter ausgesucht und ARUNI ist thailändisch und bedeutet Sonnenaufgang – da ist es ja wohl wirklich undenkbar, schon vor diesem geboren zu werden ☺️! Nun, alle Geduld, alles Schaukeln und Positionswechseln,alles Abwarten hatte sich gelohnt, den Sonnenaufgang erlebten deine Eltern noch mit dir im Bauch deiner Mama , aber kurze Zeit später, wir waren genau seit 12 Stunden im Gebärsaal, schenke deine Mama dir dein Leben und sie hat das mit so viel und solch unglaublicher Kraft, Energie und Liebe getan, es war nur mehr als hochverdient konnte sie dich kleines Wunder gesund und wunderschön in ihre Arme schließen. Dein Papa süße 🌸 ZOE ARUNI 🌸 war schon vor deiner Geburt verliebt in dich, jetzt aber, wo er dich sehen und berühren konnte, er seine beiden wertvollsten Frauen im Arm halten konnte, war es definitiv um ihn geschehen, du kleine süße Dame wirst von deinem Papa nicht nur geliebt sondern auch unvorstellbar verwöhnt werden, dein Papa hat das bereits noch im Gebärsaal angekündigt und ich zweifel nicht daran, dass er das tun wird ( und sonst Zoe, frag mich, ich war Zeugin der Aussage 🙃! ) Mit deiner Mama wird dich für immer eine unsichtbare Nabelschnur verbinden, schon während deiner Geburt gab es immer mal wieder Momente, wo euer beider ❤️-schlag auf dem CTG Monitor vollkommen identisch war, harmonisch. Ich hoffe und wünsche dir, deiner Mama und deinem Papa Unmengen an diesen harmonischen Momenten in eurem nun gemeinsamen Leben, liebevoll und verzaubernd! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸BENJAMIN OLIVER 🌸

4. April 2019

Lieber zauberhafter 🌸BENJAMIN OLIVER 🌸, mit deiner Geburt ging für deine Eltern eine sehr lange, viele Jahre dauernde Reise des Warten, Hoffen, Bangen, Aufopfern, der gefühlten Niederlagen und des Nichtentmutigenlassen zu Ende. Das ich am Ende dieser Reise die letzten Meter mit deinen Eltern zusammen gehen durfte , habe ich deiner Mama zu verdanken. Deine Eltern hatten bereits relativ früh in eurer Schwangerschaft mit mir Kontakt aufgenommen, um mich als ihre Hebamme zu engagieren. Aber dein Geburtsmonat schien ein storchenfreudiger Monat zu werden und beim Anruf deiner Eltern hatte ich bereits der doppelten Menge an Geburtsbegleitungen zugesagt, als ich eigentlich einplane und so musste ich schweren Herzens deinen Eltern absagen. Deine Mama aber rief mich noch einmal wenige Tage vor deiner Geburt an und hinterließ auf meiner Mailbox eine Nachricht, die, nachdem ich sie abgehört hatte noch einmal und auch noch ein weiteres Mal anhörte, denn das, was mir deine Mama da aufs Band sprach, machte mich sprachlos und berührte mich zutiefst , denn es war die Geschichte deiner Eltern und dir in 10 Minuten zusammengefasst, eure Geschichte, welche deine Eltern in den letzten Jahren erlebt hatten, damit du jetzt endlich als ihr so sehnlichst gewünschtes Kind geboren werden konntest. Und deine Mama sprach einfach nur ihre Hoffnung aus, dass inzwischen eines meiner Aprilbabys vielleicht schon frühzeitig auf die Welt gekommen wäre und ich so doch noch Zeit finden würde, euch bei eurer Geburt zu begleiten. Nun, die Aprilbabys hielten sich zwar alle mehr oder weniger an ihren Entbindungstermin , aber ich spürte, wie wichtig es in eurem Fall war, dass deine Eltern ein gut eingespieltes Geburtshelferteam für eure Geburt brauchten und so sagte ich zu, auch dein Ankommen auf diese Welt mit deinem Geburtshelfer zu begleiten. Und so gab es sehr kurzfristig eine Geburtsvorbereitung in meiner Praxis und deine Eltern und ich besprachen ihre Vorstellungen und Wünsche für deine Geburt mit mir und auch wenn ihnen natürlich am wichtigsten dein gesundes Ankommen war, so war es ihr Wunsch, dass du so natürlich wie möglich auf diese Welt kommen darfst. Nachdem deine Eltern nun schon sehr lange auf dich und deine Schwangerschaft warten mussten, liessest du dir nun auch mit dem geboren werden Zeit und obwohl im Verhältnis zu den vergangenen wartenden Jahren es nur wenige Tage waren, so wurden dennoch diese letzten Tage des Abwartens auch für deine Eltern ein Geduldsspiel. Eine Woche nach deinem errechneten Entbindungstermin trafen wir uns in der Klinik um gemeinsam mit deinem Geburtshelfer zu besprechen, wie wir weiter in deinem Geburtsplan fahren. Die erste Untersuchung deiner Mama zeigte, dass dein Geburtsweg noch sehr unreif war und du es dir mit deinem Köpfchen sehr weit oben im Becken deiner Mama gemütlich gemacht hast. Um zu sehen, wie fit du bist, entschlossen wir uns, mittels eines Wehenmittels bei deiner Mama Kontraktionen zu erzeugen und während dieser Zeit dich mit deinen Herztönen kontinuierlich zu überwachen.Ziemlich rasch konnten wir Wehen auf dem Papier der Herzton- Wehenkurve sehen und du kleiner Mann nahmst jede Wehe mit Bravour und wir wussten, du hast genügend Reserven für deine Geburt.Und weil nun klar war, dass du und deine Mama die Energie für eure Geburt hatten, entschlossen wir uns, die nun schon vorhandenen leichten Kontraktionen mit einem weiteren Wehenmittel zu unterstützen, damit deine Geburt richtig in Gang kommen kann. Da solche “ Einleitungen“ unter Umständen über viele Stunden Zeit brauchen bis richtige Geburtswehen vorhanden sind und deine Mama noch sehr entspannt auf das Kommmende wartete, übernahm meine Hebammenkollegin ( MERCI GERLINDE ❤️) solange die Betreuung von deinen Eltern, bis deine Mama meine Unterstützung bräuchte und ich ging in meine Hebammenpraxis, um noch so viel wie möglich Schlaf zu bekommen. Kurz nach Mitternacht rief mich meine Hebammenkollegin an, deine Mama hatte inzwischen viele regelmäßige, etwas stärkere Kontraktionen, aber du zeigtest mit deinen Herztönen uns an, dass diese Wehen dir im Moment überhaupt nicht passten. Und während meine Kollegin deiner Mama mit einem Medikament die Wehen nahm und sie notfallmässig auf einen Kaiserschnitt vorbereitete, fuhr ich so schnell es ging zu euch in die Klinik. Eigentlich hatte ich erwartet, dich bereits schon geboren im OP zu sehen, aber deine Herztöne hatten sich sehr schnell wieder erholt und ich traf deine Eltern im Gebärsaal an, natürlich besorgt und nervös , aber deine Herztonkurve war wieder normal und wir beschlossen abzuwarten, deine Herztöne kontinuierlich zu überwachen und euch die Zeit zu geben, die ihr braucht. Wehenmittel wurde nicht mehr benötigt , denn deine Mama hatte inzwischen ihre eigenen, richtig guten Kontraktionen. Und auch ihr Muttermund fing langsam an sich zu öffnen und vor allem DU hattest jetzt die richtige Position im Becken deiner Mama gefunden, sicher für dich nicht komfortabel wie Stunden davor, aber du hattest dich entschieden, mit deinem Köpfchen nun mithelfen zu wollen, damit du geboren werden kannst. Auch deine Fruchtblase öffnete sich und damit kam noch mehr Dynamik in euren Geburtsverlauf. Deine Mama war hochkonzentriert, sie atmete durch eure Wehen so intensiv wie möglich, damit du genügend Sauerstoff bekommst, hörte dabei auf deinen Herzschlag und war so unglaublich tapfer – nur du warst in diesem Augenblick wichtig! Dein Papa hielt deiner Mama die Hand, redete beruhigend mit deiner Mama, schaute dabei immer wieder auf den Herztonmonitor und gab deiner Mama deine Herzfrequenz an und immer war dein Herzschlag im richtigen Tempo , deine Mama, dein Papa und du, ihr seit ein wunderbares Team gewesen! Mit welch kraftvollen Wehen deine Mama hat umgehen müssen, kann man sich schwer vorstellen, aber sie müssen enorm gewesen sein, denn nur 2,5 Stunden später, deine Mama kam an den Punkt an dem sie merkte, dass ihre Kräfte nicht mehr lange ausreichen und wir uns bereits über die Hilfe einer Periduralanästhesie Gedanken machten, untersuchte ich deine Mama erneut und mit großem Erstaunen konnte ich deinen ebenso überraschten Eltern sagen, dass wir bereits kurz vor dem Augenblick deiner Geburt standen . Deine Mama hatte also eure Geburt im Turbogang mit dir durchlebt und dieses hatte man deiner Mama nun wirklich nicht angesehen. Auch die letzte Phase deiner Geburt ging so schnell und so unkompliziert, deine Mama schob dich intuitiv langsam aus sich heraus, wir beide, dein Geburtshelfer und ich staunten einfach nur, wie wirklich wunderschön du von deiner Mama in diese Welt gelassen wurdest … Und da war er nun, der Moment, auf den deine Eltern so sehnlichst gewartet hatten! Dich deiner Mama in die Arme legen zu können, ihre Tränen des Glückes und die deines Papas zu sehen, es sind so magische Momente! Wir deckten dich mit deinem warmen roten Geburtstuch zu, du warst unmittelbar nach deiner Geburt bereits wunderbar rosarot, atmetest gut, hattest Unmengen an dunklen Haaren und öffnetest sehr schnell deine großen dunklen Augen! Dein Geburtshelfer untersuchte dich noch auf dem Bauch deiner Mama, alles war unauffällig und nachdem die letzten Stunden so rasant vorbei gegangen waren, war es jetzt an der Zeit, euch die ruhigen Momente zu ermöglichen, um das Ankommen von dir zu genießen, das Erlebte fassbar zu machen. Und während draußen in den noch dunklen Morgenstunden dicke Schneeflocken vor dem Fenster tanzten ( du bist ein Aprilwetter- Baby ☺️) telefonierte dein Papa, um jedem, der es wissen durfte, deine Geburt zu verkünden. Und er durfte so stolz sein, auf dich 🌸 BENJAMIN OLIVER 🌸 und auf deine Mama, auf seine nun vollständige wunderschöne Familie…. Kleiner bezaubernder Mann, die Kleidchen die dir dein Papa nach der Geburt angezogen hat, deine wunderschöne Decke in die wir dich für dieses Foto hier gewickelt haben, so sorgfältig und liebevoll von deiner Mama für dich ausgesucht! Du wirst dein Leben lang von deinen Eltern so liebevoll behütet sein , sei auch von mir Herzlich Willkommen 💝 💝 💝


🌸 Aaleyah 🌸

27. März 2019

Zuckersüsse Zaubermaus 🌸 Aaleyah 🌸, auf deine Geburt habe ich mich besonders gefreut, denn deine Eltern hatten schon vor deinem Ankommen einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen. Deine Mama kenne ich bereits, seit sie ein kleines Mädchen ist, denn die Mama deiner Mama ist eine meiner besten Freundinnen und da ist es natürlich auch für mich eine ganz besondere Ehre, bei der Geburt des ersten Enkelkindes die „Familien“- Hebamme sein zu dürfen und deine Mama dabei zu begleiten, selber Mama zu werden. Und da deine Mama das gleiche Alter wie meine älteste Tochter hat, bist du auch für mich ein ganz klein wenig (m-)ein Enkelkind ( ohne das ich mir schon den Namen Oma aufdrücken muss 😉). An deinem Geburtstag kam ich morgens um 3 Uhr von der Geburt von Baby Jonah aus dem Gebärsaal und weil ich viel zu müde war, um noch nach Hause nach Meggen zu fahren, ging ich in meine Praxis um dort auszuschlafen. Bereits im Bett schrieb ich noch die ersten Willkommenszeilen für Baby Jonah auf meinem Social Media Account und kaum veröffentlicht, „likte“ deine Mama diesen Beitrag. Nun, ich wusste also, dass deine Mama im gleichen Augenblick wie ich so früh morgens wach war und das konnten nur bedeuten, dass deine Mama entweder Wehen hatte und deswegen nicht schlafen konnte oder sie durch dich geweckt wurde, weil du auf ihre Blase drücktest und sie deswegen, so wie viele andere Frauen in den letzten Tagen der Schwangerschaft, auch Nachts mehrmals für den Gang auf das WC geweckt wurde – eine prima gratis Trainingseinheit der Natur übrigens zur Vorbereitung der Mamas auf die kommenden Monate des mehrmals Nachts Aufstehen müssen, um euch Mäusen euren Hunger stillen zu können ….Nun, da deine Mama sich nicht bei mir meldete, ging ich hoffnungsvoll vom letzteren aus, denn ich war müde genug von meinem vergangenen überlangen “ Arbeitstag“ . In Wirklichkeit hatte deine Mama allerdings ihre ersten Kontraktionen, aber weil sie sich denken konnte, wie müde ich nach einer Geburt morgens um 3 Uhr war, wollte sie mich noch nicht stören und rief stattdessen meine Hebammenkollegin im Gebärsaal an, um sich dort die ersten Tipps zu holen. 3 Stunden später telefonierten wir aber dennoch, inzwischen war die Nacht vorbei und die Wehen deiner Mama hatten sie nicht schlafen lassen und auch wenn 3 Stunden Schlaf im Schlafzeituniversum eine Hebamme fast „ausschlafen“ bedeutet, waren deine Mama und ich tendenziell beide im gleichen Müdigkeitszustand. Auch hörte sich deine Mama noch nicht danach an, dass wir bereits den Gebärsaal aufsuchen oder mit Hebammenhilfe unterstützen müssten und so gab ich deiner Mama noch verschiedene Hebammentipps, was deine Mama in den kommenden Stunden hilfreich zur Vorbereitung eurer Geburt machen konnte, ich selbst aber schlief nach dem Telefonat wieder ein . Mittags, als ich mit deiner Mama erneut telefonierte, hörte ich am Telefon inzwischen gut, wie deine Mama nun mit euren Wehen doch intensiver beschäftigt war und wir vereinbarten, dass deine Eltern zu mir in die Praxis kommen, damit wir schauen konnten wie es dir geht und ob bei deiner Mama die Wehen bereits erfolgreich arbeiteten. Und weil ich fest daran glaubte, dass deine Mama bereits wirklich unter eurer Geburt stand, zog ich mir bereits in der Praxis mein
„GeburtenOutfit“ an ( dh die High Heels stellte ich in die Ecke 😉), etwas, was ich normalerweise erst mache, wenn ich zu 100 % weiß, dass es definitiv zur Geburt kommen wird. Als ich dann deine Mama untersuchte, war ihr Muttermund bereits wunderbare 5 cm weit geöffnet, mehr als die Hälfte eurer Geburt hatte deine Mama ganz alleine daheim und so unglaublich toll geschafft und auch jetzt war es deiner Mama nicht wirklich anzusehen, wie fest sie bereits am arbeiten war. Während wir noch deine Herztöne kontrollierten, zeigte ich deiner Mama, wie sie die nun immer stärker werdenden Kontraktionen besser veratmen und dir somit auch genügend Sauerstoff geben konnte und deine Mama setzt das sofort perfekt um. Meine Hebammenkolleginnen hatten inzwischen für uns den Gebärsaal vorbereitet und so konnte ich mit deinen Eltern in Ruhe nach Aarau fahren. Dort angekommen, atmete deine Mama durch eine Wehe zur nächsten, von einer Wehenpause zur anderen und sie mache das so wunderbar und ruhig, wir konnten gelassen alle notwendigen Vorbereitungen treffen, alle Voruntersuchungen machen, dein Papa bereits deine Kleidchen und dein Geburtstuch in den Wärmeschrank legen, dein Namensschild aussuchen, das Essen für deine Mama bestellen. Und weil deine Mama unbedingt in die Badewanne wollte und sich eine Geburt im Wasser sehr gut vorstellen konnte, wurde es langsam Zeit, dass dein Papa die Badewanne mit Wasser füllte und ich noch ein paar Tropfen Rosenduft dazu gab. Und deine Mama genoss die wohltuende Wirkung des warmen Wassers, dein Papa mache in der Zeit ein Foto von deiner Mama und mir, deine Mama strahlend schön und lächelnd in der Badewanne sitzend – unvorstellbar, dass deine Mama da bereits mitten unter eurer Geburt war! Und dennoch, wenn eine Wehe heranrollte, war auch deiner Mama anzusehen, mit welcher unvorstellbaren Naturkraft sie sich auseinandersetzen musste, aber die Wehen brachten eure Geburt voran und du halfst mit deinem Köpfchen mit und drücktest in jeder Wehe ordentlich mit nach unten. Inzwischen waren nun aber schon mehr als 17 Stunden vergangen, seit deine Mama eure ersten Wehen gespürt hatte und es war mehr als legitim, dass nach so einer langen Zeit auch die Gebärmutter deiner Mama eine gewisse Müdigkeit anzeigte. Ich wusste, deine Mama wollte so gerne dich im Wasser gebären und wir versuchten noch, mit verschiedenen Tricks die Gebärmutter zu animieren, stärkere Kontraktionen zu produzieren, aber in dem Moment, als du hättest geboren werden können, fehlte die entscheidende Energie und so blieb uns nichts anderes übrig, als deine Mama aus der Wanne an Land zu holen, damit dort die Schwerkraft besser wirken kann und wir mit Unterstützung von etwas Wehenmittel die letzte Phase eure Geburt angehen konnten. Und deine Mama steckte die Enttäuschung über die nicht stattfindende Wassergeburt weg, nahm noch einmal all ihren Mut zusammen und holte sich ihre allerletzte Energie aus ihrem Energiespeicher und vor allem : sie hörte uns, ihrem Geburtshelferteam zu, wie sie ihre Kraft am Besten für deine Geburt einsetzen konnte. Und deine Mama hat das so unglaublich beeindruckend gemacht, es war nur der schönste und für sie absolut verdienteste Moment, dass ich dich ihr wenige Augenblicke später in ihre Arme legen konnte und du nur mit ihrer Kraft und ohne eine Verletzung der Geburtswege geboren werden konntest. Und in diesem Moment liefen die Tränen bei deiner Mama, die ersten Tränen, die sie als Mutter weinte, vor Erleichterung, vor Freude und vor allem aus Liebe! Und dein Papa, der die ganzen vielen Stunden deine Mama unterstützt, sie gehalten, umarmt, sie getröstet und ihr Mut zugesprochen hat, er hielt in dem Moment deine Mama und dich, berührt und küsste dich und ihm war in diesen so innig und berührenden Momenten anzusehen, wie unglaublich stolz er auf deine Mama war und wie bereits unvorstellbar verliebt er in dich war. Nach den ersten Minuten des Ankommens, des Realisieren, dass ihr eure Geburt so gut geschafft habt, des in Augenschein nehmens von dir süssen Maus, war der Moment gekommen, an dem deine Eltern natürlich stolz verkünden wollten, dass du geboren worden bist. Und so telefonierte dein Papa all deinen zukünftigen Verwandten und Freunden und weil ich wusste, dass deine Großeltern zum Teil bereits schon den ganzen Nachmittag in der Klinik gewartet oder zu Hause natürlich wie auf Nadeln auf diesen Anruf gewartet hatten, bot ich deinen Eltern an, mit deinem Wägen zu warten, bis deine Großeltern in der Klinik waren. Und natürlich wollten deine Großeltern mit dabei sein und deine Eltern wollten sie gerne bei diesem Augenblick mit dabei haben. Und so konnte ich kurze Zeit später miterleben, wie deine Großeltern zu dritt ganz andächtig einer nach dem anderen an dich und deine Mama herantraten, dich vorsichtig berührten, begrüßten und deine Eltern umarmten. Und sie konnten mit zusehen, wie dein Papa dich auf die Waage legte, dir deine erste Windel anzog, dich in deine wunderschönen Kleidchen kleidete. Und natürlich war es auch für mich ein sehr spezieller und berührender Moment, meiner Freundin ihr erstes Enkelkind in den Arm legen zu dürfen! Süsse 🌸Aaleyah 🌸, nachdem deine Eltern wieder mit dir alleine waren, deine Mama frisch geduscht und bereits toll zurecht gemacht, machten wir noch ein paar Erinnerungsfotos, darauf zu sehen ein wunderschönes, junges, stolzes Elternpaar, das dich bereits schon mit soviel Liebe in den Armen hielt! Ich bin mir sicher, ich werde noch viele solche Bilder von euch dreien sehen, möge genau dieser liebevolle Augenblick auf all diesen Fotos jedesmal darauf abgebildet sein!Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 JONA 🌸

26. März 2019

Wundervoller 🌸 JONA 🌸, dass ich innerhalb einer Woche mit 2 Schwestern ( die sich auch noch sehr ähnlich sehen) jeweils ihre Geburt begleiten und erleben darf, das hatte ich in meiner Beleghebammenkarriere bis zu deiner Geburt noch nicht geschafft. Leevi, den ich vor dir hier auf meiner Seite begrüßen konnte, ist dein Cousin und es waren für mich immer ganz besondere Momente, wenn ich deine Eltern während eurer Schwangerschaft bei mir in der Praxis getroffen habe und deine Tante und dein Onkel zeitnah auch einen Termin bei mir auf dem weisse Sofa hatten. Deine Eltern konnten mir im Gegensatz zu deiner Tante und deinem Onkel bereits schon von ihren Geburtserfahrungen deines großen Bruders berichten. Der große Vorteil meiner Arbeit als Beleghebamme ist, dass ich in der Schwangerschaft meine Paare in der Regel mehrmals treffe, dabei mit ihnen ihre Wünsche und Vorstellungen für ihre Geburt besprechen kann und mir die Geburtserlebnisse, die Paare bereits schon erfahren haben, in Ruhe anhören kann. Manchmal bringen mir die Paare ihre Geburtsberichte mit und anhand dieser kann ich mit den Eltern noch einmal ihre erlebte Geburt besprechen. Dabei probiere ich Geschehnisse und Handlungen die damals passiert und für die Eltern nicht verständlich waren, aus der Sicht des Geburtshelferteams zu erklären, Unklarheiten zu bereinigen und auf diese Art manche Geburt noch einmal mit den Paaren „durch- und zu erleben “ und im optimalsten Fall zu verarbeiten. Vor nicht ganz 2 Jahren kam dein grosser Bruder ziemlich rasant auf die Welt. Und auch wenn sich eine „schnelle Geburt“ primär immer erst einmal toll anhört, manchmal sind die Umstände bei solchen Turbogeburten dann doch nicht so wünschenswert. Der größte Wunsch deiner Eltern war es für deine Geburt, die ersten Momente nach deinem Geborenwerden, das sogenannte Bonding, so intensiv wie möglich zu erleben, der direkte Hautkontakt vom Baby zur Mutter , die innigen, ruhigen ersten Momente zu dritt, das Auspulsieren lassen der Nabelschnur…. das war nach der Geburt deines Bruders damals nicht möglich und fehlten deiner Mama und deinem Papa. Und eine weitere Herausforderung für deine Geburt war es ( nach der schnellen Geburt deines Bruders), dass wir alle, die bei deinem Ankommen mit dabei sein sollen, es überhaupt rechtzeitig in den Gebärsaal schaffen, denn dieses mal hatte nicht nur ich meinen üblichen Anfahrtsweg, auch deine Eltern brauchten je nach „Straßenzustand“ eine knappe Stunde, bis sie in der Klinik waren. Als dann an deinem Geburtstag deine Mama in den frühen Morgenstunden mit ihren ersten Wehen deinen Papa, euren Babysitter und mich weckte, war das Timing eigentlich perfekt, konnten wir doch alle auf leeren Autobahnen, noch vor der morgendlichen Rushhour ungestört in den Aargau fahren. Wie immer telefoniere ich dann noch einmal von unterwegs mit meinen Paaren, um mit ihnen zu entscheiden, ob wir uns direkt in der Klinik oder erst in meiner Praxis treffen. Deine Eltern standen bei diesem Telefonat bereits vor meiner Praxis, die Wehen, die deine Mama spürte, zwar noch vorhanden, aber bei weitem nicht mehr so intensiv, wie wenige Stunden zuvor. Und so konnten wir in aller Ruhe deine Mama und dich kontrollieren. Alles war bestens, dir und deiner Mama ging es gut und ihr zwei hattet definitiv vor, heute euren Geburtsweg zu gehen, allerdings wart ihr zwei bildlich gesprochen noch am diskutieren, mit welchen Wanderschuhen ihr eure gemeinsame Reise gehen möchtet, sprich – es war noch nicht der perfekte Zeitpunkt für den Gebärsaal gekommen. Und deine Mama beschloss, dir und ihr noch einen Moment Ruhe daheim zu gönnen und deinem Papa und mir noch die Zeit zu geben, alle Termine in unseren Praxen erledigen zu können. Und deine Mama wusste, wann dein Papa seinen letzten Patienten hatte, genau dann liess deine Mama nämlich für eure Geburt los und eure Wehen richtig zu ( wie äußerst Hebammenpraktikabel wäre das, wenn es immer so funktionieren würde ☺️) und dieses Mal ging es direkt und zügiger in den Gebärsaal, die abendliche Aarauer Strassenrushhour war zum Glück gerade vorbei. Im Gebärsaal angekommen, hatte deine Mama bereits mehr als die Hälfte euer Geburt geschafft und es war deutlich zu spüren, wie du mithelfen wolltest bei eurer Geburt. Es wurde also Zeit, die Badewanne mit Wasser zu füllen, deine Kleidchen und dein Geburtstuch in den Wärmeschrank zu platzieren und den Gebärsaal mit etwas Rosenduft zu bereichern. Und die Minuten, bis die Wanne gefüllt war, stand und lief deine Mama durch eure Wehen und dein Papa hielt deine Mama im Arm, gab ihr Halt und Zuversicht und auf dem letzten Foto, dass ich so von deiner Mama mit Bauch “ an Land“ noch machte, lächelte sie, deine Mama wusste, dass alles seine Richtigkeit hatte und gut werden würde. Als sie wenige Momente später das warme, sie tragende Wasser geniessen konnte, bat sie deinen Papa ihre vorbereitete Musikplayliste abzuspielen, die aus den Filmmusikkompositionen von Hans Zimmer zusammengestellt war und ich, als grosser Hans Zimmer-Fan war natürlich begeistert, dass du zu der monumentalen und wunderschönen Musik von ihm geboren werden solltest. Auch euer Geburtshelfer war nun im Gebärsaal ( und somit hatten wir es tatsächlich alle geschafft, bei deiner Geburt IM Gebärsaal zu sein ✅☺️) und es lief gerade eine sehr düstere Streicherpassage aus „A Dark Knight“ und euer Geburtshelfer wunderte sich im Moment seines Ankommens, denn für ihn klang die Musik zunächst eher wie eine schleudernde Waschmaschine ( und ich werde ab jetzt wohl für immer und ewig nur noch schleudernde Waschmaschinen an dieser Stelle der Filmmusik hören ☺️☺️☺️….) Dein Papa übersprang „A Dark Knight“ und wählte den nächsten Titel der Liste an und ab dann konzentrierten wir uns weniger auf die Musik, sondern ganz auf deine Mama, denn ihre Wehen hatten jetzt eine Intensität angenommen, in der man Musik kaum noch wahr nimmt. Deine Eltern baten mich, noch einmal deine Mama zu untersuchen und während ich tasten konnte, dass nur noch ein kleiner Rand vom Muttermund spürbar war, öffnete sich deine Fruchtblase und du drücktest mit deinem Köpfchen den restlich vorhandenen Muttermund einfach zur Seite. Und deine Mama musste nicht zum Pressen angeleitet werden, ganz intuitiv und durch die dämpfende Wirkung des Wassers unterstützt, atmete und schob sie dich mit der Kraft, die sie für richtig empfand aus sich heraus. Nur 5 Minuten nach eurem Blasensprung wurdest du unter Wasser geboren und weil deine Mama dich in der 4 Füssler – Position geboren hatte, liess ich dich immer noch unter Wasser ( die pulsierende Nabelschnur versorgt euch Mäuse ja weiterhin mit Sauerstoff und den ersten Lungenatemzug macht ihr erst, wenn eure Haut Luftkontakt bekommt) und deine Mama konnte sich in die sitzende Position umdrehen, dich unter Wasser ansehen, in ihre Hände nehmen und dich selbst an die Wasseroberfläche holen, damit du deinen ersten Atemzug machen konntest . Und alle wunderbaren Emotionen, die Frau in so einem Augenblick erleben kann, durchlebte deine Mama, Erleichterung, Freude, Erstaunen, Fassungslosigkeit, Glück, Liebe! Und als ob du gewusst hast, wie wichtig dein erster Schrei für deine Eltern war, tatest du ihnen den Gefallen und liessest deine Stimme hören und auch jetzt endlich war für deinen Papa die Gewissheit da , dass alles in Ordnung war und er konnte dich und deine Mama umarmen und beschützend in den Arm nehmen. Kleiner und so zauberhafter Jona, wir konnten dir und deinen Eltern auch weiterhin die Ruhe und die Zeit zum Ankommen geben, die ihr brauchtet und um diese so wertvollen Momente auskosten zu können, denn euch dreien ging es gut und es war nicht notwendig, euch zu stören. Irgendwann durchtrennte dein Papa noch in der Badewanne deine Nabelschnur und wir konnten dich, in warme Tücher gewickelt, auch ihm in den Arm geben und er beobachtete dich und sah dich ganz genau an und deine Eltern stellten zusammen fest, dass du mit ziemlicher Sicherheit die Nase ( eine wunderschöne wohlgemerkt!) von deinem Papa vererbt bekommen hast und dein Papa mache da deiner Mama eines der liebevollsten Komplimente, die ich je im Gebärsaal nach einer Geburt zu Gehör bekommen habe, denn er sagte zu dir kleinem Mann, dass du 🌸 JONA 🌸 mit dieser Nase nur die allertollsten Frauen in deinem Leben kennenlernen wirst, den er hätte mit dieser Nase die beste aller Frauen kennenlernen dürfen : deine Mama ! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LEEVI MIKA 🌸

21. März 2019

Süsser, wirklich kleiner 🌸 LEEVI MIKA 🌸, deine Mama hätte dir gerne am Frühlingsanfang deinen Geburtstag geschenkt – einen Tag später wolltest du und musstest  du sehr schnell geboren werden.Das Startzeichen für dein Ankommen hast du aber dennoch am gewünschten Frühlingsanfangstag gegeben – wenige Minuten vor Mitternacht rief deine Mama mich nämlich an, dass sie die ersten Wehen spüre und sich deshalb eine WehenApp heruntergeladen hätte. Deine Mama hörte sich am Telefon aber noch sehr entspannt an, auch traten eure Wehen noch in relativ großen Abständen auf und so empfahl ich deiner Mama erst einmal abzuwarten, die WehenApp lieber links liegen zu lassen und von Vorteil sich noch etwas Ruhe zu gönnen. Auch ich ging schnell ins Bett, mit der Erwartung, dass deine Mama mich unter Umständen schon bald wieder wecken würde. Das hat sie dann aber erst in den frühen Morgenstunden gemacht, inzwischen kamen eure Wehen häufiger und deine Mama hatte ( im Gegenteil zu mir) in der Nacht wohl keine Minute Schlaf gefunden. Um zu sehen, ob diese unruhige Nacht bei deiner Mama schon zu eurem Geburtsbeginn geführt hatte, verabredeten wir uns in meiner Praxis, damit ich deine Mama untersuchen und deine Herztöne kontrollieren konnte. Und meine erste Untersuchung zeigte, dass die Wehen der letzten Nacht den Muttermund deiner Mama schon etwas eröffnet hatten und vor allem, dass du kleiner Mann ( und wir wussten da bereits schon, dass du ein kleiner Mann werden würdest ☺️) dich schon wunderbar mit deinem Köpfchen in das Becken deiner Mama begeben hast. Dieser Untersuchungsbefund fühlte sich so an, dass wir zwar noch am Anfang euer Geburt standen, ich aber das Gefühl hatte, dass eure Geburt nicht überdurchschnittlich lange gehen würde und wir mit deinem Ankommen sicher noch am Tag, und zwar am gleichen Tag, rechnen können. Als ich dann deine Herztöne kontrollierte, hörten die sich die ersten Momente ganz wunderbar an, als dann aber deine Mama eine Wehe spürte, verlangsamte sich dein Herzschlag deutlich. Da deine Mama zunächst noch von der Muttermundsuntersuchung auf dem Rücken lag und diese Position unter Umständen für euch Mäuse nicht so optimal ist, legen wir deine Mama erst auf die Seite und als auch dort deine Herztöne  mit der nächsten Wehe wieder viel zu langsam wurden, probierten wir noch eine aufrechtere Position und ich zeigte deiner Mama, wie sie besonders intensiv dir mit ihrer Atmung Sauerstoff geben konnte. Deine Mama hat diese intensive Atmung so gut umgesetzt, dass es dir wirklich besser zu gehen schien. Dennoch war es wichtig, dass wir nun zügig in die Klinik fuhren und ich informierte deinen Geburtshelfer und die Hebammen in der Klinik, die in der Zeit, bis wir bei ihnen waren, bereits alle erforderlichen Vorbereitungen für deine Geburt trafen, sei es im Gebärsaal oder im OP. Im Gebärsaal angekommen beobachteten wir sofort wieder deine Herztöne und während deine Mama weiterhin in jeder Wehe dir mit ihrer Atmung so viel Sauerstoff wie möglich gab, sah man deutlich, dass  dich die Wehensituation auf Dauer zu stark überfordern würde. Auch weil wir noch am Anfang euer Geburt standen, also mit deiner Geburt nicht in Minuten rechnen konnten, machte es absolut Sinn, dich nicht weiter diesen Wehen auszusetzen, sondern wir entschieden uns, dass du schnell und per Kaiserschnitt geboren werden solltest. Und so gab ich deiner Mama ein Medikament, welches die dich stressenden Wehen hemmte und mit Hilfe von meinen Kolleginnen und dem Anästhesisten bereiteten wir deine Mama auf die bevorstehende OP vor. Inzwischen war auch deine Grossmutter im Gebärsaal angekommen. In einer der geburtsvorbereitenden Gespräche in meiner Praxis äußerten dein Papa und deine Mama den großen Respekt, den sie vor deiner Geburt hatten. Und weil es eure aller erste Geburt war und deine Eltern unsicher waren, wie sie in Stresssituationen reagieren würden und weil dein Papa einfach nur das Beste und Sicherste für dich und deine Mama haben wollte, sich aber nicht sicher war, ob er das in diesem Moment geben könnte, gab die Möglichkeit, die Mama deiner Mama auch mit zu deiner Geburt mit zu nehmen deinen Eltern die Sicherheit, dass dein Papa jederzeit mit deiner Grossmutter gemeinsam deine Mama unterstützen konnte. Und so fuhren wir zu dritt deine Mama in ihrem Bett in den OP und während deine Mama vom Anästhesisten vorbereitet wurde, entschieden dein Papa und deine Grossmutter, dass deine Grossmutter deiner Mama im OP die Hand hielt und während dein Papa im Café des OP-Trakt, er in OP Kleidung, mit OP Haube und Mundschutz ausgestattet (natürlich nervös!) wartete, setzte ich deine Grossmutter neben deine Mama und deine Grossmutter hielt deine Mama ganz ganz fest und sprach und beruhigte ihre Tochter, so wie es nur Mütter mit ihren Töchtern tun können. Und auch deine Mama war nervös, ich bin fest davon überzeugt, dass es für deine Eltern bisher keine vergleichbare Situation in ihrem bisherigen Leben gegeben hat! Zum Glück mussten wir nicht lange auf dich warten, wenige Minuten nach dem OP Beginn gab mir dein Geburtshelfer dich kleinen Mann in die Arme und du erschienst wirklich winzig und zerbrechlich. Für den ersten Moment nahm ich dich auf eine wärmende Unterlage, hüllte dich in wärmende Tücher und hörte mir deine Herztöne an. Alles sah gut aus, du warst rosarot, holtest gut Luft, bewegtest dich gut und versuchtest dich an das Stethoskop zu klammern. Bevor ich dich in euer rotes Geburtstuch wickelte und dich deiner Mama auf die Brust legte, mache ich die ersten Fotos von dir, damit ich sie später deinen Eltern zeigen konnte. Und als deine Mama dich von mir in ihre Armen gelegt bekam und deine Grossmama dich und deine Mama  hielt, war alle Nervosität vorbei, deine Mama konnte sehen, wie gut es dir ging und wie absolut bezaubernd du aussahst. Mit großen Augen schautest du unter deinem Tuch hervor und diese Momente und Minuten fotografierte und filmte ich und weil es euch so gut ging , konnte ich schnell zu deinem Papa eilen  und ich zeigte ihm alle Aufnahmen, die ich von dir gemacht hatte und endlich konnte auch dein Papa durchatmen, er wusste, dir ging es gut und ich denke, von nun an konnte es ihm nicht schnell genug gehen, dass er dich endlich selbst in die Arme nehmen konnte. Lange dauerte es auch nicht mehr, noch im OP Gang konnte deine Grossmama dich ihm überreichen und  ich deinem Papa gratulieren! Deine ersten Stunden verbrachte ihr alle gemeinsam im Aufwachraum, dein Papa wickelte dich aus den Tücher und zum ersten Mal hielt er nur dich pur, ohne Tücher  und legte dich deiner Mama auf ihre Brust und auch deine Mama konnte dich nun endlich richtig berühren, umarmen, festhalten. Und deine Eltern konnten nun entspannen, deiner Mama war das Glück so schön anzusehen. Dein Papa hatte noch einmal die Gelegenheit, die Nabelschnur zu durchtrennen und die ersten Züge an der Brust deiner Mama machtest du perfekt und hungrig. Weil du kleiner Mann  noch etwas Mühe hattest deine Temperatur zu halten, holte ich erneut die Wärmeunterlage und auf der lagst du dann zufrieden, schautest unter deinem roten Geburtstuch wach hervor und hieltest den Finger deiner Mama ganz ganz fest  ( und  in diesem Augenblick entstand dieses Foto hier für meine Seite 😊) . Zauberhafter 🌸 LEEVI MIKA 🌸 die Sorgen, die deine Eltern unmittelbar vor deiner Geburt hatten, konnten nun endlich weichen, auch die Kinderärztin, die so ganz liebevoll deine erste Untersuchung von dir machte, konnte bestätigen , dass alle ersten Eindrücke von dir in Ordnung waren, deine Eltern konnten nun wirklich mit dir an deinem Geburtstag ankommen. Und auch wenn eure Geburtsgeschichte anders verlaufen ist, als sie deine Mama und dein Papa sich vorgestellt hatten, letztendlich war der Augenblick , wo deine Mama dich voller Liebe in ihren Armen hielt und dein Papa stolz bei seiner kleinen Familie stand , der absolut gleiche Augenblick , den ich bei jeder Geburt erleben darf, ein Augenblick der Zärtlichkeit, des Geborgen seins und der bedingungslosen Liebe zu dir , sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LADINA 🌸

17. März 2019

Zuckersüsse 🌸 LADINA 🌸, wenn ich heute deinen Geburtsbericht schreibe, so beginnt er eigentlich mit der Geburt deines großen Bruders vor etwas mehr als zwei Jahren. Damals war dein Geburtshelferteam ausgerechnet an seinem Geburtstag nicht für Geburten erreichbar und die äußeren Umstände seiner Geburt führten dazu, dass dein Bruder sehr schnell im OP geboren werden musste und auch die ersten Kennenlernmomente deiner Mama mit ihm viel später als geplant stattfanden. In der Zeit, in der ich deine Mama und deinen Bruder im Wochenbett betreut habe, sprachen wir noch einige Male über solche Notfallsituationen, die in der Geburtshilfe immer wieder passieren und wenn auch NATÜRLICH zuvorderst die Gesundheit von Mama und Kind stehen, so ist es dennoch absolut legitim, dass Frauen enttäuscht und traurig sind, wenn ihre Geburtswünsche nicht in Erfüllung gehen konnten. Als deine Mama dieses Mal mit dir schwanger wieder in meiner Praxis sass und wir deine Geburt und die Wünsche deiner Eltern besprachen, ging deine Mama jetzt mit weniger Erwartungen an deine Geburt heran. Auch wenn ihr grösster Wunsch, dich im Gebärsaal in die Arme nehmen zu können, ihr oberstes Ziel blieb, so hoffte sie diesmal wenigsten genügend Zeit zu haben, um die Erfahrung zu machen , Wehen zu spüren und dich unmittelbar nach der Geburt berühren und hören zu können.Als der Tag des errechneten Entbindungstermins kam,konnten wir alle noch entspannt bleiben, auch wenn du noch keinerlei Anzeichen für dein Geborenwerden zeigtest, dir und deiner Mama ging es gut und glücklicherweise geben wir euch Mäusen noch 14 Tage länger Zeit, eure Geburt selbst in Gang zu setzten. Diese 2 Wochen waren dennoch eine Geduldsprobe für deine Eltern, jedes kleinste Ziehen im Bauch deiner Mama wurde sehnlichst erwartet, aber nie wurde daraus eine Wehentätigkeit, die uns in den Gebärsaal führen konnte. Als am Tag 12 nach deinem offiziellen Termin du scheinbar immer noch entspannt deine Mama lieber um dich herum haben wolltest, als neugierig auf die Außenwelt zu sein, blieb uns nichts anderes übrig, als einen Termin 2 Tage später für deine Geburtseinleitung im Gebärsaal abzumachen und als ob es einfach diesen Termin gebraucht hätte, wenige Stunden, nachdem der Zeitpunkt auf einen Sonntag definiert war, spürte deine Mama ihre ersten richtigen eigenen Wehen, noch nicht sehr intensiv, aber dennoch so, dass wir hoffen konnten, dass du kleine Maus doch ganz alleine auf die Welt kommen kannst. Und so „wehte“ deine Mama den ganzen langen Samstag mal mehr und mal weniger vor sich hin und als ich mich schon mal vorsichtshalber am Abend nach Suhr in meine Praxis bewegte, telefonierten wir lange miteinander, denn ich hoffte, dass deine Mama nach diesem langen Tag dennoch irgendwie noch zu etwas Schlaf kommen könnte. Aber du hieltest nichts von Schlafmomenten für deine Eltern, die Wehen wurden für deine Mama nun immer wie intensiver und wir machten uns auf den Weg in den Gebärsaal. Dort liess dein Papa deiner Mama sogleich Wasser in die Badewanne ein, damit deine Mama die wohltuende Wirkung des warmen Wassers genießen konnte. Und weil dein Köpfchen noch nicht so viel mithalf, bewegte deine Mama sich im Wasser unermüdlich, sass, kniete, blieb aufrecht, alles, um deine Geburt positiv zu unterstützen. Das machte deine Mama die ganze lange Nacht und dein Papa und ich waren tief beeindruckt, was deine Mama da leistete. In den frühen Morgenstunden aber merkte man, wie die Kräfte deiner Mama nach so einem Marathon, der nun doch schon etliche Stunden von deiner Mama gelaufen wurde, langsam nachliessen, ganz im Gegensatz zu den Wehen deiner Mama und da ich durch eine Untersuchung deiner Mama davon ausgehen konnte, dass deine Geburt noch nicht greifbar nah war, entschieden wir uns, deiner Mama mit einer Periduralanästhesie zu helfen, so konnten die Wehen deiner Mama weiter arbeiten, deine Mama aber wertvolle Momente etwas zur Ruhe und Erholung kommen und auch dein Papa, der die ganze Nacht bei deiner Mama blieb um für sie da zu sein, nahm sich die Gebärmatte des Geburtenhockers und ein Kissen und legte sich neben das Bett deiner Mama an den Boden und deine Eltern konnten so ein wenig Schlaf finden. Am Sonntagmorgen untersuchten wir deine Mama erneut und auch wenn deine Mama die ganze Zeit Wehen hatte, einen wirklichen Geburtsfortschritt hatte es nicht gegeben, dein Köpfchen konnte nicht helfen, eure Geburt voranzubringen . Und deine Eltern schauten sich bei diesem Befund in diesem Moment an und deine Mama sagte uns sehr ruhig und bewusst , dass für sie und deinen Papa bereits alles, was sie sich gewünscht hatten, erfüllt worden war, nämlich das du alleine entscheiden konntest, wann du geboren wirst und das deine Mama nun sehr wohl wusste, wie sich Wehen anfühlen. Und so trugen deine Eltern gemeinsam mit uns den Entscheid auch für deine Geburt in den OP zu fahren und dieser Entscheid fühlte sich für alle richtig an. Liebe 🌸 LADINA 🌸, letztendlich bist du ein SONNTAGSKIND geworden, ein wunderhübsches und ein ganz schön schweres dazu! Mehr als 4200 g zeigte die Waage mit deinem Geburtsgewicht an , verständlich hattest du Mühe, den Weg durch das Becken deiner Mama zu finden. Und auch wenn dein Gewicht und deine Länge nicht unbedingt zierlich waren, in den riesigen Händen deines Papas erschienst du in diesem Moment wo er dich vorsichtig und so liebevoll, so stolz aus deinem Geburtstuch wickelte, um dich genau so wie du aus dem Bauch deiner Mama gekommen bist, endlich deiner Mama in ihre Arme zu legen, in diesem Moment, den deine Mama so herbei gesehnt hatte, in diesem Augenblick warst du das winzig kleine und dennoch so riesengroße Glück deiner Eltern. Und ich war froh, konnte ich diesen Moment filmen und festhalten für deine Eltern, denn diese berührenden Minuten sind es wert, jedes Jahr an deinem Geburtstag angesehen zu werden, sei von ganzem Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 MARIEL 🌸

4. März 2019

Kleine Zaubermaus 🌸 MARIEL 🌸, bevor ich jetzt hier
deinen Geburtsbericht schreibe, habe ich eben noch einmal meine Zeilen gelesen, die ich beim Ankommen deiner nun großen Schwester ANIC vor noch nicht all zu langer Zeit für sie hier geschrieben habe. Die Geburt deiner Schwester war eine der längsten dauernden Geburten, die ich in meiner Beleghebammenkarriere betreut habe und deiner Mama habe ich damals nach der Geburt symbolisch den größten Verdienstorden für ihre immense Leistung an die Brust geheftet. Deine Schwester wurde in der Zeit geboren, in der die Menschen kostümiert wild mit Konfetti um sich werfen und zu schräger Guggenmusik auf den Straßen tanzen und auch du schienst ein Fasnachtsfan zu sein ( etwas, was in deiner Familie eigentlich obligat ist 😉) , denn deine Mama schrieb mir am Fasnachtsmontag früh morgens freudig, dass ihre Woche schon mal gut mit leichten Kontraktionen anfängt. Da deine Mama am Vormittag sowieso einen Kontrolltermin bei eurem Geburtshelfer hatte, konnte der dann auch bestätigen, dass wir zwar alle noch ganz entspannt bleiben können, du aber wohl nicht mehr tagelang auf dich warten lassen wirst. Als deine Mama dann am Nachmittag mir erneut schrieb, dass sie nun doch langsam deinen Papa nach Hause holt und den Babysitter organisiert, machte auch ich mich in Meggen parat und fuhr durch Fasnachtsluzern ( das damit mein diesjähriger Beitrag zur Fasnacht war 🙃). Nun besagt meine Erfahrung, wenn ich ruhig und ohne Adrenalin in die Praxis fahren kann, dauern die Geburten in der Regel noch etwas und als ich in Suhr in die Garage fuhr, schrieb ich deiner Mama, dass ICH auf alle Fälle „parat“ und im Aargau wäre. Deine Mama aber wollte zunächst noch mit deinem Papa etwas essen gehen und im Anschluss zu einer Kontrolle bei mir vorbei kommen – nun, wenn Frauen mir mit Wehen sagen, dass sie noch Hunger spüren oder sich sogar noch auf den Weg in ein Restaurant begeben, kann ich erst einmal davon ausgehen, dass diese Wehen wohl noch nicht die wahren Geburtswehen sind, denn in der Regel, verschwindet das Hungergefühl unter der Geburt und wird im ungünstigsten Fall durch Übelkeit ersetzt, bzw sorgt der Körper von selbst dafür, dass der Magen während der Wehen nicht auch noch arbeiten muss und entleert sich vorher….. Da nicht wissend, wie lange wohl die kommende Nacht für uns alle wird, machte auch ich mir erst einmal etwas zu essen und wartet hebammenruhig ab, bis deine Eltern bei mir klingelten. Als ich dann deinen Eltern die Praxistür öffnete, hatte deine Mama gerade eine Wehe und die sah gut aus! Kaum war die Wehe aber vorbei, sah man deiner Mama überhaupt nicht mehr an, dass sie anscheinend unter eurer Geburt stand, sie lächelt und war fröhlich, war entspannt und neugierig, wie weit die Wehen sie bereits gebracht hatten. Auch dein Papa war noch sehr relaxt und um so schöner war es, als ich durch meine Untersuchung deinen Eltern sagen konnte, dass deine Mama bereits die Hälfte eurer Geburt geschafft hatte und das du bereits ganz fleißig mithilfst, dass die zweite Hälfte noch schneller gehen würde ( deine Hilfe hat deine Mama aber schon gut gespürt ☺️). Und auch wenn alles so wunderbar locker bei deiner Mama aussah, es wurde Zeit, dass wir in die Klinik fuhren, denn eine Praxisgeburt war nicht unbedingt geplant. Im Gebärsaal wurde sogleich die Badewanne mit Wasser gefüllt, deine Mama wartete geduldig, bis die 700 l Wasser die Wanne gefüllt hatten und nur wenn man genau hinsah, konnte man sehen, wie intensiv nun doch die Wehen für deine Mama wurden . Und so war ich froh, konnten wir deiner Mama kurze Zeit später die wohltuende Wirkung des Wassers ermöglichen und eigentlich hätte ich deiner Mama viel mehr Zeit im Wasser gegönnt, aber du wolltest einfach geboren werden! Nur eine halbe Stunde nachdem deine Mama sich in die Badewanne begab, eine Stunde nachdem wir im Gebärsaal angekommen waren , öffnete sich deine Fruchtblase und deine Mama konnte dich von deinem warmen Fruchtwasser in das warme Badewannenwasser gebären. Und deine Mama nahm dich sogleich in ihre Arme, deine vielen dunklen Haare schauten unter deinem Frotteetuch hervor, deine Augen waren offen und dein Papa hielt dich und deine Mama mit einer großen Umarmung im Wasser beschützend fest – ein Bild so friedvoll, ruhig und voller Liebe und es war das einzige, was ich in diesem Moment tun musste – diesen Augenblick für die Ewigkeit ( und für euer Familienalbum) mit der Kamera festzuhalten. Für all das, was nach der Geburt kommt, dein Wiegen und Messen, deine erste Untersuchung, das Ansetzten und Anziehen von dir, deine Namenskette -für all das konnten wir uns nun mehr Zeit nehmen und man merkte deinen Eltern an, dass sie den Umgang mit einem Baby bzw Neugeborenen noch immer sehr routiniert im Griff hatten. Als ich dann später deiner Mama ihre Tasche gab, damit sie sich frische Kleider heraus suchen konnte, fiel uns eine große Tüte M&ms entgegen, die deine Mama vorsorglich eingepackt hatte und wir mussten beide schmunzeln – denn diese M&ms hatten eine gewisse Symbolik. Hatte ich deiner Mama nach der langen Geburt deiner Schwester symbolisch einen Verdienstorden verliehen, so hatte mir deine Mama damals in ihrem Wochenbett sehr real einen gläsernden „Hebammenpokal“ voll gefüllt mit M&ms überreicht ( wohl wissend, dass bei mir ein gewisses Suchtpotenzial zu den bunten Dingern existiert), mit dem Hintergedanken, dass ich bei jeder weiteren längeren Geburt mit einem Griff in den Pokal mich stärken und Energie gewinnen kann. Als deine Mama zu einer Schwangerschaftskontrolle mit dir zu mir kam, brachte sie 2 KILO!!! M&ms mit, damit ich den Pokal auffüllen kann ( nun, er ist eigentlich immer gefüllt 😆) und so bat ich sie, wenigstens 1 Kilo wieder mitzunehmen und für die Geburt bereit zu halten, für den Fall, dass es auch dieses Mal länger gehen würde und wir alle Beteiligten Energiezufuhr in Form von M&ms bräuchten – nun, diese Tüte konnte geschlossen den Gebärsaal wieder verlassen ( und ich hoffe, deine Mama geniesst die bunten Dinger ganz für sich alleine 😀)!!!
Süsse 🌸 MARIEL 🌸 ich habe mich so gefreut, konnte ich mit deinen Eltern diese deine wunderschöne, ruhige und entspannte Geburt erleben, ich bin mir sicher, euer Familienleben wird in den nächsten Wochen jetzt aber lebhaft und turbulent und ihr 3 Weiber werdet mit eurem Papa eine fröhliche,bunte Zeit zusammen haben, nehmt dazu unbedingt die Hilfe von Konfetti und M&ms in allen Farben in Anspruch und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LEAN MIKA 🌸

28. Februar 2019

Kleiner, grosser und wunderhübscher 🌸 LEAN MIKA 🌸, als ich dich gestern, eine Woche nach deiner Geburt, bei dir daheim in mein blaues Mopswiegetuch gelegt habe, um dein Gewicht zu kontrollieren, staunten deine Eltern und ich nicht schlecht, dass du bereits in so kurzer Zeit sogar schwerer warst, als am Tag deiner Geburt ( ihr Babys nehmt in der Regel die ersten Tage nach eurer Geburt etwas ab und ich gebe euch sonst 14 Tage Zeit, euer Geburtsgewicht wieder zu erreichen). Dein Geburtsgewicht war auch in den letzten Tagen, bevor du geboren wurdest ein Thema, denn wer deine Mama kennt, weiss, dass sie eine ganz ganz zierlich schlanke, kleine und so liebenswerte Persönlichkeit ist, die einfach einen riesigen, kugelrunden Bauch in den letzten Tagen ihrer Schwangerschaft umhergetragen hat. Als euer Geburtstermin erreicht war, war die Option gegeben, deine Geburt einzuleiten, denn nebst dem zu erwartenden Geburtsgewicht von dir, gab es noch andere triftige Gründe, nicht mehr all zu lange auf dich zu warten. Am Abend vor deiner Geburt trafen deine Mama und dein Papa sich bei mir in der Praxis, um miteinander noch einmal alle Möglichkeiten miteinander zu besprechen, den besten Weg für euer gemeinsames Ankommen zu wählen und nachdem der Ultraschall dich bereits als kleinen Riesen gemessen hatte, zeigte mir auch meine Untersuchung in der Praxis bei deiner Mama, dass die Chancen, dass du mit deinem Köpfchen durch das Becken deiner Mama passt, verschwindend klein waren. Und so entschieden wir alle, dass es wohl der sicherste Weg für dich und deine Mama wäre, wenn du per Kaiserschnitt das Licht der Welt erblickst. Durch Gespräche mit deinen Eltern in der Schwangerschaft wusste ich, dass sie enormen Respekt vor dieser Operation hatten, nicht wissend, was auf deine Eltern zukommt, verursachte das sogar bei beiden eine gewisse Angst vor diesem „Erlebnis“. Und so war ich froh, hatten wir am Vorabend deiner Geburt genügend Zeit, deine Eltern auf die kommenden Stunden ausgiebig vorzubereiten, ich konnte ihnen in aller Ruhe den Ablauf so eines Kaiserschnittes erklären und wir konnten ihre Wünsche für deine Geburt noch einmal anpassen. Am nächsten Morgen trafen wir uns in der Klinik und alle, die für die Vorbereitung und Durchführung dieser Operation als Team zusammen arbeiten, konnten mit ihrer Ruhe und Zuversicht und Aufmerksamkeit deinen Eltern ein geborgenes Gefühl geben. Deine Eltern hatten sich als Möglichkeit der Ablenkung und des Beruhigens jeder ein paar Kopfhörer und ihre Musik mit in den OP genommen und so wie dein Papa die letzten Minuten vor dem OP-Beginn noch in der OP-Küche sass, in OP -Kleidung, mit OP-Haube und Mundschutz ausgerüstet, die großen Kopfhörer wie ein DJ lässig um den Hals liegend, ahnte wohl niemand, wie immens aufgeregt dein Papa wirklich war! Deine Mama war ebenfalls sehr,sehr nervös und angespannt und als ich deinen Papa aus der OP-Küche abholte um ihn zu deiner Mama zu bringen, sagte ich ihm, dass seine Aufgabe es jetzt sei, deine Mama die nächsten Minuten mit allem, was für ihn möglich ist, abzulenken, also seine Kopfhörer im Moment zu vergessen und nur für deine Mama dazusein. Und dein Papa schaute mich an, begriff sofort was er tun musste, setzte sich zu deiner Mama und redete ihr allen Mut dieser Welt zu. Und deine Eltern mussten nicht lange warten, bis die beste Ablenkung für die zwei auf die Brust deiner Mama von mir gelegt wurde, nämlich dich! Und deine Eltern waren in diesem Moment die glücklichsten Lebewesen im Universum, du lagst bei ihnen, mit ganz vielen dunklen Haaren, schautest unter deinem roten Geburtstuch bereits intensiv und schienst absolut zufrieden. Dein Papa erkannte sofort, dass du die Augen deiner Mama hast ( das finde ich übrigens auch ☺️) und die restlichen Minuten der Operation hielt er zusammen mit deiner Mama dich fest und es brauchte weder Kopfhörer, Musik oder sonstige Ablenkung, deine Eltern waren einfach nur mit ihrem Glück, nämlich dich, beschäftigt! Auch die kommenden Stunden, die deine Eltern noch im Aufwachraum zur Überwachung verbrachten waren entspannt, stresslos, ruhig.Dein Papa legte dich so wie du warst und geboren wurdest deiner Mama erneut in die Arme und deckte dich mit eurem Tuch zu , dieses symbolische Ankommen als Familie -so wichtig und so schön! Und deine Eltern konnten endlich entspannen und geniessen, dich, sich und die Erkenntnis, Eltern geworden zu sein und die Operation geschafft zu haben.Etwas später legten wir dich auf die Waage und die zeigte mehr als 4200g an, was für ein stolzes Gewicht ! Kleiner großer 🌸 LEAN MIKA 🌸, auch wenn deine Geburt nicht im Gebärsaal stattgefunden hat, auch deine Eltern gingen ihren Geburtsweg, teilten ihre Sorgen, kämpften mit Ängsten und Zweifeln, um letztendlich aber über sich hinauszuwachsen und ihr Glück mit dir im Arm genießen zu können, du kannst dich glücklich schätzen, zwei so tolle, liebevolle Menschen als deine Eltern zu haben! Genieße die zwei so viel du kannst und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 ANNA LISA🌸

8. Februar 2019

Süsse 🌸ANNA🌸, auf deinen Geburtsbeginn mussten deine Eltern und ich eine gefühlte Unendlichkeit warten, denn obwohl dein Geburtstermin „erst“ Anfang Februar war, hatten wir alle das Gefühl, dass auch du eines meiner Januarbabys werden würdest und zwar eines von der „schnellen Sorte“. Aber wie ihr Babys uns halt immer wieder lehrt – ihr bevorzugt euren eigenen Zeitplan und bringt uns damit beiläufig einfach nur Geduld bei ☺️! Und so war es deine Mama, die von allen meinen 5 Januarfrauen am häufigsten die SMS von mir bekam, nicht ans Gebären zu denken, weil ich unterwegs an eine andere Geburt war. Oder mit der ich nachmittags noch ein „Beruhigungswasser“ trank, damit ich am Abend statt zur Geburt ins Opernkonzert deiner berühmten Namensvetterin ins KKL gehen konnte…Nun, irgendwann war dann aber der Zeitpunkt gekommen, wo wir rein rechnerisch nicht mehr länger mit deiner Geburt warten konnten und so trafen wir uns vergangenen Freitag Vormittag noch sehr entspannt in der Klinik, um dich ein wenig „anzustubsen“, doch neugierig auf die große, weite Welt zu werden. Und unser Plan war, es so sanft und niedrigdosiert wie möglich zu machen, wohl wissend, dass wir damit Geduld einplanen müssen. Und so hatten deine Eltern genügend Zeit, ausgiebig ihren Menüplan für ihren Aufenthalt in der Klinik zu studieren und zu gestalten, den Sonnenschein bei einem Spaziergang durch Aarau zu genießen und sich gegenseitig beim „Schiffe versenken“- Spiel herauszufordern ( dein Papa gewann übrigens ☺️…) Für mich persönlich schneller als erwartet waren sie dann aber da, die Wehen, die nach Geburtswehen aussahen und während dein Papa deiner Mama die Badewanne mit Wasser füllte, prognostizierten dein Geburtshelfer und ich deine Geburtszeit, die wir uns alle für dich wünschten ( und lagen da nur wenige Minuten auseinander). Und deine Mama konnte nun die wohltuende Wirkung des warmen Wassers genießen, an Land half ihr die Wärme eines Wärmekissens im Rücken durch die Wehen zu gehen, im Wasser unterstützte dein Papa deine Mama nun , indem er den schmerzenden Rücken mit einem kleinen Ball sanft massierte. Und all die Bemühungen waren dann aber anscheinend wiederum zu gut und zu entspannend für deine Mama, denn die Wehen, die wir eigentlich benötigten, wurden immer wie weniger intensiv und so blieb uns nichts anderes übrig, als deine Mama wieder aus der Wanne an Land zu lassen, damit sie dort wieder stärker Kontraktionen “ erwanderte“ oder durch verschiedene Positionen verstärkte. Das hat dann auch wunderbar funktioniert und deine Mama war nun definitiv mit dir unter eurer Geburt und sie ging mit dir unglaublich beeindrucken durch Wehe und Wehe und von Wehenpause zu Wehenpause. Und letztendlich ging es dann doch im raschen Tempo voran, so schnell, dass es nicht mehr ausreichte, deine Mama wieder in die Badewanne zu lassen ( den Part des Wassergeburtsbabys in eurer Familie überlassen wir also deiner/m zukünftigen kleinen Schwester oder Bruder 😉). Deine Mama hatte immer eine Geburt am Abend oder in der Nacht, ohne Tageslicht als schön empfunden ( dein grosser Bruder kam bereits in der Nacht auf die Welt), nun, auch du wurdest nach Sonnenuntergang geboren, nicht zu der Zeit die wir nachmittags noch prognostiziert hatten , aber genau so liebevoll, wie ich es deinen Eltern gewünscht habe. Und weil wir bei deinem Geburtsbeginn bereits “ eingegriffen“ hatten, war es jetzt wichtig, nur noch die Natur weiter arbeiten zu lassen, dich mit deinem roten Geburtstuch auf dem Bauch deiner Mama warm zuzudecken und sonst euch einfach in Ruhe als Familie ankommen zu lassen. Du selbst warst hellwach, schon sehr durstig und einfach nur zuckersüss zum Anschauen, mit großen Augen schautest du deine Eltern an und schienst zufrieden mit deiner Wahl 😊. Da am Abend deiner Geburt noch mehrere Störche im Landeanflug Richtung Gebärsaal waren und meine Hebammenkollegin unser Geburtenzimmer für eine andere Geburt brauchte, ging die Verabschiedung aus dem Gebärsaal für uns sehr schnell und deine Eltern konnten dich in eurem Wöchnerinnenzimmer waschen, wickeln und in deine Kleidchen kleiden. Und nachdem auch deine Mama sich erfrischen und mit deinem Papa ihr wohlverdientes Nachtessen genießen konnte, machte ich noch ein paar Erinnerungsfotos von euch dreien, auf denen ein wunderschönes, tolles Elternpaar zu sehen war, mit dir, zauberhaften 🌸 ANNA 🌸 im Arm und ich bin mir sicher, in diesem Moment waren deine Mama und dein Papa die glücklichsten Eltern der Welt. Ich wünsche dir und deiner wundervollen Familie, dass dieser Glücksmoment sich noch unzählige Male in eurem gemeinsamen Leben wiederholen wird, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LEVIO 🌸

1. Februar 2019

Es brauchte eine ganze lange Nacht und fast den ganzen heutigen Tag noch dazu, bis ich meine Barbara – Blumen um deine süssen Fußabdrücke malen durfte. Zu sehen, wie deine Eltern aber heute abend glücklich und entspannt und schon sooo verliebt in dich süsses Wesen, dich in ihren Armen haltend, dich geniessen konnten, war jede einzelne Minute deiner Geburt es wert, sei von Herzen Willkommen, kleiner Mann 💝💝💝 #welcomebaby #babyboy💙 #hebamme #hebammenalltag #midwife #midwifelife #ilovemyjob #beleghebamme


🌸 JONAH LORENZ 🌸

26. Januar 2019

Kleiner Sonnenschein 🌸 JONAH LORENZ 🌸, auf deine Geburt und deine Eltern habe ich mich so gefreut, denn bereits deinem großen Bruder LINUS durfte ich vor 2 Jahren auf die Welt helfen und dessen Geburt in der Badewanne ist mir in wunderschöner Erinnerung geblieben. Ich ging davon aus, dass wir auch bei deiner Geburt mit einem schnellen und schönen Geburtserlebnis rechnen können. Das du aber einen derartigen Turbogang für dein Ankommen in diese Welt einlegen würdest, damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet…Aber der Reihe nach…! Wie bereits damals schon dein grosser Bruder, hattest auch du die Geduld deiner Mama in den letzten Tagen vor deiner Geburt etwas gefordert, denn immer mal wieder sah es danach aus, dass deine Reise auf die Welt beginnen würde und immer war es das warme Bad daheim, dass deiner Mama zeigte, dass der richtige Moment noch nicht gekommen war, gingen eure Wehen im warmen, entspannenden Wasser doch immer wieder zurück. Und deine Mama und ich telefonierten in dieser Zeit häufig, um gemeinsam abzuwägen, ob es schon Sinn macht, in den Gebärsaal zu fahren.Vergangenen Samstag schrieb mir deine Mama aber nur eine SMS , dass du bereits wieder kleine Zeichen des Geburtsbeginnes schickst, denn sie wollte sich die Option “ Anruf“ noch aufheben, wenn es wirklich eindeutig war, dass deine Geburt losging … Nun, es waren nicht wirklich viele Minuten zwischen SMS und Anruf☺️, aber sie reichten mir, mich daheim in Ruhe parat zu machen. In der Zeit, bis ich aus Meggen in den Aargau fuhr, war sich deine Mama aber mit einem Mal nicht mehr so sicher, ob ihr wirklich schon am Punkt Geburtsbeginn standet und so entschieden wir, uns doch erst in meiner Praxis zu treffen. Die erste Untersuchung dort zeigte, dass ihr zwar mit eurer Geburt begonnen hattet, dass ihr aber nach meinem Gefühl im Moment noch nicht die Räumlichkeiten des Gebärsaals oder meine Hilfe bräuchtet. Deine Mama aber wollte auf keinen Fall noch einmal nach Hause fahren und so überlegten wir, deine Eltern in der Nähe der Klinik spazieren zu schicken, deine Mama aber fand die Idee eher beruhigender, im Wald hinter meiner Praxis ein paar wehenfördernde Schritte zu gehen. Wahrscheinlich war dein Papa in einem seiner früheren Leben eine Hebamme, denn er tat dann etwas, was eine Hebamme in solch einer Situation tun würde : er liess sich an meiner Kaffeemaschine einen Kaffee heraus! Und in dieser Zeit, bis der Kaffee in der Tasse und von dort dann in deinen Papa floss, war es mit einem Mal für deine Mama ganz klar, dass es Zeit für den Gebärsaal war! Und so fuhren wir Samstag nachmittag in den Gebärsaal, nicht wirklich entspannt, aber auf keinen Fall gestresst! Dort angekommen hatten wir die Zeit in Ruhe alles, was für deine Geburt notwendig war, vorzubereiten ( und zwei tolle Hebammen vom Dienst hatten da schon vorher ganz viel für uns parat gemacht, MERCI ❤️!). Und auch wenn deine Mama fast unmerklich durch eure Wehen ging, Frau sah, dass diese Wehen doch langsam intensiver und wirkungsvoller wurden. Dein grosser Bruder war schon ein Wassergeburtenbaby und auch dir wollten wir diese Möglichkeit geben und dein Papa füllte die Geburtswanne mit Wasser -im Nachhinein keine Minute zu früh! Bevor deine Mama in die Wanne stieg, untersuchte ich sie noch einmal, ihr Befund war nur wenig zu dem in meiner Praxis verändert und ich hatte das Gefühl, dass dein Köpfchen immer noch nicht die richtige und perfekte Position im Becken deiner Mama gefunden hatte und so ermutigte ich deine Mama, im Wasser die Wehenpausen entspannend liegend auszukosten, bei jeder Wehe aber in die 4 Füssler -Position zu knien. Ob es dieser ständige Bewegungs-und Positionswechsel war oder ob deine Mama nun einfach an ihrem gewünschten Geburtsort „loslassen“ konnte (letztendlich war es wahrscheinlich die Kombination von beidem ), deine Mama war genau 20 Minuten im warmen Wasser, bevor du mit nur einer einzigen Presswehe geboren wurdest, so überraschend schnell und scheinbar mühelos, dass mir weder die Zeit blieb, deinen Geburtshelfer zu informieren, noch das ich die Zeit hatte, mir Handschuhe anzuziehen…🙃 Nun, du schienst am wenigsten überrascht gewesen zu sein, mit offenen Augen und scheinbar schon lange “ angekommen“ hielt ich dich den Moment an der Wasseroberfläche fest, bis deine Mama dich in ihre Arme nehmen konnte. Und weil ich also “ alle Hände voll zu tun hatte “ durfte dein Papa deine Geburtzeit feststellen und auch er machte die ersten Fotos, die deine Mama und dich so wunderschön in der Mitte der Badewanne sitzend, zeigten. Und weil die letzten Minuten euer Geburt so schnell gingen, war es jetzt wichtig, euch alle Zeit dieser Welt beim „Ankommen“ an Land zu lassen, deiner Mama die Zeit zu geben, zu realisieren, welche Leistung sie gerade vollbracht hatte und deine Eltern einfach nur ihr Glück genießen zu lassen. Deine Mama, süsser 🌸 JONAH LORENZ 🌸 kann ganz, ganz stolz auf sich sein, du hast dir da eine ganz besondere und wundervolle Mama ausgesucht! Und dein Papa hat im Nachhinein doch sehr sehr wichtige Schritte für eure Geburt ausgelöst : den Kaffee, das Badewasser, deine Geburtszeit, dein Abnabeln… Und deshalb ist es nur konsequent, dass auch dein Foto hier in deinem Geburtsbericht statt von mir von deinem Papa gemacht wurde & ich finde, es ist gut zu sehen, mit wieviel Liebe du erwartet wurdest! Kleiner, schneller, und so süsser Jonah, sei auch von mir von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 EMMA 🌸

9. Januar 2019

Liebe bezaubernde 🌸 EMMA 🌸, genau vor einer Woche hast du kleine Maus das Startzeichen für dein Ankommen in diese Welt gegeben. Ich kam gerade von der Geburt von Klein-Sophie Isabel aus dem Gebärsaal und weil zum einen ich noch nicht so viel Schlaf in den letzten 24 Stunden hatte und zudem auch noch Schneefälle in der Nacht angekündigt wurden, beschloss ich, statt nach Hause zu fahren, sicherheitshalber in der Praxis zu übernachten ( denn eine alte Hebammenweisheit besagt, dass der Schnee die Kinder bringt 😊) Nun, dir war das mit dem Schnee glaube ich egal, denn eigentlich regnete es auch eher in Strömen und wahrscheinlich wolltest du einfach deinen Teil zur allgemeinen Feuchtigkeit beitragen, denn deine Mama rief mich an, um mir mitzuteilen, dass sie ihr und euer Fruchtwasser verliert. Nun, mit dem Blasensprung ist das immer so eine Sache, die Frauen sind in der Regel froh darum, ist es doch ein eindeutiges Zeichen für den Geburtsbeginn. Für mich als Hebamme heißt es aber, dass es durchaus zu einer tagelangen Angelegenheit ausufern kann, denn in der Regel gibt man den Frauen nach einem Blasensprung 12-24 Stunden Zeit, damit die eigenen Wehen einsetzen können. Sollte das nicht passieren, so wäre der nächste Schritt dann mittels Einleitung die Geburt in Gang zu bringen ( und wer mich kennt, weiß, dass ich Einleitungen äußerst ungerne mache…).In deinem und deiner Mamas Falle hoffte ich aber ehrlicherweise, dass wir alle wenigstens einen Teil der 12 Abwart-Stunden noch in Schlaf investieren können, denn auch deine Eltern hatten einen langen Tag bereits hinter sich. Zuerst aber lud ich deine Eltern zu mir in die Praxis ein, denn ich wollte natürlich wissen, an welchem Punkt der Geburt deine Mama stand und vor allem wie es dir ging! Ich empfahl deinen Eltern, vorher noch deine nun große Schwester schon zu deinen Großeltern zu bringen, damit sich deine Mama und dein Papa in der Nacht einzig um dich und deine Mama kümmern können und in der Zeit, bis ihr bei mir in der Praxis ankommen würdet, nutze ich den Moment für einen Teller Spaghetti ( rückblickend ein weiser Entscheid 🙃) Nun, als deine Mama dann mit deinem Papa an der Praxistür stand, war da im Gesicht deiner Mama keine Spur von Müdigkeit zu sehen, eher strahlten ihre Augen in einem besonderen Glanz. Die erste Untersuchung zeigte, dass deine Mama zwar noch am Anfang der Geburt stand und auch auf dem Wehenschreiber waren nur ganz leichte Wehen zu sehen, die deine Mama auch bereits ein wenig spürte und dennoch sagte mir mein Tastsinn, dass wenn deine Mama richtige Wehen bekommt, ihr wohl sehr schnell durch eure Geburt gehen würdet. Und auch deine Mama teilte mit mir dieses Empfinden und wünsche sich lieber bereits in Ruhe in die Klinik zu fahren, statt in Hektik und bei Eis und Schnee und mit Wehen die Fahrt in die Klinik überstehen zu müssen. Und so fuhren wir gemeinsam entspannt in die Klinik und der Gebärsaal war immer noch so, wie ich ihn wenige Stunden zuvor verlassen hatte, den Schwestern der Wöchnerinnenabteilung konnte ich ein „Hello again“ zurufen, deine Eltern aber richteten sich bereits in ihrem zukünftigen Zimmer gemütlich ein, bestellten sich ihr Essen für die kommenden Tage, dein Papa legte dein Geburtstuch und deine Kleidchen in den Wärmeschrank im Gebärsaal und gingen dann das Treppenhaus näher kennenlernen…Ich glaube, sie hatten noch nicht einmal alle Stufen des ganzen Treppenhauses erklommen, als die beiden bereits zurück in den Gebärsaal kamen, denn zum einen spürte deine Mama die Kontraktionen nun intensiver und zum anderen spürte sie, dass du dich bereits mit deinem Köpfchen durch ihr Becken begibst und damit deiner Mama alles an Hilfe gabst, was von dir aus möglich war . Es wurde Zeit, die Badewanne mit Wasser zu füllen und ich erzählte deinen Eltern von der wunderschönen Wassergeburt, bei der ich wenige Stunden zuvor am genau gleichen Ort teilhaben durfte und so ruhig, wie deine Mama durch ihre Wehen ging, war es förmlich zu spüren, dass auch du mit deiner Mama einen etwa gleichen Weg gehen würdest. Deine Mama probierte im warmen Wasser verschiedene Geburtspositionen aus, sie brauchte keine Hintergrundmusik, so konzentriert ging sie von Wehe zu Wehe, dein Papa stand, kniete, sass bei euch, reichte Wasser zum Trinken oder ein kühles Tuch und war einfach mit seiner ruhigen Art Teil eurer schönen Geburtsgemeinschaft. Wie wir es vorhergesehen hatten, deine Mama und du ihr machtet unter guten Wehen sehr schnell vorwärts, ich glaube, dein Papa und ich tranken in der gesamten Zeit nur jeweils 2 Tassen Kaffee ( und das ist in der Gebärsaal-Coffein-Zeiteinheit sehr sehr wenig 😉) und auch wenn die bisherige Geburt so scheinbar leicht für deine Mama ablief, in den letzten Momenten euer Geburt fragte auch sie sich, ob sie es überhaupt schaffen würde und brauchte alle ihre noch vorhandene Energie und vor allem ihren Mut und ihr Vertrauen in ihren Körper , damit auch die letzten Wehen von ihr geschafft werden konnten . Und liebe 🌸EMMA 🌸, deine Mama hat das so so so unglaublich toll und bewundernswert gemacht, geboren wurdest auch du unter Wasser und das kleine Mädchen, was ich da deiner Mama auf ihre Brust legen konnte, war so klein nämlich nicht, dein Papa legte dich später auf die Waage und die zeigte knapp 4200 g an. Natürlich war deine Mama erschöpft nach dieser unglaublichen Leistung, aber du süße Maus hast ihr nur einen kurzen Moment des Ausruhens gegönnt, den nur zu deutlich zeigtest du uns, dass der Busen deiner Mama dein perfekter Traumort ist. Später konnte dann dein Papa dich wickeln und anziehen und obwohl nun schon langsam der Morgen sich zeigte, war auch noch die Energie vorhanden, dass dein Papa dein Namenskettchen auffädelte, bevor wir ihn dann nach einem langen langen Tag nach Hause in sein Bett schicken konnten. Deine Mama war sicher mindestens genauso müde wie dein Papa und ich zusammen, aber als ich mich dann morgens von ihr verabschieden wollte, sass sie in ihrem Bett und nahm dich erneut an ihre Brust und da war es wieder, dieses spezielle Strahlen in ihren Augen, so wunderschön! Kleine süße 🌸EMMA 🌸, ich hoffe, ich werde dieses Strahlen noch viele Male bei deiner Mama entdecken, wenn ich euch im Wochenbett besuche ( Ach was, ich bin mir sicher!) Tendenziell wirst einfach du die Ursache dafür sein und deshalb – Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 Sophie Isabel 🌸

8. Januar 2019

Das du einen so wunderschönen Namen an deinem Geburtstag erhalten wirst, süsse 🌸 Sophie Isabel 🌸, wusste ich bereits schon einige Wochen im Voraus, denn deine Mama hatte mir bereits ein Foto mit deinem Geburtstuch geschickt, auf dem dein Name eingearbeitet war und nur schon diese wunderschöne Geste zeigte mir, mit wieviel Liebe deine Eltern dich sehnsüchtig erwartet haben. Das merkte man auch gut in den Vorgesprächen für deine Geburt in meiner Praxis, deine Eltern wollten den besten Start für dich und wünschten sich selbst eine schöne und natürliche Geburt. Mein Hebammengefühl sagte mir, dass wir wahrscheinlich mit einer wunderschönen, raschen und unkomplizierten Geburt rechnen können und die Herausforderung war eigentlich nur, dass du kleine Maus mit deinem Ankommen in diese Welt wartest, bis meine Ferien vorüber waren. Und so kommunizierten deine Mama und ich in den letzten Tagen des vergangenen Jahres immer mal wieder, damit ich auf dem neusten Stand der Dinge war und deine Mama hielt regelmäßig mit dir Zwiesprache, damit du es dir noch so lange wie möglich bzw bis zu meinem Ferienende bei deiner Mama um dich herum gemütlich machtest. Vergangenen Dienstag aber war der Zeitpunkt gekommen, meine Ferien waren vorbei und in den ganz frühen Morgenstunden wecktest du deine Mama mit den ersten Wehen und deine Mama weckte mich durch meinen Pager und auch für deinen Papa war nach wenigen Stunden Schlaf die Nacht bereits vorbei. Das du wirklich vorhattest, geboren zu werden, merke man daran, dass die Wehen deiner Mama sehr schnell intensiver wurden und so fuhren deine Eltern und ich direkt in die Klinik, denn für deine Mama war klar, dass es für sie kein Zurück nach Hause geben würde ( ausgenommen mit dir in Arm natürlich ☺️).Und als ich deine Mama im Gebärsaal in Empfang nahm, war ich gespannt, wieviel ihr wohl in der kurzen Wehenzeit geschafft hattet, denn auch wenn man deiner Mama ansah, dass sie am “ arbeiten“ war, so sah sie dennoch relativ entspannt aus. Und es überraschte uns letztendlich alle, als ich beim ersten Untersuchen feststellen konnte, dass deine Mama bereits schon mehr als die Hälfte euer Geburt einfach mal so geschafft hatte und wir nun schleunigst die Badewanne mit Wasser füllen sollten, damit deine Mama die wohltuende Wirkung des warmen Wassers ausnutzen konnte. Und als die Badewanne gefüllt und deine Mama sich der Wärme des Wassers hingeben konnte, war bereits der Muttermund komplett geöffnet, du kleine Maus wolltest wirklich im Eiltempo geboren werden! Ob jetzt die wärmende, entspannende Wirkung des Wassers daran schuld war, oder die „Göttin der Geburt“ entschied, etwas Tempo aus der Geburt zu nehmen um deine Mama nicht zu sehr zu überforden oder ob du einfach entschieden hast, lieber langsam, mit deinem eigenen Tempo sanft dich durch das Becken zu schieben -nun, wir liessen euch einfach die Zeit, die ihr brauchtet und es war der Moment deines Papas, der jetzt deine Mama in jeder Wehe hielt, mitatmete und ihr Mut und Zuversicht zusprach und deine Eltern waren dabei so schön und liebevoll anzusehen! Es war gar keine Frage wo du zur Welt kommen würdest, dass warme Wasser war euer Element und du durftest dort hineingeboren werden, sanft und wirklich unglaublich schön. Deine Mama nahm dich nach deiner Geburt an die Wasseroberfläche in ihre Arme, bereits da hattest du die Augen geöffnet und dein Papa hielt euch beide fest, die ersten Momente zu dritt in denen ihr euch einfach nur spüren durftet . Nachdem du es mit deiner Geburt so eilig hattest, liessen wir uns dafür in deinen ersten Lebensstunden Zeit, um zu wiegen, zu messen und dir von deinem Papa deine ersten Kleidchen anzukleiden. Deine Eltern konnten stolz dein Ankommen deiner Familie verkünden und als ich mich von deinen Eltern später am Vormittag verabschiedete waren da schon ganz viele aufgeregte Besucher in eurem Wöchnerinnenzimmer, die es kaum erwarten konnten, dich zu begrüßen!
Kleine 🌸 Sophie Isabel 🌸, wenn ich das Vergnügen habe, mit meinen Paaren mehrmals das Geburtsabenteuer zu erleben, so wird häufig immer das gleiche Geburtstuch von den Papas vor der Geburt in den Wärmeschrank gelegt. Du hast nun aber den Vorteil, dass dein Tuch durch deinen eingestickten Namen ganz alleine dir gehört – gut gemacht kleine Maus 😊 ( und ich hoffe natürlich dennoch, dass deine Eltern noch weitere Tücher mit neuen Namen in den nächsten Jahren anfertigen lassen und ich sie dann für deine zukünftigen Geschwister nutzen kann 🙃)! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝!


🌸 LUCY 🌸

4. Oktober 2018

Kleine wundervolle 🌸 LUCY 🌸, als deine Mama mich gestern fragte, ob ICH  mich von deiner Geburt am vergangenen Donnerstag schon erholt hätte, musste ich schmunzeln, denn würden alle Geburten, die ich begleite, so wie deine verlaufen, ich könnte wahrscheinlich 10  Patientinnen pro Monat betreuen und hätte immer noch genügend Energie , so einfach und schnell ( quasi über Mittag ☺️) wie du auf die Welt gekommen bist! Das deine Mama in ihrer Schwangerschaft ganz scheu sich erst garnicht so richtig getraut hat, mich anzufragen, ob ich euch bei eurer Geburt betreuen würde, nun,  da bin ich schon froh, haben die Arbeitskolleginnen deiner Mama, mit denen ich die eine und auch andere Geburt erleben durfte, deine Mama fast schon zu mir hingeschubst. Zum Glück! Denn was für ein ein wundervolles Geburtserlebniss hätte ich sonst verpasst! Schon die Begegnungen während der Schwangerschaft in meiner Praxis waren so berührend, die Vorfreude auf dich und dein Ankommen zeigten deine Eltern so innig und liebevoll!  Letzten Donnerstag Mittag wollte ich deine Mama anrufen, um nachzufragen, wie es ihr geht, ob noch genügend Geduld und Energie bei deiner Mama vorhandenen ist, um auf deinen Geburtsbeginn zu warten, immerhin ward ihr nun beide bereits eine knappe Woche über eurem offiziellen Entbindungstermin. Und als ob es Gedankenübertragung war, rief deine Mama bei mir an – aber nicht um mit mir über Geduld und Energie zu plaudern, sondern um mir zu sagen, dass die ersten Wehen bei ihr zu spüren sind. Das Geburten am Tag losgehen, erlebe ich persönlich selten und das Frau beim ersten Kind in der Regel  einige Stunden braucht, bis ihr Mäuse geboren werdet – für mich hieß das,  in Ruhe und ohne Stress meine Sachen für eure Geburt zu packen. Und obwohl deine Mama noch sehr ruhig am Telefon erschien, war da ein Unterton in ihrer Stimme zu spüren, der mich veranlasste, dennoch gleich ins Auto zu steigen und Richtung Aargau loszufahren. Und Richtig! Kaum war ich durch Luzern hindurch, rief dein Papa mich an, dass ihr euch jetzt mit Fruchtwasser und vor allem wohin damit( ☺️) beschäftigt. Und als ich deine Mama im Hintergrund eine Wehe veratmen hörte, wusste ich, dass du kleine Maus es wohl doch ziemlich eilig hast. Also rief ich bei meinen Hebammen in der Klinik an,  die dann bereits alles für eure Geburt vorbereiteteten  ( MERCI ❤️❤️❤️!!! ) und deine Eltern in Empfang nahmen. Wie man auf deinem Foto hier erkennen kann, bist du nicht das allerkleinste Neugeborene und wer deine Mama kennt, weiss, dass sie nicht die allergrößte Frau ist – wahrscheinlich war das mein Glück, dass ich es zeitlich überhaupt noch in den Gebärsaal geschafft  habe und deine Mama noch ihren kugelrunden Babybauch hatte. Und so konnten wir uns die Zeit nehmen, die du noch brauchtest, damit wir ALLE in Ruhe „ankommen“ konnten und es war fast unvorstellbar, wie sanft und fast schon gelassen  deine Mama durch diese letzten Momente eurer Geburt ging. Deinem Papa war anzumerken, wie stolz er auf deine Mama war und er versuchte, deine Mama zu unterstützen und ihr Vertrauen und Mut mit seinem Tun und seinem Lächeln zu geben. Das brauchte es auch, denn obwohl eurer Geburtsverlauf so einfach erschien, dein eigentliches geboren werden hat dennoch zum Schluss alle erdenklichen Kraftreserven deiner Mama gefordert und deine Mama hat das so so toll gemacht! Im Nachhinein,  als wir dein Geburtsgewicht von knapp 4000g auf der Waage sahen , war es wirklich bewunderungswürdig! Deine ersten Lebensstunden im Gebärsaal verliefen genau so entspannt wie deine Geburt und jetzt endlich konnte dein Papa seine beiden Frauen verwöhnen wie er wollte und konnte! Deine ersten Kleidchen holte dein Papa aus einem bezaubernden kleinen Extrakoffer für dich heraus und deinem Papa war es wichtig, dass du zwar nach deiner Geburt ( wie bei allen meinen Babys) in ein rotes weiches Frotteetuch gewickelt wurdest, aber für deine ersten Fotos ein extra weiches Geburtstuch für dich da war …. ( und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du dir in deinem zukünftigen Leben noch das eine und auch andere von deinem Papa wünschen kannst 😊….) 

Kleine bezaubernde 🌸 LUCY 🌸, deine Mama hat  auf meiner Website die eine und auch andere Geburtsgeschichte gelesen und vor deiner Geburt konnte sie sich nicht vorstellen, dass auch sie so eine Geburtsgeschichte bekommt. Nun, zum einen hat sie nichts anderes als eine tolle Geburtsgeschichte verdient und zum anderen hoffe ich fest, diese, eure Geschichte eurer Geburt gefällt ihr 😊! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 FRANCA 🌸

24. September 2018

Kleine, so zuckersüße 🌸 FRANCA 🌸, dieses Foto, welches ich 2 Stunden nach deiner Geburt am Montag Morgen von dir noch im Gebärsaal machen durfte, sagt eigentlich schon alles über die Stimmung bei deiner wunderschönen Geburt aus! Und nicht nur du, auch deine Eltern, die neben mir standen, als ich dich fotografierte, hatten ein entspanntes Lächeln im Gesicht, glücklich über dein Ankommen, stolz, eure Geburt so toll geschafft zu haben. Als ich deine Eltern fragte, ob ich dich hier auf meiner Seite begrüßen darf, meinte deine Mama, dass jeder sehen darf, was für ein wundervolles kleines Wesen da auf die Welt gekommen ist und auch jeder wissen darf, dass du im Wasser geboren wurdest, entspannt, so wie es sich deine Mama gewünscht hatte. Den Rest deiner Geburtsgeschichte möchte sie aber persönlich in ihrem Umfeld erzählen und deswegen bleibt mir hier nur der Dank an deine wundervolle Mama, dafür, dass sie in der so stürmisch, regennassen Nacht auf Montag es irgendwie geschafft hat, auf mich im Gebärsaal mit deiner Geburt zu warten, bis ich mich von StormyMeggen nach Aarau durchgekämpft hatte und ein riesiges Dankeschön gilt meiner Hebammenkollegin Heidi ( ♥️ MERCI DU Liebe!!) die bis zu meinem Eintreffen dich und deine Eltern betreut und alles für deine Geburt so wunderbar vorbereitet hatte….!
Liebe 🌸 FRANCA 🌸, aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass aus kleinen süssen Francas grosse, starke und vor allem ungemein tolle Frauen werden! Lass dir mit dem „gross werden“ aber noch genügend Zeit, damit deine 3 Geschwister und deine Eltern dich mit Unmengen an Liebe in allen Formen und Farben beschenken können und ihr euer Glück genießen könnt und
sei natürlich auch von mir von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 JANO 🌸

17. September 2018

Süsser kleiner 🌸 JANO 🌸, nun bist du bereits 1 Woche alt und es wird höchste Zeit, dich endlich, endlich auch hier auf meiner Seite zu begrüßen! Genau vor einer Woche rief mich deine Mama an, um mich vorzuwarnen, dass ihre innere Unruhe und die eine und auch andere spürbare Wehe ihr das Gefühl gebe, dass du wohl nicht mehr all zu lange mit deiner Geburt auf dich warten lässt. Da ich bereits das Privileg hatte, mit deiner Mama und deinem Papa auch die Geburten deines Bruders Mischa und deiner Schwester Nora zu erleben und deine Geschwister nie lange brauchten, bis sie auf der Welt waren, machte ich mich nach dem Anruf deiner Mama “ abfahrbereit“, die Autoschlüssel in Griffnähe und die High Heels bereits in Richtung Autotür schritt – und anziehbereit ausgerichtet 😉… Allerdings schienst du den Titel “ Sonntagskind“ nicht wirklich zu bevorzugen, denn der SonnTAG verging, ohne dass du weitere Zeichen gabst, deine komfortable Einzimmerwohnung verlassen zu wollen. Und als deine Mama mir am Abend schrieb, dass nun alles bei ihr wieder ruhig war und ich nicht in meiner Praxis zur Sicherheit schlafen müsste, einigten wir uns sogar darauf, dir und deiner Mama noch eine weitere gemeinsame schwangere Woche zu gönnen und das kommende Wochenende für deine Geburt zu “ reservieren“ ☺️. Nun, ihr Mäuse macht in der Regel eh was ihr wollt – und du dachtest dir wohl und nur 3 Stunden nach der “ EntwarnungsSMS“ deiner Mama : nix da mit noch einer Woche länger bleiben, ich gebe jetzt eindeutig das Startzeichen! Das ich zum Zeitpunkt, als deine Mama meinen Notfallpager auslöste , unter der Dusche mit Shampoo in den Haaren stand – nun kleiner JANO – da bist du das allererste Baby in meiner nun fast 25 Jahre dauernden Beleghebammenkarriere, welches es geschafft hat, mich quasi aus der Dusche zu werfen und mit nassen Haaren auf den Weg in den Gebärsaal zu schicken….( und es gibt eigentlich nur noch die Situation beim Friseur, wenn Frau die silberfarbenen Folien im Haar und die Farbe obendrauf hat, wo das Piepsen des Pagers noch ungünstiger wäre 😉😉😉) Im Gebärsaal angekommen wurde uns klar, dass du wirklich auf die Welt kommen möchtest, wir aber alle noch ein wenig Zeit bekommen würden, um uns auf deinen großen Moment ruhig vorzubereiten. Und das hieß, dass ich zwar alles im Gebärsaal für deine Geburt vorbereitete, deine Eltern sich aber in euer Wöchnerinnenzimmer einquartierten, um noch einen Moment Ruhe zu finden, sich auszuruhen und auf intensivere Wehen zu warten, wohl wissend, dass keine mühsame Autofahrt in die Klinik mehr zu absolvieren ist. Ich selbst fuhr noch einmal in meine Praxis um dort abzuwarten, wie du unsere Nacht gestalten wirst und als ich mich von deinen Eltern für den Moment verabschiedete, lagen sie beide eng umschlungen im Bett , dein Papa hielt dich mit dem Bauch deiner Mama um dich herum und es war so ein wunderschöner, ruhiger, inniger, friedlicher und liebevoller Anblick. Deine Mama blieb nicht lange im Bett, überliess deinem Papa ihren Platz und „erwanderte“ immer stärker werdende Wehen und in den frühen Morgenstunden des nun Montags trafen wir uns alle wieder im Gebärsaal und auch wenn es deiner Mama kaum anzusehen war, aber sie lief mit dir euren Geburtsmarathon und ihr zwei machtet es deinem Papa und mir leicht, euch darin zu unterstützen. Bereits die Geburten deiner beiden Geschwister waren wunderschön, schnell, komplikationslos, bei dir nun stand die Option Wassergeburt im Raum und als deine Mama in das warme Wasser eintauchen konnte, wurde uns allen sehr schnell bewusst, das deine Mama den Ort gefunden hatte, wo du geboren werden solltest. Und das tatest du dann auch eine knappe Stunde später. Dieser Moment, in dem ich euch kleinen Mäuse noch unter Wasser lasse und euch euren Eltern zeigen kann, deiner Mama sagen kann : sieh dir dein Baby an und nimm es zu dir aus dem Wasser heraus! das sind so traumhafte Momente, die Frau auch nach so vielen Jahren immer und immer geniesst und wir uns als Geburtshilfeteam dankbar schätzen dürfen, an diesen Momenten teil haben zu dürfen. Deine ersten LebensMinuten lagst du mit deiner Mama in der Badewanne, entspannt, rosig, ruhig atmend… deinen ersten Schrei haben wir erst viele Minuten später gehört, als wir dich und deine Mama aus der Badewanne herausnahmen, damit dein Papa dich wiegen, messen und anziehen konnte. Und da ich bereits bei deinen beiden Geschwistern deinen Eltern schon alle meine Tricks und Tipps beim Umgang mit dem Neugeborenen gegeben habe, konnte ich mich jetzt darauf konzentrieren, dein erstes Ankleiden durch deine Eltern für die Ewigkeit und euer Fotoalbum festzuhalten, deine Eltern brauchten da gar keine Hilfe mehr…
Lieber 🌸 JANO 🌸, nachdem ich aus meinen Ferien zurück war, hatte ich anfangs große Mühe, mich wieder dem Alltag zu fügen und ich sagte einer Freundin, ich brauche jetzt ganz dringend eine wunderschöne Geburt, damit ich weiß, wo mein Platz ist 😉, danke!!!!, durfte ich bei deiner so perfekten und wunderschönen Geburt mit dabei sein, so durften wir beide “ ankommen“! Sei aus tiefstem Herzen “ Willkommen“ 💝 💝 💝

…. und diesmal noch ein Nachtrag, weil es die Tradition so möchte : Kleiner 🌸JANO 🌸, auf dich warten neben deinem Bruder MISCHA und deiner Schwester NORA noch JONAS, LEONIE, NICO, LIA, JOSHUA und MARA als super Spielkameraden … alles ( ehemalige) Babys, bei deren Geburt ich mit dabei sein durfte und dessen Eltern alle eng miteinander befreundet sind – und ich hoffe nur schon der Tradition wegen, wirst du nicht der Letzte in dieser Aufzählung bleiben 🤗🤗🤗


🌸 CHIARA 🌸

28. Juli 2018

Kleine Zaubermaus 🌸 CHIARA 🌸, nicht nur, dass du bereits die 2. Chiara in diesem Monat für mich bist, bei deren Geburt am vergangenen Samstag ich dabei sein durfte, nein, auch dass du es noch geschafft hast vor meinen Ferien auf die Welt zu kommen, hat mich sehr sehr glücklich gemacht. Als ich gestern, an meinem letzten Arbeitstag, zum Abschied noch einmal dich und deine Mama in der Klinik besucht habe, war auch deine ( nun) große Schwester Leonie bei dir zu Besuch. Auch Leonie habe ich vor 2 Jahren hier auf dieser Seite begrüßen dürfen, denn auch bei ihrer Geburt durfte ich deine Eltern als Hebamme begleiten. Bei Leonies Geburt haben wir damals viel Geduld und Zeit benötigt, alles an Energie und Mut investiert und dennoch mussten wir uns am Ende ihres sehr langen Geburtsweges für einen Kaiserschnitt entscheiden und wir alle waren damals enttäuscht, müde und auch traurig, dass all die Geduld, die Tricks und Tipps nichts gebracht hatten. Nun, nachdem ich gestern deine große Schwester so fröhlich, freundlich und bezaubernd wieder getroffen habe, denke ich, waren letztendlich alle Entscheidungen bei ihrer Geburt richtig gewesen. Für deine Geburt, Chiara, hatte deine Mama sich ursprünglich gewünscht, es dennoch noch einmal zu versuchen, auf natürlichem Weg zu gebären. Als deine Mama aber dann nach eurem Entbindungstermin immer noch kugelrund umherlief und du keinerlei Anzeichen machtest, geboren werden zu wollen und auch alle anderen Ausgangspunkte für eine normale Geburt äußerst ungünstig lagen, entschieden wir gemeinsam mit deine Eltern , dich nicht auch auf einen langen Geburtsweg mit ungewissem Ausgang zu schicken, sondern dich direkt per Kaiserschnitt auf die Welt kommen zu lassen. Deine Mama war in der Zeit, in der ich euch auf die Operation vorbereitet habe so unglaublich ruhig und gelassen, sie freute sich einfach nur noch , dich nun bald in die Arme nehmen zu können. Das Schöne an deiner Geburt war, dass alle Beteiligten, die dir und deinen Eltern an diesem Tag halfen, anscheinend die Ruhe und Gelassenheit deiner Mama übernahmen und deinen Eltern damit zeigten, dass alles in Ordnung ist. Und als du geboren wurdest und ich dich sofort auf die Brust deiner Mama legen konnte, warst auch du scheinbar absolut zufrieden mit dem, was mit dir passiert ist, denn du lagst wach und ruhig bei deinen Eltern, eingewickelt in euer rotes Tuch und schautest deine Mama und deinen Papa mit großen Augen an. Nach Leonies Geburt hatte ich damals deinen Papa relativ schnell nach Hause geschickt, zu müde und kaputt war er verständlicher Weise damals ( und dafür kam auch ich einmal in den Genuss, deine Schwester zu wickeln und anzuziehen 🙃) und so war es für deinen Papa dieses mal das erste mal, dich unmittelbar nach der Geburt zu wiegen und messen, die Nabelschnur zu durchtrennen, zu wickeln, dich anzuziehen, deine Namenskette aufzufädeln. Deine Mama konnte bei all dem zusehen und sie sah glücklich und wunderschön dabei aus! Kleine süße 🌸 CHIARA 🌸, im Gegensatz zu meinen nun folgenden (und hoffentlich) ruhigen, entspannten Ferientagen, wird bei euch daheim jetzt Jubel, Trubel und Heiterkeit einziehen. Ich wünsche dir und deiner Familie, dass die Ruhe und Gelassenheit deiner Mama auch weiterhin in eurem Haus wirkt und das ihr eure Kennenlernzeit entspannt genießen könnt. Und ich bin mir sicher, wenn ich euch nach meinen Ferien besuchen werde, wirst du uns alle mit deinem Lächeln verzaubern, bis dahin aber sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 Zoey Rosmarie 🌸

25. Juli 2018

Kleines Wunder 🌸 Zoey Rosmarie 🌸, als deine Mama mir am vergangenen Mittwoch morgen eine SMS schrieb, dass du dich langsam aber deutlich auf deinen Geburtsweg machst, musste ich doch sehr schmunzeln, denn deine Mama, liebe Zoey, scheint eine Frau zu sein, die zielstrebig alles bekommt, was sie nur will 😉. Ich kenne deine Mama nun schon einige Jahre und sie wollte immer,dass ich eines Tages ihre und deine Hebamme werde. Als sie mir dann freudig mitteilen konnte, dass du unterwegs wärst und im August auf die Welt kommen sollst , habe ich mich zwar dolle mit ihr gefreut, allerdings musste ich deiner Mama mitteilen, dass wir wohl nicht euer Abenteuer Geburt gemeinsam erleben werden, da ich im August in die Ferien fliegen werde. Nun, deine Mama hat nicht locker gelassen und dein Geburtshelfer hat deine Mama zusätzlich motiviert, dennoch wenigstens die Schwangerschaftsbegleitung gemeinsam mit mir zu machen und siehe da, aus den für mich üblichen 10 Tagen nach dem Entbindungstermin ( so sage ich es meinen Paaren, damit sie nicht zu enttäuscht sind, wenn die Geburt zum Termin noch nicht begonnen hat und sie nicht zu ungeduldig werden) hast du,nein, habt IHR ein “ wir gebären lieber knapp 10 Tage vor dem Entbindungstermin und somit noch im NichtFerienMonat Juli, gemacht ( und ich habe mich soooo gefreut, hat es geklappt ☺!). Mein Schmunzeln ging an diesem Tag noch weiter, denn deine Mama wollte deinen Papa die erste Zeit noch „schonen“ und auch sonst niemandem sagen, dass deine Geburt begonnen hat und liess deinen Papa noch in Ruhe und unwissend arbeiten, während deine Mama ihren Klinikkoffer nahm und cool selbst zu mir in den Gebärsaal fuhr. Und so kam es, das wir die erste Zeit mit reiner Frauenpower ( wir wussten ja bereits, dass du eine kleine Zoey wirst) im Gebärsaal durch die Wehenwelt marschierten oder besser gesagt : das Becken kreisend eine Wehe nach der anderen umrundeten. Deinem Papa sagte dann deine Mama zwischen zwei Wehen Bescheid, dass es Zeit wurde in den Gebärsaal zu kommen und als er bei euch war, war definitiv zu merken, dass du schnell geboren werden wolltest, denn die Wehen kamen hintereinander weg und liessen deiner Mama kaum eine Pause, aber du und deine Mama habt das so sensationell gemacht, ich denke, nicht nur ich, auch deine Papa war tief beeindruckt, was ihr beide da schafft. Das wir zum Ende der Geburt dann doch noch etwas Geduld haben mussten, bis wir dich deiner Mama in die Arme legen konnten, nun, wir haben die Zeit genutzt, um verschiedene Geburtspositionen auszuprobieren und deine Mama konnte dich bereits am Köpfchen berühren, bevor du geboren wurdest – das gibt noch einmal einen Energieschub, der so wertvoll ist. Angekommen bist du dann letztendlich genau, wie es sich deine Mama gewünscht hat, grösser und schwerer als wir es alle erwartet hatten, aber von alleine und ohne große Geburtsverletzungen. Dafür mit Unmengen an dunklen Haaren und einem so wunderhübschen Gesicht. Das deine Mama und dein Papa natürlich sofort verliebt in dich waren – wer könnte es nicht verstehen. Und das deine Mama regelrecht euphorisiert und begeistert von eurer Geburt war, das sind so wunderschöne Momente im Gebärsaal , die frau als Hebamme immer und immer wieder genießen möchte ☺. Dein Papa hat dich ganz andächtig gewickelt und angekleidet, immer mal wieder ein Foto von dir gemacht und an deinen Zehen die erste Gemeinsamkeit von dir und ihm entdeckt 🙃. Deine Mama aber konnte nun endlich auch deinen Großeltern dein Ankommen berichten und wir alle konnten die Freude deiner Großmutter durchs Telefon hören, als sie erfuhr, dass ihr Name dein zweiter Vorname sein wird. Kleine süße 🌸 Zoey Rosmarie 🌸 ich habe mich riesig gefreut, durfte ich doch bei deiner Geburt mit dabei sein und wenn du nur zur Hälfte nach deiner Mama kommst, kann sich die Welt auf eine tolle, zielstrebige Powerfrau freuen! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 CHIARA MALEA 🌸

19. Juli 2018

Kleine Zaubermaus 🌸 CHIARA MALEA 🌸, deine Eltern haben sich für das Namenskärtchen deines Babybettchens in der Klinik als Motiv eine Schnecke ausgesucht, passend dafür, dass vieles bei euch etwas mehr Zeit brauchte, bis du letztendlich gesund und so wunderschön in den Armen deiner Eltern am vergangenen Donnerstag angekommen, liegen konntest. Und auch ich konnte mir konsequenter Weise etwas Zeit lassen, um dich erst heute hier zu begrüßen… 😉. Deine Mama, liebe 🌸 CHIARA 🌸 kenne ich eigentlich schon viele Jahre, wenn auch nicht persönlich, aber die eine und auch andere Geburtsgeschichte hier auf meiner HebammenSeite kam nur zustande, weil deine Mama ihren Freundinnen und Bekannten, sobald diese schwanger waren, jeweils mich als Hebamme empfahl. Nur deine Mama selbst musste lange Zeit Geduld haben und warten, bis auch sie mich endlich für eine Hebammebegleitung kontaktieren konnte. Aber als wir uns dann endlich zum ersten Mal persönlich in meiner Praxis gegenüber standen, war es, als würden wir uns schon eine halbe Ewigkeit kennen…. So lange, wie deine Mama warten musste, um mit dir schwanger zu sein, so genau wusste sie aber auch, wie sie deine Geburt erleben wollte, du solltest so natürlich wie möglich und am liebsten in der Badewanne geboren werden. Zunächst aber musste deine Mama bei hochsommerlichen Temperaturen ausharren und warten, warten und warten, wann du kleine Maus Lust auf das “ Abenteuer“ und Leben außerhalb der Gebärmutter hast und es schien so, als ob du Ruhe und Gelassenheit in Perfektion bereits beherrschst, denn nichts deutete so wirklich darauf hin, dass du dich auf den Weg nach draußen begeben wolltest. Und so blieb uns nichts anderes übrig, als vergangenen Mittwoch deine Geburt einzuleiten, es wurde schließlich Zeit, dass deine Eltern dich endlich in ihre Arme schließen konnten! Geburtseinleitungen können unter Umständen mehrere Tage lang dauern und auch ich machte mich auf eine längere Wartezeit gefasst, plante in meiner Praxis die Zeit mit Marmelade kochen und Abrechnungen schreiben zu überbrücken . Und ich war froh und dankbar, waren die Hebammen in der Klinik bereit, deine Mama die erste wehenfreie Zeit zu betreuen ( MERCI, Chantal!💝). Nun, die Marmeladengläser blieben leer und auch Abrechnung wurden keine geschrieben, denn bereits wenige Stunden nach dem Start der Einleitung hatte deine Mama ihre ersten Wehen und ich konnte zu ihr in den Gebärsaal fahren. Dort war deine Mama bereits in der Badewanne und ging durch eine ihrer Wehen nach der anderen. Deine Mama, liebe 🌸 CHIARA MALEA 🌸 machte das so unglaublich beeindruckend -an einem Hochsommertag einen Geburtsmarathon zu laufen und dabei noch in der aufwärmenden Badewanne zu sitzen – es gibt definitiv einfachere Herausforderungen… Während der nächsten Stunden probierte deine Mama viele Positionen und Gebärhaltungen aus, atmete sich durch die Wehen, holte neue Energie in den kurzen Pausen, liess sich von mir den schmerzenden Rücken massieren. Weil für deine Mama der Gurt für deine Herztonableitung zu unangenehm war, hielt dein Papa die längste Zeit den Schallkopf und er machte das perfekt! Warum du kleine Maus dann irgendwann uns über diese Herztonableitung zeigtest, dass du durch die Wehen nicht mehr so einfach kommst – nun, wir werden es nie erfahren. Fakt war nur , dass du so schnell wie möglich geboren werden musstest und das wir ohne Zeit für große Erklärungen mit deinen Eltern in den OP fuhren, im Bewusstsein, dass deine Mama und dein Papa in diesem Moment geschockt und voller Sorge für dich waren. Als dann aber wenige Minuten später ihr kleines Mädchen rosarot und gesund in ihren Armen lag, da durften dann die Tränen der Erleichterung und der Freude fliessen und alles andere war in diesem Augenblick so völlig unwichtig… Die nächsten Stunden liessen wir uns Zeit, deine Eltern sollten die ersten gemeinsamen Stunden mit dir genießen und auch du machtest so einen zufrieden, entspannten Eindruck, schautest deine Mama an, zeigtest bereits großen Hunger und liessest dich geduldig von deinem Papa in deine ersten wunderschönen Kleidchen kleiden. Deine Eltern waren einfach nur noch glücklich, erleichtert und stolz so eine wunderschöne Tochter wie dich zu haben! Kleine 🌸CHIARA MALEA 🌸 die Geburt in der Badewanne überlassen wir nun deinem kleinen Bruder in vielleicht zwei oder drei Jahren ( das habe ich mit deiner Mama noch an deinem Geburtstag so abgemacht 🙃), so lange sei du für deine Eltern ihre süße kleine Prinzessin, die du bereits jetzt schon bist! Hab eine ganz ganz wundervolle Zeit mit deinen tollen Eltern und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LIAM 🌸

19. Juni 2018

Kleiner so bezaubernder 🌸 LIAM 🌸, nun bist du heute bereits schon 5 Tage alt und in wenigen Stunden werde ich dich das erste mal in deinem neuen Daheim besuchen, da wird es Zeit, dich auch endlich hier auf meiner Seite zu begrüßen! Ich wollte dir und deinen Eltern noch ein wenig Erholungszeit gönnen, denn deine Geburt hat viel Kraft und Energie für euch gekostet, aber ich glaube, ich darf da mit Fug und Recht behaupten – für so etwas wundervolles wie dich waren all die Anstrengungen es wert! Als ich deine Eltern das erste mal in meiner Praxis traf, sassen da 2 tolle junge Frauen mir gegenüber, die bereits schon so viel Liebe für dich kleinen ungeborenen Mann empfanden und dennoch enormen Respekt für das, was in den Stunden deiner Geburt auf sie zukommen würde, hatten. Deshalb war es ihnen wichtig, ihre Hebamme bereits im Vorfeld zu kennen und schon nach wenigen Augenblicken in meiner Praxis war auch mir klar, dass ich von meinem ursprünglich geplanten geburtenfreien Junimonat abweiche und bei eurer Geburt noch so gerne mit dabei sein möchte .
Jeder, der bereits bei mir als Schwangere auf meiner Praxiscouch sass, weiß, wie ich über das Einleiten einer Geburt denke, dass ich euch Schwangere lieber mit Cappuccino und Kinderschokolade zur Geduld verhelfe ( und ja, ich gebe es zu : einmal musste es auch ein Aperol Spritz sein 😉), als in einen natürlichen Prozess bewusst einzugreifen, wenn es nicht unbedingt und medizinisch notwendig ist.Bei deiner Mama, LIAM, hatten wir diesen Grund, eingreifen zu müssen und so trafen deine Eltern und ich uns vergangenen Montag in der Klinik, damit wir deine Mama darin unterstützen konnten, Wehen für deine Geburt zu bekommen. Nun ist das “ Wehen produzieren“ immer so eine Sache, bei manchen Frauen braucht es nur ein “ anstupsen“, damit die Geburt losgeht und bei manchen Frauen braucht es viel viel Geduld. Bei deiner Mama wusste ich, dass wir diese Geduld brauchen würden und ich die grosse XXL Tüte M&m’s an Proviant für mich einpacken musste. Das die Hebammen der Klinik die ersten noch wehenfreien Stunden zu deiner Mama schauten, half mir ungemein ( 1001 Dank Francesca und Regina, ihr seid suuuuper ❤) und als dann in den frühen Morgenstunden des Dienstags die Wehen bei deiner Mama loslegten, hatten alle, die in den nächsten Stunden bei deiner Geburt mit dabei waren, doch etwas an Schlaf bekommen. Die nächsten ( vielen) Stunden gingen deine Mamas gemeinsam durch Wehe und Wehe und Wehe und Wehe , probierten alles an Möglichkeiten aus, nutzen Bad und Ball, sassen, standen, lagen, machten Bauchtanz und atmeten immer wie perfekter von Wehenpause zu Wehenpause.Irgendwann nutzen wir die Hilfe der Peridualanästhesie, deine Mama um dich herum konnte dank dieses wunderbaren Hilfsmittels entspannen und fiel sofort in tiefen Schlaf und auch deine andere Mama legte für einen Moment Erholung ihren Kopf aufs Bett – Mut und Zuversicht jemanden unter der Geburt zu spenden, einfach für ihn da sein kostet eben auch Unmengen an Kraft und Energie…. Nur du kleiner Mann hattest weiter zu tun und probiertest, deinen Weg nach draußen zu finden und es war, als hättest du am späteren Nachmittag bereits die Worte deines Geburtshelfers verstanden, der deinen Mamas Mut zuredete, aber auch zu verstehen gab, dass dein Ankommen immer noch Stunden entfernt sein und weiterhin Geduld gebraucht werden würde. Deine Herztonkurve zeigte uns akut unmissverständlich an, dass deine Energie nicht mehr für so viele Stunden vorhanden ist und so mussten wir mit “ fliegenden Fahnen“ in den OP rasen, wo du innerhalb von wenigen Minuten geboren wurdest. All die Tränen die dann bei deinen Mamas flossen, es waren Tränen der Erleichterung und Erschöpfung und es waren so wunderschöne Tränen der Liebe und des Glücks nur für dich, kleiner Mann! Dieses Foto hier von dir, LIAM, habe ich knapp 30 min nach deiner Geburt gemacht, ich denke, man sieht gut, wie entspannt und zufrieden du so kurz nach deiner Geburt gewesen bist und wie schnell du dich an das Leben hier draußen gewöhnt hast! Das deine Mama sicher etwas länger zur Erholung braucht, ist nach so einem Geburtsmarathon nur zu verständlich. Aber ich bin mir absolut sicher, ihr 3 werdet die Erholung in den nächsten Wochen finden und ich werde mein Bestes tun, euch in den kommenden 7 Wochen darin zu unterstützen! So und jetzt nehme ich meinen Hebammenkoffer und fahre zu dir 🌸LIAM 🌸, ich freue mich auf dich und deine Eltern, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 JARON 🌸

16. Mai 2018

Lieber zuckersüßer 🌸 JARON 🌸, nachdem ich dich heute bereits in deinem Zuhause das erste Mal besucht habe um zu sehen, wie es dir und deiner Mama geht, wird es nun endlich Zeit, dich auch hier zu begrüßen. Dein grosser Tag, dein Geburtstag, war der vergangene Mittwoch und ihr alle meine letzten Babys scheint meine Bitte nach Geburten zu hebammenfreundlichen Tageszeiten erhört zu haben, denn auch du bist bei strahlendem Sonnenschein auf die Welt gekommen und auch deine Mama hat mich erst zur Frühstückszeit angerufen, obwohl ihre Nacht nicht so tiefenentspannt verlaufen war, wie die meine…🙃Bereits einen Tag vor deiner Geburt hatte deine Mama die erste schlaflose Wehennacht hinter sich und als ich mit ihr deshalb telefonierte, gab ich ihr den Rat, noch jede mögliche Minute zu schlafen, statt die üblichen Tipps die Frau sonst so anhören muss (wie Treppensteigen oder Fensterputzen) umzusetzen , denn deine Mama sollte fit und ausgeruht in ihren Geburtsmarathon starten. Ich persönlich habe mit deiner Geburt zu Pfingsten gerechnet, aber du kleiner Mann schienst nach der ersten Wehennacht auf den Geschmack gekommen zu sein und hattest auch für die nächste Nacht nicht im Sinne, deine Mama so richtig schlafen zu lassen. Als mich deine Mama also erneut am nächsten Morgen anrief und mir mitteilte, dass nach dieser Nacht die Wehen sich deutlich anders anfühlten, war klar, dass mein Pfingswochenende „geburtenfrei“ bleiben würde und du dich bereits auf den Weg in diese Welt gemacht hast. Wie so häufig überlasse ich meinen Frauen den Entscheid , ob sie direkt in den Gebärsaal fahren möchten, oder die erste Untersuchung in meiner Praxis durchführen möchten. Und als ich deine Mama fragte, wonach ihr zu mute wäre, sagte sie ziemlich klar und deutlich “ Ich will gebären“ zu mir, die Sehnsucht nach dir, kleinem Mann war also schon ziemlich riesig ☺… Dennoch wollte deine Mama erst in meine Praxis kommen und sich die Option offen halten, noch einmal nach Hause zu gehen, sollten die bisherigen Wehen noch nicht die gewünschte Wirkung und Öffnung gebracht haben. Nun, als deine Eltern in meiner Praxis ankamen, war nur allzu gut zu sehen, dass deine Mama zweifelsfrei bereits unter deiner Geburt stand und die erste Untersuchung ergab, dass deine Mama sogar schon die Hälfte ihrer und deiner Geburt geschafft hatte und das Ganze scheinbar mit einer unglaublichen Lockerheit. Dennoch war es Zeit, in Ruhe und ohne Stress in den Gebärsaal zu fahren und dort angekommen haben wir ziemlich schnell die Badewanne mit Wasser gefüllt, damit deine Mama die wohltuende Wärme und die entspannende Wirkung des Wassers geniessen konnte. Dein Papa hat in dieser Zeit alle anderen Sachen für deine Mama organisiert, deine Kleidchen und dein Geburtstuch in den Wärmeschrank gelegt, deiner Mama Essen bestellt, deine Geburtenformulare ausgefüllt, die Musik, die eure Geburt begleiten sollte, ausgewählt und nicht zu vergessen, bei jeder neuen Wehe ist dein Papa deiner Mama zur Seite gestanden. Der Stil eurer Geburtsmusik wechselte immer mal wieder, genauso wie die Orte, an denen deine Mama ihre Wehen verarbeitet. Mal war es die Badewanne, mal der Mayahocker, deine Mama probiert den Ball aus oder ging stehend durch ihre Wehen und immer war ein wunderschönes Lächeln in ihrem Gesicht, wenn wieder eine Wehe geschafft war, deine Mama hat das so wundervoll gemacht! Das wir für den Schlussspurt eurer Geburt dennoch etwas Geduld brauchten und deine Mama noch einmal alle Energiereserven mobilisieren musste, dass dein Papa alles an Unterstützung gab, was er geben konnte und das euer Geburtshelfer deine Mama noch einmal mit einer flammenden Motivationsrede in denen die Wörter “ Mut“, “ Vertrauen “ und “ Sie können das “ vorkamen – genau zum richtigen und perfekten Zeitpunkt – nun all das hat deine wunderschöne Geburt ausgemacht. Geboren wurdest du so, wie es sich deine Eltern gewünscht haben. In euer Tuch gewickelt, bei deiner Mama auf der Brust, hörten wir deine ersten Atemzüge, schauten dich und deine grossen Augen an, kontrollierten, ob du alle Finger, alle Zehen hattest und sahen einen wunderschönen kleine Jungen, der da bereits die ganze Liebe seiner Mama und seines Papas bekam. Kleiner 🌸 JARON 🌸 zuerst sah es ganz danach aus, dass die Badewanne dein Geburtsort geworden wäre, das hätte prima dazu gepasst, dass deine Eltern eine gewisse Affinität zum Begriff Fisch haben, dir auch einen Fisch für dein Namenskärtchen ausgesucht hatten und dein Papa dir nach deiner Geburt einen Strampler der bedruckt war mit Fischen mitgebracht und angezogen hatte. Dein erstes Bad werden wir wohl alle gemeinsam in den nächsten Tagen bei dir daheim erleben und ich bin mir absolut sicher, du wirst dich dabei so wohl wie ein Fisch im Wasser fühlen – wir werden es sehen! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 MARVIN 🌸

11. Mai 2018

Der 11.Mai war bereits die letzten Jahre immer mal wieder ein „Geburtentag“ für mich, vor 5 Jahren war ich zBsp. bei der Geburt von NICO im Gebärsaal, vor 3 Jahren mit CEDRIC und auch gestern hatte ich die wunderschöne Aufgabe, den kleinen süssen 🌸 MARVIN 🌸 bei seinem Ankommen in diese Welt zu begleiten. Deine Mama, lieber Marvin, ist eine sehr sehr enge Freundin von mir ( und wärst du ein Mädchen geworden, hätte eigentlich nur der Name Valentina zu dir gepasst 😉) und wenn ich natürlich allen meinen tollen Frauen immer nur das Beste für ihre Geburten erhoffe und wünsche, so gebe ich zu, dass ich gestern doch etwas nervöser in Richtung Gebärsaal gefahren bin, denn ich wollte natürlich unbedingt, dass deine Mama eine tolle Geburt hat und alle ihre Wünsche erfüllt bekommt. Vor knapp 2 Jahren durfte ich bereits bei der Geburt deiner großen Schwester Moana als Hebamme mit dabei sein und schon damals erlebte ich mit deinen Eltern eine traumhaft schöne und schnelle Geburt. Deshalb wünschten sich deine Eltern für dieses mal eigentlich nichts anderes, als die gleichen Erfahrungen wie bei Moanas Ankommen machen zu dürfen, einzig die Badewanne wollte deine Mama dieses mal mit ausprobieren. Das auch deine Mama die letzten Tage vor deiner Geburt nicht vor Unruhe, Vorwehen und allseits gut gemeinten Ratschlägen verschont blieb – nun das alles gehört irgendwie mit dazu und erleichtert dann doch irgendwann das „Loslassen und Abschiednehmen“ vom kugelrunden Schwangersein. Deine Mama, kleiner Marvin, ist wie so viele Powerfrauen eine liebevolle, fürsorgliche Perfektionistin ☺ und so hat es mich überhaupt nicht gewundert, dass deine Mama mich gestern erst am Morgen geweckt hat, obwohl sie bereits schon in der Nacht ihre ersten Wehen gespürt hatte und mir am Telefon das Gefühl gegeben hat, ich könne in absoluter Ruhe und Gelassenheit von Meggen nach Aarau fahren. Als ich aber kurz vor Aarau erneut mit deiner Mama telefonierte, um herauszufinden, was ihre Wehen machen und ob wir uns erst in der Praxis oder direkt im Gebärsaal treffen, war nach wenigen Sekunden (und einer gut hörbaren Wehe) klar, dass eher alle Beteiligten so schnell als möglich die Klinik ansteuern sollten. Mein nächster Anruf ging an die Hebammen der Klinik und Dank Melanie ( MERCI für die „Rundumbetreuung“, du Liebe 💖💕💖!!!) war bei unserem Eintreffen im Gebärsaal wenige Augenblicke später die Badewanne mit Wasser gefüllt und alles für deine Geburt bereits vorbereitet. So konnte deine Mama sehr schnell in das entspannende, warme, wohltuende Wasser und dein Papa und ich uns nur um deine Mama kümmern, die so ruhig und mit einer Gelassenheit entspannt und wunderschön durch eure gemeinsamen Wehen ging. Bereits nach der ersten Untersuchung war klar, dass nicht all zu viel Zeit verstreichen wird , bis du geboren werden wirst. Deine Mama „orderte“ aber noch Musik für deine Geburt und dein Papa kümmerte sich darum , dass alle Wünsche deiner Mama erfüllt werden ( und sorgte nebenbei dafür, dass die Hebamme nie eine leere Kaffeetasse im Gebärsaal hatte 🙃) Als ich deiner Mama wenige Zeit später sagte, dass euer Gynäkologe bereits vor der Gebärsaaltür wartete, konnte deine Mama es überhaupt noch nicht glauben, dass sie es bereits schon fast geschafft hatte und ein ganz klein wenig fühlte es sich an, als ob sie es sogar bedauere, bereits durch die letzten Wehen zu gehen….Nun, du kleiner Mann hattest dir ein ziemlich eindrückliches GeburtsGewicht in den letzten Tagen angelegt, mit über 4 Kilogramm wurdest du nach nicht einmal 2 Stunden Gebärsaalzeit im Wasser geboren und deine Mama konnte dich selbst von “ unter Wasser“ an die Wasseroberfläche zu sich auf die Brust und in ihre Arme nehmen. Uns Geburtshelferteam blieb da nur die dankbare Aufgabe des “ einfach nichts tun“ und diese liebevollen Momente mit zu genießen. Das hast du im Gegenzug spürbar auch getan, denn die nächsten Stunden schautest du mit offenen Augen deine Eltern an, trankst entspannt deine ersten Tropfen Muttermilch und liesst dich von deinem Papa in wunderschöne Kleidchen kleiden ( die gerade mal noch so passten ☺). Kleiner wundervoller 🌸 MARVIN 🌸, in euren ersten gemeinsamen Stunden haben schon einige ganz liebe Menschen im Gebärsaal dein Ankommen bestaunt, deine Mama gerührt umarmt und deinem absolut stolzen Papa gratuliert. Dein BabyBettchen war zauberhaft dekoriert und die ersten Geschenke für dich waren auch schon zu sehen… Mit so einem liebevollen Start ins Leben kann dir eigentlich nichts mehr passieren, ich werde dennoch immer mal wieder nach dir schauen wie es dir geht und dich aufwachsen sehen – da kommt eine ganz ganz wundervolle Zeit für uns alle auf uns zu und ich freue mich RIESIG darauf!!! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LENN MATHIS 🌸

1. Mai 2018

Kleiner bezaubernder 🌸 LENN MATHIS 🌸, mit deiner Geburt gestern sind deine Eltern nach einer langen langen Reise am Ziel ihrer gemeinsamen Liebe angekommen und es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, durfte ich deine Eltern bei einigen wichtigen Momenten dieser Reise begleiten. Als deine Mama das erste mal bei mir anrief, um sich für eine Beleghebammenbegleitung anzumelden, hatten sich schon 2 andere Aprilbabys ihren Platz bei mir reserviert und eigentlich hätte ich niemanden mehr annehmen können, aber wie das manchmal so ist – und kann man von Liebe und Sympathie auf den ersten Telefonblick sprechen 🙃??? – noch während des Telefonats war mir klar, dass nicht nur ich deinen Eltern etwas Gutes tun konnte, sondern ich mit deinen Eltern auch die Möglichkeit bekam, eine weitere wunderschöne Geburtsbegleitung erleben zu dürfen und so sagte ich zusätzlich auch deinen Eltern zu ( und natürlich habe ich Recht behalten 😊). In den Schwangerschaftskontrollen in meiner Praxis war bereits soviel Liebe deiner Eltern für dich und die Vorfreude auf dein Ankommen zu spüren und deine Mama war so eine wunderschöne, bezaubernde Schwangere mit einem zuckersüßen Babybauch ! Natürlich hatten deine Eltern den Wunsch, dir den besten Start in dieses Leben zu ermöglichen und natürlich waren da auch Sorgen und Ängste und auch viele Fragen, wie wohl dein Geburtstag ablaufen wird. Als du dann auch noch ziemlich hartnäckig deine “ bequeme“ Sitzposition im Becken deiner Mama beibehieltest, statt dich mit deinem Köpfchen kurz vor dem Entbindungstermin nach unten zu drehen, nun, da stand für deine Eltern die Entscheidung fest, dass wir all die Wünsche und besprochenen Vorstellungen für eine spontane Geburt im Gebärsaal der Geburt deiner ( vielleicht) Schwester in 2 oder 3 Jahren überlassen 🤗, du aber per Kaiserschnitt auf die Welt kommen solltest. Glücklicherweise gab auch der Gynäkologe deiner Mama ihr die Chance abzuwarten, bis du selbst die ersten Anzeichen für deinen eigenen Geburtsbeginn anzeigst und so hattest du noch die Möglichkeit, deine komfortable Sitzposition mit deiner Mama um dich herum etwas länger zu genießen ( so kam es auch, dass du statt dem geplanten Aprilbaby zu einem entspannten Maibaby geworden bist!) Das dein “ Zuhause“ seit dem letzten Wochenende doch immer unbequemer und vor allem rhythmisch immer mal wieder enger wurde – nun genau so wollten wir alle das , damit auch du langsam Interesse auf die Welt da draußen bekommst! Gestern war dein, war euer großer Tag und er verlief ruhig und stressfrei, deine Eltern waren erstaunt, wie schnell du geboren wurdest und als du gleich nach deinem Ankommen auf die Brust deiner Mama kamst, waren da ganz viele Tränen des Glücks in den Augen deiner Mama. Dein Papa hielt seine kleine Familie die restliche Zeit im OP sicher und fest und du lagst absolut zufrieden und ruhig in den Armen deiner Eltern. Rückblickend war das Schwierigste deiner Geburt das Anlegen deiner ersten eigenen Kleidchen , die Tücken verschiedener Druckknopf- und Schleifenmodis an BabyKleidchen sind für das erste mal nicht zu unterschätzen 😉, aber dein Papa hat das ganz souverän gemeistert und dich in zauberhafte Kleidchen gewickelt. In denen haben dich dann kurze Zeit später auch deine Großeltern begrüßen können und da du ihr erstes Enkelkinder bist, sage ich dir bereits jetzt schon viele wunderschöne Verwöhnmomente voraus, genieße und nutze sie.
Kleiner 🌸 LENN MATHIS 🌸 seit dem Moment deiner Geburt sind deine beiden Händchen immer in Bewegung gewesen, (gerne vor dem Gesicht, wenn wir probiert haben, ein Foto von dir zu machen😉…) Deine ständigen Bewegungen erinnerten mich stark an die Handbewegungen eines Orchesterdirigenten und das wiederum erinnerte mich daran, dass ich eigentlich gestern vorhatte, den Abend im Opernhaus in Zürich zu verbringen. Nun, zweifelsfrei hast du mir gestern die schönste Abendvorstellung geschenkt und wer weiß, vielleicht in ein paar Jahren steht da ein vielversprechender junger Dirigent Namens LENN am Dirigentenpult des Opernhauses und ich werde sagen können : so dirigieren hab ich ihn vom 1. Tag seines Lebens gesehen 🤗 Kleiner Mann, den Takt wirst du so oder so die nächsten Wochen angeben, ich freue mich darauf – sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LAURA CLARA 🌸

12. April 2018

Nach dem kleinen Zauberzwerg Mattia hier nun noch mein zweites Baby vom vergangenen Donnerstag : die zuckersüße, absolut bezaubernde
🌸 LAURA CLARA 🌸 !
Du hast in den letzten Tagen und Wochen schon immer mal wieder mein Leben auf die eine und auch andere Art berreichert, obwohl du noch gar nicht auf der Welt warst, sondern wohl noch sehr gemütlich die Geborgenheit und Nestwärme im Inneren deiner Mama genossen hast. Warst gedanklich mit mir mit im Opernhaus ( deine Mama spürte regelmäßig Wehen) , hast dir eine ExtraPortion Kinderschokolade mit einem Cappuccino in meiner Praxis via Nabelschnur servieren lassen ( nach einer wehenintensiven Nacht ) und warst auch sonst in vielen Gesprächen zwischen deiner Mama und mir present. Auch deine Mama hatte -wie die Mama von Mattia – eigentlich nur einen einzigen Wunsch an mich für deine Geburt. Obwohl sie bereits schon 2 Geburten erlebt hatte ( hey, da warten 2 große Geschwister auf dich zu Hause 🙃🙃!!! ) konnte sie bisher nie die ersten Minuten nach der Geburt mit einem Neugeborenen auf der Brust geniessen, die Umstände liessen es damals anscheinend einfach nie zu…. Und so war das oberste Ziel für deine Geburt eigentlich sehr einfach, egal wie und wo du geboren wirst und wie lange deine Geburt dauern würde, die Hauptsache war, dass du deine ersten Atemzüge direkt bei deiner Mama machen kannst. Dank ausführlicher Geburtsberichte konnte ich auch nachvollziehen, wie die Geburten deiner Geschwister abgelaufen sind und sie mit deiner Mama zusammen nochmals „durchgehen“, das hilft häufig ungemein zum Verarbeiten von Ungeklärtem . Tendierte deine Mama anfangs dazu, einem Kaiserschnitt zuzustimmen ( sie hätte alles Recht der Welt dafür gehabt), so fasste sie im Laufe unsere Gespräche doch immer mehr den Mut, es doch noch einmal zu versuchen, dich auf natürlichem Weg zu gebären. Und insgeheim machten deine Mama und ich miteinander den „Deal“ ab , dieses mal bei deiner Geburt einfach alles anders zu machen ….Dazu gehörte auch abzuwarten, bis DU das Startsignal für deine Geburt gibst. Das genau DAS die größte Herausforderung der gesamten Geburt für deine Mama werden würde – ich denke, ich werde wohl mit deiner Mama noch einige Male im Wochenbett darüber schmunzeln können….Am Abend vor deiner Geburt rief deine Mama mich an und sie war sooo enttäuscht, dass eine Untersuchung beim Gynäkologen deiner Mama keinerlei Geburtsanzeichen gezeigt hatte & das, obwohl sie doch schon sooo viele Wehen Tag und Nacht gespürt hatte. Ich vertröstete sie mit der Hebammenweisheit, dass es bei Drittgebärenden sehr häufig vorkommt, dass ihr Mäuse erst nach dem Entbindungstermin auf die Welt kommt – da geht es viel ums Abschiednehmen vom Schwangersein für immer, denn viele Frauen sehen ihre Familie spätestens mit Kind Nr 3 erfüllt und komplett…. Auch machte ich mit deiner Mama einen neuen Termin ein paar Tage später in meiner Praxis ab und versprach ihr alle Kinderschokolade dieser Welt, wenn es denn die Geduld und das Abwarten fördere 🙃😁. Als dann am nächsten Morgen mein Pager losging und mir deine Mama mitteilte, dass nun die Wehen definitiv so seien das es kein Zurück gebe, da war deine Mama zwar erleichtert , aber für mich brach eine kleine “ Hebammenwelt“ zusammen, denn ich war unterwegs zur Geburt von Baby Mattia. Nun, deine Mama hatte es bereits einmal geschafft, ihre Wehen zurück zu halten, damit ich meinen Opernbesuch geniessen konnte und ja, der Versuch war es wert, dass sie es auch dieses mal mit Hinlegen, ruhig bleiben und abwarten erreicht, dass ich sowohl Mattias Geburt wie auch deine betreuen kann. Und ja, es hat funktioniert! Zwar waren die Hebammen der Klinik im Standby ( MERCI HEIDI 💕) und hätten ihr Bestes für dich und deine Eltern gegeben, aber deine Eltern kamen letztendlich erst dann in den Gebärsaal, als ich Mattia mit seiner Mama an die WochenbettSchwester übergeben konnte. Nun, deine eigentliche Geburt ist schnell erzählt, denn all die Wehen, die deine Mama die letzten Wochen gespürt hatte, hatten zwar primär nicht die Geburt ausgelöst, aber deine Mama so gut vorbereitet, dass sie nun wie spielend leicht und vor allem in Windeseile durch ihre und deine Geburt ging. Deine Mama machte ihre Sache so gut, sie atmete und bewegte sich instinktiv, gab deinem Papa die Möglichkeit, ihr zu helfen und sie zu unterstützen. Dein Ankommen – dieses Mal durfte deine Mama dich direkt in ihre Arme nehmen, vollkommen überrascht, wie schnell du geboren wurdest. Und es war so wichtig, konnten deine Eltern jetzt diese Zeit genießen, bewusst wahr nehmen, sich mit dem Abnabeln deiner Nabelschnur Zeit nehmen. Ich hoffe, wir haben da ganz viel Gutes getan und konnten alte Wunden heilen…. 🌸 LAURA CLARA 🌸die Fotos, die ich von dir nach deiner Geburt gemacht habe, zeigen so ein süßes, wunderschönes Mädchen, nichts anderes haben deine Mama und dein Papa verdient! Ich freue mich sehr auf die nächsten Wochen in deiner Familie, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 MATTIA NICO 🌸

Ich hätte es eigentlich ahnen müssen : da melden sich 2 Frauen ziemlich zeitgleich bei mir an, damit ich ihre Geburtsbetreuung übernehme, haben bis auf wenige Tage den fast gleichen Entbindungstermin, den gleichen Gynäkologen, erzählen mir dann in meiner Praxis fast gleiche schon erlebte Geburtsgeschichten ihrer vergangenen Geburten…. und dennoch war da bei mir die Hoffnung, dass sie sich von den vielen vielen Tagen des Aprils zwei unterschiedliche für ihrer Geburten aussuchen…. Nun – sie haben natürlich auch am gleichen Tag, dem vergangenen Donnerstag geboren! Deshalb heute mit etwas Verspätung 2 Geburtsgeschichten! Hier zunächst

🌸 MATTIA NICO 🌸
Zunächst kann ich dir versichern, dass du kleiner Mann mit deiner Geburt nicht nur ganz tolle Eltern, sondern auch noch eine wundervolle große Schwester bekommen wirst. Die war nämlich bei allen Gesprächen in meiner Praxis immer mit dabei und hat schon ziemlich elegant dein zukünftiges Windelwechseln an meinen Babypuppen geübt ( und deinem Papa das Anziehen dieser Puppen großzügig überlassen ) Bei ihrer Geburt damals musste vieles sehr sehr schnell gehen und vieles, was damals passierte, konnte deine Mama garnicht bewusst wahrnehmen, so dass vor allem dein Papa mir erzählte, wie deine große Schwester geboren wurde. Auch fehlten deiner Mama die ganzen gemeinsamen Momente der ersten Lebensstunden mit deiner Schwester und deshalb war es auch nur all zu verständlich, dass der einzige Wunsch deiner Eltern für deine Geburt war, dieses mal dich ohne Hektik und Angst an deinem Geburtstag empfangen zu können und das deine Mama dich vom ersten Moment an bei sich behalten und genießen darf. Natürlich hätten sie sich auch gut vorstellen können, dich im Gebärsaal in der Badewanne in ihre Arme zu schließen, aber die Sicherheit von dir und deiner Mama gingen vor, so daß wir uns am vergangenen Donnerstag in aller Frühe in der Klinik trafen, ein letztes mal deine Herztöne durch die Bauchdecke hörten, ich mit deinem Papa in den Wettstreit ging, wer schneller deiner Mama die Antithrombosestrümpfe anlegen konnte ( und das war der einzige rasant- hektische Moment der Geburt 😆) und dann fast schon gemütlich elegant in den OP fuhren. Natürlich waren deine Mama und dein Papa aufgeregt , aber als uns dann in der OP- Schleuse ein freundliches – fröhliches Team aus Anästhesist, Lagerungspflegern und Anästhesiepfleger empfingen, konnte da schon ganz viel an Nervosität bei deinen Eltern gemindert werden .
Dein Geborenwerden ging schnell,routiniert, komplikationslos und sofort durftes du zu deiner Mama auf die Brust, eingewickelt in warme Tücher, fest und sicher gehalten von deinem Papa. Deine Augen öffneten sich bereits und es war schön mitzuerleben, wie ihr 3 euren gemeinsamen Moment geniessen konntet. Später im Aufwachraum legte dein Papa dich zum ersten Mal in die Arme deiner Mama, allerdings blieb nicht viel Zeit zum Kuscheln, denn du zeigtest ziemlich deutlich, dass du nebst der Körpernähe zu deiner Mama auch noch die Vorteile ihrer Brust geniessen wolltest und es auch sehr intensiv getan hast. Das Ankleiden deiner ersten Kleidchen war für deinen Papa nicht schwer, auch wenn du kleiner Mann fast zweimal in den Strampler, den deine Mama mitgebracht hatte, hineingepasst hättest…
Lieber 🌸MATTIA NICO 🌸, dein Geburtstuch, welche sicher auch dein Papa mit ausgesucht hatte, war mit einem sehr schnellen Pferdchen auf gelben Hintergrund bestickt… Ich gebe ja immer gerne Prognosen ab, was aus euch kleine Mäusen später einmal so werden könnte : Nun, in deinem Fall hast du mit deinem Geburtstuch und das sowohl dein Papa, dein Geburtshelfer und deine Hebamme ein Faible für schnelle Autos haben, doch schon eine solide Grundlage gelegt bekommen, in einigen Jahren als Formel 1 Pilot den Pokal in die Höhe zu stemmen ( ich mag ja das Nachtrennen in Singapur 😉) und wenn es dann soweit ist ( in Singapur) , bitte an dein Geburtshelferteam denken !!!! Bis dahin aber – sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 MALEA 🌸

21. Februar 2018

Zaubermaus 🌸 MALEA 🌸, mit deiner Geburt gestern haben weder deine Eltern noch ich bereits gerechnet, denn eigentlich solltest du mein erstes Frühlingsbaby dieses Jahr werden und den Monat März in deinem Geburtsdatum haben. Erst 2 Tage vor deiner Geburt haben sich deine Mama und ich mich noch einmal in meiner Praxis getroffen, um die letzten geburtsvorbereitenden Dinge zu besprechen : wann soll deine Mama sich bei mir melden wenn es los geht, wie aktiviert sie meinen Notfallpager, welche Sachen sollte sie zur Geburt mitbringen, wer und wessen nützliche Tipps helfen in den ersten Tagen des Wochenbettes…. Zum Abschluss empfahl ich deiner Mama, die letzten Tage bzw Wochen vor deine Geburt soviele wie möglich ( wohltuende) Dinge nur für sich selbst zu tun, wohl wissend das die ersten Wochen und Monaten nach der Geburt es kaum erlauben werden, eigene Bedürfnisse zu befriedigen. Auch legte ich ihr nahe, mich so früh wie möglich anzurufen, wenn es denn “ losgeht“, schon bei der Geburt deines großen Bruders legte deine Mama ein rasantes Tempo vor und ich wollte auf keinen Fall bei deiner Geburt zu spät im Gebärsaal ankommen. Nun- wie so häufig in der Geburtshilfe, kommt vieles anders als geplant – aus den Tagen und Wochen, die sich deine Mama noch ausruhen und Energie für ihren Geburtsmarathon tanken sollte, wurden nur wenige Stunden…. Als mein Pager los ging, dachte ich erst , eine meiner Wöchnerinnen braucht Hilfe, aber es war deine Mama, die sich nicht sicher war, ob du tatsächlich dich bereits auf den Weg machst, geboren zu werden. Und es war in den frühen Morgenstunden gestern in meiner Praxis dann auch tatsächlich nicht klar, ob dein Geburtsbeginn bereits da war, auch hatte deine Mama die Nacht noch nicht wirklich geschlafen und so fuhren deine Mama und dein Papa noch einmal nach Hause, um in gewohnter Umgebung abzuwarten, ob du dich definitiv entschieden hast, deine Kuschelhöhle zu verlassen. Ich nutzte währenddessen die Zeit, die eine und auch andere meiner Wöchnerinnen zu besuchen und nach meinen Babys zu schauen und gerade, als ich bei der letzten Wöchnerin quasi vor der Haustür vorfuhr, rief deine Mama mich erneut an und dieses mal hörte Frau sehr gut, dass die Wehen nun die Qualität hatten, damit du geboren werden konntest. Und so wendete ich mein Auto und fuhr zügig in Richtung Gebärsaal und ich denke, auch dein Papa lenkte euer Auto nach Aarau mit einem Tempo Nahe an der erlauben Geschwindigkeitsgrenze. Gestern Nachmittag kreisten einige ( viele!!!!☺) Störche über dem Gebärsaal und die Hebammen hatten in allen Gebärsälen alle Hebammenhände voll zu tun, so dass wir uns im kleinen pistaziengrünen Ersatzgebärsaal einquartierten – wobei das Wort einquartieren so nicht stimmt -eigentlich war es nur ein “ ankommen“, denn letztendlich warst du 54 schnelle Minuten später bereits auf der Welt, eingekuschelt in euer Geburtstuch auf der Brust deiner Mama, mit noch ziemlich viel an Käseschmiere in deinem süssen Gesicht versuchtes du schon die Augen zu öffnen und deine Eltern zu bestaunen. Die selbst waren überwältigt, überrascht, überrumpelt, wie schnell alles gegangen war und wie natürlich du geboren wurdest, deine Mama hat alles so intuitiv und wunderbar gemacht, wir Anwesenden waren nur Begleiter, Masseure, Mutzusprecher für eine kurze Zeit … Ich hätte deinen Eltern gerne einige Minuten des „Nichts tun“ gegeben, ihr Wunder zu begreifen, mit dir gemeinsam “ anzukommen“, das Erlebte zu fassen, aber du kleine Dame fordertest ziemlich rasch deine erste Nahrung ein und so hungrig und intensiv wie du bei deiner Mama getrunken hast, fragten wir uns schon, ob nicht dieser Hunger der Grund war, warum du kleine Maus schon früher und so eilig geboren werden wolltest… Kleine bezaubernde
🌸 MALEA 🌸, eigentlich hatte ich deiner Mama und dir eine Wassergeburt prophezeit, nun fehlte uns gestern dafür der Gebärsaal mit Badewanne – und selbst wenn wir ein freies Geburtenzimmer gehabt hätten, bei deinem Turbogeburtstempo hätten wir es wahrscheinlich gar nicht geschafft, die Wanne komplett mit Wasser zu füllen – und so bleibt mir der Wunsch, dass du in den nächsten Tagen und Wochen viele entspannte Bäder mit deinem Papa, deinem grossen Bruder und deiner Mama in eurem Daheim geniessen kannst, lass die Badeente zu Wasser 🙃 und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 ANJA 🌸

4. Februar 2018

Kleine Zaubermaus 🌸 ANJA 🌸, deine gestrige Geburt darf zu Fug und Recht als “ Sonn-Tags-Geburt“ angesehen werden, nicht nur, weil du genau an diesem Wochentag das Licht der Welt erblickt hast und auch noch die Sonne im sonst so nebelverwöhnten Aarau geschienen hat, sondern weil du uns allen, die bei deiner Geburt mit anwesend sein durften, einen wunderschönen Moment geschenkt hast, der eben nicht “ alltäglich“ ist ( und es auch nie werden wird!) Als deine Eltern das erste mal in meiner Praxis waren und mir die Geschichte ihrer ersten erlebten Geburt erzählten, hätte ich vollstes Verständnis gehabt, wenn sie sich für deine Geburt dieses Mal einen Kaiserschnitt gewünscht hätten. Und auch wenn diese Option kurz im Raum stand, letztendlich äußerten deine Eltern den Wunsch, dieses Mal “ einfach“ ohne große Erwartungen in die Geburt zu gehen, weniger zeitintensiv, mit weniger Personalaufwand und vor allem ohne notwendiges Eingreifen in den Geburtsverlauf. Und ich bin so froh und dankbar, konnten und durften wir deine Geburt genau so erleben! Als deine Mama mich gestern kurz nach Mitternacht weckte, das Timing wie bei fast allen anderen meiner Geburten dieses Jahr, nahm ich mir innerlich vor, allen meinen zukünftigen Babys, mit denen ich die kommenden Geburten dieses Jahr noch erleben werde, bei den Schwangerschaftskontrollen den Geburtsbeginn zur Frühstückszeit schmackhaft zu machen, Frau und Hebamme wären dann von Vorteil so ausgeschlafen 😉 😉 😉 Auch deine Mama war sich noch nicht so sicher, ob ihre gefühlten Wehen bereits für deine Geburt ausreichen und so trafen wir uns zunächst in der Praxis, denn für den Fall, dass die Wehen noch nicht erfolgreich wären, wollte deine Mama nämlich wieder nach Hause. Die Untersuchung ging schnell, denn ich konnte deiner überraschten Mama sagen, dass sie bereits die Hälfte ihrer Geburtsstrecke ohne große Mühe geschafft hatte und an ein nach Hause gehen nicht mehr zu denken war und auch in der Klinik angekommen, war es deiner Mama kaum anzusehen, wie anstrengend eigentlich so ein Geburtsmarathon, gespickt mit etlichen Bergpassagen und Höhenmetern, ist. Zwar machte ich ein paar Vorkehrungen, um notfalls deiner Mama mittels Peridualanästhesie helfen zu können, so war es abgemacht für den Fall, dass deine Geburt zu sehr der ersten ähneln würde, aber bereits bei der Blutentnahme waren deine Eltern und ich uns ziemlich sicher , dass es bei den Vorkehrungen bleiben würde, zu gut ging es im Geburtsverlauf voran und so wunderbar atmete deine Mama von Wehenpause zu Wehenpause. Als dein Papa eure “ Energie“ -Snacks aus der Tasche holte, musste ich kurz schmunzeln, denn ich fragte mich, ob es sich inzwischen herumgesprochen hätte, wie mein Hebammenproviant für Geburten aussieht – denn genau das hielt dein Papa in den Händen : M&ms, KinderSchokolade und Gummibärchen 😊… und egal was in dem “ Zaubertrank“ getarnt in einer Eisteeflasche, den dein Papa deiner Mama in den Wehenpausen gab, enthalten war, er tat seine Wirkung und war die letzten Minuten wertvolle Unterstützung, denn auch wenn deine Mama den größten Teil ihrer Geburt so erstaunlich leicht bewältigte, die Stadionrunde ihres Marathons war dennoch kräftezehrend und ich bewundere bei jeder Geburt die unglaubliche Kraft, die Frauen in diesen Augenblicken noch einmal entwickeln können. Du selbst schienst dein Geborenwerden als Sonntagsspaziergang erlebt zu haben, ruhig, rosarot, mit offenen, großen Augen lagst du angekommen in den Armen deiner Eltern, zufrieden und bereits alle Finger deiner einen Hand im Mund saugend, in sicher froher Erwartung, dass da noch etwas besseres auf dich wartet 😊. Als ich einige Stunden später mich von deinen Eltern in ihrem Wöchnerinnenzimmer für die nächsten Tage verabschieden wollte , durfte ich noch deinen nun großen Bruder kennenlernen ( der bereits anmerkte, dass deine Haare noch nicht perfekt von deinen Papa nach der Geburt gewaschen waren 🙃) und deine stolzen Großeltern und es war schön zu sehen, wieviel Erleichterung, Glück und Freude über deine Geburt im Raum schwebte.
Liebe 🌸 ANJA 🌸, danke, durfte ich Teil dieses Glücks und dieser Freude sein, ich persönlich wünsche mir nach solch erlebten Geburten natürlich immer eine “ Fortsetzung“, aber im Moment dürftest du für deine wundervollen Eltern und deine Familie der perfekte erfüllte Glücksaugenblick sein, genießt gemeinsam diese Zeit und sei du von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 ANIC 🌸

22. Januar 2018

Kleine zuckersüße 🌸 ANIC 🌸, deine Eltern haben hoffentlich genauso tief und intensiv den Schlaf zweier vergangener Nächte nachgeholt, so wie ich es die letzten Stunden getan habe. Für deine Geburt haben wir alle viel Energie und vor allem Geduld aufbringen müssen, aber für dieses bezaubernde Ergebnis, nämlich dich wundervolle kleine Maus, und für den Blick in die Gesichter deiner Eltern direkt nach deiner Geburt, glücklich und bereits voller Liebe für dich, hat sich alle Energie gelohnt! Du gabst das Zeichen für deinen Geburtsbeginn bereits in den ersten Minuten des Sonntags, gerade in dem Moment, als ich nach einem langen, arbeitsintensiven Samstag mein Kopfkissen “ zum greifen nah“ hatte 😉, stattdessen aber fuhr ich in die Praxis, um zu sehen, an welchem Punkt deiner Geburt wir standen. Deine Eltern waren etwas überrascht, denn eigentlich haben wir alle dein Ankommen erst in 2 Wochen erwartet, aber dennoch froh, dich nun bald in ihre Arme schließen zu können. Die erste Untersuchung zeigte, dass wir tendenziell alle viel Zeit einplanen und uns in Geduld üben müssten, ich war mir auch in diesen frühen Morgenstunden überhaupt nicht sicher, ob du es kleine Maus schaffen würdest, ein Sonntagskind zu werden. Nun, die restliche Nacht und der nächste Vormittag waren geprägt von Abwarten, Ausruhen so gut es geht und der Kontrolle , ob es dir und deiner Mama gut geht und deine Geburt doch langsam etwas mehr in die Gänge kommen würde, aber du schienst dich in deiner warmen GebärmutterKuschelhöhle viel zu wohl zu fühlen( im Angesicht des nasskalten, stürmischen Wetters da draußen auf der Welt eigentlich auch ein kluger Entscheid!). Am Nachmittag dann entschieden wir uns, die Wehen deiner Mama im Gebärsaal etwas zu unterstützen und während „2 andere Störche“ für 2 andere Babys über dem Gebärsaal kreisten, konnten deine Eltern im Nebenzimmer am Fernseher die Schweizer Skifahrer anfeuern, gleichzeitig zeigte aber die Wehenkurve auf dem Wehenschreiber dennoch an, dass unsere Art der Wehenunterstützung langsam aber sicher erfolgreich sein würde. Deiner Mama ging es aber noch sehr gut und sie ging mit deinem Papa treppauf und treppab, manche Wehen möchten einfach “ erwandert“ werden. Nichtsdestotrotz merkte ich dann aber bei mir, dass ich bereits seit 34 Stunden auf den Beinen war und da nach wie vor deine Geburt noch nicht in Aussicht war, mache ich mir bereits Sorgen, ob deine Geburt die erste in meiner Beleghebammenkarriere wäre, die ich nicht zu Ende betreuen würde und den Hebammenkolleginnen abgeben würde ( und eine große Traurigkeit bereitete sich bereits bei mir aus). Das in dem Moment der betreuende Gynäkologe entschied “ nix da, du gehst jetzt erstmal ein paar Stunden schlafen und ich schaue gemeinsam mit der Diensthebamme zur Patientin “ – wie unendlich dankbar bin ich dafür ( MERCI MERCI MERCI 💝!!!!). Und so weckte mich Magrit (❤️) kurz nach Mitternacht des neuen Tages und berichtete mir, dass deine Mama nun schon mitten unter der Geburt stehe und wir dein Ankommen in den nächsten Stunden erwarten können. Und die nächsten Stunden verbrachten wir dann gemeinsam im Gebärsaal und auch deine Eltern konnten in der Zeit noch etwas Kraft und Energie tanken, dein Papa lernte die “ Bequemlichkeit“ einer Gebärmatte kennen, für ein paar Momente mit Kopfkissen und Decke ausgerüstet… Diese Erholungsmomente waren notwendig, denn deine Mama musste noch einmal alles an Energiereserven aktivieren (und wir alle, dein Papa und dein Geburtshelferteam haben ihr bestes gegeben, sie darin zu unterstützen) und sie hat das so unglaublich beeindruckend gemacht!! Als du dann endlich in den Armen deiner Mama lagst – für uns alle ein wunderschöner Moment und gäbe es eine Tapfer- und Verdienstmedaille für Geburten – deine Mama hätte sie mit höchstem Rang verdient!
Kleine Zaubermaus 🌸 ANIC 🌸 , dein Papa erzählte mir noch wenige Minuten vor deiner Geburt von seinem Engagement in einer Guggenmusiktruppe und da dein Geburtstag nun mit der beginnenden Fasnacht zusammen fällt, kann das eigentlich nur heißen, dass dein Leben von Fröhlichkeit, Musik und Rhythmus geprägt sein wird ( und vergesst das Konfetti nicht!!!😁) . Keine schlechten Aussichten, finde ich – sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 JURI MATTEO 🌸

13. Januar 2018

Gestern durfte ich die Geburt von
🌸 JURI MATTEO 🌸 begleiten und der Wunsch der Eltern von Juri ist es, die zauberhafte Magie seiner Geburtsgeschichte ganz für sich zu behalten💖. Es sei nur so viel geschrieben : wenn alle meine Babys dieses Jahr so wie 🌸JURI MATTEO 🌸 geboren werden, bin ich die glücklichste Hebamme dieser Welt! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LIAN YANNIS 🌸

11. Januar 2018

Ich habe keine Ahnung, was seit Donnerstag in der Weltgeschichte passiert ist, denn meine Aufmerksamkeit hat sich in den vergangenen 3 Tagen ganz auf die Geburten meiner beiden Januarbabys konzentriert und auch wenn mein Energielevel heute etwas im Minusbereich ist, so bin ich doch sehr froh, haben mir die beiden süssen Mäuse 2 tolle Geburten geschenkt und mir zwischen ihrem Ankommen auf diese Welt doch etwas Zeit für energiebringenden Schlaf gegeben… Da war am vergangenen Donnerstag der große Tag für 🌸 LIAN YANNIS 🌸 der sich an meinen großen Wunsch gehalten hat, doch bis zu meinem Ferienende zu warten, um erst dann auf die Welt zu kommen. Noch am Tag vor deiner Geburt, lieber LIAN, hatte ich mit deiner Mama telefoniert, sie war bereits voller Ungeduld und Vorfreude und war sich auch ziemlich sicher, dass du dich schon bald auf den Weg machen würdest und endlich in den Armen deiner Eltern liegen würdest.Und deine Mama hatte Recht behalten, keine 15 Stunden später ( um genau zu sein : 2 Minuten nach „ich wollte eigentlich gerade schlafen gehen -Mitternacht“ ☺️) ging mein Pager los und deine Mama rief mich nach Aarau. Erfahrungsgemäß laufen Geburten , die am Abend beginnen, ohne dass die Mamas ( und alle anderen Beteiligten natürlich auch) noch etwas Schlaf nach einem langen ( Arbeits-)Tag hatten, immer etwas Gefahr, im weiteren Verlauf zu stocken und zu ermüden , denn so einen Hochleistungs-Geburtsmarathon läuft Frau von Vorteil mit einem ausgeruhten Körper. Bei deiner Mama aber war von Müdigkeit keine Spur zu sehen, so konzentriert verarbeitete sie eine Wehe nach der anderen, immer mit einem Lächeln in den Wehenpausen, immer voller Vorfreude auf dich. Das wir dennoch etwas Geduld brauchten ( und dein Papa und ich den einen und auch anderen Coffeinshot ) bis du dann endlich geboren wurdest – nun, ich bin mir absolut sicher, dass deine nicht ganz so winzigen Geburtsmaße damit zu tun hatten, denn du kleiner und doch soo großer und schwerer Mann,hättest eigentlich lieber von einer Frau, die, sagen wir mal, eine Kugelstosserinnen- Figur hat, geboren werden sollen, deine Mama ist ja eher gegenteilig der Typ graziele Elfe 🧚‍♀️😊. Und auch wenn deine Mama mir nach eurer Geburt in einer so lieben SMS Danke sagte und das Resümee zog, dass wir alle ein super Team waren (- da hatte sie natürlich Recht!!😘) letztendlich kann deine Mama sooo stolz auf sich sein ( und dein Papa auf deine Mama!), denn sie hat ihr allerbestes für deine Geburt gegeben & wir als Geburtshelferteam durften sie darin unterstützen. Kleiner zuckersüßer 🌸 LIAN YANNIS 🌸 ich werde dich und deine Eltern nicht nur in den kommenden 8 Wochen weiter beim Ankommen in diese Welt betreuen, sondern werde dein Aufwachsen wohl so lange weiter begleiten dürfen, wie meine Hebammenpraxis existiert, denn du bist nun mein neuer Nachbar in Suhr, ich freue mich auf dich, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🎄🎄 WEIHNACHTEN 2017 🎄🎄

24. Dezember 2017

In den letzten Tagen durfte ich bei meinen Wöchnerinnenbesuchen schon einige wunderschöne Weihnachtsbäume bewundern, riesig große, bezaubernd kleine, bereits geschmückte und solche die wohl erst heute mit bunten, glitzernden Kugeln behangen werden. Eines dürfte aber bei allen Weihnachtsbäumen gleich sein: sie verbreiten Lichterglanz und Freude für wunderbare Menschen mit denen ich dieses Jahr ganz besondere, sehr emotionale Momente gemeinsam erleben durfte : die Geburt ihrer Babys. Und wenn ich heute bei mir daheim die Kerzen unseres Weihnachtsbaumes mit meiner Familie entzünden werde, so werden ich dann auch an 🎄JONAS LEÓN 🎄FABIENNE 🎄ROBIN 🎄DARIO🎄BASTIAN 🎄LUISA MALEA 🎄ARYAN RIO 🎄ALEXANDER MARCO 🎄EVEN LEVI 🎄PINO MATTO LOUIS 🎄RONJA JANA 🎄EMILY AMINA ALICE 🎄TIMO LIO 🎄ANDRIN ELIA🎄LINA MALEA 🎄VALENTINA 🎄YANIS 🎄LUANA 🎄CASSIAN SANTIAGO 🎄LUCA🎄denken, deren
wunderschöne Geburten mein Jahr 2017 mit besonders gemacht haben und natürlich auch an 🎄DARIA 🎄NORAH🎄und ELLA🎄 bei deren Geburten ich leider nicht die Hebamme sein konnte , weil zeitgleich ich bei der Geburt eines anderes Babys dabei war oder in Berlin und von dort die ersten Geburtswehen gecoacht habe 🤗, deren Wochenbettszeit ich dafür aber besonders intensiv genossen habe . Allen diesen “ meinen“ Babys ein wunderschönes allererstes Weihnachtsfest, ob bereits mit wackligen Füßchen die ersten Schritte laufend, krabbelnd oder zaghaft lächelnd, fröhlich Weihnachtsgutzlis zerkrümelnd oder noch friedlich schlummernd in der Wiege liegend, habt glückseelige, bezaubernde Sternenstunden heute und schenkt euren tollen Eltern ein Lächeln für ihrer Gesichter. Ein wundervolles Weihnachten für euch 💖💖💖!


🌸 LUCA 🌸

12. Dezember 2017

Lieber zauberhafter 🌸 LUCA 🌸, du bist mein diesjähriges Dezemberbaby und obwohl ich mir jedes Jahr erneut vornehme, im Dezember auf Storchenlandungsübungen zu verzichten (um Pager- und Einsatzfrei den Weihnachtsmonat genießen zu können) ,schafft es doch immer wieder eines von euch süssen Mäusen, meine Pläne zu durchkreuzen….Deinen großen Bruder Mattia durfte ich vor 2 Jahren hier auf meiner Seite begrüßen, er war der kleine „Sternengucker“ der beim spektakulären roten Vollmond auf die Welt kam. Hatten wir bei ihm noch versucht, mit allen Tricks und Mitteln ihn durch das Becken deiner Mama „wehen“ zu lassen, so wussten wir diesmal, dass du kleiner großer Mann, der du noch schwerer und noch größer als dein Bruder zu werden schienst, es wohl erst recht nicht schaffen würdest, problemlos auf natürlichem Weg geboren zu werden. Gestern nun war dein Geburtstag und anders als bei deinem grossen Bruder, bei dem wir noch mit ziemlich viel Hektik in den OP gefahren sind, konnten wir dieses mal in aller Ruhe und vorrausschauend die Stunde deines Ankommens erleben, denn du bist mit einem geplanten Kaiserschnitt auf die Welt gekommen.NATÜRLICH!!! waren deine Eltern dennoch aufgeregt und NATÜRLICH!!! flossen da Tränen des Glücks und der Freude bei deiner Mama, als du geboren wurdest und dein Papa war ungemein stolz!- Egal nach welcher GeburtsArt und an welchem GeburtsOrt ihr kleinen Menschenkinder euren ersten Atemzug macht, die Liebe eurer Mama und eures Papas zu euch könnte im Moment, an dem wir Hebammen euch zum ersten mal auf die Brust eurer Mama legen, nicht größer sein….( und ich bin es ehrlich gesagt leid, Diskussionen zu folgen, in denen Mutterqualitäten nach der Art wie Frau ihr Kind zur Welt bringt gemessen werden 😐) Eines meiner „Rituale“ nach einem Kaiserschnitt ist es, im “ Aufwachraum“ in dem die Patientin die ersten Stunden nach der OP noch zur Überwachung bleibt, der Mama ihr Kind ungewaschen und unbekleidet, mit der gleichen Bewegung wie ich es auch im Gebärsaal nach einer Spontangeburt mache, ihr Neugeborenes vom Ort zwischen den Beinen der Mama auf ihre Brust, in ihre Arme zu legen und das Baby mit seinem Geburtstuch zuzudecken , diesen “ Moment der Geburt“, der im OP im Unterschied zum Gebärsaal aus Gründen der Sterilität nicht möglich ist, einfach noch einmal zu wiederholen. Bei dir, kleinem LUCA , hat das dieses mal dein Papa gemacht, was mir persönlich sehr gut gefallen hat ( und ich konnte in der Zeit diesen Moment für die “ Ewigkeit“ festhalten 😊) Deiner Mama ging es bereits so gut ( und sie sah so wunderschön aus!), dass sie deinem Papa bereits helfen konnte, dich zu wickeln und dir deine ersten Kleidchen anzuziehen und man merkte, dass da noch ganz viel Wickelroutine von deinem grossen Bruder da ist. Ginge es nach deinem Papa, süsser 🌸 LUCA 🌸 würden deine Eltern so schnell wohl nicht aus dieser Wickelroutine herauskommen, zu seiner eigenen geplanten Fußballmannschaft fehlen ja nun nur noch 9 Teammitglieder – ob deine Mama da wohl mitmacht, ich weiss es nicht 😉, vorerst geniesse DU also so lange wie möglich, der Kleinste zu sein, behütet und beschützt zu werden,in deiner wundervollen Familie anzukommen! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 CASSIAN SANTIAGO 🌸

24. November 2017

Während gestern am “ Black friday“ – Tag Unmengen an Menschen auf der Suche nach „best price“ Aktionen sich in einem Umfeld von Stress und Hektik bewegt haben , haben deine Eltern genau das Gegenteil davon getan : sie durften dich 🌸 CASSIAN SANTIAGO 🌸 in einer ruhigen, entspannten, nach Rosen duftenden Atmosphäre als ihren absoluten Goldschatz und unbezahlbaren Hauptgewinn voller Liebe in ihre Arme nehmen. Bis es gestern soweit war, brauchte es aber viel ( und zwar sehr viel ) Geduld von deiner Mama, denn bereits die vergangenen 3 Wochen hast du immer mal wieder einen Anlauf genommen, um auf die Welt zu kommen und doch war da nie der richtige Zeitpunkt zum endgültig loslegen gewesen. Auch der Vollmond und sogar die ersten Schneeflocken ( sonst sicherer Garant für Geburtsbeginne) liessen mich zwar vorsichtshalber in meiner Praxis und somit in der Nähe des Gebärsaales schlafen, dich aber nicht dazu bewegen, auf die Welt zu kommen. Deine Mama lies bereits ihren WhatsApp – Status in “ Nein, das Baby ist noch nicht da “ aktualisieren – da schienen doch wohl einige Menschen genauso ungeduldig und tendenziell zu oft nachgefragt zu haben, ob sie endlich zu deiner Geburt gratulieren dürfen 😏. Als ich dann deiner Mama sagen musste, dass ich genau zu ihrem Entbindungstermin für 5 Tage aus privaten Gründen nicht für Geburten da sein kann, tat mir das unendlich leid, denn ich war mir sicher, dass du in meiner Abwesenheit auf die Welt kommen würdest und so rechnete ich in den 5 Tagen eigentlich immer mit einer SMS und einem süssen Foto von dir, dass deine Geburt bezeugte, aber nichts davon geschah. Jetzt hast nicht nur du abgewartet, sondern deine Mama hat das Unvorstellbare getan und wirklich bis zu meiner Rückkehr gewartet und ich bin deiner Mama so unendlich dankbar dafür, denn hätte ich deine Geburt verpasst, was für ein wunderschönes Geburtserlebnis wäre da für mich verloren gegangen! Gestern früh nun war dein Moment gekommen, dieses Mal war deiner Mama absolut klar, dass es kein Zurück mehr gab. Die Hebamme, die deine Eltern bis zu meinem Eintreffen im Gebärsaal in Empfang nahm, dachte zwar, dass deine Geburt noch etwas dauern würde, so ruhig und entspannt war deine Mama, aber nach meiner ersten Untersuchung war klar, dass all die vielen Wehen der letzten 3 Wochen nicht umsonst gewesen waren, so gut vorbereitet war deine Mama und so schnell machte sie mit dir zusammen vorwärts. Um deine Mama nicht mit unnötigen Dingen bei ihrer Geburtsarbeit zu belasten, bat ich deinen Papa, die Menüwünsche für das Essen nach eurer Geburt zusammenzustellen, aber deine Mama hatte da immer noch so viel Energie und konnte noch in ihren Wehenpausen mit deinem Papa spassenshalber und lachend diskutieren, ob die Kombination Brombeercreme mit Ingwer passend wäre, oder auch nicht und das nur eine halbe Stunde vor deiner Geburt ☺️… Deine Mama hatte den Wunsch, so natürlich wie nur möglich zu gebären, keine Eingriffe in ihren Geburtsverlauf zu tun, die nicht notwendig wären – und es waren keine Eingriffe notwendig, deine Eltern und du habt das so sensationell gemacht – die Hauptaufgabe von mir und dem Gynäkologen deiner Mama war es nur, dich deiner Mama nach der Geburt auf die Brust zu legen und dich mit eurem Geburtstuch warm zuzudecken – schön konnte sich der Wunsch deiner Mama erfüllen! Lieber 🌸CASSIAN SANTIAGO 🌸 all den vielen Menschen, die ungeduldig deiner Geburt entgegen gefiebert haben sei gesagt : du benötigst keine süssen BabyKleidchen in Größe 50, denn mit knapp 4,5 kg und 57 cm Länge bist du ein süsser kleiner, aber dennoch schon ganz schön grosser und schwerer kleiner Mann! Auf dich wartet eine so wundervolle Familie, deine tollen Eltern, dein nun großer, aber eigentlich immer noch sehr kleiner Bruder, der da gestern schon eifrig Spielsachen in eurem Wöchnerinnenzimmer verteilte, deine Großeltern, – gestern waren da so viele spezielle Momente mit ihnen und dir , voller berührender Liebe, Sorge und Zuversicht für dich und deine Mama, danke habt ihr mich daran teilnehmen lassen! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 LUANA 🌸

14. November 2017

Liebe zuckersüße 🌸 LUANA 🌸 wenn ich die Wahl hätte, wann Geburten für mich als Hebamme beginnen sollten, so wäre dein Timing von gestern ehrlicherweise jenes, welches ich eigentlich ziemlich an letzter Stelle nennen würde, denn genau in dem Augenblick, als ich nach einem langen Arbeitstag meinen Kopf müde im Bett aufs Kopfkissen gelegt hatte,sah ich aus den Augenwinkeln, wie mein Pager erst langsam anfing zu blinken, dann immer schneller und ich wusste, unausweichlich würde er in den nächsten Sekunden von einem leisen Piepsen in einen nicht mehr zu ignorierenden Alarm übergehen. Ein Blick auf das Display sagte mir, dass deine Mama mich suchte und als ich sie zurück rief, war klar, mittels Blasensprung hast du uns angezeigt, dass dein bisheriges Zuhause für dich zu langweilig geworden war und du nun vorhast, die große weite Welt zu erkunden. Nun ist so ein Blasensprung ein sicheres Zeichen für die kommende Geburt, allerdings kann die Zeit bis zum Einsetzen der Geburtswehen auch schon mal einen ganzen lieben langen Tag dauern. Da deine Mama noch nicht groß Wehen verspürte, machte ich mit ihr einen Kontrolltermin in meiner Praxis ab, mit dem Hintergedanken , dass bei einem unauffälligem Befund alle Beteiligten noch etwas energiebringenden Schlaf in ihren eigenen Betten bekommen würden. Während ich aber Richtung Aarau fuhr, rief deine Mama mich an, dass die Wehen jetzt doch schon langsam etwas anfangen und dein Papa deswegen auf keinen Fall mit ihr und dir zu Hause bleiben wollte. Ich musste schmunzeln, denn deine Mama war eigentlich noch die absolute Ruhe selbst, aber dein Papa war sooo nervös, wahrscheinlich weil er von der Geburt deiner grossen Schwester her noch zu genau wusste, dass deine Mama, wenn sie mal mit richtigen Wehen loslegt, es ziemlich eilig hat. Nun, nervöse Väter machen ihre gebärenden Frauen auch nervös und ungeduldig und deshalb war der Entscheid richtig, dass wir uns gleich im Gebärsaal trafen, uns zur Begrüßung alle ersteinmal ordentlich angähnten und dein Papa und ich eine Runde Kaffee organisierten 😁…. In den darauffolgenden kurzen 4 Stunden bis zu deiner Geburt durfte ich erleben, wie deine Mama so ruhig und so sicher durch ihre Geburtswehen ging, wie sie die Pausen nutzte, um entspannt neue Energie für die nächste Wehe zu sammeln und wie sie fast unmerklich die Intensität der Kontraktionen erhöhte, keine Frage, du wolltest geboren werden! Auch dein Papa konnte nun etwas ruhiger werden und versuchte sogar mittels Gebärmatte und Stillkissen eine komfortable Schlafstätte am Boden des Gebärsaales für sich einzurichten, letztendlich wollte er aber doch bei deiner Mama in der Nähe sein und so setzte er sich neben deine Mama, hielt ihre Hand und legte in den Wehenpausen seinen Kopf neben ihren Bauch, um euch zweien nahe zu sein. Als du dann letztendlich geboren wurdest, brauchte deine Mama keine großen Kraftanstrengungen, ganz ganz vorsichtig und sanft veratmete sie die letzten Wehen und gab dir so die Möglichkeit, ganz behutsam und ohne großen Druck auf die Welt zu kommen. Und das sah man dir dann auch an : ohne groß zu schreien lagst du auf der Brust deiner Mama, in dein warmes Geburtstuch gewickelt, schautest sie mit großen Augen an,nukeltest an 3 deiner Finger gleichzeitig, zufrieden und in der Welt angekommen. Deine Eltern kleideten dich später zusammen in wunderschöne ( natürlich rot und rosarote) BabyKleidchen und du sahst ganz bezaubernd darin aus! Für mich ist dieses gemeinsame erste Ankleiden der kleinen Mäuse durch ihre Eltern immer ein schöner und bewegender Anblick. Kleine 🌸 LUANA 🌸, ich weiß, deine Mama hatte noch einen anderen Namen für dich ausgesucht, diesen hier, den ich nun in deiner Geburtsanzeige eingetragen habe, war letztendlich der Wunsch deines Papas ☺️. Und so bleibt mir die Hoffnung, dass ich in ein paar Jahren noch einmal mit deinen Eltern so eine schöne Geburt erleben werde , einen schönen Namen für dein zukünftiges Geschwisterchen existiert jedenfalls bereits. Bis dahin aber geniesse deinen Status als kleinste süße Maus der Familie und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 YANIS 🌸

11. November 2017

Lieber 🌸 YANIS 🌸, über zukünftige Karnevalsvorlieben von dir kann ich nur hypothetische Vermutungen anstellen, mit deinem gestrigen Geburtsdatum, dem 11.11. hast du aber bereits solide Grundvoraussetzungen für ein konfettireiches -fröhliches -guggenmusikschräges Leben geschaffen ( und ich würde mal behaupten, dass deine Herztonkurve gestern um 11 Uhr 11 bei mir in der Praxis ganz besonders euphorisch in die Höhe ging ☺️) Deine Mama rief mich gestern früh an, um mich über deinen Geburtsbeginn zu unterrichten und da ich immer noch die ganz ganz schnelle Valentina (mein letztes Baby), dessen Geburt ich um wenige Minuten verpasst habe, in meinem Hebammenblut hatte, beeilte ich mich dieses mal noch mehr, um in den Aargau zu kommen. Von unterwegs telefonierte ich noch einmal mit deiner Mama, um den Stand der Dinge einzuschätzen und deine Mama war sich dann doch noch nicht so sicher, ob der richtige Zeitpunkt für den Gebärsaal schon gekommen ist. So kam es also, dass wir um 11 Uhr 11 statt im Gebärsaal in meiner Praxis deinen Herzschlägen lauschten und die Wehenkurve betrachteten und es war gut ersichtlich, dass dein Geburtstag zwar definitiv fest stand, der ZeitMoment aber noch etwas Geduld brauchte. So gingen deine Eltern noch einmal nach Hause, um in ihren eigenen 4 Wänden die Entspannung, Geduld und Ruhe zu finden, die das Gebären nun einmal braucht. ( und ich tat, was eine Hebamme in dem Moment erst einmal tut : in Ruhe frühstücken und Kaffee trinken 😁) 4 Stunden und einen Anruf später war der Moment gekommen, das deine Mama das Zeichen für die Fahrt in den Gebärsaal gab und ich glaube, dein Papa war sehr froh, konnte er die Verantwortung für die Betreuung deiner Mama an mich abgeben. Nur – deine Mama hat ihre Sache so toll gemacht, bzw ihr zweieinhalb, du sie und dein Papa ward so ein tolles Trio, dass es uns Geburtshelferteam eigentlich nur als Beistand brauchte, motivierend, beruhigend, Vertrauen gebend. Deine Mama hatte sich so gewünscht, natürlich zu gebären, keine Eingriffe in deinen Geburtsprozess zu machen, wenn sie nicht notwendig sind und ich bin sehr froh, haben wir (bis auf die Tatsache, dass die Badewanne zwar mit Wasser gefüllt war, deine Mama es aber nicht mehr dort hineingeschafft hat und die Wassergeburt somit für dein nächstes Geschwisterchen reserviert ist ☺️) diesen schönen Wunsch umsetzen können. Kleiner, absolut bezaubernder 🌸 YANIS 🌸 so zufrieden, aufmerksam und entspannt wie du in deinen ersten Lebensstunden deinen Eltern ganz viele Glücksmomente geschenkt hast , bekommst du hoffentlich ganz viele genau solcher Momente in deinem Leben wieder zurück, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸VALENTINA 🌸

27. Oktober 2017

Kleine 🌸VALENTINA 🌸, noch gestern Abend hatte ich ein langes Telefongespräch mit deiner Mama. Ich habe mich bei deiner Mama bedankt, dass ihr beide, obwohl bereits mehr als eine Woche über dem Entbindungstermin, immer noch im kugelrunden Zustand miteinander Zeit verbringt und mir damit so noch eine energiebringende Ruhepause nach privat emotionalen Tagen verschafft habt. Nun aber wurde es doch langsam Zeit, das deine große Schwester endlich ihr Geschwisterchen begrüßen konnte und wir alle erfahren sollten, ob da ein Valentin oder eine Valentina unterwegs ist . Verabredet habe ich mich mit deiner Mama spätestens für kommenden Sonntag in der Klinik , um notfalls deinen Geburtsbeginn etwas zu unterstützen, wohl wissend, dass das wahrscheinlich gar nicht nötig sein wird und deine Mama ganz von alleine “ loslegen“ wird, wenn sie weiß, dass der Zeitpunkt gekommen ist. Das du aber bereits wenige Stunden später, nämlich heute früh auf die Welt kommen willst – damit hat nun wirklich niemand gerechnet. ( und ich musste wirklich schmunzeln, als deine Mama mich heute früh per WhatsApp weckte) Und das du das in einem Tempo gemacht hast, welches zwar deinem Papa die Chance gab, deine Mama knapp aber sicher in den Gebärsaal zu begleiten, es für mich aber aus Luzern und seiner morgendlichen Rush Hour kommend nicht mehr gereicht hat – das konnte nun wirklich niemand vorhersehen. So durfte meine Kollegin Regina ( MERCI 💝!) dein Ankommen geniessen und nach Ihren Aussagen haben das deine Mama und du und dein Papa ganz ganz toll gemacht ( ich hatte auch nichts anderes erwartet 😉) ! Und so konnte ich letztendlich nur “ entschleunigt“ euren Gebärsaal betreten und habe mich so sehr über euer friedliches, entspanntes Beisammensein gefreut. Die uns fehlende gemeinsame Zeit wieder einigermaßen wett gemacht haben wir nun im Anschluss: das gemeinsame Wiegen, Messen, Anziehen, das Auffädeln deines Namenskettchens, das “ Malen“ deines Geburtskärtchens ( dieses Mal habe ich mir besonders viel Mühe bei den mir obligaten Blümchen gegeben ☺️) und als für mich besonderen Höhepunkt das erste Zusammentreffen deiner großen Schwester, deren Geburt ich vor 2 Jahren mitbegleiten durfte, und dir – das sind immer ganz bezaubernd und wertvolle Momente, schön durfte ich sie heute bei euch miterleben! Kleine 🌸VALENTINA 🌸deinem Papa habe ich heute zu seinen 3 tollen Weibern gratulieren dürfen, dir wünsche ich mit deiner wundervollen Familie alles Glück dieser Welt, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸LINA MALEA 🌸

17. September 2017

Deine Mama, 🦋LINA MALEA 🦋, hat am vergangenen Wochenende 2 riesige Leistungen vollbracht. Die erste war, deinen offensichtlichen Start in diese Welt noch einmal um ein paar Stunden hinaus zu zögern. Denn dein Papa rief mich am vergangenen Samstag Nachmittag an, um mir deinen Geburtsbeginn mitzuteilen, gerade in dem Moment, als ich auf dem Nachhauseweg von ANDRINs Geburt war. Und meine Verzweiflung war in diesem Augenblick groß, denn ich wusste, nach der letzten schlaflosen Nacht und nachdem ich nun seit 32 Stunden auf den Beinen war, hätte ich nicht mehr die Energie gehabt für eine erneute Geburtsbegleitung. Und auf die Geburt mit deinen Eltern hatte ich mich schon soooo sehr gefreut, denn deine Eltern hatte ich vom ersten Augenblick unseres Kennenlernen fest in mein Herz geschlossen ( ich denke, die, die sie kennen, wissen um die absolute Zauberhaftigkeit dieses Pärchens 😊). In ihrer Schwangerschaft war es jedes mal eine Freude, in meiner Praxis zu erleben, mit wieviel Liebe sie sich auf dein Ankommen vorbereiten, wie sie deiner Geburt,dem TagX, entgegen fieberten, das Aufatmen, als gewisse Risikofaktoren, die einen Kaiserschnitt zur Folge gehabt hätten, ausgeschaltet werden konnten….Und als ich dann am Samstag Nachmittag deiner Mama sagte, dass ich im Moment erst einmal nur noch schlafen müsse, machte sie das einzig richtige! Wie die anderen Tage davor liess sie sich in eurer niegelnagelneuen Badewanne warmes Wasser ein und erreichte so ( und ich denke auch mit ungemein viel mentaler Energie) das die Wehen wieder abschwächten. Daraufhin machte ich mit ihr den „Deal“, dass ich bis Sonntag 3 Uhr morgens meinen Pager ausschalte und schlafen gehen würde und solange Melanie ( 💝!) im Gebärsaal notfalls für mich einspringen würde. Nun, ich hätte nicht geglaubt, dass es funktionieren würde ( und ich weiß auch nicht wirklich , was dein Papa in die Pizza, die er deiner Mama abends noch gebacken hat, nebst viel Liebe hinein getan hat 😉) jedenfalls hat das Abwarten funktioniert und ich war noch nie so glücklich über einen Alarm , als am Sonntag in den frühen Morgenstunden mein Pager mich weckte und deine Mama mir sagte, dass sie immer noch mit kugelrundem Bauch, aber nun auch mit Wehen daheim sei und dem Gefühl, dass es nun definitiv kein zurück mehr gibt . Als wir uns dann in der Klinik trafen, war deine Mama schon fest am arbeiten und ging mit dir gemeinsam von Wehe zu Wehe. Und die nächsten vielen Stunden tatet ihr 2 das mit soviel Energie, Kraft, Zuversicht. Dein Papa gab gemeinsam mit eurem kleinen ( und nun wahrscheinlich deinem) Glücksbringer das Beste, was er an Unterstützung geben konnte und erreichte immer wieder, dass deine wunderschöne Mama wieder die Energie fand, ihn in den Wehenpausen anzulächeln . Nachdem deine Eltern jede einzelne Treppenstufe der Klinik in und auswendig kannten, wahrscheinlich auch jedes kleinste Detail auf den Wegen um die Klinik herum entdeckt hatten und auch die Badewanne einige Zeit half, durch eine Wehe nach der anderen zu gehen, mussten wir aber irgendwann kapitulieren und einsehen, dass du kleine Maus es nicht schaffen würdest, mit deinem Köpfchen durch das Becken deiner Mama zu kommen. Und auch wenn so ein Kapitulieren im ersten Moment für alle Beteiligten frustrierend und für die Eltern schmerzerfüllt ist, so bin ich dennoch immer wieder froh, haben wir die Möglichkeit auf anderem Weg zu gebären , bevor Mutter und Kind total erschöpft sind oder Notfallsituationen eintreten. So bist du kleine süße 🦋 LINA MALEA 🦋, als Sonntagskind geboren worden und einige tolle Menschen waren ( zwar mit grünen Mützen und Mundschutz bekleidet) Zeuge deines Ankommens und freuten sich mit deinen Eltern über so ein wunderschönes kleines Zauberwesen, was da seine ersten Atemzüge in ihrer Anwesenheit tat und zum ersten mal die Augen öffnete… Süsse Maus, die blauen Schmetterlinge 🦋 gehören zu deiner Mama dazu, so wie sie wohl immer auch zu dir gehören werden… ich bin mir sicher, du wirst dafür sorgen, dass ganz vielen Menschen bei dir „Schmetterlinge im Bauch fühlen“ werden, komm behütet und geliebt durch diese deine Welt und sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 ANDRIN ELIA 🌸

16. September 2017

Das vergangene Wochenende war für mich geburtenreich und schlafarm und damit wir alle, die dieses Wochenende gemeinsam verbracht haben zuerst wieder etwas Energie tanken konnten und die kleinen süssen Mäuse in Ruhe bei ihren Geschwistern, Onkeln, Tanten, Großeltern und vor allem bei ihren Mamas und Papas “ ankommen“ durften, erst heute hier mein Willkommen an sie :

🌸ANDRIN ELIA 🌸
Deine Mama ist eine der rücksichtsvollsten Personen, die ich kenne. Selbst wenn SIE(!!!) eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte, ist sie immer zuerst besorgt darum, dass es den um sie herum Anwesenden gut geht. Als ich bei der Geburt von deinem grossen Bruder vor 2 Jahren bereits mit dabei sein durfte, zögerte deine Mama so lange, mich zur Geburt anzurufen, weil sie mich nicht stören wollte, so dass wir letztendlich nur knappe 20 Minuten gemeinsam im Gebärsaal verbrachten, bis dein grosser Bruder auf die Welt kam. Und so musste ich in dieser Schwangerschaft ein ( lachendes) ernstes Wort mit deiner Mama reden, dass sie doch bitte mich weniger schonen und lieber zu früh anrufen solle ( und auch lieber von mir aus Fehlalarme auslösen könne) , sollte ich nur die kleinste Chance bekommen, es rechtzeitig zu ihrer/ deiner Geburt zu schaffen. Denn ich wusste, deine Mama würde auch diese mal den Turbo-Gebärgang einlegen. Insgeheim rechnete ich mir nur Chancen aus, wenn deine Geburt nachts und von Vorteil mit einem Blasensprung statt mit Wehen beginnen würde, damit mir die leeren Straßen eine schnelle Fahrt ermöglichen und die Zeit bis zum Wehenbeginn etwas „Luft“ verschaffte . Als du dich dann am Samstag ganz ganz ganz früh am Morgen auf deinen Geburtsweg machtest , hast du und deine Mama es genau so eingerichtet, so dass wir alle den Gebärsaal schon fast “ tiefenentspannt “ betreten konnten. Dank meiner lieben Hebammenkollegin Melanie, die diesmal bei beiden Geburten ganz viel an Vorbereitung übernahm ( MERCI 💝 du Liebe!) war das Frühstück bereits bestellt und dein Papa prognostizierte deine Geburtszeit so, dass der Kaffee quasi noch warm sein würde, wenn du geboren wirst. ( und er sollte recht behalten!) Deine Mama wäre aber nicht deine Mama, hätte sie nicht erst einmal deinen Papa noch dazu aufgefordert, im Wöchnerinnenzimmer sich etwas Schlaf zu gönnen, bevor es richtig losgehen würde und auch mich wollte sie noch einmal zum Hinlegen überreden, aber die wenigen Minuten, die die Natur deiner Mama noch Ruhe gönnte, wollte ich lieber mit und bei ihr im Gebärsaal verbringen. Und so war es nach weniger als einer Stunde, dass deine Mama sich wieder aus ihrem Bett begab, dein Papa intuitiv in den Gebärsaal zurück kam und wir alle wussten , dass es Zeit war, die Badewanne mit Wasser zu füllen. Deine Mama hatte den Wunsch, dich im Wasser zu gebären und der einzige Wermutstropfen für deinen Papa war, dass nicht genügend Platz in der Wanne für euch 3 war und so wurdest du kurz nach “ Frühstückszeit “ an einem nun sichtbar sonnigen Samstag im Wasser geboren, so ruhig von deiner Mama empfangen, bezaubernd schön wie ihr euch beide ( du unter Wasser) die Hände entgegen strecktet, damit deine Mama dich “ an Land“ zu sich nehmen konnte, dazu die vielen Tränen der Rührung und der Freude deines Papas…. So wunderschöne Momente die wir Anwesenden mit dir und deinen Eltern da teilen durften! Ein paar Stunden später, als deine Mama sich duschte und dein Papa ihr dabei half ( und er so mir zu einige Minuten Zeit mit dir alleine verhalf) habe auch ich dich geniessen können, ich hatte dich auf dem Gebärbett in dein Geburtstuch gewickelt, um von dir ein paar Fotos zu machen und du lagst da winzig klein in diesem großen Bett ( dabei aber dennoch ganz schön schwer 😉), warst absolut wach und zufrieden, schautest mich interessiert an und sahst so entspannt und friedlich aus, angekommen in dieser Welt und bereit für all die vielen Abenteuer, die du mit deinem grossen Bruder und deiner Mama und deinem Papa erleben wirst. Kleiner 💝ANDRIN ELIA 💝 sei von Herzen Willkommen! So schön, durfte ich bei deiner Geburt dabei sein!


🌸 TIMO LIO 🌸

24. August 2017

Süsser kleiner 🌸 TIMO LIO 🌸, 2 Jahre ist es nun her, dass ich hier auf dieser Seite deinen (nun) großen Bruder Noa begrüßt habe. Der hatte uns damals mit einigen Fehlalarmen in Bezug auf seinen Geburtsbeginn auf Trab gehalten🙃. Ganz anders heute bei dir, kleinem Mann. Wir wussten diesmal im voraus, wann du auf die Welt kommen solltest und die Herausforderung für deine Mama war diesmal, auch wirklich solange zu warten, denn du schienst doch schon recht neugierig zu sein auf diese Welt, aber deine Mama konnte dich und ihre Gebärmutter immer wieder beruhigen und so sind wir heute ganz früh am Morgen, so wie es der Plan war, in die Klinik gefahren. ( by the way – das sowohl dein Papa als auch ich vor Aufregung vor dem heute Kommenden weniger Stunden Schlaf fanden als deine Mama – nun, ich werte das einfach mal als gutes Zeichen dafür, wie beruhigt deine Mama diesmal an deine Geburt heran gegangen ist und deswegen alles richtig entschieden hat). Das auch noch die Hebamme, die bei der Geburt deiner nun ganz großen Schwester deine Eltern damals begleitet hatte, euch zunächst im Gebärsaal in Empfang nahm und ihre so ganz eigenen „Begrüßungsrituale“ zelebrierte – irgendwie schloss sich da ein Kreis der 3 Geburten in eurer so wundervollen Familie ( MERCI Margit 💝). Und natürlich ist es auch für mich immer noch ein bisschen entspannter und eigentlich sogar sehr familiär, mit einem Paar erneut zu gebären, die frau schon einmal durch die besondere Zeit von Schwangerschaft,Geburt und Wochenbett begleitet hat und ein Stück Weg in deren Familienzeit mitgegangen ist. Und das deine Mama gleich heißt wie ich – nun – da haben wir Barbaras gleich noch eine viel engere, speziellere Beziehung zu einander ☺️ Ich glaube, deine Eltern waren ein bisschen überrascht, WIE schnell du geboren wurdest, du aber schienst eher schon lange angekommen zu sein, so ruhig und mit einem wachen Blick lagst du bei deiner Mama auf der Brust. Deinem Papa merkte man die Wickelroutine an, die er durch deine Geschwister besitzt und auch die Kleidchen, die deine Mama für dich ausgesucht hatte, passten perfekt ( als ob sie dich wirklich schon in und auswendig kennt). Das die größte Schwierigkeit deiner Geburt das Auffädeln deiner Namenskette war – nun das spricht für die Entspanntheit, die deine Geburt hatte ( und von mir aus können wir dieses Auffädeln in den nächsten Jahren noch ein oder zwei mal üben – falls du zum großen Bruder werden solltest 😉). Nun aber, kleiner 🌸 TIMO LIO 🌸 , sollst du erstmal im Mittelpunkt stehen! Lass dich von deiner wundervollen Familie verwöhnen, gib ihnen ganz viele zauberhafte Momente und schenke deinen tollen Eltern jeden Tag das Lächeln, was du Ihnen heute bereits gegeben hast. Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝 💝


🌸 EMILY AMINA ALICE 🌸

18. August 2017

🌸 EMILY AMINA ALICE 🌸 was für wunderschöne, stolze Namen haben deine Mama und dein Papa für dich , kleines winziges Mädchen ausgesucht ! Bereits deinen ersten Lebenstag hast du heute in den Armen deiner Eltern verbringen können und ich bin mir absolut sicher, ihre Verliebtheit dir gegenüber und ihr strahlendes, glückliches Lächeln sind eher noch intensiver geworden, als es gestern Abend, als ich mich von deinen Eltern in der Klinik verabschiedet habe, bereits schon gewesen ist. Deine Mama habe ich durch ihren Gynäkologen in ihrer Schwangerschaft kennengelernt. Er hat mich während einer Geburt aus dem Gebärsaal geholt, um mich deiner Mama vorzustellen, mit der Bitte, ob wir 2 Frauen uns nicht einmal unterhalten können, er hätte das Gefühl, es würde deiner Mama einfach gut tun. Auf meine leicht abwehrende Reaktion, dass ich bereits schon bis Januar 18 mit Geburten ausgebucht bin und eigentlich niemanden mehr im Sommer annehmen kann, fügte er beiläufig den Satz an, dass bei deiner Mama ein Kaiserschnitt notwendig sein wird und deswegen meine Hilfe eher in der Schwangerschaft wichtig wäre. Nun bin ich ja hebammenfelsenfest der Meinung, dass ein vertrautes Gesicht , bzw vertraute Augen ( mehr ist wegen des Mundschutzes im OP eh nicht zu sehen) vor während und nach der Operation die Eltern in der doch kühlen, sterilen Atmosphäre eines OP – Saales mit vielen unbekannten Personen um den OP – Tisch herum, doch ganz viel Sicherheit und wenigstens etwas Geborgenheit geben kann und das die Anwesenheit der Hebamme deswegen mindestens so wichtig bei dieser Art des geboren werden ist, wie bei einer Geburt im Gebärsaal oder Daheim. Ich bin sehr dankbar, habe ich deine Mama ( und später auch deinen Papa) doch in meine Praxis eingeladen. Hätte ich es nicht gemacht, was für 2 wundervolle Menschen hätte ich verpasst kennenzulernen… Mit deiner Mama habe ich über ihre Gefühle, Zweifel und ihre Ängste in Bezug auf die nun kommende Zeit nach deiner Geburt geredet. Ich habe versucht, ihr die Gewissheit zu geben, dass sie die allerbeste Mama dieser Welt für dich sein wird und ihr meine persönlichen Tipps für das Wochenbett erklärt…. und – es ging auch garnicht anders – jetzt wo ich deine Eltern kannte, wollte ich natürlich auch bei deinem Ankommen auf dieser Welt mit dabei sein! Gestern nun war euer großer Tag und ich hatte das Gefühl, dein Papa war fast nervöser als deine Mama, die so ruhig und entspannt dem Moment deiner Geburt entgegen sah. Wir wussten, dass du nicht die schwerste kleine Maus werden wirst, der Ultraschall errechnete ein GeburtsGewicht von etwas mehr als 2 kg und so war ich doch auch etwas nervös, ob du schwer und kräftig genug zur Welt kommen würdest . Nun, kaum da, hast du kleine Person uns Anwesende durch deinen kräftigen Schrei und deine rosarote Haut zu Erkennen gegeben, dass du durchaus einverstanden mit deinem Geburtstag bist. Als du bei deiner Mama auf der Brust lagst und dein Papa dich und deine Mama hielt, öffnetest du die Augen und schautest intensiv deine Eltern an. Ein Blick auf die Waage mit dir gab ein GeburtsGewicht von 2365g an, das ist zwar sehr leicht, aber doch schwer genug, damit ein gemeinsames Wochenbett von Anfang an möglich ist. Übrigens, 🌸 EMILY AMINA ALICE 🌸 du hast dir nicht nur die beste Mama der Welt für dich ausgesucht, auch die Wahl deines Papas hast du gut gemacht, denn die Kleidchen, die er für dich gekauft hat, sind absolut chic, ich denke, wenn ihr zwei später einmal in den Modemetropolen der Welt shoppen geht, wird er wohl dir, seiner kleinen Prinzessin, jeden Wunsch erfüllen 🙃… Deine Mama war gestern abend sooo glücklich und alle Ängste verflogen, ich wusste es schon vorher, aber seit gestern Abend ist auch sie sich sicher : ihr werdet eine tolle Familienzeit zusammen haben, alles Liebe für euch drei 💝💝


🌸 RONJA JANA 🌸

19. Juli 2017

🌸RONJA JANA 🌸 eine Statistik besagt, dass nur ca 5% aller Babys sich an ihren errechneten Geburtstermin halten & du kleines, absolut bezauberndes wunderschönes Mädchen bist eines dieser pünktlichen kleinen Wesen! ( wären alle Babys mit ihrem Entbindungstermin so genau, was für ein entspanntes, planbares Hebammenleben hätte ich da ☺️) Gestern war dein offizieller Entbindungstermin und gestern in aller Frühe machtest du dich auf den Weg, geboren zu werden. Es wurde ein langer Geburtstag, bis ich dich am Abend dann endlich in die Arme deiner erschöpften, aber so glücklichen Eltern legen konnte. Deine Eltern hatte ich schon in ihrer Schwangerschaft fest in mein Herz geschlossen, ihre Besuche in meiner Praxis waren voller Herzlichkeit und Liebe, kleine Ronja, ich kann dir nur sagen, du hast dir die wundervollsten Eltern ausgesucht, die frau dir wünschen kann! Das dein Papa mir am Morgen, als deine Eltern noch in meiner Praxis zu einer ersten Untersuchung vorbei kamen, frische Eier von euren eigenen Hühnern und Gipfeli zur Begrüßung entgegen streckte – das sind einfach so bezaubernde Gesten, die deine Eltern ausmachen… Deine Mama hatte sich vorgenommen, als Atemtechnik durch ihre Geburtswehen mit Gesang zu kommen und bereits in meiner Praxis konnte ich staunend zuhören, wie deine Eltern sich gemeinsam durch die ersten Wehen sangen und das klappte erstaunlich gut… Auch im Gebärsaal wurde wirklich toll gesungen & dein Papa begleitete deine Mama mit der Gitarre, das war auch für mich ein neue , noch nie so erlebte Art, durch Geburtswehen zu kommen. Nun, irgendwann kam dann aber doch ein Zeitpunkt, an dem deine Mama alle ihre vorhandene Energie bündeln musste und das Singen aufgab. Das du kleine Maus zwar durch deine Eröffnungsphase sehr sehr schnell gegangen bist, dafür aber in der Schlussphase viel Geduld und in meinen Augen übermenschliche Kraft von deiner Mama gefordert hast – ich gebe es zu, auch ich bin an den Rand des Erträglichen gekommen, zusehen zu müssen, wie deine Mama da alleine durch musste ( und sie hat meinen allerallergrößten Respekt dafür!!) Letztendlich aber wurde sie mit dem Schönsten belohnt – mit dir süssen Maus, die dann doch noch ganz ohne Hilfe und Geburtsverletzungen geboren wurde, von Anfang an mit ihren offenen Augen und wachem neugierigen Blick verzauberte und deinen Eltern reichlich Freudentränen vergießen liess – was für ein wunderschöner Abschluss eines langen Tages! Kleine 🌸 RONJA JANA 🌸, ich freue mich, dich und deine Eltern in den nächsten Wochen bei eurer „Familienwerdezeit“ begleiten zu dürfen und natürlich werde ich dann euren glücklichen Hühnern, dank denen ich heute ein besonders frisches Ei zum Frühstück essen werde, einen besonders verliebten Blick zuwerfen 😁, sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 Pino Matto Louis 🌸

19. Juni 2017

🌸 Pino Matto Louis 🌸 eines vorne weg : ich hoffe von Herzen, dass deine Eltern von ihrem ursprünglichen Plan, dich als Einzelkind gross werden zu lassen, es sich in ein oder zwei Jahren doch noch einmal überlegen und dir eine kleine Schwester oder auch einen kleinen Bruder zur Seite stellen ( einen Hund habt ihr ja bereits schon 😊) Einerseits sind Geschwister ja absolut toll und ausserdem – so wie deine Mama heute dich geboren hat, kann frau sich als Hebamme nur wünschen, immer und immer wieder solche Geburten begleiten zu dürfen…( und deine Mama würde ich so gerne noch einmal begleiten!) Nachdem meine letzten 3 Babys ja immer etwas Geduld von allen Beteiligten gefordert hatten, hast du dich heute früh so rasant in diese Welt begeben, wir alle, die um dich herum sein durften, waren überrascht, wie schnell du geboren werden wolltest ( und ich denke, deine Eltern am meisten!). Deine Mama hatte sich mit Hilfe der Hypnobirth – Methode auf ihre Geburt vorbereitet, um so durch ihre Geburtswehen ( oder in diesem Fall ihre Wellen) zu gehen und sie hat das unglaublich beeindruckend gemacht. Das sie gleichzeitig noch das warme Wasser in der Badewanne nutze, war mit Teil ihres Geburtsplanes. Dein Papa lenkte deine Mama zusätzlich von ihren Wehen ab, in dem er sie mit komplizierten Menüvorschlägen für das Mittag – und Abendessen beschäftigte – und deine Mama wollte Mittagessen und zwar als Mutter! Und sie hat das auch geschafft – geboren wurdest du heute vormittag, sanft, ohne Druck, im Wasser – genau so, wie es sich deine Eltern gewünscht haben. Und weil die Zeit vor deiner Geburt so rasch verging, liessen wir uns umso mehr Zeit zum Ankommen und erstem Kennenlernen , nachdem deine Mama dich in ihrer Arme nehmen konnte ( ganz genau so lange, bis das Badewasser zu kalt für euch wurde 😌)
Lieber 🌸 Pino Matto Louis 🌸, danke! – dir und natürlich deinen Eltern, dass ich dieses Geburtserlebnis mit euch gemeinsam erleben durfte, so schön, bist du da! Sei von Herzen Willkommen 💝 💝 💝


🌸 Even Levi 🌸

15. Juni 2017

🌸Even Levi 🌸 mit deinem Ankommen auf dieser Welt heute hast du zwei ganz bezaubernden Menschen, nämlich deinen Eltern , alles Glück dieser Welt beschert ( und zugegebenermaßen auch dein Geburtshilfe – Team hatte heute Dank dir einen wunderschönen Morgen 😊) Vor genau einer Woche sassen deine Eltern noch in meiner Praxis, um die letzten Fragen in Bezug auf deine Geburt und die nun kommenden Wochen zu klären und deine Eltern brachten bereits einige deiner zukünftigen Kleidchen mit, damit wir gemeinsam schauen konnten, welche davon wohl für deinen heutigen großen Tag die “ passendsten“ wären. Das dein Papa heute schon die Gelegenheit hatte, dich zu wickeln und hinter das Geheimnis komplizierter Strampler – Druckknopf – Wickeltechniken zu kommen, daran hätten wir alle 3 nicht geglaubt…Als du gestern Abend die ersten Wehen deiner Geburt ausgelöst hattest, waren deine Mama und ich ehrlicherweise nicht sonderlich begeistert, denn wir beide hatten einen anstrengenden, langen Tag hinter uns und irgendwie war da noch die Hoffnung , dass diese ersten Wehen sich doch nochmal beruhigen und wir alle noch etwas Schlaf finden können. Du aber hattest entschieden, dass es den nächsten Schlaf für uns erst wieder geben wird, wenn du auf die Welt gekommen bist. Und so gab es für deinen Papa und deine Hebamme durch die nun folgende Nacht den einen und anderen wachhaltenden Coffein – Shot und für deine Mama statt Kaffee ganz viele Wehen zu verarbeiten. Deine Mama hat sich durch all die Stunden so tapfer und stark gekämpft, hat alle Möglichkeiten der Wehenverarbeitung ausprobiert und dabei immer noch ein Lächeln in ihren Wehenpausen deinem Papa geschenkt. Das du punktgenau um 8 Uhr morgens geboren wurdest, gestaltet dein Geburtsdatum mit jeder Menge Zahlen aus : der 15.6. 17 8 Uhr – ich prognostiziere dir für deine Zukunft ein Faible für Nummern und Zahlen… Vielleicht wirst du einmal Mathematikprofessor, oder Finanzanalyst oder ersetzt Graf Zahl in der Sesamstraße… 😊 Bis dahin aber wirst du für deine Eltern die absolute Nummer Eins, ihr Erstgeborener und ( für den Moment 🙃) ihr ein und alles sein, kleiner 🌸 Even Levi 🌸, hab du und deine Eltern einen wundervollen Start in euer gemeinsames Leben zu dritt 💝💝💝


🌸 ALEXANDER MARCO 🌸

16. Mai 2017

Kleiner 🌸 ALEXANDER MARCO 🌸, als ich heute morgen durch Sunshine – Meggen nach Hause fuhr, waren genau 24 Stunden vergangenen, seit dem ich von deiner Mama zu deiner Geburt gerufen wurde. Allerdings konnte ich gestern noch sehr entspannt Richtung Aarau fahren, denn die Art deines Geburtsbeginns liess vermuten, dass wir alle, die bei deinem Ankommen in diese Welt dabei sein wollten, etwas Geduld mitbringen mussten. Vor 3 Wochen hattest du schon einmal Anzeichen gegeben, dass du geboren werden möchtest. Damals bin ich um einiges schneller in meine Praxis gedüst 🚀🚀, denn es wäre zu früh gewesen, dich schon auf die Welt kommen zu lassen . Deine Mama hat dich mit allen Hebammentricks und vor allem mit viel Ruhe und Geduld dazu bewegen können, doch noch eine Weile mit ihrem Bauch um dich herum bei ihr zu wohnen. Wir hatten 2 Ziele für euch gesetzt, du solltest ein Mai – Baby werden und wenn möglich die 37. Schwangerschaftswoche erreichen. Das habt ihr zwei beides geschafft und darauf kann deine Mama richtig stolz sein! Gestern nun machtest du dich erneut auf den Weg und diesmal gab es kein zurück mehr. Zwar verlief der Tag noch sehr ruhig und entspannt, deine Eltern überlegten sich sogar noch, den von mir empfohlenden, zum Wehen anregenden Spaziergang, gemeinsam mit dem Pferd deiner Mama zu machen und dein Papa bekochte deine Mama mit Energie liefernder Hühnersuppe, ich konnte derweil den Sonnenschein auf meiner Praxisterasse geniessen. Am Abend dann aber hatten wir endlich die Geburtswehen bei deiner Mama , die es brauchte, damit du geboren werden konntest. Deine Mama hat eine bewundernswerte Arbeit im Gebärsaal geleistet, wir konnten sogar spät in der Nacht deinen Papa für einen kurzen Moment zum Ausruhen in euer Wöchnerinnenzimmer schicken. Der Moment war wirklich nur kurz, denn kaum war dein Papa aus dem Gebärsaal gegangen, legte deine Mama und du ein schnelleres Tempo vor.Dein Papa muss das aber intuitiv gespürt haben, denn er kam nach nur einer halben Stunde bereits wieder zurück, um deine Mama weiter zu unterstützen. Am Abend hatte ich noch spassenshalber dem Gynäkologen deiner Mama prognostiziert, dass ich ihn wohl zur typischen “ Unzeit“ morgens um 3 Uhr in den Gebärsaal rufen werde – nun, du hast die Prognose ( um eine viertel Stunde zu früh) bestätigt. Warum du mit einem mal den “ Turbogang“ eingelegt hast , kann ich nur vermuten, aber als jemand, der schöne Schuhe mag könnte ich es nur zu gut verstehen, wenn du nur schon wegen deinen tollen grünen Bommel- Schuhen, die deine Mama für dich ausgesucht hatte, etwas schneller kommen wolltest.
Kleiner 🌸 ALEXANDER MARCO 🌸, nachdem du von deiner Mama gestillt und von deinem Papa in deine Kleidchen gekleidet wurdest, zaubertest du deinen Eltern mit deinem süssen, herzhaften Gähnen ein erneutes Lächeln in ihre Gesichter und zugegebenermaßen, gähnten wir alle gemeinsam mit dir mit, nach so einem langen Abenteuer aber auch nicht verwunderlich! Erholt euch gut in der Klinik und lasst euch verwöhnen, ich freue mich auf die kommenden Wochen mit euch dreien 💝


🌸 ARYAN RIO 🌸

30. April 2017

🌸 ARYAN RIO 🌸, damit du mir gestern so süß und entspannt in die Kamera winken konntest, mussten deine Eltern und ich uns 2 Tage lang in Geduld und Ausdauer üben, bei diesem wunderschönen Anblick von dir hat sich das für uns alle aber mehr als gelohnt! Als ich Samstag früh aufwachte und den vielen Schnee in meinem Garten sah, dachte ich noch : was für ein Glück – kein Notfallpager in der Nacht! ( Babys kommen gerne zur Welt wenn es schneit ), ich kann endlich in aller Ruhe zu meinem Friseurtermin gehen, (es war bereits der 2. Anlauf dorthin) denn dein Vorgänger- Baby Luisa letzte Woche hatte mich ebenfalls daran gehindert, meinen Haaren etwas Gutes zu tun ( 1001 Dank an meinen Haarengel Gabriela Arnet von Arnet Design für das erneute Verständnis!!!😘). Da schrieb mir aber während dessen deine Mama bereits, dass du die ersten Anzeichen machst, geboren werden zu wollen. Und so fuhr ich also statt zum Friseur in meine Praxis und sah es als absolut motivierendes und positives Zeichen an, während der Autofahrt einen Storch auf einem Feld zu entdecken. Das es dir kleinem Mann richtig gut ging und du definitiv in den nächsten Stunden geboren werden würdest, es aber doch noch nicht ganz so eilig hattest, war nach einer ersten Untersuchung klar. Und so konnte ich deine Eltern noch einmal nach Hause schicken, geduldiges Abwarten ist in gewohnter Umgebung leichter als im Krankenhaus … Deine Eltern nutzen die Zeit, um letzte wunderschöne Fotos von dir mit dem Bauch deiner Mama um dich herum zu machen. Was für tolle Erinnerungen an die und so ein schöner Abschied von den vergangenen 9 Monate(n)! Die Fotos, die dein Papa von deiner Mama in den nun folgenden Abendstunden, in der Nacht und am nächsten Morgen machte, waren genauso wunderschön, hatten allerdings einen anderen Charakter. Sie zeigten, mit wieviel Anstrengung, Kraft, Energie und Liebe eine Frau durch die Stunden der Geburt und ihrer Wehen geht und gehen muss . Und sie zeigten auch die Freudentränen, die deine Mama hatte, als sie dich endlich endlich in ihren Armen halten durfte. Das du entspannt und scheinbar absolut zufrieden deine ersten Lebensstunden bei ihr mit wachem Blick verbringen konntest, ist der Verdienst deiner Mama und darauf kann sie sehr stolz sein! Kleiner 🌸Aryan Rio 🌸, deine Eltern werden fleißig weiter Fotos von dir machen, dass dabei auch 3 tolle „Fellnasen“ auf dem einen und sicher auch anderen Bild zu sehen sein werden, freut mich besonders, nicht von Ungefähr sind bei meinen Wochenbettbesuchen Hundesnacks immer fester Bestandteil meines Hebammenkoffers 😄, sei von Herzen Willkommen 💝💝💝

PS : Ich nehme noch einen 3. Friseur -Anlauf! Liebes noch zu erwartende Mai – Baby! Falls du das hier lesen solltest…. NICHT am 12.5. auf die Welt kommen 😉


🌸 LUISA MALEA 🌸

15. April 2017
🌸 LUISA MALEA 🌸, du bist mein diesjähriges Osterhäschen – und was für ein zauberhaftes dazu! Deine Eltern und ich mußten uns zwar einige ( oder besser : viele, viele, viele 😉) lange Tage in Geduld üben und nach einem Fehlalarm habe ich deine Mama auch schon mal spassenshalber als “ Frau meiner schlaflosen Nächte“ am Telefon begrüßt, aber letztendlich hat sich die Geduld gelohnt, abzuwarten, bis du selbst entscheiden konntest, wann der richtige Moment gekommen ist, um geboren zu werden. Gestern nun war dein grosser Tag und wir alle, die daran beteiligt sein durften , wurden mit einer traumhaft schönen Geburt für das “ geduldig sein“ belohnt… Deine Mama kam noch so entspannt und locker im Gebärsaal an, dabei hatte sie daheim schon viel an Wehenarbeit geleistet und alle Warmwasserreserven des Haushaltes für die Badewanne aufgebraucht …Nun, hier im Gebärsaal gab es noch genug vom warmen Wasserelexier und so nutze sie dieses wunderbare Entspannungsmittel, um in der Badewanne durch ihre und deine Wehen zu kommen. Dein Papa tat alles erdenklich mögliche, um deiner Mama in jeder Wehenpause ein Lächeln in ihr wunderschönes Gesicht zu zaubern und er hat das sehr liebevoll und variantenreich getan. Das er deine Mama während deinem Geburtsmoment in seinen Armen hielt und sie so stütze und ihr Kraft und Energie gab- das sind die wunderschöne Momente, die einen sehr sehr dankbar machen, dass Frau an diesen Augenblicken teilhaben darf. Kleine 🌸 LUISA MALEA 🌸, dein Papa zog dir nach deiner Geburt Kleider an, die bereits deine Mama nach ihrer eigenen Geburt getragen hat und davon warten anscheinend noch einige darauf, dass auch du sie tragen kannst. Ich freue mich sehr darauf, sie ALLE in den nächsten Wochen an dir zu sehen und mit deinen Eltern deine Ankommenszeit gemeinsam zu erleben, sei von Herzen Willkommen 💝

 


🌸 BASTIAN 🌸

16. März 2017

Kleiner 🌸 BASTIAN 🌸, vor 18 Monaten habe ich hier deine ( nun) große Schwester Alexa begrüßen dürfen, eingewickelt in das gleiche (und jetzt euer gemeinsames) Geburtstuch, genauso süss, genauso wach, aber doch um einiges leichter als du. Damals sind deine Eltern wenige Wochen nach der Geburt weit weit weg gezogen und ich dachte, wir werden uns wahrscheinlich nicht mehr wiedersehen, auch wenn die eine und auch andere “ Stillberatung“ wunderbar per Skype gemacht wurde und ich so doch einige Entwicklungsschritte deiner Schwester “ live“ verfolgen konnte. Was für eine riesige Ehre war es dann für mich, als deine Mama mich im letzten Jahr anrief, um deine Geburt anzukündigen und das deine Eltern extra wieder nach Aarau kommen würden, damit du beim gleichen Geburtshilfe – Team auf die Welt kommen konntest! Heute war nun dein grosser Tag und auch wenn deine Mama wieder sichtlich aufgeregt war, letztendlich war dein Geburtstag entspannt, fast schon routiniert, ohne Hektik, mit so vielen liebevollen Menschen um euch herum, die deinen Eltern bei deiner Geburt in verschiedener Art und Weise halfen, sich mit euch freuten, dich gleich nach deiner Geburt begrüßten… Dein Papa trank in den letzten Minuten vor deiner Geburt noch in aller Ruhe einen doppelten Espresso, ( so wollte es die Tradition 😉) das Coffein hielt ihn aber keineswegs davon ab, mit ruhiger Hand dich nach deiner Geburt auf dem Schoss deiner Mama zu wickeln, anzuziehen und vor allem die Perlen deines Namenskettchens aufzufädeln. Deine Mama hielt dich glücklich in ihren Armen, so voller Liebe und so wunderschön sah sie aus !
Und auch wenn nun eine andere Hebammenkollegin die ersten Wochen euch zu Hause mit Rat und Tat zur Seite steht ( der Anfahrtsweg wäre für mich nun definitiv zu weit), so bin ich mir dennoch sicher, der eine und auch andere Skypemoment schenkt mir ein paar wertvolle Augenblicke mit dir kleinem Mann, der süssen Alexa und deinen wundervollen Eltern, sei von Herzen Willkommen geheißen, BASTIAN!💝


🌸 DARIO 🌸

4. März 2017

Kleiner wundervoller 🌸 DARIO 🌸, es ist eigentlich nur konsequent, berichte ich von deiner Geburt hier mit 2 Tagen Verspätung. Deine Eltern und ich warteten schon seit 3 Wochen jeden Tag ( und ich besonders jede Nacht) darauf, dass du geboren werden möchtest ( und für alle meine Freunde, die die letzten 3 Wochen mitgefiebert und Termine und Dates mit mir immer mit einem “ vielleicht komme ich oder auch nicht “ verbinden mussten – ja, DIESES Baby ist nun endlich da 😉). Deine Mama durfte ich bereits vor 2,5 Jahren bei der Geburt deines (nun großen) Bruders im Gebärsaal begleiten und diese Geburt blieb mir so tief in Erinnerung, denn deine Mama hatte die sensationelle Fähigkeit mit Hilfe von Hypnobirth eine traumhafte Geburt zu gestalten , schnell und für deinen Papa und mich als Außenstehende so entspannt wirkend- als ob Geburtswehen wirklich rosarote Wellen wären, was sie meiner Erfahrung nach äußerst selten sind. Und als deine Eltern in nun dieser Schwangerschaft bei mir in sprichwörtlich froher Erwartung in der Praxis sassen, gab es eigentlich nur ein winzig kleines Problem : wie können wir die erste Geburt noch einmal “ toppen“ und deine Mama äußerte den Wunsch, diesmal eine Wassergeburt erleben zu wollen. Eigentlich bin ich bei solch konkreten Wünschen sehr vorsichtig, denn in der Regel verlaufen Geburten immer anders als erwartet und um Enttäuschungen zu vermeiden, rate ich von fixen Geburtsvorstellungen ab. Bei deiner Mama aber wusste ich, wenn alle äußeren Bedingungen stimmen, wird sie ihre Geburt so gestalten können, wie sie es sich vorgestellt hatte. Das wir deinen Geburtsbeginn etwas “ anstupsen“ mussten, war nur der einzige “ Eingriff“ in deinen natürlichen Geburtsprozess, kaum kamen die Wehen wusste deine Mama in jeder Phase der Geburt , was sie wollte und wie wir ihr helfen konnten. Der Rest ist schnell erzählt : deine Geburt ließ uns alle Beteiligten staunen, so unvorstellbar stark ging deine Mama von Wehe zu Wehe, so wunderschön sah sie als Gebärende aus und so eine traumhafte Geburt schenke sie dir, ihr und uns Anwesenden! Eigentlich unnütz zu erwähnen, dass du NATÜRLICH im Wasser auf die Welt kamst – die Sekunden, die ich euch Babys nach der Geburt in der Regel noch unter Wasser lasse, damit ihr und eure Eltern euch ansehen könnt…- so unbezahlbar schön für uns alle!
Kleiner Dario – alle wunderbaren Wünsche für dich, deinen Bruder und deine wundervollen Eltern, so schön, wird auch diese deine Geburt tief in meinen Erinnerung bleiben 💝
Und wärend Dario geboren wurde kam fast zeitgleich im Gebärsaal nebenan die kleine
🌸ELLA 🌸 auf die Welt, eines meiner März -Babys was es so eilig hatte, geboren zu werden, dass es für mich nur reichte, ihre Eltern im Gebärsaal zur Begrüßung zu umarmen und so froh war, dass meine Kollegin Chantal sie bei der Geburt ihrer ersten Tochter liebevoll begleitete ( MERCI du Liebe 🌸! ) Spät in der Nacht habe ich dann dich, Ella und deine glückliche Mama, die natürlich nicht schlafen konnte, nach so einem aufregenden Tag, noch besucht und soviel Glück und Liebe im Gesicht deiner Mama gesehen! Ich freue mich jetzt, die uns fehlende gemeinsame Zeit in den nächsten 8 Wochen im Wochenbett mit euch nachzuholen! Herzlich Willkommen auch dir kleines Mädchen, 💝💝💝


🌸Robin🌸

24. Februar 2017

Kleiner 💝ROBIN 💝 du hast heute in den frühen Morgenstunden ganz wundervollen Menschen Freude und Glück mit deiner so wunderschönen Geburt gebracht. Als du gestern Abend den Startschuss für deinen Geburtstag auslöstest , kam ich gerade aus meiner Woche im Aargau zu Hause in Meggen an, in froher Erwartung eines verlängerten Wochenendes. Das Wochenende musste warten und mein diesjähriger Beitrag zur Luzerner Fasnacht bestand lediglich darin, gestern wenigstens 1x durch Fasnachtsluzern Richtung Aarau mit dem Auto zu fahren und die tollen Kostüme im Vorbeifahren zu begutachten und gedanklich 3 Konfetti in die Luft zu werfen.
Deine Eltern habe ich nach der ersten Untersuchung in meiner Praxis noch einmal in ihr Zuhause geschickt, in der Hoffnung, dass alle, wirklich alle Beteiligten noch die eine oder andere Stunde energiebringenden Schlaf bekommen. Aber du kleiner Mann hattest da ganz andere Pläne, kaum waren deine Eltern daheim, mussten auch sie schon wieder umkehren, denn du hattest mit einem Mal entschieden : keine Nachtruhe für euch – ich möchte auf die Welt! Als im Sternzeichen geborener Fisch gab es eigentlich nur einen Geburtsort, an dem du auf die Welt kommen solltest und auch deine Mama hatte sich eine Wassergeburt gut vorstellen können und so durften wir Anwesenden heute Nacht am Badewannenrand stehend staunend Zeuge deines Ankommens werden, deine Augen öffneten sich bereits unter Wasser und schauten deine Mama intensiv an, bevor wir dich zu ihr in die Arme legten…Das sind so wunderschöne magische Momente, danke das ich da mit teilhaben darf! Kleiner Robin, du hast dir so bezaubernde Eltern ausgesucht, habt ein wundervolles Aufwachsen miteinander, Willkommen kleiner Mann 💝💝💝
( und ein riesiges Dankeschön an meine Kollegin Gina für die “ Rundumbetreuung“ die du für mich während der Geburt getan hast 😘)


🌸FABIENNE 🌸

10. Januar 2017

Kleine 🌸FABIENNE 🌸 du winzig kleines Wesen hast es in den letzten 24 Stunden geschafft, den Terminkalender von vielen Frauen ( und besonders meinen) ordentlich durcheinander zu bringen ( wahrscheinlich wirst du in deinem späteren Leben mal ein prima Partycrasher 😉) . Erst gestern nachmittag rief deine Mama bei mir an, um mir mitzuteilen, das dein Geburtstag bereits auf Ende Januar statt wie vorgesehen im Februar geplant werden muss, an einem Tag, an dem sich bereits 4 neue 2017-Babys mit ihren Mamas um sich herum in meiner Praxis einen Termin für ein Kennenlerngespräch geholt haben. Nun, es gab gestern ein fleißiges hin- und her-Telefonieren und Planen, aber letztendlich hatte jede meiner Frauen einen neuen Praxistermin und ich wiederum einen Tag freigeschaufelt, damit ich mich nur um dich und deine Eltern kümmern kann. Heute früh nun rief deine Mama erneut bei mir an, um mir zu sagen dass du dich bereits auf den Weg gemacht hast , diesen intensiven Schnee – und Wintertag live und außerhalb deiner warmen Gebärmutterhöhle erleben zu wollen. Dank meiner lieben Hebammenkollegin Claudia ( MERCI 💝 💝 💝 💝!!!) die deine Eltern bereits in der Klinik in Empfang nahm und schon jede Menge für deine Geburt vorbereitete, konnte ich über verschneite Autobahnen von Meggen Richtung Aarau um einiges entspannter schlittern und dabei alle Wöchnerinnen, die ich eigentlich heute besucht hätte, um einen neuen Termin bitten ( auch hier – Danke euch Weibern für das Verständnis!)
Deine Mama war die ganze Zeit die Ruhe selbst, so entspannt hatte ich sie schon in ihrer ganzen Schwangerschaft kennen und schätzen gelernt. Dein Papa war um einiges nervöser, zu plötzlich kam für ihn deine Geburt. Als du uns dann aber mit einem kräftigen Schrei, schon rosarot und mit offenen Augen begrüßt hast und ich dich, kleines Mädchen, ihm in seine Arme legen konnte , war da nur noch ganz großer Papastolz spürbar!
Selbst das Anziehen deiner ersten Kleidchen ( was zugegebenermaßen bei deine Winzigkeit nicht ganz so einfach war) hat er mit Bravour gemeistert.
Und während für viele Leute der heutige 10. Januar ein schneereicher, kalter Wintertag war, wird in den Erinnerungen deiner Mama und deines Papa dieser Tag immer einer der wärmsten und liebevollsten Tage in ihrem LEBEN sein, schön bist du da, 🌸FABIENNE 🌸!


🌸 Jonas León 🌸

2. Januar 2017

Mit 2 Tagen Verspätung schaffe ich es heute, mein erstes 2017 – Baby zu begrüßen! Während die meisten Menschen am 2. Januar eher entspannt und ruhig die vergangenen Feiertage hinter sich lassen, war für deine Eltern, kleiner 🌸 Jonas León 🌸 dieser 2. Januar ein Tag voller Emotionen, aufregender Momente und liebevoller Augenblicke! Deiner Mama war es sehr wichtig, das dein Ankommen nicht vor deinem Entbindungstermin geplant wird und ich war gespannt, ob du es überhaupt bis ins neue Jahr im Bauch deiner Mama aushalten würdest, aber das hatten mir deine Eltern sehr sicher prognostiziert. Und so konnte ich meine Ferien für wenige Stunden unterbrechen, um gemeinsam mit deinen Eltern und einem tollen Op- Team bei deiner Ankunft in dieser Welt mit dabei zu sein. Und es war letztendlich ein sehr entspanntes Ankommen, zufrieden und mit offenen Augen lagst du die ersten Minuten und Stunden abwechselnd bei deiner Mama oder deinem Papa im Arm und mit so viel Liebe umgeben, man hatte das Gefühl, du genießt jeden Augenblick, deine Eltern haben es mit Sicherheit getan! Kleiner Jonas,sei von Herzen Willkommen geheißen und hab eine liebevolle Kindheit mit deiner Familie, deiner großen Schwester Anna und deinen wunderbare Eltern!
Und ich möchte hier auch noch meine beiden andere Januar- Babys begrüßen, die in meiner Ferienzeit geboren wurden : 🌸 JULIAN 🌸, du wolltest bereits noch in den letzten Tagen des alten Jahres auf die Welt kommen und hast das sehr rasant gemacht und
🌸 DARIA 🌸! Du kleines Mädchen kamst nur wenige Minuten nach Jonas auf die Welt & wenn ich zwar nicht bei euren Geburten dabei war, so habe ich euch doch schon in der Klinik kennen lernen dürfen und freue mich auf die nächsten Wochen mit euch und euren Eltern in eurem Daheim im Wochenbett 💝


🌸 Sven 🌸

18. Dezember 2016

Kleiner bezaubernder 💝SVEN 💝 , du hast dir den Weihnachtsmonat für deinen Geburtstag ausgesucht und wirst nur schon aus diesem Grund so einigen Menschen dieses Weihnachtsfest besonders festlich und herzerwärmend ermöglichen! Allen voran natürlich deinen Eltern, die nach einer langen langen Reise mit deiner Geburt am vergangenen Sonntag nun endlich am Ziel all ihrer Wünsche angekommen sind und mit dir das schönste und größte ( nun gut – nicht unbedingt das schwerste 😉) Geschenk erhalten haben, was man ihnen wünschen konnte! Als deine Mama in der ersten Hälfte dieses Jahres bei mir anrief, um deine Geburt für den Weihnachtsmonat anzukündigen, musste ich ihr zuerst die enttäuschende Nachricht mitteilen, dass ich eigentlich in jedem Dezember gar keine Geburten übernehme, damit ich piquettfrei mich selbst um den einen und anderen Geburtstag in meiner Familie kümmern und auf Reisen gehen kann. Deine Mama war sooo enttäuscht von dieser Tatsache , so das ich wenigstens bis 2 Tage vor meinem Geburtstag für sie und dich meinen Pager anliess, in der Hoffnung, dass du kleiner Mann pünktlich oder sogar vor deinem Entbindungstermin auf die Welt kommen möchtest… Nun, ihr Mäuse macht in der Regel dennoch was ihr möchtet und kümmert euch nicht um Zeitpläne und du hast dich bei deiner Mama um dich herum so wohl gefühlt, dass deine Mama und ich am letzten Tag vor meinen Ferien in meiner Praxis ein langes “ Abschieds Gespräch“ geführt haben, mit den letzten Tipps und Ratschlägen von mir für deine Eltern ( inklusive einem „Atemkursus to go“ ☺️), wohl wissend, dass wir uns erst wieder im Wochenbett wiedersehen werden. Bei deiner Geburt war ich dank WhatsApp immer up to date und konnte mich dann mit deiner Mama und deinem Papa mitfreuen, als endlich dein erstes Foto von dir im roten Tuch mit deinen strahlenden Eltern ankam! Deine Mama war traurig, dass du wohl nicht hier in meiner Babygalerie begrüßt werden würdest , hat sie doch von Anfang an alle Babys hier mitgelesen, aber für mich gibt es da gar keinen Grund es nicht zu tun, so häufig wie ich bereits mit dir mit meinen Händen oder mit meinem Herzton – Schallkopf Kontakt hatte, kleiner SVEN, wir kennen uns schon lange und natürlich bist du auch eines meiner Babys ! So sei also 💝HERZLICH WILLKOMMEN 💝 und beschere deinen Eltern ein ganz besonderes Weihnachten, genau wie ich das all meinen anderen Babys vom 2016 und ihren wunderbaren Eltern wünsche! 🎄YARI 🎄 NELE 🎄 LINA 🎄 ELIN 🎄 JOSHUA 🎄 ALEYLA 🎄 IAN 🎄ROMINA 🎄MATTIA 🎄 MARA 🎄JULIA 🎄VINCENT 🎄LÉONIE 🎄ALEKSA 🎄BEN 🎄MOANA 🎄JENNA 🎄SIENNA 🎄ELLIE 🎄EMILIE 🎄LINUS🎄LEVINIA 🎄Lino🎄Niklas 🎄Joséphine 🎄 und 🎄SVEN : die einen von euch dürften bereits dafür sorgen, dass die Weihnachtsbaumkugeln im unteren Bereich des Baumes bruchsicher sind, die anderen werden sich einfach nur am Lichterglanz erfreuen. Ich wünsche euch und euren Eltern glitzernde Momente an eurem ersten gemeinsamen Weihnachtsfest, es ist schön, seid ihr ein wundervoller Teil meines persönlichen 2016 geworden!💝


🌸JOSEPHINE VIKTORIA🌸

10. November 2016

Es dauerte gestern, Donnerstag, eine lange Nacht, einen sehr langen Tag und dann noch einmal einen langen Abend, bis deine Eltern, kleines bezauberndes Mädchen, in ihrem Wöchnerinnenzimmer dein Ankommen auf dieser Welt erschöpft aber entspannt und glücklich realisieren konnten. Nun, manchmal braucht ihr Mäuse einfach etwas mehr Geduld und Zeit und euer so ganz eigenes Tempo auf eurem Geburtsweg, gut wenn alle Beteiligten bei einer Geburt diese Geduld aufbringen können. Dein Papa verriet schon relativ früh, auf wen wir uns freuen können und vor allem, welchen wunderschönen Name du von deinen Eltern bekommen wirst! Aus eigener Erfahrung kann ich nur bestätigen, dass Menschen, die mit dem Namen 🌸JOSEPHINE VIKTORIA 🌸 auf die Welt kommen, zu ganz wundervollen, tollen Frauen heranwachsen! Während der vielen Stunden im Gebärsaal , bei denen dein Papa mit ganz viel Liebe für deine Mama und dich sorgte, mache er immer wieder Fotos vom Himmel über deinem Geburtsort ( und ich bin natürlich sehr gespannt, was mit den vielen Aufnahmen passiert ☺️) und da war gestern so ziemlich jede erdenkliche Wettersituation mit dabei… Deine Mama hatte nicht die Musse, sich um Wetterkapriolen zu kümmern, sie brauchte all ihre Energie, um für dich und mit dir gemeinsam Wehe um Wehe zu verarbeiten und sie hat das mit einer bewundernswerten Ausdauer gemacht und für dich unglaubliche Kräfte entwickelt. Ihr Lächeln,als wir dich endlich in ihre Arme legen durften, war einfach nur wunderschön!
Deine Eltern, Josephine, sind schon von berufswegen Genussmenschen, ich wünsche ihnen nun Unmengen an genussvollen Momenten mit dir und für euch in eurem gemeinsame Leben , sei von Herzen willkommen 💝💝💝!


🌸NIKLAS🌸

2. November 2016

Wenn ich meine zukünftigen Patientinnen zum “ Kennenlerngespräch“ in meine Praxis einlade, geht es mir primär darum, zu sehen, ob die Chemie zwischen uns beiden stimmt. Bei deiner Mama, kleiner bezaubernder 🌸NIKLAS 🌸, fühlte ich schon vom allerersten Augenblick, dass wir ganz wunderbar zusammen passen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich auch von Anfang an gewusst , wie deine Geburt verlaufen wird, bei manchen Frauen spürt Frau einfach, dass sie eigentlich zum gebären “ geboren“ sind ☺️…Dein Papa wollte bei deiner Geburt deiner Mama so viel wie nur möglich helfen und so habe ich ihm die Aufgabe gegeben, deiner Mama in jeder Wehenpause ein Lächeln in ihr Gesicht zu zaubern und er hat das mit viel Einfallsreichtum getan! Deine Mama hat in den Stunden bis zu deiner Geburt das warme Wasser als Möglichkeit genutzt, um gut durch die Wehen zu kommen und sie hat das ganz wundervoll gemacht! Und so konntest du kleiner Mann uns allen mit deiner schönen Geburt im Wasser einen weiteren magischen Moment schenken und deine Eltern an einen Punkt des Universums versetzen, in dem weder Zeit noch Raum wichtig ist und der nur Platz für ganz viel Liebe und Glück für dich bereit hält. Willkommen kleiner Mann in deiner wundervollen Familie 💝


🌸LINO HENDRIK 🌸

22. Oktober 2016

Lieber 🌸LINO HENDRIK 🌸, dein Geburtshilfeteam hat dich mit deiner Mama um dich herum in den letzten Tagen und Wochen mehrere Male gebeten, an gewissen Tagen noch nicht zur Welt zu kommen, sei es, weil ein Konzertbesuch im KKL anstand, die Tickets für einen Kinofilm bereits gekauft waren, oder eine Woche Urlaub auf der Insel geplant war – und sowieso, am liebsten wäre uns ja immer so ein traumhaftes Sonntagskind, einfach, damit alle anderen Termine mit Patientinnen nicht verschoben werden müssen…Nun, du hast dich immer mit unseren vielen Dates arrangiert, so dass es eigentlich gar keine Rolle spielte, dass aus dem gewünschten Sonntagskind nun einfach ein traumhaftes Sonnentag – Samstagskind geworden ist! Zugegebenermaßen war ich gestern abend nicht sehr euphorisch, als deine Mama, kaum war ich nach einer sehr anstrengenden Arbeitswoche in Suhr wieder daheim in Meggen , mir am Telefon deine ersten Geburtswehen beschrieb… und als ich dann wirklich sehr sehr müde auf der Autobahn wieder zurück in den Aargau fuhr, hielt ich gedanklich “ Zwiesprache“ mit dir, um dir klar zu machen, dass es eigentlich nicht so optimal ist, zu einer Zeit sich auf die Welt begeben zu wollen , wenn alle Beteiligten eher in den Schlafmodus gehen möchten, statt einen Geburts – Marathon zu rennen, das galt natürlich besonders für deine Mama! Und auch da hast du uns den Gefallen getan und uns allen noch einmal die Möglichkeit geben, etwas Energie zu tanken, bevor es heute früh nun endgültig in den Gebärsaal ging! Deine Mama hatte den Wunsch so natürlich wie nur möglich deine Geburt selbstbestimmt zu erleben und das hat sie auch ganz wundervoll getan. Die Stimmung im Gebärsaal war so entspannt und friedlich ( und zum Teil haben wir so fröhlich – lustige Gespräche zwischen den einzelnen Wehen führen können ) kein Wunder konnte dein Papa sogar einen kurzen,intensiven Power- Nap halten… Erst als die Klaviermusik, die deine Mama für deine Geburt ausgesucht hatte, ihr ( und ich gebe jetzt mal nicht ihren Orginalton wieder 😉) ziemlich auf die Nerven ging, merkte man, dass auch deine Mama mit ganz kraftvollen Wehen durch eure Geburt ging, aber sie hat das so toll gemacht, für uns Anwesenden war das pure Energie! Bereits heute Abend standen nicht nur deine Eltern, auch deine große Schwester, deine Großeltern, Tante und Onkel staunend an deinem Bettchen und als ich deine ganze Familie beim Nachhausefahren auf dem Parkplatz wieder getroffen habe, war da ganz viel Glück und Lächeln in ihren Gesichtern und ich konnte ihnen beim Vorbeifahren nur den Tipp geben, dein Ankommen heute mit einem besonders guten Tropfen zu feiern und hoffe, sie werden es auch getan haben! Zum Wohl, LINO! Auf dich und deine wundervollen Eltern 💝🍾💝


🌸LEVINIA SOPHIA🌸

14. Oktober 2016

Heute früh bin ich sehr entspannt Richtung Gebärsaal losgefahren ( ich konnte sogar beim Bäcker einen Zwischenstopp machen und meinen Hebammen etwas für ihren Frühstückstisch mitbringen), denn deine Geburt, kleines süsses Mädchen, war geplant. Natürlich waren deine Eltern trotzdem nervös, aber egal wer heute alles um dich, deine Mama und deinen Papa herum war und euch bei eurem großen Tag begleitete, alle konnten mit Gelassenheit und Ruhe deinen Geburtstag miterleben und alle haben sich über dich und deine Zufriedenheit, die du nach der Geburt ausgestrahlt hast, gefreut! Dein Papa, so konnte ich feststellen, ist noch sehr routiniert, was das Wickeln und Anziehen eines Babys anbelangt, kein Wunder, dein grosser Bruder ist ja in Wirklichkeit noch nicht ganz so groß, da wartet ein prima Spielkamerad auf dich und ihr werdet wohl gemeinsam durch viele Erlebnisse und Abenteuer gehen… Deine Mama hat in den letzten Monaten sehr sehr viel getan, damit du heute in ihren Armen liegen konntest. Mit wieviel Liebe konnte sie nun endlich deine Kleidchen, die du nach der Geburt angezogen bekommen hast, zu Hause auswählen und deine ersten Kuscheltiere für dich heute in dein Bettchen plazieren. Möge diese Liebe, diese Ruhe und Zufriedenheit des heutigen Tages in eurem Familienleben weiterhin viel Platz einnehmen, sei liebevoll Willkommen 🌸LEVINIA SOPHIA🌸


🌸LINUS OLIVER🌸

7. Oktober 2016

Nach so vielen Mädchen im September wurde es nun langsam Zeit, dass auch die Männerwelt wieder Verstärkung erhält und zwar eine ganz, ganz süße Verstärkung!!! Du, 🌸LINUS OLIVER 🌸hast dich heute früh absolut pünktlich an deinem errechneten Geburtstermin auf deinen Geburtsweg begeben ( wäre das immer so – was für ein entspanntes und planbares Hebammenleben könnte ich dann führen 😉) . Deine Mama hatte in den letzten Tagen immer wieder mal das Gefühl, du möchtest bereits auf diese Welt kommen, badete zu Hause fleißig, um dann doch enttäuschend festzustellen, dass das warme Wasser zwar gut tat, die Wehen aber noch nicht zum Gebären ausreichten. Heute nun aber war das Wasser euer beider Element und die Wehen waren mehr als effektiv – deine Mama und du habt euch beide eine traumhafte und sehr schnelle Wassergeburt ermöglicht, wir Anwesenden rundherum konnten einfach nur staunen und uns glücklich schätzen, bei so einer wunderschönen Geburt dabei sein zu dürfen!
Deine Mama sagte mir heute früh am Telefon, dass heute der “ Tag des Lächelns“ sei, nun, LINUS, du hast heute definitiv schon bei vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, deine Eltern, deine Großeltern, dein Onkel und natürlich dein Geburtshilfeteam sind absolut begeistert von dir! Ich wünsche dir für dein Leben viele Momente, in denen du Menschen weiterhin zum Lächeln bringen wirst und sie somit glücklich machst, so wie du es heute ganz einfach geschafft hast 💝


🌸Emilie Helena🌸

25. September 2016

💝Emilie Helena💝, ein Sonntagskind, eine Süsse und eine ganz ganz schnelle Maus! Nachdem ich gestern gerade mit dem Eintrag für die Zaubermaus Ellie auf dieser Seite hier fertig war ( und mich bei dir -noch unbekannterweise -bedankt habe, dass du mich eine Nacht zur Erholung schlafen gelassen hast) riefen deine Eltern bei mir an, denn du wolltest ihr sehnsüchtiges Warten auf dich beenden. Noch am Freitag musste ich deiner Mama Mut und Geduld in meiner Praxis zusprechen ( deine Wehenkurve war vernichtend ruhig) , wohl wissend, dass geduldig sein nach über 40 Wochen Schwangerschaft nicht unbedingt die Stärke einer werdenden Mama ist…Aber auch hier hat sich das Warten auf den Moment, an dem DU entschieden hast, auf die Welt zu kommen, gelohnt, denn die Schnelligkeit mit der deine Mama durch deine Geburt gegangen ist, ist für eine Geburt des ersten Kindes eher ungewöhnlich. Die Geburtsbadewanne war zwar mit Wasser gefüllt, aber hinein geschafft haben wir es nicht mehr…( ich habe aber deinem Papa angebotenen, nach der Geburt mit dir eine Runde schwimmen zu gehen, aber du warst so perfekt und wunderschön, da hat es kein Bad mehr für dich gebraucht 😉)
Kleine bezaubernde Emilie, es war einfach nur schön, deine Eltern an diesem so speziellen Tag begleiten zu dürfen, ihre Freude, ihr Glück und ihre Liebe für dich zu spüren. An diesen wunderschönen Momenten teilhaben zu dürfen ist ein Privileg und gleichzeitig die Bestätigung, den wohl schönsten Beruf gewählt zu haben… 


🌸Ellie🌸

24. September 2016

Die Eltern brauchten einen Moment Ruhe und ungestörte Zwei -bzw Dreisamkeit, um ihr Glück und ihr Geburtserlebniss greifbar zu machen und die Hebamme musste eine Nacht Schlaf nachholen, dankbar, dass das nächste zu erwartende September- Baby sich noch Zeit lässt – deshalb darf ich heute, mit einem Tag Verspätung, dieses süße kleine Mädchen vorstellen, bei dessen wundervollen Geburt ich gestern mit dabei sein durfte.
🌸Kleine Ellie🌸 – nur schon dein Name alleine verzaubert! Als ich gestern in den allerersten Stunden des neuen Tages in mein Auto stieg, um zu deiner Geburt zu fahren , kam im gleichen Moment meine grosse Tochter von ihrem “ Ausgang“ heim und während ich durch Luzern fuhr, fielen die vielen jungen Menschen vor Klubs und Bars auf, die das Wochenende feierten. So konnte ich deinen Papa gleich zu Beginn “ beruhigen“, dass seine Nervosität wohl heute in 18 Jahren mindestens genauso groß sein wird, wenn du deine Volljährigkeit mit deinen Freunden im “ Ausgang“ feiern wirst ( lass es mich dann wissen, ob ich Recht behalten habe 😉)
Deine Eltern, Ellie, hatten den Wunsch, dich in einer ruhigen, ganz natürlichen Atmosphäre zu gebären, gemeinsam haben sie sich mit einem Hypnobirth Kurs auf deinen – ihren großen Tag vorbereitet und es war so schön mit anzusehen, wie deine Eltern ihren Wunsch umsetzen konnten, wie dein Papa deine Mama durch jede einzelne Wehe mitgetragen bzw gehalten hat ( im wahrsten Sinne des Wortes) und deine Mama in ihrem ganz eigenen Rhythmus, dir die Zeit gegeben hat, die du gebraucht hast, um letztendlich uns allen Beteiligten mit einer traumhaften Wassergeburt einen so kostbaren Augenblick zu schenken. ( und by the way – so wichtig für mich, einen Geburtshelfer neben mir zu wissen, der ebenfalls die Ruhe und Gelassenheit für solche Geburten hat, MERCI !)
Klein -Ellie, solltest du in 18 Jahren bei deiner Partyvorbereitung eine gewisse Nervosität bei deinen Eltern spüren, rate ihnen einfach, die Musik -Playliste, die deine Mama für deine Geburt zusammen gestellt hat, erneut abzuspielen, die war nämlich einfach nur toll und entspannend ☺️💝


🌸Sienna🌸

13. September 2016

Kleine, wunderschöne Sienna, ich muss dir und deiner Mama ein riesiges Kompliment machen! Eigentlich wolltest du dich ja bereits am vergangenen Samstag auf den Weg in diese Welt machen, aber als ich deiner Mama sagen musste, dass mein Fussverband zwar optisch perfekt zu deinem Geburtstuch passen würde , ich aber nicht in der Lage gewesen wäre , humpelnd eine Geburt zu begleiten, da hat deine Mama entschieden, dein Häuschen ( und ihre Gebärmutter) mit allen Tricks und Mitteln wieder zu beruhigen und ihr zwei habt das wundervoll hinbekommen! Heute früh nun war dein grosser Moment und in meinen Augen hat sich die Geduld und das Abwarten gelohnt, denn du bist innerhalb einer sehr sehr kurzen Zeit geboren worden , dein Papa wurde also nicht lange auf die Folter gespannt, ob er zu seinen 2 Söhnen nun endlich ein kleines Mädchen sein Eigen nennen darf …Und so haben heute deine beiden Brüder und dein Papa stolz und glücklich dich und deine Mama umarmt und willkommen geheißen & das mache ich natürlich auch : Alles Liebe dir und deiner tollen Familie, Sienna 


🌸Jenna Oliv🌸

8. August 2016
Ach Püppi ( so war dein Name bis heute) , wie viele Male habe ich in den letzten 20 Wochen mit deiner Mama über dich geredet, dich von aussen durch ihren Bauch getastet, dich bereits mehrfach an deinem Köpfchen direkt berührt, der WhatsApp – Verlauf zwischen deiner Mama und mir wäre inzwischen druckreif und buchfüllend, die letzte SMS schrieben wir uns heute, genau 1 Stunde vor deiner Geburt ... Kennengelernt haben deine Mama und ich uns schon bevor an dich zu denken war, trotz traurigem Anlass war da sofort ganz viel gegenseitige Sympathie und umso mehr habe ich mich gefreut, als ich dich mit deiner Mama um dich herum zur ersten Schwangerschaftskontrolle getroffen habe.. Es gab einige Male in den letzten Wochen, in denen du schon den Anschein hegtest, auf die Welt kommen zu wollen, zu früh, viel zu früh, aber deine Mama konnte dich und den Bauch immer wieder beruhigen. Und als du die letzten Tage im Juli endlich, endlich kommen durftest (rechtzeitig vor meinen Ferien) machtest du zwar verschiedene Anläufe ( und organisiertes dadurch deiner Mama und mir gemeinsame Abende in meiner Praxis und darauf folgende schlaflose Nächte) aber der richtige Loslassmoment war einfach bis zu meinem Ferienbeginn noch nicht gekommen. So hat heute eine andere liebe Hebammen – Kollegin dich begrüßen und in dein rotes Tuch wickeln können und deine Mama und sie haben es gut und in einem so rasanten Tempo gemacht, ich hätte keine Chance gehabt, es rechtzeitig nach Aarau zu schaffen ! So werde ich dich nun entspannt im Wochenbett kennenlernen und freue mich, den schon so lange abgemachten Aperol zur Begrüßung von dir mit deiner Mama zu genießen, JENNA, sei von Herzen willkommen 💜❤️💜

 


🌸Moana🌸

9. Juli 2016
Genau so schön und heiss wie am heutigen Tag war das Wetter in Aarau auch vor 22 Jahren . Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, denn auch damals war ich im Gebärsaal, allerdings nicht als Hebamme, sondern als Patientin bei der Geburt meiner ersten Tochter ( by the way -Happy Birthday, Géraldine!) Und wie so viele Frauen, die geboren haben, habe auch ich meine eigene Geburt heute gedanklich wieder in Erinnerung gebracht. So schön, dass ausgerechnet heute ein süsses kleines anderes Mädchen auf die Welt kommen wollte und ich dabei sein durfte ! Deine Mama und ich , MOANA , arbeiten nun schon seit über 10 Jahren zusammen & als sie mir vor einigen Monaten freudvoll deine Geburt ankündigte, empfand ich es als riesige Ehre, deine Hebamme sein zu dürfen. Dein Papa scherzte noch, er wolle ein Bier mit in den Gebärsaal nehmen – nur für den Fall, dass die Geburt länger dauern sollte… Nun, dafür blieb keine Zeit, denn die Teamwork von dir und deiner Mama war sehr effizient und ihr drei habt ganz wundervolle Arbeit geleistet! Ab heute wird wohl auch deine Mama jedes Jahr am 9 . Juli eure Geburt noch einmal in ihrer Erinnerung erleben, ich denke und hoffe, es werden nur wunderschöne sein!
PS : Ein riesiges MERCI 💝 an Chantal Meister für die liebe “ Background“ – Hilfe 💝

 


🌸Ben🌸

28. Juni 2016

Lieber Ben, deine Mama hat mir in ihrer Schwangerschaft ein sehr schönes Kompliment gemacht. Sinngemäß sagte sie, dass ich bereits bei unserem zweiten Treffen in meiner Praxis sehr genau gespürt habe, welche Gedanken, Wünsche aber auch Ängste sie in Bezug auf deine Geburt hatte. Nun, ich bin froh, konnten wir gemeinsam einen Weg finden, ihr diese Ängste zu nehmen. Wir haben heute dein Ankommen in diese Welt entspannt und liebevoll erleben dürfen. Deine Mama glücklich zu sehen, wie sie die ersten Stunden mit dir im Arm genossen hat, deinen stolzen Papa zu erleben, wie er dich voller Liebe in eurem Tuch getragen hat – so müssen Geburtstage sein!
Kleiner Ben, die große weite Welt und eine süsse ( ab heute nun große) Schwester erwartet dich! Zaubert euren Eltern jede Menge Lächeln in ihre Gesichter, genau so, wie du es heute bereits so wundervoll geschafft hast 💝


🌸Aleksa🌸

18. Mai 2016

Nun, eigentlich war ich ja mit meinen Geburten für den Monat Mai bereits fertig und eigentlich hatte ich heute nur ein Date mit deiner Mama und deinem großen Bruder bei mir in der Praxis für eine normale Schwangerschaftskontrolle. Dein grosser Bruder begleitete dich mit deiner Mama um dich herum während der Schwangerschaft nämlich zu jedem Besuch bei mir in die Praxis und übte dann an meinen Babypuppen, wie er dich wohl in Zukunft halten und wickeln würde. Heute aber musste er zu Hause bleiben, denn deine Mama kam bereits mit den ersten Wehen zu mir, obwohl du doch eigentlich erst in 3 Wochen auf die Welt kommen solltest.. Aber ihr kleinen Mäuse habt halt immer so eure eigenen Pläne und so kam es, dass ich mit deinen Eltern in den Gebärsaal gefahren bin und dein Bruder bereits wenige Stunden später dich in der Klinik das erste mal besuchen konnte. Jetzt muss dein Bruder nicht mehr an Puppen üben, sondern er wird dich, Aleksa, wiegen, wickeln und beschützen und er wird es ganz wundervoll machen! Habt eine wunderschöne gemeinsame Kindheit ihr zwei 💝!


🌸Léonie🌸

16. Mai 2016
Manchmal muss man sich von seinen Geburtsvorstellungen verabschieden und dem sonst so pauschalen Satz “ Hauptsache Mutter und Kind sind wohlauf “ den Vorrang geben. Kleine Léonie, deine Mama hat wirklich alles, alles getan, damit ihr zwei eine gute Geburt hattet und sie kann sooo stolz auf sich sein! Es brauchte viel Energie, Zeit und Geduld, ihr zwei habt da als Team ganz wundervolle Arbeit geleistet. Deine Eltern wurden letztendlich mit einer wunderschönen Tochter belohnt, die absolut relaxt, mit wachen, neugierigen Augen und schon sehr sehr hungrig ihre ersten Lebensstunden mit ihnen zusammen erlebte. Da auch dein Papa ziemlich müde nach deinem langen GeburtsTag war, schickten wir ihn frühzeitig nach Hause und so durfte ich dich diesmal wägen, anziehen und dein Namenskettchen auffädeln, was ich zugegebenermaßen sehr genossen habe! Kleine Léonie, ich wünsche dir und deinen Eltern eine ruhige, entspannte Erholung und freue mich auf die ersten Wochen mit euch 💝

 


🌸Vincent Luis🌸

4. Mai 2016

Kleiner ( noch namenloser) Mann, als du gestern am Nachmittag begonnen hast, dich auf deinen Geburtsweg zu begeben, kam ich gerade von meinen Aargauer Wöchnerinnen und war bereits durch Luzern hindurch, mein Haus und das verlängerte Wochenende sozusagen im Blickfeld. Der Anruf deiner Mama liess mich aber sofort wenden und ich fuhr die gleiche Strecke zurück, glücklicherweise ohne großen Auffahrts-Verkehrsstau, denn du wolltest in einem unglaublich schnellen Tempo geboren werden. Deine Mama hatte unheimlich viel Respekt vor ihrer ersten Geburt und in meiner Praxis sind wir während der Schwangerschaft alle Eventualitäten durchgegangen, so wunderschön, habt ihr euch beide für die natürlichste Form des Geborenwerdens entschieden. Das du noch nicht mit deinem Namen begrüßt wirst, liegt daran, dass deine Eltern nun für deine Namensgebung länger brauchen als für deine ganze Geburt 😉. Der Namenskatalog, den deine Mama zusammen gestellt hat ist voll mit so tollen Namen – da braucht die Entscheidung Zeit! Ich bin gespannt, für welchen sich deine Eltern letztendlich entscheiden werden – und ich freue mich darauf!

 

So, am Tag 1 nach deiner Geburt darf ich deinen wunderschönen Namen schreiben – sei herzlich Willkommen VINCENT LUIS  💝💝💝


🌸Julia Sara🌸

25. April 2016
Kleine süße Julia, du hast am Samstag schon die ersten Zeichen gegeben, auf die Welt kommen zu wollen. Deine Mama meinte, ich solle mich in aller Ruhe auf den Weg in den Gebärsaal machen und das ist etwas, was bei mir eher selten passiert – ich brauche die unruhige, Adrenalin- gesteigerte Fahrt nach Aarau… Du hast es dir dann doch noch mal mit dem geboren werden anders überlegt, wohl um noch einen letzten kuscheligen verregneten Sonntag geborgen in statt auf deiner Mama zu verbringen. Heute früh nun, als mein Piepser erneut losging, gab es dann dafür Adrenalin pur für mich – schneebedeckte, chaotische Strassenverhältnisse in Luzern und das Auto bereits auf Sommer getrimmt… Nun, deine Mama hatte die wunderbare Fähigkeit, tiefenentspannt ihre Wehen und deine Geburt steuern zu können und so wartete sie geduldig darauf, dass ich sicher nach Aarau kam und gab dir die Möglichkeit, in deinem eigenem Tempo und so wunderbar ruhig auf die Welt zu kommen. Kaum auf der Welt, entzückte dein wacher, entspannter Blick alle Beteiligten . Ein großes Dankeschön an dich und deine wundervollen Eltern , dass ich bei deinem schönen Ankommen mit dabei sein durfte 💝💝💝

 


🌸Mara🌸

12. April 2016
Jonas, Leonie, Nico, Mischa, Lia, Nora, Joshua…Alles Babys, bei deren Geburt ich in den letzten Jahren dabei sein durfte. Das für mich spezielle daran ist, dass die Eltern dieser Babys einen wunderschönen gemeinsamen Freundeskreis bilden, zusammen feiern, arbeiten, ihre Ferienzeit miteinander verbringen ( und sich nebenbei eine Hebamme teilen 😌) . War ich im Wochenbett bei einem dieser Babys, erfuhr ich automatisch auch, wie es den anderen ging und was es an Neuigkeiten auszutauschen gab. In dieser Runde fehlte nur noch ein kleines Wesen und das hat sich heute in einem rasanten Tempo und so wunderbar natürlich in diese Welt begeben. Kleine MARA, deine Mama hat Unglaubliches heute für dich geleistet, sie kann sooo stolz auf sich selbst sein! Dein Papa hat nach deiner Geburt dich liebevoll gewogen, gewickelt, die Perlen für dein Namenskettchen aufgefädelt, dein Bettchen organisiert… Dich erwarten ganz wundervolle Eltern und nicht zu vergessen, da ist auch ein großer Bruder nur für dich alleine ! Und vielleicht schaffen wir es ja irgendwann einmal alle zusammen auf ein Foto, mit dir, Jonas, Leonie, Nico, Mischa, Lia, Nora und Joshua….💝💝💝

 


Mattia

11. April 2016
Wenn aus dir, kleiner Mann , später mal ein leidenschaftlicher Klavierspieler werden sollte, so hast du das durch deine Mama gestern sprichwörtlich in die Wiege gelegt bekommen! Deine Mama hat während deiner Geburt so tiefenentspannt über ihre Kopfhörer Klaviermusik gelauscht, dass dein Papa und ich nur andächtig neben ihr sitzen konnten, bereit sie zu unterstützen, wenn nötig…Die Schlussphase deiner Geburt war so unglaublich rasant, wir alle und vor allem du waren überrascht, wie schnell man geboren werden kann. (Und ich möchte mich hier ganz herzlich bei meiner Kollegin Gina bedanken, die mir vergangene Nacht so eine unendlich wertvolle Hilfe war! 💝💝)Und während dein Papa nach der Geburt in eurem Zimmer den fehlenden Schlaf nachholte, sass deine Mama heute am frühen Morgen glücklich, wach und so wunderschön mit dir in ihrem Bett und bestaunte und genoss dich, ihr kleines Wunder MATTIA! 💝

 


Romina Joëlle

9. April 2016
Was stellt man an einem so trüb, kalt, regnerischen Samstag an, der den Titel Frühlingstag nicht im entferntesten verdient hat? Wochenendeinkauf mit geschätzten 3 Millionen anderen Verrückten? Keller aufräumen? Steuerabrechnungen machen? Den Sommer herbei sehnen? Du, Romina hattest heute den besten und schönsten Plan für diesen Tag , indem du mit deiner Geburt zwei tolle, wundervolle Menschen zu deinen glücklichen Eltern gemacht hast und ihren Samstag zu deinem Geburtstag ! Deine Eltern mussten zwar etwas Geduld aufbringen, bis sie dich in ihre Arme schließen konnten, denn du warst mein letztes zu erwartendendes Märzbaby und wolltest halt bis heute und in den April hinein warten, nun ja, wir Frauen brauchen eben manchmal etwas länger… Für mich besonders speziell und schön war die Tatsache, dass ich das rote Frotteetuch, in das ich dich nach deiner Geburt gewickelt habe , auch für deinen Cousin bei seiner Geburt vor nun schon 8 Jahren genutzt habe, ich bin gespannt, was Cousin und Cousinchen sich im zukünftigen Leben noch alles teilen werden…. Hab auf alle Fälle viel Spaß dabei und sei herzlich Willkommen, Romina Joëlle 💝

 


Ian Joshua

22. März 2016

Kleiner, ganz schön grosser und schwerer Ian Joshua , als ich gestern Abend von meinen Aargauer Wöchnerinnen kam und ein großer, voller Mond schon fast drohend die Autobahn beschien, fragte ich mich , ob es wohl sinnvoll war, Richtung „Heim – Luzern“ zu fahren und ja, kaum war ich zu Hause angekommen, alarmierte mein Notfallpiepser und deine Mama berichtete mir Sachen am Telefon, die keinen Zweifel daran ließen, dass es besser wäre, wenn du nicht wie dein grosser Bruder 2 Tage für deine Geburt in Anspruch nimmst, sondern so schnell wie möglich auf diese Welt kommen solltest. So raste ich also wieder Richtung Aarau zurück und hatte das große Glück, dass meine liebe Kollegin Gina bereits alle Maßnahmen unternahm , damit du schnell auf die Welt kommen kannst und dein Geburtshelfer aber dennoch so lange wartete, bis ich da war, damit wir gemeinsam bei deiner Ankunft dabei sein konnten ( es geht wirklich nichts über wundervolle Kollegen/innen 💝💝💝) Deine Eltern konnten dich so in den letzten Minuten des 22.März gesund in ihre Arme schließen, schneller als erwartet aber umso erleichterter und liebevoll beschützend! Willkommen kleiner Schatz!


Aleyla

20. März 2016

Nun, nach Joshuas Geburt am letzten Sonntag habe ich mir ja gewünscht, an den nächsten 6 Sonntagen jeweils genauso schöne Geburten erleben zu dürfen – und was soll ich sagen, heute hat es bereits schon mal funktioniert….Kleine süße Aleyla, deine Mama hat dir heute auf so wunderbare Art und Weise dein Leben geschenkt, es waren berührende Momente , dieses miterleben zu dürfen. Und während deine Eltern in den nächsten Tagen intensiv und in Ruhe sich mit dir in der Klinik verwöhnen lassen, sei vorgewarnt : zu Hause warten 2 große, tolle Schwestern auf dich , da wird eine fröhliche, laute, turbulente Rasselbande das Leben eurer Eltern bestimmen, freu dich drauf!


Joshua

13. März 2016
Kleiner süßer Mann, du hast heute alles richtig gemacht! Du bist ein Sonntagskind, welches an einem 13. auf die Welt gekommen ist ( das gilt als doppeltes Glück ?), hast alle, die dich bei deiner Geburt begleitet haben, ersteinmal ausschlafen lassen, bevor du deine Ankunft angekündigt hast, um dann aber schnell genug auf die Welt zu kommen, damit deine Eltern ihr Mittagessen mit dir im Arm einnehmen konnten. Deine großen, wachen Augen haben deine Mama, deinen Papa und auch mich in Verzückung gebracht – nicht nur sie! Auch deine große Schwester hat dich bereits begeistert begrüßt und dir dein erstes Kuscheltier geschenkt! Ich wünsche dir, kleine Maus , dass dich all diese Liebe deiner Familie ein Leben lang begleitet, Herzlich Willkommen, Joshua 💝

 


Elin

4. Februar 2016
Kleine Elin, ich könnte so vieles zu deiner Geburt heute schreiben : das ich eigentlich vor hatte, heute früh endlich auch einmal als „Berliner Luzernerin“ an den Urknall nach Luzern zu gehen und dann wohl mit Unmengen an Konfetti im Haar zu deiner Geburt gefahren wäre ( aber ich war viiiiiel zu müde um so früh aufzustehen ?), ich könnte darüber schreiben, dass ich deine Mami schon sehr lange kenne, sie eine ganz tolle Frau ist und ich mich riesig gefreut habe, dass wir 8 Jahre nach unserer letzten gemeinsamen Geburt auch heute wieder zusammen deine Geburt erleben durften, ich könnte von deinem stolzen Papa berichten, der nach 2 Söhnen nun auch eine kleine Prinzessin sein eigen nennen kann und ich könnte natürlich auch von deinen beiden großen Brüdern schreiben, die dich heute bereits vorsichtig und neugierig in ihren Armen gehalten haben und dich mit Sicherheit in den kommenden Jahren beschützen und behüten werden ( große Brüder machen das!) Du hast heute ganz viele liebe Menschen sehr glücklich gemacht, ich wünsche dir, dass in deinem zukünftigen Leben auch dich viele Menschen glücklich machen 💝

 


Lina

1. Februar 2016

Liebe Lina, deine Mama hatte nebst dem Wunsch, eine schnelle erste Geburt ohne Geburtsverletzungen zu erleben, den, eine süsse kleine Tochter in die Arme zu schließen & wenn deine Mama sich was wünscht und vornimmt, dann geht auch wirklich ALLES in Erfüllung ? Kleine süße Maus, es war mir eine ganz große Freude, deine Eltern, die ich schon vor langer Zeit in mein Herz schließen konnte, bei deiner Geburt begleiten zu dürfen 💝


Neele

Nun, der diesjährige Monat Februar hat sogar 29 Tage, an denen meine Babys kommen könnten, aber ausgerechnet heute wollten gleich 2 süße Mäuse die grosse weite Welt kennen lernen. Nach Lina heute ganz früh am Morgen ist nun auch Neele angekommen und liegt jetzt in den Armen ihrer Mama, die alles getan hat, um ihrer Tochter einen guten Start zu ermöglichen. Dein Papa, Neele, hat vor Freude und Erleichterung viele Freudentränen verdrückt und dich liebevoll gemessen, gewickelt und umher getragen. Nach so einem erfüllten Tag wünscht die nun sehr sehr müde Ba allen ihren Babys und deren Eltern eine ruhige und schlafintensive „Gute Nacht“! 


Yari

8. Januar 2016

Heute früh hat dein Bruder sich in meiner Praxis eng an deine Mami und ihren Bauch und somit auch an dich gekuschelt und dem Herzschlag am CTG – Monitor von dir gelauscht , andächtig und mit einer Kinderschokolade in den Händchen, dich sehnsüchtig erwartend… Heute Abend nun haben deine Eltern dich endlich in ihren Armen halten können und es war ein wunderschöner Anblick, ihr Glück über deine Geburt zu sehen … Kleiner Yari- du bist mein erstes Baby im Jahr 2016 – ich hoffe , alle dir noch folgenden Babys haben einen genau so schönen Start ins Leben wie du !


Henry

22. November 2015

Es gibt 2 Hebammenweisheiten, die du, kleiner Mann, heute eindrücklich bestätigt hast : a) mit dem ersten Schnee kommen auch die Babys und b) haben diese bereits vor der Geburt ihren so eigenen Kopf und kommen ( wenn man sie lässt! ) , wann sie wollen zur Welt …Hatte deine Mami mir gestern am Telefon voller Überzeugung geschworen, auf gar keinen Fall vor Montag gebären zu wollen , so musste ich heute früh doch ein wenig schmunzeln, als sie mir wieder am Telefon den Beginn deiner Geburt mitteilte. An deinem Geburtstag gaben sich in Aarau Schneestürme und Sonnenstrahlen ein Wechselspiel, zu deiner Geburtszeit am späten Nachmittag tauchte die untergehende Sonne den Himmel dann in ein fast schon kitschiges Rosarot. Von all dem haben deine Eltern nichts mitbekommen, denn sie hatten nur Augen für dich ! Nach deiner Geburt haben wir mit prickelndem „Sprudelwasser“ auf dich, deine wunderschöne Geburt und auf deinen schönen Namen entspannt anstoßen können, Willkommen kleiner HENRY ! 


Hayley Sue

22. Oktober 2015

Cinderella, so hat dich deine Großmutter gestern bei mir in der Praxis genannt, als sie dich mit deiner Mama um dich herum zu einer Schwangerschaftskontrolle begleitet hat,deine Mama wollte deinen richtigen Namen bis zu deiner Geburt geheim halten und ich hatte das Gefühl, wir alle müssten uns bis dahin noch ein paar Tage in Gelassenheit üben . Wer hätte es gedacht, dass wir bereits heute deinen Namen erfahren durften, auch wenn wir zunächst viel Geduld aufbringen mussten und du zwischendurch nebst Cinderella auch schon mal Esmeralda von mir genannt wurdest. Zum Glück brauchten wir aber nicht alle Disney – Prinzessin abwarten, denn plötzlich wolltest du ganz schnell auf diese Welt kommen und das auch noch unkompliziert, ruhig und natürlich – deine Mama hat da ganz wundervolle Arbeit geleistet! Kleine Hayley Sue, du wirst von liebevollen Menschen und einer 4pfotigen Hundefreundin umsorgt und behütet werden , alles Liebe für dich beim Entdecken dieser Welt !


Nils

10. Oktober 2015

Kleiner Nils , auf dem Weg in die Klinik heute Nacht mussten deine Eltern und ich durch teils dicke Herbst- Nebel- Schwaden fahren, zum Glück aber war der größte Teil der Wegstrecke gut und vor allem schnell befahrbar, denn du kleiner Mann wolltest rasant und unkompliziert ans Tageslicht . Deine Mama und dein Papa haben dir gemeinsam einen wunderschönen Start ins Leben ermöglicht , danke durfte ich da mit dabei sein!

 


Mattia

28. September 2015
Lieber Mattia, als dein Papa mich heute ziemlich früh am Morgen anrief, um mir zu sagen, dass du begonnen hast, dich in diese Welt zu begeben, stand ich im Freien mit einem Fernglas und bestaunte den spektakulären roten Vollmond am Himmel.Als ich jetzt abends wieder nach Hause fuhr, strahlte ein noch immer sehr grosser, heller Mond sein Licht auf die Autobahn und da war für mich die Erklärung da, warum du kleiner ( aber trotzdem ganz schön grosser) Mann in der “ Sterngucker“- Position auf die Welt gekommen bist : du wolltest dieses Mondspektakel wahrscheinlich auch sehen?! Ich nehme mal an, in ein paar Jahren wirst du Astronaut, Astronom, Mondraketeningenieur, oder schreibst einfach nur eine Geschichte über den Mann im Mond… Bis dahin, Mattia , werden dich deine Eltern liebevoll auf diesem Weg begleiten, genauso liebevoll und beschützend, wie sie dich heute in ihren Armen empfangen haben!

 


Alexa

10. September 2015

Liebe Alexa, es war schön, deine Eltern in den letzten Monaten auf dem Weg zum Eltern werden zu begleiten, ihre Spannung, Vorfreude und Begeisterung auf deine Ankunft mitzuerleben… heute nun war euer gemeinsamer grosser Tag und ihr habt ihn so voller Liebe erlebt, danke, durfte ich da mit dabei sein!


Matti

31. August 2015

Lieber Matti, du hast dir die letzten Stunden des 31.August, den letzten Tag des Jahrhundertsommers als deinen Geburtstag ausgesucht, du bist also noch ein richtiges Sommerbaby!!Da passt es perfekt, dass du im Wasser geboren wurdest, so wie es sich deine Mama gewünscht hat ! Das du ( welch Zufall!) den gleichen Namen wie dein Geburtshelfer trägst sei nur nebenbei bemerkt ? Kleiner Mann, deine Eltern haben dir einen wunderschönen Start in dieses Leben ermöglicht, ich wünsche euch alles erdenklich Liebevolle für eure gemeinsame Zeit!


Nora

22. August 2015

Mit deiner wunderschönen und so schnellen Geburt, kleine süsse Nora, hast du die „Hebammen meets Kartoffelpuffer“ -Party in Meggen am See gecrasht , das hieß : zwar keine fettigen Kalorien heute für meine Hebammen -Kolleginnen , aber dafür Unmengen an Glücksgefühlen für deine tollen Eltern


Melinda

23. Juli 2015

Liebe Melinda, für deiner Geburt haben heute viele Menschen direkt oder indirekt eine gute Tat getan, angefangen mit dem netten, jungen Polizisten, der an der Autobahnausfahrt eine Verkehrskontrolle durchführen wollte, beim Lesen meines “ Hebamme im Einsatz“- Schildes mich mit einem “ viel Glück“ aber sofort wieder weiter fahren ließ ( sorry für den Autofahrer hinter mir, der dafür dran glauben musste ?), über den Anästhesisten, der deiner Mama mit “ seinen Mitteln“ half, der Gynäkologin, die deine Mama und mich so gebären liess, wie wir es uns vorgenommen hatten, dem Pädiater, der nach der Geburt bei dir vorbeisah und nicht zuletzt meinen Hebammen -Kolleginnen heute im Dienst ( ein riesiges MERCI ???!!) die beim Aufräumen, Putzen, Schreiben, mtc’len halfen und dafür sorgten, dass ich es noch rechtzeitig zum “ Söhne Mannheims“ – Konzert nach Luzern schaffte…Du und ich ( und deine Eltern ) hatten einen wunderbaren Geburtstag…


Noa

13. Juli 2015

Lieber Noa, 4 Wochen lang hast du dich nicht entscheiden können , wann dein großer Tag sein soll und deine Eltern und mich zu ganz viel Geduld gezwungen, auch deine Schwester hat heute nicht mehr wirklich den Sinn gesehen , schon wieder zum Babysitter zu fahren …. Aber heute nun war dein Tag und damit hast du deine Schwester zur großen Schwester und deine Eltern zu sehr sehr glücklichen Menschen gemacht, die dir einen wunderschönen liebevollen Empfang bereitet haben


Morten

7. Juni 2015

Ich finde, es ist ein wunderschöner tröstender Gedanken, dass für einen Stern, der von der Erde kommend am Himmel neu entsteht, ein junger neuer Stern auf die Erde fallen darf und Freude bringt…. Kleiner Morten, du bringst heute als schönster Stern für deine Eltern Liebe , Trost und Freude


Lean

28. Mai 2015

Was für ein geburtenreicher Tag heute! Bisher haben 6 neue süsse Mäuse Hebammen und Wochenbett -Schwestern auf Trab gehalten ( und noch ist der Tag nicht vorbei….) Kleiner Lean, du hast den Trubel ganz gelassen ignoriert. Dein entspannter „Augenblick“ nach deiner Geburt entfachte bei deinen Eltern und mir Liebe auf den im wahrsten Sinne des Wortes „ersten Blick“!


Santiago

27. Mai 2015

57 cm zeigte das Massband nach deiner Geburt für deine Körperlänge heute an, das ist für ein Neugeborenen schon ganz schön groß, aber für deine Eltern bist du, Santiago, heute das winzigste und zerbrechlichste Wunder, welches sie heute empfangen durften


Cedric

12. Mai 2015

Lieber Cedric, auch wenn deine Eltern und ich 2 Tage Geduld und Energie haben mussten, bis wir dich in dein rosa Tuch einwickeln konnten, dass wir es im Gebärsaal statt im OP tun konnten, war der grösste Wunsch deiner Mama – und der ging in Erfüllung! Kleiner Mann, hab viele weitere Sonnenscheintage in deinem Leben, wie an deinem gestrigen Geburtstag!


🌸 YLVI 🌸

30. März 2015

Noch eine kleine Maus, die nicht am ersten April auf die Welt kommen wollte! Kleine YLVI, dein Geburtshilfeteam wünscht dir alles alles Gute auf deinem Weg in die große weite Welt! 💝💝💝


Ayleen

12. März 2015

Kleine Ayleen, du solltest eigentlich erst am 1 . April geboren werden, hast dir aber durch deine rasante Geburt heute den jährlich wiederkehrenden April- Scherz – Joke erspart 😉 Süsser Sonnenschein, komm gut behütet durch diese Welt! ( und lieben Dank an Sibylle Mäder für die tolle Frauen – Power- Zusammenarbeit :-*)


Lia

21. Februar 2015

Liebe Lia , mal sehen , mit deiner schönen Geburt heute Nacht wirst du wahrscheinlich für die eine oder andere neue Schwangerschaft der einen oder anderen FB- Freundin ( ich nenn hier jetzt mal keine Namen ?) sorgen … Hab einen liebevollen Start mit deiner Family , kleine Maus !


Gian

9. Februar 2015

Und ich dachte noch : diese Woche gebäre ich doch einfach mal nicht, aber der kleine Gian hatte da ganz andere Vorstellungen von meiner Freizeitgestaltung und hat mit seinen Eltern und mir im Turbo-Tempo geboren !


Ambra

5. Februar 2015

Nun, weder Schnee noch irgendein Auto hat heute Nacht meine Fahrt in die Klinik behindert ( und ich hatte noch nicht einmal High Heels an !) Trotzdem bist du , kleine Ambra, mein erstes Baby in meiner Beleghebammenkarriere , bei der ich es nicht mehr zur Geburt geschafft habe . Wir haben dafür die erste Zeit danach umso intensiver mit deinen tollen Eltern genossen . ( und Daniel , du musst nun nicht mehr singen ?)


Rachel

20. Januar 2015

Kleine Rachel – schön , durfte ich dich heute früh deinen liebevollen und stolzen Eltern in die Arme legen !


Dev

16. Januar 2015

Na wenn das keine rasante Geburt war , kleiner Dev ! Ohne die Hebammen-Hilfe von Nada und Melanie hätte ich nicht mal die Zeit gehabt , die High Heels im Gebärsaal auszuziehen ? … Kleiner Mann – deine Eltern , dein Bruder , deine tollen Großeltern, Tanten und Onkel sind mir alle sehr ans Herz gewachsen , du wirst in einer wundervollen Familie groß werden !!!


Rahul

11. Januar 2015

Lieber Rahul, deine große Schwester musste heute geduldig und lange warten , bis sie dich per Skype – Liveübertragung aus dem Gebärsaal endlich zum ersten mal anschauen konnte, dafür hast du dann aber auch besonders intensiv mit deinen großen dunklen Augen in die Kamera geschaut ! Herzlich Willkommen kleiner Mann !


Nikola

8. Januar 2015

Cassian

9. Dezember 2014

Kleiner Cassian, geplant war , dass du an meinem Geburtstag auf die Welt kommst , nun hast du heute bereits entschieden, sich mal in der großen weiten Welt umzusehen , hab einen wundervollen Geburtstag …


Lukas

10. November 2014

Kleiner Lukas, normalerweise lächeln Neugeborene an ihrem Geburtstag noch nicht , dieses Lächeln hier sehe ich aber als riesiges Kompliment an , dass deine Eltern und ich bei deiner Geburt alles richtig gemacht haben!